Natürlich würde eigentlich jetzt ein hoher Verlust, eventuell der Totalverlust, anstehen.
Das würde bei mehreren satten Kapitalerhöhungen (nur hoher Verlust) oder einer realen Pleite mit Übernahme der Konkursmasse passieren.
Man kann aber noch die dritte Möglichkeit annehmen.
Da es einen Rettungswettlauf für die Griechen gibt, könnten, zumindest bei den großen Banken, auch Rettungspakete für die Griechenbanken anlaufen. Das könnten Abspaltungen aller Schulden und ein Überlebenskredit für die Restbank durch die EU-Institutionen sein.
Oder Zwischenlösungen. Dann würde auch eine Restbank satt im Kurs steigen können.
Ich mache da jetzt nicht mit, aber in der Rußlandkrise lief es ja ähnlich, denn: Irgendwie geht das Leben (und die Börsenkurse) immer weiter.
Damals waren Verzehnfacher innerhalb weniger Jahre die Regel, mitunter auch Verhundertfacher. Und das real in meinem Depot.
Sollten in Griechenland wirklich demnächst rentabel förderbare Kohlenwasserstoffvorkommen erschlossen werden, dann sähe die "Welt" schnell anders aus, aber die griechische Mentalität wird wohl bleiben.
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MfG
LR
Alles ist ein Windhauch.