Meine Source

Heinz @, Freitag, 14.08.2015, 12:38 vor 3814 Tagen @ Dragonfly 3313 Views

Die im folgenden Link vorgestellten Studien bringen das noch besser auf den Punkt:

http://emp.lbl.gov/reports

Insbesondere:

2013

Grüße
Heinz

--
Tyger Tyger, burning bright,
In the forests of the night;
What immortal hand or eye,
Dare frame thy fearful symmetry?

PV-Solarstrom, was hier fehlt:

Centao @, Freitag, 14.08.2015, 13:39 vor 3814 Tagen @ Dragonfly 2991 Views

Hallo DragonFly,

- Entsorgungskosten bzw. Recycling (hatte ich hier mal im DGF ausführlich dargestellt, Link finde ich nicht mehr), auch von Schwermetallen und Giftstoffen.

- Organisationkosten (Last-Zeit-Verhalten) für Netzbetrieb, Speicher.

- Lokale Erwärmung durch Aufheizung über PV-Anlagen.

- Kosten für DC-AC-Wandler.

- Gesellschaftliche Kosten Pro/Kontra, Arbeitsplätze, Fixkostenproblem.

Das deutsche Stromnetz ist das Paradebeispiel für die dezentrale Einspeisung
von PV-Strom. Die Kostenverdopplung seitens der Stromabnehmer, so spricht die Praxis.

Gruß,
CenTao

Für mich hat sich die Anlage schon rentiert, denn.....

ottoasta @, Freitag, 14.08.2015, 14:29 vor 3814 Tagen @ Centao 3358 Views

.......ich habe sie selbst komplett aufgebaut (Elektromeister), konnte alle Teile direkt ab Hersteller kaufen; Module, Gestell, Umrichter usw.

Auch die Überwachung habe ich mir komplett selbst aufgebaut.

Nun wird demnächst noch eine Batterieversorgung dazukommen, ich liebäugle mit dem Power Router Unifit.
Falls zu teuer werde ich mir da was selbst konstruieren.
Als Batterien erstmal ausrangierte Staplerbatterien, die sind meist, nach Regeneration, gut zu gebrauchen!

Jedenfalls bin ich sehr zufrieden mit meiner 4,70 kWp Anlage!

Ist mit 11 Modulen rein Süd und mit 11 Modulen West ausgerichtet. Ost wäre auch noch gut, aber mir langt es vorerst, es muss sich ja auch amortisieren!

Und kommt mir nicht mit moralischen Argumenten!

Wenn der Staat so dumm ist mich über die allgemeine Bevölkerung (z.B. Mieter in der Stadt, im Hochhaus) die sich keine PV Anlage aufbauen können, zu subventionieren, ja dann sage ich nur:
Der dümmste Wähler wählt sich seine Politiker selber, so wie sie heute sind!

Otto

--
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
Tolstoi

Recht haste..

Centao @, Freitag, 14.08.2015, 14:41 vor 3814 Tagen @ ottoasta 2900 Views

Subventionen mit der Möglichkeit Geld zu verdienen und lokal Strom zu erzeugen müssen genutzt werden.

Grüße & Dank,
CenTao

Was der dort schreibt zur Fluchtburg..........

ottoasta @, Freitag, 14.08.2015, 17:46 vor 3814 Tagen @ Dragonfly 2785 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 14.08.2015, 18:09

......ist für mich nicht neu bzw. ich wohne ja schon in solcher Umgebung!
Noch dazu, dass ich die Leute in meinem Ort oder im Landkreis schon sehr lange gut kenne und die mich. Auch durch meinen früheren Beruf!

Also, falls es so kommt, wie es unser 'lieber Freund Walter' voraussagt, dann müsste ich die besten Karten haben!

Ostbayern, am Rande zum bayerischen Wald, kleiner Ort, Landwirte, die ich gut kenne, etliche Jäger und damit Waffenträger.

Eigener Garten zur teilweisen Selbstversorgung. Ansonsten viel Autonomie möglich im Falle eines Falles.

Nur 15 km zur tschechischen Grenze, mit keiner Durchgangsstrasse!!

Hier haben wir noch keine Einbrüche, Zigeuner und sonstiges ....!

Und eine sehr gute Lebensqualität, von der ein Großstädter nur träumen kann.

Eigentlich alles, was zu einer guten 'Fluchtburg' gehört.

Trotzdem mache ich mir nicht in die Hose, dass es sehr schnell irgendeinen Crash gibt! Ich vermute, dass es die nächsten 10-20 Jahre so weitergeht, mit Aufschuldung bis zum St. Nimmerleinstag!

Denn 'die' Politiker werden sich doch nicht den Ast absägen, auf dem sie sitzen!

Einführung der DM? Lachhaft! D ist gefangen im Korsett der EU!
Dank Genscher, Waigel und Co, wobei 'der Dicke' m.E. zu dumm war, die Konsequenzen auch nur annähernd zu erkennen.
Er wollte ja unbedingt als Kanzler der Einheit in die Geschichtsbücher eingehen.

Also, ich fürchte mich nicht, denn zum Essen gibt es hier immer was!

Otto

--
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
Tolstoi

Es ging um die Kommentarsektion, wo es Kommentare zur PV gibt

Dragonfly @, Freitag, 14.08.2015, 17:55 vor 3814 Tagen @ ottoasta 2519 Views

Nicht darum, was dieser Misanthrop fuer eine Fluchtburg haelt.

PV-Solarstrom = Riesiges Industrie-Subventionierungsprogramm

Leser68 @, Freitag, 14.08.2015, 17:01 vor 3814 Tagen @ Centao 2787 Views

Hallo Centao,
zunächst hätte ich da eine Frage zu diesem Punkt:


- Lokale Erwärmung durch Aufheizung über PV-Anlagen.

Ist damit der Wärmeinsel-Effekt gemeint, den man von Großstädten her kennt?
Wenn die PV-Anlage auf einem Dach ist, dann wird doch sogar die Wärmeproduktion durch die Sonneneinstrahlung reduziert, weil PV-Anlagen wesentlich mehr Licht reflektieren als zum Beispiel Dachziegel?


Das deutsche Stromnetz ist das Paradebeispiel für die dezentrale
Einspeisung von PV-Strom. Die Kostenverdopplung seitens der Stromabnehmer, so spricht
die Praxis.


Dank der Solarstromeinspeisung müssen Großverbraucher in Deutschland bzw. Europa keine hohen Spitzenlasttarife mehr in der Mittagszeit bezahlen. D.h. Firmen, die eine bestimmte Mindestmenge an Strom pro Jahr verbrauchen, können ihren Strom direkt bei der Leipziger Strombörse kaufen und haben da aber nicht mehr die Spitzenlasttarife wie früher als praktisch der komplette Spitzenlastbedarf durch Pumpspeicherkraftwerke und Gaskraftwerke gedeckt wurde. Und dort liegt der Strompreis inzwischen meistens so bei 4-5 Ct/kWh (Netto, ohne andere Dinge Netznutzungsentgelte, Ökostrom-Umlage etc.).
Dazu kommt dann noch, dass einige tausend sogenannte stromintensive Betriebe u.a. von der Ökostrom-Umlage befreit sind.

D.h. die Verbraucher bezahlen mit ihren Stromgebühren die Subventionierung der stromintensiven Betriebe.

Und noch was: Die Ausgaben für die EE-Stromvergütungen sind höher als die wirklichen Belastungen durch die Einspeisungen bzw. als der entgangene Gewinn der fossilen Kraftwerke. Dazu gibt's glaube ich eine Grafik von energieverbraucher.de. Müsste aber bei Bedarf noch mal nachschauen.

Deine Frage war vollkommen berechtigt..

Centao @, Samstag, 15.08.2015, 13:05 vor 3813 Tagen @ Leser68 2132 Views

Hallo Leser68,

ich hatte darüber mal einen Artikel gelesen, aber bei näherer Betrachtung ist Konvektion als Wärmeübergang für die normale PV-Zelle eher Banane. Ich finde dazu leider auch diesen Artikel bei SPON nicht mehr. Es ging um das Mikroklima, aber evtl. wurden dort PV und PTh-Anlagen verwechselt und der Autor sah aber Gefahren durch PV-Anlagen-Installationen in Bundeslandgröße.

Ich halte dies aber bei näherer Betrachtungen für BS.., wie auch meine Bemerkung im ersten Bezug dazu. Bitte im Geiste streichen!

Da im Gegenteil die Leistung mit höherer Temperatur sinkt, will man besser keine zusätzliche Erwärmung von PV-Zellen bzw. deren Trägern. Das von Dir benannte Wärmeinselproblem bei PV-Zellen kommt genau daher. Es tritt dann (auch nicht leicht erkennbar) bei Defekten auf und kann z.B. im Idealfall über IR-Kameras detektiert werden.

Strahlungswärmeanteile für PV kannst Du bisher vernachlässigen, aber neuere Entwicklungen bei Dünnschicht-PV-Zellen wollen diese hohen Energieanteile natürlich zusätzlich umsetzen. Auch Mischformen mit Photothermie (PTh) sind
vorhanden.

Für Insellösungen ist die PV ideal, debitistisch gesehen im Wirtschaftssystem sogar notwendig, bei Netzeinspeisungen wird es im Wettbewerb mit an sich deutlich günstigeren Energiearten schwierig, aber das ist der dahinter stehenden Ideologie egal. Allerdings hat sich auch in Technik gewaltiges getan.

Gruß & Dank,
CenTao

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