in der Tat ...
Tatsächlich stellt dies eine Verblödung dar ... gleich auf mehreren Ebenen:
Verblödet ist der, der denkt, ein gutes PISA-Ergebnis wäre gut (im Sinne von Berufsaussichten) für die Schüler. Denn verblödet ist zu glauben, das westliche Schulsystem wäre heutzutage noch in irgendeiner Form eine gute Vorbereitung auf das Leben. Es ist hilfreich, sich in Erinnerung zu rufen, dass dieses Bildungssystem zu großen Teilen noch immer auf Anforderungen des British Commonwealth beruht. Es hatte in erster Linie zum Ziel, Beamten zur Verwaltung des Weltreichs eine geeignete Grundlage zu bieten. Und die bestand nun mal aus Rechtschreibung inklusive "guter" Schrift, Grundrechenarten etc pp - alles, was so ein kleiner Kolonialbeamter nun mal braucht, um seine Bücher zu füllen. Bürokratische Grundausbildung - nach wie vor für alle unsere Kinder.
Alle? Nein. Die wirklich erfolgreichen "Kinder" unserer Tage hatten zum großen Teil Eltern, die Ihnen den Zugang zu diesem System versagt haben. Als Alternative sticht hier besonders die Montessori-Schule hervor. Zahlreiche Tech-Milliardäre - mal 'Montessori Mafia' googln - wie Larry Page, Sergei Brin, Jeff Bezos oder Jimmy Wales gingen durch diese Form des Lernens. Es scheint, als wäre diese Ausbildung in der Welt, die vom linearen in exponetielle driftet, die weit überlegene. Die Veränderungen in unserer Zeit sind eben nicht mehr so, wie der gute deutsche Ingenieur sie liebt "Wir optimieren hier und da, modellieren des Prozess ist schaffen dann 7 anstatt 6 Einheiten pro Stunde", sondern diese Leute skalieren die Welt. Nach 6 kommt nicht mehr 7, sondern 7000!
Konservativ und streng ist das Rezept für das Versagen im 21. Jahrhundert.
Und was homophobe Seitenhieb am Schluß soll, weiß wohl nur die Verfasserin.