Tja, der eine neidet dem anderen die Sicherheit, der andere die Freiheit
"Beamter" hätte ich danach noch x-fach werden können, aber ich stand
mehr auf "Abenteuer am Hindukusch" und im Busch auf Borneo.
Habe ich auch alles reichlich bekommen, inkl. DAX-Karriere.
K+S war nett-kuschelig, leider etwas lahmarschig... aber bei Thyssen (B&V)
oder MAN, da ging voll die Post ab!
Viele sehen immer nur die "Vorteile" der Beamten, hauptsächlich die Unkündbarkeit und die Pension. Aber die "Nachteile" sind den meisten gar nicht bewusst:
Bindung an den Dienstherrn: Von einem Bundesland in das andere zu wechseln ist schwierig, oft sogar unmöglich. Ein Wechsel in die private Wirtschaft führt zum Verlust der erworbenen Pensionsansprüche und zu einer Schmalspur-"Nachversicherung" in der gesetzlichen Rentenversicherung.
Streikverbot: Da erhöht der Dienstherr einseitig die Arbeitszeit, kürzt die Beihilfe oder streicht die Sonderzahlungen (Urlaubs- / Weihnachstgeld) und du kannst als Beamter nichts dagegen machen. Bei Beamten wird nicht wie bei den Tarifpartnern verhandelt, da wird einfach von oben "angeordnet".
Besoldungserhöhungen: Werden immer mehr nach "Kassenlage" entschieden. Auch da wird nichts verhandelt. Nicht alle Bundesländer übernehmen die Tarifabschlüsse für die Beamten. Wer noch relativ großzügig ist, das ist der Bund. Davon haben die Landesbeamten aber nichts. Es gibt keine "gemeinsamen" Erhöhungen mehr. Die Öffentlichkeit differenziert hierbei leider überhaupt nicht.
Und an was man sich als Bürger immer erinnern sollte: Auch Beamte machen nur ihren Job. Die Vorgaben stammen immer noch von den Ministerien und den Parlamenten, also von der Politik.
Gruß,
Phil.M.