Eurokrise / Ergänzungen
Der umfangreiche und gut formulierte Kommentar von @Gladiator zur Situation Griechenlands und des Euro wird inhaltlich imho der Lage nicht gerecht und enthält wenig Prognostisches.
Einnahmen aus dem Tourismus, aber auch große Zwangskäufe von Rüstungsgütern aus der EU (Ausgaben) bleiben unerwähnt, des weiteren die geografisch-militärische Lage und Situation des Vielinselstaates weitgehend unberücksichtigt.
Selbstverständlich sind auch riesige, bestätigte Öl-und Gasvorkommen, die Goldreserve und die großen Auslandsguthaben der Griechen in eine Sanierung mit einzubeziehen.
Auch Sondersituationen wie diese: Weiß hier noch jemand, dass die Griechen nur an ihrem Geburtsort wählen bzw. ein Referendum bestätigen können? Möglich wird das nur, weil alle Griechen kostenfreie Fahrt auf den Fähren haben - was ursächlich die vielzitierte, staatsvertraglich festgeschriebene Steuerfreiheit der Reedereien begründet.
Trotzdem stimmt die Erkenntnis, dass nur eine eigene Währung den Griechen aus der Patsche helfen kann - sowie ein Schuldenschnitt,i. e. die Gewinnrückzahlung der leichtfertigen und gierigen Kreditgeberbanken, verbunden mit großen EU-Leistungen zur Grenzsicherung der griechischen Sondersituation (mit einem Zaun ist es hier nicht getan).
Gruß! webmax