Autoritäre Herrschaft und Demokratie

Falkenauge @, Dienstag, 14.07.2015, 09:21 vor 3841 Tagen 3168 Views

Inwieweit ist die Demokratie von faschistisch-autoritären Strukturen durchsetzt? Und ist die EU eine mit demokratischen Versatzstücken getarnte Diktatur, die der UdSSR ähnelt, so dass man sie eine EUdSSR nennen kann?

Den strukturellen Gemeinsamkeiten der Herrschaft des Nationalsozialismus, des rassistischen Nationalismus der britischen Eliten, des religiösen Nationalismus der US-Machtclique und der Sowjetherrschaft bin ich hier etwas nachgegangen.

Anarchie vs. Anomie

Fidel @, Dienstag, 14.07.2015, 10:36 vor 3841 Tagen @ Falkenauge 2797 Views

Dein Zitat aus dem Fazit:
Die Demokratie als Gesellschaftsform freier, sich selbst bestimmender Menschen, jenseits von Macht und Anarchie, muss erst noch geschaffen werden.
------

Wenn Du Demokratie als Herrschaft einer Mehrheit über eine Minderheit definierst, wirst Du immer eine opportunistische Veränderung der Individuen zu Schmarotzern der Minderheit bewirken.

Anarchie definiert sich als Ablehnung von Führung, den Begriff der hier verwechselt wird ist Anomie. Die Motivation dazu ist die Gleiche weshalb Pessimismus und Optimismus verquer gedeutet werden - der Herrschaft zu Liebe.

https://de.wikipedia.org/wiki/Anarchie
https://de.wikipedia.org/wiki/Anomie

Grüsse
fidel

Interessant, Fidel!

Zarathustra, Dienstag, 14.07.2015, 11:15 vor 3841 Tagen @ Fidel 2625 Views

Dein Zitat aus dem Fazit:
Die Demokratie als Gesellschaftsform freier, sich selbst bestimmender
Menschen, jenseits von Macht und Anarchie, muss erst noch geschaffen
werden.
------

Wenn Du Demokratie als Herrschaft einer Mehrheit über eine Minderheit
definierst, wirst Du immer eine opportunistische Veränderung der
Individuen zu Schmarotzern der Minderheit bewirken.

Anarchie definiert sich als Ablehnung von Führung, den Begriff der hier
verwechselt wird ist Anomie.

So ist es.

Die Motivation dazu ist die Gleiche weshalb
Pessimismus und Optimismus verquer gedeutet werden - der Herrschaft zu
Liebe.

Sehr interessant. Könntest Du dies noch ein bisschen näher ausführen?


Grüsse
fidel

Danke und Gruss

Zara

Ein optimistischer Blick auf den Pessimismus

Fidel @, Dienstag, 14.07.2015, 12:12 vor 3841 Tagen @ Zarathustra 2806 Views

Nachfolgend der Klappentext aus den Vorträgen von Bazon Brock und Konrad Paul Liessmann - ein optimistischer Blick auf den Pessimismus

Bekennende Optimisten sind genau diejenigen, die tatsächlich kein Interesse an der Veränderung der Welt haben. Aus ihrer Sicht ist alles gut und sie finden es im Prinzip in Ordnung, wenn alles weitergeht wie bisher: Märkte, Technik, soziale Verhältnisse...
Umgekehrt kann deshalb gefolgert werden, dass nur Pessimisten jene Kraft entwickeln können, tatsächlich Neues hier und heute zu gestalten.
Die Wurzel des Schöpferischen liegt nicht im blinden Glauben an eine Zukunft, die keiner kennt und die deshalb als Fortsetzung der Gegenwart mit anderen Mitteln gedacht wird, sondern in der Kraft, die aus der Verzweiflung über den Weltzustand erwächst.
Dass im alltäglichen Gebrauch die Begriffe „Optimismus“ und „Pessimismus“ so gegeläufig verwendet werden, läßt tief blicken.

------------

Als ausgegrenztem Pessimisten hat mich diese Schrift natürlich interessiert.
Optimismus als Hindernis für Veränderung, wer hätte das gedacht...

Sehr gut, Fidel

Zarathustra, Dienstag, 14.07.2015, 12:32 vor 3841 Tagen @ Fidel 2325 Views

Nachfolgend
der Klappentext aus den Vorträgen von Bazon Brock und Konrad Paul
Liessmann - ein optimistischer Blick auf den Pessimismus

Bekennende Optimisten sind genau diejenigen, die tatsächlich kein
Interesse an der Veränderung der Welt haben. Aus ihrer Sicht ist alles gut
und sie finden es im Prinzip in Ordnung, wenn alles weitergeht wie bisher:
Märkte, Technik, soziale Verhältnisse...
Umgekehrt kann deshalb gefolgert werden, dass nur Pessimisten jene Kraft
entwickeln können, tatsächlich Neues hier und heute zu gestalten.
Die Wurzel des Schöpferischen liegt nicht im blinden Glauben an eine
Zukunft, die keiner kennt und die deshalb als Fortsetzung der Gegenwart mit
anderen Mitteln gedacht wird, sondern in der Kraft, die aus der
Verzweiflung über den Weltzustand erwächst.
Dass im alltäglichen Gebrauch die Begriffe „Optimismus“ und
„Pessimismus“ so gegeläufig verwendet werden, läßt tief blicken.

------------

Kann ich voll unterschreiben.


Als ausgegrenztem Pessimisten hat mich diese Schrift natürlich
interessiert.
Optimismus als Hindernis für Veränderung, wer hätte das gedacht...

So ist es. Dieser Optimismus der Optimisten ist etwas vom deprimierendsten überhaupt!

Kannst du natürlich nicht voll, sondern höchstens für die zivilisierte Welt unterschreiben.

trosinette @, Dienstag, 14.07.2015, 13:14 vor 3841 Tagen @ Zarathustra 2111 Views

Guten Tag,

Umgekehrt kann deshalb gefolgert werden, dass nur Pessimisten jene Kraft
entwickeln können, tatsächlich Neues hier und heute zu gestalten.

Ich kann also davon ausgehen, dass die Erfinder der Götter und die Erfinder der Zivilisation Pessimisten waren, wärend die Optimisten, mit dieser von Dir als deprimierend diskreditierten Haltung, noch im Urwald unter den Bäumen sitzen?

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

"Die Wurzel des Schöpferischen" und des Glücks ..

Beo2 @, NRW Witten, Dienstag, 14.07.2015, 13:21 vor 3841 Tagen @ Fidel 2078 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 14.07.2015, 13:50

Die Wurzel des Schöpferischen liegt nicht im blinden Glauben an eine Zukunft, die keiner kennt

Ganz meine Meinung. Sie liegt in einem bewussten PLAN ("Genom"), den es zu realisieren gilt.

und die deshalb als Fortsetzung der Gegenwart mit anderen Mitteln gedacht wird, sondern in der Kraft, die aus der Verzweiflung über den Weltzustand erwächst.

Die Verzweiflung währt und trägt nicht lange. Und geht es dem Esel endlich wieder gut (und immer besser) ... was macht er dann, möglichst unverzüglich?

Was aber sehr lange währt, ist die Freude an der bewussten und erfolgreichen Kreation. Allerdings, nichts hält für ewig; immer wieder werden neue Lösungen und Pläne benötigt, damit die Freude und die Schöpfung ewig bestehen können.

Der Mensch braucht nur aus dem Schatten (Hölle) zu treten, und schon steht er in der Sonne (Paradies). Beides ist m.M.n. in allen Graustufen seit dem Uranfang vorhanden und wird immer bestehen bleiben. Die Schöpfung besteht demnach aus zahllosen Alternativen und Optionen.

Das erfordert allerdings ein paar Schritte in die richtige (gewählte) Richtung und im weiteren ständige Umsicht und (geistiges) In-Bewegung-Bleiben.

Gruß, Beo2

Ja, für die zivilisierte, verstaatlichte Welt mit ihrer 'orwellschen' Umwertung aller Werte und Begriffe

Zarathustra, Dienstag, 14.07.2015, 13:29 vor 3841 Tagen @ trosinette 2091 Views

bearbeitet von Zarathustra, Dienstag, 14.07.2015, 13:33

... also jener Welt, wo alle Gifttrinker sind, wo der langsame Selbstmord Aller 'das Leben' heisst.

Also grüsst Zarathustra

Realismus

Falkenauge @, Dienstag, 14.07.2015, 14:38 vor 3841 Tagen @ Fidel 2096 Views

Bekennende Optimisten sind genau diejenigen, die tatsächlich kein
Interesse an der Veränderung der Welt haben. Aus ihrer Sicht ist alles gut
und sie finden es im Prinzip in Ordnung, wenn alles weitergeht wie bisher:
Märkte, Technik, soziale Verhältnisse...
Umgekehrt kann deshalb gefolgert werden, dass nur Pessimisten jene Kraft
entwickeln können, tatsächlich Neues hier und heute zu gestalten.
Die Wurzel des Schöpferischen liegt nicht im blinden Glauben an eine
Zukunft, die keiner kennt und die deshalb als Fortsetzung der Gegenwart mit
anderen Mitteln gedacht wird, sondern in der Kraft, die aus der
Verzweiflung über den Weltzustand erwächst.
Dass im alltäglichen Gebrauch die Begriffe „Optimismus“ und
„Pessimismus“ so gegeläufig verwendet werden, läßt tief blicken.

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Als ausgegrenztem Pessimisten hat mich diese Schrift natürlich
interessiert.
Optimismus als Hindernis für Veränderung, wer hätte das gedacht...

Hallo Fidel,
ist das nicht etwas dialektische Wortspielerei?
Opimismus und Pessimismus sind den Begriffen nach ja Gegensätze, These und Antithese. Es kommt darauf an, die beiden Einseitigkeiten in der Synthese in eine höhere Einheit zu führen, in den Realismus, der das Negative realistisch erkennt, dabei aber nicht bleibt, sondern die realistischen Möglichkeiten der positiven Veränderung ins Auge fasst.

Die "Wurzel des Schöpferischen" liegt auch nicht "in der Kraft, die aus der Verzweiflung erwächst", sondern aus der Erkenntnis der richtigen handlungsleitenden Ideen. Dabei kann ja die Verzweiflung ein Ansporn sein, aber die Verzweiflung selbst liefert keine klaren Ideen, sie kann sogar auch lähmend, resignierend wirken.

Gruß
Falkenauge

Meliorismus und Peiorismus

Fidel @, Dienstag, 14.07.2015, 16:10 vor 3841 Tagen @ Falkenauge 2063 Views

ist das nicht etwas dialektische Wortspielerei?

Die beiden Philosophen Bazon Brock und Konrad Paul Liessmann haben das Thema historisch bearbeitet. Sie beziehen sich auf Hobbes, Leibnitz, Nietzsche, Schopenhauer sowie die Wurzeln des Christentums.
Auch die Wörter Optimismus und Pessimismus sind missverständlich, korrekt müsste es heißen Meliorismus und Peiorismus.

Bei deinen Texten ergeht es mir öfter so, dass ich deinen Gedanken folgen möchte und an der Definition der Wörter scheitere. Woher kommt die Gewissheit über eine Bedeutung, die für die Beweiskette tragend wirkt.
(Natürlich sprengt Wortklauberei Zeit und Geduld...)

Grüsse
Fidel

Übliche Wortbedeutung

Falkenauge @, Dienstag, 14.07.2015, 16:29 vor 3841 Tagen @ Fidel 1937 Views

Bei deinen Texten ergeht es mir öfter so, dass ich deinen Gedanken folgen
möchte und an der Definition der Wörter scheitere. Woher kommt die
Gewissheit über eine Bedeutung, die für die Beweiskette tragend wirkt.
(Natürlich sprengt Wortklauberei Zeit und Geduld...)

In öffenlichen Texten kann man sich nur nach der gewöhnlichen Wortbedeutung, dem üblichen Sprachgebrauch richten, oder muss eine abweichende oder richtigstellende Bedeutung begründen. Spezialwissenschaftliche Terminologien, die nicht Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch gefunden haben, isolieren und sind für das Verständlichmachen nicht hilfreich. Das ist ja wegen der je unterschiedlichen inneren Positionen sowieso schwer genug.

Gruß
Falkenauge

Sprachmissbrauch der Demagogen

Fidel @, Dienstag, 14.07.2015, 17:44 vor 3841 Tagen @ Falkenauge 2013 Views

In öffentlichen Texten kann man sich nur nach der gewöhnlichen
Wortbedeutung, dem üblichen Sprachgebrauch richten, oder muss eine
abweichende oder richtigstellende Bedeutung begründen.

Wahrscheinlich stimmen wir überein, dass man mit bewusst ausgewählten Begriffen absichtlich Emotionen steuert. Ferdinand Lasalle prägte den Kampfbegriff Manchesterliberalismus und der Erfolg von Richard Cobden ist heute fast vergessen.

Du hast sicher nicht die Absicht Sprache zu missbrauchen, gerade deshalb ist Genauigkeit wichtig.
Genauigkeit hat nichts mit Wissenschaft zu tun.

Ich für meinen Teil kann die gewöhnliche Bedeutung von Neoliberalismus, Kapitalismus, Nationalsozialismus, christlich demokratisch, abendländisch, sozialdemokratisch, Gerechtigkeit, Menschenrecht, Steuergerechtigkeit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Solidarität u.v.a.m nicht mehr hören.

Grüsse
Fidel

Freiheit hast du vergessen!

Mephistopheles @, Datschiburg, Dienstag, 14.07.2015, 18:39 vor 3841 Tagen @ Fidel 1924 Views

Ich für meinen Teil kann die gewöhnliche Bedeutung von Neoliberalismus,
Kapitalismus, Nationalsozialismus, christlich demokratisch, abendländisch,
sozialdemokratisch, Gerechtigkeit, Menschenrecht, Steuergerechtigkeit,
Gleichheit, Brüderlichkeit, Solidarität u.v.a.m nicht mehr hören.

Freiheit hast du vergessen in deiner Aufzählung, insbesondere in der Zusammenstellung von

Freiheit und Gerechtigkeit.

Schon eine kurze Überlegung ergibt, dass beides absolute Widersprüche sind.

Die größtmögliche Freiheit führt zur größtmöglichen Ungerechtigkeit,
und
die größtmögliche Gerechtigkeit führt zur größtmöglichen Unfreiheit.

Richtig müsste es als heißen:

Freiheit oder Gerechtigkeit! [[hüpf]]

Gruß Mephistopheles


Grüsse
Fidel

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Übereinstimmung

Falkenauge @, Dienstag, 14.07.2015, 19:30 vor 3841 Tagen @ Fidel 1982 Views

Wahrscheinlich stimmen wir überein, dass man mit bewusst ausgewählten
Begriffen absichtlich Emotionen steuert. Ferdinand Lasalle prägte den
Kampfbegriff Manchesterliberalismus und der Erfolg von
Richard Cobden
ist heute fast vergessen.

Du hast sicher nicht die Absicht Sprache zu missbrauchen, gerade deshalb
ist Genauigkeit wichtig.
Genauigkeit hat nichts mit Wissenschaft zu tun.

Ich für meinen Teil kann die gewöhnliche Bedeutung von Neoliberalismus,
Kapitalismus, Nationalsozialismus, christlich demokratisch, abendländisch,
sozialdemokratisch, Gerechtigkeit, Menschenrecht, Steuergerechtigkeit,
Gleichheit, Brüderlichkeit, Solidarität u.v.a.m nicht mehr hören.

Wir stimmen grundsätzlich schon überein. Natürlich werden bestimmte Begriffe mit einer diffusen untergeschobenen Bedeutung als Kampfbegriffe missbraucht, wie z.B. Verschwörungstheorie, Rassismus, Relativierung, Revisionismus etc.. Denen muss man dann begrifflich genau auf den Grund gehen, was ich z.B. hier getan habe.

Und die Begriffe, die du aufgezählt hast, kannst Du deshalb nicht mehr hören - mir geht es ja genauso -, weil sie phrasenhaft, also inhaltsleer gebraucht werden. Was indessen darauf hindeutet, dass sie eigentlich schon eine echte Bedeutung haben, die aber nicht realisiert, auch nicht beabsichtigt, sondern nur vorgetäuscht wird.

Gruß
Falkenauge

Zustimmung

Falkenauge @, Dienstag, 14.07.2015, 19:56 vor 3841 Tagen @ Mephistopheles 1939 Views

Freiheit hast du vergessen in deiner Aufzählung, insbesondere in der
Zusammenstellung von

Freiheit und Gerechtigkeit.

Schon eine kurze Überlegung ergibt, dass beides absolute Widersprüche
sind.

Die größtmögliche Freiheit führt zur größtmöglichen
Ungerechtigkeit,
und
die größtmögliche Gerechtigkeit führt zur größtmöglichen
Unfreiheit.

Richtig müsste es als heißen:

Freiheit oder Gerechtigkeit! [[hüpf]]

Hallo, Mephisto,
da stimme ich Dir voll zu.

Freiheit und Gerechtigkeit, die ja mit der Gleichheit zusammenhängt, dürfen nicht nebeneinander auf dem selben Lebensfeld Geltung haben. Dann schließen sie sich aus. Freiheit geht aus der von inneren und äußeren Beeinflussungen unabhängigen Erkenntnis des Menschen hervor, die er seinen Handlungen, seiner Fähigkeitsentfaltung zugrunde legt. Das bedeutet Selbstbestimmung, die frei sein muss von gesellschaftlicher Fremdbestimmung.

Gleichheit und Gerechtigkeit sind dagegen Begriffe des Rechts. Der Respekt vor der menschlichen Würde des Anderen, der mit mir gleich ist, führt zu entsprechend wechselseitigem Verhalten, das durch das Recht geregelt wird. Ihm liegt die Gleichheit aller freien Geister zugrunde. Gegenseitigkeit ist die Formel der Gerechtigkeit, sagte der mittelalterliche Philosoph Thoman von Aquin. Keiner darf dem Anderen etwas zufügen, das er selbst an sich nicht dulden würde, weil es ihn in seiner Integrität und Würde verletzt.

Greift die Freiheit in das Rechtsgebiet über, entsteht Willkür, das "Recht des Stärkeren", das die Gerechtigkeit und damit die Gleichheit aufhebt.

Greift die Gleichheit in das Gebiet des freien Handelns beispielsweise im kulturellen Leben über, wird die Freiheit erstickt und die fruchtbare Vielfalt zur Einförmigkeit eingeebnet.

Gruß
Falkenauge

Das hängt davon ab, was Du unter Gerechtigkeit verstehst.

Griba @, Dunkeldeutschland, Mittwoch, 15.07.2015, 10:18 vor 3840 Tagen @ Mephistopheles 1581 Views


Freiheit hast du vergessen in deiner Aufzählung, insbesondere in der
Zusammenstellung von

Freiheit und Gerechtigkeit.

Schon eine kurze Überlegung ergibt, dass beides absolute Widersprüche
sind.

Die größtmögliche Freiheit führt zur größtmöglichen
Ungerechtigkeit,
und
die größtmögliche Gerechtigkeit führt zur größtmöglichen
Unfreiheit.

Richtig müsste es als heißen:

Freiheit oder Gerechtigkeit! [[hüpf]]

Gruß Mephistopheles

Wenn die Gerechtigkeit, wie von den Sozen. verbreitet, mit Gleichheit gleichgesetzt wird (was für ein sch... Satz, kann es aber nicht anders ausdrücken), dann ist deine Einlassung richtig. Wenn Du aber die ursprüngliche Bedeutung von Gerechtigkeit mit "Recht tun, Recht wirken lassen" annimmst und die Bedeutung von Gleichheit mit "Gleichheit vor dem Gesetz" verortest, dann müssen Freiheit und Gerechtigkeit kein Widerspruch sein.
Denn im eigentlichen Sinn der Worte kann nur ein Freier auch ein Gerechter sein. (Das ist zitiert, weiß aber nicht mehr, von wem[[zwinker]] )

--
Beste Grüße

GRIBA

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