Personalfirewalls und Antivirenlösungen vergrößern die Angriffsfläche

Ikonoklast @, Mittwoch, 24.06.2015, 06:49 vor 3861 Tagen 3361 Views

Hallo Zusammen,

ein schönes Fundstück bei fefe, die gängigsten Schutzmaßnahmen im Bereich IT-Sicherheit erhöhen eher die Angriffsfläche.

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Grüße

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... and girls of course!

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Das habe ich auch gelesen, aber nicht verstanden.

Griba @, Dunkeldeutschland, Mittwoch, 24.06.2015, 09:24 vor 3861 Tagen @ Ikonoklast 2197 Views

Daß AV-Programme selbst Trojaner enthalten können, leuchtet mir ein, daß sie sich selbst wie Viren verhalten können, habe ich durch ... aber wie soll ein FW die Angriffsfläche vergrößern?

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Beste Grüße

GRIBA

Daten, die das AV-Programm heimtelefoniert, werden abgefangen

Ikonoklast @, Mittwoch, 24.06.2015, 10:24 vor 3861 Tagen @ Griba 2106 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 24.06.2015, 13:41

So wie's aussieht, werden Daten, welche das AV-Programm an den Hersteller sendet, abgefangen. So lassen sich dann die jeweiligen Nutzer tracken.

Jede AV-Engine hat einen Echtzeitscanner für besuchte Webseiten, diese werden wohl heimtelefoniert und das fängt die NSA ab. Installationen werden eine eigene ID haben (mittels Hardwareprofil generiert), und wenn man dann noch mittels Big Data abgleicht, bekommst du ein schön rundes Profil...

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Grüße

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... and girls of course!

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Klingt nach unqualifizierter Panikmache

BennyF @, Mittwoch, 24.06.2015, 10:34 vor 3861 Tagen @ Ikonoklast 1982 Views

Mag sein, dass man irgendwie das Log einer AV-Engine abfangen und daraus irgendwelche Schlüsse ziehen könnte. Theoretisch. Mag sein, dass Geheimdienste das bei interessanten Zielpersonen tatsächlich versuchen. Daraus abzuleiten, dass AV-Software und Personal Firewalls die Angriffsfläche für den normalen User vergrößern, ist aber in meinen Augen reine Panikmache.

Im Falle einer Personal Firewall sowieso. Denn wenn es sich um einen reinen Paketfilter handelt, ist die Aufgabe dessen in erster Linie, ausgehende Datenpakete zu filtern. Da wird kein Log ins Internet verschickt oder Ähnliches.

An der Sinnhaftigkeit von AV-Software zweifle ich sowieso, aber das hat ganz andere Gründe.

Jedes Programm vergroessert die Angriffsflaeche

Dragonfly @, Mittwoch, 24.06.2015, 13:42 vor 3861 Tagen @ Griba 1549 Views

Fragt sich, ob es sicherheitstechnisch einen Gesamtgewinn gibt. Ich glaube ja, vor allem unter Windows. Ich wuerde sogar Kapersky bevorzugt einsetzen (oder gleich Linux nehmen).

Sie vergrößern die Angriffsfläche....

Benjamin @, NRW, Mittwoch, 24.06.2015, 13:09 vor 3861 Tagen @ Ikonoklast 1747 Views

... weil noch mehr Programme mit Schwachstellen installiert sind, die man ausnutzen kann.

Das ist doch wohl mehr als nachvollziehbar?!

Oh Wunder; nach der Deinstallation von AV-Software habe ich mit "nicht-Echtzeit-Suchprogrammen" nur noch einen Bruchteil an Fundstücken.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Grüße

Benjamin

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Sei wachsam

Antiviren Software für Smartphones (iOS, Android) - kann die überhaupt was?

BerndBorchert @, Mittwoch, 24.06.2015, 15:37 vor 3861 Tagen @ Ikonoklast 1516 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 24.06.2015, 15:43

AV Software für Smartphones sollte ein ziemlich zahnloser Tiger sein, denn die AV Software ist ja selber nur eine App und hat somit kaum Rechte.

Eine App, d.h. die AV App, soll m.W. die Binärdateien der anderen Apps lesen dürfen. D.h., da könnte sie ggfs. was entdecken. Aber schon die Daten der anderen Apps sind ja tabu (Sandbox Prinzip), und ebenso Laufzeit Informationen.

Und vor allem: Was soll die AV App gegen ein kompromittiertes Smartphone Betriebssystem (OS) machen? Und das ist ja der wichtigste Schadensfall. Ein ungleicher Kampf, denn jede App wird vollkommen vom OS kontrolliert - das ist ja die Architektur des OS.

Keine Chance für die AV App, wenn der OS Trojaner gut geschrieben ist - würde ich sagen. Stimmt das? Kennt sich jemand damit aus?

VG Bernd Borchert

Wer braucht schon Antiviren-Programme?

Bernadette_Lauert, Mittwoch, 24.06.2015, 21:09 vor 3861 Tagen @ Ikonoklast 1700 Views

Der rund fünfeinhalb Fefes schlaue Checker-Clan vom SemperVideo jedenfalls nicht:
https://www.youtube.com/watch?v=R7DDzGk93nA (17m31s)

Das einzige Problem: Windows-VM für Intarwebs-Verkehr zum Zurücksetzen unter Ubuntu laufend, macht Gamern keinen Spaß* ... Es geht um dieses Inception-Ding: Eine virtuelle Maschine in einer virtuellen Maschine in einer virtuellen Maschine – es wird langsamer. Schon in der ersten Instanz.
*Aber auch ein Alternativszenario für Zocker wird vorgestellt.

Mal grundsätzlich ganz anders an die Virenproblematik herangegangen.

Kann man wissen!

Gruß, B.La.

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