Wie die BRD mit einem ihrer Feinde umgeht - Horst Mahler
Eine Kolumne von Jürgen Elsässer auf rechtlich sicherem Grund
Für Horst Mahler habe ich mich nie interessiert. Seine Ansichten fand ich verschroben, seine Holocaustleugnung stieß mich ab. Sein Auftreten war oft so provokatorisch – zuerst linksaußen, dann rechtsaußen, bis ihm sogar die NPD zu brav war –, dass ich den Verdacht nie loswurde, dass er ein V-Mann ist. Kurz und gut: Mit ihm möchte ich politisch nichts zu tun haben.
Den V-Mann Verdacht hegte ich auch, aber inzwischen werde ich etwas skeptisch.
Vielleicht war er mal einer und versuchte später die Ketten abzustreifen oder geriet außer Kontrolle - was freilich Spekulation bleibt.
Nur das man unfreiwillig 12 Jahre in den Knast abtaucht, verträgt sich mit dem V-Mann Hintergrund nicht wirklich.
Aber was die BRD-Justiz, nicht erst jetzt, mit Horst Mahler macht, treibt mir dennoch die Zornesröte ins Gesicht. Diese unmenschliche Behandlung hat keiner verdient, und sei es auch der ärgste Feind eines Systems. Wie schrieb die Schweizer “Weltwoche†– das einzige Medium von Rang, das sich bisher der Causa nach journalistischen Standards annahm – vor einigen Tagen ganz richtig: “Einst verteidigte Horst Mahler Terroristen, er gründete die Rote-Armee-Fraktion und überfiel Banken. Das hat ihm das Establishment verziehen. Dann schlug er sich plötzlich auf die Seite der Rechtsextremen. Dafür gibt es in Deutschland kein Pardon.â€
Glasklarer Beweis für die herrschenden Machtverhältnisse.
Dabei weiß jeder: Worte töten nicht. Waffen töten. Mahler mag als RAF-Anwalt eine Waffe getragen haben – aber in den letzten 30 Jahren nicht mehr. Warum wird ein Nationalsozialist – Mahler begreift das nicht als Schimpfwort –, der gewaltfrei bleibt, zu 12 Jahren oder mehr, also zum Tod im Gefängnis verurteilt, während ein Mörder mit Migrationshintergrund – wie die Tottreter vom Alexanderplatz, Fall Jonny S. – mit läppischen Strafen davonkommen?
Das paßt zum System, welches aber nur selten verstanden wird, denn das ist ja eine wilde V-Theorie - nicht wahr?
Mahler musste wegen Zuckerkrankheit und Blutvergiftung – die Angehören beklagen schlechte medizinische Versorgung – jetzt ein Bein amputiert werden. Die Tageszeitungen spekulieren schon über seinen nahen Tod. In jedem Fall gilt: Lasst den alten Mann endlich frei! Das ist noch nicht einmal eine politische Forderung. Das ist schlicht das humanitäre Minimum.
Quelle: https://juergenelsaesser.wordpress.com/2015/07/22/horst-mahler-zum-tode-verurteilt/
Eine Religion zu verunglimpfen führt in einem Mullah-Staat unweigerlich zu schwerer Sanktion.
Wer 94 jährige Buchhalter wegen Beihilfe zum 300.000-fachen Massenmord für 4 Jahre in Gefängnis schicken will, beweist doch wessen Geistes Kind er ist.
Und wer es wagt den technischen Beweis zu führen, daß die Religion möglichwerweise mehr Legenden enthält als es die Priesterschaft für zulässig hält, der wandert auch in den Knast.
Welchen Beweis braucht es denn noch, daß hier etwas megafaul ist?
mfG
nereus
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