Beim Crowd-Funding gelandet...
Ich finde das Projekt der Finca Bayano allerdings auch hochgradig unseriös.
Wenn ich mich recht erinnere, muss man nach dem Kauf von Land darauf
vertrauen, dass dort ein Haus gebaut wird. Was auch immer damit gemeint
ist.
Dann war da noch die Klausel, dass jeder Käufer pro Jahr eine Unze
Gold an den Großgrundbesitzer (die Gemeinschaft) abgibt.
Das wird dann mit der Angst vor Krieg und Wirtschaftszusammenbruch
beworben.
Das alles passt dann auch ins Konzept des Crowd-Funding, wo
hauptsächlich Blender unterwegs sind, die nirgendwo anders Geld
bekommen und nun versuchen andere von ihrer Geschäftsidee zu
überzeugen. In der Gründerszene sagt man zu solchen Unternehmen
auch „Crowd-Bitch“. Das trifft es ganz gut. Die Philosophie ist
halt leider oft: Mal sehen ob sich ein paar Blöde finden. Dazu wird
dann eine „E-commerce-Schnecke“ eingestellt, die den ganzen Tag
Leute bespaßt und flotte Sprüche bringt.
Es gibt natürlich auch idealistische Projekte, bei denen es um Ideen
oder Kunst geht. Aber eine Fluchtburg in Panama würde ich jetzt
nicht dazu zählen.
Gruß
nemo