aber klar doch - und paläolithische Halbaffen sind wahre Liberale
Daß kaum jemand sehen mag, daß die "griechische Faulheit" VOR
Einführung des Euro nie ein Problem war - also das Kernproblem in der
Fehlkonstruktion der Eurozone liegt, spricht für sich.
Genau! Und dass vor der Einführung des Staatsterrors und des Geldes
(Tributmittels) die 'Faulheit' der Menschheit nie ein Problem war, spricht
noch viiiiiel mehr für sich, nicht wahr!?
Das ist doch sowieso klar.
Was die Griechen betrifft: Staatsterror und Geld hatten die vor dem Euro bekanntlich auch.
Anscheinend war es eben doch ein Problem für die Griechen, ansonsten sie
nicht hätten in den Euro gehen wollen.
Die Griechen wollten deutsche Verhältnisse: weniger Inflation und weniger Korruption. Die Erwartung, daß man das durch Beitritt zur Eurozone auf magische Weise automatisch bekommt, hatten Ökonomen auch. Die ist falsch.
Dafür braucht es durchsetzbares Privatrecht und Steuerrecht, also mehr "Staatsterror" - ersteres übrigens ein "Staatsterror", auf den jeder echte Liberale pocht, wenn er nicht völlig verpennt oder aus Eigeninteresse ignoriert, worum es dabei geht (wie die Protagonisten des "Washington Consensus" inc. IWF).
PLUS eine Form von "surplus recycling" (wie Varoufakis das nennt) - daß die Überschussländer Schulden streichen müssen, ist auch eine Form von Surplus Recycling. Auch selbsterklärte Semi-Bonobos könnten vom Reinhören bei Helmut Schmidt lernen.
Austerität bringt Leistungsbilanzen dann in Ordnung, wenn die Gläubigerländer das Gegenteil machen. Machen die auch Austerität, bleibt nicht nur alles beim alten, sondern gurgelt in einer deflationären Spirale nach unten, die dann die EZB mit ultralockerer Geldpolitik zu bekämpfen versucht. Wem nützt es? Nur den Investmentbanken, die so mit billigem Zentralbankgeld zocken und das Risiko dem Steuerzahler aufbürden können.
Und deren Sprachrohr bist auch Du, vermutlich noch, ohne es zu kapieren - und nicht etwa Sprachrohr irgendwelcher imaginärer paläolithischer "bonobo sapientes". Nennen wir Deine Denkblasen mal Paläo-Imperialismus oder Paläo-beggar-thy-neighbor ...
Die Griechen wollten qualitativ höherwertigen Staatsterror als sie vorher hatten - im Interesse der Mehrheit ihrer freien Bürger. Was sie mit IWF und Troika bekamen, war minderwertigerer Staatsterror im Interesse von Großbanken, "Washington-Consensus"-Institutionen und ihrer alten Oberschicht, die mit diesen Banditen kooperieren. dDieselbe Strategie haben die "Washington Consensus"-Protagonisten mit einem "Entwicklungsland" nach dem anderen gefahren (s.a. princes of the yen), jetzt ist es auch ganz praktisch, Europa so spalten zu können.