"Verbilligte" Aktienangebote ...

CrisisMaven ⌂, Montag, 13.07.2015, 12:47 (vor 3844 Tagen) @ ingobert2951 Views

... sind der Trick, Investoren zu koedern.

Das zieht sich durch alle diese Machenschaften durch seit der South Sea Bubble, die selbst den ansonsten erfolgreichen Spekulanten Isaac Newton teuer zu stehen kam.

...sondern nach Börsenlisting verkaufen.

Ja, wenn es dann jemand zu einem hoeheren als dem Einstandspreis kaufen will.

Der Tausch ist: von einer nachrangig besicherten Anleihe (p. 76 des Prospektes) in eine ... nachrangig besicherte ... Aktie, beide mit dem gleichen Risiko des Totalverlustets, zu tauschen.

es geht also konkret um die 2 Möglichkeiten:
a) Beteiligung behalten
b) Beteiligung in Aktien tauschen und nach Listing verkaufen.

oder

c) ... jemanden diese Anleihe mit dem "guenstigen Wandlungsrecht" schnell noch anzudrehen.

Der "Rabatt" von 25% auf den Ausgabepreis ist ja etwa so:

Kommt Kohn zum Fischhaendler ... nur mit umgekehrten Vorzeichen. Ausgabepreise kann man vor Plazierung beliebige erfinden. Was, wenn der IPO dann zu 7,50 Euro ... oder "Null" auslaeuft?

Ich weiss es nicht. Ich gebe auch keine Anlage-Ratschlaege. Aber diese Masche habe ich, verwickelt in Betrugsbekaempfung am Grauen Kapitalmarkt, zu oft mit eigenen Augen gesehen, um darauf "abzufahren".

Nicht alles ist dabei von Anfang an Betrug (wie der "Diamanten"-Handel oder Schrott-Immobilien). Aber manches wird, wenn die Geschaefte schlechter laufen als angedacht (und wer, bis auf wenige, hatte mit einem einbrechenden statt steigenden Oelpreis gerechnet?), dann eben doch zum "grauen" Anlageprodukt, das man versucht, loszuwerden!

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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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