Credit Default Swaps (CDS) auf griechische Staatsanleihen.
Hier dürfte der wahre Grund für die Rettung Griechenlands liegen.
Sollte für GR der Default festgestellt werden, dürfte das amerikanische und
deutsche Bankensystem zusammenbrechen. Somit handelt es sich eben nicht nur um das vermeintlich kleine Griechenland, sondern hier haben wir es mit systemrelevanten Vorgängen zu tun. Das die Sachlage natürlich viel zu kompliziert ist für den allgemein gebildeten Bürger stellt hier nur eine Randnotiz dar.
Kurz zur Erklärung.
https://de.wikipedia.org/wiki/Credit_Default_Swap
CDS sind also Wetten auf Kredite. Allerdings abstrakt, da diese unabhängig von diesen Krediten gehandelt werden mit immensen Hebeln.
Diese Hebel betragen 40 und mehr.
Nach eigenen Recherchen dürften etwa 60 Milliarden Euro CDS Papiere auf Griechenland laufen. Gehebelt mal 40 wären wir bei einer Summe von
etwa 2,4 Billionen Euro. Diese Summe würde fällig bei einem Kreditausfall
von Griechenland. Das wäre dann der klassische Derivatechrash, wovon immer
gemunkelt wird.
Die Frage, welche sich nun unumgänglich stellt, warum wurde am 01.07.2015
um 06.00 MEZ nicht der Bankruptcy festgestellt.
Die Rate an den IWF wurde nicht gezahlt. Ganz klar, dann wären die CDS fällig geworden.
Und da alle amerikanischen Banken massiv in diesen CDS Papieren hängen
dürfte klar sein warum Obama so vehement eingegriffen hat.
Im übrigen würde die Deutsche Bank ebenso bei einer Griechenlandpleite verdampfen.
Egal was Schäuble sagt, einen Default von Griechenland wird es so nicht geben. Fakt.
![[image]](http://www.zerohedge.com/sites/default/files/images/user5/imageroot/2015/06/exposure%20to%20greek%20banks_1.jpg)