Danke, CalBaer, für diesen Hinweis!
Das Thema beschäftigt mich seit einiger Zeit. Nun hatte ich neulich ein Gespräch mit einem (inzwischen pensionierten) Chemiker, der am Anfang seines Berufslebens in einem AKW gearbeitet hat und systematische Beobachtungen anstellen konnte (die aber nicht veröffentlicht werden durften). Er führt diese hohe Rate bei Leukämie (es ist aber nicht nur die Leukämie sondern auch andere Organe sind neben dem blutbildenden System genauso betroffen!!) auf die Inkorporation mit TRITIUM zurück, d.h. nicht auf die von außen kommende Strahlenbelastung sondern auf die Aufnahme von Partikeln - unter denen das TRITIUM offenbar die wichtigste Rolle spielt.
Siehe dazu auch die Versuche, das Tritium besser einzuschätzen (Quelle: Wikipedia):
"Tritium ist nicht stark radiotoxisch, kann jedoch in Form von Wasser im Körper gespeichert und umgesetzt werden. Eine französisch-belgische Studie von 2008 kommt zum Schluss, dass seine radiologischen Wirkungen bisher unterschätzt wurden: Es kann sich z. B. in die DNA (Erbsubstanz) einlagern, was vor allem bei einer Schwangerschaft problematisch sein kann.[15] Eine andere Studie kommt sogar zu dem Schluss, dass die Wirkung bisher um den Faktor 1000–5000 unterschätzt worden sein könnte.[16]"
By the way: neulich wurde eine usraelische Studie zum Feinstaub veröffentlicht, die gleichermaßen einen absolut klaren Nachweis für die Schädlichkeit, hier also von Nanopartikeln erbringt. Das untersuchte Organ war das Gehirn, jedoch wie im obigen Falle sind andere Gewebe gleichfalls betroffen, d.h. man muss eine solche Untersuchung als "sample" auffassen.
Original: kostenpflichtig oder via Bibliothek:
http://stroke.ahajournals.org/content/46/5/1161
Zusammenfassung:
http://news.doccheck.com/de/newsletter/1833/12385/?utm_source=DC-Newsletter&utm_med...
Noch eine kurze Erläuterung zum Feinstaub: die Fraktion über 5 µm bzw. über 10 µm ist diejenige, die durch die der Automobilindustrie vorgeschriebenen Partikelfilter erfasst wird. Diese Fraktion (hauptsächlich Dieselfahrzeuge, an der Wolke aus dem Auspuff beim Beschleunigen noch sichtbar) ist zwar nicht gesund (Bronchitis etc.), aber kann vom Schleimhautepithel rausgearbeitet werden. Extrem gefährlich dagegen ist der Feinst-Staub unterhalb von 5 µm bzw. 2,5 µm (je kleiner desto gefährlicher). Er ist zellgängig, jedoch kann er auf Zellebene nicht entsorgt werden. Somit bilden sich chronische Entzündungen, die nicht selten in Richtung Krebs entarten. Dieser Feinst-Staub stammt zum überwiegenden Teil aus den Benzin-Direkteinspritzern (nicht mehr sichtbar!!!, außerdem häufig auch aus Müllverbrennungsanlagen). Der Autoindustrie und der Politik sind diese Dinge bekannt, aber die Automobil-Lobby hat sich bei den damaligen Diskussionen um die Partikelfilter durchgesetzt und nur die Grobfilter akzeptiert. Eigentlich müßte die Direkteinspritzung von Kraftstoffen generell aufgegeben und auf eine vollkommene Vergasung der Kraftstoffes bereits vor dem Eintritt in die Brennkammer zurückgegangen werden (hies ja ursprünglich VERGASER!). Doch dazu sind die Manager und Ingenieuer nicht bereit und wohl auch nicht mehr fähig - obwohl dann auch die Kraftstoffausnutzung dramatisch verbessert würde.
Gruß, Weiner