PV-Solarstrom = Riesiges Industrie-Subventionierungsprogramm
Hallo Centao,
zunächst hätte ich da eine Frage zu diesem Punkt:
- Lokale Erwärmung durch Aufheizung über PV-Anlagen.
Ist damit der Wärmeinsel-Effekt gemeint, den man von Großstädten her kennt?
Wenn die PV-Anlage auf einem Dach ist, dann wird doch sogar die Wärmeproduktion durch die Sonneneinstrahlung reduziert, weil PV-Anlagen wesentlich mehr Licht reflektieren als zum Beispiel Dachziegel?
Das deutsche Stromnetz ist das Paradebeispiel für die dezentrale
Einspeisung von PV-Strom. Die Kostenverdopplung seitens der Stromabnehmer, so spricht
die Praxis.
Dank der Solarstromeinspeisung müssen Großverbraucher in Deutschland bzw. Europa keine hohen Spitzenlasttarife mehr in der Mittagszeit bezahlen. D.h. Firmen, die eine bestimmte Mindestmenge an Strom pro Jahr verbrauchen, können ihren Strom direkt bei der Leipziger Strombörse kaufen und haben da aber nicht mehr die Spitzenlasttarife wie früher als praktisch der komplette Spitzenlastbedarf durch Pumpspeicherkraftwerke und Gaskraftwerke gedeckt wurde. Und dort liegt der Strompreis inzwischen meistens so bei 4-5 Ct/kWh (Netto, ohne andere Dinge Netznutzungsentgelte, Ökostrom-Umlage etc.).
Dazu kommt dann noch, dass einige tausend sogenannte stromintensive Betriebe u.a. von der Ökostrom-Umlage befreit sind.
D.h. die Verbraucher bezahlen mit ihren Stromgebühren die Subventionierung der stromintensiven Betriebe.
Und noch was: Die Ausgaben für die EE-Stromvergütungen sind höher als die wirklichen Belastungen durch die Einspeisungen bzw. als der entgangene Gewinn der fossilen Kraftwerke. Dazu gibt's glaube ich eine Grafik von energieverbraucher.de. Müsste aber bei Bedarf noch mal nachschauen.