Daß kaum jemand sehen mag, daß die "griechische Faulheit" VOR
Einführung des Euro nie ein Problem war - also das Kernproblem in
der
Fehlkonstruktion der Eurozone liegt, spricht für sich.
Genau! Und dass vor der Einführung des Staatsterrors und des Geldes
(Tributmittels) die 'Faulheit' der Menschheit nie ein Problem war,
spricht
noch viiiiiel mehr für sich, nicht wahr!?
Das ist doch sowieso klar.
Was die Griechen betrifft: Staatsterror und Geld hatten die vor dem Euro
bekanntlich auch.
Anscheinend war es eben doch ein Problem für die Griechen, ansonsten
sie
nicht hätten in den Euro gehen wollen.
Die Griechen wollten deutsche Verhältnisse: weniger Inflation und weniger
Korruption.
Und die Deutschen wollen Schweizer Verhältnisse: Weniger Staatsterror, mehr Liberalismus, mehr Lohn.
Die Erwartung, daß man das durch Beitritt zur Eurozone auf
magische Weise automatisch bekommt, hatten Ökonomen auch. Die ist falsch.
Ja, auf magische Weise bekommt man selten etwas.
Dafür braucht es durchsetzbares Privatrecht und Steuerrecht, also
mehr "Staatsterror"
In GR gibt es in vielen Bereichen mehr Staatsterror (Bürokratie) als in der Schweiz. Es kommt eben mehr auf die Effizienz und den Grad an Korruptionsfreiheit unter den Staatsterrorsystemen an. Auch da herrscht Wettbewerb; in der Schweiz sogar in hohem Masse innerhalb der Kantone und Gemeinden.
PLUS eine Form von "surplus recycling" (wie Varoufakis das nennt) - daß
die Überschussländer Schulden streichen müssen, ist auch eine Form von
Surplus Recycling. Auch selbsterklärte Semi-Bonobos könnten vom
Reinhören bei Helmut
Schmidt lernen.
Einer der unsympathischsten, arrogantesten Zeitgenossen überhaupt.
Sozialisten und Etatisten können den Bonobo gestohlen bleiben. Bonobos sind gefeit gegen jede Art patriarchalen Grosskollektivismus, die Pervertierung des Kollektivs.
Austerität bringt Leistungsbilanzen dann in Ordnung, wenn die
Gläubigerländer das Gegenteil machen.
Machen müssen. Nennt sich Wettbewerb. Da kann man sich nie ausruhen. Mal liegen diese vorne, mal jene, auch wenn das den Sozialisten ein Gräuel ist.
Machen die auch Austerität, bleibt
nicht nur alles beim alten, sondern gurgelt in einer deflationären Spirale
nach unten, die dann die EZB mit ultralockerer Geldpolitik zu bekämpfen
versucht.
Austerität macht man, wenn man ins Wettbewerbsdefizit gerät. Das können gar nicht alle gleichzeitig sein; das wäre ein Widerspruch in sich.
Wem nützt es? Nur den Investmentbanken, die so mit billigem
Zentralbankgeld zocken und das Risiko dem Steuerzahler aufbürden können.
Billiges Geld ist eindeutig eine Folge des Etatismus, des Keynesiotentums: der elendiglichen Retterei und ewigen künstlichen Aufschiebung der Ausbuchung von Fehlallokationen.
Und deren Sprachrohr bist auch Du,
Nein, Du.
Ginge es nach den Liberalisten, gäbe es die Too-Big-To-Fails längst nicht mehr, aber eben auch nicht deren Arbeitsstellen, weshalb sie ja gerettet werden von den vereinigten Illiberalen.
Grüsse, Zara