Tja, wie denkt ein Österreicher drüber.
Ich persönlich gebe der Aktion wenig Chancen. So wie ich meine Landsleute kenne. Meckern, nörgeln, (bei uns heißt das "raunzen"), aber konkret was verändern, - wohl kaum.
Ich persönlich bin schon für die EU, - als visionäre Idee. Aber nicht mit diesen Spielregeln. Da gehört einiges geändert, - zum Wohle aller EU-Bürger.
Aber Grenzen will ich keine mehr haben. Ich hab genug darunter gelitten, als ich meinen Betriebsumzug durchgeführt habe. Von allen habe ich mein Fett abbekommen, von den Deutschen, den Österreichern, den Ungarn, den Rumänen, den Slowaken. Ich könnte sie alle auf den Mond schießen, die uniformierten Geier mit den dicken Oberarmen.
Wenn einer meint, dass dadurch die Kriminalität unterstützt wird, wenn keine Grenzkontrollen mehr sind, - dann ist das eine schwache Behauptung. Denn die Kriminellen finden immer Wege, - auch mit Grenzkontrollen.
Am System gehört vieles geändert. Insbesonders an der Art der Kontrollen. Kontrollen, ob ein Bauer die Milch direkt vom Hof verkauft, weil das nicht sein darf, oder wenn man zuhause sein Schwein schlachtet, weil das auch nicht sein darf (aber ich mach ohnehin, was ich will), - alles unnötige Kontrollen.
Kontrollen, wohin die Millionen gehen, und wie sie eingesetzt und verwaltet werden, - das wäre wichtig. Aber nein, das wird laut bilateralen Vereinbarungen dem jeweiligen Mitgliedsland überlassen. Hier in RO werden Millionen von Euros in der Infrastruktur verbuttert, - oftmals sinnlos. Neubau von Kanalisationen, die in D oder A für mehrere Generationen ihren Dienst tun, sind hier innerhalb von wenigen Jahren schon reparaturbedürftig, weil die Kerle keine Ahnung von anständiger und fachlich richtiger Bauweise haben, und dazu von niemanden kontrolliert werden. Oder nur von sog. rumänischen Fachleuten, die selbst keine Ahnung haben oder/und total korrupt sind.
Was da an Geld den Bach runtergeht, - es ist unvorstellbar. Aber niemand kontrolliert.
Also, - ein geeintes Europa finde ich gut, - aber nicht mit diesen Spielregeln. Und der Euro, - das wäre das Letzte in der europäischen Reihenfolge. Ich bin kein Volkswirtschaftler, - aber eines leuchtet mir schon ein. Solange nicht sämtliche tangentialen Bedingungen, wie Sozialsysteme, Rentensysteme, Einkommensstruktur, Ausbildungsbedingungen sowie Gleichstellung von Berufsabschlüssen, Energiekosten, etc. etc. etc. im innereuropäischen Raum angepaßt sind, solange kann eine gemeinsame Währung nur destruktiv sein. Nicht einmal die Verkehrsregeln sind in den EU-Ländern gleich.
Diese Währung ist darauf angelegt, Unfrieden und Zerwürfnis zu stiften, - wie es ja an GR, I, E, etc. zu beobachten ist. Dadurch wird die europäische Idee zerstört, bevor sie sich vernünftig etabliert hat. Aber das war der "Traum" von einem berühmten Namensvetter von mir (was den Vornamen betrifft), der überall blühende Landschaften schaffen wollte, was zumeist in die Hose gegangen ist.
Dieser Herr ist (meines Wissens) der einzige Ausländer, dem man den Josephsorden verliehen hat (nicht zu verwechseln mit dem bayrischen Max Josephsorden). Das ist die höchste jüdische Auszeichnung, ein jüdischer Blutorden, den nur wenige ausgewählte Personen verliehen bekommen, die sich in außerordentlicher Weise für die jüdischen Interessen eingesetzt haben. Neben dem genannten Herrn bekam ihn Menachem Begin, Ben Gourion, Golda Meir, und noch einige Wenige.
Ich will auf diesem Orden nicht herumreiten, auch nicht auf der Mitgliedschaft in der jüdischen Freimaurerloge “B`nai B`rithâ€, die eine der mächtigsten Organisationen darstellt, die am "Rädchen" dreht.
Ich will damit nur klarstellen, dass nur er alleine weiß, warum er trotz aller Warnungen von Fachleuten den Euro viel zu früh eingeführt hat, der nun beginnt, die europäische Idee durch die zu erwartete Zerreißprobe zu zerstören.
Aber das alles hat nichts mit einem vernünftigen gemeinsamen Europa zu tun, das wir - mit Augenmaß und vernünftigen Regeln ausgestattet - unsern Kindern und Enkeln schuldig sind.