@Zara: Gewalt in der Jungsteinzeit
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/schoeneck-kilianstaedten-massaker-in-der-jung...
Gewalt funktioniert scheinbar auch ganz ohne Staat in den "Stammesgesellschaften"...
Gruß,
Phil.M.
Philip Marlowe , Location: Europe's Paymaster, Dienstag, 18.08.2015, 17:10 vor 3810 Tagen 3672 Views
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/schoeneck-kilianstaedten-massaker-in-der-jung...
Gewalt funktioniert scheinbar auch ganz ohne Staat in den "Stammesgesellschaften"...
Gruß,
Phil.M.
tar
, Gehinnom, Dienstag, 18.08.2015, 17:25 vor 3810 Tagen @ Philip Marlowe 3137 Views
Gewalt funktioniert scheinbar auch ganz ohne Staat in den
"Stammesgesellschaften"...
Klar: Schimpansen neigen im Kontakt mit benachbarten Gruppen zu exzessiver Gewalt.
Die Parallelität zur Sesshaftwerdung dürfte in deinem Beitrag somit nicht überraschen, auch wenn Zara immer auf unsere Nähe zu den Bonobos verweist.
EDIT:
Man schaue sich nebenbei mal diesen Beitrag an und überlege sich, ob da evtl. der Staat seine Rolle gespielt haben dürfte.
Gruß!â„¢
--
Gruß!™
Time is the school in which we learn,
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CalBaer , Mittwoch, 19.08.2015, 05:21 vor 3809 Tagen @ Philip Marlowe 2425 Views
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 19.08.2015, 05:28
Die Jungsteinzeit (fachsprachlich das Neolithikum, aus altgriech. νÎος neos ,neu, jung‘ und λίθος lithos ,Stein‘) ist eine Epoche der Menschheitsgeschichte, deren Beginn mit dem Übergang von Jäger- und Sammlerkulturen zu sesshaften Bauern mit domestizierten Tieren und Pflanzen definiert ist.
https://de.wikipedia.org/wiki/Jungsteinzeit
Ackerbau, Viehzucht und Sesshaftigkeit, ab da beginnt auch die sogenannte Zivilisation.
Vorneolithische Stammesgesellschaften als migrierende Sammler und Jaeger gab es davor Zehntausende von Jahren.
--
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BBouvier , Mittwoch, 19.08.2015, 13:07 vor 3809 Tagen @ CalBaer 2266 Views
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 19.08.2015, 13:25
<"Ackerbau, Viehzucht und Sesshaftigkeit,
ab da beginnt auch die sogenannte Zivilisation.">
Hallo, CalBaer!
Ganz sicherlich nicht! - Was die Terminologie betrifft.
Das/derlei ist eine frühe Vorstufe der Kultur.
Diese dauerte in Europa bis etwa gegen Ende des 18. Jahrhunderts
und wurde dann abgelöst von der "Zivilisation", nachdem sich
- sichtbar in der Kunst - deren seelische Möglichkeiten
im Rokoko feinst "ausgeblüht" (verblüht) und ausgeschöpft hatten.
(Im folgenden Klassizismus wird wegen verlöschter Potenz die Antike "nachgeäfft" ,
und der Jugendstil ist dann nur noch der verzweifelte Versuch, "Kunst" künstlich herzustellen.)
Zivilisation:
- die Herrschaft:
* des Geldes
* der Technik, der Maschinen (!)
- Metropolen
- Landflucht
- Vermassung
- "Sittenverfall"
- Republiken
- Technik als Mittel der Kriegsführung
- Seelenverlust des Menschen
Grüße,
BB
Zarathustra, Mittwoch, 19.08.2015, 16:28 vor 3809 Tagen @ Philip Marlowe 2252 Views
bearbeitet von Zarathustra, Mittwoch, 19.08.2015, 16:47
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/schoeneck-kilianstaedten-massaker-in-der-jung...
Gewalt funktioniert scheinbar auch ganz ohne Staat in den
"Stammesgesellschaften"...
Das war der Beginn der Immigration des Patriarchats in Europa. Die oft erwähnte Geburt der Tragödie: Aus dem Anarchat wird ein Patriarchat (kriegerische/kriecherische Hyperkollektiven).
Auf deutsch: Der Mensch wird Idiot.
http://gerhardbott.de/zu-den-palaeolithischen-homines-sapientes/die-anti-gimbutas-kampa...
Grüsse, Zara
Mephistopheles , Datschiburg, Mittwoch, 19.08.2015, 16:54 vor 3809 Tagen @ Zarathustra 2091 Views
Das war der Beginn der Immigration des Patriarchats in Europa. Die oft
erwähnte Geburt der Tragödie: Aus dem Anarchat wird ein
Patriarchat (kriegerische/kriecherische Hyperkollektiven).
Auf deutsch: Der Mensch wird Idiot.
Hallo Zara, nicht immer geht Gewalt von Migranten aus - allenfalls indirekt.
Die direkte Anwendung von Gewalt durch Migranten dürfte sogar eher im Hintergrund stehen - Migranten versuchen nämlich vor allem, von Alteingesessenen zu profitieren.
Und von Toten kann man schlecht profitieren - das kommt ausnahmslos in der Spätphase der Zivilisation vor.
In Wirklichkeit ist es so, dass Migration, wenn sie ein bestimmtes Maß überschreitet, man spricht von 20% Bevölkerungsanteil - das soziale Gefüge der Alteingesessenen zerstrört und die dann übereinander herfallen.
Schon bei den Römern galten Bürgerkriege als sehr viel grausamer und zerstörerischer als Kriege mit Fremden.
Aber wie dem auch sei, wir sitzen in der ersten Reihe - die Schweizer diemla auch - und wir werden es erleben.
http://gerhardbott.de/zu-den-palaeolithischen-homines-sapientes/die-anti-gimbutas-kampa...
Grüsse, Zara
Gruß Mephistopheles
--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc
Zarathustra, Donnerstag, 20.08.2015, 11:34 vor 3808 Tagen @ Mephistopheles 1774 Views
"Nach und nach haben wir uns zu patriarchalen Kriegergesellschaften entwickelt. Wir beherrschen die Natur, wir fühlen nicht, dass wir selbst der Natur angehören. Die Kriegergesellschaft in Europa geht zurück bis zur Eroberung Europas durch die Indoeuropäer".
"Aber Gimbutas hat in ihrem Werk durchaus darauf hingewiesen , dass bereits die BANDKERAMIKER, die ab 5.500 v. Chr. Europa neolithisch kolonisierten, bäuerliche Rinderhirten waren, die nicht davor zurückschreckten, Menschen des Alten Europa, die sich der beabsichtigten Landnahme widersetzten, mit Stein-Äxten die Schädel einzuschlagen."
"Das nicht-kriegerische "Alte Europa" des Paläolithikums und des Epipaläolithikums gab es also nur bis zur Immigration der Bandkeramiker, die als erste Einwanderer den Frieden störten. Dies hat Gimbutas durchaus richtig gesehen und beschrieben. Nachgewiesen ist heute ferner, dass die Kurgan-Populationen, die als organisierte Equiden-Streitwagen-Krieger nach Europa eindrangen, erst wirklich kriegerische Gesellschaften begründeten. (vgl. Die Erfindung der Götter, S. 394 ff. )"
Mephistopheles , Datschiburg, Donnerstag, 20.08.2015, 12:00 vor 3808 Tagen @ Zarathustra 1746 Views
"Aber Gimbutas hat in ihrem Werk durchaus darauf hingewiesen , dass
bereits die BANDKERAMIKER, die ab 5.500 v. Chr. Europa neolithisch
kolonisierten, bäuerliche Rinderhirten waren, die nicht davor
zurückschreckten, Menschen des Alten Europa, die sich der beabsichtigten
Landnahme widersetzten, mit Stein-Äxten die Schädel einzuschlagen."
Ja, das ist eben göttliche Eingebung wie die Bibel.
Da die Bandkeramiker nicht über eine Schriftkultur verfügten, genau so wenig wie Gott, so kann die Bibel eben nur aufgrund göttlicher Eingebung entstanden sein, genau wie deine Kenntnisse über die Bandkeramiker.
"Das nicht-kriegerische "Alte Europa" des Paläolithikums und des
Epipaläolithikums gab es also nur bis zur Immigration der Bandkeramiker,
die als erste Einwanderer den Frieden störten. Dies hat Gimbutas durchaus
richtig gesehen und beschrieben. Nachgewiesen ist heute ferner, dass die
Kurgan-Populationen, die als organisierte Equiden-Streitwagen-Krieger nach
Europa eindrangen, erst wirklich kriegerische Gesellschaften begründeten.
(vgl. Die Erfindung der Götter, S. 394 ff. )"
Ich halte Analogien für besser
Es ist unbestritten, dass erst die Europäer Feuerwaffen nach Amerika brachten. Sie hatten eben einen Entwicklungsvorsprung.
Die Indianer zögerten jedoch nicht, diese auch gegeneinander anzuwenden, sobald sie ihrer habhaft wurden.
Nicht richtig ist dagegen, dass erst die Europäer Gewalt nach Amerika gebracht haben. Die Indianer waren durchaus lange vor Eintreffen der ersten Europäer in gewalttätige andauernde und einen hohen Bluttzoll fordernden Auseinandersetzungen untereinander verwickelt.
Insbe4sondere die matrilinearen Stämme der Huronen waren dafür berüchtigt.
Die Kurgan-Populationen hatten natürlich mit der Zähmung des Pferdes auch einen enormen Entwicklungsvorsprung.
Was berechtigt jedoch zu der Annahme, dass die Rinderhirten friedlicher waren?
Gruß Mephistopheles
--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc
Zarathustra, Freitag, 21.08.2015, 09:35 vor 3807 Tagen @ Mephistopheles 1642 Views
Nachdem seine Behauptung, es sei im Artikel nirgends von Migranten die Rede, mehrfach widerliegt ist, schwafelt er nun einfach einen anderen Quark über die Bandkeramiker (von welchen er schätzungsweise hundertmal weniger Ahnung hat als der Verfasser des Artikels) daher.
Silke, Mittwoch, 19.08.2015, 18:38 vor 3809 Tagen @ Philip Marlowe 2306 Views
Lieber Phil,
wer suchet der findet...
was er finden möchte...
Artspezifische Destruktivität, menschlicher Todestrieb, das Böse in uns, was auch immer...je nach Geldbeutel.
Uhlmann und Bott haben zu vielen Dingen andere belegbare Sichtweisen.
https://wahrscheinkontrolle.wordpress.com/
Das "Massaker von Thalheim" war ja auch schon ein Reinfall.
http://www.gabriele-uhlmann.de/massaker-von-talheim.htm
Liebe Grüße
Silke
Kurt , Mittwoch, 19.08.2015, 20:03 vor 3809 Tagen @ Silke 2345 Views
Als Hirtennomaden waren die Steppenbewohner die ersten Menschen überhaupt, die in Patriarchaten lebten, denn das Vieh, ihre Hauptnahrungsquelle, gehörte den Männern, die die Frauen zwangen, mit ihnen zu ziehen. Das bedeutet nichts anderes, als dass sie auch die ersten Frauenunterdrücker waren. Wer immer ihnen auf der Suche nach Weideland im Wege stand, wurde regelrecht wegrasiert.
Und ich dacht immer, es waren die lieben Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Herden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und siehe, des HERRN Engel trat zu ihnen.
Und alle so: Nein...Doch...Oh!
©Broesler
Mann mann mann, Gänsehaut bis unter die Fußnägel jedes Mal wenn wieder eine Schicht von diesen 10.000 Jahren pfafföser Gehirnwäsche abblättert.
--
Für das verantwortlich zu sein, was ich sage, ist eine Sache.
Aber dafür verantwortlich zu sein, was jeder, der in meinem Leben vorkommt,
sagt oder tut, ist eine ganz andere Sache.
Silke, Donnerstag, 20.08.2015, 17:39 vor 3808 Tagen @ Kurt 1891 Views
Lieber Kurt,
stellvertretend für eine reißerische Journaille:
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-19203-2015-08-18.html
Sehr bildhafte Sprache wird ja scheinbar nicht nur von vielen Journalisten gepflegt.
Ich tät auch erst einmal den Opfern die Beine systematisch zertrümmern...sie quälen, foltern, hassen...
...und sie dann in einer Grube verbuddeln, wegen der Spurenverwischung.
Das machte man scheinbar damals dort so.
Mann mann mann, Gänsehaut bis unter die Fußnägel jedes Mal wenn wieder
eine Schicht von diesen 10.000 Jahren pfafföser Gehirnwäsche abblättert.
So wie die dauernd Kriege führenden "gemeinen" Schimpansen in den 80igern - die nun schon wieder dauernd dabei erwischt werden. Bloss gut, dass wir so zivilisiert und friedlich sind.
Und diesmal können die Forscher als Fehler sogar ausgeschlossen werden, weil sie ja nicht gefüttert haben...
Liebe Grüße
Silke
PS. Das Gewalt in Natur und Menschheitsentwicklung einen Platz hat ist ja nicht bestreitbar, aber man kann auch ordentlich medial missbrauchen.
Bloss gut, dass man im DGF auch noch jede Menge Infos und prima Postings findet um diesen ganzen "Forschern" nicht so ganz ausgeliefert zu sein.
z.B.
"So ist bekannt, dass der Anthropologe Napoleon Chagnon, sein Vorname ist hier Programm, über zwei Jahrzehnte mittels Verteilung von Reichtümern und Umgehung der Namenstabus Feindseligkeiten unter den Yanomami provozierte, die immer wieder in Streitereien und kollektive Kämpfe mit vielen Toten kulminierten, NUR UM ZU BEHAUPTEN, DASS DIE YANOMAMI EIN KRIEGERISCHES VOLK WÄREN!"
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=312748
Eine Doku über richtig üble von Pharmaindustrie gesponsorte Machenschaften der "Wissenschaftler".