Tacheles im EU-Parlament: "Sie werden euch aufhängen. Und sie haben Recht damit."

Zandow @, Heidenau/Sachsen, Donnerstag, 09.07.2015, 07:57 vor 3900 Tagen 11666 Views

Hallo Gemeinde,


falls die Übersetzungen korrekt sind, hier zum Hauen und Stechen in unserer Demokratie:

https://www.youtube.com/watch?v=vYvzpMMqgZw

Wie @dottore vor Jahren schon schrieb: "Alle Politiker werden hängen. ALLE!"


Gruß in die Runde, Zandow

--
Nuclear power? Yes please!

Word!

Carausius @, Donnerstag, 09.07.2015, 08:13 vor 3900 Tagen @ Zandow 8289 Views

Danke fürs posten!

Dieses kurze Interwiew von vor 30 Monaten

Isländer @, Donnerstag, 09.07.2015, 09:44 vor 3900 Tagen @ Zandow 8101 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 09.07.2015, 09:48

Wie @dottore vor Jahren schon schrieb: "Alle Politiker werden hängen.
ALLE!"

könnte man ebenfalls vor dem EU-Parlament zu einer Rede umarbeiten und in der Presse veröffentlichen.

Es drückt einfach und klar die Zusammenhänge auf.
Und es wird klargestellt, dass die Politiker sich allein schon durch Spesen der Dienstreisen dumm und dämlich an der "Eurorettung" verdienen.

http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2013/01/interview-mit-professor-wilhelm-hankel....


Interview mit Professor Wilhelm Hankel
Dienstag, 8. Januar 2013 , von Freeman um 12:05

Die Neue Luzerner Zeitung publizierte in der heutigen Ausgabe vom Dienstag, 8. Januar 2013, ein bemerkenswertes Interview mit dem deutschen Ökonomen und Euro-Kritiker der ersten Stunde, Prof. Dr. Wilhelm Hankel. Auf einer ganzen Seite an prominenter Stelle führt der Journalist Kari Kälin ein Interview, das es wahrlich in sich hat. Es ist eine Wohltat zu lesen, mit welch messerscharfem Sachverstand Wilhelm Hankel das Euro-Desaster analysiert und dabei kein Blatt vor den Mund nimmt.

Zur Erinnerung, am kommenden Samstag den 12. Januar wird Prof. Hankel einen Referat im Hotel Montana in Luzern zum Thema "Der Euro am Abgrund?" halten. Unbedingt anmelden und dabeisein.

Interview Kari Kälin:

Wilhelm Hankel, wie ginge es Deutschland und den Euroländern heute ohne Euro?

Wilhelm Hankel: Glänzend. Deutschland stünde wirtschaftlich besser da als die Schweiz. Die meisten Euroländer befänden sich heute nicht in einer Krisensituation.

Weshalb?

Hankel: Wir hätten eine Reihe von Wechselkursbereinigungen und Währungsaufwertungen in Staaten wie Deutschland, Österreich oder den nördlichen Ländern erlebt. Wir hätten die Inflationsgefahr im Griff. Die südlichen Krisenstaaten befänden sich dank Abwertung der eigenen Währung auf dem Weg zur Genesung. Die griechische Drachme hätte an Wert verloren. Heute gilt die Unsinnsgleichung, dass ein Euro in Griechenland so viel Wert ist wie in Deutschland. Doch die Kaufkraft liegt in Griechenland gemäss der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) um 40 Prozent tiefer als in Deutschland. Mein Fazit: Ohne Euro ginge es ganz Europa besser. Die Gemeinschaftswährung hat die heutige, katastrophale Lage heraufbeschworen.

Ist der Euro noch zu retten? Oder steht er am Abgrund?

Hankel: Wahnsinn kann man nur eine gewisse Zeit lang betreiben. Was die Schweizerische Nationalbank mit den Eurokäufen macht, betreibt die EU auf monströse Weise im Grossen. Während die Schweizerische Nationalbank «nur» den Wechselkurs stabilisieren will, «rettet» die EU auf noch monströsere Weise ganze Volkswirtschaften und hält sie künstlich auf einem Stand, den sie längst nicht mehr haben. Aus währungs- und finanzpolitischer Sicht sind Staaten wie Griechenland, Spanien, Portugal bankrott. Die Euroretter vollführen eine Bankrottverschleppungspolitik, die sich nicht auf alle Ewigkeit aufrechterhalten lässt. Sie ist nicht zu bezahlen. Die Summen, die im Spiel sind, sind viel zu gross. Die Gesamtverschuldung in der südlichen Eurozone beläuft sich auf rund 13 Billionen Euro. Das entspricht viermal der jährlichen Wirtschaftsleistung Deutschlands.

Sind die Sparprogramme, welche die Troika Griechenland aufzwingt, nicht zielführend?

Hankel: Nein. Hier wird ein Patient quasi ohne Betäubung operiert. Die Euroretter erwarten auch noch, dass die Menschen die Einbussen bei den Einkommen, Renten und Sozialleistungen klaglos hinnehmen. Man kann aber gerade jungen Menschen nicht eine Zukunft ohne Perspektiven, ohne Aussicht auf eine Arbeit, zumuten. Wäre Griechenland nicht in der Eurozone, hätte es seine Währung schon vor Jahren abwerten und eine vernünftige, nationale Wirtschaftspolitik mit eigenen Wechselkursen und eigenen Zinsen verfolgen können. Die heutige Situation führt zum Beispiel dazu, dass Griechenland im eminent wichtigen Tourismussektor aus Kostengründen viele Kunden an die Türkei verloren hat. Athen wird von Brüssel fremdbestimmt.

Sie haben den Euro schon als «lebenden Leichnam» und Missgeburt bezeichnet. Dramatisieren Sie? Momentan herrscht an den Märkten ja eine relative Ruhe.

Hankel: Die Ruhe an den Märkten ist vergleichbar mit der Selbstberuhigung eines Selbstmörders, der von einem Turm springt und sich während des freien Falls sagt: «Es ist ja noch nichts passiert.» Das ist reiner Selbstbetrug.

Sehen Sie einen Ausweg aus der Eurokrise?

Hankel: Ich verrate meine konkreten Vorschläge, die ich an meinem Vortrag vom nächsten Samstag in Luzern präsentieren werde, noch nicht en détail. Die Ironie ist: Man könnte den Euro retten, indem man ihn in Kombination mit nationalen Währungen weiterführt, in einem Verbundsystem mit den von ihm verdrängten alten Währungen. Der Euro wäre dann wie im alten Goldstandard: das «Gold Europas». Wenn auch nur aus Papier oder elektronischer Materie und nicht aus dem gelben Metall. Der Euro konnte niemals nationale Währungen ersetzen, er konnte nur als Alternativwährung fungieren, eben wie früher das Gold im Goldstandard. Kehrte man dahin zurück, hätte das mehrere Vorteile. In der EU verschwände der Graben zwischen Ländern mit und ohne Euro. EU und Eurozone wären identisch. In Kombination mit der nationalen Währung könnten sogar Länder wie die Schweiz, England, Russland oder Norwegen zu Euroländern werden.

Wenn die einzelnen Staaten zu ihren Währungen, also zum Beispiel die Griechen zur Drachme, zurückkehren, hätte das doch verheerende Folgen. Die Griechen würden bei der Ankündigung dieses Schrittes zur Bank rennen und sofort ihre Guthaben sichern.

Hankel: Im Gegenteil: Die Aussicht auf Wiedereinführung der alten Währungen würde einen Freudenrausch auslösen. Nicht nur in Deutschland, wo die D-Mark fast so ein Mythos ist wie der alte Kaiser im Kyffhäuser. Man müsste den Menschen nur klarmachen, dass es sich um einen Währungs-umtausch handelt und nicht um eine Währungsreform. Und dass dieser Umtausch nicht mit einer Wertverminderung ihrer Guthaben einhergeht.

Hat der Euro nicht auch gute Seiten? Die mühsamen Wechselkurse entfallen, Touristen müssen nicht andauernd in die Wechselstube. Das ist doch unter dem Strich praktisch.

Hankel: Jede Bequemlichkeit hat ihren Preis – auch diese. Im Falle des Euros ist der Preis auf Dauer unbezahlbar. Ausserdem ist diese Bequemlichkeit billiger zu haben: am Geldautomaten im Ausland. Er kann inzwischen umrechnen.

Was ist Ihrer Ansicht nach das Grundübel am Euro?

Hankel: Der unverantwortliche Leichtsinn, mit dem Politiker zwingende ökonomische – und menschliche – Gesetze ignoriert haben. Ökonomisch ist es widersinnig, dass sich Staaten mit unterschiedlichen Volkswirtschaften eine Währung teilen. Staat und Währung gehören zusammen. Was versteht denn eine «staatenlose» Zentralbank wie die EZB von den Problemen der ihr anvertrauten 17 Länder? Die sind doch in Griechenland anders als in Deutschland oder der Schweiz. Und: Was bei 17 Euro-Ländern nicht funktioniert, wie soll denn das, wie vorgesehen, bei 28 EU-Ländern klappen? Und dann die menschliche Seite. Die Menschen manifestieren ihre Bedürfnisse mit dem Geldschein. Er lässt erkennen, was sie wirklich wollen, und auch was nicht. Man sieht es jetzt an der Flucht aus dem Euro – nicht nur in den Krisenländern der Eurozone. Einer der grossen Ökonomen der Wiener Schule: Eugen von Böhm-Bawerk, Lehrer des heute viel zitierten Friedrich August von Hayek, hat das bereits vor 100 Jahren in seinem grundlegenden Essay «Macht oder ökonomisches Gesetz?» klar gelegt. Eine Politik, die gegen ökonomische Gesetze und damit gegen menschliche Grundbedürfnisse regiert, zieht immer den Kürzeren. Diese Erfahrung machen derzeit auch die Euroretter. Nur, sie hätten sie sich – und den Menschen, für die sie da sind – ersparen können. Was jetzt passiert und noch passieren wird, war auch schon vorher klar.

Hatten diverse Staaten nach der Wiedervereinigung nicht einfach zu viel Angst vor einem starken Deutschland mit einer starken D-Mark?

Hankel: Noch bevor 1992 der Vertrag von Maastricht über die EU unterzeichnet wurde, forderten Giulio Andreotti, Margaret Thatcher und François Mitterand, die Staatchefs von Italien, Grossbritannien und Frankreich, den damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl dazu auf, der Währungsunion beizutreten. In einem Brief schrieben sie, ein zu starkes Deutschland mit einer zu starken Währung störe Europa und könne nicht hingenommen werden. Nachdem der Euro eingeführt worden war, hat Frankreich als erstes Land die Stabilitätsregeln gebrochen und ein zu hohes Staatsdefizit gemacht. Deutschland zog mit, vermutlich aus Solidarität, damit Paris nicht allein als schwarzes Schaf dastand. Das war eine politische Dummheit der damaligen rot-grünen Regierung.

Sie haben 1998 vor dem deutschen Bundesverfassungsgericht gegen die Einführung des Euro geklagt. Danach hatten Sie Pariastatus. Der Spiegel bezeichnet Sie als «renitenten Professor». Wie haben Sie das erlebt?

Hankel: Der Kreis meiner Fans hat sich verändert. Die Politiker meiden mich. Aber wenn ich irgendwo im Café sitze, setzen sich Menschen spontan zu mir. Ich bin mit diesem Tausch zufrieden. Politiker und Medien schneiden mich, das Volk schätzt mich. Meine Homepage wird tausendfach angeklickt. Die Menschen honorieren meinen Einsatz für sie, Deutschland und Europa. Das tut mir gut.

Die Einführung des Euros konnten Sie nicht verhindern.

Hankel: Natürlich nicht. Aber leider haben sich alle Befürchtungen, die ich zusammen mit Wissenschaftskollegen vorgebracht habe, erfüllt. Entgegen dem Eindruck in der Öffentlichkeit haben wir durch unsere Verfassungsklagen doch einiges erreicht. So hat das Gericht festgehalten, dass die Eurozone eine «Stabilitätsgemeinschaft» sein muss. Wenn dies nicht der Fall sei, habe jede deutsche Regierung das Recht, die Währungsunion wieder zu verlassen. Mit unserer zweiten Klage gegen den Euro-Rettungsfonds EFSF haben wir im Mai 2010 einen weiteren Teilerfolg erzielt, als es um die Hilfen an Griechenland ging. Das Gericht hat festgelegt, dass die Regierung nicht «auto-matisch» Budgetüberweisungen vornehmen darf. Bundeskanzlerin Angela Merkel muss jeweils vorher das Plazet des Parlaments einholen. Das verstand sich nicht von selbst. Und ausserdem gibt es dank diesem Urteil keine Eurobonds, also keine EU-Staatsanleihen.

Sie haben im letzten Sommer auch gegen den dauerhaften Rettungsschirm (ESM) geklagt.

Hankel: Das Hauptverfahren steht noch aus. Dann wird das Gericht auch prüfen, ob die Europäische Zentralbank unbeschränkt Schrottanleihen kaufen darf oder ob das den Rahmen der europäischen Gesetzgebung sprengt. Wir sind zuversichtlich. Unser bester, wenn auch unfreiwilliger Verbündeter ist der europäische Gerichtshof (EuGH). Seine Rechtsbrüche und -verdrehungen sind so unglaublich, dass sie das deutsche Verfassungsgericht gar nicht hinnehmen kann. So hat der EuGH zum Beispiel für rechtens erklärt, dass Eurostaaten für andere Eurostaaten haften – obwohl es die EU-Verträge in der No-Bailout-Klausel strikt verbieten. Doch der EuGH «hilft» den Rettern, indem er die damit verbundenen Milliardenzahlungen als «normale Kredite» interpretiert. Das ist ungeheuerlich. Denn dieses Geld finanziert keine realen Investitionen, es verschwindet in schwarzen Löchern.

Altkanzler Helmut Schmidt (SPD) hat Sie wegen Ihrer Kritik am Euro als geschichtslosen Fachidioten hingestellt. Was sagen Sie ihm jetzt?

Hankel: Wenigstens hat er mir nicht die Fachkompetenz bestritten. Im Übrigen: Er hat Deutschland nur Geld gekostet hat, während ich mit dem «Bundeschätzchen», das ich in meiner Zeit als Leiter der Abteilung «Geld und Kredit» im Bundeswirtschaftsministerium Ende der 1960er-Jahre erfunden habe, der Staatskasse mehrere 100 Milliarden D-Mark eingebracht habe.
Es war unser markwirtschaftliches Gegenstück zum «Volkseigentum» der früheren DDR. Der Bürger wurde mit seinen Spargroschen am Staatsvermögen beteiligt und erhielt dafür – als Quittung – ein gut und progressiv verzinstes, kursschwankungsfreies Wertpapier.
Es war fast ein halbes Jahrhundert lang der Renner am deutschen Kapitalmarkt. Ausserdem wurde es x-fach imitiert: von Sparkassen, Volksbanken usw.
Leider hat die Bundesregierung jetzt zu Jahresende seinen Vertrieb eingestellt, nachdem sie es schon während der letzten Jahre kaum noch verzinst hat.
Es ist eine kolossale Dummheit, denn gerade jetzt kommt es darauf an, möglichst grosse Teile der Staatsschuld im Lande zu behalten – und der Bundesschatzbrief war das ideale Papier dafür.

Heute sind Sie ein viel geladener Redner, im deutschen Politmagazin «Cicero-Liste» figurieren Sie auf der Liste der 500 bedeutendsten deutschen Intellektuellen. Eine Genugtuung?

Hankel: Ja. Aber es ehrt die Juroren. Sie zeigen, dass sie Kritiker respektieren und nicht auf jeden Phrasendrescher reinfallen.

Die europäischen Staatschefs eilen von Krisengipfel zu Krisengipfel und sprechen Abermilliarden zur Rettung von Pleitestaaten wie Griechenland. Was bewirkt dieser Aktivismus überhaupt?

Hankel: Die deutsche Gesellschaft für Sprachwissenschaft hat das Wort «Krisenroutine» zum Unwort des Jahres gekürt. Das Skandalöse ist, dass die Politiker nicht schlecht von ihrer Krisenroutine leben. Die Spesen sind gewaltig. Nur wofür? Die Krisenroutiniers zeigen mit jedem ihrer Gipfel einmal mehr, dass sie gar kein Konzept zur Lösung der Eurokrise haben. Sie verschleudern Billionen Euro, ohne eine Bilanz vorzulegen, aus der klar ersichtlich wäre, wofür. Seit Ausbruch der Eurokrise hat allein die Europäische Zentralbank rund 5 Billionen Euro gedruckt. Oder elektronisch verschickt. Ein materieller Gegenwert dafür ist nirgends zu erkennen. Im Gegenteil: Die Wirtschaftsleistung der Eurozone geht zurück. Es handelt sich also um Geldschöpfung ohne Wertschöpfung. Tatsächlich sind die 5 Billionen sind in den Bankenapparat der Eurozone geflossen. Die Banken haben das Geld mangels ausreichender Kreditnachfrage an der Börse angelegt. Die Frage, die sich jeder stellen muss, lautet: Wann kommt der nächste Schwarze Freitag? Es gibt genügend Parallelen zu den 1920er-Jahren. Auch damals wurde die Geldmenge bei mässigem Wachstum zu stark ausgeweitet. Irgendwann platzt die Blase, weil jemand zu viele Posten auf einmal verkaufte und die Kurse einbrachen, an jenem ominösen Freitag teilweise um bis zu 90 Prozent. Das kann sich wiederholen.

Hat überhaupt noch jemand den Überblick über all die Konstrukte, dank denen die Krisenstaaten der Eurozone aus dem Schuldensumpf finden sollen?

Hankel: Nein. Und ich frage mich, ob dahinter nicht Absicht steckt. Wenn jemand den Überblick hätte, wäre das Entsetzen über die verschwundenen Billionen ja noch grösser. Die Verschleierung ist Teil der Politik der Euroretter. Kämen die ganzen Konsequenzen dieser Übung ans Tageslicht, sie wäre schnell beendet. Gibt es einen intelligenten Politiker, der längst erkannt hat, dass ein Abbruch der Eurorettung nötig wäre? Ich sehe keinen. Leider gibt es genug dumme Politiker in Europa, die die Augen zu und weiter machen.

Sind diese Rettungsschirme denn nicht eine Art Marschallplan wie nach dem Zweiten Weltkrieg, dank denen die verschuldeten Staaten wieder auf die Beine kommen könnten?

Hankel: Ich arbeitete als junger Volkswirt im deutschen Marshall-Plan-Ministerium, als dieser Plan umgesetzt wurde. Der Marshallplan ist der Beweis für die klassische Theorie, dass man Kapital nur durch Arbeit bilden kann. Und dass man, um arbeiten zu können, genügend zu essen haben muss. Um aufzubauen, muss man etwas leisten. Die Eurorettung funktioniert nach dem umgekehrten Prinzip: Geld ohne Leistung. Es wird ein Status quo zementiert. Leider ist es der der Pleite.

Die Schweizerische Nationalbank kauft grosse Mengen an Euro – Ende November sass sie auf einem Devisenbestand von 174 Milliarden Euro – um den Wechselkurs von 1.20 zu verteidigen. Können Sie das nachvollziehen?

Hankel: Ich liebe die Schweiz, aber verstehe die panische Furcht der Schweizer Behörden vor der Aufwertung des Frankens nicht. Sie ist völlig unberechtigt. Die D-Mark hat in ihren letzten 25 Lebensjahren ständig aufgewertet. Deutschland wurde in dieser Zeit nicht ärmer, sondern immer reicher. Das würde auch in der Schweiz passieren. Wer exportiert, muss auch importieren. Die Importe werden bei einer starken Währung ständig billiger, auch für Wirtschaft und Industrie. Sie gewinnt an Wettbewerbsfähigkeit. Mein früherer Chef, Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller von der SPD, sagte damals: Jede DM-Aufwertung ist eine Ausschüttung von «Sozial-Dividende an das deutsche Volk». Man kann sich mehr im Supermarkt kaufen und reist günstiger ins Ausland. Das gilt auch für die Schweiz. Die Schweizerische Nationalbank verschwendet Volksvermögen, wenn sie Geld in einer Währung anlegt, die es wahrscheinlich schon bald nicht mehr gibt. Wo bleibt da der gesunde Menschenverstand? Der Schweizer Sinn fürs Reale?

Die EU hat den Friedennobelpreis erhalten. Ihr Kommentar?

Hankel: Da war wohl der Wunsch der Vater des Gedankens. Seit wir den Euro haben, nehmen die Gehässigkeiten und Animositäten unter den europäischen Völkern in einem erschreckenden Ausmass zu. Die zu rettenden Euroländer haben sich nicht gerade überschwänglich für die vielen hundert Milliarden Euro, die sie als Hilfe erhalten haben, bedankt. Bei den nächsten Milliarden werden sie es auch nicht tun. Ich kann nicht nachvollziehen, was sich das Nobelpreiskomitee bei der Verleihung dieses Preises gedacht hat. Nicht die EU sichert den Frieden Europas, sondern die Einsicht, dass man einen Dritten Weltkrieg weder braucht noch bezahlen könnte.

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Interview mit Professor Wilhelm Hankel http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2013/01/interview-mit-professor-wilhelm-hankel...


LG
Isländer

--
Alle meine Beiträge stelle ich unter Vorbehalt zukünftiger Erkenntnisse.
Die Zeiten des direkten Beweises sind vorbei.
18tm4vxxbKH878xhLWGMhdhtx3rJ16Jc2P

"Alle Politiker werden hängen. ALLE!"

Sylvia @, Donnerstag, 09.07.2015, 10:07 vor 3900 Tagen @ Zandow 7894 Views

Die Frage ist, ob die verantwortlichen Politiker dann überhaupt noch am Leben sind, wenn die große Laternenmastendekoriererei beginnt - wenn sich der Zorn der Generation Y entfacht.

Heute schreibt "Die Welt": Die Generation Y trägt die Kosten des Sozialstaates

"Die älteren Generationen werden von den Volksparteien mit finanziellen Leistungen umworben. Zahlen muss dafür unter anderem Generation Y. Dazu zählen Menschen, die von den späten 70er-Jahren bis in die 90-Jahre hinein geboren wurden ..."

Erst nach der vollständigen Griechenlandisierung Europas

Brauer @, Donnerstag, 09.07.2015, 10:55 vor 3900 Tagen @ Sylvia 6659 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 09.07.2015, 11:02

Die Frage ist, ob die verantwortlichen Politiker dann überhaupt noch am
Leben sind, wenn die große Laternenmastendekoriererei beginnt - wenn sich
der Zorn der Generation Y entfacht.

Na hoffentlich leben sie dann noch - schließlich wünscht man niemandem etwas Schlechtes [[freude]]

Aber in Europa kann so etwas nur von Deutschland und Frankreich ausgehen.
Dass Millionen demonstrierende (vielleicht bald randalierende) Griechen, Spanier oder Portugiesen keine Rolle spielen, hat man ja schon gesehen.
Es sei denn, der Kettenbrief reißt da ab.
Aktuell bin ich mir aber sicher, dass es Mittel und Wege gibt das nochmals zu verhindern.

Wenn es aber einmal so weit ist, werden auch endlich die Einwegspiegel zerschlagen, in denen sich die heutigen Politiker noch aufhübschen,
unter völliger Ignoranz der Frage, ob und warum denn auf der anderen Seite jemand sitzt.
Dann kann man wenigstens mal ordentlich durchlangen.

etwas Musik: Q5 - When the mirror cracks (1986)

When the mirror cracks
guess who’s really looking back at you
What an abomination
Don’t you people know your race is through

How can we survive
when everything you hear is just a lie
How can we survive
when everything you’re telling us is lies

Does your blood run cold when thinking
that someday you will be old
Faster than the speed of light
those images that run our lives are told

...

No one knows who runs the show
We don’t have time, we got to go… goodbye
Following the master’s voice leading us
to make the choices… lies

Ja, aber diese Jungwaehler(innen) sind noch bekloppter als ihre Vorfahren ...

CrisisMaven ⌂ @, Donnerstag, 09.07.2015, 11:00 vor 3900 Tagen @ Sylvia 6856 Views

Die älteren Generationen werden von den Volksparteien mit finanziellen Leistungen umworben.

Dass man dann solche Politker waehlt, zumindest als Kinderloser, aber auch als Oma, die ihre Rente grossenteils unverbraucht an Enkel verschenkt, kann ich verstehen. Jedem ist das eigene Hemd naeher als die Windel des dementen Nachbarn.

Zahlen muss dafür unter anderem Generation Y. Dazu zählen Menschen, die von den späten 70er-Jahren bis in die 90-Jahre hinein geboren wurden ..."

Was ich aber nicht verstehe, ist, dass "die gebildetste aller Generationen" (wenn man die Anzahl Gymnasist(inn)en und Hochschulbesucher(innen) zum Masstab nimmt) diese Teletubbies auch waehlt und geradezu frenetisch bejubelt.

Und: beide Generationen koennen von sich behaupten, sie haetten sich ihr finanzielles Schicksal erwaehlt. Manchmal schlaegt das Karma schon im laufenden Leben zu. Ist auch gut so. Nicht auszudenken, wenn all diese Menschen als ebensolche Bloedmaenner und -frauen wiedergeboren wuerden ...

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English

•Die Qualitäten eines Landes sind auf Minderheiten zurückzuführen, seine Mängel auf Mehrheiten - N.G.Davila

Fidel @, Donnerstag, 09.07.2015, 11:35 vor 3900 Tagen @ CrisisMaven 6173 Views

Was ich aber nicht verstehe, ist, dass "die gebildetste aller
Generationen" (wenn man die Anzahl Gymnasist(inn)en und
Hochschulbesucher(innen) zum Masstab nimmt)
diese Teletubbies auch waehlt und geradezu frenetisch bejubelt.

Du stellst dich jetzt absichtlich unverständig....

Der Absturz unseres Bildunsniveaus ist der Korruoption von oben nach unten geschuldet. Niemand denkt daran was eine akademische Bildung wert ist, wenn alle eine haben - jeder glaubt seine Brut als die eine Ausnahme.

Wobei sich die zum arschkriechen erzogenen Zäpfchen auch noch wohl fühlen.

Absichtlich unverstaendig ... bin halt nicht der Herr Jesus ;-) ...

CrisisMaven ⌂ @, Donnerstag, 09.07.2015, 12:13 vor 3900 Tagen @ Fidel 6030 Views

Du stellst dich jetzt absichtlich unverständig....
Der Absturz unseres Bildunsniveaus ist der Korruoption von oben nach unten geschuldet.

Ja, gerade die "Versuche" (wer wird denn bei Sozialdemokraten an Absicht denken), die Schulen egalitaerer zu machen, haben dazu gefuehrt, dass die Ungleichheit im deutschen Bildungswesen groesser ist als in allen anderen OECD-Staaten.

Niemand denkt daran was eine akademische Bildung wert ist, wenn alle eine haben - jeder glaubt seine Brut als die eine Ausnahme.

Das ist jetzt so 'ne Sache. Es spricht m.E. nichts gegen eine akademische Ausbildung, auch nicht beim Handwerksmeister, im Gegenteil. Auch darf der Ingenieur gerne Handwerker sein. Ein Priester, der daneben noch was "gescheites" gelernt hat, was aber fast nur bei Jesuiten vorkommt, ist auch nicht zu verachten.

Wenn alle eine akademische Bildung haetten, auch der Handwerker, koennte er weniger vom studierten "Banker" abgezockt werden usw.

Niemand sagt ja, dass Lesen weniger wert ist, weil es "jeder" kann. Im Gegenteil, erst wenn alle lesen koennen, kann sich jeder "blind" drauf verlasssen, dass er sich schriftlich ausdruecken kann, ohne es dann nochmal einzelnen vorzulesen (vgl. frueher die reitenden Verkuendiger kaiserlicher Erlasse).

"Mir kommt es sogar vor, als ob genau diese "Bildung" daran schuld ist" sagt @Brauer.

Und so sehe ich das i.W. auch. Das mit der "gebildetsten" Generation ist eher sueffissant zu lesen.

Es geht durch alle Schichten. Die Scanner-Kasse rechnet heutzutage auch das Wechselgeld aus. Frueher konnte eine Baeckerei-Verkaeuferin mit Hauptschulabschluss schneller rechnen als die gebildete Frau Doktor mit einem Taschenrechner.

Frueher konnte der mit dem Rechenschieber in der Laborkittel-Brusttasche herumlaufende Ingenieur "blind" erkennen, ob er sich um eine Zehnerpotenz verschaetzt hatte.

Heute koennen fast alle z.B. nicht mehr (wirklich) rechnen. Und: da Rueckwaertslaufen-Koennen etwas mit dem Subtrahieren und Zaehlen-Koennen zu tun hat, ebenso wie Baeumeklettern, wird das in dieser Generation auch nicht mehr leicht zu heilen sein.

Unser "Bildungs"system wird grossenteils den falschen "gerecht". Aber ich meine, dass man sich dahinter nicht verstecken duerfen koennen sollte. Ich, und viele andere, denen ich im Leben begegnet bin, haben sich ihre Bildung ja auch trotz Schule erworben!

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English

Ich bin Handwerksmeister und stecke so machen Akademiker........

ottoasta @, Donnerstag, 09.07.2015, 12:47 vor 3900 Tagen @ CrisisMaven 6501 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 09.07.2015, 13:02

.........locker in meine Tasche![[top]]

Ich habe viele Kurse zur Amateurfunkreife gehalten. Da habe ich gesehen, was der Herr Doktor oder gar Prof. für Nieten sind.
Denen musste ich sehr oft noch das Bruchrechnen beibringen, von der Physik ganz zu schweigen.
Formel umstellen? Ja, hatten die mal in der Schule gehabt. Vergessen, weil denen das Prinzip nicht beigebracht wurde, nur schematisch! Wie z.B. das 'Idiotendreieck' bei U=IxR
Pythagoras? Nötig bei Scheinleistung, Wirkleistung, Blindleistung.
Können die meisten nicht mehr.

Auch im Berufsleben sind da viele Nieten!

Ich habe viele Krankenhäuser, Kliniken, Rehakliniken usw. mit Betriebsfunk und Personenrufanlagen ausgerüstet. Es war jedesmal ein Drama, den Medizinern die Bedienung beizubringen, vor allem bei den Geräten mit Rücksprechen.

Ausnahmen: Anästhesisten, die haben schnell kapiert!

Ich habe meine Meisterprüfung als Externer ohne Meisterschule gemacht!
Das konnten die bei der Anmeldung bei der Handwerkskammer kaum glauben!
Meine Generation hat ja noch in der Schule was Richtiges gelernt!

**

Frueher konnte der mit dem Rechenschieber in der Laborkittel-Brusttasche
herumlaufende Ingenieur "blind" erkennen, ob er sich um eine Zehnerpotenz
verschaetzt hatte.

**
Ich habe das auch noch gelernt, es gab keine Taschenrechner! Rechenschieber gehörte zum Alltag!

Die jungen Leute tun mir leid! Keinen Mumm mehr, zum großen Teil Schleimer; was waren wir für Rabauken! Respekt vor dem Lehrkörper? Niemals!

Und trotzdem hat es jeder aus meiner Klasse (Realschule) zu was gebracht!
Viele selbständige Handwerker, Unternehmer usw.
Etliche auf dem zweiten Bildungsweg (Telekolleg) zu Ingenieuren.

Jeder ohne Ausnahme hat sein Leben gemeistert! Ohne Arschkriecherei.

Otto
--------

--
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
Tolstoi

:-)))) - wenn du als Unternehmer den Leuten in die Ä. kriechst, hast du keine Zeit mehr, etwas zu "unternehmen".

Olivia @, Donnerstag, 09.07.2015, 13:29 vor 3900 Tagen @ ottoasta 5553 Views

Jeder ohne Ausnahme hat sein Leben gemeistert! Ohne Arschkriecherei.

Otto
--------

--
For entertainment purposes only.

Deflation gegen die Ideologie von begaben und Begabung

Fidel @, Donnerstag, 09.07.2015, 14:59 vor 3900 Tagen @ CrisisMaven 5419 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 09.07.2015, 15:36

Ja, gerade die "Versuche" (wer wird denn bei Sozialdemokraten an Absicht
denken), die Schulen egalitaerer zu machen, haben dazu gefuehrt, dass die
Ungleichheit
im deutschen Bildungswesen groesser ist als in allen anderen
OECD-Staaten
.

Meinst Du wirklich, die Lehrkörper des Bildungssystems verfolgen noch die Ideologien der Universitäten oder linker Philosophen/Pädagogen, während die Deflation durch die Klassenzimmer und Hörsäle fegt?

Das ist jetzt so 'ne Sache. Es spricht m.E. nichts gegen eine akademische
Ausbildung, auch nicht beim Handwerksmeister, im Gegenteil. Auch darf der
Ingenieur gerne Handwerker sein. Ein Priester, der daneben noch was
"gescheites" gelernt hat, was aber fast nur bei Jesuiten vorkommt, ist auch
nicht zu verachten.

Gegen Wissen war nie etwas einzuwenden.

Wenn alle eine akademische Bildung haetten, auch der Handwerker, koennte
er weniger vom studierten "Banker" abgezockt werden usw.

Abzocken und abgezockt werden hat nichts mit Bildungsabschlüssen zu tun, sondern mit Ausnutzung menschlicher Schwächen.

Niemand sagt ja, dass Lesen weniger wert ist, weil es "jeder" kann.

Ist das alles so einfach?

Die Linke der 1970er glaubte an das "Begaben" und wollte die "Begabung" negieren. Dafür hat man reichlich Lehrer verbeamtet.
In der Ideologie sehe ich heute weniger das Problem als in der Deflation der Einkommen.
Längst wissen alle Eltern, dass ihre Kinder höhere Abschlüssen benötigen, um halbwegs den sozialen Status zu halten.
Längst werden alle unbequemen Lehrer (zu streng/hohe Ansprüche, zu wenig opportun, zu engagiert) durch schnittigere mit Beförderungen kalt gestellt.

Wo bleibt den der Aufschrei der Bildungsinstitutionen angesichts der schwachen Leistungen ihrer Kunden? Das sehe ich übergreifend in allen Disziplinen. Wer wagt denn gegen den Elternwillen angemessene Leistungsbeurteilungen zu vertreten, wenn Urkundenfälschungen (Zeugnisse) am Telefon von Vorgesetzten befohlen werden?

Das Hemd ist mir näher als der Rock - so halten es nicht nur Lehrkörper, so sehen es auch Kinder, Schüler, Studenten, Auszubildende...
Der Erfolg gibt ihnen Recht und Erfolg misst sich in Einkommen.

Ich kann es niemandem verdenken, dass grüne Teletubbies zu Vorbildern werden, wenn es zur Umwertung aller Werte kommt.

Nach meiner Meisterprüfung habe ich nur Scham empfunden, zu so einer Farce ist diese Show verkommen.
Leistungsfähigkeit will jeden Tag bewiesen werden...

"WählX", bitte ;-)

Brauer @, Donnerstag, 09.07.2015, 11:39 vor 3900 Tagen @ CrisisMaven 6076 Views

Was ich aber nicht verstehe, ist, dass "die gebildetste aller
Generationen" (wenn man die Anzahl Gymnasist(inn)en und
Hochschulbesucher(innen) zum Masstab nimmt)
diese
Teletubbies
auch waehlt und geradezu frenetisch bejubelt.

Mir kommt es sogar vor, als ob genau diese "Bildung" daran schuld ist.
Jedenfalls kommt es mir vor als korrelierte die Bildungsquantität positiv mit der Naivität. Zwar dann irgendwie auf höherem Niveau, aber ohne andere Schlüsse.
Und der Rest (der zweifellos vorhanden ist) tritt öffentlich kaum in Erscheinung.
Biedermeier.

Und: beide Generationen koennen von sich behaupten, sie haetten sich ihr
finanzielles Schicksal erwaehlt. Manchmal schlaegt das Karma schon im
laufenden Leben zu.

Mit Glück ist man aber nach einem Neustart Profiteur der neu aufgesetzten Systemvariation und darf im Alter doch noch abgreifen.
Es ist halt noch nicht ganz klar, wer am Ende in die Röhre schauen muss.

Profiteuer nach Neustart ... da kriegen die Greise dann doch noch die Maedels ab (ohne Lotto) ...

CrisisMaven ⌂ @, Donnerstag, 09.07.2015, 12:22 vor 3900 Tagen @ Brauer 6205 Views

Mit Glück ist man aber nach einem Neustart Profiteur der neu aufgesetzten Systemvariation und darf im Alter doch noch abgreifen.

"Ich kenne Kollegen, die fliegen nach USA um dort Aufträge auszuführen weil es dort niemand kann. Die Leute sind alt. Bald fliegt keiner mehr dorthin.
Und dann? Ich warte einfach mal ab."
sagte Forist @Durran richtig.

Das "Gold zwischen den Ohren" wird manchem noch extreme Profite bescheren. Und: man kann darauf keine Zwangshypotheken eintragen ...

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English

"Die heutige Jugend ist von Grund auf verdorben. Sie ist böse, gottlos und faul..."

Bernadette_Lauert, Donnerstag, 09.07.2015, 14:03 vor 3900 Tagen @ CrisisMaven 5985 Views

"Die heutige Jugend ist von Grund auf verdorben. Sie ist böse, gottlos und faul. Sie wird niemals so sein wie die Jugend vorher und es wird ihr niemals gelingen unsere Werte zu erhalten."

Wer hier zustimmend mitklatschen würde, bei diesem Zitat, bitte die Hintergründe in Erfahrung bringen...
Ich hab die Watzlawick-Vorlesung dazu gleich mal richtig hingespult:
https://youtu.be/M7aMmiMrYmU?list=PLgWOQZ2ueFyLGis3wKC0gJ_ChWh_6sobD&t=224

[image]

Gruß, Bla

ad Generationskonflikt und Tontafeln

Phoenix5, Donnerstag, 09.07.2015, 16:25 vor 3900 Tagen @ Bernadette_Lauert 5336 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 09.07.2015, 16:38

"Die heutige Jugend ist von Grund auf verdorben. Sie ist böse, gottlos
und faul. Sie wird niemals so sein wie die Jugend vorher und es wird ihr
niemals gelingen unsere Werte zu erhalten."

Wer hier zustimmend mitklatschen würde, bei diesem Zitat, bitte die
Hintergründe in Erfahrung bringen...
Ich hab die Watzlawick-Vorlesung dazu gleich mal richtig hingespult:
https://youtu.be/M7aMmiMrYmU?list=PLgWOQZ2ueFyLGis3wKC0gJ_ChWh_6sobD&t=224

Ich habe jetzt lange im Netz eine valide Quelle gesucht, ob diese Tontafel tatsächlich aus 1000 v. Chr. stammt und woher aus Babylonien sie genau stammt und leider (bis auf Watzlawicks Behauptung, die überall im Netz übernommen wird) nichts gefunden. Tatsächlich gibt es mehrere solche Tontafeln aus unterschiedlichsten Jahrtausenden, die Kritik an der Jugend üben und sie stammen zumeist aus einer Zeit der zunehmenden Urbanisierung, Bürokratisierung, arbeitsteiligen Wirtschaft und Massenproduktion der jeweiligen Kultur (z.B. Ende Uruk-Zeit [ca. 3000 v.Chr.] oder Ende UrIII-Zeit [ca. 2000 v. Chr.] mit anschließendem rapiden Verfall), ergo sind diese Generationskonflikte ein Symptom der Zivilisationsphase und nicht der Kulturphase eines Reiches. Wer sie lächelnd als Argument benutzt, dass die Jugend schon seit 5000 Jahren heruntergemacht wird, der verkennt das zyklische Element der Weltgeschichte. Auch Sokrates´, Platos´ und Aristoteles´ Kritik an der Jugend läuteten die Winterphase ihrer Kultur ein. Natürlich hat nicht die Jugend schuld am Untergang der Zivilisation - vielmehr hat die Zivilisation schuld an der Degeneration der Jugend. Ein ähnliches Symptom für eine untergehende Zivilisation ist ja auch die Kinderlosigkeit, die in verschiedensten Epochen beklagt wird. Wer sie als Argument benutzt, dass ja "von Reaktionären schon immer gegen die Kinderlosigkeit gewettert wurde", der sollte mal genau hinschauen, was mit diesen entsprechenden Kulturen am Ende geschah.

Beste Grüße
Phoenix5

Wie es Politiker anstellen, maximalen Schaden an Land und Volk zu stiften

Monterone @, Donnerstag, 09.07.2015, 11:42 vor 3900 Tagen @ Sylvia 6493 Views

Am Beispiel von Manfred Weber (CSU) sehen wir, wie uns die Politiker mit kalter Absicht in die Scheiße reiten.

Seine Rede im EU-Parlament, wie er Alexis Tsipras attackiert, ohne auch nur mit einem Wort auf die von Hochfinanz und USA betriebene Währungsunion und den Bruch von Völkerrechtsverträgen einzugehen (Maastricht, Lissabon) ist eine Unverschämtheit sondergleichen.

Für noch viel schlimmer halte ich aber, daß dadurch wieder die alten antideutschen Ressentiments hochkochen, von wegen Arroganz, Grobheit, Unhöflichkeit und der Absicht, ein weiteres mal Europa unterwerfen zu wollen, diesmal aber mit anderen Mitteln als denen eines Adolf Hitler.

Nach dem Ende der BRD werden Juristen hoffentlich prüfen, wie ein Verhalten zu bewerten ist, mit dem dritte Staaten gegen das eigene Land aufgehetzt werden.

An dem Punkt stellt sich ganz von selbst die Frage, welchen Interessen dieser ehrenwerte Herr Weber eigentlich dient? Deutsche können es nicht sein.

http://www.dailymotion.com/video/x2x8gy2_le-mepris-allemand-pour-la-grece-en-plein-parl...

Am gleichen Tag von Webers Rede, 8.7., stellen die uns sehr wohlgesonnenen, extrem revisionistischen Seiten von Quenel+ folgenden Beitrag in's Netz:

*Die deutsche Verachtung für Griechenland im vollen europäischen Parlament.*

http://quenelplus.com/videos/le-mepris-allemand-pour-la-grece-en-plein-parlement-europe...

Es gäbe noch weitere Beispiele, wie jetzt wieder die alten antideutschen Dämonen hochkommen, Charles Sannat, *Die mörderischen Deutschen* oder *Die lateinische Achse gegen die germanische Achse*.

http://www.24hgold.com/francais/actualite-or-argent-les-teutons-flingueurs-.aspx?articl...

http://www.egaliteetreconciliation.fr/L-axe-latin-contre-l-axe-germanique-33874.html

Monterone

Bismarck hätte diesen Weber sofort rausgeschmissen

Monterone @, Donnerstag, 09.07.2015, 13:15 vor 3900 Tagen @ Monterone 5949 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 09.07.2015, 13:26

Im Moment befindet sich eine französische Delegation in Athen, um den Griechen bei der Ausformulierung ihrer Reformvorschläge zu helfen, die, machen wir uns nichts vor, ein weiteres mal Deutschland bluten lassen werden, ganz im Sinne des Versailles ohne Krieg.

Anhand des französisch-griechischen Zusammenspiels sollte man erkennen, daß Weber mit seinem unmöglichen Auftritt nicht nur Griechenland beleidigt hat, sondern indirekt auch alle Länder, die mit Athen sympathisieren, allen voran Frankreich, danach Italien, Spanien und Portugal.

Für nichts und wieder nichts provoziert dieser CSU-Heini eine Art feindlicher Einkreisung, sagen wir besser, gegnerische Frontstellung, der die kastrierte, verblödete und vom Schuldkult gelähmte BRD garantiert nichts entgegenzusetzen hat.

Erst recht nicht, wenn man weiß, daß Rothschild, Soros, Goldman Sachs und USrael ebenfalls auf Seiten Athens stehen.

Wofür sollte Webers bierzeltmäßige Flegelei gut gewesen sein?

Für nichts und wieder nichts. Weder taktisch-politisch noch im Sinne der Wahrheit.

Wäre Weber daran interessiert gewesen, im EU-Parlament ein paar Wahrheiten rauszulassen, hätte er zunächst Verständnis für die griechische Situation gezeigt, Griechenlands Verdienste um die europäische Kultur und Wissenschaft betont und wäre danach auf die unheilvolle Rolle Angloamerikas und der Hochfinanz zu sprechen gekommen, die Europa zwei mal zerstört haben und dabei sind, es mit ihrer bekannten Methode der Balance of Power ein drittes mal zu versuchen.

Als Schluß der Rede hätte sich ein Appell angeboten, daß sich die Europäer nicht schon wieder zum Vorteil dritter Mächte gegeneinander hetzen lassen sollen.

Politiker, die sich benommen haben wie dieser Weber, wurden von Bismarck sehr schnell an die frische Luft gesetzt.

Gut, es waren keine Abgeordneten, sondern Botschafter. Insofern ist meine Überschrift nicht ganz richtig.

Aus den Schriften Bismarcks ist mir ein Fall bekannt, wo der preußische Botschafter in Bayern, dort wo Weber herkommt, ein Herr von Werthern, abberufen wurde, weil er es an Höflichkeit fehlen ließ, wobei dessen Ausrutscher lange nicht an Herrn Webers im schlechtesten Sinne proletenhafte Rüpelei heranreichten.

Am Verhalten des CSU-Dackels finde ich besonders ekelerregend, daß er sich erst traut, gegen Tsipras das Maul aufzureißen, wo sich Griechenland in einer Situation existenzbedrohender Schwäche befindet, ähnlich wie Deutschland nach Versailles.

Diese Dimensionen der Niedertracht, Feigheit, des Nach-oben-Kuschens-nach-unten-Tretens und am Kern der Probleme Vorbeisalbaderns sind nicht etwa nur typisch deutsch, das ist typisch demokratisch.

Monterone

Bismarcks Gedanken und Erinnerungen

aliter @, Donnerstag, 09.07.2015, 13:39 vor 3900 Tagen @ Monterone 5625 Views

sind jederzeit lesenswert. Die Allürenlosigkeit selbst des Königs/Kaisers zB. in der berühmten Szene "ich sehe uns schon auf dem Gendarmenmarkt hängen..." ! Wenn man bedenkt, damals war das Reich noch bzw. schon richtig gross.

Meine ganz persönlichen Leseempfehlungen

Monterone @, Donnerstag, 09.07.2015, 14:38 vor 3900 Tagen @ aliter 5683 Views

sind jederzeit lesenswert. Die Allürenlosigkeit selbst des Königs/Kaisers
zB. in der berühmten Szene "ich sehe uns schon auf dem Gendarmenmarkt
hängen..." ! Wenn man bedenkt, damals war das Reich noch bzw. schon
richtig gross.

Freut mich, daß Du das erkannt hast. Man macht sich ein völlig falsches Bild von Bismarcks humorvoller Unverkrampftheit, so lange man ihn nicht gelesen hat.

Wenn mich jemand fragt, welche Leseempfehlung ich geben könnte, wäre meine Antwort: Bismarck ist unverzichtbar, da es bei uns leider nicht in dem Umfang gehaltvolle politische Literatur gibt wie in Frankreich.

Grob gesagt, es käme darauf an, sich endlich vom verlogenen Anglodreck zu lösen und das alte Europa als Quelle wiederzuentdecken.

Von wenigen Ausnahmen abgesehen ist, was aus in englischer Sprache geschrieben wurde, ein Fal für die Klorolle.

Leider kennen die Deutschen nichts anderes mehr, als ihre politische Orientierung aus gebrauchtem A...papier herauszulesen.

Monterone

Hier, für dich:

Broesler, Donnerstag, 09.07.2015, 14:42 vor 3900 Tagen @ Monterone 5706 Views

[image]

Alles kann, nichts muss. Es liegt in unserer Hand. [[zwinker]]

Ahoi
Broesler

Lafontaine: *Außenpolitik der USA ein einziges Lügengebäude.*

Monterone @, Freitag, 10.07.2015, 12:35 vor 3899 Tagen @ Monterone 4505 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 10.07.2015, 13:08

Grob gesagt, es käme darauf an, sich endlich vom verlogenen Anglodreck zu
lösen und das alte Europa als Quelle wiederzuentdecken.

Von wenigen Ausnahmen abgesehen ist, was aus in englischer Sprache
geschrieben wurde, ein Fal für die Klorolle.

Oskar Lafontaine über die Verlogenheit Angloamerikas und noch ein paar Kleinigkeiten.

https://www.facebook.com/Anonymous.Kollektiv/videos/vb.271619909551143/864025393643922/...

Seine Aussagen gehen zwar in die richtige Richtung, aber bei Weitem nicht weit genug.

Man muß davon ausgehen, daß alles, was mit den USA und England in systemkonformer Weise in Verbindung gebracht werden kann, aus Lüge und Betrug besteht.

Es wäre mehr als hilfreich und ein wichtiger Schritt zu unserer Befreiung, alles Angloamerikanische unter den Generalverdacht der Verlogenheit zu stellen, das ganze Spektrum von Demokratie, Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur, Geschichtsschreibung und Medien, bis hinein in die feinsten Verästelungen der Unterhaltung.

Monterone

Die Folgen der Hochverratspolitik eines Manfred Weber

Monterone @, Freitag, 10.07.2015, 16:03 vor 3899 Tagen @ Monterone 4375 Views

Anhand des französisch-griechischen Zusammenspiels sollte man erkennen,
daß Weber mit seinem unmöglichen Auftritt nicht nur Griechenland
beleidigt hat, sondern indirekt auch alle Länder, die mit Athen
sympathisieren, allen voran Frankreich, danach Italien, Spanien und
Portugal.

Für nichts und wieder nichts provoziert dieser CSU-Heini eine Art
feindlicher Einkreisung, sagen wir besser, gegnerische Frontstellung, der
die kastrierte, verblödete und vom Schuldkult gelähmte BRD garantiert
nichts entgegenzusetzen hat.

Jacques Sapir schreibt, Frankreich habe sich im Streit um die Griechenland-Schulden den USA angeschlossen und stehe nicht mehr für die von der BRD vertretene Position.

Merkt Ihr, wie Weber, Schäuble, Merkel und alle anderen Demokraten nichts auslassen, um unsere Todfeinde zu stärken und uns zu schwächen?

Ich halte das nicht mehr für Zufall oder Blödheit. Das ist eine Politik, die jeder Rechtsstaat als Hochverrat und Kollaboration anlagen und entsprechend sanktionieren würde.

http://www.egaliteetreconciliation.fr/La-trahison-de-Tsipras-33929.html

Die nächste Bestätigung ist auf dem Weg

Monterone @, Samstag, 11.07.2015, 11:19 vor 3898 Tagen @ Monterone 4003 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 11.07.2015, 11:30

Im Moment befindet sich eine französische Delegation in Athen, um den
Griechen bei der Ausformulierung ihrer Reformvorschläge zu helfen, die,
machen wir uns nichts vor, ein weiteres mal Deutschland bluten lassen
werden, ganz im Sinne des Versailles ohne Krieg.

Anhand des französisch-griechischen Zusammenspiels sollte man erkennen,
daß Weber mit seinem unmöglichen Auftritt nicht nur Griechenland
beleidigt hat, sondern indirekt auch alle Länder, die mit Athen
sympathisieren, allen voran Frankreich, danach Italien, Spanien und
Portugal.

Für nichts und wieder nichts provoziert dieser CSU-Heini eine Art
feindlicher Einkreisung, sagen wir besser, gegnerische Frontstellung, der
die kastrierte, verblödete und vom Schuldkult gelähmte BRD garantiert
nichts entgegenzusetzen hat.

Erst recht nicht, wenn man weiß, daß Rothschild, Soros, Goldman Sachs
und USrael ebenfalls auf Seiten Athens stehen.

Wofür sollte Webers bierzeltmäßige Flegelei gut gewesen sein?

Für nichts und wieder nichts. Weder taktisch-politisch noch im Sinne der
Wahrheit.

Schon kommt die nächste Bestätigung.

Im Guardian schreibt Varoufakis, Deutschland wolle Griechenland brechen, um Frankreich zu disziplinieren.
http://www.theguardian.com/commentisfree/2015/jul/10/germany-greek-pain-debt-relief-grexit

Damit versucht er, eine gemeinsame griechisch-französische Frontstellung gegen Tätervolk-Deutschland aufzubauen, was ihm vermutlich gelingen wird, da beide Länder über viele Interessengegensätze sich in einem Punkt sofort einig werden: Deutschland zahlt!

Teils offen, teils verdeckt werden sie in ihrem versaillemäßigen Vorhaben von den meisten europäischen Staaten sowie Angloamerika, Hochfinanz und Israel unterstützt.

Uns regelmäßig in eine völlig ausweglose politische Isolation zu manövrieren, ist das bevorzugte Geschäft von Figuren wie Weber, Schäuble, Merkel, Gauck usw. usf.

Danach stellen sie sich hin und sagen *tut uns ja leid, aber gegen diese Übermacht konnten wir nichts ausrichten*.

Wie in etwa auf internationaler Ebene die Herausbildung von Koalitionen läuft, und welche Probleme sich daraus für das per se eingekreiste Deutschland ergeben, wäre bei Bismarck nachzulesen, aber garantiert nicht in dem, pardon, verlogenen angloamerikanisch-demokratischen Scheißdreck, mit dem sich die Deutschen seit Jahrzehnten vollfressen.

Monterone

Was uns Manfred Weber und Wolfgang Schäuble einbrocken

Monterone @, Freitag, 10.07.2015, 11:26 vor 3899 Tagen @ Monterone 5093 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 10.07.2015, 11:40

Am Beispiel von Manfred Weber (CSU) sehen wir, wie uns die Politiker mit
kalter Absicht in die Scheiße reiten.

Seine Rede im EU-Parlament, wie er Alexis Tsipras attackiert, ohne auch
nur mit einem Wort auf die von Hochfinanz und USA betriebene
Währungsunion und den Bruch von Völkerrechtsverträgen einzugehen
(Maastricht, Lissabon) ist eine Unverschämtheit sondergleichen.

Für noch viel schlimmer halte ich aber, daß dadurch wieder die alten
antideutschen Ressentiments hochkochen, von wegen Arroganz, Grobheit,
Unhöflichkeit und der Absicht, ein weiteres mal Europa unterwerfen zu
wollen, diesmal aber mit anderen Mitteln als denen eines Adolf Hitler.

Typen wie Weber (CSU) und Schäuble (CDU) haben wir es zu verdanken, wenn solche Bilder gezeigt werden, und dabei nicht nur in Athen die Leute johlen.

[image]

Die Krönung der staatskriminellen Infamie besteht darin, daß das Demokratengeschmeiß querbeet jede Korrektur des Geschichtsbilds mit übelstem diktatorischen Terror niederbügelt, so daß wir niemals auch nur den Hauch einer Chance haben, daß die ewigen Anspielungen auf das Dritte Reich endlich in's Leere laufen.

Es hilft leider nichts, wenn es den geschichtlichen Tatsachen entspricht, daß Roosevelt und Churchill die Alleinschuld am Krieg und vielen anderen Dingen mehr trifft, so lange Adolf als Menschheitsbösewicht und Inkarnation Satans in den Gehirnen ist, wird die Propaganda unserer Todfeinde immer große Resonanz finden.

Das Merkel-Photo oben hab' ich von Quenel+ genommen, einer aufgrund ihres Revisionismus' regelrecht germanophilen Seite. http://quenelplus.com/revue-de-presse

Monterone

Hier eine Liste der deutschen Europaabgeordneten: Volksverräter und jene, die gemäß Volkswille dagegen gestimmt haben

Bernadette_Lauert, Donnerstag, 09.07.2015, 20:00 vor 3900 Tagen @ Zandow 5770 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Donnerstag, 09.07.2015, 20:41

[image]

Wer waren die TTIP-Gegner und wer hat nur so getan?
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Gabriel wird da häufig assoziiert. Pustekuchen. Der gegen TTIP? "Dick und doof" waren früher mal zwei. Heute macht das alles das glücklichste Ende der Nahrungskette, Siegmar Gabriel. Er hat sich immer so TTIP-kritisch geäußert. Weils die Leute hören wollten.
Dafür (Pro-TTIP) gestimmt haben trotzdem alle Sozn.
Gysi schimpft genauso wie ich über die Amis. Und die Linke hat mit sechs Europaabgedorneten geschlossen mit NEIN gestimmt. Bravo!
Wie sonst noch DIE PARTEI und die NPD mit jeweils einem Mitglied.
Naja, die Grünen waren auch dagegen, trotz transatlantischem Grünenhurentum.
Und die AfD? Also so sieht für mich keine Alternative aus, sich bei den Begleitumständen (von der 9/11-Lüge über die Überwachung bei fast täglich neuen verschärfende Leaks bis hin zu den Lügenkriegen) in Duldungsstarre von den US-Konzernen mal so kräftig von hinten...
...die Konzernscharia "einführen" lassen, wenn ihr versteht, was ich meine...

Schon wieder so ein Kotz-Tag heute! Hab nicht mal Bock auf ordentliche Kommasetzung und irgendein sinnvolles Fazit Einhornkotze!

Gruß, Bernadette

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.