Die Wahrheit über Griechenland

Leserzuschrift @, Donnerstag, 02.07.2015, 20:46 vor 3852 Tagen 5498 Views

Dem DGF zum Gruß!


Nachfolgende DOKUMENTATION über 90-zig schlanke & äußerst kurz-weilige Minuten von Harald Schumann ist es "prädikatvollst wert" sich mit offenen AUGEN, OHREN und MUND zu Gemüte zu führen, will man nicht in der "griechischen X-BOX-Maschine = CUBE" vollends GEISTIG GEFANGEN zu bleiben.

Darin offen-baren sich (fast) ALLE HINTER-GRÜNDE zur augenblicklich stattfindenden "Griechenland- >>> Trägödie/Kommödie/Satire/Licht-Theater-Vorstellung".


Die WAHRHEIT über GRIECHENLAND - DOKU: 90 Minuten -

https://www.youtube.com/watch?v=6obLsHbYs5Y


Der ultimative EIN-STIEG ab Minute 5:25: <*> Yanis Varoufakis <*> !*!*!* befördert uns "blitz-artig in medias res" *!*!*!

F A Z I T

In og. Dokumentation kommen hoch-, bis höchstrangige Personen und/oder MENSCHEN des IWF, der Troika, EU-Brüssel & Minister Griechenlands zu Wort. Einigen davon möchte man definitiv NICHT im wirklichen LEBEN persönlich begegnen, es sei denn, man LEBT SELBT in der LÜGE.

Über den Dokumentarfilmer Harald Schumann:

https://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Schumann


Herzlichst,
H:-)pi

N A C H - M U S I K A L I S I E R T


Fritz Wunderlich - Kennt Ihr Granada bei Nacht? -

https://www.youtube.com/watch?v=PLxe14bA8og


Fritz Wunderlich - Dein ist mein ganzes Herz -

https://www.youtube.com/watch?v=Sru-tbwLwew

Wurde schon im DGF empfohlen - sehenswert, aber nur EINE Facette THX :-) (oT)

Silke, Donnerstag, 02.07.2015, 20:55 vor 3852 Tagen @ Leserzuschrift 3256 Views

- kein Text -

@Silke Danke. EINE?, nein DIE FACETTE! Herrhausen & Haider überlebten die Statements von Yanis Varoufakis NICHT!

Leserzuschrift @, Freitag, 03.07.2015, 12:22 vor 3851 Tagen @ Silke 2911 Views

Danke @Silke für Deinen Hinweis.

Du sprichst von EINER FACETTE in dieser DOKU. Don`t get blindfolded. Diese Doku ist SPRENG-STOFF und die BOMBE beginnt ab 5:25 Minuten bis ca. 13 Minuten, in denen Yanis Varoufakis ALLE ÜBEL beim NAMEN NENNT.

Für vergleichbare Äußerungen im ORF mußte Jörg Haider sterben = ritualisiert geopfert werden. Zuvor erging es Alfred Herrhausen nicht besser nach einem Fernsehinterview.


Yanis VAROUFAKIS ist ein wagemutiger neuer & zukünftiger
"griechischer SAGEN-HELD" ... für unsere NACH-KOMMEN, der allerdings mächtigere Beschützer im Hintergrund hat als Haider & Herrhausen. Wer diese "Mächtigen" sind, darüber darf spekuliert werden. Wer aber das BANKEN-SYSTEM allgemein & explizit als "LÜGE demaskiert", steht auf der Ab-SCHUSS-LISTE.

Allerdings ist Yanis V. eben KEIN simpler "Sony/Nitendo-X-BOX" - Einfalts-Pinsel, der sich zufällig mit dem Thema "SPIEL(e)-Theorie" beschäftigt hat, sondern ein komplett anderes Kaliber als eben Haider, Herrhausen, Möllemann und wie sie alle heißen mögen.


F I N A L

Warten wir es ab. Sein Leben und/oder Ab-Leben wird der letzte "OFFEN-BARUNGS-EID" des ..., nennen wir es der Einfachheit halber einfach mal als herrschendes "MATRIX-BOX-SYSTEM", sein.

Deine gemeinten Facetten, wahrscheinlich China, Rußland, zweitgrößte Weltmeerhandelsflotte, Öl-, und Gas-Reservoirs ... et cetera sind eben NICHT so spiel-ent-scheidend, wie die KARTEN, die Yanis Varoufakis hier (wie nochmals pro memoria) spielt:


AB 5:25 Minuten bis ca. 13 Minuten: >> You better WATCH OUT, and Open Your Eyes, Eears ... et cetera WIDE WIDE OPEN !!! in folgender DOKU:

Die Wahrheit über Griechenland:

https://www.youtube.com/watch?v=6obLsHbYs5Y


Das voll-ständige, jedoch separate INTERVIEW mit Y.V. in ENGLISCH innerhalb og. Doku über satte 54 Minuten hat wohl NIEMAND zur KENNTNIS genommen, oder?


TALKING TO YANIS VAROUFAKIS (Hararld Schumann - On The Trail):

https://www.youtube.com/watch?v=qNItYoJhgmk


Herzlichst,
H<img src=" />pi


Nachgeschrieben

James Bay - CHAOS and the CALM / Full Album -

https://www.youtube.com/watch?v=q7xyiewjXts

Direktlink - und was auch Varoufakis verpaßt

politicaleconomy @, Freitag, 03.07.2015, 13:19 vor 3851 Tagen @ Leserzuschrift 2779 Views


AB 5:25 Minuten bis ca. 13 Minuten: >> You better WATCH OUT, and Open Your
Eyes, Eears ... et cetera WIDE WIDE OPEN !!! in folgender DOKU:

Die Wahrheit über Griechenland:

https://www.youtube.com/watch?v=6obLsHbYs5Y

Direktlink:
https://www.youtube.com/watch?v=6obLsHbYs5Y#t=5m25s

Allerdings erkennt auch Varoufakis nicht, worin die griechische Miß- und Korruptionswirtschaft begründet ist: im Mangel an einem funktierenden Privat- und Steuerrecht. Das zu beheben, ist weder Ziel der Gläubiger und Schäubles ("Reformen") noch der Syriza.

Damit zielen ALLE am Problem vorbei und perpetuieren es.

Als man das Außenverhältnis über den Wechselkurs regeln konnte, war das noch kein Problem. Innerhalb einer Währungsunion ohne surplus recycling mechanism wird es zu einem.

Wer davon profitiert, sind die Banken, die GR Kredit geben und andere Staaten dafür haften lassen. Diese Banken plündern die Steuerzahler nach Strich und Faden aus, weil sie es geschafft haben, daß sich die Politik aufgrund neoliberaler Indoktrination den Finanzmärkten unterordnet, anstatt sie - wie Roosevelt 1933ff - radikal zu regulieren.

Wie Varoufakis sagt: Herrschaft der Bankrottokratie.

Publikationen

helmut-1 @, Siebenbürgen, Freitag, 03.07.2015, 07:18 vor 3851 Tagen @ Leserzuschrift 2867 Views

Für mich war äußerst interessant, festzustellen, dass es auch Reportagen zu diesem Thema gibt, die sich ziemlich nahe an der Wahrheit orientieren. Im Net schon seit längerer Zeit, aber nicht in den Mainstreams.

Gestern (Do, 2.7. 21.45 Uhr) war es aber (für mich zum ersten Mal ersichtlich) mit anderem Tenor belegt, nämlich beim ARD und beim "Monitor". Diese Reportage war erstmals weitesgehend neutral und entsprach der Realität.

Den Blick weiten

politicaleconomy @, Freitag, 03.07.2015, 12:33 vor 3851 Tagen @ Leserzuschrift 2789 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 03.07.2015, 13:12

Der ultimative EIN-STIEG ab Minute 5:25: <*> Yanis Varoufakis <*> !*!*!*
befördert uns "blitz-artig in medias res" *!*!*!

Dazu empfehlenswert Varoufakis' 2011 erschienenes Buch, dessen Inhalt er hier bei einer Buchvorstellung zusammenfaßt:
https://www.youtube.com/watch?v=8q62OQH5ZF8

Speziell zur Eurokrise etwas mehr Details gibt es hier:
https://www.youtube.com/watch?v=iVxaTC7Qp44

Daß kaum jemand sehen mag, daß die "griechische Faulheit" VOR Einführung des Euro nie ein Problem war - also das Kernproblem in der Fehlkonstruktion der Eurozone liegt, spricht für sich.

F A Z I T

In og. Dokumentation kommen hoch-, bis höchstrangige Personen und/oder
MENSCHEN des IWF, der Troika, EU-Brüssel & Minister Griechenlands zu Wort.
Einigen davon möchte man definitiv NICHT im wirklichen LEBEN persönlich
begegnen, es sei denn, man LEBT SELBT in der LÜGE.

In der Tat.

Hier ein Kommentar eines gewissen J.M. Keynes zu den Friedensverhandlungen von Versailles, an denen er als Teil der britischen Delegation teilnahm:

"Paris was a nightmare, and every one there was morbid. A sense of impending catastrophe overhung the frivolous scene; the futility and smallness of man before the great events confronting him; the mingled significance and unreality of the decisions; levity, blindness, insolence, confused cries from without,—all the elements of ancient tragedy were there. Seated indeed amid the theatrical trappings of the French Saloons of State, one could wonder if the extraordinary visages of Wilson and of Clemenceau, with their fixed hue and unchanging characterisation, were really faces at all and not the tragic-comic masks of some strange drama or puppet-show.

The proceedings of Paris all had this air of extraordinary importance and unimportance at the same time. The decisions seemed charged with consequences to the future of human society; yet the air whispered that the word was not flesh, that it was futile, insignificant, of no effect, dissociated from events; and one felt most strongly the impression, described by Tolstoy in War and Peace or by Hardy in The Dynasts, of events marching on to their fated conclusion uninfluenced and unaffected by the cerebrations of Statesmen in Council." (Quelle: JMK, "The Treaty of Peace", geschrieben 1919, erschienen 1931 in den "Essays in Persuasion")

Ähnliches kann man über die Verhandlungen der Eurogroup sagen. Die Rolle von Keynes spielt in diesem Drama Varoufakis.

Austerität bringt die Leistungsbilanzen ins Lot

Zarathustra, Freitag, 03.07.2015, 13:35 vor 3851 Tagen @ politicaleconomy 2821 Views


Daß kaum jemand sehen mag, daß die "griechische Faulheit" VOR
Einführung des Euro nie ein Problem war - also das Kernproblem in der
Fehlkonstruktion der Eurozone liegt, spricht für sich.

Genau! Und dass vor der Einführung des Staatsterrors und des Geldes (Tributmittels) die 'Faulheit' der Menschheit nie ein Problem war, spricht noch viiiiiel mehr für sich, nicht wahr!?

Anscheinend war es eben doch ein Problem für die Griechen, ansonsten sie nicht hätten in den Euro gehen wollen. Sie wollen ja auch nicht zurück, auch wenn das einige Leute hier nicht akzeptieren können. Wer A (Hartwährung/höhere Produktion/mehr Konsum) sagt, muss halt auch B (ja zum Wettbewerb/Austerität nach der Party) sagen, und das lernten und lernen die Griechen/Iren/Spanier/Italiener/Portugiesen/Letten nun. An eine Heilung durch weitere Drogenzufuhr (Keynesiotismus) glaubt nur die etatistisch disponierte (indoktrinierte) Bevölkerungsschicht.


Spanien:

[image]

Italien:

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Irland:

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Portugal:

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Beste Grüsse, Zara

aber klar doch - und paläolithische Halbaffen sind wahre Liberale

politicaleconomy @, Freitag, 03.07.2015, 14:20 vor 3851 Tagen @ Zarathustra 2566 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 03.07.2015, 15:14


Daß kaum jemand sehen mag, daß die "griechische Faulheit" VOR
Einführung des Euro nie ein Problem war - also das Kernproblem in der
Fehlkonstruktion der Eurozone liegt, spricht für sich.


Genau! Und dass vor der Einführung des Staatsterrors und des Geldes
(Tributmittels) die 'Faulheit' der Menschheit nie ein Problem war, spricht
noch viiiiiel mehr für sich, nicht wahr!?

Das ist doch sowieso klar.

Was die Griechen betrifft: Staatsterror und Geld hatten die vor dem Euro bekanntlich auch.

Anscheinend war es eben doch ein Problem für die Griechen, ansonsten sie
nicht hätten in den Euro gehen wollen.

Die Griechen wollten deutsche Verhältnisse: weniger Inflation und weniger Korruption. Die Erwartung, daß man das durch Beitritt zur Eurozone auf magische Weise automatisch bekommt, hatten Ökonomen auch. Die ist falsch.

Dafür braucht es durchsetzbares Privatrecht und Steuerrecht, also mehr "Staatsterror" - ersteres übrigens ein "Staatsterror", auf den jeder echte Liberale pocht, wenn er nicht völlig verpennt oder aus Eigeninteresse ignoriert, worum es dabei geht (wie die Protagonisten des "Washington Consensus" inc. IWF).

PLUS eine Form von "surplus recycling" (wie Varoufakis das nennt) - daß die Überschussländer Schulden streichen müssen, ist auch eine Form von Surplus Recycling. Auch selbsterklärte Semi-Bonobos könnten vom Reinhören bei Helmut Schmidt lernen.

Austerität bringt Leistungsbilanzen dann in Ordnung, wenn die Gläubigerländer das Gegenteil machen. Machen die auch Austerität, bleibt nicht nur alles beim alten, sondern gurgelt in einer deflationären Spirale nach unten, die dann die EZB mit ultralockerer Geldpolitik zu bekämpfen versucht. Wem nützt es? Nur den Investmentbanken, die so mit billigem Zentralbankgeld zocken und das Risiko dem Steuerzahler aufbürden können.

Und deren Sprachrohr bist auch Du, vermutlich noch, ohne es zu kapieren - und nicht etwa Sprachrohr irgendwelcher imaginärer paläolithischer "bonobo sapientes". Nennen wir Deine Denkblasen mal Paläo-Imperialismus oder Paläo-beggar-thy-neighbor ...

Die Griechen wollten qualitativ höherwertigen Staatsterror als sie vorher hatten - im Interesse der Mehrheit ihrer freien Bürger. Was sie mit IWF und Troika bekamen, war minderwertigerer Staatsterror im Interesse von Großbanken, "Washington-Consensus"-Institutionen und ihrer alten Oberschicht, die mit diesen Banditen kooperieren. dDieselbe Strategie haben die "Washington Consensus"-Protagonisten mit einem "Entwicklungsland" nach dem anderen gefahren (s.a. princes of the yen), jetzt ist es auch ganz praktisch, Europa so spalten zu können.

Ja, paläolithische Fremdbestimmung war ein Non-Event

Zarathustra, Freitag, 03.07.2015, 15:24 vor 3851 Tagen @ politicaleconomy 2486 Views

bearbeitet von Zarathustra, Freitag, 03.07.2015, 15:30


Daß kaum jemand sehen mag, daß die "griechische Faulheit" VOR
Einführung des Euro nie ein Problem war - also das Kernproblem in

der

Fehlkonstruktion der Eurozone liegt, spricht für sich.


Genau! Und dass vor der Einführung des Staatsterrors und des Geldes
(Tributmittels) die 'Faulheit' der Menschheit nie ein Problem war,

spricht

noch viiiiiel mehr für sich, nicht wahr!?


Das ist doch sowieso klar.

Was die Griechen betrifft: Staatsterror und Geld hatten die vor dem Euro
bekanntlich auch.

Anscheinend war es eben doch ein Problem für die Griechen, ansonsten

sie

nicht hätten in den Euro gehen wollen.


Die Griechen wollten deutsche Verhältnisse: weniger Inflation und weniger
Korruption.

Und die Deutschen wollen Schweizer Verhältnisse: Weniger Staatsterror, mehr Liberalismus, mehr Lohn.

Die Erwartung, daß man das durch Beitritt zur Eurozone auf
magische Weise automatisch bekommt, hatten Ökonomen auch. Die ist falsch.

Ja, auf magische Weise bekommt man selten etwas.

Dafür braucht es durchsetzbares Privatrecht und Steuerrecht, also
mehr "Staatsterror"

In GR gibt es in vielen Bereichen mehr Staatsterror (Bürokratie) als in der Schweiz. Es kommt eben mehr auf die Effizienz und den Grad an Korruptionsfreiheit unter den Staatsterrorsystemen an. Auch da herrscht Wettbewerb; in der Schweiz sogar in hohem Masse innerhalb der Kantone und Gemeinden.


PLUS eine Form von "surplus recycling" (wie Varoufakis das nennt) - daß
die Überschussländer Schulden streichen müssen, ist auch eine Form von
Surplus Recycling. Auch selbsterklärte Semi-Bonobos könnten vom
Reinhören bei Helmut
Schmidt
lernen.

Einer der unsympathischsten, arrogantesten Zeitgenossen überhaupt.
Sozialisten und Etatisten können den Bonobo gestohlen bleiben. Bonobos sind gefeit gegen jede Art patriarchalen Grosskollektivismus, die Pervertierung des Kollektivs.

Austerität bringt Leistungsbilanzen dann in Ordnung, wenn die
Gläubigerländer das Gegenteil machen.

Machen müssen. Nennt sich Wettbewerb. Da kann man sich nie ausruhen. Mal liegen diese vorne, mal jene, auch wenn das den Sozialisten ein Gräuel ist.

Machen die auch Austerität, bleibt
nicht nur alles beim alten, sondern gurgelt in einer deflationären Spirale
nach unten, die dann die EZB mit ultralockerer Geldpolitik zu bekämpfen
versucht.

Austerität macht man, wenn man ins Wettbewerbsdefizit gerät. Das können gar nicht alle gleichzeitig sein; das wäre ein Widerspruch in sich.

Wem nützt es? Nur den Investmentbanken, die so mit billigem
Zentralbankgeld zocken und das Risiko dem Steuerzahler aufbürden können.

Billiges Geld ist eindeutig eine Folge des Etatismus, des Keynesiotentums: der elendiglichen Retterei und ewigen künstlichen Aufschiebung der Ausbuchung von Fehlallokationen.


Und deren Sprachrohr bist auch Du,

Nein, Du.
Ginge es nach den Liberalisten, gäbe es die Too-Big-To-Fails längst nicht mehr, aber eben auch nicht deren Arbeitsstellen, weshalb sie ja gerettet werden von den vereinigten Illiberalen.


Grüsse, Zara

Talkshow- und Forenweisheiten helfen offenbar nicht weiter

trosinette @, Freitag, 03.07.2015, 16:11 vor 3851 Tagen @ politicaleconomy 2441 Views

Guten Tag,

Auch selbsterklärte Semi-Bonobos könnten vom Reinhören bei Helmut Schmidt lernen.

Mir ist schon lange aufgefallen, dass nicht nur wir, die wir nichts zu melden haben, total weise daherreden, sondern auch Politiker, die nichts mehr zu melden haben, plötzlich der Weisheit anheimfallen. Woran kann das liegen?

Ich zitiere aus deinem verlinkten Artikel:

Was Merkel nicht versteht, ist, daß…

Es geht in dieser modernen aufgeklärten Welt nicht um's Verstehen, sondern um Interessen. Diese Interessen sind meist von privater Natur und das Recht am Privaten liegt dir ja nach eigenem Bekunden auch sehr am Herzen. Helmut Schmidt hat keine großen Interessen mehr, der hat mit dem Leben bereits abgeschlossen und damit leicht Reden.

Ich muss allerdings gestehen, dass es mir, als rechtgläubiger Debitist, an der Motivation mangelt, deine häretischen Darlegungen vom Heil der volkswirtschaftlichen Stellschrauben tiefgründig nachzuvollziehen. Ich kann und will also nicht ausschließen, dass du mit allem Recht hast und man müsste es „nur“ mal durchsetzen.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Interessen

politicaleconomy @, Sonntag, 05.07.2015, 12:54 vor 3849 Tagen @ trosinette 1910 Views

Es geht in dieser modernen aufgeklärten Welt nicht um's Verstehen,
sondern um Interessen.

Ok, worin bestehen Deine Interessen? Worin bestehen meine, Deiner Ansicht nach?

Helmut Schmidt hat keine großen Interessen mehr, der hat mit dem
Leben bereits abgeschlossen und damit leicht Reden.

Schmidt hat dieselben Interessen wie zu seiner Zeit als Kanzler. Bitte mal bei ihm nachlesen ("Mächte der Zukunft", "Die Selbstbehauptung Europas").

Ich muss allerdings gestehen, dass es mir, als rechtgläubiger Debitist,
an der Motivation mangelt, deine häretischen Darlegungen vom Heil der
volkswirtschaftlichen Stellschrauben tiefgründig nachzuvollziehen. Ich
kann und will also nicht ausschließen, dass du mit allem Recht hast und
man müsste es „nur“ mal durchsetzen.

Daß debitisten Zyniker der Macht sind, die ihre Sicherheit daraus gewinnen, daß sie die herrschende Macht gegen die, die ihre Interessen GEGEN diese Macht artikulieren, unterstützen und sich so ihre Zuckerle von der Macht sichern, ist ja bekannt.

Leistungsbilanz schliesst Kapitalfluesse mit ein

CalBaer @, Freitag, 03.07.2015, 18:49 vor 3851 Tagen @ Zarathustra 2353 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 03.07.2015, 18:57

Aussagekraeftiger waeren die Handelsbilanzen, die nur Waren und Dienstleistungen messen. Wenn die Portugiesen wieder ihr Geld aus Deutschland zurueckholen (was derzeit im Target-II steckt), sieht es zwar positiv fuer die Leistungsbilanz aus, sagt aber erst mal wenig ueber die Handelsbilanz aus.

Bei Portugal sieht man gut die Diskrepanz:
[image]

[image]

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Dann nimm halt meinetwegen die Handelsbilanz

Zarathustra, Freitag, 03.07.2015, 22:06 vor 3851 Tagen @ CalBaer 2426 Views

bearbeitet von Zarathustra, Freitag, 03.07.2015, 22:11

Das geht in die selbe Richtung. Durch die pöse Austerität bringt man sich in die Lage, auf dem Exportmarkt wieder konkurrenzfähiger zu sein.

Spanien:

[image]

Irland:

[image]

Italien:

[image]

Portugal:

[image]

Griechenland:

[image]

Lettland:

[image]

Schon richtig, ein Trend ist da

CalBaer @, Samstag, 04.07.2015, 01:55 vor 3851 Tagen @ Zarathustra 2106 Views

Das geht in die selbe Richtung. Durch die pöse Austerität bringt man sich
in die Lage, auf dem Exportmarkt wieder konkurrenzfähiger zu sein.

Allerdings sind PGS noch weit von einer ausgeglichenen Bilanz entfernt. Mit der reinen Handelsbilanz anstatt der Leistungsbilanz sieht das Bild eben ernuechtender aus.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
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