Mundtot in Zwangstal

azur @, Dienstag, 07.07.2015, 12:26 vor 3848 Tagen 4088 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 07.07.2015, 12:59

Hallo allen,

wer sich die Entwicklung der Zustände in Freital Sachsen anschaut, der erkennt schnell, wer hier wie bevormundet wird.

Nun aber ist die große Linie mit entsprechender Propaganda Raum für Flüchtlingsströme frei zu schießen. Bis diese dann in Großzahl in Dörfern angesiedelt werden, und natürlich nicht etwa in den guten Gegenden, wo die Entscheider leben.

Leute, die direkt mit den dabei entstehenden Problemen konfrontiert werden, für deren Ursachen sich die sächsische Regierung ja t. w. bereits offiziel bekannt hat, müssen mundtot gemacht werden. Das aber kennen ehemalige Ossis nur zu gut und vergessen auch nicht, was ihnen vor 25 Jahren abverlangt worden war (auch wenn Geschichte nun einmal solche Veränderungen erzeugt), wo z. B. Abschlüsse ebenfalls nicht einfach anerkannt wurden.

In dem Artikel des mdr liest es sich, als seien beunruhigte Bürger, so sie nicht die richtige Ansicht haben, einfach nur dumme Krakeler, die andere mundtod zu machen versuchten. Nur gibt es erstens nicht nur die gute Erinnerung daran, wie man z. B. auch AfD und Pegida niederschreit, wenn es einem gerade so in die "Toleranz" passt, und dann gibt es in den Leserzuschriften eine Menge interessanter Hintergründe:

"32. Dieter Maier:
Frank Richter von der Landeszentrale für politisch Bildung sagt gestern bei einer Veranstaltung wegen dem Asylantenheim in Freital wortwörtlich: "Asylkritiker müssen identifiziert, isoliert und von der Gesamtgesellschaft geächtet werden." Wahrscheinlich dann auch in Lager "konzentriert" werden. So etwas undemokratisches und menschenverachtendes habe ich noch nie gehört.

9. Freitaler:
Falsch! Wieder einmal ist es traurig zu lesen, wie und zu welchem Zweck die „Pressefreiheit“ ausgenutzt wir! Es wurde in Frageblöcken zu je 3 Fragen vorgegangen um bei dem empfindlichen Thema, wenigstens etwas Ruhe und Ordnung hinein zu bringen. Die Dame der „Initiative für Weltoffenheit und Toleranz“ missachtete mehrmals diese Vorgehensweise, die von den Veranstaltern vorgegeben war, um sich gehör zu verschaffen. Ebenfalls sollte doch erwähnt werden, dass die „Initiative Weltoffenheit und Toleranz“ sich gestern ausdrücklich gegen Gespräche mit den Asyl-Kritikern aussprach! Diese Gespräche sollten doch aber Grundlage für ein Miteinander sein!?"

Die Leserzuschriften seien hier allen empfohlen, denn man kann dabei sehr viel über den Stand der Dinge im Lande (weit über Sachsen hinaus) erfahren.

Besonders putzig sind wieder die Zuschriften, welchen den Ossis, wie damals beim Thema Pegida, erinnern, was er alles bekommen hätte und mit Isolierung drohen.

Und wie darf man sich die Ideallösung einer der "Supertoleranten" eigentlich vorstellen? Die Freitaler, denen von eben solchen Schlaumeiern so sogar gedroht wird, ihren Ort in "Brauntal" oder "Zwangstal" umzubenennen (als würden sich die Bürger dort nicht genug zu etwas gezwungen sehen, worauf sie keinen Einfluss haben - und auch Westkommunen klagen, dass ihnen Mittel für die Bürger, durch die hohen Kosten bei der Bewältigung der Zuwandererströme, entzogen werden). Am Besten Redeverbot und wenn nicht Ruhe ist, dann wird deportiert, bis der Ort frei ist für die Vorhaben der Politik.

Immer machen diese Menschen Probleme...

Und immer wieder das Gleiche, wenn sie Probleme machen: Die hätten zu schweigen, wären dumpf und man darf sie medial niedermachen.

http://www.mdr.de/nachrichten/freital_versammlung100.html

Wie gesagt: Man lese besonders die Leserzuschriften: http://www.mdr.de/nachrichten/freital_versammlung100_cpage-4_zc-86e3af4a.html#userComments

Niedermachen, dominieren und diffamieren - noch nie für eine Verständigung günstig gewesen.

Viele freundliche Grüße

azur


PS: teilweise liest sich der bizzare Hass auf die Freitaler in den Zuschriften wie Kriegsandrohungen (und man droht mit Seperation - vermutlich nicht nur ein neuer Spin, nicht wahr @F.D.?).

Und es erinnert an die dämliche Freedom-Friesstory: https://de.wikipedia.org/wiki/Freedom_Fries ! Weil die Franzosen den bösen Krieg im Irak (über dessen gewaltigen Opfer und Zerstörungen fast nie berichtet wird, obwohl das wirklich fast alles in den Schatten stellt, was in den vergangen Jahren an Unglück auf der Welt passierte, und es Verantwortliche dafür gibt) nicht mitmachten, wollte man sie am liebsten kollektiv zu Unpersonen machen: https://de.wikipedia.org/wiki/Unperson

Sachsen ist so ein wunderschöner Landstrich. Wer noch nicht dort war, dem sei eine Reise dorthin unbedingt empfohlen. Landschaftlich spannend und lieblich, voller schöner und geschichtsträchtiger Orte.

Auch wenn ja die Sachsen so böse seien, dass sich sogar ein fortgezogener Sachse in den Leserzuschriften nicht entblödet, in dem er schreibt, wie er wegen solcher Vorgänge jeglichen Kontakt (auch Geschäftskontakte - Kopfschüttelsmiley!!) zu seiner ursprüngliche Heimat abgebrochen hätte (wenn das mal nicht Fake ist, denn die Sachsen sind bekannt für ihre Heimatliebe, nur Irrende, die auch noch stolz sind auf ihre Irrtümer und Dummheiten, gibt es allerdings ebenso überall.)

PPS: ob es in Deutschland auch so callcenterartige Computerstationen gibt, um in Leserforen die "richtigen Ansichten" einzufädeln? Ist es gut vorstellbar? Nicht nur Hasbara- oder Putintrolle, sondern Merkeltrolle? Man stelle sich nur einmal vor, dass soetwas geleakt würde (die stünden dort sicher sehr unter Druck und würden vielleicht auch nicht gut bezahlt).

--
ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.

Einen Gruß nach Coschütz/Zschiedge in Freital (oT)

Domingo @, Dienstag, 07.07.2015, 12:42 vor 3848 Tagen @ azur 2080 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 07.07.2015, 13:03

Sorry, der Text war weg, deswegen edit.
In der Bildberichterstattung (um es mal so zu nennen) erkannte ich mehrere frühere Mitarbeiter. Wahrscheinlich gehen sie genauso geschlossen zur Demo wie früher während der Arbeitszeit zum Friseur [[top]] .
Die Freitaler lebten im "Tal der Ahnungslosen", kein Westfernsehen während der "DDR"-Zeit. Sie sind also noch nicht ganz so gehirngewaschen. Man kann aber mit ihnen prima klarkommen und sie haben das Herz am richtigen Fleck.

Böser und guter Rassismus

Monterone @, Dienstag, 07.07.2015, 12:59 vor 3848 Tagen @ azur 2611 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 07.07.2015, 13:08

Hallo azur,

mir fällt wieder mal die totale Verlogenheit der Demokraten auf. Nicht nur, was das Verharmlosen der Asylantenschwemme betrifft, das Verschleiern ihrer Ursachen (usraelische Kriegs- und Raubpolitik), sondern auch die moralisierende Erregung.

Im Focus sehe ich folgendes:

"Die Stadt vor den Toren Dresdens hatte in den vergangenen Wochen mit teils rassistischen Protesten vor einer Flüchtlingsunterkunft in einem ehemaligen Hotel Schlagzeilen gemacht." http://www.focus.de/politik/deutschland/rfg-rg_id_4799751.html

Es gibt offenkundig zweierlei Rassismus, einen bösen, den europäischen, vor allem deutschen, und den guten, doppleplusguten israelischen.

In Israel herrscht brutalster Rassismus! Das sage nicht etwa ich, sondern Gilad Atzmon und Jacob Cohen.

Das Staatsangehörigkeitsrecht, Law of Return, wurde nach dem Vorbild der Nürnberger Gesetze gestaltet, (Haaretz).

Ende 2014 hat Israel ohne mit der Wimper zu zucken, und ohne daß es einen gutmenschlichen Aufschrei gegeben hätte, mehrere tausend unerwünschter Asylneger kurzerhand wieder außer Landes deportiert.

Kann mir mal jemand erklären, weshalb der eine Rassismus gut ist, der andere verdammenswert?

Wer mir jetzt mit unserer Verantwortung vor der GeCHichte kommt, dem sei gesagt, 1937/38 zieht Louis-Ferdinand Céline in seinen Pamphleten gegen den jüdischen Rassismus vom Leder, daß man meint, die Welt steht auf dem Kopf, weil man es bislang immer nur andersrum gehört und gelesen hat.

Céline schreibt sogar, die Europäer müßten ihres Überlebens willen einen massiven Rassismus als Abwehrmaßnahme entwickeln, um sich gegen den von anderer Seite gegen sie in's Feld geführten offensiven Rassismus zur Wehr zu setzen.

Monterone

Und was sagst eigentlich du?

Brauer @, Dienstag, 07.07.2015, 13:13 vor 3848 Tagen @ Monterone 2282 Views

In Israel herrscht brutalster Rassismus! Das sage nicht etwa ich, sondern
Gilad Atzmon und Jacob Cohen.

Bist du deren Sprecher?
Du zitierst immer wieder die gleichen Leute, das macht es etwas eindimensional.

Kann mir mal jemand erklären, weshalb der eine Rassismus gut ist, der
andere verdammenswert?

Du kritisierst, dass mit zweierlei Maß gemessen wird. Das stimmt wohl.
Sollen jetzt aber alle "Rassismen" gut sein, oder alle schlecht?

Céline schreibt sogar, die Europäer müßten ihres Überlebens willen
einen massiven Rassismus als Abwehrmaßnahme entwickeln, um sich gegen den
von anderer Seite gegen sie in's Feld geführten offensiven Rassismus zur
Wehr zu setzen.

Also sind alle Rassismen gut?
Oder widerspräche eine Verurteilung des Rassimus im Allgemeinen möglicherweise deinen Intentionen?
Oder noch anders:
Wäre ein europäischer Rassismus, der seine Legitimität aus jüdischem Rassismus bezöge überhaupt einen Deut besser? Wenn ja, warum?
Und was, wenn dieser europäische Rassismus keinen solchen Opponenten (mehr) hätte. Wäre er dann böse?

Zwischen Ein- und Nulldimensionalität

Monterone @, Dienstag, 07.07.2015, 13:22 vor 3848 Tagen @ Brauer 2075 Views

Bist du deren Sprecher?

Diese sowohl hochintelligenten als hochanständigen Männer brauchen bestimmt keinen, der für sie spricht.

Du zitierst immer wieder die gleichen Leute, das macht es etwas
eindimensional.

Wenigstens bemühe ich mich, Quellen anzugeben. In dem betreffenden Beitrag waren es immerhin vier, davon drei, die hierzulande viel zu wenig bekannt sind.

Wenn meine mit Zitaten versehenen Beiträge eindimensional sind, sind Deine, die ohne jeden Beleg auskommen, nulldimensional.

Welche Variante besser ist, sollen die Leser beurteilen.

Wird es noch eine Diskussion?

Brauer @, Dienstag, 07.07.2015, 13:47 vor 3848 Tagen @ Monterone 1855 Views

Diese sowohl hochintelligenten als hochanständigen Männer brauchen
bestimmt keinen, der für sie spricht.

Das habe ich auch nicht behauptet.
Trotzdem zitierst zu sie unablässig immer und immer wieder.
Da werde ich dir doch mal etwas auf den Zahn fühlen dürfen.
Oder soll ich mich dazu lieber gleich an Gilad Atzmon und Jacob Cohen wenden?
Dann sehe ich aber keinen Sinn deiner Beiträge, der über eine Repeater-Funktion hinausginge.

Wenn meine mit Zitaten versehenen Beiträge eindimensional sind, sind
Deine, die ohne jeden Beleg auskommen, nulldimensional.

Argumente sollten, sofern nicht in sich plausibel, belegt werden.
Habe ich denn überhaupt argumentiert?
Fragen, die sich aus Reflektion über deinen Beitrag ergeben haben, muss ich ja wohl nicht belegen!

Welche Variante besser ist, sollen die Leser beurteilen.

Wenn du nur ein kleines bisschen auf meine Fragen eingegangen wärst, hätten die Leser sogar eine zweidimensionale Diskussion zu bestaunen [[zwinker]]

Quellenservice gratis

Monterone @, Dienstag, 07.07.2015, 13:57 vor 3848 Tagen @ Brauer 1965 Views

Da werde ich dir doch mal etwas auf den Zahn fühlen dürfen.

Selbsverständlich darfst Du das.

Oder soll ich mich dazu lieber gleich an Gilad Atzmon und Jacob Cohen
wenden?

Wäre das Beste, was Du tun kannst, um Deine eklatanten Wissenslücken zu schließen, was den jüdisch-zionistischen Rassismus betrifft.

Konstruktiv wie ich bin, geb' ich Dir gleich deren Webseiten rüber:

Gilad Atzmon, http://www.gilad.co.uk/

Jacob Cohen, http://jacobdemeknes.blogspot.de/

Habe ich denn überhaupt argumentiert?

Die Frage stellen, heißt sie beantworten.

Monterone

Schön.

Brauer @, Dienstag, 07.07.2015, 14:06 vor 3848 Tagen @ Monterone 1834 Views

Wäre das Beste, was Du tun kannst, um Deine eklatanten Wissenslücken zu
schließen, was den jüdisch-zionistischen Rassismus betrifft.

Soll ich nach Schluss dieser Lücken dann zum "reaktiven Rassisten" werden, oder lieber den Rassismus im Ganzen ablehnen?

Konstruktiv wie ich bin, geb' ich Dir gleich deren Webseiten rüber:
Gilad Atzmon, http://www.gilad.co.uk/
Jacob Cohen, http://jacobdemeknes.blogspot.de/

Danke.

Die Frage stellen, heißt sie beantworten.

Dann müsste sie ja nicht gestellt werden.
Und sie sind nicht alle rhetorisch.

Wird sich erledigen..

Centao @, Dienstag, 07.07.2015, 14:31 vor 3848 Tagen @ azur 2112 Views

Hallo Azur,

mal die Eigentumsfrage aussen vor<img src=" />,

die derzeitigen Quotenzuordnungen sind kaum mittelbar aus kommunalen Erträgen finanzierbar.

Das BMI hat mit Ihrem Chef Herrn Mister de Maizière dazu im Mai 2015 umfangreiche Leitlinien für die Kommunen verhandelt.

Die jährliche Soforthilfe des Bundes für alle Kommunen beträgt sagenhafte "Eine" Mill. € p.a.

Nehmen wir exemplarisch eine bekannte reiche Mittelstadt, die 2015 ab jetzt 1000 Flüchtlinge aufnehmen wird.

Haushaltsbelastung 20.000 EUR x 1000 = 20 Mill. EUR (Milchmädchenrechnung, ich kenne genaue Sätze nicht, Abschätzung) p.a. + Bleibe-Zahlungen für die nächsten 2-3 Jahre.

Gesamthaushalt 2015 hier: 176 Mill EUR. p.a.

Ohne massive Mittelzuflüsse vom Bund und Land sind alle Haushaltsplanungen dieser Stadt leider Makulatur, so wird es fast allen Kommunen gehen und die komm. Steueraufkommen werden lt. Planung nicht zunehmen.

Gruß,
CenTao

Eben nicht - Gießkannenprinzip für erpressbare, weil hochverschuldete Kommunen! (oT)

Langmut @, Dienstag, 07.07.2015, 14:38 vor 3848 Tagen @ Centao 1649 Views

- kein Text -

Wurden da nicht schon Daten präsentiert?

azur @, Dienstag, 07.07.2015, 16:05 vor 3848 Tagen @ Centao 1637 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 27.01.2016, 19:44

Hallo CenTao,


mal die Eigentumsfrage aussen vor<img src=" />,

Wüsste auch hierbei nicht welche [[zwinker]]


Nehmen wir exemplarisch eine bekannte reiche Mittelstadt, die 2015 ab
jetzt 1000 Flüchtlinge aufnehmen wird.

Haushaltsbelastung 20.000 EUR x 1000 = 20 Mill. EUR
(Milchmädchenrechnung, ich kenne genaue Sätze nicht, Abschätzung) p.a. +
Bleibe-Zahlungen für die nächsten 2-3 Jahre.

Gesamthaushalt 2015 hier: 176 Mill EUR. p.a.

Ohne massive Mittelzuflüsse vom Bund und Land sind alle
Haushaltsplanungen dieser Stadt leider Makulatur, so wird es fast allen
Kommunen gehen und die komm. Steueraufkommen werden lt. Planung nicht
zunehmen.


Was sind in den von Dir geschätzten 1.000 pro Zuwanderer (darunter sind auch Flüchtlinge in Not, die Hilfe brauchen, die eben allerdings bezahlt werden müssen) enthalten?

Kleidung, Lebensmittel, Kosten für Unterkunft, Wachschutz, Verwaltungen usw.? Meinst Du, 1k reichen?

Wie auch Du sagst, und das wollen eben viele besprochen haben (wobei es jede Menge Ausgaben gibt, die hinterfragbar wären): Wer wird das bezahlen, wer hat das bestellt?

Das können ja die Kommunen so nicht schultern.

In Freital hat man nicht nur nicht ausreichend informiert, wie der Innenminister Sachsens mal wieder sagen musste, sondern neben den Kosten, auch einfach eine ganz besondere Belastung geschaffen, mit der man erst einmal umgegangen können muss. Wenn es nicht schlicht und einfach zu viel ist.

Das konnte sich doch jeder ausrechnen, dass das Schwierigkeiten geben könnte.

Es wurden u. a. von dafür Verantwortlichen (meine u. a. jene, die Verteilung in Europa beschlossen, aber auch den Kriegstreibern, z. B. gegen Libyen, über das nun so viele den Weg über das Meer antreten) Zuwanderungsströme organisiert, und dabei genau das in Kauf genommen, was nun passiert.

Allerdings bedaure ich sehr wohl natürlich auch Flüchtlinge und welche, die sich durch die Welt schlagen müssen, weil es bei ihnen in der Heimat nicht so gut läuft (und auch wir wollen es woanders versuchen können dürfen, und in der Not auf Hilfe hoffen können). Nur Zuzug geht eben zu anderen, für die das folgen hat. Z. B. gravierende wie in Freital, wo sich die Bewohner im Leben abrackern, wie anderenortes, und erfolgt auch von welchen, die sich für die Rücksicht "schön bedanken" werden.

Das ist alles ganz schwierig.

Nur eines ist klar: Das hat vorhersehbar starke Wirkung. Leute (wieder einmal) übergehen und ihnen etwas aufzuzwingen, und dann auch noch bezahlen lassen - da ist nur nachvollziehbar, dass es zu Widerspruch kommt. Was sollen sich Menschen denn noch alles gefallen lassen? Klar, dass sie das vielleicht besonders sagen, wenn sie nicht den Eindruck haben, an den Gaben, die offenbar möglich sind, auch von dem, was die meisten mit erarbeiten, nicht so teilhaftig sein zu können.

Es wird sonst immer so auf Ruhe, Frieden sowie Ordnung und Sicherheit geschaut. Wenn Leute wie in Freital das völlig verständlich auch für sich wünschen (wer wünscht sich nicht ruhige und sichere Umstände an seinem Wohnort), dann werden sie als Kleingeister und Nazis diffamiert. Dabei wollen sie doch wohl einfach verständlich ihre Interessen und ihre Frieden wahren. Die meisten, die nun auf die Freitaler zeigen, würden nicht viel anders reagieren, wenn es ihre Wohnungen und Häuser beträfe. Mit völlig unverständlichem Unverständnis den Freitalern gegenüber (*), ist erst recht keinem geholfen, was ja wohl einleuchten sollte.

Die Bundesregierung, die das maßgeblich alle zu verantworten hat, duckt ab, dabei müsste sie nach Freital fahren und sich verständigen.

Alles war nicht mit Betroffenen abgestimmt ist, schwärt eben vor sich hin.

Und am Ende ist es eben immer das selbe Muster: Etliche werden subventionert, kriselnden Großunternehmen wird gern geholfen, und eben auch t. w. anderen, und immer wieder auch auf Kosten der Ohnmächtigen.

Zwischendurch fragt man sich ja auch anhand der MSM-Berichterstattung noch, ob aus z. B. Afrika nach Europa ausgeflogen werden sollte. Hauptsache viele Konsumenten und Lohndrücker?

Also sollte man genau schauen, ob sich klären lässt, was da zu veranschlangen ist, wer das bestellt hat und wer dafür wie aufkommen soll.

Viele freundliche Grüße

azur


*) und wie so oft: Dabei fühlen sich dann auch noch Etliche aus der Ferne ach so überlegen, offen und tolerant. Man kann es gar nicht fassen.

--
ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.

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