Zur Griechenlandkrise, der Eurokrise und der globalen Finanzkrise

Leserzuschrift @, Samstag, 04.07.2015, 20:09 vor 3852 Tagen 5046 Views

Wenn man die Meinungen sowohl im Gelben Forum als auch im Mainstream liest, fällt auf, dass es zwei Strömungen gibt, die sich vermeintlich unversöhnlich gegenüberstehen.

Auf der einen Seite diejenigen, die der Meinung sind, dass die Griechen aus eigenem Verschulden in die Misere geschlittert sind, weil sie alles in allem über ihre Verhältnisse lebten und ein Staatssystem besitzen, welches nicht effizient genug ist, den erwünschten Lebensstandart zu finanzieren.

Auf der anderen Seite stehen diejenigen, die der Meinung sind, dass Griechenland das Opfer des globalen Kapitalismus und der Austeritätspolitik ist und durch eine investitionsgestützte Wirtschaftspolitik wieder erstarken würde.

Dass beide Ansichten teils richtig, teils falsch sein könnten, wird nicht bzw. kaum diskutiert.

Aus meiner Sicht ließe sich aber eine Synthese beider Sichtweisen bilden, die schlussendlich zu einer Lösung beider Probleme beitragen könnte.


Der chronologischen Ordnung folgend bleibt festzuhalten, dass von 2000-2008 aufgrund eines von Reglementierungen befreiten Kapitalismus, zusätzlich befeuert durch eine nur auf Wachstum bedachte Finanzpolitik v.a. der USA, die Weltwirtschaft in eine nicht nachhaltige, von Fehlinvestitionen geprägte Wachstumsphase eintrat.
In diesem Fahrwasser und von den niedrigen Zinsen der Eurozone befeuert, kam es in den Südländern zu einem einmaligen Wirtschaftswachstum. Während v.a. Deutschland zum "Kranken Mann" Europas wurde und schmerzhafte Reformen (Negative Reallohnentwicklung) durchführte, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

Mit der Finanzkrise 2008 bekam das globalisierte Finanzlügengebäude große Risse und die meisten Akteure wurde wieder auf ihre tatsächliche Kreditwürdigkeit überprüft. Die USA mit ihrem Dollar und ihrer immensen wirtschaftlichen und politischen Kraft waren fein aus dem Schneider, während die Südländer Europas die Hosen herunter lassen mussten.
Schnell wurde klar, dass der Süden Europas, einschließlich Frankreich, eine andere Auffassung von solidem Wirtschaften hat als der Norden. Es ist eine Tatsache, die man nicht einfach negieren kann, dass der Süden über viele Jahre mehr ausgab als er einnahm. Schlicht auf Pump lebte und wuchs.

Der Lösungsansatz der Euro-Gruppe war es mit gigantischen Summen den Süden zu retten und durch "Wirtschafts/Sozialreformen" die Staaten zu sanieren.
Was dabei vergessen wurde, ist eine Binsenweisheit, die in der Wirtschaftslehre scheinbar nicht vorkommt. MENTALITÄT. Man kann hunderte Reformen ersinnen, wenn sie nicht durchgeführt oder umgangen werden, bzw. in einem Schattensystem persönlicher Verbindlichkeiten zu unvorhergesehenen Konsequenzen führen, sind diese Reformen eventuell schädlicher als gar keine Reformen.

Hier liegt des Pudels Kern.
Auf der einen Seite übersehen diejenigen, die glauben, mit noch mehr Geld und der Überwindung des Kapitalismus ließe sich eine von Vetternwirtschaft und Korruption geprägte Wirtschaft retten, dass sie Geld in ein Fass ohne Boden schütten und damit die bestehenden ineffizienten Strukturen weiter bestärken. Diese ineffizienten Strukturen werden so lange bestehen, bis der Leidensdruck so groß wird, dass die Mehrheit der Bevölkerung eine Veränderung mitträgt, bzw. man einen Mentalitätswandel erreicht.
Auch ist der Kapitalismus nicht "schuld" an der Verschuldung Griechenlands. Es gibt einen gewissen Grad an Verantwortung, und wer sich Geld leiht, muss sich fragen, ob er dieses auch zurückzahlen kann, bzw. mit den Konsequenzen einer Zahlungsunfähigkeit leben.

Auf der anderen Seite wird den auf Austerität getrimmten Nordeuropäern nicht klar, dass sich Mentalität nicht von heute auf morgen durch Reformen verändern lässt. Der Wille zur Veränderung muss aus den Völkern selbst kommen und kann nicht von außen aufoktroyiert werden. Außerdem fehlt es an jeglicher Selbstkritik der Nordeuropäer, ob man mit seinem extrem einseitigen Blick auf Optimierung und einem fehlenden Ausgleich der Machtverhältnisse von Kapital und Arbeitskraft nicht weit über das Ziel hinaus geschossen ist. Ja, ob man sich nicht vielleicht wieder auf dem Weg zu einer Art Feudalherrschaft des Großkapitals entwickelt.

Was dieses Schauspiel zur Tragödie (unausweichliches Scheitern) macht, ist die Tatsache, dass durch dieses aneinander vorbei Reden und Denken die größere Dimension eines globalen kalten Krieges zwischen Arm und Reich nicht mehr als Siedepunkt der Empörung greifbar wird. Die "Linken" verbleiben argumentativ als Befürworter einer unreflektierten Politik der sozialen Wohltaten, die glaubt, mit genügend Geld jeden in Lohn und Brot bringen zu können und dass die Welt gerettet sei, wenn "Der Kapitalismus" überwunden werde. Wobei sie völlig vergessen, dass es heutzutage keinen Kapitalismus mehr gibt, sondern nur noch einen politikgestützten "Klientelkapitalismus", der einige wenige vor den Härten des ansonsten "alles und jeden" gleich "bereinigenden" Kapitalismus beschützt.

Die "Rechten" beschwören den "Wettbewerb", den "freien Markt" und die "Innovationskraft", ohne ebenso zu bedenken, dass der reine Wettbewerb zwischen Kapital und Arbeitskraft immer zu Ungunsten der Arbeitskraft geht, so lange bis zu dem Punkt, an dem das Elend der Arbeiter unerträglich wird, die Masse überreagiert und mit Knüppeln in der Haustür der "Allzureichen" steht.

Die Möglichkeit einer effizienten und gerechten (Sozial-)Staatsstruktur, gestützt von einem soweit wie nötig reglementierten und so weit wie möglich freien Wirtschaftssystem, kontrolliert von einer starken Arbeitervertretung wird nicht als Synthese, sonder nur als eine Vielzahl, von Partikularinteressen geprägten, Antithesen diskutiert.

Es bleibt:
Griechenland braucht einen Wandel der Werte hin zum reflektiert gedachten kategorischen Imperativ und einen daraus folgenden effektiven Staat.
Die Welt braucht einen Wandel der Werte hin zum Bewusstsein einer globalen Verantwortlichkeit der Reichen und Mächtigen (ggf. auch erzwungen), um das Ungleichgewicht von Kapital und Arbeitskraft zu beseitigen.

Warum dies differenzierte Diskussion nicht erfolgt?

"Cui bono" denke man sich. Ein Flug nach London oder New York, vielleicht auch Shanghai und so mancher Besuch in einer Parteizentrale (auch der Linken!) wäre wahrscheinlich aufschlussreich.

Zettelwirtschaft

Rybezahl, Sonntag, 05.07.2015, 04:28 vor 3851 Tagen @ Leserzuschrift 2779 Views

Aus meiner Sicht ließe sich aber eine Synthese beider Sichtweisen bilden,
die schlussendlich zu einer Lösung beider Probleme beitragen könnte.

Der chronologischen Ordnung folgend bleibt festzuhalten, dass von
2000-2008 aufgrund eines von Reglementierungen befreiten Kapitalismus,
zusätzlich befeuert durch eine nur auf Wachstum bedachte Finanzpolitik
v.a. der USA, die Weltwirtschaft in eine nicht nachhaltige, von
Fehlinvestitionen geprägte Wachstumsphase eintrat.

Das war vorher aber auch schon so. Das ist so, seit es sich nicht selbsterhaltende Organisationsformen gibt. Debitistisch betrachtet ist jeder Staat, der keine Schulden aufnimmt, überflüssig. Man bräuchte den gar nicht.

Es gibt auch kein kapitalistisches nachhaltiges Wachstum mit einem Schuldner, der scheinbar ewig aufschulden kann, bis niemand mehr an Tilgungen glauben kann.

Entweder, der Mensch entlässt sich aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit, oder eben nicht.

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Betrachtung

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 05.07.2015, 13:14 vor 3851 Tagen @ Leserzuschrift 1944 Views

Eine sehr klare und vor allem emotionsfreie Analyse. Hat Arbeit gemacht, - das ist mir klar. Danke dafür.

Es wird wie so oft im Leben sein, - weder die eine Gruppe, noch die andere Gruppe hat in allem recht, - die Wahrheit wird dazwischen liegen.

Das Problem ist die fehlende, einseitige oder falsche Information durch die Medien. Das ist der hauptsächliche Grund für die "Blockbildung".

Frage an GR-Kenner

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 05.07.2015, 18:32 vor 3851 Tagen @ Leserzuschrift 1760 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 27.01.2016, 19:45

Hab bei yahoo was gelesen, was eine Ausnahme darstellt. Das Meiste ist ja für den Abfalleimer, was dort gepopstet wird, zum Griechenlandthema.

Mich interessiert, was an dem Post dran ist, - ob das so stimmt. Vielleicht ist jemand der GR-Kenner in der Lage, das aus dem Stegreif zu beantworten, - ohne viel herumsuchen zu müssen. Weil googeln kann ich auch, bin aber derzeit in Zeitnot.

Würd mich nur interessieren, ob da was dran evtl. nicht stimmt:

Wir sind ein Land, das eine Land- und Seefläche kontrolliert, welche Deutschland und Österreich zusammen entspricht (450.000 Quadratkilometer), da wir uns von der Adria bis zu
den Küsten des Libanon (eingeschlossen unseres Zyperns) und von dem Länderdreieck am Evros bis zum Seegebiet vor Libyen erstrecken. Mit dem Flugzeug bedarf es einer zweistündigen Reise,
um von dem westlichsten (Kerkyra) bis zum östlichsten Punkt des griechischen Raums (Larnaka) zu reisen. Als ob man also von Brüssel nach Marseille fliegt.
Auf der Welt leben insgesamt 17 Millionen Griechen, Zyprioten, Nord-Epiroten, Konstantinopoliten, Imbrioten, Tenedier usw.
Wir sind weltweit die No. 2 bei Bankguthaben in der Schweiz.
Wir empfangen 16.000.000 Touristen im Jahr und verfügen über eine signifikante Tourismus-Industrie.
Wir haben drei große Werften, welche jede Art von Schiffen herstellen.
Wir haben Karosserie-Fabriken, welche schere Lastwagen, Busse, O-Busse, Eisenbahnwaggons, Auflieger, Betonmischer, Tankwagen usw. herstellen.
Wir verfügen über 2.400 Supertanker und große Frachter und sind somit weltweit die 1. Handelsflotte, weitere 1.500 riesige Tanker und Frachter haben die zypriotischen Reeder – 5. in der Welt.
Wir sind weltweit No. 2 bei Schafmilch und No. 3 bei Oliven, Safran, Kiwis und Pfirsichen.
Wir sind weltweit die No. 1 bei Nickel, Magnesiumkarbonat, Hydromagnesit, Perlite (1.600.000 Tonnen), Bentonite (1.500.000 Tonnen), sowie in der EU ebenfalls No. 1 bei Bauxit (2.717.000 Tonnen), Chromit, Zink und auch Aluminiumoxid.
Wir haben die zweitbeste Luftwaffe in der NATO (nach den USA) und auch die zweitbeste Kriegsmarine in der NATO
Wir haben südlich von Kreta 175 Milliarden Barrels Erdöl, das drittgrößte Vorkommen weltweit. Indessen ist das Gold, welches in unserem Thrakien existiert, 38 Mrd. Euro wert. Wir haben dort,
in Makedonien und Thrakien, die 3 größten Goldvorkommen Europas. Der Wert unseres Erdöls und Erdgases beträgt, wie das Geologische Institut der USA, das YSGS, anführt – haltet Euch fest – 20 Billionen Euro!

Insbesonders die Erdöl- und Erdgasvorkommen in der Ägäis sind ja umstritten.

Etwas GR-Landeskunde :)

Telemachos @, Sonntag, 05.07.2015, 20:38 vor 3851 Tagen @ helmut-1 2032 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 27.01.2016, 19:46

Hallo helmut-1


Würd mich nur interessieren, ob da was dran evtl. nicht stimmt:

Wir sind ein Land, das eine Land- und Seefläche kontrolliert, welche
Deutschland und Österreich zusammen entspricht (450.000 Quadratkilometer),
da wir uns von der Adria bis zu
den Küsten des Libanon (eingeschlossen unseres Zyperns) und von dem
Länderdreieck am Evros bis zum Seegebiet vor Libyen erstrecken. Mit dem
Flugzeug bedarf es einer zweistündigen Reise,
um von dem westlichsten (Kerkyra) bis zum östlichsten Punkt des
griechischen Raums (Larnaka) zu reisen. Als ob man also von Brüssel nach
Marseille fliegt.

Tja, es liegt schon sehr viel Salzwasser zwischen und um die griechischen Landflächen. Bin mir aber nicht sicher, ob das ein Grund zur Freude ist. Man könnte darin gewiss ein paar Fische fangen oder vom internationalen Schiffsverkehr irgendwelche Hafen- und Durchfahrtsgebühren (gibt's sowas?) kassieren, aber ansonsten ist doch die große Meeresfläche, die es zu "kontrollieren" gilt, doch eher eine Last. Man denke an die aktuellen Flüchtlingsströme Richtung EU oder die Probleme bei der Versorgung und/oder den Transport der einheimischen Insulaner. Das Kostet an Aufwand, Zeit und Geld.

Auf der Welt leben insgesamt 17 Millionen Griechen, Zyprioten,
Nord-Epiroten, Konstantinopoliten, Imbrioten, Tenedier usw.

Na ja, es kommt halt darauf an, wen man alles mitzählen muss/will. Griechisch-Zyprioten sind im weiteren Sinne Griechen. Religion, Kultur, Sprache (abgesehen von der sympathischen Mundart) haben aber doch Ihren eigenen Staat, welcher seine Interessen verfolgt. Und anders als vielleicht bei der EU-Aufnahme Zyperns erwartet, herrscht doch kein zu starker Pakt zwischen den beiden Brudervölkern. Man hat es ja bei jüngsten Verhandlungen in Brüssel gesehen. 18 (alle, auch CY) gegen 1 (GR). Aber darüber redet in GR merkwürdigerweise niemand. Nord-Epiroten sind in Südalbanien lebende ethnische Griechen. Die wurden mal dort eingekesselt, als ihr Territorium Albanien zugesprochen wurde. Ihre Zahl liegt m. W. bei grob 400.000. Die genießen in GR besondere Rechte und wenn ich mich nicht irre, bekommen die auf Wunsch problemlos auch die gr. Staatsbürgerschaft. Imbrioten und Tenedier: Ethnische Griechen auf den beiden jetzt türkischen Inseln vor den Dardanelen. Es dürfte sich lediglich um ein paar Tausend meist ältere Menschen handeln. Ihr Einfluss ist eher gering.

Wir sind weltweit die No. 2 bei Bankguthaben in der Schweiz.


Echt? Woher will der Autor das wissen? Wie hoch sind diese Bankguthaben? Handelt es sich um Schwarz-, Weiß- oder Graugeld? Sind es für CH Steuerinländer oder -ausländer? Um wie viele Personen handelt es sich. Ist das ein Grund als Grieche stolz zu sein? Und wer ist \"wir\"? Ich etwa auch? >

Wir empfangen 16.000.000 Touristen im Jahr und verfügen über eine
signifikante Tourismus-Industrie.

Nur das kleine Mallorca empfängt 20.000.000 und möchte die Zahl um 1/2 reduzieren, weil man sich so doch langsam sein eigenes Grab schaufelt. Siehe Bericht vor ein paar Tagen im ARD (ja ich weiß... Mainsteam). Und wieder: Wer ist wir? Zählt der in die Pleite getriebene Souvernirladenbesitzer oder der der Koch, der für 500 €/Monat arbeitet, auch dazu?

Wir haben drei große Werften, welche jede Art von Schiffen herstellen.

Ich empfehle hierzu einen Ausflug nach Perama oder in die anderen Gegenden, in denen die großen Werften ansässig sind. Elend so weit das Auge reicht. Schon vor der Krise war die Arbeitslosigkeit dort enorm. Aktuell ist es viel schlimmer! Und noch mal wer ist \"Wir\"? Zählt der Arbeitslose Werftarbeiter auch dazu?

Wir haben Karosserie-Fabriken, welche schere Lastwagen, Busse, O-Busse,
Eisenbahnwaggons, Auflieger, Betonmischer, Tankwagen usw. herstellen.

War vielleicht alles mal.

Wir verfügen über 2.400 Supertanker und große Frachter und sind somit
weltweit die 1. Handelsflotte, weitere 1.500 riesige Tanker und Frachter
haben die zypriotischen Reeder – 5. in der Welt.

Wer profitiert davon? Wem gehören die Schiffe? Das sind keine VEB wie in der DDR, sondern gehören einigen Reederfamilien. Das mag zwar einige Arbeitsplätze schaffen, aber das war's dann auch schon. OK, vielleicht noch ein paar Stiftungen und Wohltätigkeitsvereine aber das war's schon.

Wir sind weltweit No. 2 bei Schafmilch

lecker aber bringt kaum Einnahmen

Und No. 3 bei Oliven,
und bestem Olivenöl, welches größtenteils nach Italien exportiert wird, wo es mit dem italienischen Öl vermischt wird, um es dann als hochwertigeres von den Italienern in alle Welt exportiert zu werden

Safran, Kiwis
und Pfirsichen.

Russland würde sehr gerne die gesamte Pfirsichernte aufkaufen, aber die sind ja böse und dürfen dank EU nicht. Dafür schmeißt man die Pfirsiche weg und bekommt dafür eine (kleine) Entschädigung von der EU.

Wir sind weltweit die No. 1 bei Nickel, Magnesiumkarbonat, Hydromagnesit,
Perlite (1.600.000 Tonnen), Bentonite (1.500.000 Tonnen), sowie in der EU
ebenfalls No. 1 bei Bauxit (2.717.000 Tonnen), Chromit, Zink und auch
Aluminiumoxid.

Mag sein

Wir haben die zweitbeste Luftwaffe in der NATO (nach den USA) und auch die
zweitbeste Kriegsmarine in der NATO

Wann hat denn der Contest stattgefunden, in dem GR den 2. Platz eingenommen hat?

Wir haben südlich von Kreta 175 Milliarden Barrels Erdöl, das
drittgrößte Vorkommen weltweit. Indessen ist das Gold, welches in unserem
Thrakien existiert, 38 Mrd. Euro wert. Wir haben dort,
in Makedonien und Thrakien, die 3 größten Goldvorkommen Europas. Der
Wert unseres Erdöls und Erdgases beträgt, wie das Geologische Institut
der USA, das YSGS, anführt – haltet Euch fest – 20 Billionen
Euro![/i]

Mag auch sein, aber solange kein einziger Tropfen oder Gramm davon gefördert und gewinnbringend für \"wir\" verkauft wurde, ist es wertlos.

Insbesondere die Erdöl- und Erdgasvorkommen in der Ägäis sind ja
umstritten.

Nicht in der Ägäis. Eher südlich von Kreta und um Zypern. Wurden m. W. unter GR, CY, TR, Ägypten, Libanon Israel und Palästinensern aufgeteilt. Ich meine, es bestehen nur noch kleine Meinungsverschiedenheiten, lasse mich aber gerne belehren.

(Zahlreiche Rechtschreibfehler korrigiert)

Danke für die Nachhilfestunde

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 05.07.2015, 21:40 vor 3850 Tagen @ Telemachos 1464 Views

War ziemlich aufschlußreich.
Das mit dem "Wir" , - denke, dass der Verfasser als Grieche dann mit "Wir" die Griechen insgesamt meint.
Das ist so ähnlich, dass man z.B. bei der Weltmeisterschaft in den Kneipen, wenn die Deutschen gewonnen haben, immer hört "wir haben wieder ein Tor geschossen".

Klar gehören die Schiffe den wenigen Reedereien, - die ja auch nicht um Einkommen zu klagen haben.

Das mit dem in der Schweiz gebunkerten Geld glaube ich sofort. Man braucht ja nur auf die Lagarde-Liste zu sehen.

Nochmals danke!

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