Salut zusammen,
ich war am Wochenende mal für ein paar h in Gießen-Rödgen ...
Tja schade, da hättest Du mal vorbeischauen können. Ich wohne ca. 500m Luftline von diesem Lager weg.
Für alle: Der Bericht trifft's genau.
Zu ergänzen wäre noch, dass es an der Basis der Polizei - anders als beim Pressesprecher - erheblich "grummelt": Mir wird unter vier (oder auch sechs) Augen immer wieder mitgeteilt, man habe keine Zeit und Kapazitäten mehr für andere wichtige Bereiche, und wenn z.B. Flüchtlinge beim Ladendiebstahl erwischt würden, dann hätte man inzwischen gar keine Lust mehr zu weiteren Ermittlungen, weil die Staatsanwaltschaft unterhalb von 50 € sowieso sofort einstellen würde. Die Polizisten finden das gar nicht lustig.
Ich habe keine Ahnung, ob das wirklich stimmt (es wäre ja immerhin Strafvereitelung im Amt), ob das ggf. nur bei Flüchtlingen oder bei allen Verdächtigen so ist und ich kann es (mangels Kontakt in die hiesige Staatsanwaltschaft hinein) auch nicht falsi-/verifizieren. Ich sehe aber nun nicht, warum man mich da anlügen sollte und glaube das erstmal.
Die Flüchtlinge haben neben den vielen negativen Effekten (extreme Vermüllung im Umfeld der Einrichtung, Sicherheit[sempfinden?], Belästigung von Frauen, Schlägereien, ...) aber auch positive Effekte für die hiesige Stadtgesellschaft. Die klauen ja nicht alle nur, sondern die meisten geben einfach aus, was sie an Unterstützungsgeldern bekommen. Das ist nicht wenig, und so fließt schon der eine oder andere Euro mehr durch Gießener Ladenkassen - und eine ganze kleine "Industrie" an Dolmetschern, Sozialarbeitern, Sachbearbeitern, Sicherheitsleuten etc. verdient auch mehr oder weniger gut mit, wovon wiederum ein Teil auch in der Region hängen bleibt.
Und einen weiteren angenehmen Nebeneffekt kann man ganz deutlich wahrnehmen hier: Die früheren "Gurtmuffel"-Kontrollen u.ä. Schikanen der Polizei finden seit einiger Zeit nicht mehr statt :)
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wer nur einen Hammer hat, sieht überall nur Nägel