Deutsche arbeiten zu wenig und nehmen zu wenig Flüchtlinge auf
Das zumindest meine Interpretation zweier Artikel auf welt.de.
Einwanderungsgesetz als schwarz-grünes Traumprojekt: "Merkel entdeckt das Einwanderungsgesetz für sich. Sie könnte sich so dem Vorwurf übertriebener Härte in der Asylpolitik entziehen. Und die Chancen für ein Bündnis mit den Grünen 2017 würden steigen." (Wink mit dem Zaunpfahl an alle Voting Dead: Wenn ihr euer Kreuzchen bei Mama Merkel macht, dann wählt ihr möglicherweise 2017 die GRÜNEN mit in die Regierung)
"Deutsche im Umgang mit Müttern völlig verkrampft". Aha, denkt man, nachdem lesen der Überschrift. Deutsche besuchen ihre alten Mütterchen in den Pflegeheimen zu wenig. Oder drücken und herzen sie nie richtig. Berührungsängste eben. Das warmherzige, zwischenmenschliche fehlt den Deutschen halt. Weiß man doch.
Doch dann geht der Artikel weiter: "Rainer Dulger, Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, fordert mehr Freiheiten für arbeitende Mütter.".
Ne, is klar. Den Arbeitgebern lagen die Freiheiten ihrer Knechte schon immer sehr am Herzen. Und nicht etwa Effizienz, Leistung- oder Ausbeutungsbereitschaft.
Weiter sagt dieser !#?$@: "Er setzt auf 24-Stunden-Kitas und sagt über Kinder: 'Die nehmen es, wie es kommt.'".
Hab ich bei meinen Kindern auch nicht anders gemacht. Die hab ich auch wochenlang den Nachbarn - oder den Wölfen - überlassen. Und wenn die sich nicht darum kümmerten, dann haben meine Kinder eben Brennessel gefressen. Kinder nehmen es, wie es kommt.
Das Ganze nochmal en bloc, damit die Perfidität und Manipulativität des welt.de Artikel richtig wirken kann:
"Deutsche im Umgang mit Müttern völlig verkrampft" Rainer Dulger, Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, fordert mehr Freiheiten für arbeitende Mütter. Er setzt auf 24-Stunden-Kitas und sagt über Kinder: "Die nehmen es, wie es kommt."
. Wenn ein Umdenken stattfindet, dann wird man es mit Sicherheit nicht an den Wahlergebnissen sehen.
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