Ich bitte dich das Thema Germanwings abzuhaken! Schau dir Kurts detailreiches Video an und du siehst, was passiert ist. Er hat sich sehr viel Mühe gemacht, so dass die stehen gebliebenen Baumstämme jetzt vernachlässigt werden sollten. Kurt hat völlig recht und das Gelände geografisch einwandfrei die Flugbahn ermöglichend in seiner Animation berücksichtigt. Der linke Flügel samt Triebwerk bohrte sich in den davor liegenden Hügel. Dieser fiel zum dahinter aufwartenden Hügel (dort wo der Rumpf einschlug) zwar deutlich ab, aber das ist jetzt mal nicht so wichtig!. Das linke Triebwerk verschwand darin wegen der hohen Geschwindigkeit. Die Tanne schlug Feuer. Davor blieb alles unberührt. Überreste flogen mit hoher Geschwindigkeit durch die später brennende Tanne. Der Rest der Maschine stürzte in den dreieckigen Hangbereich und die Triebwerke sind dann auch irgendwie darin verschwunden bzw. teilweise verflüssigt und teilweise über das Gebiet verteilt. Auch hier ist die Oberfläche unberührt weil es so irrsinnig schnell ging. Die Tannenstämme davor blieben ebenfalls wegen der hohen Geschindigkeit stehen, wurden aber in der Schneise kerzengerade durch den Flügel(?) abgetrennt. Man kann genau schlußfolgern, dass der Rumpf weiter oben im Hügel abgestürzt ist. Das berücksichtigt Kurt nun leider nicht. Aber die Animation erfüllt auch so ihren Zweck.
Dass die Gesteinsformationen an der Einschlagstelle des Rumpfes (oberhalb der Aufprallstelle in Kurts Animation) unberührt sind, liegt an der Geschwindigkeit mit der dieser Aufprall erfolgte. Sagenhaft schnell, so dass der Flugzeugrumpf, das Heck, die Flügel, das Fahrwerk, die Triebwerke, die 147 Passagiersitze, die über 150 Reisekoffer inklusive deren Inhalte, der Küchen- und Cockpitbereich sowie 11,25 m³ zerhacktes bzw. verflüssigtes/verpufftes Fleisch durch das unbrührte Gestein wie Wasser in den Hang geschossen sind oder sich über das Gebiet in Schnipseln verteilt haben. Anschließend ist lockeres Erdreich und Müll aus dem Hang gequillt (Reaktion halt!). Einen Krater gibt es nicht, weil es so schnell ging und der Hang so fest ist, dass man daran regelmässig Crashtests durchführen könnte (die hier ja auch gezeigt wurden). Der Müll und das lockere Erdreich ist in späteren Aufnahmen (in 1080p die detailreichsten Helicopteraufnahmen) alles weggefegt worden. Wäre der Rumpf ganz unten am Hügel eingeschlagen, dort wo die lockere Erde liegt und Kurt den Einschlag der Einfachheit halber zeigt, dann hätte es die in der Einflugschneise aufwartenden abrasierten Stämme rausgerissen. Der Rumpf hätte auch schon den davor liegenden Hügel berührt (dort wo das linke Triebwerk und der Flügel eingeschlagen sind) bzw. das Erdreich weggeschoben. Das aber ist nicht der Fall, wie man an den Fotoaufnahmen erkennen kann. Egal, das ist nicht mehr so wichtig.
Nach ein paar Tagen hatte man die Hälfte der Opfer anhand der Leichenteile identifiziert. Die Raupe hat binnen 3 Tagen eine Straße bis auf wenige Meter vor diesen Hügel fertig gestellt. Das geht wenn man fleissig ist. Sind ja keine Kilometer. Und zudem alles sehr lockere Erde und sehr leichtes Gestein. Tiefere Ausgrabungen sind an der Stelle, wo der Rumpf eingeschlagen ist, nicht mehr erfolgt (siehe obige Helicopteraufnahme mit festem Erdreich). Die Leichenteile, die überall am Hang oder im Gebüsch gefunden wurden (siehe Abtransport) und die zwischen den Schnipseln lagen, hat man zwischenzeitlich auch zu den Angehörigen nach Haltern übergeben. Der Konvoi fuhr mit Särgen auch vor dem Gymnasium vorbei. Es hatte nicht geregnet!
Case closed!
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