Hallo pigbonds!
Seit vielen Jahren steuern die Amis direkt und indirekt auf einen Krieg mit Syrien zu.
Du weißt das auch und behauptest dennoch das Gegenteil.
Nachfolgend ein kleiner Abriß der letzten 12 Jahre, der auch zehnmal so lang hätte ausfallen können, um die vielen Teile des Puzzels zusammenzufügen.
2003 Wer wissen möchte, wie die Militarisierung der US-Außenpolitik in den nächsten Jahren vermutlich aussehen und die Transformation des Nahen und Mittleren Ostens weitergehen wird, findet in einem bisher viel zu wenig beachteten Dokument Antworten: Es trägt den Titel "Rebuildung America´s Defenses. Strategy, Forces and Resources For a New Century" und wurde im September 2000 verfasst von einem der derzeit maßgeblichen Think-Tanks der USA: Der 1997 gegründeten Gruppe "Project for the New American Century". Zu den wesentlichen Autoren dieser äußerst einflussreichen neokonservativen Gruppe gehören u.a. Paul Wolfowitz, Lewis Libby, Stabschef von Vizepräsident Cheney, Jeb Bush, Gouverneur in Florida und Bruder von Georg W. Bush, William Kristol, Robert Kagan und John R. Bolton.
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Syrien, etwa halb so groß wie Deutschland, allerdings mit 17,2 Millionen Einwohnern weitaus dünner besiedelt, trägt schon länger aus US-Sicht das Etikett "Schurkenstaat".
Richard Perle sagte der International Herald Tribune Mitte April 2003, im Falle eines Waffenfundes in Syrien würden die USA verlangen, dass diese abgegeben werden müssten, um die Bedrohung zu beseitigen. Falls dies nicht geschehe, "würde wohl keiner ausschließen wollen, dass wir die volle Breite unserer Möglichkeiten ausschöpfen". Da es keinerlei UN-Mission oder UN-Resolution bezüglich der Suche oder gar Zerstörung syrischer Massenvernichtungswaffen gibt, stellt sich die offene Frage, an welches durchführende Organ Richard Perle dabei gedacht haben mag.
Auf journalistische Nachfragen, ob die Anschuldigungen gegen Syrien in einen neuen Krieg münden könnten, antwortete Georg W. Bush: "Wir sind nun hier im Irak. Und als zweiten Punkt erwarten wir Kooperation von Syrien. Und ich bin zuversichtlich, dass wir Zusammenarbeit erhalten".
Quelle: http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/USA/ronnefeldt.html
Die „Speisekarte“ liegt also seit über einem Jahrzehnt auf dem Tisch.
2005 Neben dem Iran gerät Syrien immer mehr ins Visier der Vereinigten Staaten. Davon handeln die beiden folgenden kurzen Kommentare. Darin wird u.a. Bezug genommen auf die Aufsehen erregende Rede des US-Präsidenten George W. Bush vom 6. Oktober 2005, worin er Syrien der Komplizenschaft mit dem Terrorismus beschuldigt.
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Bei einem Kriegsrat, den am 1. Oktober führende Mitglieder der Bush-Regierung abgehalten haben, soll US-Außenministerin Condoleezza Rice die geplante Bombardierung Syriens verhindert haben. Dies berichtete das amerikanische Nachrichtenmagazin Newsweek unter Berufung auf hochrangige Regierungsbeamte. Zalmay Khalilzad, derzeit US-Botschafter in Bagdad, hatte bereits im vergangenen Monat erklärt, die USA seien gegenüber Syrien »mit ihrer Geduld am Ende«. Als offizieller Vorwand für die geplante Ausweitung des US-Krieges gegen Iraks Nachbarland Syrien sollte der von Washington ständig wiederholte Vorwurf dienen, die Regierung in Damaskus tue nicht genug, um ausländische Kämpfer davon abzuhalten, über die (Tausende Kilometer lange) Grenze in den Irak einzudringen, um dort das Land zu destabilisieren.
Quelle: http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Syrien/kriegsgefahr.html
Bomben, Morde und ein Selbstmord: Der schmutzige Konflikt um Syrien und den Libanon spitzt sich zu.
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Die Motive von Präsident George Bush und seiner Entourage, Syrien nach Kräften zu destabilisieren, sind schwer zu erkennen. Sicher ist Syrien der letzte verbliebene «Frontstaat» gegen Israel. Und sicher finden arabische Kämpfer den Weg in den Irak via Syrien. Doch das syrische Regime kooperierte immer wieder mit den USA, und es half den US-Diensten auch immer wieder wirksam im Kampf gegen einen gemeinsamen Feind: die islamistische Internationale.
Quelle: http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Syrien/drohung.html
Ein wichtiger Teil der islamistischen Internationale wurde längst in die Dienste von USrael gestellt. Dafür braucht man Syriens Unterstützung nicht mehr.
Zum Sturmreif-Schießen gehören dann immer wieder diverse Scharmützel.
2007 Bastelt Syrien mit nordkoreanischer Hilfe und iranischem Geld an Atomwaffen, die es der libanesischen Hisbollah zur Verfügung stellen will? In der Gerüchteküche der Medien in New York, Jerusalem und London brodelt es heftig. Verständlich: Die Geschichte bietet alles, was ein guter Roman braucht – oder ein weiterer schlechter Krieg.
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Alles fing vergleichsweise harmlos an, als in der Nacht vom 5. zum 6. September ein israelisches Kampfflugzeug in den syrischen Luftraum eindrang und ein oder mehrere Objekte abwarf. »Munition« sei es gewesen, sagen die Syrer. Der israelische Pilot sei, als er von der Luftabwehr unter Feuer genommen wurde, so erschrocken gewesen, daß er schnell das Weite suchte und sich dabei von Ballast befreite, heißt es aus Jerusalem.
Quelle: http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Syrien/szenarien.html
Und dann kommen natürlich die Reaktionen der “Schurken“, die sich vor dem Zugriff schützen wollen und die auf der Gegenseite erhöhte Aktivitäten generieren.
2008 Syrien ist nach Worten seines Präsidenten Baschar al-Assad grundsätzlich zur Stationierung russischer Raketen als Reaktion auf das in Mitteleuropa geplante US-Raketenabwehrsystem bereit.
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Das Angebot ist für Moskau eine teuflische Versuchung. Der Grund: Handfeste Differenzen mit der Ukraine über die Zukunft der russischen Schwarzmeerflotte, die gegenwärtig auf der Krim stationiert ist, die zur Ukraine gehört. Die Pachtverträge für den dortigen Kriegshafen Sewastopol enden zwar erst 2017. Kiew aber möchte im Hinblick auf den geplanten NATO-Beitritt die Russen früher los werden und hat, um Druck zu machen, die Freizügigkeit ihrer Kampfschiffe bereits erheblich eingeschränkt. Sein Land, so der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko gleich nach Beginn des Krieges in Georgien, stehe Moskau als Aufmarschbasis für eine Aggression nicht zur Verfügung. Künftig müsse Russland daher drei Tage vor dem Auslaufen seiner Schiffe das Ziel der jeweiligen Mission offenlegen und dazu auch eine Genehmigung der ukrainischen Regierung einholen.
Quelle: http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Syrien/russland.html
Aha, da werden auch gleich größere Zusammenhänge sichtbar, nicht wahr lieber @pigbonds?
Und dann kommt natürlich die über 2.000 Jahre alte Strategie der Heimtücke zum Tragen, auf die man sich in USrael bestens versteht.
Der Feind wird in einen weichen Kokon gesponnen.
2009 »Dialog statt Angriff« heißt die Zauberformel, mit der nun auch die USA-Regierung ihre Ziele erreichen will, die da grob lauten: Neutralisierung Irans, der Hisbollah und der Hamas. Als Hebel der neuen Strategie soll Syrien dienen, dem »Partnerschaft statt Feindschaft« angeboten wird. So geraten nicht nur die westlich-syrischen Beziehungen, sondern auch die Verhältnisse in der arabischen Welt in Bewegung. Saudi-Arabien und Ägypten, eingeschworene Partner der USA, haben Syrien nach Jahren der Ausgrenzung wieder als Gesprächspartner entdeckt und arbeiten an Phase I des Entschlüsselungscodes: »Vertrauen aufbauen«.
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Deren Lösung liegt nicht nur im Interesse der Palästinenser und aller Araber, sie entspräche auch westlichem Interesse, wie der Krieg im Gaza-Streifen zeigte. Man ist nicht mehr gewillt zu bezahlen, was Israel zerstört. Doch weil der Westen und seine arabischen Verbündeten Israel öffentlich nicht kritisieren, verlagert sich der Druck auf die Palästinenser. Die sollen ihre Streitigkeiten beilegen, sich politisch einigen, dann werde auch das Geld für den Wiederaufbau des Gaza-Streifens freigegeben, das man der Hamas nicht überlassen will. Der neuen israelischen Regierung unter Benjamin Netanjahu soll eine palästinensische Regierung der nationalen Einheit gegenüberstehen, unterstützt von allen arabischen Staaten. Das ist der Plan, an dem Hamas und Fatah derzeit in Kairo arbeiten.
Quelle: http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Syrien/assad4.html
@Monterone hätte diesen Schachzug sofort als große Täuschung entlarvt, was sie am Ende auch gewesen war, denn gerade die Saudis haben ein paar Jahre später die Kopfabschneider finanziert.
Klartext: USrael wollte und will auch niemals einen Palästinenserstaat weil er der religiösen Doktrin von AT und Talmud entgegensteht.
Wer solche Zusammenhänge nicht sehen kann und sehen will, begreift überhaupt nichts, wenn es um die Geopolitik geht!
Und hier ein weiteres Schurkenstück aus dem großen Theater!
Israels Außenminister Avigdor Lieberman hat Syrien und dessen Präsidenten Bashar Al-Assad prophezeit, den nächsten Krieg nicht zu überleben. Lieberman reagierte auf eine Äußerung Assads vom Vortag, wonach Israel nicht ernsthaft an Frieden interessiert sei, sondern die Region in einen neuen Krieg treibe. Damit hätten die Syrer »eine rote Linie überschritten«, sagte Lieberman bei einem Vortrag in der Bar-Ilan Universität bei Tel Aviv. Im Falle eines Krieges werde nicht nur die syrische Armee geschlagen, auch das Regime werde stürzen.
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Netanjahu reagierte umgehend mit einer Friedenserklärung in Richtung Syrien und forderte sein Kabinett auf, sich zu Syrien nicht mehr zu äußern. Er werde an jeden Ort der Welt gehen und die Hilfe eines fairen Dritten nicht ausschlagen, um mit Syrien wieder »Friedensgespräche ohne Vorbedingungen« aufzunehmen, so Netanjahu. Die Tageszeitung Ashark Al-Awsat zitierte das US-Außenministerium, wonach Washington entschlossen sei, Israel wieder in einen Dialog mit Syrien sowie mit den Palästinensern zu bringen.
Quelle: http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Israel/gaza5.html
Böser Junge, guter Junge.
Das spielt man so lange bis die Gelegenheit zu Besserem kommt.
Und wie das geht konnte man zuvor und danach an anderen Orten „bewundern.“
»Wir wollen Freiheit!« Das rief die Trauergemeinde laut Webseiten der syrischen Opposition beim Begräbnis von fünf Menschen, die von Sicherheitskräften am Freitag (18. März) bei einer Demonstration für mehr Bürgerrechte getötet worden waren. Die Behörden sperrten den Südteil der Stadt Daraa nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten vollständig ab, um zu verhindern, dass Demonstranten zu dem Trauerzug stoßen. »Sie haben Sicherheitskräfte und Soldaten mit Hubschraubern in der Nähe der Demonstranten abgesetzt, um ihre Macht zu zeigen«, sagte ein Regimegegner.
Eine Versammlung der Stämme in Daraa forderte die »kriminellen Banden des Regimes«, wie die Sicherheitskräfte bezeichnet wurden, dazu auf, sich aus der Stadt zurückzuziehen. Insgesamt waren am Freitag in der Hauptstadt Damaskus, in Homs, Aleppo, Deir al-Zor und Daraa mehrere tausend Menschen auf die Straße gegangen, um Freiheitsrechte und ein Ende der Korruption zu fordern. In Syrien, das von Präsident Baschar al-Assad mit eiserner Hand regiert wird, hatte es zuvor – anders als in anderen arabischen Ländern – keine größeren Proteste gegeben.
Quelle: http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Syrien/protest2.html
Ja ja, die Freiheit.
Das Lieblingswort der großen Täuscher – kommt noch vor Demokratie!
Damit lassen sich hervorragend und weltweit die „Dummys“ an der Nase herumführen.
Und wie schürt man Proteste?
Man schleust NGOs ein und bildet Kämpfer aus.
.. hat US-Vizepräsident Joseph Biden das voriges Jahr vor Studenten am John F. Kennedy Forum der Harvard University ausgeplaudert:
ISIS ist im Wesentlichen ein Kind der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten, die in Syrien einen Bürgerkrieg gegen die Regierung von Präsident Bashar al-Assad geschürt haben.
Die Gründe, aus denen die Menschen in den Dschihad ziehen, sind verschieden – Armut, Religion, Abenteuerlust usw. Aber viele werden von Nicht-Regierungsorganisationen und Fonds angeworben, die in den GUS-Staaten wirken und unter US-Kontrolle stehen.
Quelle: https://politgraben.wordpress.com/2015/07/02/usa-ngo-und-anwerbung-fur-is/
Und irgendwann wird es dann eben konkret.
Wie die anderen arabischen Länder wird auch Syrien von Demonstrationen Oppositioneller erschüttert. Im Unterschied zu dem, was sich in Tunesien und Ägypten abgespielt hat, deren Revolutionen prowestliche Despoten gestürzt haben, kann man im Falle Syriens nicht von einer spontanen Erhebung sprechen, sondern von einer Destabilisierungsaktion, die in den Vereinigten Staaten und Israel geplant wurde.
Am 30. März prangerte Präsident Bachar al-Assad in seiner Rede vor den syrischen Parlamentariern eine "Verschwörung, die aus dem Ausland, aber auch aus dem Inland kommt" an. "Die hinter diesem Destabilisierungsversuch stehenden Personen mischen drei Elemente: religiöse Konflikte, Reformen und die alltäglichen Bedürfnisse des Volkes", und er klagte eine "Minderheit" an, Chaos zu säen.
Und die schmierigen Höflinge segnen die neuen Kriege willig ab.
Auffällig ist in diesem Zusammenhang auch das Verhalten der deutschen Bundesregierung: während sie die Gewaltanwendung in Syrien wiederholt scharf verurteilte, wurden von ihr im Falle Bahrains (und zuvor schon Ägyptens, mit sehr viel mehr Toten und Verletzten als in Syrien) keine vergleichbaren Stellungnahmen abgegeben.
Quelle: http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Syrien/ziel2.html
Aber Assad unterliegt natürlich einer Verschwörungstheorie.
Er hat eben nicht so einen klarblickenden Berater wie Dich an seiner Seite der mal munter drauf los palavert
Solange nicht wirklich etwas richtig Handfestes kommt, gehe ich davon aus, dass auch andere Menschen in anderen Ländern Lust haben, keine Unterhunde zu sein, vor allem wenn sie gleichzeitig die Möglichkeiten im Westen sehen.
Das ist sie, die @Pigbonds-Wahrheit – also die der neokonservativen Denkfabriken, die gerne Agitatoren in beliebte Foren aussenden – welche sich im Freiheitsdrang der einfachen Bürger begründet.
Hör endlich auf uns mit Deinem Propaganda-Müll zu übergießen! ![[[kotz]]](images/smilies/kotz.gif)
mfG
nereus