Eingeschenkt wird ein neuer Aufguß der Giftbrühe von Versailles (oT)

Monterone @, Dienstag, 21.07.2015, 19:33 vor 3837 Tagen @ stocksorcerer 4613 Views

- kein Text -

Das mit Versailles in Verbindung zu bringen,...

Carausius @, Dienstag, 21.07.2015, 20:25 vor 3837 Tagen @ Monterone 5292 Views

finde ich, ist eine verzerrte Darstellung.

Das Problem ist meiner Meinung nach nicht, dass dieses oder jenes Land die Schulden von privaten Unternehmen übernehmen soll, sondern dass überhaupt so ein Unding stattfinden kann; dass private und unkontrollierte Unternehmen ihren Scheiss auf Staaten abwälzen können und das auch tun. Und dass das dann auchnoch scheinbar garnicht zur Debatte steht, sondern bloß, welcher Staat es sein soll.

Natürlich versucht der Mainstream dann mit nationalistischen Gefühlen zu spielen, um von der eigentlichen Ungerechtigkeit abzulenken.

Ich musste die Schulden meiner Jugend aus eigener Arbeit über mehrere Jahre selber abbezahlen. Wieso dürfen Banken und Investmentgesellschaften das auf Staaten abwälzen?

IWF und EZB vernichten auf die Art das bisschen Demokratie, was wir hier haben.

Das eigentliche Problem

Brendan @, Mittwoch, 22.07.2015, 08:07 vor 3837 Tagen @ Monterone 3971 Views

Versaille?
Tu pedale dans la choucroute - wie der Franzose sagen würde.
Übersetzt: Du radelst ins Sauerkraut - oder besser: Du bist auf dem Holzweg.
Was sollen diese ständigen Vergleiche mit Versaille?

Das eigentliche Problem ist doch, dass ausländische Großbanken (unter anderem) Griechenland abenteurlich hohe Kredite gegeben haben, obwohl sich jeder an seinen zehn Fingern ausrechnen konnte, dass das nicht gut gehen wird.
Und seit Beginn der Bankenkrise werden diese offenen Kredite auf die letzte sichere Bank abgewälzt, nämlich auf die Allgemeinheit.
Während die Banken ihr Geld durch die Steuerzahler zurück bekommen und sogar noch Zinsen kassieren, werden die Schulden/Kredite sozialisiert.

Das ist der eigentliche Gipfel der Frechheit.
Und der betrifft nicht nur Griechenland, sondern sämtliche klammen Staaten und Banken à la HRE.

Vor ein paar Tagen hatte ich Warren Buffet zitiert, der es wunderbar auf den Punkt brachte:
"Was wir erleben ist ein Klassenkampf und meine Klasse (die Reichen) sind dabei, diesen Kampf zu gewinnen. Aber das sollten sie nicht."

Au revoir!
Brendan

--
Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen und das ganze Volk einen Teil der Zeit. Aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen.

Abraham Lincoln

Das ist doch aber genau der Punkt, den Monterone

lowkatmai @, Mittwoch, 22.07.2015, 09:22 vor 3837 Tagen @ Brendan 3947 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 22.07.2015, 14:15

immer anspricht. (Wenn ich ihn richtig verstehe!)

"Während die Banken ihr Geld durch die Steuerzahler zurückbekommen und
sogar noch Zinsen kassieren, werden die Schulden/Kredite sozialisiert.
Das ist der eigentliche Gipfel der Frechheit."


Die Hochfinanz/USOstküste/USIsrael macht Party auf Kosten der Allgemeinheit.

Gruß

l[[zwinker]]

Insofern hat Silke natürlich recht, und es ist eine Überlegung wert

Mephistopheles @, Datschiburg, Mittwoch, 22.07.2015, 10:00 vor 3837 Tagen @ lowkatmai 3765 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 22.07.2015, 10:03

immer anspricht. (Wenn ich ihn richtig verstehe!)

"Während die Banken ihr Geld durch die Steuerzahler zurück bekommen und
sogar noch Zinsen kassieren, werden die Schulden/Kredite sozialisiert.
Das ist der eigentliche Gipfel der Frechheit."


Die Hochfinanz/USOstküste/USIsrael macht Party auf Kosten der
Allgemeinheit.

Gruß

l[[zwinker]]

Silke:
Wenn ich im Dorf neben einer Stadt lebe sind das Parallelwelten.
Hier im Dorf vergibt jeder möglichst an jeden seine Aufträge. Alle kennen sich. Schuldner und Gläubiger sind viel näher und versuchen, so oft es geht die Forderungen/Schulden-Paare gemeinsam aus der Welt zu schaffen. Da reicht auch mal ein Handschlag oder Versprechen an Stelle eines schriftlichen Vertrages.
In der Stadt ist die Trennung zwischen Machthaltern und Anderen, die Polarisierung zwischen Machthabern und Habenichtsen viel ausgeprägter.

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=361960

Damit nimmt sie sich natürlich ein Beispiel an der Südkurve und am Fakelaki-System der Griechen. [[zwinker]]
Mit solchem Verhalten, massenhaft angewandt, lässt sich alles Mögliche erreichen, nur eben keine Bankenrettung und keine Rettung der Südkurve.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Das Volk soll büßen?

Orlando ⌂ @, Mittwoch, 22.07.2015, 13:37 vor 3837 Tagen @ lowkatmai 3435 Views


"Während die Banken ihr Geld durch die Steuerzahler zurück bekommen und
sogar noch Zinsen kassieren, werden die Schulden/Kredite sozialisiert.
Das ist der eigentliche Gipfel der Frechheit."


Die Hochfinanz/USOstküste/USIsrael macht Party auf Kosten der
Allgemeinheit.


Es wurde hauptsächlich die "Nieder"finanz gerettet. Wenn man GR in den Staatsbankrott geschickt, und die deutschen und französischen Großbanken damit in die Insolvenz ohne sie zu retten wären eine Menge Guthaben "kleiner" Leute und kleiner und großer Firmen verdampft. Mit entsprechenden Auswirkungen auf die Wirtschaft und damit das Einkommen von Millionen in DE, F und anderen europäischen Ländern.

Das ist ja wohl nicht Euer Ernst, dass die Politik das hätte machen sollen.

In dem hierüber

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=362119

zu erreichenden Schuldenreport des griech. Parlamentsausschusses kann man klipp und klar sehen, dass amerikanische und englische Banken nur wenige der griechischen Anleihen hielten, die Masse lag bei dtsch. und französ. Banken.

Zu kurz gesprungen

KK, Mittwoch, 22.07.2015, 14:09 vor 3837 Tagen @ Orlando 3300 Views

Hallo Orlando,

Es wurde hauptsächlich die "Nieder"finanz gerettet. Wenn man GR in den
Staatsbankrott geschickt, und die deutschen und französischen Großbanken
damit in die Insolvenz ohne sie zu retten wären eine Menge Guthaben
"kleiner" Leute und kleiner und großer Firmen verdampft. Mit
entsprechenden Auswirkungen auf die Wirtschaft und damit das Einkommen von
Millionen in DE, F und anderen europäischen Ländern.

Richtig.

Das ist ja wohl nicht Euer Ernst, dass die Politik das hätte machen
sollen.

Nein.

In dem hierüber

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=362119

zu erreichenden Schuldenreport des griech. Parlamentsausschusses kann man
klipp und klar sehen, dass amerikanische und englische Banken nur wenige
der griechischen Anleihen hielten, die Masse lag bei dtsch. und französ.
Banken.

Die Verflechtung großer Banken geht weit über die nationalen Grenzen hinweg.
Die großen nationalen Banken sind schon lange keine nationalen Banken mehr.
Deshalb hat das Scheitern nur einer dieser Banken Auswirkungen wie bei LB gesehen.
Es geht deshalb nicht nur um griechische Anleihen, sondern um die daran hängenden Derivate.
Am "kleinen Geld" (Europa) hängt das "große Geld" (Wall Street und City of London), und das reduziert die Entscheidungsmöglichkeiten in der Gr-Krise gegen Null.
MMn darf es deshalb derzeit (und künftig?) keinen Bankrott=Zahlungsausfall=Derivate werden aktiviert geben.
Der IWF muß ausbezahlt werden, der Rest und Zukünftiges wird europäisch eingehegt(ESM) und irgendwann vergessen.

Die kleinen Sparer erlangen nur dann Wertigkeit und Gehör, wenn sie das System gefährden. Das große Geld weiß das und wird es wenn irgend möglich nicht dazu kommen lassen.

Freundliche Grüße
KK

Er hat noch den Soli vergessen.

eddie09 @, Dienstag, 21.07.2015, 21:24 vor 3837 Tagen @ stocksorcerer 4619 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 22.07.2015, 14:16

Wovon sollen denn die Südeuropäer sonst leben? Rente ab 50, da braucht man Geld.

--
Politik ist so beschaffen, dass faule Früchte nur vom Baum fallen, wenn darunter ein Korb steht, der sie auffängt.

Dieser Lumpenheini war Wirtschaftsberater von Obimbo

eddie09 @, Dienstag, 21.07.2015, 21:38 vor 3837 Tagen @ stocksorcerer 4700 Views

Wenn ich mir die Schulden der USA so ansehe hat dieser Heini ganze Arbeit geleistet. Die Merkel ist solchen Lumpen nicht gewachsen. Ich sehe schwarz, wo geht's zum Ausgang bitte?

--
Politik ist so beschaffen, dass faule Früchte nur vom Baum fallen, wenn darunter ein Korb steht, der sie auffängt.

Und das ist auch ganz richtig so

Kurt @, Dienstag, 21.07.2015, 22:47 vor 3837 Tagen @ stocksorcerer 5084 Views

Neuer IWF-Ökonom: Deutschland soll Schulden von Süd-Europa übernehmen

Das ist auch ganz konsequent und richtig so:

David Graeber zum Thema "Gift Economy" a.k.a. den Nachbarn mit Geschenken zuschei*en

Der dortige Link ist leider kaputt.

Hier ein Ersatz-Link:
GIVE IT AWAY By David Graeber

Such "gift economies" could on occasion become highly competitive, but when they did it was in exactly the opposite way from our own: Instead of vying to see who could accumulate the most, the winners were the ones who managed to give the most away. In some notorious cases, such as the Kwakiutl of British Columbia, this could lead to dramatic contests of liberality, where ambitious chiefs would try to outdo one another by distributing thousands of silver bracelets, Hudson Bay blankets or Singer sewing machines, and even by destroying wealth – sinking famous heirlooms in the ocean, or setting huge piles of wealth on fire and daring their rivals to do the same.

All of this may seem very exotic. But as Mauss also asked: How alien is it, really? Is there not something odd about the very idea of gift-giving, even in our own society? Why is it that, when one receives a gift from a friend (a drink, a dinner invitation, a compliment), one feels somehow obliged to reciprocate in kind? Why is it that a recipient of generosity often somehow feels reduced if he or she cannot? Are these not examples of universal human feelings, which are somehow discounted in our own society – but in others were the very basis of the economic system? And is it not the existence of these very different impulses and moral standards, even in a capitalist system such as our own, that is the real basis for the appeal of alternative visions and socialist policies? Mauss certainly felt so.

Und:
Gift economy -- Charity, debt, and the "poison of the gift"

David Graeber points out that no reciprocity is expected between unequals: if you make a gift of a dollar to a beggar, he will not give it back the next time you meet. More than likely, he will ask for more, to the detriment of his status. Many who are forced by circumstances to accept charity feel stigmatized. In the Moka exchange system of Papua New Guinea, where gift givers become political Big men, those who are in their debt and unable to repay with "interest" are referred to as "Rubbish men."

Fazit: so was macht man einfach nicht, den Nachbarn mit Geschenken zuscheißen aka Exportdauerweltmeister sein. Das ist fies.

Auch bekannt unter Nimm Das! = Patriarchat.

MfG Kurt

--
Für das verantwortlich zu sein, was ich sage, ist eine Sache.
Aber dafür verantwortlich zu sein, was jeder, der in meinem Leben vorkommt,
sagt oder tut, ist eine ganz andere Sache.

Anders ausgedrückt:

politicaleconomy @, Mittwoch, 22.07.2015, 00:38 vor 3837 Tagen @ Kurt 4215 Views

Fazit: so was macht man einfach nicht, den Nachbarn mit Geschenken
zuscheißen aka Exportdauerweltmeister sein. Das ist fies.

Genau. [[top]]

Um es für die hiesigen vielleicht noch leichter verständlich zu formulieren:

Beggar thy Neighbor is an eigenhändiger slap in your own face.

Wer hat denn das gemacht?

Mephistopheles @, Datschiburg, Mittwoch, 22.07.2015, 10:12 vor 3837 Tagen @ politicaleconomy 3552 Views

Fazit: so was macht man einfach nicht, den Nachbarn mit Geschenken
zuscheißen aka Exportdauerweltmeister sein. Das ist fies.


Genau. [[top]]

Um es für die hiesigen vielleicht noch leichter verständlich zu
formulieren:

Beggar thy
Neighbor
is an eigenhändiger slap in your own face.

Wer hat den das gemacht - außer unseren inländerfeindlichen Politfratzen?

Natürlich wäre es für die BRD sehr viel besser gewesen, wir hätten schon seit Jahrzehnten 20 Millionen Arbeitslose statt nur 6-7 Millionen.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Das beantwortest Du uns sicher gerne

politicaleconomy @, Donnerstag, 23.07.2015, 22:55 vor 3835 Tagen @ Mephistopheles 3010 Views

Fazit: so was macht man einfach nicht, den Nachbarn mit Geschenken
zuscheißen aka Exportdauerweltmeister sein. Das ist fies.


Genau. [[top]]

Um es für die hiesigen vielleicht noch leichter verständlich zu
formulieren:

Beggar thy
Neighbor
is an eigenhändiger slap in your own face.


Wer hat den das gemacht - außer unseren inländerfeindlichen
Politfratzen?

Wer hat ihnen beigebracht, das das der Bringer ist? Hilf uns mal auf die Sprünge, bitte ... diese Dummheit gab es anno 1967 nicht, da wurde außenwirtschaftliches Gleichgewicht noch zum gesetzlichen Staatsziel erklärt. Die Dummheit wurde erst danach systematisch hergestellt.

Also?

Natürlich wäre es für die BRD sehr viel besser gewesen, wir hätten
schon seit Jahrzehnten 20 Millionen Arbeitslose statt nur 6-7 Millionen.

Du hast sicher die Güte, uns mal die Details dieser Milchmädchenrechnung vorzuführen, dann zeige ich Dir auch en Detail, warum diese Aussage ideologischer Müll ist.

Nö. Das rechne nur mal schön du selber aus

Mephistopheles @, Datschiburg, Donnerstag, 23.07.2015, 23:26 vor 3835 Tagen @ politicaleconomy 2984 Views

Beggar

thy

Neighbor[/link] is an eigenhändiger slap in your own face.


Wer hat den das gemacht - außer unseren inländerfeindlichen
Politfratzen?


Wer hat ihnen beigebracht, das das der Bringer ist? Hilf uns mal auf die
Sprünge, bitte

Es gibt Wahlen alle 4 Jahre. Und bei den Wahlen zählt halt nun mal nicht das außenwirtschaftliche Gleichgewicht, sondern allein die Anzahl der Arbeitslosen im Inland, stupid. [[trost]]
Natürlich wäre es sinnvoll gewesen, bei ansteigender Arbeitslosigkeit als erstes die Fremdarbeiter wieder zu repatriieren, das ging aber wohl nicht wegen der mangelnden Souveränität Deutschlands.

Natürlich wäre es für die BRD sehr viel besser gewesen, wir hätten
schon seit Jahrzehnten 20 Millionen Arbeitslose statt nur 6-7

Millionen.

Du hast sicher die Güte, uns mal die Details dieser Milchmädchenrechnung
vorzuführen, dann zeige ich Dir auch en Detail, warum diese Aussage

Das kannst du doch selber ausrechnen, wie viel mehr Mitarbeiter in der Exportindustrie arbeitslos gewesen wären, ohne die Außenhandelsüberschüsse.

Und jeder Arbeitslose in der Exportindustrie ist nicht nur ein Arbeitsloser mehr, sondern es fehlt auch seine Nachfrage im Inland, es gibt also auch mehr Arbeitslose in der ausschließlich im Inlandsmarkt tätigen Industrie


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Das hat es doch längst

Orlando ⌂ @, Dienstag, 21.07.2015, 23:25 vor 3837 Tagen @ stocksorcerer 4443 Views

Die 250 Mrd, die mittlerweile bei den anderen Eurogruppenstaaten und deren Institutionen liegen, müssen eines Tages abgeschrieben werden oder werden ewig gerollt - letzteres werden die politischen Führer sich aber nicht immer wieder antun wollen. Auch der ESM, der die Schulden letztlich übernehmen soll, muss Fristen setzen.

Vielleicht hat es auch Vorteile, eines Tages, wenn uns das verschuldete GR sozusagen als Sollbruchstelle erhalten bleibt.

yo, ist schon weg

politicaleconomy @, Mittwoch, 22.07.2015, 00:26 vor 3837 Tagen @ Orlando 4196 Views

Die 250 Mrd, die mittlerweile bei den anderen Eurogruppenstaaten und deren
Institutionen liegen, müssen eines Tages abgeschrieben werden

Genau: eine dauerhafte Gläubigerposition gegenüber einem Schuldner, dem niemals der Hauch eine Chance gegeben wird, die zur Tiltung nötigen Überschüsse zu machen, ist gleich Null. Der Gläubiger, der dem Schuldner keine Chance zur Tilgung läßt, hat seine Güter verschenkt, weil er seine Forderung abschreiben muß.

Genau diese Einsicht steckt im Stabilitätsgesetz: im "magischen 4-eck wirtschaftspolitischer Ziele" gibt es nicht nur Geldwertstabilität, Wachstum und einen hohen Beschäftigungsstand, sondern auch außenwirtschaftliches Gleichgewicht als Ziel - PLUS ein Bewußtsein, daß diese Ziele tlw. im Widerspruch zueinander stehen, sodaß man nur einen optimalen Mittelweg ansteuern kann.

Deutschland verstößt mit seinen Überschüssen seit Jahren gegen dieses Gesetz und damit gegen die Vernunft. Damit verschenkt es den deutschen Reichtum, anstatt ihn selber zu nutzen. Aber man folgt halt brav der marktfundamentalistischen Idee-ologie des "Standortwettbewerbs" .

Auch das ist schon abgestellt

Orlando ⌂ @, Mittwoch, 22.07.2015, 01:19 vor 3837 Tagen @ politicaleconomy 4122 Views

Die Eurozone hat kein außenwirtschaftliches Ungleichgewicht.

Deutschland verstößt mit seinen Überschüssen seit Jahren gegen dieses
Gesetz und damit gegen die Vernunft. Damit verschenkt es den deutschen
Reichtum,

an die Eurozone.

Die Bayern verschenken ihren Reichtum an Bremen und Berlin.

Staat ist doch auch ein Synonym für Transferunion.

Der Prozess läuft also schon längst.

Das ist absolut korrekt. Es wäre doch so einfach: (mT)

DT @, Mittwoch, 22.07.2015, 01:31 vor 3837 Tagen @ Orlando 4156 Views

Staaten wie Berlin oder Bremen dürften EBEN NICHT kostenlose Kitas, billigen und häufigen Nahverkehr etc etc. anbieten. Und die Griechen dürften EBEN NICHT mit 50 oder 55, die Franzmänner mit 60 etc. etc. in Ruhestand gehen.

Sondern die Kuh, die gemolken wird, der muß es am besten gehen, dann ist
einigermaßen das Gleichgewicht hergestellt.

Aber da D eben die Reparationen auferlegt sind, ist das nur ein feuchter Traum. Wieso dann aber zB die Stuttgarter noch mehr geknechtet werden als die Berliner, was zB den Nahverkehr angeht, das erschließt sich mir nicht.

Das Rödeln im Hamsterrad muß wenigstens Spaß machen, da sollten die SBahnen oft genug fahren, pünktlich sein und die Autobahnen auch mal Ruck zuck eine 4. Spur kriegen, anstatt schon seit 20 Jahren zwischen Kreuz Stuttgart und Dreieck Leonberg den täglichen Stauwahnsinn produzieren.

Es gibt offiziellen Bericht von den Schädigungen der Infrastruktur - in einer Vorlage über Finanzierungsmöglichkeiten (ed)

azur @, Mittwoch, 22.07.2015, 03:33 vor 3837 Tagen @ DT 4274 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 22.07.2015, 03:59

Hallo DT,

schön, dass Du das ansprichst, und ich stimme Dir außerdem ausdrücklich zu.

Es gibt offiziellen Bericht von den Schädigungen der Infrastruktur - in einer Vorlage über Finanzierungsmöglichkeiten
http://www.verkehrsministerkonferenz.de/VMK/DE/termine/sitzungen/12-12-19-uebergabe-ber...
Auf Seite 2 sind die Verfasser genannt.

Dieser Tage gab es neue Meldungen zum Thema, besonders Brücken und Straßen meinend. Es müssten wohgl jährlich ca. 7 Mrd. ausgegeben werden, für Neubau und Unterhaltung. lt. z. B. Städtetag. Der Bund gibt wohl jetzt gut 2 Mrd. aus, und es reicht merkwürdigerweise nicht ganz...

Und vermutlich ist das ohnehin viel zu wenig, wenn man z. B. mit Zustanden aus Fernost vergleicht, von denen hier so wunderbar berichtet wurde.

Weitere Meldungen dazu - 25.04.2015
http://www.tagesschau.de/inland/hintergrund-verkehrswege100.html


Finanzplan für Straßensanierungen Verkehrsminister präsentiert "Dobrindt-Liste"
Stand: 19.07.2015 17:01 Uhr
http://www.tagesschau.de/inland/dobrindt-strassen-101.html

Kritik am Sanierungsprogramm von Dobrindt Mit privatem Geld gegen Schlaglöcher
Stand: 20.07.2015 15:26 Uhr
http://www.tagesschau.de/inland/dobrindt-infrastruktur-101.html

Gaby hat schon recht: Hierzulande schlägt auch keiner mit der Faust auf den Tisch, bei dem es was bewirken würde. Und die Misere hat sich lange angekündigt, und es wird weiter gewählt, als ob nichts wäre (auch aus Ohnmacht und letzten hilflosen Versuch heraus*).

In Berlin gab es auch jüngst Aufregung über eine Vergabeliste. Da waren dann neben Mitteln für z. B. die Sanierung von Polizeistationen, auch die Flüchtlingsunterkünfte aufgeführt.

Hierbei schaffte es übrigens noch jede Zeitung, dem einen von ihrer jeweiligen Leserschaft abhängigen positiven Anstrich zu geben: http://www.tagesspiegel.de/berlin/marode-schultoiletten-in-berlin-senat-gibt-mehr-geld-...
http://www.bz-berlin.de/berlin/senat-laesst-432-mio-ueber-berlin-regnen
http://www.morgenpost.de/berlin/article205431887/Berliner-Senat-gibt-mehr-Geld-fuer-Ber...
Hier ist immerhin von den Willkommensklassen die Rede, die auch an "unserer" Schule stattfinden:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/geld-fuer-fluechtlinge-senat-weiss-nicht-was-in-den-s...

http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2015/03/berlin-will-ueberschuesse-in-infrastru...

Achja: Mit Olympia war man auch wieder hausieren: http://www.rbb-online.de/sport/thema/2015/olympische-spiele-in-berlin-/beitraege/olympi...


Und es stimmt ja auch: Das Leben der Flüchtlinge des "Bürgerkrieges" in Syrien, ist verdammt übel. Millionen in erbärmlichen Camps. Und denen muss ja geholfen werden. Nur warum bekommt man den Wideraufbau und das Verbleiben der Menschen in z. B. Gaza hin, und löst es hier so?

Aber welche Themen werden in Berlin scheinbar hochgejazzt?

http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2014/07/bnd-zentrale-berlin-verzoegerung-volls...
http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2015/02/berliner-wirtschaftskammer-landgericht...
http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2015/05/drogenhaendler-u-haft-entlassung-berl...
http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2015/01/Mord-Pferdewirtin-Luebars-lebenslang-...

Aber da schüttelt sich der erfahrene Berliner ebenso dabei nur müde, schimpft etwas und bestellt ein "Kühles Blondes"... Es passiert eh, wie zumeist, nicht viel.

Was meinst Du, wie die Schulen in Berlin in 2 Jahren aussehen werden?
Selbst in einem der (städtebaulich so genannten)Westviertel der Stadt, lässt man sich das gefallen: http://www.tagesspiegel.de/berlin/marode-gebaeude-in-steglitz-zehlendorf-drei-schulen-w...

Nun gehen andere Dinge vor: http://www.rbb-online.de/politik/thema/fluechtlinge/berlin/fluechtlinge-unterbringung-b...

Und "unsere" Sporthalle ist noch für die Schulkinder da.

Edith Hancke & Harald Juhnke - Berliner Luft 1979 (überall wurde damals die guten alten Zeiten besungen - wie das königliche Amtsgericht München*)

"Der richtige Berliner gibt
sich gastfrei und bescheiden,
Drum ist er überall beliebt,
und jeder kann ihn leiden.
Wenn sonst man: "Mir kann keener" sagt,
so sagt in jedem Falle,
wenn's dem Berliner nicht behagt
er sanft: "Mir könn'se alle!"

Jaja, jaja, jajajajajaja

Das ist die Berliner Luft, Luft, Luft,
so mit ihrem holden Duft, Duft, Duft,
wo nur selten was verpufft, pufft, pufft,
in dem Duft, Duft, Duft,
dieser Luft, Luft, Luft."

Und vermutlich, ist das letztlich überall so, aus dem nicht unbegründeten Gefühl heraus, dass man eh nicht viel machen kann (außer Flüchtlinge unterstützen**).

Edit: Soweit man weiß, ist nach der S-Bahn-Kathastrophe von Berlin, immer noch nicht der sogenannten "Normalbetrieb" (Dank Mehdorn, der die Instandhaltungssmittel für den Bördengangs des Bundes mit der Bahn aus Berlin abzog, und zum Dank zur Ruine des BER gerufen wurde - da gibt es in der heuteshow, vor ziemlich einem Jahr, einen schönen Ausschnitt eines RBB-Gespräches mit Mehdorn zum Thema Steuergelder und BER. Der versteht gar nicht, wo das Problem sein soll - auch mit Dobridt.
Und das hier steht ja schon für sich: https://www.youtube.com/watch?v=eb9UradZcNYsagt )

Immerhin ist nur mit Streckensperrungen wegen eines Baufehlers beim Bau der Strecke am Hauptbahnhof zu rechnen, und nicht mehr mit Streiks wegen Tarif-Streitigkeiten. Und immerhin wurde es dann doch irgendwie entschärft: http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2015/07/sperrung-stadtbahn-berlin-august-nove...

Ohne Ende, bis zum Ende!

Viele freundliche Grüße

azur

* Kir Royal ist bei YT zu sehen. Man sehe allein den 2. Teil, der sehr schön einen Staatsempfang und das Denken der Honorationen (der Entscheider, am Ende der Folge) zeigt .
Auch aus dieser Zeit (nur wegen der Rechte, ist der Ton teilweis mal weg, wenn Musik läuft).

Gerade auch diese Folge ist kongenial.

**) die Kanzlerin macht die Politik, die vom grünen Wahlvolk am meisten mitgetragen wird: Atompolitik, Flüchtlinge und Hilfe für andere Staaten im Euro. Und ist lt. Umfragen angeblich unendlich gut "gesettelt".

--
ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.

ist Deutschland das Problem?

Blut-Svente @, Mittwoch, 22.07.2015, 10:11 vor 3837 Tagen @ DT 3682 Views

je mehr ich drüber nachdenke, wird für mich offensichtlich,
dass man den "Sprit für die Party" abstellen sollte.

Mit Vernunft, Partnerschaft und guten Worten kann man Alkoholiker auch
nicht vom Feiern abhalten. Es hilft nur, den "Zufluss" zu drosseln
bzw. zu unterbinden, ergo die eigene Wirtschaftsleistung an die der
Nehmerländer anzupassen. "Andersrum" funktioniert es ja offensichtlich
nicht. Wasser fließt immer bergab.

Da man "Arbeitsalkoholiker" ebenso nicht von ihrem liebsten Hobby
abbringen kann, hilft nur, diese als Auslaufmodell durch die aktuell
gelebte Politik von der Bildfläche verschwinden zu lassen.
In sofern wären die Forderungen der grünen Freunde in sich schlüssig.


"Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleissiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas sind. Das wird immer wieder zu 'Ungleichgewichten' führen. Dem kann aber gegengesteuert werdne, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal, wofür. Es kann auch radikal verschwendet werden - Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet."

und Özdemir:
"Um die Vorherrschaft des Islams zu sichern und den Weltfrieden zu sichern, müssen die Deutschen auch bereit sein, Opfer zu bringen, nicht nur ihr Hab und Gut, auch ihre christlichen Feste müssen verschwinden."

Ein erster, guter Anfang wäre aber, die Grünen rückstandslos zu entfernen

Wo genau das Problem liegt

Monterone @, Mittwoch, 22.07.2015, 11:51 vor 3837 Tagen @ Blut-Svente 3530 Views

"Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleissiger,
disziplinierter und begabter als der Rest Europas sind. Das wird immer
wieder zu 'Ungleichgewichten' führen. Dem kann aber gegengesteuert werdne,
indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es
ist vollkommen egal, wofür. Es kann auch radikal verschwendet werden -
Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet."

und Özdemir:
"Um die Vorherrschaft des Islams zu sichern und den Weltfrieden zu
sichern, müssen die Deutschen auch bereit sein, Opfer zu bringen, nicht
nur ihr Hab und Gut, auch ihre christlichen Feste müssen verschwinden."

Seit dem 18. Januar 1871 ist Deutschland durch seine bloße Existenz ein Problem.

Das können sie natürlich nicht zugeben und präsentieren seit Jahren einen vorgeschobenen Grund nach dem anderen.

Was das heißt, wenn wir alleine durch unser Vorhandensein und Rudimente von Eigenstaatlichkeit zum störenden Faktor werden, kann sich jeder selbst zusammenreimen.

Notfalls findet er bei Coudenhove-Kalergi, Nizer, Kaufman, Hooton und Morgenthau ein paar Anregungen.

Monterone

Kleiner Unterschied

politicaleconomy @, Donnerstag, 23.07.2015, 22:58 vor 3835 Tagen @ Orlando 3101 Views

Die Eurozone hat kein außenwirtschaftliches Ungleichgewicht.

Deutschland verstößt mit seinen Überschüssen seit Jahren gegen

dieses

Gesetz und damit gegen die Vernunft. Damit verschenkt es den deutschen
Reichtum,


an die Eurozone.

Genau.

Die Bayern verschenken ihren Reichtum an Bremen und Berlin.

Staat ist doch auch ein Synonym für Transferunion.

Der Prozess läuft also schon längst.

Aber unfreiwillig, aus Dummheit und obwohl es in der Eurozone gar nicht nötig wäre, würde außenwirtschaftliches Gleichgewicht sichergestellt. Das ist was völlig anderes als der Länderfinanzausgleich, wo das aus guten Gründen gesetzlich festgelegt ist.

Schon interessant ...für BRD und GR würde das gleiche Rezept die Heilung bringen:

FOX-NEWS @, fair and balanced, Mittwoch, 22.07.2015, 08:32 vor 3837 Tagen @ politicaleconomy 3798 Views

Eine eigene Währung.

Genau: eine dauerhafte Gläubigerposition gegenüber einem Schuldner, dem
niemals der Hauch eine Chance gegeben wird, die zur Tiltung nötigen
Überschüsse zu machen, ist gleich Null. Der Gläubiger, der dem Schuldner
keine Chance zur Tilgung läßt, hat seine Güter verschenkt, weil er seine
Forderung abschreiben muß.

Einstein: Wahnsinn ist, wenn man immer und immer wieder das gleiche tut und andere Ergebnisse erwartet. Die EU handelt genauso, weiss aber, daß nichts anderes dabei rauskommen kann. Also haben wir hier nicht Wahnsinn, sondern böse Absicht!

Grüße

--
[image]
** Keiner soll hungern ohne zu frieren! **

Nichts kommt von Nichts.

Umdenken @, Mittwoch, 22.07.2015, 09:51 vor 3837 Tagen @ FOX-NEWS 3649 Views

Dieser "Wahn-sinn" hat unzählige Väter UND ebenso un-zählige Mütter!

Man achte auf sich täglich ausweitende Gier, Hass, Neid und Eifersucht, beginnend ganz oben in der Gesellschafts-Pyraminde bis ganz runter zum Fussvolk, von den Alten bis hinunter zu den Jungen, garniert mit giftigem Klatsch, Tratsch, übler Nachrede, Lügen, Wortverdrehungen, etc. pp.
@CM nannte es "de soziale Kälte".
Eine sehr vornehme Umschreibung dieses inzwischen gesellschaftlichen Super-Gaus.

Eingeschlossen Behörden (incl. EU-Behörde), von den politischen Parteien und deren bezahltem Qualitätsmedienbordell reden wir erst gar nicht, alle "tun es", Täter sind sie und gleichsam Opfer.
Die weitaus allermeisten Teilnehmer am täglichen Monopoly lassen sich inzwischen von diesem "VIRUS" bereitwillig infizieren und so hat am Ende jeder ebenso viel Dreck am Stecken wie der andere.
Es ist für mich eigentlich nichts anderes, als hätte man sich "chippen" lassen, mit einem Chip der absichtsvollen Hinterlist.
Man weiss sehr genau, Jung wie Alt, Fussvolk wie Repräsentanten des Volkes, was man unentwegt spielt.
Aber randvoll mit quälenden (materiellen) Absichten werden alle Mittel recht. Eine schleichende Brutalisierung unserer Gesellschaft.
Wer dagegen wachsam ist, wer Gier nach immer mehr vernünftiger- oder auch gefühlsweise widerstehen kann, wer dieses perfide Gesellschafts-Spiel nicht mitspielen mag, der gerät irgendwann ins Visier der sich ausbreitenden "Wahnsinns-Fahnder", findet sich zumindest auf einer Liste mehr oder minder gefährlicher "Verschwörungstheoretiker", gesellschaftlich/sozial damit auf der Leiter des Abstiegs.

Das ist "der Stoff" oder auch Virus, aus dem die Träume von Mega-Crashs und Kriegen entstehen, liebe Leute. Diesmal wie immer zuvor.
Wir sehen alle was abgeht. Mit offenen Augen sogar.
Aber niemand schreit nach Impfung oder gar Zwangsimpfung, obwohl dieser "Virus" zahllose von uns auf diesem Globus hinwegraffen wird.
Im Gegenteil, wir lassen uns immer mehr gehn. Wir rutschen in den Wahnsinn.
ENJOY !

Die zwanghafte Suche nach Bonität und Guthaben

Domac @, Mittwoch, 22.07.2015, 08:59 vor 3837 Tagen @ stocksorcerer 3971 Views

führt schlussendlich dorthin, wo man diese zu finden glaubt. In die BRD.
Da nahezu der Rest der EU die letzten Jahre ihre Infrastruktur auf Vordermann gebracht, öffentliche Einrichtungen erneuert udn große Verkehrsprojekte an den Start gebracht hat muss man sich fragen, warum dies die BRD nicht getan hat.
Gut, es wären massive Eingriffe in den Haushalt notwendig gewesen; die Verschuldung hätte drastisch gesteigert werden müssen- aber man hat dies nicht getan. Im Gegenteil, man hat die Schuldenbremse eingebaut und große Sparmaßnahmen in die Wege geleitet. Diese gingen sogar so weit, dass große Projekte wie BER komplett kaputt gespart und voll in die Hose gegangen sind.
Die Frage ist nun: war genau diese Situation von der Politik vorhergesehen worden und darum so gehandelt worden?
Ich denke: ja.
Man wusste schon lange, dass das EUR Konstrukt nicht gut gehen kann. Nicht nur Hankel, Schachtschneider oder ein paar andere Verprengte hatten das auf dem Schirm.
Und darum muss ein Land die EUR Zone so lange hochhalten bis die Fiskalunion erreicht und sämtliche Regierungsarbeiten in Brüssel erledigt werden.
Man wusste, dass man diese Krise nutzen kann um weitere Souveränität der Staaten aufzugeben, wichtig war nur ein Polster zu schaffen. Auf dem Rücken des deutschen Mittelstands. Wieder mal.
Aber wie die US-Immokrise gezeigt hat, kann der Hamsterrädler noch einiges Schultern. Vermutlich haben sich die deutschen Eliten gefragt, ob es nicht besser ist die deutsche Bonität in Europa aufzubrauchen als sie den Transatlantikern in den Rachen zu schmeißen....

GrüßeD

Wenn ein solches Ansinnen mal im Raum steht...

sensortimecom ⌂ @, Mittwoch, 22.07.2015, 10:16 vor 3837 Tagen @ stocksorcerer 3858 Views

... noch dazu von einem angesehenen Berater des US-Präsidenten, dann hat es auch Gewicht.

Also darf man fürchten, dass DE ab jetzt unter Druck gesetzt wird. Und dass ihm alle Schuld am ggw. Euro-Desaster gegeben wird. Es wird heissen: "Ihr habt doch selber die DM aufgegeben, weil ihr euch aus dem Euro Vorteile erhofftet, also macht den Schaden gefälligst wieder gut, den IHR (!) angerichtet habt"....<img src=" />

So schauts aus, liebe Leute. Mit Zynismus geht die Welt zugrunde...

Ja, leider...

eastman @, Paltz, Mittwoch, 22.07.2015, 10:52 vor 3837 Tagen @ sensortimecom 3615 Views

MUSS man das fürchten. Mich haben im letzten halben Jahr immer wieder verstreut veröffentlichte Qualitätspresseartikel stutzig gemacht, wo es um die doch so gewaltig hohen Sparkonten in D. ging. Und die zu erwartenden Erbschaften usw.

Wir sind ins Visier genommen, schon lange, und man wird einen Weg finden, die D. zu rasieren, bin ich überzeugt.

Sich zu wehren geht nicht mehr, egal wie, Europa ist vom Kapital "eingesponnen", und D. ist möglicherweise das kommende Opfer im Szenario.

Was mich sehr bewegt, wie können wir dem dynamisch zunehmenden, unkontrollierbaren Abstieg unseres Heimatlandes entgegenwirken, uns selbst davor schützen.

D. wird immer mehr zur Zielscheibe, in der "EU" und von jenseits des Atlantik, wer die Geschichte bewusst kennt, kann Parallelen ziehen.
Wird D. abgewrackt, um den Euro abzuwerten?

--
Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

Die wohl einzige Rettung aus der Falle

baba @, Mittwoch, 22.07.2015, 11:05 vor 3837 Tagen @ sensortimecom 3824 Views

Wir müssen griechischer als die Griechen und französischer als die Franzosen werden und auf Pump bei uns investieren was das Zeug hält.

Am Ende werden eh alle Schulden zusammengeworfen und nach "starken Schultern" abgeschrieben.

Bis dahin müssen wir selbst "schwach" sein, hoch verschuldet, dafür aber modernste Infrastruktur haben.

Nur so kommen wir noch heraus, denn der "Schuldige" wird ja bereits aufgebaut.

Gruß
baba

So isses

eastman @, Paltz, Mittwoch, 22.07.2015, 11:12 vor 3837 Tagen @ baba 3725 Views

hallo baba,
so isses, aber das ist mit der derzeitigen Regierung kaum zu machen, und entspricht auch Michels Mentalität nicht.

--
Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

Was mich am meisten entsetzt:

sensortimecom ⌂ @, Mittwoch, 22.07.2015, 22:25 vor 3836 Tagen @ eastman 3425 Views

hallo baba,
so isses, aber das ist mit der derzeitigen Regierung kaum zu machen, und
entspricht auch Michels Mentalität nicht.

Normalerweise müsste bei einem solchen Ansinnen ein AUFSCHREI durch die ganzen deutschen Medien gehen.
Ich bin alt genug um sagen zu können, dass vor 40 oder 50 Jahren - wenn dasselbe damals von einem namhaften US-Experten verlangt worden wäre - die Strassen in ganz Deutschland schwarz vor Demonstranten gewesen wären. Genau jene politisch Linken, die jetzt schweigend nicken, hätten sich vor Empörung überschlagen.

Dass jetzt genau das Gegenteil passiert, egal was man auch von DE verlangt, zeigt einmal mehr den Fortschritt einer eigenartigen, den ethnischen Suizid suchenden Geisteskrankheit, die sich insbes. im Norden Deutschlands breit macht.

Vor 50 Jahren gab es viel weniger Linke..

Centao @, Donnerstag, 23.07.2015, 00:57 vor 3836 Tagen @ sensortimecom 3247 Views

dies ist nun anders, weil die Linke alles korrumpiert hat.

Auch das Hirn vieler Deiner Landsleute.. bis zum Bankrott..

Gruß,
CenTa0

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