Seit 18.03.2015, 11:48 hier im Gelben Forum, da muss man noch Nachsicht haben ...
Aber immerhin ist das Forum ja seit Anfang an öffentlich einsehbar, nicht?
Für Sie als Anhänger der fossilen Energien habe ich noch eine schlechte
Nachricht
... aber man koennte sich belesen. So, wie @Hasso auf das
"Vierte
Windreich", erhebe ich zwar "TM" auf die
"Verteuerbaren
Energien", aber beileibe nicht, wie ich das o.g. interpretieren muss
(?),
weil
ich Verfechter der Kernkraft waere. Das hat's gar bis in die
DGF-Themen geschafft:
"Risiken der
Atomkraft"
Jess, das wußte ich schon vorher. Aber wie sagen Sie so schön: "Ich loecke so gerne gegen den Stachel".
Also Sie sind gegen Windkraft, gegen PV-Anlagen
Dass man dann, wenn man etwas nachdenkt, zum "Ausgleich" und zur "Streckung" dieser immerhin "langzyklischen" Rohstoffe ausgerechnet die Verteuerbaren Energien Photovoltaik und Wind nimmt, die die schlimmstmoegliche, kuerzeste und zudem unvorhersagbare Zyklik aufweisen, das erinnert schon an die Ideen, Staatsanleihen mit immer kuerzerer Laufzeit auszugeben, um Zinsen "zu sparen"
und gegen Atomkraft - vermutlich auch noch gegen Meeresenergie und vielleicht auch Biogasanlagen? Hmm, woher soll denn der Strom in Zukunft kommen? Aus der Steckdose?
Haben unsere Altvorderen, die Bewohner der niederen Landen und die Iberer zuviel Schnaps in der Birne gehabt als sie auf die Idee kamen Windmühlen einzusetzen, um Korn oder Salz zu mahlen, Senken zu Entwässern oder Wasser für die Bewässerung von Feldern hochzupumpen?
Und woher soll der Industriestandort Deutschland in Zukunft dann seinen Strom nehmen, wenn die Braunkohletagebaue alle bis auf 600 Meter unter dem Bodenhorizont (bei Köln-Garzweiler sind es schon 400 Meter drunter) ausgebaggert sind [das war eine kleine Übertreibung, bitte nicht ernst nehmen] und die Kohlevorräte in China, Australien und den USA verbrannt sind - so in ca. 30-50 Jahren?
Wollen Sie Deutschland auch wieder zu einem Agrarland machen, was, genauso wie in den anderen Industrieländern, in meinen Augen für das Überleben der Menschheit das Beste wäre?
Ich habe mich vermutlich nicht richtig ausgedrückt: Mein Ziel ist es NICHT ganz Deutschland mit WKAs und PV-Anlagen zuzupflastern, um damit dann in allen Haushalten die Wärmeenergie für Heizen und Warmwasser herzustellen. Diese Idee mit den Heizpatronen soll den JETZIGEN Irrsinn mit der Abschaltung von bereits vorhandenen WKAs und dem Bau neuer großer Stromtrassen verhindern und eine Übergangslösung darstellen bis man große und günstige Stromspeicher entwickelt hat.
Die Wärme wird selbstverständlich am Besten z.B. über Solarwärmekollektoren gewonnen.
Zu Wuestenbildung und Versteppung fuehrende Abholzungen fuehren auch nur zu kurzen Energiegewinnen.
Richtig! Das Problem ist aber, dass weltweit die Abholzungen munter weiter gehen. Da kann man noch so viel CO2-Einsparungen durchführen wie man will, wenn die Bäume weg sind, dann ist für die Menschheit ziemlich schnell Schicht im Schacht, weil dann auch der Regen wegbleibt und das nicht nur in Kalifornien.
Langfristig ist es auch nicht moeglich, auf der Erde messbar mehr als der eingestrahlten Solarkonstante entspricht, zu verbrauchen, ohne die Erde aus der langfristigen klimatischen "Komfortzone" hinauszukatapultieren (hat mit der angeblichen CO2-Problematik nichts zu tun, im Gegenteil, gilt gerade fuer "free energy" und Fusions-Groessenwahn).
Woher sollte denn diese zusätzliche Energie, die über die eingestrahlte Solarkonstante hinausgeht, kommen?
Diese "Freie Energie" ist meiner Meinung nach einfach nur die Nutzung dieser Solarenergie in großem Umfang. Das Problem ist nur, dass die Menschheit noch nicht bereit ist mit Energie in solchem Umfang umzugehen. Sie kann noch nicht einmal mit der jetzt schon zur Verfügung stehenden Energie richtig umgehen.
Photovoltaik-Anlagen, die nur wenige Stunden Strom liefern und ihrerseits nur zwanzig Jahre halten,
Die Solarzellen an sich sind ja eigentlich nichts anderes als Steine bzw. Glas und halten auch dementsprechend lange würde ich sagen. Das Problem sind wohl die Leitungsbahnen auf den Modulen, die Rahmen, falls vorhanden, und die Verbindungen zu den Dachleitungen.
, dass aber die thermische Effizienz der Kollektoren drei- bis fuenfmal hoeher ist als der der Photovoltaik-Anlagen (hoechstens 20% und das auch nur bei direktem Sonnenschein - thermische Kollektoren funktionieren auch bei Bewoelkung, sogar im Dunkeln ... wenn noch genuegend Waermestrahlung unterwegs ist),
Darf ich Sie darauf hinweisen, dass auch PV-Anlagen bei Bewölkung Strom produzieren? Aber ansonsten haben Sie natürlich Recht damit, dass Solarkollektoren heute unglaublich unterschätzt werden. Und dass diese besser geeignet sind Wärme für Brauchwasser und Heizung zu erzeugen als PV-Anlagen.
Wo also bleibt die starke Förderung von Solarwärmekollektoren und die große Förderung von saisonalen Speichern?
Das ist wohl eine gute Frage. Aber wenn ein Ölkonzern in Deutschland die Pflanzenölbranche kaputt machen lassen kann, zumindestens die private praktisch komplett, wie soll da in Zukunft eine größere Menge Solarwärme in Deutschland den Weg in die Warmwasserspeicher finden?
Ja, es geht auch anders:
Ein Wohnhaus (fast) ganz aus Stroh entsteht in Ettenheim
Sa, 30. August 2014
Holz, 60 Zentimeter starke Strohballen und eine Haut aus Lehm: Tobias Obert baut in Ettenheim-Wallburg ein Haus, das eine Alternative zur herkömmlichen Bauweise sein soll.
Mit einer Motorsäge werden die Strohballen – einer wiegt immerhin 250 Kilogramm in Form gebracht. Sind die Wände fertig, werden die Leitungen verlegt – auch für die Wandheizung, die ihre Energie aus einem Biomeiler bezieht. Obert hat ein Wochenendseminar besucht, um zu lernen, wie man das macht.
http://www.badische-zeitung.de/ettenheim/ein-wohnhaus-fast-ganz-aus-stroh-entsteht-in-e...
Übrigens diese Methode Biomeiler, die auch hier im Forum schon mal ab und zu erwähnt wurde, ist DIE Möglichkeit eine zusätzlichen bisher ungenutzen Anteil der Biomasse für die Wärmeversorgung sinnvoll zu verwenden - zusätzlich zu Solarwärmekollektoren. Aber natürlich wäre eine Senkung des Bedarfs oder wenigstens mal ein Stoppen des Bedarfsanstiegs (immer mehr Wohnraum pro Person) genauso sinnvoll wenn nicht noch sinnvoller vor der Nutzung zusätzlicher Energiequellen.
Aber vielleicht kann man den Rundsteuersender ja aus der
GEZ-Gebuehr
finanzieren ...
Das tolle ist ja wie schon gesagt, dass diese Rundsteuertechnik, und damit auch die Sender, schon seit Jahrzehnten existiert. Man müsste bloß noch die Regionalisierung hinbekommen, um die regionalen Windspitzen mit den dortigen Wärmespeichern in Einklang zu bringen.
Was bliebe von den Stromspitzen im Netz durch die zehntausenden von PV-Anlagen übrig, wenn der überschüssige Strom im Haus direkt entweder in den großen Wärmespeicher fließen würde oder für den Antrieb der Wärmepumpe genutzt würde?
Das würde zum Hinweis von aliter passen mit der Anpassung der PV-Förderung an den Börsenstrompreis.