Skandal vor der WM-Auslosung in Russland – und wieder wird gelogen
Die Lügenpresse macht ihrem Namen alle Ehre. ![[[freude]]](images/smilies/freude.gif)
Samstag werden die Qualifikationsgruppen für die WM 2018 ausgelost. Der größte Star der russischen Liga sollte dabei sein. Doch dann sprach Hulk die Wahrheit. Nun wurde er ausgetauscht.
Was hatte er denn gesagt, der Herr „Hulk“?
Der 28-Jährige hatte am Montag nach dem Vorfall um den Ghanaer Emmanuel Frimpong von FK Ufa im Auftaktspiel der Premier Liga bei Spartak Moskau den grassierenden Rassismus im russischen Fußball beklagt.
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"Das passiert in der russischen Liga in jedem Spiel. Früher habe ich mich aufgeregt. Heute werfe ich den Fans Küsse zu. Dennoch ist es eine Schande. Wenn das in drei Jahren ebenfalls passiert, wäre es hässlich und widerlich."
Quelle: http://www.welt.de/sport/fussball/article144393301/Skandal-vor-der-WM-Auslosung-in-Russ...
Anständige Geste des Brasilianers.
Und deswegen wurde er von Putin abserviert? Ist der wirklich so blöd?
Nun, der Strichjunge aus dem WELT-Bordell weiß es ganz genau.
Weil unangenehme Wahrheiten im Putin-Reich nun mal Konsequenzen nach sich ziehen, ist davon auszugehen, dass Hulk kurzerhand ausgeladen wurde.
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Es dürfte also nicht weiter als eine billige Retourkutsche eines um Anerkennung ringenden Regimes sein, dass jeden Kritiker mundtot machen will. Außerdem dürfte es ein abgekartetes Spiel zwischen Russland und der Putin wohlgesinnten Fifa-Führung gewesen sein.
Schon die Formulierung "ist davon auszugehen" und "dürfte .. gewesen sein" ist höchst verdächtig und macht mißtrauisch. Wir kennen ja mittlerweile das verlauste Personal. ![[[sauer]]](images/smilies/sauer.gif)
Und, war es wirklich so?
Offenbar nicht, denn bei KOPP-Online liest sich das ganz anders.
Die Fakten: Der dunkelhäutige Brasilianer äußerte sich am 20. Juli zu einem Rassismus-Vorfall am ersten Spieltag der russischen Liga. Der Ghanaer Emmanuel Frimpong reagierte auf Affenrufe aus dem Publikum mit dem Mittelfinger und wurde dafür vom Platz gestellt.
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Hulk wurde am 22. Juli – also zwei Tage nach dem Rassismus-Vorfall – überhaupt erst als Losfee nominiert. Das bestätigen die FIFA und auch der russische Fußball-Verband RFS.
Sieht so die Strafe für den kritischen Brasilianer aus?
Wäre es nicht zensur-logisch gewesen, ihn gar nicht erst als Losfee zu nominieren? Außerdem hat niemand Hulk »kurzerhand ausgeladen«, wie Krull es behauptet. Weder der RFS, noch die FIFA. Der Brasilianer sagte selbst ab – aus sportlichen Gründen.
Auf der Webseite seines Clubs Zenit St. Petersburg schreibt Hulk: »Durch den langen Flug und den Wechsel der Zeitzonen kann ich nicht dabei sein. Ich danke jedem im WM-Organisationskomitee noch einmal für die Einladung.« Er musste ein Auswärtsspiel im 2000 Kilometer entfernten Jekaterinburg bestreiten. Während in Moskau die WM-Gruppen ausgelost wurden, saß Hulk im Flieger.
Und was könnte der Hintergrund der Putin-Affäre gewesen sein?
Sehr viel wahrscheinlicher ist es, dass Zenit St. Petersburg den Stürmer unter Druck setzte. Die FIFA wollte den Topstar des russischen Fußballs als Aushängeschild bei der WM-Auslosung dabei haben, doch mit seinem Club war das nicht abgesprochen. Die FIFA-Liste der Losfeen zeigt das Problem: Hulk war der einzige Spieler, der im Moment aktiv spielt – also eigentlich gar keine Zeit hatte.
Zenit sah nicht ein, weshalb der Club zum Saisonauftakt auf seine Tor-Maschine verzichten soll. Man gab den Spieler nicht für die FIFA-Werbeaktion frei. Nach außen wurde das Ganze als Absage verkauft, die von Hulk selbst kam.
Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/peter-harth/zensur-luege-springe...
Herr Harth hat aber wohl auch nur abgeschrieben
- hier dürfte es zum Original gehen: http://demokratie-reloaded.de/russland-die-welt-und-hulk-eine-unglaubliche-geschichte/
mfG
nereus