Hallo eddie09,
beim Nachverfolgen der sich überschlagenden Ereignisse kann man schon fassungslos werden: GR knickt plötzlich ein! Die Eurokraten, denen man krawattenlos zuvor keine Hand reichte, die man verlachte, prellte, sich über sie belustigte, denen man plötzlich eine Volksabstimmung über weitere Kredite
aufservierte - für diese undenkbar, was hätte das Volk schon besser zu entscheiden als die EU-Experten - all das war eine Erlösung aus dem sich immer mehr breitmachenden EU-Lethargismus.
Viele Hoffnungen verschiedenster Art hingen an der neuen griechischen Regierung.
Und nun? Zurück ins Schuldenkorsett, Volksabstimmung ade, die aufflackernde Flamme wahrer Demokratie ausgedrückt? Und das eine rebellische Regierung, plötzlich um 180 Grad gedreht? Wie geht das und was steckt dahinter?
Und die Eurokraten plötzlich für neue Kredite anstelle Grexit? Koste es den Europäischen (noch zahlungskräftigen) Völkern - die ja sowieso nicht gefragt werden, es sei denn ihre Jasageabstimmanstalten = Parlamente), was rauszuholen geht. Denn der Dollar will keine starke Parallelwährung, ist wohl klar.
EU und GR wurden wohl massiv unter Druck gesetzt, von wem, zeige ich nicht auf. Geopolitik ist das Stichwort. Pipeline mit Russland, Öl- und Gasvorkommen, Nato - sind die Stichworte. Euroland bezahlt - solange, bis es zerbricht, das ist die Strategie des Noch-Welt-Hegemons.
Während Geldhäuser über das Schicksal von Völkern zocken, geht Europa langsam zugrunde - sag mir doch bitte mal jemand, was in den letzten Jahren besser geworden ist!!! Im Euroland. Im Gegenteil, die Probleme sind grösser geworden. In der ehem. DDR feierte man die Übergabe der 10000. Neubauwohnung, selbst sowas punktet nicht mehr hier - es sei denn der 10000. Asylantencontainer...
(Musste ich mal loswerden).
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Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.