Die Eliten haben kapiert, was Sache ist, das Wahlvieh leider nicht

Monterone, Donnerstag, 02.07.2015, 11:59 (vor 3852 Tagen) @ Ikonoklast2970 Views

Hallo Zusammen,

ich noch mal.
In Spanien ist nun
das "Knebelgesetz" in Kraft
getreten. Alles kann in Spanien nun als
Terrorismus ausgelegt werden. Ich möchte das gar nicht weiter
zusammenfassen, lest den Artikel bitte komplett.

Nun sieht man wo die Reise für die EU-Insassen hingeht und wie es um das
Demokratieverständnis unserer Polit-"Eliten" bestellt ist.

Hallo Ikonoklast,

das Demokratieverständnis *unserer* Eliten ist ganz ausgezeichnet, im Gegensatz zu dem des Wahlpöbels, Menschen wie Dir und mir.

Man darf bloß nicht den Fehler machen, das Gesäusel von Grund- und Menschenrechten, Grundgesetz und Verfassung für bare Münze zu nehmen.

Man sollte wissen, daß wir es mit Betrug in atemverschlagenden Dimensionen zu tun haben.

Was genau Demokratie leisten soll, und wozu sie von Anfang an, sagen wir ab 1720 gedacht war, ließe sich folgendermaßen zusammenfassen:

Eine globalistische Finanzdiktatur errichten, bei der alle Staaten, Völker, Kulturen und Sprachen verschwinden, d.h. aufgelöst werden.

Auf dem Weg dorthin ist jedes Mittel erlaubt, neben Lüge und Betrug auch brutalste staatliche Repression sowie Raub, Krieg und Völkermord.

Diese Einsicht springt einem entgegen, sobald man sich mit dem Frankreich des 18. Jahrhunderts beschäftigt, Männern wie Turgot, Condorcet, Lepeletier de Saint Fargeau, Le Chapelier und natürlich auch Robespierre.

Letzterer hat wie später Stalin und Kaganowitsch einen regelrechten Genozid am eigenen Volk zu verantworten, die Massaker in der Vendée.

Damit hätten wir die wichtigsten Elemente der hochheiligen Demokratie beisammen.

Was jetzt noch fehlt, betrifft jene, von denen die wahre Herrschaft ausgeübt wird. Das sind garantiert nicht die Regierungs- und Parlamentshanswursten, sondern Menschen mit einem sehr, sehr großen Geldsäckel.

Die Begriffe Hochfinanz und Großkapital würden passen.

Wie man sich die Demokratendiktatur im Einzelnen vorstellen muß, wäre nachzulesen u.a. bei Douglas Reed (Streit um Zion) oder Louis-Ferdinand Céline, der in seinen Bagatelles pour un massacre (Paris, 1937) die Demokratie in aller Drastik als *Paravent der Judendiktaur bezeichnet.

Graf Coudenhove-Kalergi, erster Karlspreisträger und Gründer der Paneuropa-Union äußert sich, wenn ich mich nicht irre ähnlich. Man könne den Menschen im Moment noch keine offene Plutokratie vermitteln und müsse sie deshalb parlamentarisch maskieren.

Coudenhove-Kalergi, Praktischer Idealismus, S. 39:

„Heute ist Demokratie Fassade der Plutokratie: weil die Völker nackte Plutokratie nicht dulden würden, wird ihnen die nominelle Macht überlassen, während die faktische Macht in den Händen der Plutokraten ruht. In republikanischen wie in monarchischen Demokratien sind die Staatsmänner Marionetten, die Kapitalisten Drahtzieher: sie diktieren die Richtlinien der Politik, sie beherrschen durch Ankauf der öffentlichen Meinung die Wähler, durch geschäftliche und gesellschaftliche Beziehungen die Minister. … Die Plutokratie von heute ist mächtiger als die Aristokratie von gestern: denn niemand steht über ihr als der Staat, der ihr Werkzeug und Helfershelfer ist.“

https://fassadenkratzer.wordpress.com/2013/11/22/hintergrunde-der-europaischen-integrat...

Monterone


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