Das neue trojanische Pferd

eddie09 @, Montag, 06.07.2015, 07:53 vor 3851 Tagen 6405 Views

Hi,

wieder ein Trick von GR auf den wir reinfallen sollen und werden. V hat seinen Rücktritt angekündigt. V ist erst mal weg und jetzt kommt Geld? Danach ist er wieder da.

Ab in den Orkus mit denen.

Gruß

--
Politik ist so beschaffen, dass faule Früchte nur vom Baum fallen, wenn darunter ein Korb steht, der sie auffängt.

Schulz sollte ebenfalls zurücktreten

Arvid @, Montag, 06.07.2015, 07:55 vor 3851 Tagen @ eddie09 4728 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 06.07.2015, 07:59

Es ist ein Angebot an die Brüsseler Clique, den ihnen unangenehmen Gesprächs"partner" durch eine unbelastete Person zu ersetzen.

In diesem Sinne solle auch der unsägliche Schulz zurücktreten und Junker gleich mitnehmen.

Meinen Respekt für diese Entscheidung hat er. Jetzt kann er hoch dotierte Vorträge halten, wie es gestern zu hören war. Oder die Regierung GRs weiter unterstützen, wie er in seinem Blog ankündigt.

--
"Journalism is printing what someone else does not want printed. Everything else is public relations." - George Orwell

Arvid

Die Comic Helden V.und T. sind Ratten

eddie09 @, Montag, 06.07.2015, 08:09 vor 3851 Tagen @ eddie09 4909 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 06.07.2015, 17:17

Hi,

es ist schon bemerkenswert, wie einfältig die Öffentlichkeit sein kann. V kündigt seinen Rücktritt an und alle glauben es. Das ist die Spielerwelt, die Realität zeigt sich an den Geldautomaten.

Gruß

--
Politik ist so beschaffen, dass faule Früchte nur vom Baum fallen, wenn darunter ein Korb steht, der sie auffängt.

Das hat "uns" V. mithilfe der Ami-Eliten eingebrockt

Olivia @, Montag, 06.07.2015, 08:15 vor 3851 Tagen @ eddie09 4959 Views

Hi,

wieder ein Trick von GR auf den wir reinfallen sollen und werden. V hat
seinen Rücktritt angekündigt. V ist erst mal weg und jetzt kommt Geld?
Danach ist er wieder da.

Ab in den Orkus mit denen.

....................................

Das ganze Jahr 2015 noch dafür gesorgt, dass die Griechen ihre Konten mithilfe massiver ELA-Kredite "abräumen" konnten und jetzt bereits die nächsten Finanzforderungen stellen!
In archaischen Gesellschaften würde ein so abgekartetes Spiel mit "Blutrache" beantwortet. Ich hoffe sehr, dass sich die EU nicht weiter so vorführen läßt. Auch wenn die einen "Persilschein" von den USA haben! Diese ganzen "Verhandlungen" waren ein genauso abgekartetes Spiel, wie das ganze Ukraine-Drama. Europa soll geschwächt werden und dass ist ja wohl auch blendend gelungen. Vermutlich auch noch ein Teil "Rache" für den "Alleingang" Merkels in der Ukraine-Krise.

Mein Gott, was die griechischen "Eliten" bereits abgeräumt haben zu Lasten der europäischen Steuerzahler, das geht auf keine Kuhhaut.

--
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Ein Bank-Run ist doch keine Bereicherung

CalBaer @, Montag, 06.07.2015, 08:49 vor 3851 Tagen @ Olivia 4233 Views

Das ganze Jahr 2015 noch dafür gesorgt, dass die Griechen ihre Konten
mithilfe massiver ELA-Kredite "abräumen" konnten und jetzt bereits die nächsten Finanzforderungen stellen!

...sondern nur die Begleichung von rechtmaessigen Forderungen, die es ueberall auf der Welt gibt. Genauso waeren deutsche Banken auf ELA-Kredite angewiesen, wenn die Leute ploetzlich ihre Konten leerraeumen wuerden, weil notenbankfaehige Sicherheiten (Reserven) nicht in Hoehe der Giralguthaben gehalten werden muessen. Der Bank-Run ist immer ein systemisches Risiko unseres Bankensystems, egal wie solide die Volkswirtschaft dasteht. In Griechenland ist er nur ein Symptom der politischen und wirtschaftlichen Instabilitaet, hat aber per se nichts mit Schuldenerlaessen oder Zuschuessen an den griechischen Staat zu tun.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
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Die griech. Banken waren PLeite! Das Geld war weg!

Olivia @, Montag, 06.07.2015, 09:10 vor 3851 Tagen @ CalBaer 4168 Views

Das ganze Jahr 2015 noch dafür gesorgt, dass die Griechen ihre Konten
mithilfe massiver ELA-Kredite "abräumen" konnten und jetzt bereits die

nächsten Finanzforderungen stellen!

...sondern nur die Begleichung von rechtmaessigen Forderungen, die es
ueberall auf der Welt gibt.

..................

Die waren genau so Pleite wie Griechenland. Die Gelder gr. Sparer waren also WEG! Sie wurden "ersetzt" durch Gelder von anderen europäischen Sparern, die jetzt dafür "gerade" stehen müssen. T+V haben das bewußt zugelassen, dass die Griechen noch zusätzlich auf Kosten der anderen Europäer ihre Konten leer räumen konnten.
Darum geht es! DAS Geld war bereits lange weg! Die EU wollte Kapitalverkehrskontrollen, V+T haben das verhindert. Und dreimal darfst du raten, WER wohl so viel Geld hatte, das er "abräumen" konnte. Die "armen" Rentner, die sich jetzt 120 Euro holen, sicherlich nicht!
Auch das war ein großangelegter Betrug an den restlichen Europäern und vermutlich der Grund, warum die zwei die "Verhandlungen" so lange herausgezögert haben.

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Kapitalverkehrskontrollen

Bernadette_Lauert, Montag, 06.07.2015, 10:10 vor 3850 Tagen @ Olivia 3861 Views

Ich dachte, dass Kapitalverkehrskontrollen aus EU-Sicht ein Unding wären, das sich nicht mit den EU-Grundwerten vereinbaren lässt. Hast Du irgendeinen weiterführenden Link zu dem Thema parat? Danke!

ifo - Prof. Sinn zu diesem Thema und "irgend ein" Artikel

Olivia @, Montag, 06.07.2015, 19:40 vor 3850 Tagen @ Bernadette_Lauert 2802 Views

Ich dachte, dass Kapitalverkehrskontrollen aus EU-Sicht ein Unding wären,
das sich nicht mit den EU-Grundwerten vereinbaren lässt. Hast Du
irgendeinen weiterführenden Link zu dem Thema parat? Danke!

............

Auf der HP des ifo-Instituts wird ein PDF download von Prof. Sinn angeboten, der zu diesem Thema spricht.
Danach habe ich irgendwo einen Artikel oder Kommentar dahingehend gelesen, dass wohl von Seiten der EU dieser Wunsch da war, die Griechen dies jedoch ablehnten.

Der Artikel des Prof. von Sinn ist lohnenswert, insbesondere in Bezug darauf, wohin die Geldströme der Rettungsmilliarden flossen. SEHR anders als überall lautstark von jedem Pennäler herumgeplärrt. Es gibt dazu einen Thread.

--
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Schätze, Du beziehst Dich auf dieses ifo-Paper... + meine vorläufige Sicht der Dinge

Bernadette_Lauert, Montag, 06.07.2015, 20:09 vor 3850 Tagen @ Olivia 2971 Views

Auf der HP des ifo-Instituts wird ein PDF download von Prof. Sinn
angeboten, der zu diesem Thema spricht.

Schätze, Du beziehst Dich auf dieses ifo-Paper...
http://www.cesifo-group.de/DocDL/SD-4-15.pdf
Aber da fordert Sinn Kapitalverkehrskontrollen. Nicht die EU.

Danach habe ich irgendwo einen Artikel oder Kommentar dahingehend gelesen,
dass wohl von Seiten der EU dieser Wunsch da war, die Griechen dies jedoch
ablehnten.

Ich habe immer das Gegenteil vernommen, deswegen frage ich nochmal nach. Dass das Geld frei fließen kann ist Teil des Eliten- und Konzernprojektes EU.

Der Artikel des Prof. von Sinn ist lohnenswert, insbesondere in Bezug
darauf, wohin die Geldströme der Rettungsmilliarden flossen. SEHR anders
als überall lautstark von jedem Pennäler herumgeplärrt. Es gibt dazu
einen Thread.

Ich verfolge die ganze Bandbreite der Debatte, die ich in weiten Teilen für verlogen halte. Und zwar AUCH verlogen seitens der EU und vor allem der deutschen Politiker.
Man nehme, diese 35 Milliarden Investitionen, von denen alle rumsabbern. Das war kein neues Geld, das da als Investitionspaket und Abkehr von der Austeritätspolitik angeboten wurde, sondern diese Gelder standen als EU-Subventionen regulär zur Verfügung. So wie jedem anderen EU-Staat prozentual andere beträge zur Verfügung stehen (auch Deutschland). Zu Subventionen kann man stehen wie man sill. Aber Lügen mag ich nicht.

Oder man nehme das Gerede, dass Griechenland keine weiteren Rentenkürzungen abgefordert wurden - stimmt nicht. Die waren glasklar im Paper. Die Jungs aus Brüssel und Berlin lügen den Zuschauern vor laufenden Kameras ins Gesicht.

Da fragt man sich doch warum...

Was meine ich sonst noch für Lügen?

Dieser Monitor-Beitrag bringt es ganz gut rüber, was mir so missfällt: https://www.youtube.com/watch?v=h-u3KYKNs78

Insbesondere wie verbal auf Varoufakis eingedroschen wird, seitens der Politikdarsteller der Finanzmafia, macht nachdenklich.

Freilich hat es Griechenland verbockt. Aber die Schwesterparteien von CDU/CSU und SPD haben das Ferd in Griechenland totgeritten; nicht die linke Regierung. Vielleicht hat er das zu oft betont, der Varoufakis.

[image]

Der Hörstel trifft aus meiner Sicht die Realität ganz gut, mit seiner aktuellen Zusammenfassung: https://www.facebook.com/Infoseite.zu.Christoph.Hoerstel/photos/a.443332172376058.95320...
@Hasso: Sorry, ist auf Farcebook... :)

Gruß, Bernadette

Klar, dass Sinn das fordert, den Link mit der EU habe ich nicht.

Olivia @, Dienstag, 07.07.2015, 07:57 vor 3850 Tagen @ Bernadette_Lauert 2543 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 07.07.2015, 08:12

Auf der HP des ifo-Instituts wird ein PDF download von Prof. Sinn
angeboten, der zu diesem Thema spricht.


Schätze, Du beziehst Dich auf dieses ifo-Paper...
http://www.cesifo-group.de/DocDL/SD-4-15.pdf
Aber da fordert Sinn Kapitalverkehrskontrollen. Nicht die EU.

.............

Tut mir leid, Bernadette, kann dir den Link leider nicht liefern. Ich lese ziemlich viel, dokumentiere aber nicht (abgesehen von wenigen Ausnahmen). Diese EU-Sache habe ich im Kopf, weil ich die ELA-Kredit-Problematik sehr kritisch beobachtete und mich wunderte, dass NICHTS kam von seiten der EU. Insofern war ich sehr überrascht, zu lesen, dass von dieser Seite wohl doch Bestrebungen da waren.

Mir geht es wirklich nicht darum, den "Kleinen" die Renten weg zu nehmen oder zu kürzen. Ich halte das für pervers. Mir geht es um die Nutznießer, die im Schatten der Not der kleinen Leute ihre "Geschäfte" machen.

DAS ist auch im wesentlichen DAS, was ich V vorwerfe. Vor lauter Selbstüberschätzung und Selbstbeweihräucherung hat er ein Verhalten an den Tag gelegt, das man wirklich NICHT tolerieren kann.
Ich hoffe, dass der neue Wirtschaftminister da kompetenter und professioneller ist. Er macht jedenfalls (auf den ersten Blick) einen guten Eindruck. Vor allen Dingen wirkt er nicht wie ein Selbstdarsteller, dessen Hauptprogramm ER SELBER ist. Zudem soll er bereits seit etlicher Zeit im Hintergrund beratend und verhandelnd tätig sein und seit längerem Politker. DAS ist auch ein Beruf! Auch wenn die "Qualifikationen" uns oft nicht gefallen mögen. Er soll "sehr links" sein und ein knallharter Verhandlungspartner. Mit solchen Dingen aber kann man umgehen und sich damit auseinandersetzen. Einen publicity-geilen Alleinunterhalter V, der unvorbereitet zu den Sitzungen kommt und seine Gesprächspartner regelmäßig maßregelt und brüskiert, den kann man nicht mehr ernst nehmen und den wird man sehr sicher auch nicht mehr als Verhandlungspartner akzeptieren. Ich hätte den schon längst "rausgeworfen". Dazu ist die Angelegenheit viel zu ernst.
Insofern hoffe ich, dass nun erheblich mehr Professionalität in die Sache hinein kommt. "Der Neue" soll eine ganze Reihe von Büchern zu wirtschaftlichen Themen verfaßt haben. Vielleicht werde ich mir das eine oder andere anschaffen um mehr zu erfahren.

Dass in der Politik "die Karten" nicht auf den Tisch gelegt werden, ist eine Binsenweisheit. Und dass jeder versucht, die Situation so zu definieren, dass seine eigene Seite gut dasteht, ebenfalls. Ganz besonders bei so heiklen Themen wie dem "amerikanischen Flugzeugträger" auf EU-Gebiet. Dass die EU dort keine Handlungsfreiheit besitzt und am Bändel der USA hängt, dürfte auch jedem klar sein.

Die Verlierer dieses Ränkespiels sind immer die kleinen Leute. Sowohl hier als auch in G und den restlichen EU-Staaten. Die "Befreiung" der Ukraine und die Situation in den nordafrikanischen Staaten sollte dies wirklich deutlich genug gemacht haben.

--
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Doppel-V: V for Varoufakis und V wie "Vermögensuhr"

Bernadette_Lauert, Dienstag, 07.07.2015, 11:58 vor 3849 Tagen @ Olivia 2560 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Dienstag, 07.07.2015, 12:05

Auf der HP des ifo-Instituts wird ein PDF download von Prof. Sinn
angeboten, der zu diesem Thema spricht.


Schätze, Du beziehst Dich auf dieses ifo-Paper...
http://www.cesifo-group.de/DocDL/SD-4-15.pdf
Aber da fordert Sinn Kapitalverkehrskontrollen. Nicht die EU.

.............

Tut mir leid, Bernadette, kann dir den Link leider nicht liefern. Ich lese
ziemlich viel, dokumentiere aber nicht (abgesehen von wenigen Ausnahmen).
Diese EU-Sache habe ich im Kopf, weil ich die ELA-Kredit-Problematik sehr
kritisch beobachtete und mich wunderte, dass NICHTS kam von seiten der EU.
Insofern war ich sehr überrascht, zu lesen, dass von dieser Seite wohl
doch Bestrebungen da waren.

Kein Problem. Aber im Netz steht so viel, dass ich mich an Belege und Dokumente klammere, wo es nur geht. Fakten kommen vor Meinung.
Die Kapitalverkehrsfreiheit ist eine der Grundfreiheiten der EU.
Nicht dass ich diese Grundfreiheiten alle begrüße. Die ganzen Transporter aus Osteuropa, die über´s Land fahren um zu gucken, wo´s was zu holen gibt, kann keiner wegdiskutieren. Das hängt auch mit einer der tollen Grundfreiheiten zusammen.
Und dass man dem Kapital keine Zügel anlegen darf, hat auch verbrecherische Schattenseiten... Das ist etwas, das ich schon länger auf dem Radar habe.
Deswegen musst Du verstehen, dass ich ohne Docs nicht einfach glaube, dass genau jene EU Einschränkungen dieser vermaledeiten Grundfreiheit für Kapital im Falle von Griechenland forderte.

Mir geht es wirklich nicht darum, den "Kleinen" die Renten weg zu nehmen
oder zu kürzen. Ich halte das für pervers. Mir geht es um die
Nutznießer, die im Schatten der Not der kleinen Leute ihre "Geschäfte"
machen.

Zumal in Griechenland bei der Arbeitslosigleit (ohne Hartz 4) von der Rente der Alten mitunter das Essen für die ganze arbeitslose Familie gekauft wird.
Sicher könnte man sich darüber aufregen, was die Schwesterparteien von CDU/CSU und SPD da seit dem Ende der Militärdiktatur alles kaputt gemacht haben und man sollte es auch.

DAS ist auch im wesentlichen DAS, was ich V vorwerfe. Vor lauter
Selbstüberschätzung und Selbstbeweihräucherung hat er ein Verhalten an
den Tag gelegt, das man wirklich NICHT tolerieren kann.

[image]

V hat zum Ausdruck gebracht, dass es so nicht weiter geht. Griechenland hat die Wirtschaft kaputtgespart und die grundlegenden gesellschaftlichen Probleme wie dass keine Quittungen ausgestellt werden, es kein Katasteramt und keine ordentliche Steuereintreibung gibt, kannst Du nicht V anlasten.
Er hat nur die Austerität gestoppt.
Da ich nicht weiß, ob die Alternativpläne haben (BRICS-Bank etc), nehme ich das einfach mal zur Kenntnis, ohne den V zu verteufeln...
Du siehst die Sache fortfolgend ganz anders, und das sei Dir freilich zugestanden...
Aber mir fehlt die Reflektion darüber, dass die auferlegte Sparpolitik nicht funktionierte und die neuen Forderungen zum Switch des IWF-Kredites (4% Zinslast) auf den ESM-kredit (1% Zinslast) mit weiteren Forderungen (wie Rentenkürzungen) einfach auch daneben war. Es war die Aufforderung zum Bruch von Wahlversprechen (keine weiteren Rentenkürzungen).
In Griechenland hätte die Problemlösung von Anfang an in Richtung Vermögensabgabe gehen müssen. Aber die Politeliten im Auftrag der Geldeliten fordern so etwas nicht.

Das Thema ist ein heißes Eisen und sofort kommen die Keulen wie "Neiddebatte" und "Fleiß muss ich lohnen". Sicherlich auch hier im Gelben...

Aber vor einem zu schnellen Urteil bitte ich einen längeren Blick auf die Vermögensuhr zu werfen. Hier die Deutsche; die Griechische hab ich nicht parat:
http://www.vermoegensteuerjetzt.de/topic/21.vermoegensuhr.html

Gruß, Bernadette

P.S. Ich schrieb von "V for Varoufakis und V wie Vermögensuhr"...
Apropos Doppel-V, weil´s passt, wie A*sch auf Eimer:
Große Bank - Doppel V: https://www.youtube.com/watch?v=rp7WO0nHCrE

Fehlende Links sind ein Problem - aber ich sichere einfach nicht alles.

Olivia @, Dienstag, 07.07.2015, 16:57 vor 3849 Tagen @ Bernadette_Lauert 2179 Views

Sicherlich sind fehlende Links ein Problem, Bernadette. Ich dokumentiere aber nicht alles, was ich gelesen habe. Trotzdem erlaube ich mir, einige der Themen einzubringen. Oft hat ein anderer Leser genau die mir fehlenden Links parat. Ich selbst google meist, wenn ich etwas nachprüfen möchte.

Im Zusammenhang mit V haben wir sicherlich unterschiedliche Einschätzungen. Auch im Zusammenhang mit den Renten. So halte ich es für dringend nötig, die z.T. sehr hohen Renten des Verwaltungsapparates auf allgemeines europäisches Niveau (oder drunter) zu kürzen, gleichzeitig aber eine gewisse Rentenbasis für die Kleinrentner sicher zu stellen. Dabei darfst du nicht vergessen, dass viele der griechischen Rentner Häuser und Gärten haben, die eine gewisse Selbstversorgung ermöglichen. Auf die großen Städte trifft dies natürlich in der Regel genauso wenig zu, wie im Rest Europas.

Ein Land kann aber nur das ausgeben, was es erwirtschaftet. Daran wird es sich messen lassen müssen. Und ein sogenanntes "Sozialprodukt" das sich in großen Teilen dadurch errechnet, dass man Beamtenstellen 5-fach besetzt, ist kein echtes, erwirtschaftetes Sozialprodukt. Logischerweise "fällt" es beträchtlich, sobald man an diesen Stellschrauben irgend etwas bewegt. DAS aber liegt in der Natur der Sache!

Die eigentliche Crux in diesem Lande aber ist die Steuerproblematik (Reiche werden nicht besteuert) und die Art und Weise, wie die "Eliten" die "Forderungen" der Troika umsetzen. Genau an diesem Punkt werden sich die "armen" anderen Euro-Länder den Griechen verweigern.

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Freier Kapitalverkehr ist Grundsaeule der EU, Vertrag von Maastricht nennt es "Grundfreiheit"

CalBaer @, Montag, 06.07.2015, 22:04 vor 3850 Tagen @ Olivia 2688 Views

In einem zweiten Schritt wurde durch den Vertrag von Maastricht (EUV) der freie Kapitalverkehr als Grundfreiheit des Vertrags eingeführt. Gemäß Artikel 63 AEUV sind heute alle Beschränkungen des Kapital- und Zahlungsverkehrs sowohl zwischen den Mitgliedstaaten als auch zwischen einem Mitgliedstaat und einem Drittland verboten.

Ausnahmen sind nur bei Steuerhinterziehung, Geldwaesche und Terrorismusbekaempfung vorgesehen:

Die einzigen gerechtfertigten Beschränkungen des Kapitalverkehrs im Allgemeinen – einschließlich des Kapitalverkehrs innerhalb der Union –, zu deren Anwendung die Mitgliedstaaten berechtigt sind, sind in Artikel 65 AEUV festgelegt und betreffen (i) Maßnahmen, um Zuwiderhandlungen gegen innerstaatliche Rechtsvorschriften (insbesondere auf dem Gebiet des Steuerrechts und der Aufsicht über Finanzinstitute) zu verhindern, (ii) Meldeverfahren für den Kapitalverkehr zwecks administrativer oder statistischer Information und (iii) Maßnahmen, die aus Gründen der öffentlichen Ordnung oder Sicherheit gerechtfertigt sind. Dieser Artikel wird ergänzt durch Artikel 75 AEUV. Er sieht die Möglichkeit finanzieller Sanktionen gegen Einzelpersonen, Gruppierungen oder nichtstaatliche Einheiten vor, die der Verhütung und Bekämpfung von Terrorismus dienen.

Insofern koennte die EU Kapitalverkehrskontrollen zur "Loesung" des "Huetchenspielproblems" nur unter Bruch von Vertraegen einfuehren. Genauso betraefe es die einzelnen Mitgliedsstaaten. Jede Regierung einschl. die griechische wird sich daher hueten. Andernfalls laege eine Vertragsverletzung seitens eines Mitgliedsstaates vor, welcher scharfe Sanktionen gegen ihn, womoeglich bis hin zum Euro-Rausschmiss zur Folge haben kann.

In Fällen, in denen Mitgliedstaaten den freien Kapitalverkehr in ungerechtfertigter Weise beschränken, wird ein reguläres Vertragsverletzungsverfahren nach Artikel 258 bis 260 AEUV eingeleitet.

http://www.europarl.europa.eu/atyourservice/de/displayFtu.html?ftuId=FTU_3.1.6.html

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Danke für den Text.

Olivia @, Dienstag, 07.07.2015, 08:13 vor 3850 Tagen @ CalBaer 2378 Views

In einem zweiten Schritt wurde durch den Vertrag von Maastricht (EUV)
der freie Kapitalverkehr als Grundfreiheit des Vertrags eingeführt.
Gemäß Artikel 63 AEUV sind heute alle Beschränkungen des Kapital- und
Zahlungsverkehrs sowohl zwischen den Mitgliedstaaten als auch zwischen
einem Mitgliedstaat und einem Drittland verboten.

und ff...

.............

--
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(Beitrag gelöscht wegen unzähliger Rechtschreibfehler) (oT)

Telemachos @, Montag, 06.07.2015, 10:58 vor 3850 Tagen @ Olivia 3658 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 06.07.2015, 18:32

- kein Text -

Bankenkrise in GR ist nur ein Symptom, Ursache ist die Fehlkonstruktion des Euros

CalBaer @, Montag, 06.07.2015, 19:13 vor 3850 Tagen @ Olivia 3109 Views

Kapitalflucht gab es schon lange vor der Tsipras-Regierung. Ausserdem haette die EU Kapitalkontrollen niemals erlaubt, damit haette die Tsipras-Regierung EU-Vertraege und vermutlich auch WTO-Vertraege gebrochen.

Zum Geld der Sparer: es existiert einfach nicht (bis auf die Mindestreserve). Wenn Du 1.000 einzahlst, bezahlt die Bank noch am selben Tage damit ihre Schulden. Was uebrigbleibt, sind nur Anspruchszettel gegenueber den Banken, egal ob in D oder GR. Zur Auszahlung der Ansprueche muessen sie das Geld wieder beschaffen. Wenn es nicht genug andere Einzahler reinbringen und die eigenen Reserven leer sind, braucht man dann eben Notkredite.

Eine Fehlkonstruktion des Euro ist, dass Banken hauptsaechlich Filialen in ihrem eigenen Land haben (mangelnde Bankenfusion). Wenn das Kapital aus einem spezifischen Land flieht, wird das dann zum Problem fuer die Banken dort. Man muss ein System nur stressen, damit Schwachstellen zu Tage treten. Im Gegensatz dazu ist das in den USA kaum ein Problem, weil Grossbanken ueberall Filialen betreiben. Wenn es z.B. zu einer massiven Kapitalflucht aus Kalifornien kaeme, wuerde es den selben Banken bis auf geringe Verschiebungen in anderen Bundesstaaten wieder zufliessen.

Sicher haben die Griechen auch einen Anteil daran, sie haetten ihre Banken fusionieren lassen muessen. Aber das kann man den anderen EU-Laendern genauso vorwerfen - kein Euro-Land hat diese Fehlkonstruktion je behoben, ueberall dominieren die nationalen Banken. Eine Kapitalflucht haette daher in jedem Euro-Land genau die gleichen Folgen. Die Griechenlandkrise ist in diesem Zusammenhang eben nur ein Symptom, die Ursache ist die Fehlkonstruktion, an der alle Euro-Laender schuld tragen.

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Völlig einverstanden, keine Frage - Trotzdem.....

Olivia @, Montag, 06.07.2015, 19:44 vor 3850 Tagen @ CalBaer 2739 Views

Kapitalflucht gab es schon lange vor der Tsipras-Regierung. Ausserdem
haette die EU Kapitalkontrollen niemals erlaubt, damit haette die
Tsipras-Regierung EU-Vertraege und vermutlich auch WTO-Vertraege gebrochen.

.............

Ist völlig klar. Aber man hätte trotzdem früher stoppen müssen. Die Thematik kam ja täglich in den Nachrichten (dass schon wieder Geld "eingeschossen" werden mußte) und sehr interessant dazu auch der Artikel von Prof. Sinn (download beim ifo.... oder Thread hier).

--
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Den Euro haette man viel frueher stoppen muessen

CalBaer @, Montag, 06.07.2015, 20:18 vor 3850 Tagen @ Olivia 2775 Views

Ist völlig klar. Aber man hätte trotzdem früher stoppen müssen.

...weil es einfach eine Missgeburt ist. Die Bankenkrisen in Zypern oder Griechenland sind doch nur Symptom, nicht Ursache.

Auserdem haetten fruehere Kapitalkontrollen aus Griechenland den Niedergang des Euros nur beschleunigt. Das wissen die Eurokraten, daher verschleppen sie alles so gut es geht.

--
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Ja natürlich ist der Euro eine Mißgeburt!

Olivia @, Dienstag, 07.07.2015, 08:26 vor 3850 Tagen @ CalBaer 2478 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 07.07.2015, 08:29

Mich selbst hat fast der Schlag getroffen, als ich las, dass Italien etc. in den Euro aufgenommen wurden. Die dortige Inflation war jedem halbswegs denkenden Menschen bekannt.

Der Euro als Preis für die Deutsche Einheit ist bekannt. Die Einheit selbst wurde vermutlich auch von unseren Brüdern und Schwestern aus Übersee gewollt - von unseren direkten Nachbarn wohl eher nicht.

Die Frage ist, wie man mit dieser Situation halbwegs vernünftig umgehen kann. Da sind natürlich die inneren Problematiken der ungleichen Steuersysteme, der ungleichen Wettbewerbsfähigkeit und der unterschiedlichen Mentalitäten. Wobei ich sagen muß, dass in allen Ländern tüchtige junge Leute heranwachsen, die mit genau dieser Problematik aufwachsen und die möglicherweise konstruktive Lösungsmöglichkeiten dafür entwickeln können. Ein "zurück" zu den Einzelwährungen halte ich für nicht möglich. Möglicherweise müssen wirklich etliche Länder "raus" und benutzen den Euro als Zweitwährung, so wie der Dollar in vielen Teilen der Welt genutzt wird. Die "Institution" EURO halte ich inzwischen für wichtig, schon alleine als Gegenpool zum Dollar. Wie brisant alleine dieses Thema gesehen wird, zeigt bereits die Tatsache, dass das Hussein-Drama als Vorläufer den Wunsch des Diktators hatte, zukünftig als Öl-Verrechnungseinheit den Euro zu nutzen.

--
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Dann ist der Schweizer Franken auch eine Missgeburt

Zarathustra, Dienstag, 07.07.2015, 09:08 vor 3850 Tagen @ Olivia 2467 Views

bearbeitet von Zarathustra, Dienstag, 07.07.2015, 09:15

Guten Morgen liebe Olivia[[zwinker]]

Mich selbst hat fast der Schlag getroffen, als ich las, dass Italien etc.
in den Euro aufgenommen wurden. Die dortige Inflation war jedem halbswegs
denkenden Menschen bekannt.

Ja, und? Das war ja (unter anderen) der Zweck des Euro. Alle bekommen eine Hartwährung; auch jene, die bisher eine Junkwährung mit hohen Zinsen und hoher Inflation hatten. Als Gold noch die Währung war, hatten auch alle die selbe Währung.


Die Frage ist, wie man mit dieser Situation halbwegs vernünftig umgehen
kann. Da sind natürlich die inneren Problematiken der ungleichen
Steuersysteme, der ungleichen Wettbewerbsfähigkeit und der
unterschiedlichen Mentalitäten.

Das ist in der Schweiz genauso. Da sind die ungleichen Steuersysteme und -Ansätze von Kanton zu Kanton und von Gemeinde zu Gemeinde auch nicht harmonisiert; nennt sich Steuerwettbewerb und erhöht die Wettbewerbsfähigkeit des Landes insgesamt! Im Kanton Zürich ist die Wettbewerbsfähigkeit auch eine andere als in Bergkantonen und die Mentalität ist in diesem viersprachigen Land auch überall eine andere. Das alles tut der Wettbewerbsfähigkeit keinen Abbruch; im Gegenteil!

Wobei ich sagen muß, dass in allen
Ländern tüchtige junge Leute heranwachsen, die mit genau dieser
Problematik aufwachsen und die möglicherweise konstruktive
Lösungsmöglichkeiten dafür entwickeln können.

Genau. Die Leute sind im Allgemeinen sehr sehr tüchtig und drehen das Rad, wie ihnen geheissen wird von allerlei Erziehern, die ihren Nachwuchs - wie es sich gehört - zu systemkonformen Wettstreitern abrichten (müssen, statt dass sie ihn zu Menschen erziehen), nach dem ewig gleichen kategorischen Imperativ der Abgerichteten: "Sei besser als dein Nächster und Uebernächster!"

Der Kollektivismus (Idtiotismus) - ein System, das funktioniert!

Ein "zurück" zu den
Einzelwährungen halte ich für nicht möglich. Möglicherweise müssen
wirklich etliche Länder "raus" und benutzen den Euro als Zweitwährung, so
wie der Dollar in vielen Teilen der Welt genutzt wird. Die "Institution"
EURO halte ich inzwischen für wichtig, schon alleine als Gegenpool zum
Dollar.

Genau, wer A sagt zum System (Machtbastard), der muss dann auch B sagen und die Systemimmanenz akzeptieren, statt jammern.

Grüsse, Zara

Du darfst noch einen Schritt weitergehen

Isländer @, Montag, 06.07.2015, 09:19 vor 3851 Tagen @ Olivia 4071 Views

, was die griechischen "Eliten" bereits abgeräumt haben zu

Lasten der europäischen Steuerzahler, das geht auf keine Kuhhaut.

Lass das Wort griechischen weg, dann bist Du beim Konstruktionszweck des Euro.

LG
Isländer

--
Alle meine Beiträge stelle ich unter Vorbehalt zukünftiger Erkenntnisse.
Die Zeiten des direkten Beweises sind vorbei.
18tm4vxxbKH878xhLWGMhdhtx3rJ16Jc2P

"Europa soll geschwächt werden"

Mephistopheles @, Datschiburg, Montag, 06.07.2015, 10:06 vor 3850 Tagen @ Olivia 3952 Views

Europa soll geschwächt werden und dass ist ja wohl

auch blendend gelungen. Vermutlich auch noch ein Teil "Rache" für den
"Alleingang" Merkels in der Ukraine-Krise.

Darum geht es doch gar nicht, sondern:

Manchmal ist ein Blick in die Geschichte hilfreich.
England betrieb mit der Appeasementpolitik und dem Zulassen der Rheinlandbesetzung und dem Fallenlassen von Österreich und der Tschechoslowakei eine "Schwächung", bis Hitler tatsächlich glaubte, er könne es sich leisten, in Polen einzumarschieren.
Über die Kriegserklärung Englands war er dann total perplex.

Die Angelsachsen neigen dazu, Strategien, die sich einmal bewährt haben, immer wieder zu wiederholen
Vielleicht soll Europa so weit geschwächt werden, und die Wehrfähigkeit unterminiert werden, bis irgendein "Zar" sich einbildet, er könne es sich tatsächlich erlauben, bis zum Atlantik durchzumarschieren.
Anders wird man mit Russland nämlich nicht fertig, so lange der Bär sich in seiner Höhle verkriecht, ist ihm nicht beiuzukommen.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Durchaus möglich, aber ein starkes Europa ist auch sonst nicht gewünscht..

Olivia @, Montag, 06.07.2015, 19:51 vor 3850 Tagen @ Mephistopheles 2719 Views

Die Angelsachsen neigen dazu, Strategien, die sich einmal bewährt haben,
immer wieder zu wiederholen
Vielleicht soll Europa so weit geschwächt werden, und die Wehrfähigkeit
unterminiert werden, bis irgendein "Zar" sich einbildet, er könne es sich
tatsächlich erlauben, bis zum Atlantik durchzumarschieren.
Anders wird man mit Russland nämlich nicht fertig, so lange der Bär sich
in seiner Höhle verkriecht, ist ihm nicht beiuzukommen.

..............

Das zeigen bereits die ständigen Interventionen der USA (wenn europäische Entscheidungen vorlagen - Griechenlandkrise die I. etc.). Ein zerstrittenes Europa ist für ein Imperium sehr viel besser im Griff zu halten. Das war ja wohl auch immer eine Strategie der Briten (Gleichgewicht der Kräfte genannt :-))) - schöner Ausdruck dafür).

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an Olivia

Suchtberater @, Montag, 06.07.2015, 14:44 vor 3850 Tagen @ Olivia 3287 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 06.07.2015, 18:22

Aus Sicht der Griechen wars also genial, was er gemacht hat.
Er führt die Eurokraten ja auch einfach vor....für Geld tun die scheinbar alles.
Und: auch aus Sicht der "kleinen" Griechen: die wurden von Varoufakis und Tsipras ja schon gestützt und selbige haben ihnen wieder mehr Achtung gegeben.
Olivia: Zu Deiner Bemerkung, daß uns sie USA schwächen wollen: ja, da stimme ich dir zu. Die sitzen ja auf dem sinkenden Dampfer "Weltleitwährung". Es wäre aber langsam an der Zeit, daß wir da auch mehr Selbstbewußtsein demonstrieren und nicht mehr alles speichelleckend mitmachen, was die Amis von uns verlangen. Wenn ich an TTIP denke und gleichzeitig höre, daß die uns abhören wo es nur geht, dann könnte ich grad kotzen...
Das wäre doch die Gelegenheit: TTIP platzen lassen!!! Wer uns abhört, hat unser Vertrauen nicht verdient! Und schon gar nicht die Freundschaft. Also das können wir doch von den Griechen lernen: hinstehen und sagen: Wir sind wir!

Aus Sicht der reichen Griechen war es sicherlich genial.

Olivia @, Montag, 06.07.2015, 20:02 vor 3850 Tagen @ Suchtberater 2706 Views

Das wäre doch die Gelegenheit: TTIP platzen lassen!!! Wer uns abhört,
hat unser Vertrauen nicht verdient! Und schon gar nicht die Freundschaft.
Also das können wir doch von den Griechen lernen: hinstehen und sagen: Wir
sind wir!

.................

Mir wird da auch schlecht. Die Griechen müssen "wir" weiter füttern. Für uns aber wird niemand da sein, der uns füttert.
Die Amis können mit ihren technologischen Waffensystemen die ganze BRD und ihre Produktion innerhalb von Tagen oder Stunden vollkommen LAHM legen. Da brauchen die noch nicht einmal Bomber zu schicken. Das macht man nur in Entwicklungländern.....
Merkl als Physikerin wird das sehr genau wissen.
Dass sie abgehört wurde, wußte sie mit ziemlicher Sicherheit auch. "Man" sprach nicht darüber.
Im Übrigen denke ich, dass jeder abhört, der kann. Ist leider eine verfluchte menschliche Eigenschaft.
Die Frage ist, wie könnten/können wir uns effizient abgrenzen. Dazu braucht es KNOW-HOW...... und GELD, das in die entsprechenden Sparten gesteckt wird....
Dieses Geld wandert bei uns in den Sozialbereich...... für aller Herren Länder.

Die GRIECHEN, die konnten NEIN sagen, weil die Amis das zulassen und Russland auf dem Sprung steht. Die GRIECHEN sind absolut unwichtig. Jesses, was sollen schon die 10 Millionen. Hat ja noch nicht mal den Umfang einer Riesenstadt. Mit Hilfe von Griechenland werden ganz andere Kämpfe ausgefochten. Mit den "Menschen" hat das wirklich nicht das Allergeringste zu tun.
Das "Theater" ist nur für die Zuschauer.
Und wir machen ja auch alle eifrigst mit.

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Real-Politik ist kein Wunschkonzert

nereus @, Montag, 06.07.2015, 08:40 vor 3851 Tagen @ eddie09 4315 Views

Hallo eddie09!

Du schreibst: wieder ein Trick von GR auf den wir reinfallen sollen und werden.

Es ist ein notwendiger Trick um das komplett kranke System vorzuführen.
Es wurde höchste Zeit dafür, aber er ist auch riskant.

V hat seinen Rücktritt angekündigt.

Das ist die nötige Referenz an die EU bzw. an die Gläubiger den Geldhahn offen zu halten.
Als Verhandlungspartner war er bei den Gläubiger-Schafsvölkern, die sich seit der Euro-Inszenierung durch die Manege führen lassen, nicht mehr zu halten.

V ist erst mal weg und jetzt kommt Geld?

Ja, weil es kommen muß.
Die EU-Bagage hat sich selbst in die Falle manövriert, aus der sie jetzt nicht mehr herauskommt.
Will man die Griechen im Euro halten, wird man Schuldenschnitt und Transferzahlungen akzeptieren müssen.
Entlässt man sie aus dem Euro warten schon Peking und Moskau, um Hilfe anzubieten.
Und die werden besonders darauf achten, Griechenland wieder flott zu kriegen, um ein Leuchtfeuer zu generieren.
Ob das die EU-Mafia und ihre Taktgeber wirklich wollen?

Danach ist er wieder da.

Das kann schon sein – der Dümmste ist er ja nicht.
Interessant dürfte sein zu erfahren, wo er künftig das nächste Gehalt bezieht.
Dann wird sich zeigen, wie ehrlich oder wie verlogen er war.
Auch hier gibt es dazu widersprüchliche Ansichten.

Ab in den Orkus mit denen.

Längst in den Müll gehören die Brüsseler und Berliner Bürokraten, die uns die ganze Scheiße seit 15 Jahren einbrocken.
Die Griechen versuchen nur das Beste aus der Situation zu machen.
Aber mit Blackrock an der Seite und den guten Ratschlägen aus der deutschen Politik wird die EZB schon das Richtige tun. [[freude]]
Weiter Geld versenken, um damit Abhängigkeiten zu generieren. [[kotz]]

mfG
nereus

Nicht den Papagei der MSM spielen

Isländer @, Montag, 06.07.2015, 09:11 vor 3851 Tagen @ eddie09 4244 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 06.07.2015, 09:24

wieder ein Trick von GR auf den wir reinfallen sollen und werden...

Immer der Reihe nach.
Varoufakis hat an seiner alten Uni in Australien zum Besten gegeben, dass die ausgeliehenen Gelder nicht der Unterstützung des griechischen Volkes dienten, sondern der Bankenrettung der Europäer.

Das war zu viel Wahrheit.

Später haben ihm einige seiner Finanzminister-Kollegen Europas nahe gelegt, zurückzutreten.
So herum wird ein Schuh draus.


Mal was Anderes, Frankreich und Deutschland haben doch als erste die Verträge von Maastricht gebrochen.

Das wir jetzt einen rechtsfreien Raum haben, in welchem jeder Politiker respektive Staat das machen kann, was ihm seine Fans durchgehen lassen, ist doch gelebte Anarchie.

Aber vielleicht hat er nun Zeit für vernünftigere Dinge?

http://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article13761585/So-wird-eine-neue-Waehrung-ein...

LG
Isländer

--
Alle meine Beiträge stelle ich unter Vorbehalt zukünftiger Erkenntnisse.
Die Zeiten des direkten Beweises sind vorbei.
18tm4vxxbKH878xhLWGMhdhtx3rJ16Jc2P

Wenn es dazu dient, das überbordende korrupte Sozialsystem zu destabilisieren, dann wohlauf! (oT)

Olivia @, Montag, 06.07.2015, 09:24 vor 3850 Tagen @ Isländer 3590 Views

- kein Text -

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Das ist der Neue. Ihr werdet Euch noch V. zurückwünschen. Oder auch nicht

Gaby @, Montag, 06.07.2015, 15:54 vor 3850 Tagen @ eddie09 4520 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 06.07.2015, 17:16

das ist der Neue FinMin

http://www.telegraph.co.uk/finance/economics/11719974/Greece-news-live-EU-leaders-and-E...

Ihr werdet Euch Varoufakis noch zurückwünschen. Oder auch nicht. Über den könnt Ihr noch viel mehr rumkotzen und pöbeln.

Das Niveau passt echt aufrecht unter der Teppichkante durch.

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"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

Nach Bruce Willis kommt jetzt Roger Moore (oT)

Orlando ⌂ @, Montag, 06.07.2015, 16:44 vor 3850 Tagen @ Gaby 2944 Views

- kein Text -

Kommt drauf an, ob er pöbelt und kotzt.

Olivia @, Montag, 06.07.2015, 20:08 vor 3850 Tagen @ Gaby 2972 Views

das ist der Neue FinMin

http://www.telegraph.co.uk/finance/economics/11719974/Greece-news-live-EU-leaders-and-E...

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Auf den ersten Blick macht er keinen schlechten Eindruck. Wir werden ja sehen, ob er auch so wild um sich schlägt wie V.

Eine unterschiedliche Meinung ist nicht das geringste Problem. Im Gegenteil, das wäre langweilig. Wir werden sehen!

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