Hallo Sylvia,
ich fasse mal zusammen:
Gruppen von jungen, sich balgende Männern, gehören einfach nicht ins Kinderbecken. Punkt.
Ergänzung: Auch keine recht netten, gut Englisch sprechenden Syrier.
Ergänzung: Auch keine mit typisch eritreischen Gesichtszügen.
Passiert das doch, ist es ein wirkliches Ärgernis=gesteigertes Ärgernis.
Ärgernis ist von Dir zur individuellen Interpretation freigegeben.
Duden: Ärgernis
Bedeutungsübersicht
1. Anstoß, Verletzung des [religiösen oder sittlichen] Gefühls
2. etwas Ärgerliches, Anstößiges, Skandalöses
3. Ärger, Unannehmlichkeit; Widerwärtigkeit
Synonyme zu Ärgernis
* Eklat, Schande, Skandal, Zumutung; (gehoben) Ehrverletzung
* Ärgerlichkeit, Schwierigkeit, Unannehmlichkeit, Ungelegenheit, Verdruss, ...
Klar?
Ja; Deinem wirklichen Ärgernis mit recht netten, gut Englisch sprechenden Syriern, die verbotenerweise ihren Spaß im Kinderbecken haben, muß unverzüglich von möglichst hoher Stelle nachgegangen werden.
Und was mit den vielleicht fehlenden Eiern des zuständige Bademeisters ist, muß auch geklärt werden.
Ob die Zebras auch wirklich Zebras sind, ist nicht wirklich wichtig. Punkt.
Klar?
Kümmerst Du Dich darum und schreibst dann darüber?
Zum Rest:
> Viel wichtiger schien mir ihre verknüpfende zweite Aussage zu sein:
[quote]Bei den sich schubsenden, scherzenden und balgenden Männern musste ich
immer wieder - unwillkürlich - an die Familien, Freunde und Kameraden
denken, die diese Männer in Syrien, Irak, usw. im Stich gelassen haben.
Ihre nicht-desertierten Kameraden, die für das kämpfen, an was sie
glauben - und sich nicht einfach aus dem Staub gemacht haben.
Respektieren kann ich diese Seepferdchen nicht.[/quote]
> Dazu stehe ich.
Das sei Dir unbenommen; jeder steht wie und wo er steht.
> Was stört Dich daran?
Habe ich geschrieben, bitte noch mal zurückblättern.
Freundlicher Gruß
KK
PS: ... als bekennende Rassistin gestehe ich mir das zu...
Danke, so genau wollte ich es gar nicht wissen.
Die aufklärende Beschreibung dieses Begriffes wäre sicher einen eigenen Thread wert.
PPS: Die Deutsche Sprache ist insofern eine schwere Sprache, da sie, wie von Dir gezeigt, selbst in unverfänglichen, scheinbar eindeutigen Worten ausreichend Stolpersteine bereithält.
Mißverständnisse und Fehlinterpretationen sind unvermeidbar.
Deshalb ist der Satz „Ich bin nur für das verantwortlich, was ich sage, nicht für das, was du verstehst“ nur dann richtig, wenn man sich erklärenderweise auf den gleichen Stand gebracht hat.
Mein Beruf hat dies zwingend gefordert und auf den Privatbereich abgefärbt. Manche bezeichnen es als Erbsenzählerei, ich empfinde es als erhellende Meinungsbildung.
Vielleicht stelle ich im Gelben zu viele Fragen?
Nichts für ungut.