Fall Tanja Gräf aufgeklärt?

nereus @, Donnerstag, 09.07.2015, 16:35 vor 3845 Tagen 11624 Views

Nun ist also auch dieser mysteriöse Tod angeblich geklärt.

Auf einer Pressekonferenz in Trier erläuterte Reinhard Urban von der Universität Mainz detailliert die Ergebnisse der rechtsmedizinischen Untersuchungen an den gefundenen Skelettteilen.
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Urban zog aus den von ihm gefundenen Verletzungen Schlussfolgerungen, wie Gräff ums Leben gekommen sein könnte. Demnach wäre die 21-jährige an einer sehr steilen Stelle des Roten Felsens aus dem Gleichgewicht geraten und mit den Beinen oder dem Gesäß voran den Berg hinunter gestürzt. Diesen Sturz habe sie versucht, mit der Hand abzufangen. Der Fall wurde von einem Baum gestoppt, an dem Gräff zunächst hängenblieb. Erst später sei der Körper dann bis auf die Stelle hinunter gestürzt, an dem die Knochen im Mai gefunden wurden.
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Für die Unfallversion sprechen weitere Erkenntnisse der Ermittler. So sei der Zustand der Kleidung, bis auf Schäden, die unmittelbar dem Sturz zuzuschreiben seien, vollkommen intakt. Gräff hatte sowohl ihre Unterwäsche, als auch Pullover, Hose und Schuhe noch an, alle Verschlüsse, wie Reißverschlüsse und Gürtel waren geschlossen.

Quelle: http://www.n-tv.de/panorama/Wie-Tanja-Graeff-wohl-zu-Tode-kam-article15477241.html

Einfach nur ein Unfall einer Studentin.
Mysteriös bleibt der Fall trotzdem oder wird er gerade entsorgt weil das Publikum gerade mit anderen Themen wie Grexit beschäftigt ist?

Um den Fall zu verstehen, muss man zurück zum 7. Juni 2007.
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Die Mutter fährt ihre Tochter zunächst zu Andreas (Name geändert) und seinen Freunden.
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Um ungefähr 3.50 Uhr ist Tanja mit dem letzten Begleiter aus der Clique auf dem Fest unterwegs, als sie neben einer unbekannten Person an einem Bierstand stehen bleibt. Dieser unbekannte Mann, erklärt der Begleiter später, habe ihn harsch mit den Worten "Lass die Tanja in Ruhe" angefahren. Da Tanja den Unbekannten zu kennen scheint, sei er weitergegangen.
Tanja Gräff bleibt bei dem Unbekannten. Um vier Uhr morgens wird sie von einem anderen Zeugen, der Tanja persönlich kennt, beobachtet, wie sie bei einer Gruppe von Männern steht und mit Andreas telefoniert. Andreas ist mittlerweile in der Trierer Innenstadt unterwegs, Tanja möchte zu ihm. Um 4.13 Uhr telefoniert sie wieder mit Andreas. Ihr letztes Lebenszeichen.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/panorama/verschwundene-studentin-in-trier-tod-am-roten-felse...

Man hatte jeden Stein umgedreht .. oder auch nicht.

Tatsächlich ist der Fundort merkwürdig. Er liegt nur wenige Hundert Meter von der Fachhochschule entfernt, direkt neben einem Wohnhaus. Genau dieses Gelände aber wurde mehrfach abgesucht, auch mit Kletterern, einem Hubschrauber und einer Drohne. Es sind steile Hänge und Klippen, die "roten Felsen" aus Sandstein, die zur Mosel abfallen. Außerdem ist das Gebiet dicht bewachsen.
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Die Polizei setzte schon früh Leichenspürhunde und sogenannte Man-Trailer-Hunde ein. Das sind speziell ausgebildete Tiere, die auch noch die geringsten Geruchsspuren verwerten können.

So etwas hatten wir doch schon mal.
War es nicht verwunderlich, daß die Suchhunde bei extremer Hitze die Leiche von Richterin Kirsten Heisig in einem Berliner Wald nicht auffinden konnten?

Die Polizei geht davon aus, dass Tanja den Felsen herabstürzte. Ob es ein Unfall war, sagt Ermittler Soulier, das wisse man noch nicht. Allerdings war die Absturzstelle schon 2007 mit einem 1,20 Meter hohen Zaun gesichert. Ist Tanja über diesen Zaun geklettert? Um zu Andreas in die Stadt zu kommen? Höchst unwahrscheinlich. Von dort führt kein Weg in die Stadt. Und Tanja kannte das gefährliche Gelände sehr gut.

Und was nun?
Wenn sie dort abstürzte, muß sie über die Absperrung geklettert sein.
Es besteht allerdings auch die Möglichkeit, daß der Fund erst später dort platziert wurde.
Dann käme aber die Gerichtsmedizin in ein schräges Licht.
Staatlichen Behörden sollte man doch vertrauen, oder?

Eine weitere Spur führt zu einer stillgelegten Kabinenbahn am Zurlaubener Ufer. Zwischen 4:20 und 4:30 Uhr in der Nacht von Tanja Gräffs Verschwinden habe er dort panische Schreie vom Parkplatz gehört, sagt ein Zeuge. „Lass mich“, soll eine Frau gerufen haben, dann noch einmal. Die Ermittler riefen mögliche weitere Zeugen des Vorfalls auf, sich zu melden. Ob die Schreie von Tanja Gräff stammten, konnten sie trotzdem nicht herausfinden.
Allerdings ist die Kabinenbahn nicht allzu weit entfernt vom FH-Gelände, etwa 15 Minuten zu Fuß. Sie liegt am Mosel-Ufer – jedoch nicht auf der Seite des Flusses, wo nun die Leiche gefunden wurde.
..
In den Wochen vor ihrem Verschwinden hatte Tanja Gräff offenbar einen neuen Freundeskreis erschlossen. So hätte sie häufiger Kontakt mit Personen aus der Death-Metal-Szene. Haben diese neuen Bekanntschaften etwas mit dem Fall zu tun?
Das sei nicht auszuschließen, fand offenbar die Mutter von Gräff. Sie machte den Kriminalbeamten im „Trierischen Volksfreund“ Vorwürfe: Das Umfeld von Tanjas damals neuem Freundeskreis sei von den Ermittlern nie richtig unter die Lupe genommen worden. Dabei scheint sogar ein Zusammenhang zwischen den neuen Death-Metal-Freunden und einer anderen Spur zu bestehen

Quelle: http://www.findet-tanjagraeff.de/was-geschah-mit-der-studentin-der-raetselhafte-spitzba...

Das Verhalten der Polizei provoziert Fragen.
Denn wie hieß es noch in 2012?

"Was wir brauchen, ist eine handfeste Information, die uns in die richtige Richtung führt," sagte der Leiter des Kommissariats für Kapitaldelikte der Kriminaldirektion Trier, Christian Soulier, der Nachrichtenagentur dpa.
..
Soulier ist der Ansicht, dass Gräff das Gelände der Fachhochschule mit einem Auto verlassen haben muss. «Wir haben um die Hochschule unwahrscheinlich viel gesucht. Da ist sie nicht», sagte er. Heißt: Sie sei entweder mit jemanden, den sie kannte, ins Auto gestiegen -oder jemand habe sie gewaltsam ins Auto gezogen.

Quelle: http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/vermischtes/tanja-graeff-seit-fuenf-jahren-spu...

Unwahrscheinlich viel gesucht.
Man hatte sogar Wärmebildkameras eingesetzt.
Doch alles war vergebens.

Leichenhunde machten vor dem dichtem Gesträuch halt, Drohnen und die Wärmebildkamera eines Hubschraubers konnten die Baumkronen nicht durchblicken.

Quelle: http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/der-raetselhafte-fall-tanja-graeff-verbrechen-od...

Die Wärmebildkamera konnte nicht durch die Baumkronen blicken.
Ohne Kommentar. [[sauer]]

mfG
nereus

Falsch gesucht oder falscher Tatort - das sind dann schonmal die Fragen, die sich sofort stellen.

Griba @, Dunkeldeutschland, Donnerstag, 09.07.2015, 16:51 vor 3845 Tagen @ nereus 8404 Views

Ohne weiter in den Fall "eingetaucht" zu sein: Wenn die G. im Baum hängend zu Tode gekommen ist (oder da schon tot war?), und niemand guckt nach oben, kann man sie nicht finden / gefunden haben. Nach Raben wird man nicht Ausschau gehalten haben, Wärmebilder kann man nur von Lebenden erlangen und Hunde schnüffeln nur am Boden.
OK, das mit den Hubis ist noch ein anderes Thema - aber wenn die auch nur auf dem Boden gesucht haben (selektive Wahrnehmung)?

--
Beste Grüße

GRIBA

Tipp aus der Praxis

Kirov @, Donnerstag, 09.07.2015, 19:09 vor 3845 Tagen @ Griba 8184 Views


...und Hunde schnüffeln nur am Boden.

Um eine verwesende Leiche im Sommer zu bemerken, braucht man keine Hunde. Dieser einzigartige süßlich-faulige Geruch ist in der freien Natur auch für deine Nase deutlich wahrnehmbar.

Suchhunde flippen da schon auf hunderte Meter Entfernung aus.

Ausser natürlich in Deutschland, wo Strafrichterinnen im Hochsommer tagelang im Stadtpark vom Baum hängen. Und von keinem Hund bemerkt werden.

Entspannte Grüße
Kirov

Ja, aber die Leiche war ja noch nicht so verwest, als sie suchten ...

CrisisMaven ⌂ @, Donnerstag, 09.07.2015, 19:22 vor 3845 Tagen @ Kirov 8032 Views

Um eine verwesende Leiche im Sommer zu bemerken, braucht man keine Hunde. Dieser einzigartige süßlich-faulige Geruch ist in der freien Natur auch für deine Nase deutlich wahrnehmbar.

... so jedenfalls interpretiere ich die Berichte.

Den Fall jetzt mit dem von Kirsten Heisig zu verquicken, fuehrt sehr schnell zu noch mehr Klamauk, als ihn Hobby-Kriminalisten hier eh schon gerne anrichten.

Gegenfrage: wenn man alle Leichenduefte so gut riecht, im Wald ... wo sind denn dann die stinkenden Rehe, Hirsche, Wildschweine, Dachse, Fuechse, Wildkatzen usw. usf.?

Ich riech' nix und bin nicht allzu selten in Waeldern unterwegs ...

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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Vegetarier und Fleischfresser

Kostan @, Donnerstag, 09.07.2015, 21:09 vor 3845 Tagen @ CrisisMaven 7745 Views

nur für die vollständige Argumentation:

Gegenfrage: wenn man alle Leichenduefte so gut riecht, im Wald ... wo sind
denn dann die stinkenden Rehe, Hirsche, Wildschweine, Dachse, Fuechse,
Wildkatzen usw. usf.?

Also meines Wissens sind die letzten vier Tiere als Raubtiere unterwegs.

Wie grausam uns die Natur erscheint, kann man bei (niedlichen) Schnecken beobachten!
Tote Schnecken sieht man auch nicht lange, denn dann kommen andere Schnecken!
Doch wir Menschen ärgern uns nur über Schnecken, wenn Salatblätter verschwinden und deren
Kannibalismus ist uns egal.

Gruß
Kostan

Umgebungs-Parameter

Kirov @, Donnerstag, 09.07.2015, 21:26 vor 3845 Tagen @ CrisisMaven 7612 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 09.07.2015, 21:44


Gegenfrage: wenn man alle Leichenduefte so gut riecht, im Wald ... wo sind
denn dann die stinkenden Rehe, Hirsche, Wildschweine, Dachse, Fuechse,
Wildkatzen usw. usf.?

Ich riech' nix und bin nicht allzu selten in Waeldern unterwegs ...

Ich würde davon ausgehen, dass totes Wild nie lange im Wald liegt, weil sofort allerlei lebende Verbraucher anrücken und es wegfressen. Nebenbei - Alles was größer ist als ein Fuchs wird heute lange vor dem Ende der Lebenszeit geschossen und ins Restaurant verfrachtet.

Umgebungs-Temperatur beachten. Im Sommer ist Verwesung gut wahrnehmbar. In kühlerer Umgebung ist sie es nicht.

Dann haben wir noch die Dauer des Ganzen. Leiche fällt im Juni in einen Baum und hängt dort jahrelang? Direkt neben einem Wohnhaus und nur wenige hundert Meter von einer Schule entfernt? Das sollte nach einigen Wochen Sommerhitze so herzerwärmend duften, dass es von jedem Köter in der Gegend Aufmerksamkeit bekommt. Nicht nur von ausgebildeten Suchhunden.

Und dann gibt es noch die individuelle Wahrnehmung. Als ich jung war, besuchte ich Gegenden in denen Leute in der freien Natur umfielen. Damals lagen solche Gegenden beinahe vor der Haustür. Manchmal lagen dort Leute viele Tage herum bevor man riskieren konnte, sie einzusammeln. Ich versichere dir, Verwesung im Sommer ist für Passanten gut wahrnehmbar.

Entspannte Grüße
Kirov

Wenn Kriminalistik und Forensik halt so einfach waeren ...

CrisisMaven ⌂ @, Donnerstag, 09.07.2015, 21:45 vor 3845 Tagen @ Kirov 7647 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 09.07.2015, 22:04

Ich würde davon ausgehen,

Also: wir gehen im einen Fall von etwas aus, im andern wissen wir es aber gewiss ...

dass totes Wild nie lange im Wald liegt, weil sofort allerlei lebende Verbraucher anrücken und es wegfressen.

Aber menschliche Leichen bleiben liegen?

Nebenbei - Alles was größer ist als ein Fuchs wird heute lange vor dem Ende der Lebenszeit geschossen und ins Restaurant verfrachtet.

Aha. Und vermehrt sich dennoch. Hier scheint mir auch die Loesung des deutschen Demographie-Problems noch liegen zu koennen. Das meiste wird m.W. nicht geschossen. Und schon gar nicht zu allen Jahreszeiten.

Umgebungs-Temperatur beachten. Im Sommer ist Verwesung gut wahrnehmbar.

Genau dann, wenn nix geschossen wird ... Warum riecht's dann gerade da dennoch nie?

In kühlerer Umgebung ist sie es nicht.

Das weiss ich selber. Es ging nicht drum, die Eskimo-Morde aufzuklaeren, sondern einen konkreten Fall.

Dann haben wir noch die Dauer des Ganzen. Leiche fällt im Juni in einen Baum und hängt dort jahrelang?

Ja, kenne mehrere solche Faelle.

Direkt neben einem Wohnhaus und nur wenige hundert Meter von einer Schule entfernt?

Ja, wie die Rehe, die keiner riecht, auch. Oder tote Katzen, vergiftete Ratten und aehnliches. Wir sind umgeben von Kadavern!

Das sollte

Sollte.

nach einigen Wochen Sommerhitze so herzerwärmend duften,

Schon mal was von Mumifizierung gehoert? Es kommt eben drauf an, z.B. auf die Luftfeuchtigkeit.

http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article138153756/Mumifizierte-Leichen-verm...

http://www.spiegel.de/panorama/mexiko-bergsteiger-finden-mumifizierte-leichen-a-1022293...

dass es von jedem Köter in der Gegend Aufmerksamkeit bekommt.

Wie unterscheidet der zwischen Rehen, Ratten und Menschen? Ach ja, die ersteren sind, vermutlich, irgendwie anders.

Nicht nur von ausgebildeten Suchhunden.

Warum dann finden erst nach vielen Monaten Wanderer im Wald Leichen von geschaendeten Kindern, die dort bloss oberflaechlich verbuddelt oder auf Holzstapeln nur halbverbrannt "entsorgt" wurden? Wenn doch jeder Koeter das finden muesste?

Ich versichere dir, Verwesung im Sommer ist für Passanten gut wahrnehmbar.

Darum riechen die keine Rehe. Und: gab es dort "Passanten"?

Warum gehen manche Gelben Foristen nicht geschlossen zum Bundeskriminalamt und schulen die endlich mal ordentlich? An mir ist da ja Hopfen und Malz verloren ...

--
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Keine Krise bitte

Kirov @, Donnerstag, 09.07.2015, 22:29 vor 3845 Tagen @ CrisisMaven 7325 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 09.07.2015, 22:37

Ich würde davon ausgehen,


Also: wir gehen im einen Fall von etwas aus, im andern wissen wir es aber
gewiss ...

dass totes Wild nie lange im Wald liegt, weil sofort allerlei lebende

Verbraucher anrücken und es wegfressen.

Aber menschliche Leichen bleiben liegen?

Nebenbei - Alles was größer ist als ein Fuchs wird heute lange vor dem

Ende der Lebenszeit geschossen und ins Restaurant verfrachtet.

Aha. Und vermehrt sich dennoch. Hier scheint mir auch die Loesung des
deutschen Demographie-Problems noch liegen zu koennen. Das meiste wird m.W.
nicht geschossen. Und schon gar nicht zu allen Jahreszeiten.

Umgebungs-Temperatur beachten. Im Sommer ist Verwesung gut wahrnehmbar.

Genau dann,
wenn nix
geschossen wird
... Warum riecht's dann gerade da dennoch nie?

In kühlerer Umgebung ist sie es nicht.


Das weiss ich selber. Es ging nicht drum, die Eskimo-Morde aufzuklaeren,
sondern einen konkreten Fall.

Dann haben wir noch die Dauer des Ganzen. Leiche fällt im Juni in einen

Baum und hängt dort jahrelang?

Ja, kenne mehrere solche Faelle.

Direkt neben einem Wohnhaus und nur wenige hundert Meter von einer

Schule entfernt?

Ja, wie die Rehe, die keiner riecht, auch. Oder tote Katzen, vergiftete
Ratten und aehnliches. Wir sind umgeben von Kadavern!

Das sollte


Sollte.

nach einigen Wochen Sommerhitze so herzerwärmend duften,


Schon mal as von
Mumifizierung gehoert? Es
kommt eben drauf an, z.B. auf die Luftfeuchtigkeit.

http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article138153756/Mumifizierte-Leichen-verm...

http://www.spiegel.de/panorama/mexiko-bergsteiger-finden-mumifizierte-leichen-a-1022293...

dass es von jedem Köter in der Gegend Aufmerksamkeit bekommt.


Wie unterscheidet der zwischen Rehen, Ratten und Menschen? Ach ja, die
ersten sind, vermutlich, irgendwie anders.

... ... ... ... ... ...
... ... ... ... ... ...
... ... ... ... ... ...


Nun wirst du ein wenig langatmig. Und trickreich.

Mumifizierte Bergsteiger im Gebirge sind in ihrer fehlenden Entdeckbarkeit nicht vergleichbar mit jemand der angeblich unweit von bewohnten Gebäuden hängt.

Mumifizierte Kadaver benötigen Trockenheit. Oder ewiges Eis. Oder rituelles Ausweiden. Bist du sicher, dass dies in D unter freiem Himmel am Baum hängend realistisch ist?

All die Rehe, Katzen, Ratten, etc. will ich keinesfalls bestreiten. Gewiss weisst du darüber mehr als ich.

Warum gehen manche Gelben Foristen nicht geschlossen zum Bundeskriminalamt

Warum erregst du dich so sehr über einen harmlosen Thread?

Entspannte Grüße
Kirov

Kriminalisten vermuten nur dann, wenn wirklich gar nichts mehr geht. Der Rest sind keine Kriminalisten ...

CrisisMaven ⌂ @, Donnerstag, 09.07.2015, 22:40 vor 3845 Tagen @ Kirov 7297 Views

Nun wirst du ein wenig langatmig. Und trickreich.

Nein. Du hast leider fabuliert.

Mumifizierte Bergsteiger im Gebirge sind in ihrer fehlenden Entdeckbarkeit nicht vergleichbar mit jemand der angeblich unweit von bewohnten Gebäuden hängt.

Ich habe zu normalen Mumifizierungen einen Link gebracht. Der Rest ist nur Illustration, dass sowas vorkommen kann.

Mumifizierte Kadaver benötigen Trockenheit. ... Bist du sicher, dass dies in D unter freiem Himmel realistisch ist?

Es war nicht unter freiem Himmel. Du warst aber sicher dort? Drum hat man's ja vom Hubschrauber so gut gesehen???

Warum gehen manche Gelben Foristen nicht geschlossen zum Bundeskriminalamt

Warum erregst du dich so sehr über einen harmlosen Thread?

Weil es schon wieder auf Teufel komm' raus alles an den Haaren herbeigezogen wird, wie damals beim Germanwings-Absturz.

Im Uebrigen hoere ich grade die Pressekonferenz (danke an @Rybezahl) ab. Hoert sich genau so an, wie man sich Kriminalistik und Forensik vorstellt. Statt Krimi-Fernsehen.

Einfach mal reinhoeren.

Da sind Leute aus mind. vier Fachbereichen = 16 Jahre Studium versammelt ...

Es geht nicht um den konkreten Fall. Es geht darum, dass hier immer von Laien spekuliert wird, statt zu recherchieren. Und Ortsbegehung - igitt. Wo kaemen wir da hin.

--
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Tierkadaver im Wald…

Leserzuschrift @, Freitag, 10.07.2015, 17:22 vor 3844 Tagen @ CrisisMaven 6858 Views

…bleiben auch längere Zeit liegen. Bin einmal beim Wandern an einem stinkenden Wildschwein-Kadaver vorbei und eine Woche später noch einmal. Besonders auffällig waren dabei die Fleischfliegen, die den Himmel verdunkelten.

Nach einer Woche war zwar weniger dran, jedoch immer noch genug, um einen Hund aus größerer Entfernung stutzig werden zu lassen.

Gruß, P.

Es gibt einfach zu wenig Wölfe im Wald

Mephistopheles @, Datschiburg, Freitag, 10.07.2015, 19:07 vor 3844 Tagen @ Leserzuschrift 6811 Views

…bleiben auch längere Zeit liegen. Bin einmal beim Wandern an einem
stinkenden Wildschwein-Kadaver vorbei und eine Woche später noch einmal.
Besonders auffällig waren dabei die Fleischfliegen, die den Himmel
verdunkelten.

Mit einem Wildschwein wird ein Fuchs oder ein Marder niemals fertig. Geier gibt es auch keine.
Dagegen halte ich es für ausgeschlossen, dass ein Wildschwein oder eine menschliche Leiche einem Rudel Wölfe innerhalb ihres Reviers entgeht und nicht innerhalb kürzester Zeit umweltgerecht entsorgt wird.

Nach einer Woche war zwar weniger dran, jedoch immer noch genug, um einen
Hund aus größerer Entfernung stutzig werden zu lassen.

Glaube ich nicht.
Auch ein Hund muss die Jagd erst erlernen. Ich war mal im Winter mit einer jungen Mischlingshündin unterwegs, als sie einen Hasen aufstöberte. Der sprang raus aus dem Gebüsch und verhoffte dann. Die Hündin hat ihn nur blöd angeglotzt und ist dann her zu mir, ob ich nicht Rat wüsste.
Da der Hase nicht panisch geflüchtet ist, wurde auch der Verfolgungsreflex nicht ausgelöst.
Seitdem weiß ich (glaube ich zu wissen), dass auch Hunde (Wölfe) die Jagd erst erlernen müssen.

Gruß, P.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Zu wenige Wölfe

Rybezahl, Samstag, 11.07.2015, 02:16 vor 3844 Tagen @ Mephistopheles 6458 Views

…bleiben auch längere Zeit liegen. Bin einmal beim Wandern an einem
stinkenden Wildschwein-Kadaver vorbei und eine Woche später noch

einmal.

Besonders auffällig waren dabei die Fleischfliegen, die den Himmel
verdunkelten.

Mit einem Wildschwein wird ein Fuchs oder ein Marder niemals fertig. Geier
gibt es auch keine.
Dagegen halte ich es für ausgeschlossen, dass ein Wildschwein oder eine
menschliche Leiche einem Rudel Wölfe innerhalb ihres Reviers entgeht und
nicht innerhalb kürzester Zeit umweltgerecht entsorgt wird.

Es wird ja langsam Mode, über Wölfe zu schimpfen. Dieser schließe ich mich nicht an. Ich entgegne nur immer mit der Frage, wie es wohl wäre, wenn die Braunbären wieder in unseren Wäldern leben würden.

Aber davon abgesehen, es gibt genug Tiere, die andere Tiere fressen. Ein ausgewachsenes Reh ist innerhalb weniger Tage bis auf das Skelett "abgeerntet", so habe ich es beobachtet. Ist ja nicht nur ein Fuchs. Füchse, Dachse, Raubvögel, ein buntes Allerlei.

Zudem: Ein "sinnlos" verwesendes Wildschwein verwest nicht ohne Grund "sinnlos". Wenn du wissen willst, ob die Mettwurst in deinem Kühlschrank noch genießbar ist, halte sie nur einer Katze hin.

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Dann wäre es wohl ratsam...

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 11.07.2015, 05:19 vor 3844 Tagen @ Rybezahl 6426 Views

Es wird ja langsam Mode, über Wölfe zu schimpfen. Dieser schließe ich
mich nicht an. Ich entgegne nur immer mit der Frage, wie es wohl wäre,
wenn die Braunbären wieder in unseren Wäldern leben würden.

...den Wald nur noch bewaffnet zu betreten.
Da jeder Wald und Flur ungehindert betreten darf - das ist ein Recht mit Verfassungsrang - folgt daraus dann was? [[zigarre]]

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Meine Hündin…

Leserzuschrift @, Samstag, 11.07.2015, 13:05 vor 3844 Tagen @ Mephistopheles 6540 Views

…hat im Laufe ihres Lebens mehrere Kaninchen und eine Rehkuh gerissen.
Ihr wurde das Jagen nie beigebracht.

@Crisis - Ich halte zur Zeit einen Hunde-Mischling, der an jedes Kadaver geht.
Hat erst vor ein paar Wochen einen Hinterlauf, vermutlich Reh, angeschleppt.

Anecdote is the equivalent of "no data" ...

CrisisMaven ⌂ @, Samstag, 11.07.2015, 13:32 vor 3843 Tagen @ Leserzuschrift 6365 Views

@Crisis - Ich halte zur Zeit einen Hunde-Mischling, der an jedes Kadaver geht.

Ach, da haben Sie die Kadaver alle gezaehlt ("jedes") - und festgestellt, da lag nur einer??? Oder auf wieviel hunderttausend sind sie da gekommen pro, sagen wir, zehn Hektar? Haben Sie eine grosse Tiefkuehltruhe oder sind Besitzer einer Abdeckerei oder was machen Sie mit all dem faulenden Zeugs?

Und gibt es Anzeichen dafuer, nach welchem Muster unter diesem Ueberangebot Ihr Hund seine Auswahl trifft?

Hat erst vor ein paar Wochen einen Hinterlauf, vermutlich Reh, angeschleppt.

Ja ja, ein einziger Hinterlauf. Ich nehme an, das war weder Reh noch sonstwas, sondern eines dieser gaaaaanz seltenen Einbeine. Denn ... soviele Kadaver gibt es ja bekanntlich nicht, oder doch?

Natuerlich schleppen unerzogene Hunde ab und zu Kadaverteile an. Drum erschiesst der Jaeger im Wald ja auch freilaufende Hunde ...

--
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Wollte eigentlich nur meine Erfahrungen wiedergeben

Leserzuschrift @, Samstag, 11.07.2015, 16:19 vor 3843 Tagen @ CrisisMaven 6383 Views

@Crisis: "Ach, da haben Sie die Kadaver alle gezaehlt ("jedes") - und festgestellt, da lag nur einer???"

Nein, das nicht, aber mein Rabauke schleppt dauernd etwas an, wenn ich im Wald unterwegs bin. Vor einem Monat hatte er einen Kopf eines Rehkitzes im Maul. Lag direkt neben dem Wanderweg. So etwas passiert eben immer wieder.
Ich bin sehr oft im Wald.

@Crisis: "Haben Sie eine grosse Tiefkuehltruhe oder sind Besitzer einer Abdeckerei oder was machen Sie mit all dem faulenden Zeugs?"

Vielen Dank für die Blumen. Aber: das war nicht das Kern-Thema. Das Kern-Thema war, dass Tanja Graeff nach den bisherigen Ermittlungsergebnissen zur Zeit ihrer Verwesung in einem Baum hing.

Dazu möchte ich noch sagen, dass eine im Baum hängende Leiche einen großen Schwarm Krähen anlocken würde. Das Weitere dürfen interessierte Leser sich selbst zusammenreimen.

Gruß in die Runde.
P.

Entschuldigung, habe wohl ueberreagiert ... aber nochmal ausfuehrlich zum Thema Todes- oder Mordsache Graeff ...

CrisisMaven ⌂ @, Samstag, 11.07.2015, 18:54 vor 3843 Tagen @ Leserzuschrift 6781 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 11.07.2015, 19:38

... bei nochmaligem Lesen erkenne ich wohl, dass es nur eine Tatsachenschilderung ohne "tendenzioese" Richtung war.

Kern-Thema war, dass Tanja Graeff nach den bisherigen Ermittlungsergebnissen zur Zeit ihrer Verwesung in einem Baum hing.

Dazu möchte ich noch sagen, dass eine im Baum hängende Leiche einen großen Schwarm Krähen anlocken würde. Das Weitere dürfen interessierte Leser sich selbst zusammenreimen.

Ja, es gibt einige Ungereimtheiten, und die sind mir ja auch weder entgangen noch bin ich jemand, der blind auf Behoerden vertraut oder die Polizei "in Schutz nimmt".

Da Polizeien und Staatsanwaltschaften weisungsgebunden sind, kommen Durchstechereien hier immer dann vor, wenn

a) Geheimdienstinteressen tangiert sind (Kiesewetter/NSU z.B. sind schlecht mit untadeliger Polizeiarbeit vereinbar)

und

b) wenn Polizisten selbst involviert sind ("Korpsgeist" etc.).

Desweiteren haben wir grossangelegte Vertuschungsversuche

c) wenn Politiker in schmutzige Geschaefte oder Sex-Skandale verwickelt sind (vgl. Paedophilieskandale, Schmuggel, Rauschgift, Kreditbetrug, Ausschreibungswesen, Waffenhandel usw.).

Ob im Fall Graeff irgendeine der o.g. Konstellationen zutrifft, entzieht sich nicht nur meiner, sondern ich behaupte, bisher jedermanns Kenntnis, ausser evtl. Beteiligten.

Was mich stoert, und worauf ich seit dem Germanwings-Absturz und den dazu verbreiteten voellig (!) unhaltbaren (!) Theorien hier im Gelben aeusserst gereizt und scharf und die Akteure blossstellend reagiere, egal, wer es sein mag, ist, dass hier jedes Argument OHNE forensische Recherche eingebracht wird, wenn es eine zu wackeln beginnende oder von vornherein schon hirnrissige Theorie zu "stuetzen" vermag.

Ob Aeste in Baeumen das Gewicht einer (nicht uebergewichtigen weiblichen) Person laengere Zeit nicht zu halten vermoegen, kann man nicht einfach so daher-behaupten ohne Belege. Dazu gibt es forensische Fachliteratur und dokumentierte Faelle.

Es einfach so zu behaupten ist unredlich oder zeugt zumindest von grober Unkenntnis. Damit relativieren die Beteiligten, die einen solchen Schmarrn in die Welt setzen, ihre bisherige "Aufklaerungs"-Arbeit zu anderen "Verschwoerungen" erheblich, so dass ich mittlerweile lieber selbst recherchiere, als mich auf jene romanhaften Erzaehlungen blind zu verlassen.

Nun also: Die Verletzungen der Tanja Graeff, soweit sie sich am Skelett noch erforschen lassen, stimmen gut mit der Annahme ueberein, dass Frau Graeff an ziemlich genau der Stelle "senkrecht" darueber abgestuerzt ist, an der nun die Skelett-Reste geborgen wurden. Prof. Urban erlaeutert in der Pressekonferenz sehr ausfuehrlich, welche Verletzungen an der Lenden- bis Halswirbelsaeule rechtsmedizinisch erhoben wurden, und dass diese mit typischen Stuerzen aus groesserer Hoehe uebereinstimmen.

Sofern (natuerlich ...) diese Angaben wahrheitsgemaess sind, scheidet zwar mangels noch analysierbarer Weichteile eine vorherige Ermordung nicht ganz aus, aber die Verletzungen am linken Handgelenk und den "dazu hinfuehrenden Knochen" legen nahe, dass Frau Graeff sich beim unverhofften Sturz noch unwillkuerlich abstuetzen/abfangen wollte, also anfaenglich bei Bewusstsein war. Der Tod trat dann unmittelbar im Zusammenhang mit dem Sturz durch Verletzung von das Gehirn mit Blut versorgenden Schlagadern auf.

Dies spricht dafuer, dass sie zum Zeitpunkt des Absturzes noch lebte, aber nicht mehr um Hilfe rufen oder sich sonst bemerkbar machen konnte. Die Fundstelle passt zu einem Absturz an diesem Ort (und keinem anderen, auf den derzeit ein Verdacht fiele).

Dann gibt es die Moeglichkeit, dass sie weder versehentlich noch freiwillig dort abgestuerzt ist. Daher wird die Sache ja nach wie vor als Todesfallermittlung mit moeglichem Fremdverschulden gefuehrt.

Auch ist moeglich, dass Frau Graeff auf der Flucht vor einem Angreifer/potentiellen Vergewaltiger etc. pp. war und dadurch dort ueber den Zaun kletterte (nur 1,20 m hoch lt. Pressenkonferenz) und dann abstuerzte. Oder dass sie jemand lebend dort hinuntergestuerzt hat. Allerdings unter erheblicher Selbstgefaehrdung, was das Szenario eher ausschliesst.

Wenn man wegen der Knochenfunde und der zum Gelaende passenden Todesart, so wie sie sich anhand der Skelett-Schaeden darstellt, davon ausgeht, dass Frau Graeff nicht woanders zu Tode gestuerzt wurde/gefallen ist und dann erst tot ueber diese Boeschung "entsorgt" wurde und wenn man davon ausgeht, dass am spaeteren Fundort der Skelettreste genauestens gesucht und damals nichts gefunden wurde, dann muss man annehmen, dass Frau Graeff laengere Zeit leblos in einem Baum so gehangen hat, dass sie ohne weiteres weder von unten noch von oben bemerkt werden konnte.

Ansonsten bleibt nur noch die Moeglichkeit, dass jemand Frau Graeff woanders erst umbrachte, wobei er die rechtsmedizinisch erkannten, zu einem Sturz bestens passenden Skelettverletzungen und Wirbelbrueche erzeugte, dann die Leiche in einer mit dem Fundort nicht in Widerspruch stehenden Umgebung hat verwesen und skelettieren lassen, und dann ... sich der Gefahr der Entdeckung aussetzend, die Knochen dorthin verbracht hat und sie auch noch so drapiert hat, dass sie zu einem Herabfallen aus dem darueberliegenden Baum auch noch so gut passen, dass ein erfahrener Rechtsmediziner keinen Verdacht schoepft.

Oder: Frau Graeff lag die ganze Zeit da, die in die Verschwoerung eingebundene Polizei ist fein saeuberlich damals darum herumspaziert usw.

Oder: jemand hat, die Gefahr der Entdeckung nicht scheuend, den Leichnam dort noch vor der Verwesung in den Baum "gehaengt", nachdem die Suchaktionen vorbei waren.

Ja, sagte Inspektor Colombo immer, "So wird es wohl gewesen sein".

Solche Faelle gibt es in der Forensik zuhauf, die werden nur totgeschwiegen ....

Nun kann man argumentieren, dass ... die Polizei doch auch in den Baeumen haette nachschauen koennen/sollen.

Das verkennt aber die wahrscheinliche Zielrichtung der damaligen Gelaende-Suche. Ich nehme an (und etwas anderes wurde hier im Gelben nicht vorgetragen), dass man dieses damals schwer ueberschaubare Gelaende absuchte, weil man dem Verdacht nachgehen wollte, dass Frau Graeff dort unten zu Tode gekommen sein oder noch hilfslos dort liegen koennte.

Ich nehme an (ich bin weder der Ermittler noch interessiert mich der Fall besonders, mich interessiert nur die Reputation des Gelben Forums, das es nicht verdient hat, zur verschwoerungstheoretischen Muellkippe zu verkommen), ich nehme an, dass man sehr viele Spuren verfolgte und vermutlich nicht nur dort, sondern auch an anderen Stellen.

Sich nun im Nachhinein auf diesen Fundort und das "warum hat man nicht genauer" zu kaprizieren ist der typische "bias" kriminalistischer Laien, die hinterher alles besser wissen, als die Ermittler in den Anfangszeiten eines Falles. Fernsehkrimis und Kriminalromane tragen dazu ebenso bei, wie, dass Ermittlungspannen einen relativ grossen Raum in der Berichterstattung und noch mehr in der Erinnerung der Durchschnittsbevoelkerung einnehmen als etwa die vermutlich 99% sauber, zuegig, reibungslos und meist fehlerfrei geloesten Faelle (jedenfalls, was Kapitalverbrechen angeht). (Die Probleme bei Kapitalverbrechen sind nicht die Aufklaerungsraten, wenn ein Fall einmal als Fremdverschulden erkannt ist, sondern, dass insbesondere in Deutschland, die Todesursachenerkennung immer unzuverlaessiger wird!)

Hier im Fall Graeff kommt aber noch etwas weiteres hinzu, das im Nachhinein, d.h. "in hindsight", natuerlich wieder untergeht:

Als Frau Graeff verschwand, gab es erstmal nur einige Seltsamkeiten ihres Verschwindens, die zwar im Nachhinein als Vorstufen eines Gewaltverbrechens interpretiert werden koennen, nun da sie tot ist (notabene, ohne dass Fremdeinwirkung nach der rechtsmedizinischen Untersuchung auch nur entfernt wahrscheinlich waere!), die aber aus Polizeierfahrung haeufig einen ganz anderen Hintergrund haben.

Es kommt haeufiger vor, dass junge Frauen "von zuhause ausreissen" und z.B. mit einem fremden Mann "auf Nimmerwiedersehen" verschwinden, als dass junge Frauen umgebracht werden.

Wie hoch das genaue Verhaeltnis ist, wird man wegen Dunkelziffern nie erfahren, aber: wenn der Freund (der sich jedenfalls selbst dafuer haelt!) berichtet, dass Frau Graeff mitten in der Nacht in den fruehen Morgenstunden (!) ihm auf dem gemeinsamen Nachhauseweg den Laufpass gibt und sich zu einem (ihm!) unbekannten Mann gesellt, dann spricht nach dem ersten Anschein vieles dafuer, dass solch eine erwachsene junge Frau von ihrem "Recht auf sexuelle (und sonstige) Selbstbestimmung" Gebrauch gemacht hat, und ... (voruebergehend oder dauerhaft) "durchgebrannt" ist.

Aus den verschiedensten Gruenden werden in solchen Faellen dann auch noch falsche Spuren gelegt, die es wie ein Verbrechen, eine Entfuehrung usw. aussehen lassen. Manchmal geschieht das, um den Zurueckgelassenen nicht "wehzutun", d.h. ihnen nicht deutlich sagen zu muessen, dass man sich fuer ein Leben "mit einem andern" entschieden hat (statt mit Mutter, Familie, Freund etc.).

Auch wenn es bei Frau Graeff vermutlich nicht einschlaegig ist, aber zur Illustration: bei Maedchen, die zwangsverheiratet werden sollen, und die aber bereits eine anderweitige (von den Eltern nicht geduldete und vor ihnen verheimlichte) Liebschaft haben, kommen inszenierte "Entfuehrungen" oder aehnliches oefter vor.

Ich kannte einen Fall im Rhein-Main-Gebiet und kannte zufaellig sowohl das "verschwundene" Maedchen (fluechtig) wie auch befreundete (auslaendische) Familien, bei denen sie ein und ausging. Das Maedchen war an einer grossen Gesamtschule und hatte einen (heimlichen) deutschen Freund, wie mir ein gemeinsamer Bekannter dann erlaeuterte.

Das Maedchen hatte ihre Eltern noch von einer Telefonzelle aus angerufen und etwas schwer verstaendliches gestammelt, dann brach das Gespraech ab.

Der gemeinsame Bekannte, der wohl tiefer in die Sache verwickelt war, erlaeuterte mir, dass sie mit ihrem Freund zusammenbleiben wollte und nicht zwangsverheiratet werden, und daher sei sie untergetaucht.

Wie gesagt, es gibt sehr haeufig solche Faelle, in denen Personen ab ca. sechzehn Jahre "verschwinden", wiewohl sie i.W. nur untergetaucht sind.

Die Polizei muss nun, anders als allwissende Hobby-Kriminalisten, jede Moeglichkeit in Betracht ziehen. Da nach den mir bekannten Schilderungen Frau Graeffs Verhalten, sich mit einem (dem Freund!) "fremden" Manne einzulassen und den "Freund" fortzuschicken, einen starken Hinweis darauf gibt, dass sie sich freiwillig mit jemandem eingelassen hat, der von Freund und vermutlich auch der Mutter nicht "goutiert" worden waere, und da keine weiteren Anzeichen fuer ein Gewaltverbrechen damals vorhanden waren, hat die Polizei mit ihren Suchaktionen schon sehr viel unternommen.

Wuerde sie das in jedem solchen Falle tun (und dann noch, wie bemaengelt, alles roden), dann waere Deutschland kahlgerodet und von Suchtrupps ueberzogen.

Dass dann an der "Kabinenbahn" Schreie gehoert wurden und nahe der Felsen u.U. auch noch, auch das ist nur fuer Hobby-Kriminalisten und im Nachhinein "von Bedeutung".

Davor sind es erstmal Schreie.

Dass diese der Polizei berichtet werden, haengt mit der in diesem Falle sehr offensiven Oeffentlichkeitsfahndung zusammen.

Was glauben denn alle Hobby-Kriminalisten, was passieren wuerde, wenn man die gesamte Bevoelkerung fragen wuerde "Haben Sie gestern nacht was auffaelliges bemerkt?" Natuerlich wird jede Nacht irgendwo geschrien ...

Also nochmal: ob Fehler gemacht worden sind, speziell im Falle Graeff, das weiss ich nicht und halte es fuer zu frueh, das zu behaupten.

Dass die Polizei, wenn eine konkrete Leiche fehlt, nicht in jedem "Entfuehrungs"- oder "Vermissten"-Fall von erwachsenen Personen taetig wird, das hatte ich versucht, zu erlaeutern.

Menschen, die erwachsen sind, duerfen, wenn sich nicht mit Haftbefehl gesucht werden, sich so unsichtbar machen, wie sie wollen. In manchen Faellen geschieht dies, obwohl die Angehoerigen "Stein und Bein schwoeren", dass "gerade der Egon" sowas nie, nie, niemals machen wuerde.

Wie viele Ehegatten fielen schon aus allen Wolken, wenn der andere Partner ihnen ploetzlich erzaehlt, er/sie wolle sich scheiden lassen.

Was soll die Polizei in solchen Faellen tun? Statistisch weiss sie, dass es haeufiger vorkommt, als die betroffenen, trauernden, verzweifelten "Hinterbliebenen" ahnen oder wahrhaben wollen. Was soll eine Polizei tun? Sie ueber die Statistik aufklaeren und der Mutter, der Ehegattin, dem Verlobten gegenueber insinuieren, sie seien zugunsten "einer besseren Partie" versetzt worden?

So muss sich die Polizei halt nunmal fuer vieles schelten lassen, was sich aus ihrer fachgerechten Arbeitsweise zwangsweise ergibt.

Nun nochmal zu Ihrem Einwurf:

dass eine im Baum hängende Leiche einen großen Schwarm Krähen anlocken würde.

Nun, wo haben Sie das denn her? Wenn, wie ich behaupte, wir von Kadavern umgeben sind, dann waeren ja "alle Nase lang" Kraehen zu sehen.

Ich kann nur als Autofahrer, der wahrscheinlich im Leben ueber eine Million Kilometer als Fahrer zurueckgelegt hat, sagen: ich habe totgefahrene Wildtiere gesehen, da war ein ganzer Schwarm Kraehen zu sehen. Und ich habe mindestens fuenf- bis zehmal soviel verwesende Wildtiere gesehen, wo weit und breit keine Kraehe zu sehen war!

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English

Hört, hört!

Leser68 @, Samstag, 11.07.2015, 22:38 vor 3843 Tagen @ CrisisMaven 6370 Views

Ja, es gibt einige Ungereimtheiten, und die sind mir ja auch weder
entgangen noch bin ich jemand, der blind auf Behoerden vertraut oder die
Polizei "in Schutz nimmt".

Wirklich?

Im Uebrigen hoere ich grade die Pressekonferenz (danke an @Rybezahl) ab. Hoert sich genau so an, wie man sich Kriminalistik und Forensik vorstellt. Statt Krimi-Fernsehen.

Einfach mal reinhoeren.

Da sind Leute aus mind. vier Fachbereichen = 16 Jahre Studium versammelt ...

Das hört sich meiner Meinung nach so an, als wenn Sie hier eine Verneigung vor den sogenannten "Experten" machen. Was von diesen "Experten" zu halten ist, werde ich morgen ausführlich erläutern.

Krähen

Leserzuschrift @, Sonntag, 12.07.2015, 13:00 vor 3843 Tagen @ CrisisMaven 6341 Views

@crisis maven:- "Nun, wo haben Sie das denn her?"

Krähen speisen am liebsten auf den Bäumen. Die Tiere sind hochintelligent und daher sehr vorsichtig. Und wenn die Beute schon im Baum hängt ...

Gruß, P.

was Dich stört und was mich stört

nereus @, Montag, 13.07.2015, 10:45 vor 3842 Tagen @ CrisisMaven 6218 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 29.11.2015, 18:08

Hallo CM!

Du schreibst: Was mich stoert, und worauf ich seit dem Germanwings-Absturz und den dazu verbreiteten voellig (!) unhaltbaren (!) Theorien hier im Gelben aeusserst gereizt und scharf und die Akteure blossstellend reagiere, egal, wer es sein mag, ist, dass hier jedes Argument OHNE forensische Recherche eingebracht wird, wenn es eine zu wackeln beginnende oder von vornherein schon hirnrissige Theorie zu "stuetzen" vermag.

Vor ein paar Monaten hätte ich diese, scheinbar, vernünftige Argumentation noch akzeptiert, aber da ich Deine hinterfo .. Auftritte nun kennengelernt habe, halte ich diese Ansage nur für ein laues Lüftchen aus dem Büro „Agitation und Propaganda“.

Damit relativieren die Beteiligten, die einen solchen Schmarrn in die Welt setzen, ihre bisherige "Aufklaerungs"-Arbeit zu anderen "Verschwoerungen" erheblich, so dass ich mittlerweile lieber selbst recherchiere, als mich auf jene romanhaften Erzaehlungen blind zu verlassen.

Genau hier liegt der Hund begraben.
Da Du nicht müde wirst, anderen – u.a. auch mir – laufend ans Bein zu pinkeln, weil ich es gewagt hatte offizielle Verlautbarungen zu Amokläufen in Frage zu stellen – und das dem System mißfällt – hat man eine so traurige Gestalt wie Dich, allwissend gebärdend, ins Gelbe geschickt, um hier langsam tröpfelnd Zweifel zu säen.
Zu Erfurt habe ich Dir eine passende Abfuhr erteilt, weil Du keine Ahnung hattest, aber bei anderen Themen versuchst Du nun erneut mit dieser intriganten Masche durchzustechen und andere Schreiber, die den offiziellen Schlußfolgerungen etwas entgegensetzen, als angebliche Trojaner zu demaskieren.
..

Sofern (natuerlich ...) diese Angaben wahrheitsgemaess sind, scheidet zwar mangels noch analysierbarer Weichteile eine vorherige Ermordung nicht ganz aus, aber die Verletzungen am linken Handgelenk und den "dazu hinfuehrenden Knochen" legen nahe, dass Frau Graeff sich beim unverhofften Sturz noch unwillkuerlich abstuetzen/abfangen wollte, also anfaenglich bei Bewusstsein war. Der Tod trat dann unmittelbar im Zusammenhang mit dem Sturz durch Verletzung von das Gehirn mit Blut versorgenden Schlagadern auf.

Tja, wir wissen nun beide nicht, wie wahrheitsgemäß die Angaben der Rechtsmedizin sind, aber wir kennen ähnliche Verlautbarungen in anderen brisanten Fällen, bei denen die Rechtsmedizin nicht das hielt, was man sich eigentlich von einer solchen Institution verspricht.
Ich erinnere an die Obduktionsergebnisse von Uwe Barschel oder auch von Rudolf Hess, die sich im Nachhinein als getürkt erwiesen.
Ob Tanja Gräff in dieses Schema paßt, wissen weder Du noch ich.

Dann gibt es die Moeglichkeit, dass sie weder versehentlich noch freiwillig dort abgestuerzt ist. Daher wird die Sache ja nach wie vor als Todesfallermittlung mit moeglichem Fremdverschulden gefuehrt.
Auch ist moeglich, dass Frau Graeff auf der Flucht vor einem Angreifer/potentiellen Vergewaltiger etc. pp. war und dadurch dort ueber den Zaun kletterte (nur 1,20 m hoch lt. Pressenkonferenz) und dann abstuerzte. Oder dass sie jemand lebend dort hinuntergestuerzt hat. Allerdings unter erheblicher Selbstgefaehrdung, was das Szenario eher ausschliesst.

Möglich ist gar vieles, allerdings darf man bei der Betrachtung alle vorherigen Erkenntnisse und Verlautbarungen nicht völlig außen vor lassen.
Nur der Blick auf das Gesamtbild kann echte Erkenntnis bringen.

Wenn man wegen der Knochenfunde und der zum Gelaende passenden Todesart, so wie sie sich anhand der Skelett-Schaeden darstellt, davon ausgeht, dass Frau Graeff nicht woanders zu Tode gestuerzt wurde/gefallen ist und dann erst tot ueber diese Boeschung "entsorgt" wurde und wenn man davon ausgeht, dass am spaeteren Fundort der Skelettreste genauestens gesucht und damals nichts gefunden wurde, dann muss man annehmen, dass Frau Graeff laengere Zeit leblos in einem Baum so gehangen hat, dass sie ohne weiteres weder von unten noch von oben bemerkt werden konnte.

Wie gesagt, möglich ist vieles aber manches ist eher unwahrscheinlich.

Ansonsten bleibt nur noch die Moeglichkeit, dass jemand Frau Graeff woanders erst umbrachte, wobei er die rechtsmedizinisch erkannten, zu einem Sturz bestens passenden Skelettverletzungen und Wirbelbrueche erzeugte, dann die Leiche in einer mit dem Fundort nicht in Widerspruch stehenden Umgebung hat verwesen und skelettieren lassen, und dann ... sich der Gefahr der Entdeckung aussetzend, die Knochen dorthin verbracht hat und sie auch noch so drapiert hat, dass sie zu einem Herabfallen aus dem darueberliegenden Baum auch noch so gut passen, dass ein erfahrener Rechtsmediziner keinen Verdacht schoepft.

Ja ja, wir plappern mal wieder wirres Zeug in die Welt um die Botschaft zu überbringen.

Nun kann man argumentieren, dass ... die Polizei doch auch in den Baeumen haette nachschauen koennen/sollen.

Jetzt wird es spannend.

Das verkennt aber die wahrscheinliche Zielrichtung der damaligen Gelaende-Suche. Ich nehme an (und etwas anderes wurde hier im Gelben nicht vorgetragen), dass man dieses damals schwer ueberschaubare Gelaende absuchte, weil man dem Verdacht nachgehen wollte, dass Frau Graeff dort unten zu Tode gekommen sein oder noch hilfslos dort liegen koennte.

Das darf man sehr wohl annehmen und darüber wurde auch intensiv berichtet.
Die Felsen wurden mehrfach inspiziert – kannst Du alles auf Youtube und Netz-Artikeln aus den Jahren 2007, 2011 usw. nachschauen bzw. -lesen.

Ich nehme an (ich bin weder der Ermittler noch interessiert mich der Fall besonders, mich interessiert nur die Reputation des Gelben Forums, das es nicht verdient hat, zur verschwoerungstheoretischen Muellkippe zu verkommen), ich nehme an, dass man sehr viele Spuren verfolgte und vermutlich nicht nur dort, sondern auch an anderen Stellen.

Du hast hier nicht zu entscheiden, welche Themen hier diskutiert werden dürfen und welche nicht. Das ist alleine Sache des Forumsbetreibers.
Also höre bitte auf uns dauernd mit Deinem kindischen Gejammer in den Ohren zu liegen und Deine Rolle als Forums-Reinigungskraft zu betonen.

Sich nun im Nachhinein auf diesen Fundort und das "warum hat man nicht genauer" zu kaprizieren ist der typische "bias" kriminalistischer Laien, die hinterher alles besser wissen, als die Ermittler in den Anfangszeiten eines Falles. Fernsehkrimis und Kriminalromane tragen dazu ebenso bei, wie, dass Ermittlungspannen einen relativ grossen Raum in der Berichterstattung und noch mehr in der Erinnerung der Durchschnittsbevoelkerung einnehmen als etwa die vermutlich 99% sauber, zuegig, reibungslos und meist fehlerfrei geloesten Faelle (jedenfalls, was Kapitalverbrechen angeht). (Die Probleme bei Kapitalverbrechen sind nicht die Aufklaerungsraten, wenn ein Fall einmal als Fremdverschulden erkannt ist, sondern, dass insbesondere in Deutschland, die Todesursachenerkennung immer unzuverlaessiger wird!)

Ich sage es ja, du verzapfst dummes Geschwätz und wirfst andauernd neue Nebelbomben, um die anvisierte Klientel, die AUFTRAGSGEMÄSS unter Beschuß gesetzt werden soll, zu diskreditieren.
Allerdings, besonders clever stellst Du dabei nicht an, siehe Laien, Fernsehkrimis, Durchschnittsbevölkerung usw..

Als Frau Graeff verschwand, gab es erstmal nur einige Seltsamkeiten ihres Verschwindens, die zwar im Nachhinein als Vorstufen eines Gewaltverbrechens interpretiert werden koennen, nun da sie tot ist (notabene, ohne dass Fremdeinwirkung nach der rechtsmedizinischen Untersuchung auch nur entfernt wahrscheinlich waere!), die aber aus Polizeierfahrung haeufig einen ganz anderen Hintergrund haben.

Nein, es gab fast nur Indizien, die auf ein Gewaltverbrechen hindeuteten.
Selbst die Polizei ging von Anfang an dieser These nach.
Schon hier argumentierst Du unredlich.

.. aber: wenn der Freund (der sich jedenfalls selbst dafuer haelt!) berichtet, dass Frau Graeff mitten in der Nacht in den fruehen Morgenstunden (!) ihm auf dem gemeinsamen Nachhauseweg den Laufpass gibt und sich zu einem (ihm!) unbekannten Mann gesellt, dann spricht nach dem ersten Anschein vieles dafuer, dass solch eine erwachsene junge Frau von ihrem "Recht auf sexuelle (und sonstige) Selbstbestimmung" Gebrauch gemacht hat, und ... (voruebergehend oder dauerhaft) "durchgebrannt" ist.
Aus den verschiedensten Gruenden werden in solchen Faellen dann auch noch falsche puren gelegt, die es wie ein Verbrechen, eine Entfuehrung usw. aussehen lassen. Manchmal geschieht das, um den Zurueckgelassenen nicht "wehzutun", d.h. ihnen nicht deutlich sagen zu muessen, dass man sich fuer ein Leben "mit einem andern" entschieden hat (statt mit Mutter, Familie, Freund etc.).

Und wieder klappt unser Märchen-Onkel die Geschichten-Kiste auf, um alles möglich herbei zu konstruieren, egal wie blödsinnig die Story auch klingen mag.
Nicht Tanja gab dem Bekannten – nicht Freund, wie Du indizierst – den Laufpass, sondern ein Fremder baute sich vor dem Bekannten auf und warnte ihn „die Tanja“ in Ruhe zu lassen. Warum Tanja nicht reagierte, könnte verschiedenen Gründe gehabt haben, auch dem eines sexuellen Abenteuers. Aber sicher ist das eben nicht, zumal danach Zeugen behaupten, daß Tanja sich ihres Begleiters entledigen wollte.

Auch wenn es bei Frau Graeff vermutlich nicht einschlaegig ist, aber zur Illustration: bei Maedchen, die zwangsverheiratet werden sollen, und die aber bereits eine anderweitige (von den Eltern nicht geduldete und vor ihnen verheimlichte) Liebschaft haben, kommen inszenierte "Entfuehrungen" oder aehnliches oefter vor.

Du hast wirklich keinerlei Plan und hast Dich entweder mit dem Fall nie beschäftigt oder Du lügst.

Ich kannte einen Fall im Rhein-Main-Gebiet und kannte zufaellig sowohl das "verschwundene" Maedchen (fluechtig) wie auch befreundete (auslaendische) Familien, bei denen sie ein und ausging.

Ja, ich kannte mal ne Person, welche dieses und jenes veranstaltete .. und bla bla.

Wie gesagt, es gibt sehr haeufig solche Faelle, in denen Personen ab ca. sechzehn Jahre "verschwinden", wiewohl sie i.W. nur untergetaucht sind.

Du kannst nun das Märchenbuch aus Pullach wieder zuklappen – die Leiche der Studentin wurde ja gefunden.

Die Polizei muss nun, anders als allwissende Hobby-Kriminalisten, jede Moeglichkeit in Betracht ziehen.

Wer hätte das gedacht?!
Gut, daß Du uns auf diese äußerst interessante Idee einmal hinweist.
Da wären wir niemals drauf gekommen.

Da nach den mir bekannten Schilderungen Frau Graeffs Verhalten, sich mit einem (dem Freund!) "fremden" Manne einzulassen und den "Freund" fortzuschicken, einen starken Hinweis darauf gibt, dass sie sich freiwillig mit jemandem eingelassen hat, der von Freund und vermutlich auch der Mutter nicht "goutiert" worden waere, und da keine weiteren Anzeichen fuer ein Gewaltverbrechen damals vorhanden waren, hat die Polizei mit ihren Suchaktionen schon sehr viel unternommen.

Das finde ich ziemlich erstaunlich.
Einerseits interessiert Dich der Fall nicht besonders, andererseits pochst Du auf Deine Interpretationen, die sich allerdings kaum mit der Realität abdecken, denn wirklich alle Verwandten und Bekannten schilderten Tanja Gräff als jemand, der genau das nicht getan hätte.
Das nicht Tanja dem angeblichen Freund eine Abfuhr erteilte, hatte ich zuvor schon erwähnt.
Und die letzten Zeugenaussagen lassen eher vermuten, daß sie von Jemandem belästigt wurde (siehe Zeugin am Drachenhaus).
Die Mutter „goutierte“ eben nicht und sie ließ sich 2 Tage Zeit mit dem Einschalten der Polizei, weil sie vermutete, daß Tanja bei einem (oder ihrem) Freund übernachtete.
Dein ganzes Palaver entpuppt sich einmal mehr als weitere Nebelbombe.

Wuerde sie das in jedem solchen Falle tun (und dann noch, wie bemaengelt, alles roden), dann waere Deutschland kahlgerodet und von Suchtrupps ueberzogen.

Bla bla bla!
Jetzt hör mir mal gut zu, Du Schwätzer!

Laut Aussagend der Polizei wurden die Felswände mehrfach abgesucht.
Das war 2007 der Fall kurz nach dem Verschwinden und dann nochmals als das Laub gefallen war. Wärmebildkamera, Drohnen und Hubschrauber kamen zum Einsatz.
Ebenso ließen sich Spezialkräfte an den Felsen hinab um die Vorsprünge zu untersuchen.
2011 wurde dann nochmals abgesucht, weil schon damals Rodungsarbeiten stattfanden.
Allerdings weiß ich nicht, ob es diese Stelle gewesen war oder ob es sich um einen Hang an einer anderen Felsformation handelte.
Allerdings spielt das auch nicht so die entscheidende Rolle.

Zunächst darf der „gemeine Verbraucher“ sich die Frage stellen: Warum hat man überhaupt die Felsen abgesucht?
Nun, das dürfte auch einem Intelligenzbolzen wie Dir einleuchten, man schloss einen Sturz aus großer Höhe offenbar nicht aus, unabhängig ob freiwillig (Suizid) oder unfreiwillig (Gewaltverbrechen).
Übrigens, das Geländer ist nicht 1,20 m hoch, sondern 1,40 m – aber das nur am Rande.

Selbst schlichte Gemüter – wie ich eines bin – fragen sich dann: Wenn man einen solchen Absturz vermutet, wo müßte man dann eigentlich suchen?
Zunächst müßte man den „Absprungort“ untersuchen, dann die Felsformationen und dann die möglichen Aufschlagsstellen.
Genau das hat man angeblich auch getan – wie gesagt – mehrfach!

Doch irgendwie gelang es nicht die potentiellen Aufschlagsstellen so richtig zu inspizieren, obwohl man aber genau das gemeldet hatte.
Schon hier beißt sich etwas in der Nachrichtenlage, denn einerseits war man obergründlich aber andererseits waren dann die Brombeerbüsche im Weg, die jeder Kleingärtner in 4 oder auch 6 h weggeschnitten hätte.

Als Aufschlagstelle kämen auch die Baumkronen in Betracht.
Denn wenn man schließlich Felsvorsprünge untersucht, dann ergibt es überhaupt keinen Sinn nicht auch einmal in die Baumkronen zu schauen.
Tanja Gräff war über 1,70 m groß â€“ 1,73 – falls ich nicht irre.
Das ist nun mal kein Marienkäfer-Format sondern das eines erwachsenen Menschen.

Nun fragt sich der gemeine Steuerzahler: Ja zum Kuckuck, warum seilt man sich denn die Hänge hinab, die man auch vom Hubschrauber oder einer Drohne hätte abfliegen lassen können und blickt nicht einmal in oder durch das grüne Dach?
Da Tanja auch Metallgegenstände bei sich trug, hätte man auch nach Uhr, Kette (bei der seltsamerweise nie richtig klar war, ob sie diese nun bei sich trug oder auch nicht), Ohrringe oder Handy, ggf. Gürtelschnalle usw. einen Metalldetektor zwecks Recherche herablassen können.

Ein Anwohner meinte, an dieser Stelle hätte die Polizei nie gesucht.
Nach Meinung Scharffs ist an der Stelle, wo das Skelett Tanjas gefunden wurde, nie richtig gesucht worden. Er selbst habe fünf Jahre vor dem Verschwinden der Trierer Studentin an der späteren Fundstelle mit der Machete einen Weg durch das Dickicht geschlagen, um eine große Marquise hinter die Wohnanlage transportieren zu können. "Das hat nur zwei Stunden gedauert", erinnert sich Scharff und will damit wohl sagen: Wenn die Ermittler gewollt hätten, hätten sie die Stelle am Fuß der roten Felsen genau unter die Lupe nehmen können.

Quelle: http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/rheinlandpfalz/rheinlandpfalz/Heute-im-Tri...

Aber solchen Stimmen schenkst Du ja keine Beachtung, ebenso wie ortsansässigen Förstern die Leserbriefe schreiben und ganz sich das Gelände besser kennen als Du und ich.
Nun, so richtig intensiv kann dort eben nicht gesucht worden sein, sonst hätten wir das gegenwärtige Geschehen nicht.

Also, großer Meister.
Wie kann es sein, daß die Absturzrampe und die Felsen eindringlich untersucht wurden, aber die Aufschlagstelle nicht, obwohl nun genau da eigentlich ein potentielles Opfer gesucht werden müßte?

Weil man vergaß nach oben zu schauen?
Mit solchem Kinderkram kannst Du gerne Deine Fangemeinde beglücken – mich überzeugt das nicht.
Und Komme mir bitte auch nicht mit dem unwirtlichen Gelände.
Wenn der Forst 2015 roden konnte, dann wäre das auch 2007 möglich gewesen bzw. wäre das ggf. in dieser Intensität nicht einmal nötig gewesen.
Pflanzen wachsen bekanntlich, daraus ergibt sich das das Dickicht vor 8 Jahren weniger durchdringlich gewesen war als im Mai 2015.

Was glauben denn alle Hobby-Kriminalisten, was passieren wuerde, wenn man die gesamte Bevoelkerung fragen wuerde "Haben Sie gestern nacht was auffaelliges bemerkt?" Natuerlich wird jede Nacht irgendwo geschrien ...

Großer Gott!.
Etwa eine Woche nach dem Verschwinden der Studentin hatten verschiedene Anwohner Schreie einer Frau gehört.
Im Gegensatz zu unserem gelben Profi-Fahnder hat damals die Trierer Polizei wenigstens noch reagiert, weil auch eine Entführung angenommen werden mußte (siehe Auto mit Luxemburger Kennzeichen), während besorgte Einwohner bei Herrn CM wohl mit der Antwort abgespeist worden wären:
Es schreit halt immer mal jemand irgendwo. [[euklid]]

Also nochmal: ob Fehler gemacht worden sind, speziell im Falle Graeff, das weiss ich nicht und halte es fuer zu frueh, das zu behaupten.

Dafür hängst Du Dich viel zu tief rein, um das glaubhaft zu vermitteln.

Nun, wo haben Sie das denn her? Wenn, wie ich behaupte, wir von Kadavern umgeben sind, dann waeren ja "alle Nase lang" Kraehen zu sehen.
Ich kann nur als Autofahrer, der wahrscheinlich im Leben ueber eine Million Kilometer als Fahrer zurueckgelegt hat, sagen: ich habe totgefahrene Wildtiere gesehen, da war ein ganzer Schwarm Kraehen zu sehen. Und ich habe mindestens fuenf- bis zehmal soviel verwesende Wildtiere gesehen, wo weit und breit keine Kraehe zu sehen war!

Es interessiert nicht, wie viele Kilometer Du schon gefahren bist und ob sich tote Nashörner oder Elefanten an A3 oder A7 bei Deiner Überfahrt stapelten – mit oder ohne Krähen.
Beantworte einfach die zuvor gestellte Frage:

Wie kann es sein, daß die Absturzrampe und die Felsen eindringlich untersucht wurden, aber die Aufschlagstelle nicht, obwohl nun genau da eigentlich ein potentielles Opfer gesucht werden müßte?
Zumal man ja auch bei einem Verbrechen unterstellen darf, daß ein Opfer eben GERADE an einer schwer begehbaren Stelle "abgelegt" wird und nicht auf dem Marktplatz zu Trier.
Es spricht also sehr viel dafür auch mal ins Gebüsch zu schauen! [[sauer]]

Wenn Dir nichts Besseres als das bisher Gesagte einfällt, dann schweige besser zum Thema.
Das im Fall Tanja Gräff einiges klemmt, habe ich mir ja nicht aus der Nase gezogen, sondern die Eltern hegten schon länger große Zweifel am Aufklärungswillen und selbst ein ehemaliger Ermittler hat sich entsprechend geäußert, siehe unten.

Der inzwischen pensionierte Kriminalbeamte Günter Deschunty widersprach in einem Leserbrief an den „Trierischen Volksfreund“ der Einschätzung der Staatsanwaltschaft, „man hätte nichts unversucht gelassen“.

Quelle: http://www.focus.de/panorama/welt/verschwunden-seit-2007-tanja-graeff-polizist-kritisie...

mfG
nereus

Ich schenke den "Stimmen" keine Beachtung ...

CrisisMaven ⌂ @, Montag, 13.07.2015, 11:36 vor 3842 Tagen @ nereus 6145 Views

... weil ich mich ausschliesslich darauf beziehe, was Du hier (im Gelben, wo ich und andere es lesen) fuer unsaeglich halbseidenes zu Erfurt, Causa Graeff und Germanwings im Forum abgelassen hast. Du bist bringpflichtig bei Behauptungen! (Nicht alles war halbseiden, manches ist hochkaraetig. Aber so geht das halt nicht. Man kann nicht 15% Fehler machen und dazwischen 85% mal schreiben "heute frueh ging die Sonne auf", um dann Anspruch zu erheben in "der weitaus groessten Zahl der Faelle recht gehabt" zu haben!)

Wie gesagt, möglich ist vieles aber manches ist eher unwahrscheinlich.

Aha, da hast Du jetzt statistische Tabellen???

Ja ja, wir plappern mal wieder wirres Zeug in die Welt um die Botschaft zu überbringen.

Genau das hatte ich u.a. an Dir zunehmend kritisiert. Und bei Erfurt hast Du mir keine "Abfuhr" erteilt, sondern ich hatte Dich als Hobby-Kriminalisten entlarvt.

Das darf man sehr wohl annehmen und darüber wurde auch intensiv berichtet.

Nicht hier, oder?

Die Felsen wurden mehrfach inspiziert – kannst Du alles auf Youtube und Netz-Artikeln aus den Jahren 2007, 2011 usw. nachschauen bzw. -lesen.

Genau das tue ich nicht. Da haette ich viel zu tun. Ich habe Deine aeusserst loechrige Beweiskette angezweifelt. Bringe sie zu Anfang vollstaendig, dann ist Dir -gerade meine!- Anerkennung sicher!

Du hast hier nicht zu entscheiden, welche Themen hier diskutiert werden dürfen und welche nicht.

Gegen Diskussionen habe ich nichts, Du haeltst aber genauerer Analyse nie stand. Das ist fuer das Gelbe traurig.

Das ist alleine Sache des Forumsbetreibers.

Richtig. Und der wartet womoeglich, ob nicht CM ein paar Sachen graderueckt. Weiss ich nicht. Aber wenn Du Stuss postest, musst Du mit meinem Widerstand rechnen. Du spekulierst ja anscheinend geradezu darauf, dass sich keiner die Muehe macht, Dein "Herrschaftswissen" zu analysieren.

Ich entscheide, was ich poste. Du entscheidest, was Du postest.

Also höre bitte auf uns dauernd mit Deinem kindischen Gejammer in den Ohren zu liegen und Deine Rolle als Forums-Reinigungskraft zu betonen.

Argumentiere erwachsen und es kommt kein "kindliches Gejammer". Ich muss mich dem intellektuellen Niveau ja -manchmal- anpassen.

In diesem Sinne, auf kuenftiges.

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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Eben grade nicht ...

CrisisMaven ⌂ @, Freitag, 10.07.2015, 19:46 vor 3844 Tagen @ Leserzuschrift 6891 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 10.07.2015, 20:21

... abgesehen davon, dass mit vielleicht wenigen Ausnahme-Zuechtungen domestizierte Hunde gar nicht reagieren (@Mephistopheles) ...

immer noch genug, um einen Hund aus größerer Entfernung stutzig werden zu lassen.

Was soll den dadran "stutzig" werden lassen? Der Hund riecht z.T. ueber Kilometer solche Gerueche. Da er sich, insbes. im Wald, aber auch sonst in Stadt (!) und Land von Kadavern umgeben fuehlt, tut er gar nichts. Da waere er ja zu gar nichts mehr zu gebrauchen.

Aber: das war nicht das Kern-Thema. Das Kern-Thema war, dass Tanja Graeff nach den bisherigen Ermittlungsergebnissen

a) zur Zeit ihrer Verwesung in einem Baum hing und

b) danach, als das Skelett im Wesentlichen ohne Fleischreste war, nicht mehr besonders roch.

Alles andere sind aufgebauschte Spekulationen, wo Tatsachen verdreht werden, um sie fuer eine Verschwoerungstheorie passend zu machen. Herr Ulfkotte hat diesen Methoden ja hier im Forum ein Denkmal gesetzt ...

Dass sich hier ebensolche U-Boote tummeln, wissen wir seit dem Germanwings-Absturz.

--
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nicht wirklich

nereus @, Freitag, 10.07.2015, 07:32 vor 3845 Tagen @ Griba 7512 Views

Hallo Griba!

Das hat man davon, wenn man den Gedanken bzw. den Satz nicht zu Ende formuliert.

Ich schrieb: Die Wärmebildkamera konnte nicht durch die Baumkronen blicken.
Ohne Kommentar.

Damit wollte ich nicht den Umstand anzweifeln, daß es physikalische Grenzen bei technischen Geräten und der Aufklärung durch diese geben kann, sondern das Problem an sich umschreiben.

Wenn ich irgendwo nicht (genau) reinschauen kann, dann muß ich eben dahin gehen und anderweitig nachsuchen.
Wenn man Polizeistaffeln in anderen Fällen viele Quadratkilometer, auch manchmal unwegsames Gelände absuchen läßt, dann sind die Brombeersträucher plötzlich ein Hindernis, welches nicht zu bewältigen ist?
Soll das ein Witz sein?

Der angeblich unbegehbare Teil grenzt an einen Garten.
Was also hat es verhindert den Dschungel mal zu inspizieren?
Man hätte ja nicht gleich abholzen sondern nur intensiv suchen müssen.
Dafür gibt es sogar Stangen, Scheinwerfer und ähnliches Werkzeug.

Und wenn man unter einem hohen Felsen steht, dann schaut man zwangsläufig nach oben.
Die These man hätte das vergessen ist nicht einmal mit gesundem Menschenverstand vereinbar.
Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit bei einem Sturz in den Ästen hängen zu bleiben äußerst gering.

Und ganz nebenbei bemerkt, die Stelle soll schon 2011 einmal gerodet worden sein, wie ich gestern einem Youtube-Video (könnte Aktenzeichen XY gewesen sein) entnehmen konnte. Damals fand man sie nicht.

Tanja Gräff wurde im Sommer „verunfallt“ und im Sommer ist es normalerweise warm.
Der Verwesungsprozeß hätte, wenn schon nicht von Menschen, mindestens von Spürhunden bemerkt werden müssen.

Die ganze Auffindestory ist hanebüchen und paßt mit der ursprünglichen Theorie des Bewegungsprofils nicht zusammen.
Um den neuen Freund von Tanja und dessen Umfeld hat sich die Polizei auffällig wenig gekümmert.

Ich bleibe dabei, der Fall stinkt nach wie vor.

mfG
nereus

Kleine Ergänzung zum „unbegehbaren Gelände“

nereus @, Freitag, 10.07.2015, 08:28 vor 3845 Tagen @ nereus 7303 Views

Man braucht nicht alles glauben was Polizei und Medien in die Luft pusten!

Interessanter Leserbrief in der Zeitung "Volksfreund".

Zu unserer Berichterstattung über den Fall Tanja Gräff schreibt dieser Leser:

Ich habe großen Respekt und achte die Arbeit der Polizei sehr.
Kaum eine andere Berufsgruppe steht so im Fokus der Öffentlichkeit wie die Polizei.
Auch im Fall Tanja Gräff hat die Polizei enorm viel unternommen, um die Vermisste zu finden.
Leider hat sie dabei aber wohl auch einen entscheidenden Fehler gemacht.
Dass sie nun das Nicht-Auffinden der Leiche an dieser Stelle mit extrem schwierigem Gelände begründen will, macht mich doch sehr stutzig.
Ich bin jetzt 35 Jahre Förster im Außendienst und führe auch etwa genauso lange Jagdhunde.
Die Bilder, die die Fundstelle der Leiche zeigen, sehen für mich absolut nicht nach schwerem Gelände aus. Es erscheint mir eher als ebenes Gelände.
Die Waldarbeiter sind an diese Stelle mit ihrer kompletten Ausrüstung völlig unproblematisch gelangt.
Natürlich haben die Waldarbeiter an dieser Stelle Bäume gefällt, und danach sieht ein Gelände einfacher aus.
Aber wenn die Polizei sagt, man könne in einem solchen Fall nicht das gesamte Gelände roden, so kann man hier nur entgegenhalten, dass dies auch überhaupt nicht nötig ist. Für solche Fälle hält auch die Polizei gute Hunde vor.
Sollte die Leiche von Tanja Gräff die ganze Zeit an dieser Stelle gelegen haben, glaube ich nicht, dass ein guter Hund an diesem Ort oder auch nur in der Nähe war.
Der Hund hätte die Vermisste gefunden.
Die Polizei hat eine solche Argumentation überhaupt nicht nötig.
Geben Sie Ihren Fehler zu, entschuldigen Sie sich bei der Mutter.
Niemand wird Ihnen das übelnehmen!

Günther Schmitz, Trier

Quelle: http://www.volksfreund.de/nachrichten/kolumnen/leserbriefe/Leserbriefe-kriminalitaet;ar...

Und wenn doch Hunde das Gelände inspizierten und dennoch nichts fanden, bleibt eigentlich nur die Annahme, daß die tote Tanja damals dort nicht lag.

mfG
nereus

Genau das hat die Polizei auch gesagt - die tote Tanja lag gar nicht da ...

CrisisMaven ⌂ @, Freitag, 10.07.2015, 09:25 vor 3845 Tagen @ nereus 7538 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 10.07.2015, 09:39

Man braucht nicht alles glauben was Polizei und Medien in die Luft pusten!

Und auch nicht allen Foristen ud Foerstern, die nicht genau hinhoeren oder -lesen ...

Interessanter Leserbrief in der Zeitung "Volksfreund".

Nein, hat nicht hingehoert (oder tut er das, um sich interessant zu machen?).

Auch im Fall Tanja Gräff hat die Polizei enorm viel unternommen, um die Vermisste zu finden.

So mein Eindruck nach anderhalb Stunden hochkaraetig besetzter Pressekonferenz.

Leider hat sie dabei aber wohl auch einen entscheidenden Fehler gemacht.

Man macht fast immer Fehler. Nicht alle haben Bestand, weil man sie, siehe die Diskussionen ueber Rechtschreibung, immer noch korrigieren kann.

Dass sie nun das Nicht-Auffinden der Leiche an dieser Stelle mit extrem schwierigem Gelände begründen will, macht mich doch sehr stutzig.

Endlich einer, der selbst dort war ... Oder doch nur mit dem Maul?

Ich bin jetzt 35 Jahre Förster im Außendienst und führe auch etwa genauso lange Jagdhunde.

Loeblich. Die sind drauf trainiert, genau keinem Kadavergeruch zu folgen, sonst waeren die den ganzen Tag verschwunden ... Wir sind umgeben von Kadavern!

Die Bilder, die die Fundstelle der Leiche zeigen, sehen für mich absolut nicht nach schwerem Gelände aus.

Ja, weil das nicht die Suchstelle von "damals" ist. Jetzt sieht sie zugaenglicher aus.

Es erscheint mir eher als ebenes Gelände.

Was man aus der Ferne alles so erkennen kann. Remote Viewing in den frz. Alpen laesst gruessen.

Die Waldarbeiter sind an diese Stelle mit ihrer kompletten Ausrüstung völlig unproblematisch gelangt.

Eeeeehrlich jetzt. Im Waldarbeiter-Zug war'n se ooch noch? Hab' ich Ihr Bild nicht schon bei den Liquidatoren in Tschernobyl wiedererkannt?

Natürlich

Natuerlich. Ganz ohne Floskeln jetzt.

haben die Waldarbeiter an dieser Stelle Bäume gefällt, und danach sieht ein Gelände einfacher aus.

Noch einfacher. Ich hab' mal einem Seiltaenzer zugeschaut. Sieht auch aus der Entfernung einfacher aus ...

Aber wenn die Polizei sagt, man könne in einem solchen Fall nicht das gesamte Gelände roden, so kann man hier nur entgegenhalten, dass dies auch überhaupt nicht nötig ist.

Nein, man kann nicht jedes Gelaende vollstaendig roden, wenn nur erst ein Anfangsverdacht besteht. Dann waere Deutschland heute kahl wie die Sahara. Das Gelaende ist im Nachhinein der Fundplatz. Davor war es einer von hundert moeglichen.

Für solche Fälle hält auch die Polizei gute Hunde vor.

Ja. Hatte ich geschrieben.

Sollte die Leiche von Tanja Gräff die ganze Zeit an dieser Stelle gelegen haben,

Zuhoeren (und verstehen) bildet. Sie lag eben nicht an dieser Stelle. Sonst haette man sie gefunden.

glaube ich nicht,

Auch der Glaube hilft ueber Tatsachen hinweg. Vorgefasste Meinungen eines (Hobby-) Ermittlers fuehren zu falschen Schlussfolgerungen. Ich hab's aber aufgegeben.

dass ein guter Hund an diesem Ort oder auch nur in der Nähe war.

War er nicht. Hunde koennen nicht klettern. Monsanto arbeitet aber dran.

Der Hund hätte die Vermisste gefunden.

Ja, haette er. Wenn er klettern koennte. Drum war die Polizei ja ueberzeugt, dass sie dort nicht sei.

Die Polizei hat eine solche Argumentation überhaupt nicht nötig.

Weshalb sie sich auch so nicht geaeussert hat. Man sollte nuechtern sein, wenn man anderthalb Stunden Pressekonferenz mit hochkaraetigen Forensikern folgen will, ohne selbst vom Fach zu sein.

Geben Sie Ihren Fehler zu, entschuldigen Sie sich bei der Mutter.

Ja, Herr Foerster - vielleicht in einem zweiten Leserbrief???

Niemand wird Ihnen das übelnehmen!

Doch, den ersten nehme ich uebel.

Und wenn doch Hunde das Gelände inspizierten und dennoch nichts fanden,

Weil Hunde nicht klettern koennen.

bleibt eigentlich nur die Annahme, daß die tote Tanja damals dort nicht lag.

Wie es die Polizei ja sagte ...

Das war jetzt eines Postings wert, das nochmal der Polizei zu bestaetigen. Danke dafuer ...

Ach ja, P.S.: Es gibt Baeume, die sind so gross, dass jemand in einer Astgabel haengen kann, so, dass man ihn/sie weder von oben noch von unten sehen kann. Soll da im Kriege so abgestuerzte Bomber-Piloten gegeben haben ...

--
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Nur kurz zum Infrarot...

YooBee, Donnerstag, 09.07.2015, 18:15 vor 3845 Tagen @ nereus 8182 Views


Die Wärmebildkamera konnte nicht durch die Baumkronen blicken.
Ohne Kommentar. [[sauer]]

Hi nereus,

nicht nur Physiker, auch Fotografen wissen, dass Blattgrün Infrarotstrahlung sehr stark reflektiert. Da ist also nix mit Wärmebild! [[zwinker]]

Schau mal, wie schön weiß die Blätter auf Infrarot-Fotografie aussehen [[top]]

[image]

Gilt das auch nachts?

Kostan @, Donnerstag, 09.07.2015, 18:31 vor 3845 Tagen @ YooBee 7830 Views

hi YooBee,


wie sehen die Blätter nachts aus?
Anders gefragt: Ist nicht tagsüber die Fotosynthese schuld an den weißen Blättern?

Gruß
Kostan

nicht nur Physiker, auch Fotografen wissen, dass Blattgrün
Infrarotstrahlung sehr stark reflektiert. Da ist also nix mit Wärmebild!
[[zwinker]]

Schau mal, wie schön weiß die Blätter auf Infrarot-Fotografie aussehen
[[top]]

[image]

Infrarot-Spurensuche mit Waermebildkameras von Opfern oder Taetern, dead or alive ...

CrisisMaven ⌂ @, Donnerstag, 09.07.2015, 18:59 vor 3845 Tagen @ Kostan 8262 Views

wie sehen die Blätter nachts aus?

Gruen [[freude]] ... (oder schwarz, je nach Katze).

Im Ernst: Infrarotaufnahmen sehen, anders als Terahertz-Kameras, die erst seit wenigen Jahren technisch ausgereift sind, ebenso wie Lichtbildkameras der normalen (physiologischen) Wellenlaengen, nicht ohne weiteres "durch etwas durch". Vgl. auch "Introduction to Infrared Photography", oder "Infrared (IR) photography - popular myths"

Dass der Bundesgrenzschutz dennoch ueber den Grenzen Streife mit Waermebildkameras fliegt, hat damit zu tun, dass Fluechtende oder Ver(w)irrte sich ja auch durch Lichtungen und zwischen Baeumen bewegen.

Als ich mal ueber eine gruene Grenze ging, bin ich statt dessen jedesmal, wenn ich Hubschraubergeraeusch hoerte, am Baum-Stamm regungslos stehengeblieben.

Gekommen ist keiner ... Und ich war noch lebendig.

Das Problem hier ist, dass man in der Kriminalistik nicht Verdacht mit vorgefundenen Spurenbefunden (oder deren Abwesenheit) vermischen darf. Man muss das eine vom andern sauber trennen.

"IR is not Xray, Hollywood be damned" - Infrarot ist kein Roentgenverfahren.

Abgesehen davon, dass eine Leiche schnell an Waerme verliert und ... sich dann unterschiedslos der Umgebungstemperatur angleicht, weiss jeder, der sich mit Thermographie befasst hat, wie hoch die Temperaturunterschiede an sich schon in der Natur sind.

Der Waermebild-Ingenieur in der Energiespar-Thermographie "ist immer uebermuedet und hat eine Erkaeltung" lautet ein Branchen-Spruch. Warum? Weil er/sie nachts arbeitet, denn tagsueber sorgt Sonneneinstrahlung fuer unterschiedliche Erwaermungen von aussen und ... das geschieht vorzugsweise in der kalten Jahreszeit bzw. waehrend kalter Naechte, sonst gibt es gar keinen Kontrast. Man "sieht" also ... nix.

Bilder auch hier: "How to Hide from ... Thermal Imaging" - "How To Block IR Infrared Thermal Imaging"

Also: ein Felsen, und hier ging es um rote Felsen, die sehr stark Sonnenwaerme aufnehmen (vgl. die Kletterfelsen in der Pfalz) sind schon mal unguenstige Voraussetzungen, auch nachts, um mit Infrarotkameras etwas, das sich nicht bewegt, zu entdecken. Schon Minuten nach dem Tod kann es zudem sein, dass die Temperaturdifferenz, wenn es ueberhaupt eine gab zu dem Zeitpunkt, nicht mehr ausreicht, um einen Bildauswerter stutzig werden zu lassen.

Wie dem auch sei, das mit den Leichenspuerhunden ist dennoch seltsam, denn erstens riechen die eine Leiche nicht nur, wenn sie, anders als Spurenhunde, am Boden schnueffeln, sondern i.d.R. loesen sich aus einer Leiche aufgrund Muskelerschlaffung auch Fluessigkeiten etc. Hat eine normal gekleidete Leiche keine Windeln an und war nicht unmittelbar davor auf der Toilette, stehen die Chancen eigentlich gut, dass auch was heruntertropft. Von daher: das mit der IR-Photographie taugt zwar nicht, Zweifel zu wecken, aber angesichts der restlichen Ungereimtheiten taugt es auch nicht, welche zu zerstreuen.

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"jedesmal, wenn ich Hubschraubergeraeusch hoerte, am Baum-Stamm regungslos stehengeblieben." - alter Aufklatscher ;)

Griba @, Dunkeldeutschland, Donnerstag, 09.07.2015, 22:06 vor 3845 Tagen @ CrisisMaven 7632 Views

Ich habe Jahre gebraucht, um diese "Angewohnheit" wieder los zu werden.

Aber im Ernst: Es hilft zumindest in den ersten Stunden nach Sonnenuntergang (wenn sie geschienen hat!) auch, sich ruhig vor Westseiten von Fels-/Hauswänden oder Baumstämmen zu stellen, um von Wärmebildkammeras nicht erfaßt zu werden.

--
Beste Grüße

GRIBA

Einspruch Herr Dr. med. mult.!

Leser68 @, Samstag, 11.07.2015, 17:14 vor 3843 Tagen @ CrisisMaven 6531 Views

Abgesehen davon, dass eine Leiche schnell an Waerme verliert und ... ... sich
dann unterschiedslos der Umgebungstemperatur angleicht,

Dieses "schnell" trifft nur auf eine nackte Leiche einigermaßen zu und auch dann nur, wenn es eine große Temperaturdifferenz zwischen Leiche und Umgebungstemperatur gibt.

Wie dem auch sei, das mit den Leichenspuerhunden ist dennoch seltsam, denn erstens riechen die eine Leiche nicht nur, wenn sie, anders als Spurenhunde, am Boden schnueffeln,

Jepp, dieses Nicht-Finden, selbst mit Leichenspürhunden, deutet sehr auf eine Ablage/Abwurf der Leiche oder auch der noch lebenden Tanja Gräff einige Tage nach dem 6.7.2007 hin. Vermutlich geschah dies erst am 13.6.2007 oder später. Dazu später mehr...

sondern i.d.R. loesen sich aus einer Leiche aufgrund Muskelerschlaffung auch Fluessigkeiten etc

Um den Lesern ein bischen Wissen weiterzugeben:

Autolyse w [von *auto -, griech. lysis = Auflösung], Autodigestion, Selbstauflösung, die Auflösung von Geweben, Zellen und deren Bestandteilen durch die aus den Lysosomen freiwerdenden hydrolytischen Enzyme (u. a. Glykosidasen, Lipasen, Nucleasen, Proteasen). Durch Autolyse werden sowohl abgestorbene als auch nicht mehr benötigte körpereigene Zellen eines Organismus vernichtet und so deren Bestandteile bzw. Abbauprodukte dem Metabolismus anderer Zellen zur Wiederverwendung (z. B. bei der Regeneration) zugeführt.

http://www.spektrum.de/lexikon/biologie/autolyse/6412

Im Darm, aber nicht nur dort befinden sich jede Menge Bakterien, die auf das Zersetzen von organischem Material spezialisiert sind => Dicke Bäuche bei Leichen ab einem bestimmten Zeitpunkt.

Oh Gott, lass' Hirn regnen ...

CrisisMaven ⌂ @, Samstag, 11.07.2015, 19:03 vor 3843 Tagen @ Leser68 7135 Views

Dieses "schnell" trifft nur auf eine nackte Leiche einigermaßen zu und auch dann nur, wenn es eine große Temperaturdifferenz zwischen Leiche und Umgebungstemperatur gibt.

Sowas aber auch. Wenn es aber keine grosse Temperaturdifferenz gibt, sieht die Waermebildkamera nichts. Darum ging es doch.

Also nochmal zum nachsitzen:

a) Grosse Temperaturdifferenz - Leiche kuehlt schnell aus und wird von Waermbildkamera (spaeter) nicht entdeckt.

b) Geringe oder keine Temperaturdifferenz zwischen Leiche und Umgebung: Leiche kuehlt nicht aus und unterschiedet sich nicht von der Umgebung und wird von Waermbildkamera nicht entdeckt ...

Nun zufrieden???

Jepp, dieses Nicht-Finden, selbst mit Leichenspürhunden, deutet sehr auf eine Ablage/Abwurf der Leiche oder auch der noch lebenden Tanja Gräff einige Tage nach dem 6.7.2007 hin. Vermutlich geschah dies erst am 13.6.2007 oder später. Dazu später mehr...

Ja, so wird es wohl gewesen sein, sagte Peter Falk immer.

Das tun Moerder gerne, so mit Leichen durch die Gegend wandern.

Und: Es ging nicht um Autolyse, sondern darum, warum es im Volksmund drohend heisst: "Dann hast Du das letzte Mal gesch ...".

Die Muskulatur erschlafft, dadurch entleeren sich Darm und Blase. Und dann kann, muss nicht, je nach Fuellungszustand der Blase und des Rectums, etwas heruntertropfen, insbes. wenn man keine Windeln anhat.

P.S.: waere ich Dr. med. wuesste ich vermutlich nicht so gut Bescheid.

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Sorry Herr Crisismaven, (oT)

Leser68 @, Samstag, 11.07.2015, 22:31 vor 3843 Tagen @ CrisisMaven 6367 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 12.07.2015, 12:58

- kein Text -

Neue Spuren und 81 Hinweise im Fall Tanja Graeff, inkl. Auswertung ihres Mobiltelefons von 2007 ...

CrisisMaven ⌂ @, Mittwoch, 04.11.2015, 09:39 vor 3728 Tagen @ CrisisMaven 5292 Views

Dazu gab es ja hier eine ausfuehrliche Diskussion, daher hier eingefuegt:

Web.de: Tanja Gräff: 81 neue Hinweise zum Tod der Studentin

"81 neue Hinweise bei der Polizei eingegangen. Ein Großteil davon sei abgearbeitet, ... Experten des Landeskriminalamtes hätten von Gräffs Handy [was auch immer das nun wieder sein mag ...], das am Fundort geborgen wurde, Daten gesichert, ... Die Auswertung des [Mobiltelefons] sei aufgrund der alten Technik und des Gerätezustands aufwendig gewesen, ..."

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Dranbleiben lautet die Devise

nereus @, Mittwoch, 04.11.2015, 10:25 vor 3728 Tagen @ CrisisMaven 5045 Views

Hallo CM!

Danke für den Hinweis.
Man untersucht also noch immer diesen mysteriösen Fall.

Die Kernfrage bleibt, ob die 21-Jährige verunglückte oder ob sie möglicherweise in den Tod gestoßen wurde.

Aber schlauer als vor 8 Jahren ist man leider immer noch nicht.
Schauen wir mal, was da noch kommt.
Interessant finde ich, daß man nach dieser Zeit tatsächlich die Handy-Daten noch abgreifen kann.

Nehmen wir nur mal total spekulativ an, Tanja hatte 2007 Kontakt mit Uwe B. und Uwe M..
Dann ist der Fall absolut unlösbar. [[zwinker]]

mfG
nereus

Es sei denn, man faende noch einen ...

CrisisMaven ⌂ @, Mittwoch, 04.11.2015, 10:36 vor 3728 Tagen @ nereus 4979 Views

... Rucksack ...

Nehmen wir nur mal total spekulativ an, Tanja hatte 2007 Kontakt mit Uwe B. und Uwe M.
Dann ist der Fall absolut unlösbar. [[zwinker]]

Denn Politiker und Rucksaecke sind meist teflonbeschichtet ...

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Nun wurde auch die Fundstelle gerodet

nereus @, Sonntag, 08.11.2015, 17:11 vor 3723 Tagen @ nereus 5043 Views

Im Fall Tanja hatte ich vorher schon mal gefragt, warum man zwar die Felswand untersuchte, jedoch nicht die potentielle Aufschlagstelle.

Wie kann es sein, daß die Absturzrampe und die Felsen eindringlich untersucht wurden, aber die Aufschlagstelle nicht, obwohl nun genau da eigentlich ein potentielles Opfer gesucht werden müßte?

Quelle: siehe oben

Nun wurde die Fundstelle vom Dickicht befreit und es zeigt sich Erstaunliches.

Jetzt liegen Bilder des Absturzortes vor, und die belegen recht deutlich:
Die ständig zelebrierte tiefe, mit Bäumen, Büschen und Brombeeren zugewucherte Schlucht ist gar nicht so tief und kann durchaus über die Bonner Straße erreicht werden. Das Interessanteste: Der Fundort von Tanja ist fast mit einem Auto erreichbar! Der Fotograf der hier gezeigten Bilder hat es vorgemacht. Umso unverständlicher ist es heute, warum gerade in diesem Bereich nicht gesucht worden ist, obwohl immer wieder beteuert wurde, im Bereich der FH und am Roten Felsen jeden Stein umgedreht zu haben. Inzwischen ist auch erwiesen, daß dem nicht so ist.
Dieser Umstand wirft einmal mehr die Frage auf, warum die Ermittler unter Christian Soulier sofort nach dem Auffinden von Tanjas sterblichen Überresten von einem Absturz ausgegangen sind. Und es wirft ebenfalls die Frage auf, warum Rechtsmediziner Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Reinhard Urban direkt auf diesen Zug aufgesprungen ist, obwohl an Tanjas Überresten keinerlei verwertbare Spuren gefunden wurden. So bleibt der vermutete Absturz reine Spekulation, woraus sich folgerichtig auch weitere Ermittlungen ergeben, um ein Verbrechen ein- oder auch auszuschließen.
..
Es sprechen aufgrund der Liegestelle etliche Anzeichen dafür, daß durchaus eine Ablage von unten stattgefunden haben kann. Nicht zu vergessen: Der Weg, der von Haus 80 in Richtung Fundstelle führt und erst kurz davor endet, war nicht nur befahrbar, sondern auch 2007 so zugewuchert, daß er - im Gegensatz zu heute - von der Bonner Straße aus gar nicht wahrgenommen werden konnte. Der/die Täter hatten es also recht einfach, Tanja in aller Ruhe an die Auffindestelle zu verbringen.

Quelle: https://de-de.facebook.com/luegevontrier/

Das es keine verwertbaren Spuren eines Sturzes gab, kann man so nicht sagen, allerdings müssen diese Spuren nicht zwingend vom Absturz stammen.

[image]

[image]

Aufschlußreich war auch eine kürzliche Doku des WDR in der die nochmalige Inspektion der Felswände als PR-Gag für Aktenzeichen XY bewertet wurde.
Daraus läßt sich eigentlich nur schließen, daß man überall suchte, aber dies an einer ganz bestimmten Stelle aus unbekannten Gründen vermied.
Und ausgerechnet diese Stelle war der spätere Fundort. [[hae]]

Ich behaupte, der Fall Tanja Gräff ist noch immer nicht gelöst.

mfG
nereus

Nein, nicht aufgeklärt ( + mL)

Rybezahl, Donnerstag, 09.07.2015, 20:14 vor 3845 Tagen @ nereus 7727 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 09.07.2015, 20:30

Nun ist also auch dieser mysteriöse Tod angeblich geklärt.

Beleg?

https://youtu.be/K2WiYD8hbm4?t=7m26s
(Pressekonferenz zum Ermittlungsverfahren Tanja Gräff 9. Juli 2015)

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Mich wundert die mediale Aufmerksamkeit, Sommerloch ist doch noch nicht, oder lauert da eine verborgene Wahrheit? (oT)

Griba @, Dunkeldeutschland, Donnerstag, 09.07.2015, 22:10 vor 3845 Tagen @ Rybezahl 7565 Views

- kein Text -

--
Beste Grüße

GRIBA

Mediale Aufmerksamkeit?

Rybezahl, Donnerstag, 09.07.2015, 23:25 vor 3845 Tagen @ Griba 7195 Views

Warum wundert dich das? Es lässt sich gut verkaufen.

Aber im Moment geht Griechenland besser, darum muss ich dir doch widersprechen: welche mediale Aufmerksamkeit?

Die Pressekonferenz ist vermutlich eine Reaktion der Ermittler auf den erhöhten Presseandrang - aus oben angegeben Gründen.

Die anwesenden Journalisten veröffentlichen anschließend einen Text. Und dann heißt es plötzlich in einem Forum, der Fall wäre angeblich aufgeklärt.

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Dieser andere Artikel des Generalanzeiger Bonns ist extra Klasse! Schwere Vorwürfe gg. Ermittler!

Leser68 @, Donnerstag, 09.07.2015, 23:01 vor 3845 Tagen @ nereus 9160 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 09.07.2015, 23:29

Fall Tanja Gräff: Mutter äußert Vorwürfe gegen Ermittler
Von Wolfgang Kaes
Artikel vom 18.05.2015

http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/vermischtes/fall-tanja-graeff-mutter-aeussert-...

Dieser Artikel ist wirklich ein journalistischer Lichtblick, weil er unglaublich viele halb verborgene Fakten nennt und praktisch kein Blatt vor den Mund nimmt.

Dazu passt dann auch diese Email eines östereichischen Leserbriefschreibers, der in Sachen Kriminalermittlung ziemlich versiert erscheint und der sehr gute Fragen stellt z.B. zu fehlenden Videos von Verkehrsüberwachungskameras vom Morgen des 7. Juni 2007, dem Fronleichnamstag und Tattag, ein Feiertag in Rheinland-Pfalz:


E-Mail erhalten
Posted on 3. März 2011

http://www.findet-tanjagraeff.de/e-mail-erhalten/

Als Ergänzung bzw. zum Abgleich zwei Aktenzeichen-XY-Sendungen:

Aktenzeichen Xy Ungelöst Spezial am 30 März 2011 Fall Tanja Gräff (22min46)
http://www.youtube.com/watch?v=YK4u6hJP6Ok

Aktenzeichen xy ungelöst am 27 September 2007 - Fall Tanja Gräff (15min31)
www.youtube.com/watch?v=zZtHhzID5I8

Die Knackpunkte, die auch durch die heutige Pressekonferenz (PK) nicht ausgeräumt sind bzw. die nicht angesprochen wurden:

- Es war bei der PK von einem Pullover die Rede, der die Überreste von Tanja Gräff enthielt, d.h. Rückenwirbel und Rippen, aber ein Pullover wurde bei der Suche nach ihr und auch in den Aktenzeichen-XY-Sendungen nie erwähnt. Es war immer nur von einem T-Shirt die Rede.
- Das Portrait von Tanja Gräff, nach dem gesucht wurde, unterschied sich deutlich vom Aussehen im Jahr 2007!
- Es gab zweimal verdächtige Frauenschreie bzw. -rufe: Einmal am Morgen des 7.6. 2007 gegen 04:30 in der Nähe der alten Kabinenbahn am östlichen Moselufer ungefähr gegenüber von der FH wo das Studentenfest stattfand auf dem Tanja Gräff verschwand. Und dann am 13.6. 2007, also sechs Tage später (morgens oder nachmittags, das steht irgendwo online, muss mal morgen nachschauen), in der Nähe der Steilwand wo die Überreste von Tanja Gräff gefunden wurden. Gehört hatten dies die Bewohner des mehrstöckigen Mehrfamilienhauses direkt an der Steilwand!
In der Pressekonferenz, die ich von ca. 11:10 bis ca. 12:25 mitverfolgte, wurden die beiden "Schreiereignisse" vermischt und es wurde gesagt, dass die Schreie vom 7.6.2007, die ein Zeuge, es ging glaube ich um den Zeugen am westlichen Moselufer, gehört haben wollte, nicht von Tanja Gräff gewesen sein könnten.
- Es wurden Man-Trailer-Hunde eingesetzt, die eine Spur von Tanja G. bis zu dieser Kabinenbahn verfolgten! Laut dem Generalanzeiger-Artikel war der letzte Handy-Standort ca. 04:19 auf dem Weg zum Moselufer von der FH zu der alten Kabinenbahn!
D.h. die Schreiwahrnehmung des Zeugen vom 07. Juni 2007 würde absolut zu dieser Spur passen!
- Es gab ein Phantom-Bild eines jungen Mannes - der Zeuge mit dem Spitzbart, der den Hauptverdächtigen, der letzte, der wohl mit Tanja G. zusammen war, kannte, in den Akten, das aber nie gezeigt wurde. Dieser junge Mann hatte mit dem neuen Freund von Tanja G. Kontakt und Beziehungen zu dem Haus an der Steilwand!

oha, das geht noch weiter im General-Anzeiger: hält die Regierung den Deckel drauf?

Griba @, Dunkeldeutschland, Freitag, 10.07.2015, 12:38 vor 3845 Tagen @ Leser68 7356 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 10.07.2015, 12:45

siehe hier: Markus Lanz und der seltsame Anruf
Und: Könnte Death Metal enger mit dem Satanismus zu tun haben, als man uns glauben macht? DM als Jungvolk der Satanisten? ... ich schreibe da lieber nicht weiter, nicht daß die Eichelbürger davon Wind bekommen.

--
Beste Grüße

GRIBA

Ja, grade weil Death Metal auch teilweise mit Satanisten zu tun hat, ist es noetig,

CrisisMaven ⌂ @, Freitag, 10.07.2015, 13:19 vor 3844 Tagen @ Griba 7403 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 10.07.2015, 13:25

hier nicht auch noch steile eigene kriminalistische Thesen aufzustellen ...

Und: Könnte Death Metal enger mit dem Satanismus zu tun haben, als man uns glauben macht?

"Wer" macht "uns" glauben? Koennen wir die ewigen Strohmaenner nicht aus dem Geben Forum 'raushalten?

DM als Jungvolk der Satanisten? ...

Ja, warum nicht? Auch ein paar Goths sind da dabei.

Und, gugge da - die Mehrheit sind dennoch, wie bei den Sozen, CDU, NPD, Gruenen, West-Linken/PDS usw. usf., wahrscheinlich kirchlich getaufte, die ab und zu, an Weihnachten und Ostern, ihren Eltern den Gefallen tun, und mit in den hinteren Kirchenbaenken Platz nehmen.

Dass an dem Fall was nicht stimmt, ist zu vermuten. Auch bei der Frage, ob Vera Bruehne schuldig war oder nicht, scheint ein Ministerpraesident mehr gewusst zu haben, als nach ueblicher Arbeitsteilung zwischen Innen-, Justiz- und Praesidialressort ueblich ...

Und beim Nationalsozialistischen Untergrund sowieso.

Da braucht man nicht erst eigene Erfahrungen mit Astgabeln zu bemuehen und das Forum laecherlich zu machen.

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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English

Satanische Musik

Rybezahl, Freitag, 10.07.2015, 16:18 vor 3844 Tagen @ Griba 6925 Views

Jeder, der sich nur ein bischen in der Szene auskennt, weiß, dass es sich mehrheitlich um sehr friedliebende (oft genug selbstironische) Zeitgenossen handelt.
Was nicht heißt, dass es nicht auch kriminelle Charaktere dort gibt, siehe z.B. Varg Vikernes.

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Eine ausführliche Kritik der Pressekonferenz und eine Zusammenfassung und Bewertung des

Leser68 @, Sonntag, 12.07.2015, 19:51 vor 3842 Tagen @ nereus 5997 Views

Standes der Ermittlungen werde ich doch erst morgen hier veröffentlichen, weil ich noch einige sehr interessante Dokumente entdeckt habe, die ich auch noch auswerten muss.

Ein erster Kritikpunkt an den Infos aus der PK zum Auffinden der Überreste von TG

Leser68 @, Dienstag, 14.07.2015, 00:51 vor 3841 Tagen @ nereus 6615 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 14.07.2015, 01:05

Zunächst einmal möchte ich noch kurz auf den Begriff Verschwörung eingehen, ein Begriff, der seit langem genauso gerne als Totschlagargument eingesetzt wird wie etwa der Begriff Antisemit.

Eine Verschwörung ist die heimliche Absprache von zwei oder mehr Personen, um sich selber auf illegalem Wege Vorteile zu verschaffen oder anderen zu schaden. Eine Verschwörung hat das Gegenteil von Gemeinwohl zum Ziel.

Verschwörungen sind demnach auch in unserer Bundesrepublik tagtäglich gang und gebe, wenn man allein nur an die vielen Bauskandale denkt (Neue Heimat, BER, Elphilharmonie, Berliner Bankenskandal etc.).

Eine solche Verschwörung kann z.B. auch den Polizei- und oder den Justizapparat betreffen.
Hier sind ein paar Beispiele aufgelistet:

http://www.justizskandale.de/ (Harry Wörz, Gustl Mollath, Horst Arnold etc.).
Dann gibt es auch noch die Affäre um die zu guten Steuerfahnder in Hessen, die sich von einem Tag auf den anderen als psychisch gestört beschuldigen lassen mussten.

Gerade bei Kapitalverbrechen scheint die Polizei immer wieder mal Probleme mit ordnungsgemäßer Ermittlungsarbeit zu haben - mal ganz abgesehen von dem Umstand dass alle diese Personen einen besonderen Personenschutzstatus hatten:
Siegfried Buback, Hans-Martin Schleyer, Detlev Karsten Rohwedder, Alfred Herrhausen, Karl Heinz Beckurts etc.

Im Fall der verschwundenen Tanja Gräff stösst man relativ schnell ebenfalls auf Ungereimtheiten bei der polizeilichen Ermittlung. Diese Erkenntnis gibt es nicht nur bei der Mutter von Tanja G., sondern auch bei ihrem Anwalt, Herrn Böhm, einem ehemaligen Leiter eines Trierer Kriminalkommissariats, Herrn Günter Deschunty, sowie einer Gruppe von Trierer Bürgern wie aus einem Beitrag in einem Esoterikforum zu entnehmen ist:

Dornenvogel, 08.12.2014, 09:51, #43
Wir, eine Gruppe Bürger aus Trier, können diese Vorwürfe nur bestätigen, die Ermittler haben sich in einer sehr überheblichen Art und Weise abgeschottet anstatt mit den Bürgern zusammen zu arbeiten.
In dem Ort des damaligen involvierten Freundes wurde nie ermittelt, die Familie von dem hat sofort mit Rechtsstreit gedroht. Am Morgen des Verschwindens von Tanja ist in dem Ort des letzten Freundes ein Müllcontainer in Brand geraten, das wurde nie in Verbindung mit Tanja gebracht, sind da ihre Sachen verbrannt? etc.

http://www.esoterikforum.de/threads/1089311-vermisstenfall-tanja-graeff/page6

Diese Kritik hat u.a. mit dem merkwürdigen Umstand zu tun, dass die Leiche von Tanja G. anscheinend wochen- oder monatelang, während des Verwesungsprozesses in einem Baum oder am Boden ganz in der Nähe (ca. 8 Meter laut Focus) eines Mehrfamilienhauses mit 22 Wohnungen lag, ohne dass dies jemandem auffiel - weder durch Geruchsbelästigung noch durch ein zufälliges Entdecken der Überreste. Wie kann das sein?

Eine Möglichkeit wäre z.B. dass der Leichnam von Tanja G. oder sie in halb betäubtem Zustand erst einige Tage später nach ihrem Verschwinden die Steilwand heruntergeworfen wurde. Aber eine solche Möglichkeit wurde anscheinend von der Polizei nie in Erwägung gezogen, zumindestens gab es dazu kein Wort der Verantwortlichen bei der PK.

Es gab anscheinend sehr wohl bei mindestens einem Bewohner des Hauses die Wahrnehmung ziemlich übler Gerüche. In den letzten viereinhalb Tag konnte ich, obwohl ich sehr vieles zu diesem Fall gelesen habe, nicht herausfinden was genau für ein Geruch dies war und wann dieser auftrat.

Anja Heinz
Ich habe von einem Wohnungsbesitzer dort gehört der wegen des unerträglichen Gestanks seine Eigentumswohnung verkauft hat. Dies ist mehrmals den Behörden gemeldet worden. Es kam sogar jemand vorbei aber gefunden wurde nichts.Alles "Einbildung " der Bewohner.
26. Mai [2015] um 11:08

https://de-de.facebook.com/findet.tanjagraeff/posts/1003330953020000?comment_id=1003513...

Dazu ein Zitat des Ermittlungsleiters Christian Soulier aus der PK ( https://www.youtube.com/watch?v=ICTwQJnhxuY , bei 1h27min06) zur Situation am Auffindeort:
"Wir haben bei den..., gerade bei den Absturzversuchen, festgestellt, dass wir 'ne ganz starke Thermik haben, nach oben gehend. Die Felsen erhitzen sich in der Sonne und wir haben aufsteigende Winde. Hunde reagieren auf Wind, auf Geruch. Wenn sie gerade zu den Zeiten - es war Sommerzeit als Tanja Gräff verschwunden ist, es war etwa wie das Wetter vor kurzem, wo es so heiß war. Ähm wenn Sie da mit den Hunden unterwegs sind, die Winde gehen nach oben, hat ein Hund keine Chance etwas zu riechen."

Der Ermittlungsleiter Christian Soulier schließt also aus, dass man im Haus etwas hätte riechen können, weil die Thermik, d.h. die Luftbewegungen, ausgelöst durch die erwärmten Felsen des Steilhangs über dem Haus, keine Verwesungsgerüche bis zum Haus hätten tragen können.

Jetzt gibt es aber z.B. das sogenannte Land-See-Windsystem, was auch ein sogenanntes orographisches Windsystem, d.h. ein durch geologische Bedingungen oder Geländeformen bedingtes Windsystem ist. Dieses Land-See-Windsystem existiert jeweils an Küsten, wo große Wasserflächen auf große Landflächen, optimalerweise nur mit wenig Vegetation, treffen. Im Laufe eines Tages bzw. einer Nacht ergibt sich da, infolge unterschiedlich starker Sonneneinstrahlung bzw. unterschiedlicher Wärmekapazität von Wasser und Boden, ein Wechsel zwischen auf- und ablandigem Wind.

So etwas ähnliches kann es bei der Steilwand hinter dem Haus Bonner Straße 74, dem Mehrfamilienhaus, auch geben, dass es also einen Wechsel zwischen aufwärts- und abwärtsströmenden Luftmassen gibt.

Hierzu Thermografieaufnahmen einer Steilwand (im unteren Teil des Artikels):

Zeitreihen und Thermografie
Panorama einer natürlichen Steilwand um 13.00 Uhr

http://www.thermografie.de/zeitser.htm

Man sieht da, dass die Steilwand vermutlich nach Süden ausgerichtet ist, weil um 13:00 die höchsten Temperaturen auftreten und nicht etwa um 9:00, 10:00 oder um 16:00.
Wie man bei Google-Maps erkennen kann ist die Steilwand hinter dem Haus jedoch etwa nach Südosten ausgerichtet. Am 7.6.2007 ging die Sonne um 05:27 auf und um 21:38 wieder unter, bis zum 21. Juni (Sonnenhöchststand) war der Tag insgesamt nur noch um ca. 9 Minuten kürzer.
Dabei muss man beachten, dass die Sonne in Trier um etwa 07:30 MESZ etwa im Osten steht (entspricht 06:00 Sonnenzeit mit etwa einer halben Stunde Verlängerung aufgrund der Festlegung des Längengrades von Görlitz als Bezugspunkt für die europäische Festlandszeit) und um etwa 19:30 im Westen - man denke an eine normale Uhr mit Zifferblatt (Osten = 3, Süden = 6, Westen = 9).
D.h. die Steilwand wird etwa ab 16:30 MESZ (15:00 Sonnenzeit) im Schatten liegen. Ab diesem Zeitpunkt, vermutlich auch schon etwas vorher, weil die Sonne da nur noch schräg auf die Steilwand auftritt, beginnt die Steilwand sich abzukühlen. Dies dauert an einem 7. Juni bis etwa 06:00 MESZ weil in der ersten halben Stunde nach Sonnenaufgang die Sonnenstrahlen einen sehr langen Weg durch die Erdatmosphäre zurücklegen müssen und dabei entsprechend abgeschwächt werden, so dass bis dahin keine nennenswerte Strahlungsenergie auf die Steilwand trifft.
D.h. selbst an einem 7. Juni und auch an den darauffolgenden Tagen hat die Steilwand etwa 13,5 Stunden Zeit sich abzukühlen. Die entsprechende (Strahlungs)Formel dazu lautet:
M (flächenspezifische Strahlungsleistung) = Sigma (Stefan-Boltzmann-Konstante) * T⁴ (T in Kelvin), d.h. die Abstrahlungsleistung eines Körpers ist proportional zur vierten Potenz der Temperatur des Körpers. Dabei muss man natürlich in einer natürlichen Umgebung berücksichtigen, dass von anderen Körpern, die auch kühler sein können, ebenfalls (Wärme)Strahlung abgestrahlt wird.
D.h. man müsste für die genaue Ermittlung der Netto-Strahlungsleistung einiges an Berechnung durchführen. Bei 13,5 Stunden kann einiges an Wärme verloren gehen.
Am einfachsten wäre wahrscheinlich an einem geeigneten Platz ein Anemometer aufzustellen und über einen oder mehrere Tage im Sommer die Windgeschwindigkeiten einen oder zwei Meter über dem Boden zu messen. Das Problem ist allerdings, dass jetzt die Laub-, Blatt- und auch Biomasse am Fuße der Steilwand aufgrund der umfänglichen Rodungsarbeiten einiges geringer sein könnten als zum Zeitpunkt des Verschwindens von Tanja G.
In einem Laubwald mit vollem Laub ist es im Sommer einiges kühler als auf einer Wiese oder gar einem Hartplatz, dafür ist es dann in der Nacht irgendwann wärmer, weil das Laubdach wie eine Art Treibhaus vor einer allzu starken Abstrahlung der Wärme in den Weltraum schützt.
Die Steilwand könnte irgendwann am frühen Morgen kälter als z.B. die unter ihr liegenden Bäume, Büsche oder Wiesen sein und sich so eine Luftzirkulation einstellen, die an der Wand entlang nach unten fließt und an den Bäumen, Büschen oder Wiesen wieder nach oben steigt.
Am östlichen Ende von Freiburg, am Ende des Dreisam-Tales gelegen, kann man im Sommer oft den sogenannten Höllentäler genießen, der kalte Luft von den hochgelegenen Schwarzwald-Bergen der Umgebung von Freiburg bringt.

Dies alles müssten aber die Kriminalbeamten der Kriminalpolizei Trier wissen, weil es rings um Trier jede Menge Steilwände gibt und es sicher schon einige Vermissten- und Todesfälle in der Nähe der Steilwände in den letzten Jahrzehnten gegeben haben.
Zu diesem Thema der Windverhältnisse im Zusammenspiel mit Tag-Nacht-Rythmus und örtlichen Gegebenheiten wurde aber bei der Pressekonferenz kein Wort gesagt.

Viel Fleissarbeit, aber trotzdem: 'Anecdote is the equivalent of "no data"' ...

CrisisMaven ⌂ @, Dienstag, 14.07.2015, 09:49 vor 3841 Tagen @ Leser68 6060 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 14.07.2015, 10:15

Verschwörungen sind demnach auch in unserer Bundesrepublik tagtäglich gang und gebe, wenn man allein nur an die vielen Bauskandale denkt (Neue Heimat, BER, Elphilharmonie, Berliner Bankenskandal etc.).

Ja, hatte ich geschrieben, Punkte a) bis c) ...

Eine solche Verschwörung kann z.B. auch den Polizei- und oder den Justizapparat betreffen.
Hier sind ein paar Beispiele aufgelistet:
(Harry Wörz,

Fall b) - Polizei vertuscht eigenes Fehlverhalten - so, wie Aerzte untereinander. Zieht sich durch alle Berufsgruppen - ist Folge der in der Berufssoziologie so genannten "Professionalisierung". Werden Aerzte zu Kammerberufen, dann mobben sie die Feldschere ...

Gustl Mollath,

Fall a) und c)

Horst Arnold

Hier ist die Polizei einer Soziopathin aufgesessen, und -wie bei Mollath- wenn man dann keinen exzellenten Strafverteidiger hat, wie Kachelmann, dann ist ein solches ueberzeugend vorgetragenes Luegengebaeude schwer zum Einsturz zu bringen.

Das sind jetzt wieviele Bruchteile von Prozent der insgesamt im zu betrachtenden ueber Jahrzehnte reichenden Zeitraum relativ sorgfaeltig ausermittelten Faelle?

Anders gefragt: wieviele Fahrlehrer haben in derseben Zeit haasrstraeubende Fehler begangen, wieviele Koeche fahrlaessig eine Lebensmittelvergiftung verursacht, wieviele Eltern ihre autistischen Kinder mit MMS traktiert???

Fehler passieren ueberall, auch absichtliche.

Manche sind von vornherein beabsichtigt (Immobiliengeschaefte der Mafia), andere werden hinterher zu einem Vergehen (vertuschter Pfusch am Bau usw. der nicht vorher beabsichtigt war etc.).

Dann gibt es auch noch die Affäre um die zu guten Steuerfahnder in Hessen, die sich von einem Tag auf den anderen als psychisch gestört beschuldigen lassen mussten.

Ja, siehe meine Punkte a) und c) ...

Gerade bei Kapitalverbrechen scheint die Polizei immer wieder mal Probleme mit ordnungsgemäßer Ermittlungsarbeit zu haben

Ja, der Vertuschungsaufwand der Gegenseite ist dort auch hoeher (wer will schon lebenslaenglich in den Knast?). Am meisten hat sie aber bei Fahrraddiebstaehlen versagt ...

- mal ganz abgesehen von dem Umstand, dass alle diese Personen einen besonderen Personenschutzstatus hatten:
Siegfried Buback, Hans-Martin Schleyer, Detlev Karsten Rohwedder, Alfred Herrhausen, Karl Heinz Beckurts etc.

Ja. Und Oliven sind rund und meist gruen. Was ebensoviel mit Tanja Graeff zu tun hat. Falls ich auch mal ein gewichtiges Wort einwerfen darf ...

Im Fall der verschwundenen Tanja Gräff stösst man relativ schnell ebenfalls auf Ungereimtheiten bei der polizeilichen Ermittlung.

Besonders Hobby-Kriminalisten, schauen wir uns das nun mal an:

Diese Erkenntnis gibt es nicht nur bei der Mutter von Tanja G., sondern auch bei ihrem Anwalt, Herrn Böhm, einem ehemaligen Leiter eines Trierer Kriminalkommissariats, Herrn Günter Deschunty, sowie einer Gruppe von Trierer Bürgern wie aus einem Beitrag in einem Esoterikforum zu entnehmen ist:

Dornenvogel, 08.12.2014, 09:51, #43
Wir, eine Gruppe Bürger aus Trier, können diese Vorwürfe nur bestätigen, die Ermittler haben sich in einer sehr überheblichen Art und Weise abgeschottet anstatt mit den Bürgern zusammen zu arbeiten.

Das tut Polizei meist. In die Abteilung Organisierte Kriminalitaet im LKA kommt sogar nichtmal der Kollege vom Dezernat nebenan hinein - abgeschottet mit eigenen Zugangscodes ...

In dem Ort des damaligen involvierten Freundes wurde nie ermittelt,

Woher weiss man das?

die Familie von dem hat sofort mit Rechtsstreit gedroht.

Und? Welche Macht haette diese? Ist das ein kurdischer Clan aus dem Libanon? Gibt es irgendwelche Hinweise, dass es genuetzt haette???

Am Morgen des Verschwindens von Tanja ist in dem Ort des letzten Freundes ein Müllcontainer in Brand geraten,

... ein Sack Reis umgefallen, sorry, aber das ist jetzt nicht Dein Ernst???

das wurde nie in Verbindung mit Tanja gebracht, sind da ihre Sachen verbrannt? etc.

Aua. Nein, das waren meine. Glaubst Du nicht? Dann bist Du ein Verschwoerungstheoretiker. Ich habe es doch hier bezeugt!

Diese Kritik hat u.a. mit dem merkwürdigen Umstand zu tun, dass die Leiche von Tanja G. anscheinend wochen- oder monatelang, während des Verwesungsprozesses in einem Baum oder am Boden ganz in der Nähe (ca. 8 Meter ... eines Mehrfamilienhauses mit 22 Wohnungen lag, ohne dass dies jemandem auffiel - weder durch Geruchsbelästigung noch durch ein zufälliges Entdecken der Überreste. Wie kann das sein?

Evtl. die u.g. Winde ...

Eine Möglichkeit wäre z.B. dass der Leichnam von Tanja G. oder sie in halb betäubtem Zustand erst einige Tage später nach ihrem Verschwinden die Steilwand heruntergeworfen wurde.

Ja, eine Moeglichkeit. Aber sie hat dennoch schon vorher gerochen, denn ...

Aber eine solche Möglichkeit wurde anscheinend

Anscheinend.

von der Polizei nie in Erwägung gezogen, zumindestens gab es dazu kein Wort der Verantwortlichen bei der PK.

Ja, der Umfang des Vortrages eines Ermittlungsleiters zu allen Gedanken und Spurenakten waere in etwa so langatmig wie die "Recherches a la Temps Perdu" ... Das will keiner hoeren, oder, im Ernst???

Es gab anscheinend sehr wohl bei mindestens einem Bewohner des Hauses die Wahrnehmung ziemlich übler Gerüche.

War sie jetzt da oder woanders zuerst? Was nu?

In den letzten viereinhalb Tag konnte ich, obwohl ich sehr vieles zu diesem Fall gelesen habe, nicht herausfinden was genau für ein Geruch dies war und wann dieser auftrat.

Ja. Aber man kann vermuten ...

Anja Heinz
Ich habe von einem Wohnungsbesitzer dort gehört der wegen des unerträglichen Gestanks seine Eigentumswohnung verkauft hat.

Was

a) Die anderen Besitzer nicht gestoert hat und

b) den Kaeufer auch nicht, denn der hat sie gekauft.

Und

c) gefunden hat man letztlich auch nichts.

Aber man hat "gehoert". Das genau ist der Stoff, aus dem diese "Urban Legends" immer gewoben werden.

Im Ernst: das soll mit Polizeiarbeit kontrastieren?

Dies ist mehrmals den Behörden gemeldet worden. Es kam sogar jemand vorbei aber gefunden wurde nichts. Alles "Einbildung " der Bewohner.

"Der" Bewohner? Oder nur eines einzigen? Und der Kaeufer war's zufrieden?

Tut mir leid, ich hatte mit Spannung auf die "Artikel", die Du gefunden haettest, gewartet, aber das bestaetigt mir alles einmal mehr, dass an der Sache nichts dran ist, wenn man solche Bodensaetze aufruehren muss!

Der Ermittlungsleiter Christian Soulier schließt also aus, dass man im Haus etwas hätte riechen können,

Nein, er schliesst aus, dass Hunde, als sie dort waren, "unten" etwas gerochen haben koennten. Auf den Unsinn oben geht er doch gar nicht ein?!

weil die Thermik, d.h. die Luftbewegungen, ausgelöst durch die erwärmten Felsen des Steilhangs über dem Haus, keine Verwesungsgerüche bis zum Haus hätten tragen können.

Ja. Der Rest nun ist wirklich allerschaerfste Spekultation vom Feinsten. Die Thermik an Steilfelsen ist nicht mit der am Meer zu vergleichen. Wie tief muss man denn noch in die Mottenkiste greifen, um den Fall Graeff aufzubauschen???

Jetzt gibt es aber z.B. das sogenannte Land-See-Windsystem,
Man sieht da, dass die Steilwand vermutlich nach Süden ausgerichtet ist, weil um 13:00 die höchsten Temperaturen auftreten und nicht etwa um 9:00, 10:00 oder um 16:00.

Gehe hin und weise NACHTS Fallwinde nach. Du wirst sie vermutlich nicht finden. Das ist wissenschaftsfern.

D.h. selbst an einem 7. Juni und auch an den darauffolgenden Tagen hat die Steilwand etwa 13,5 Stunden Zeit sich abzukühlen.
D.h. man müsste für die genaue Ermittlung der Netto-Strahlungsleistung einiges an Berechnung durchführen. Bei 13,5 Stunden kann einiges an Wärme verloren gehen.

Nein, muss man nicht - auch nachts ist die Wand waermer als der Rest. Warum sollte sich das entgegen aller Strahlungs- und Entropiegesetze umkehren???

Am einfachsten wäre wahrscheinlich an einem geeigneten Platz ein Anemometer aufzustellen

... und nicht im Gelben Forum [[freude]] ...

Die Steilwand könnte irgendwann am frühen Morgen kälter als z.B. die unter ihr liegenden Bäume, Büsche oder Wiesen sein

Interessant. Das solltest Du als Kuehlschrank patentieren lassen.

Am östlichen Ende von Freiburg, am Ende des Dreisam-Tales gelegen, kann man im Sommer oft den sogenannten Höllentäler genießen, der kalte Luft von den hochgelegenen Schwarzwald-Bergen der Umgebung von Freiburg bringt.

Ei, sowas aber auch. Das ist ein anderes Prinzip. U.a. Verdunstungskaelte, und so.

Dies alles müssten aber die Kriminalbeamten der Kriminalpolizei Trier wissen,

"Wissen" sie nicht ... weil es nicht stimmt.

weil es rings um Trier jede Menge Steilwände gibt und es sicher schon einige Vermissten- und Todesfälle in der Nähe der Steilwände in den letzten Jahrzehnten gegeben haben.

Ja, und da war es vermutlich (!) nicht anders.

Zu diesem Thema der Windverhältnisse im Zusammenspiel mit Tag-Nacht-Rythmus und örtlichen Gegebenheiten wurde aber bei der Pressekonferenz kein Wort gesagt.

Nein, auch nicht zu den Lottozahlen ...

Nochmal: ich kenne den Fall nicht und habe auch keinerlei Veranlassung, mich naeher mit ihm zu befassen. Aber was bisher an "Argumenten" kam, war mehr als duerftig.

Ja, man haette die Baeume besser inspizieren sollen. Und: warum hat das kein Forist, keiner, der ob des brennenden Muellcontainers besorgte Esoterik-Forist auch nicht, getan? Auch nicht der um den Wert seiner Eigentumswohnung betrogene Verkaeufer direkt nebendran? Die gehoeren doch zur gleichen Vertuschungsszene, oder????????

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Eine Kraehe hackt einem Klinikdirektor halt kein Auge aus, oder: "Leiche lag wochenlang unter Motelbett" ...

CrisisMaven ⌂ @, Dienstag, 14.07.2015, 10:23 vor 3841 Tagen @ Orlando 5847 Views

Tot im Klinikaufzug. Man muesste die dortigen Fallwinde mal untersuchen ...

Auch hier hat sich keiner an den Krähenschwärmen gestört.

Danke. Dort besorgen das ungestrafte Toeten schon klinikinterne Hygienemassnahmen ... [[freude]] ...

"Die 28-Jährige lag offenbar mehrere Wochen unter dem Bett. Gäste hatten sich über "schlechten Geruch" in dem Zimmer beschwert."

Aber, diese Polizei-Stuemper: "Der Freund der Toten wurde festgenommen." (Stern.de)

Wer Kriminalromane liest, weiss, dass es, bis auf Maigret, stets Aussenseiter sind, die kapitale Faelle loesen. Die Polizei macht sich meist nur laecherlich. Aber wenigstens sind die Romanfiguren meist so nobel, dann die Polizisten so hinzustellen, als haetten sie doch den Fang selber gemacht.

An dieser Noblesse fehlt es in manchen Foren noch ...

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Ja schon schlimm, immer diese Einzelfälle

Leser68 @, Dienstag, 14.07.2015, 10:59 vor 3841 Tagen @ CrisisMaven 6181 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 14.07.2015, 11:33

Horst Arnold


Hier ist die Polizei einer Soziopathin aufgesessen, und -wie bei Mollath-
wenn man dann keinen exzellenten Strafverteidiger hat, wie Kachelmann, dann
ist ein solches ueberzeugend vorgetragenes Luegengebaeude schwer zum
Einsturz zu bringen.

Bei Kachelmann kam vor allem ein trollartiges Verhalten der Justiz zu tragen, die jegliche entlastende Argumente nicht anerkennen wollte. Am Ende musste sie diesen entlastenden Argumente dann doch Rechnung tragen. Auch die Prozesslänge war vollkommen absurd, was viele Rechtsexperten bemängelten.


Das sind jetzt wieviele Bruchteile von Prozent der insgesamt im zu
betrachtenden ueber Jahrzehnte reichenden Zeitraum relativ sorgfaeltig
ausermittelten Faelle?

Fehler passieren ueberall, auch absichtliche.

Was ist mit den Prozessen gegen die Stuttgarter Polizeiführung aufgrund der polizeilichen Ausschreitungen am 30. September 2010, dem schwarzen Donnerstag von Stuttgart? Es wurden praktisch kaum Strafen verhängt und wenn dann praktisch auch nur gegen niedrige Ränge. Schuld daran ist vor allem eine Richterin.
Was ist mit dem überaus erstaunlichen Prozess gegen Verena Becker? Letztlich hat Herr Buback quasi die Anklage gemacht und die Staatsanwaltschaft von Stuttgart bzw. die Bundesanwälte die Verteidigung von Frau Becker. Man lese sich das Buch von Herrn Buback "Der zweite Tod meines Vaters" dazu durch.
Ich selber habe in meinem Umfeld Kenntnis von zwei Rechtsbeugungen erhalten. Das eine betraf einen Richter, der aufgrund einer Feier kurzerhand ein Parkverbotsschild entfernen ließ (Feuerwehren sind eh meistens unnütz) und das andere eine große Geschwindigkeitsüberschreitung wo der Fahrer (ein Geschäftsmann) direkt angehalten wurde, aber nach einem Telefonat einfach so weiter fahren konnte. Nur wenn Delikte von höher gestellten Personen irgendwie in die aktuelle politische Lage passen, dann werden sie auch verfolgt (Trunkenheitsfahrt von Frau Kässmann).
Ach ja vor kurzem wurden in einem Mehrfach-Mordfall Akten durch das BKA, ein LKA oder den Verfasssungsschutz geschreddert.
Einige Asservate zum Oktoberfestattentat wurden bereits vernichtet, obwohl Mord in Deutschland nicht verjährt.
Warum schließen wir eigentlich nicht gleich sämtliche Kriminalpolizeiämter in Deutschland?
Die Dunkelziffer auch in Deutschland dürfte ziemlich hoch sein. Geld regiert die Welt oder so.


Ja, der Vertuschungsaufwand der Gegenseite ist dort auch
hoeher (wer will schon lebenslaenglich in den Knast?). Am meisten hat sie
aber bei Fahrraddiebstaehlen versagt ...

s. meine obigen Anmerkungen


Ja. Und Oliven sind rund und meist gruen. Was ebensoviel mit Tanja Graeff
zu tun hat. Falls ich auch mal ein gewichtiges Wort einwerfen darf ...

Zum Beispiel, dass der Besitz von Drogen oder Steuerhinterziehung wesentlich schlimmer als die Ermordung eines Menschen ist?

Dornenvogel, 08.12.2014, 09:51, #43
Wir, eine Gruppe Bürger aus Trier, können diese Vorwürfe nur

bestätigen, die Ermittler haben sich in einer sehr überheblichen Art und
Weise abgeschottet anstatt mit den Bürgern zusammen zu arbeiten.

Das tut Polizei meist. In die Abteilung Organisierte Kriminalitaet im LKA
kommt sogar nichtmal der Kollege vom Dezernat nebenan hinein - abgeschottet
mit eigenen Zugangscodes ...


Ich nehme mal an, dass bei diesen engagierten Bürgern nicht nur Kriminalromanleser und/oder nicht nur Sachbearbeiter von Landratsämtern aktiv sind.

In dem Ort des damaligen involvierten Freundes wurde nie ermittelt,


Woher weiss man das?

Aus guten eigenen Quellen vielleicht, die man besser nicht verrät.

die Familie von dem hat sofort mit Rechtsstreit gedroht.


Und? Welche Macht haette diese? Ist das ein kurdischer Clan aus dem
Libanon? Gibt es irgendwelche Hinweise, dass es genuetzt haette???

Jepp, genau deswegen sind ja Frau Gräff und ihr Anwalt an die Öffentlichkeit.

Am Morgen des Verschwindens von Tanja ist in dem Ort des letzten

Freundes ein Müllcontainer in Brand geraten,

... ein Sack Reis umgefallen, sorry, aber das ist jetzt nicht Dein
Ernst???

Wenn ich sage Akten schreddern (s.o.) klingelts dann?

Eine Möglichkeit wäre z.B. dass der Leichnam von Tanja G. oder sie in

halb betäubtem Zustand erst einige Tage später nach ihrem Verschwinden
die Steilwand heruntergeworfen wurde.

Ja, eine Moeglichkeit. Aber sie hat dennoch schon vorher gerochen, denn
...

Ja, die Frage ist nur WO sie vorher gerochen hat.


Ja, der Umfang des Vortrages eines Ermittlungsleiters zu allen Gedanken
und Spurenakten waere in etwa so langatmig wie die
"Recherches
a la Temps Perdu
" ... Das will keiner hoeren, oder, im Ernst???

Dass es diese Pressekonferenz überhaupt gab, vor Abschluss der Ermittlungen, ist dem Umstand zu verdanken, dass es jede Menge Leute in Trier und Umgebung gibt, die genau das hören wollten.

In den letzten viereinhalb Tag konnte ich, obwohl ich sehr vieles zu

diesem Fall gelesen habe, nicht herausfinden was genau für ein Geruch dies
war und wann dieser auftrat.

Ja. Aber man kann vermuten ...

Wenn eine Behörde sagt "Alles ist gut" oder "Kernkraft ist sicher", dann sollte man als anständiger Bürger dies auch glauben, gell? [[ironie]]

Anja Heinz
Ich habe von einem Wohnungsbesitzer dort gehört der wegen des

unerträglichen Gestanks seine Eigentumswohnung verkauft hat.


Aber man hat "gehoert". Das genau ist der Stoff, aus dem diese "Urban
Legends" immer gewoben werden.

Im Ernst: das soll mit Polizeiarbeit kontrastieren?

Ich bin mir sicher Sie würden alles dafür tun, dass ich vollen Einblick in die Akten bekäme und auch Ermittlungsanweisungen geben könnte, oder? [[ironie]]


Tut mir leid, ich hatte mit Spannung
auf die
"Artikel", die Du gefunden haettest
, gewartet, aber das bestaetigt
mir alles einmal mehr, dass an der Sache nichts dran ist, wenn man solche
Bodensaetze aufruehren muss!

In diesem Beitrag wollte ich hauptsächlich einen Kritikpunkt anbringen siehe unten. Ich bekomme das alles nicht bezahlt.


Ja. Der Rest nun ist wirklich allerschaerfste Spekultation vom Feinsten.
Die Thermik an Steilfelsen ist nicht mit der am Meer zu vergleichen. Wie
tief muss man denn noch in die Mottenkiste greifen, um den Fall Graeff
aufzubauschen???

Mottenkiste: Ein köstliches Argument. Haben Sie noch mehr davon oder war's das schon?

Gehe hin und weise NACHTS Fallwinde nach. Du wirst sie vermutlich nicht
finden. Das ist
wissenschaftsfern.

Vermutlich? Sind Sie doch so überzeugt von Ihrem Wissen?
Übrigens Danke für das Stichwort "Fallwind".
Sie meinen mit den Fallwinden wahrscheinlich die unterhalb der Felsen, oder?

Denn so im Allgemeinen gibt's die schon:

Höllentäler
Der Höllentäler ist ein bekannter Lokalwind bei Freiburg (Berg-/Talwindsystem).
Die Lage am Fuß des Schwarzwaldes und die Ausrichtung des nahen Dreisamtals (Höllentals) bewirken am Rande der Stadt bei sog. autochthonen Wetterlagen, d.h. bei wolkenarmen schwachwindigen Großwetterlagen, thermisch bedingte Ausgleichströmungen. Tagsüber strömen dabei Luftmassen als Hangaufwind bzw. Talwind in Richtung Schwarzwald. Sie führen zu einem spürbaren Luftaustausch. Beginnend nach Sonnenuntergang kehrt sich das System um. Aus den höheren freien Lagen fließt die sich dort nun bildende schwerere Kaltluft als Hangabwind und schließlich als Bergwind von Osten kommend zurück durch das Dreisamtal und als "Höllentäler" Richtung Freiburg.

http://www.deutscher-wetterdienst.de/lexikon/index.htm?ID=H&DAT=Hoellentaeler

D.h. selbst an einem 7. Juni und auch an den darauffolgenden Tagen hat

die Steilwand etwa 13,5 Stunden Zeit sich abzukühlen.

D.h. man müsste für die genaue Ermittlung der Netto-Strahlungsleistung

einiges an Berechnung durchführen. Bei 13,5 Stunden kann einiges an Wärme
verloren gehen.

Nein, muss man nicht - auch nachts ist die Wand waermer als der Rest.
Warum sollte sich das entgegen aller Strahlungs- und Entropiegesetze
umkehren???

s.o. zu Fallwindbeispiel

Am einfachsten wäre wahrscheinlich an einem geeigneten Platz ein

Anemometer aufzustellen

... und nicht im Gelben Forum [[freude]] ...

Ach, auf einmal interessieren Argumente nicht mehr, ja?

Die Steilwand könnte irgendwann am frühen Morgen kälter als z.B. die

unter ihr liegenden Bäume, Büsche oder Wiesen sein

Interessant. Das solltest Du als Kuehlschrank patentieren lassen.

Emissionskoeffizient? Strahlungsbilanz? Schon mal gehört?

Am östlichen Ende von Freiburg, am Ende des Dreisam-Tales gelegen, kann

man im Sommer oft den sogenannten Höllentäler genießen, der kalte Luft
von den hochgelegenen Schwarzwald-Bergen der Umgebung von Freiburg bringt.

Ei, sowas aber auch. Das ist ein anderes Prinzip. U.a. Verdunstungskaelte,
und so.

Falsch. Siehe Begriff "Höllentäler" oben. Wie gesagt am Besten noch mal in Ruhe sich mit dem Begriff Strahlungsbilanz beschäftigen bzw. mit dem Begriff Wärmestrahlung.


Ja, man haette die Baeume besser inspizieren sollen. Und: warum hat das
kein Forist, keiner, der ob des brennenden Muellcontainers besorgte
Esoterik-Forist auch nicht, getan? Auch nicht der um den Wert seiner
Eigentumswohnung betrogene Verkaeufer direkt nebendran? Die gehoeren doch
zur gleichen Vertuschungsszene, oder?

Na wenn die Behörden doch sagen, dass alles in Ordnung ist (Mord, Kernenergie,...)? Wissenschon.

Es ging einzig und allein um das im Gelben Forum gelieferte "Material" ...

CrisisMaven ⌂ @, Dienstag, 14.07.2015, 11:17 vor 3841 Tagen @ Leser68 5805 Views

... und das stuetzt nunmal nicht die vorgetragenen Thesen.

Wenn es mehr und einschlaegiges Material gaebe, koennte man das von vornherein liefern. Das geschieht aber -anscheinend wohlweislich- nicht.

Einige Asservate zum Oktoberfestattentat wurden bereits vernichtet, obwohl Mord in Deutschland nicht verjährt.

Ja, und was hat das mit dem Fall Graeff zu tun? Hier war ein, vermutlich deutscher, Geheimdienst Anstifter oder Taeter, wie bei vielem. Denen kommt sehr entgegen, wenn mit anderen Faellen, etwa Causa Graeff, von ihren Machenschaften abgelenkt wird ...

Die Dunkelziffer auch in Deutschland dürfte ziemlich hoch sein.

Duerfte.

Ich nehme mal an, dass bei diesen engagierten Bürgern nicht nur Kriminalromanleser und/oder nicht nur Sachbearbeiter von Landratsämtern aktiv sind.

Nehmen wir an. Ich nehme halt was anderes an, bzw.: gar nichts.

Aus guten eigenen Quellen vielleicht, die man besser nicht verrät.

Das ist gut.

Jepp, genau deswegen sind ja Frau Gräff und ihr Anwalt an die Öffentlichkeit.

Ist hier im Gelben nicht angekommen, und einzig darum ging es.

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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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