Doppeltes Reise-nach-Jerusalem-Spiel im Gold- und Silbermarkt

Bernadette_Lauert, Montag, 27.07.2015, 20:12 (vor 3830 Tagen) @ stocksorcerer2078 Views
bearbeitet von Bernadette_Lauert, Montag, 27.07.2015, 20:21

Reise-nach-Jerusalem-Spiel 1 (im Papier)
Der ehemalige stellvertretende Finanzminister der Vereinigten Staaten von Amerika in der Regierung Reagan, Dr. Paul Craig Roberts, beschreibt in dem von Dir verlinkten Artikel ein marktverzerrendes Phänomen, welches irgendwann zu einem Reise-nach-Jerusalem-Spiel wird. Sobald die Musik aufhört zu spielen (keine weiteren Shorts mehr mangels Verkäufer verkauft werden können), beginnt der Short-Squeeze [1].

Das ist die erste Reise nach Jerusalem, die Marktbeobachtern zufolge, die ich hier nachplappere, irgendwann kommen wird.

Reise-nach-Jerusalem-Spiel 2 (im Metall)
Obendrauf gesattelt ist ein zweites Reise-nach-Jerusalem-Spiel. Und das geht so: Immer mehr Staaten, Institutionen wollen ihr Gold, welches bei der FED gemäß vieler Indizien mehrfache Besitzer hat, deswegen aus New York wieder zurück holen.
Die FED verweigert sich Audits und die Dinge, die sich hier im Hintegrrund abspielen sind extrem verräterisch.
Das hört sich irre an, ist aber lediglich ein Ausdruck des Denkens in Mindestreservesystemen, welches in Bankenkreisen seit jeher üblich ist.
[2]
Vor einer Woche wurde dazu dieses spannende Cashkurs-Video veröffentlicht, in dem Peter Boehringer zur Heimholung des deutschen Goldes aus dem Ausland befragt wurde. Er spricht über die Geschichte der Bürgerinitiative „Holt unser Gold heim“, die Rolle der Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) und weitere interessante Themen. Ich fasse das mal zusammen unter "Reise-nach-Jerusalem-Spiel 2".

Hier zum Vid: https://www.youtube.com/watch?v=jkZa0zMcEU8 (32m07s)

Gruß, Bernadette

[1]
Short Squeeze ist die Angebotsknappheit eines Wertpapiers, das zuvor in großer Anzahl leerverkauft wurde. Nach den Leerverkäufen müssen die daraus resultierenden offenen Positionen wieder glattgestellt werden. Steigt nun – entgegen der Erwartung der Leerverkäufer – der Börsenkurs des Wertpapiers, so müssen zur Verlustbegrenzung viele Leerverkäufer gleichzeitig das Wertpapier zurückkaufen, was zu einem Nachfrageüberhang führen kann, der den Kurs noch weiter nach oben treibt und damit die Verluste der Leerverkäufer weiter erhöht. Theoretisch haben Leerverkäufer daher ein unbegrenzt hohes Verlustrisiko.

[2]
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