Trump mischt den US-Wahlkampf auf

CalBaer @, Freitag, 07.08.2015, 08:47 vor 3821 Tagen 3904 Views

Er macht sich nichts aus politischer Korrektheit, thematisiert tabulos illegale Einwanderung und gibt auch offen zu, sich politische Freunde fuer Geld zu kaufen. Er springt damit voellig aus dem Schema des ueblichen US-Politikers, er spricht offen aus, was sich sowieso schon jeder denkt. Er redet direkt und zielstrebig, prescht mit Worten durch ohne Ruecksicht auf Freund und Feind.

https://www.youtube.com/watch?v=MZ2rn8Hx2zc

"Gefaellt mir" sagen 49%. Meinungsumfrage zur TV-Debatte der Republikaner:

[image]

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Witzig. MSM äußert sich natürlich wieder völlig konträr zum Ergebnis der Umfrage.

Tünnes @, Freitag, 07.08.2015, 09:31 vor 3821 Tagen @ CalBaer 3249 Views

Eben auf dem Weg ins Büro WDR2 gehört. Von den zehn Teilnehmern der Debatte
hätte sich Donald Trump am meisten blamiert. Er "könne" eben keine Debatten,
teilte mir die WDR2-Sprecherin mit, sondern nur "populistische Vorträge".

Mit Aussagen wie "Die Politiker sind sowieso alle korrupt, ich weiss es, habe selber genug bestochen.", hätte Trump sich wohl endgültig aus dem Rennen geschossen. Am besten abgeschnitten und am "seriösesten" sei Jeb Bush gewesen.

Und dann sehe ich das von dir gepostete Umfrageergebnis: Trump - 49%, Bush - 3%. [[la-ola]]

Herrlich, es bleibt das Motto, nehme die MSM Nachrichten x/-1 und du kommst der Wahrheit am Nächsten. [[top]]

Gruß.

Trump hatte wohl niemand auf dem politischen Radar

CalBaer @, Freitag, 07.08.2015, 20:58 vor 3821 Tagen @ Tünnes 2143 Views

Man hat wohl so alle politischen Stroemungen im Griff, aber mit Trump erwischt es das "Establishment" kalt. Einzelne Medien ergreifen nur noch die Flucht und glauben, mit Ignorieren bringe man das Problem "Trump" aus der Welt. http://www.foxnews.com/politics/2015/07/17/huffington-post-decree-trump-to-be-covered-a...

Mit Aussagen wie "Die Politiker sind sowieso alle korrupt, ich weiss es,
habe selber genug bestochen.", hätte Trump sich wohl endgültig aus dem
Rennen geschossen.

Trump trifft damit das politische System der USA im Kern. Er fuehrt den ganzen Zirkus aus bezahlten Medien und korrupten Politikern dem staunenden Publikum vor Augen - das aber mehr oder weniger ungewollt. Ich glaube nicht, dass es seine Absicht ist, Trump ist und war in gewisser Weise schon immer ein bisschen Punk gegen die "guten Sitten". Er ruehrt ungewollt ganz tief im Schlamm und bringt damit das ganze Establishment gegen sich auf. Trump hatte wohl niemand auf dem Radar. Falls ihn die Republikaner feuern, hat er schon angekuendigt, als Unabhaengiger zu kandidieren. Die "Katastrophe" ist, dass man Trump nicht einfach wegkaufen kann (Nettovermoegen 4 Mrd US$). Mal sehen, was noch alles passiert.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Der einzige Präsident für den Frieden ist Trump

Piter @, Freitag, 07.08.2015, 10:40 vor 3821 Tagen @ CalBaer 3415 Views

Hallo,

vorweg, ich glaube zwar nicht, dass Trump mehr als eine Medienshow ist, denn er ist genauso abhängig vom internationalen Finanzkapital wie alle anderen Kandidaten auch. Darum würde mich ein plötzlicher Skandal nicht wundern, der ihn kurz vor den Wahlen raushaut.

Ausserdem warne ich davor, die aktuellen Umfragen als tatsächliches Wahlergebnis zu bewerten. Trump ist populär bei der weissen, gebildeten Bevölkerung. Diese sind von der Ehrlichkeit Trumps beeindruckt.

Dennoch werden die Demokraten und Hittlary Clinton (Ausdruck von Gerald Celente) alles tun, um die Hispanics auf ihre Seite zu ziehen.

Dennoch wünsche ich mir, dass Trump Präsident wird. Denn er ist als einziger aller Kandidaten nicht offen Antirussisch.

Für den US-Aktienmarkt sehe ich 2016/17, egal wie die Wahlen ausgehen, ganz schlechte Karten.

Gruss

"Yes, we can!"

Jermak @, Freitag, 07.08.2015, 12:20 vor 3821 Tagen @ Piter 2821 Views

zur Erinnerung. Und damit verknüpft den bekannten Satz: "Wenn Wahlen was ändern würden, wären sie längst verboten"

Der US-Präsident hat keine Macht, außer der, die Verhältnisse wie sie sind zu verwalten.
Trump wird das noch lernen müssen, sollte er tatsächlich Präsident werden.


grüße

jermak

Danke für die Erinnerung!

Leser68 @, Freitag, 07.08.2015, 13:10 vor 3821 Tagen @ Piter 2782 Views

Hallo Piter,


Dennoch werden die Demokraten und Hittlary Clinton (Ausdruck von Gerald
Celente) alles tun, um die Hispanics auf ihre Seite zu ziehen.

Jetzt weiß ich endlich wieder was das zweite Wort für Frau Clinton neben Killary war. Die beiden Begriffe hatte ich zum ersten Mal bei der Diskussionsrunde bei Ken Jebsen ("KenFM Positionen #1: Krieg oder Frieden in Europa?") gehört, wo es um Russland und die Ukraine ging (Willy Wimmer, Dirk Pohlmann, Matthias Bröckers und Daniele Ganser). Aber ich fand die Stelle auf die Schnelle nicht wieder.

Aber machen wir uns nichts vor: Die Auswahl bei den Präsidentsschaftskandidaten dort ist immer nur die Wahl zwischen Pest (Demokraten) und Cholera (Republikaner).

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.