Echter Liberalismus (= frei von Fremdbestimmung)

Zarathustra, Samstag, 20.06.2015, 08:59 vor 3864 Tagen @ politicaleconomy 4026 Views

... kann gar nichts anderes sein als Stammesliberalismus, weil man nicht freiwillig Fremden Tribut zollt. Alles andere ist Neo- oder Pseudoliberalismus (Kollektivismus) und nur Kranke gefallen sich in einer derart abartigen Rolle.

Beste Grüsse, Zara

Nur dass deine Stämme keine Ahnung hatten von Liberalismus, ja nicht einmal ein Wort dafür

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 20.06.2015, 11:11 vor 3864 Tagen @ Zarathustra 3973 Views

... kann gar nichts anderes sein als Stammesliberalismus, weil man nicht
freiwillig Fremden Tribut zollt. Alles andere ist Neo- oder
Pseudoliberalismus (Kollektivismus) und nur Kranke gefallen sich in einer
derart abartigen Rolle.

Oh doch.
Die Stämme verschwinden deswegen, weil die Angehörigen danach streben, auf irgend eine Art eine bezahlte (=tributflichtige) Tätigkeit zu ergattern.
Und diese Tätigkeit, v.a. die Bezahlung, zerreißt natürlich die Stammessolidarität.
Und das ist nicht erst heute so, sondern seit Anbeginn, sobald Stämme mit der Zivilisation in Kontakt kamen.
Das war auch bei den germanischen Stammesangehörigen, die im römischen Heer Dienst taten, nicht anders. Der Militärdienst wurde nämlich mit Solidi besoldet.

Beste Grüsse, Zara

Ideologie macht eben blind für die Beobachtung der Realität.


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Krank

Zarathustra, Samstag, 20.06.2015, 16:18 vor 3863 Tagen @ Mephistopheles 4032 Views

... kann gar nichts anderes sein als Stammesliberalismus, weil man nicht
freiwillig Fremden Tribut zollt. Alles andere ist Neo- oder
Pseudoliberalismus (Kollektivismus) und nur Kranke gefallen sich in

einer

derart abartigen Rolle.


Oh doch.
Die Stämme verschwinden deswegen, weil die Angehörigen danach streben,
auf irgend eine Art eine bezahlte (=tributflichtige) Tätigkeit zu
ergattern.

Was, oh doch? Kannst Du lesen? Ich kann es gerne nochmals wiederholen: Alles andere ist Neo- oder Pseudoliberalismus (Kollektivismus) und nur Kranke gefallen sich in einer derart abartigen Rolle.

Wer? Du?

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 20.06.2015, 18:04 vor 3863 Tagen @ Zarathustra 3891 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 20.06.2015, 18:17

Oh doch.
Die Stämme verschwinden deswegen, weil die Angehörigen danach

streben,

auf irgend eine Art eine bezahlte (=tributflichtige) Tätigkeit zu
ergattern.


Was, oh doch?

Freiwillig sich darum reißen, Tribut zahlen zu dürfen.

Kannst Du lesen? Ich kann es gerne nochmals
wiederholen: Alles andere ist Neo- oder Pseudoliberalismus (Kollektivismus)
und nur Kranke gefallen sich in einer derart abartigen Rolle.

Survival of the fittest. Wer überlebt, hat recht.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Kennst Du den?

politicaleconomy @, Samstag, 20.06.2015, 18:45 vor 3863 Tagen @ Mephistopheles 3837 Views

Ein Mann fährt die A1 runter. Da hört er im Radio eine Meldung: "Achtung, auf der A1 zwischen x und y kommt ihnen ein Geisterfahrer entgegen".

Denkt sich unser Mann: einer? Die spinnen! HUNDERTE!

Einer deiner am besten passenden Beiträge

Morpheus ⌂ @, Sonntag, 21.06.2015, 12:45 vor 3862 Tagen @ politicaleconomy 3673 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 21.06.2015, 15:15

Lieber p-e,

dieser Ignoranz mit auf den Kern treffendem Humor zu begegnen, ist einfach genial.

Grüße
Morpheus

--
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Wir - für die unbeschränkbare Freiheit.

Sterben ist nicht überleben

Zarathustra, Sonntag, 21.06.2015, 11:10 vor 3863 Tagen @ Mephistopheles 3684 Views

Oh doch.
Die Stämme verschwinden deswegen, weil die Angehörigen danach

streben,

auf irgend eine Art eine bezahlte (=tributflichtige) Tätigkeit zu
ergattern.


Was, oh doch?


Freiwillig sich darum reißen, Tribut zahlen zu dürfen.

Kannst Du lesen? Ich kann es gerne nochmals
wiederholen: Alles andere ist Neo- oder Pseudoliberalismus

(Kollektivismus)

und nur Kranke gefallen sich in einer derart abartigen Rolle.


Survival of the fittest. Wer überlebt, hat recht.

Die überleben ja gar nicht. Eine sterbende Spezies ist keine überlebende Spezies.

Ja, ein Sterben für Viele ward da erfunden, das sich selber als Leben preist: wahrlich, ein Herzensdienst allen Predigern des Todes!

Staat nenne ich's, wo Alle Gifttrinker sind, Gute und Schlimme: Staat, wo Alle sich selber verlieren, Gute und Schlimme: Staat, wo der langsame Selbstmord Aller – »das Leben« heisst.

Gruß Mephistopheles

Grüsse, Zara

Immerhin, die Zitate sind das Beste an deinem Beitrag :D

Mephistopheles @, Datschiburg, Sonntag, 21.06.2015, 11:49 vor 3862 Tagen @ Zarathustra 3718 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 21.06.2015, 12:39

Die überleben ja gar nicht. Eine sterbende Spezies ist keine überlebende
Spezies.

ja, ja, deine Textbausteine, ich verstehe.

Ja, ein Sterben für Viele ward da erfunden, das sich selber als Leben
preist: wahrlich, ein Herzensdienst allen Predigern des Todes!

Staat nenne ich's, wo Alle Gifttrinker sind, Gute und Schlimme: Staat, wo
Alle sich selber verlieren, Gute und Schlimme: Staat, wo der langsame
Selbstmord Aller – »das Leben« heisst.

Da fragen wir wohl am besten nicht nach dem Kontext, aus dem du die Zitate herausgenommen hast.

Gruß Mephistopheles


Grüsse, Zara

--
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Ich muss mich wiederholen: Diskussionen mit Zara sind für Schreiber und Leser die reine Zeitverschwendung

Morpheus ⌂ @, Sonntag, 21.06.2015, 12:39 vor 3862 Tagen @ Mephistopheles 3761 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 21.06.2015, 15:14

Hallo Mephisto,

da kommt nichts neues bei raus.

Zara versteht einfach nicht, dass die Populationsdichte für seine Stämme seit Jahrtausenden zu hoch ist. Er diskutiert auf der Basis von "Wünsch dir was" und nicht auf Basis der Realität. Die Besiedlungsdichte ist irgendwann im Laufe der Entwicklung zu stark angestiegen, damit wuchs die Konkurrenz um Ressourcen und die Aggression stieg an. Mit der Aggression die Gewaltausübung unter den Menschen und dieses Gewalt-Problem erforderte eine Lösung. Diese Lösung haben die betroffenen Menschen sich (gut nachvollziehbar) gewünscht.

Teil dieser Lösung war und ist die Unterdrückung von Gewalt mit Gewaltandrohung. Damit war die Zeit seiner "friedlichen Stämme" dann vorbei. Dieses neue System hat offensichtlich so gut funktioniert, dass die Population weiter zunahm und letztlich sich die heutige Zivilisation daraus entwickelte.

Dass diese (riesige) Zivilisation nicht (mehr) nachhaltig ist und untergehen wird, steht auf einem ganz anderen Blatt. Zara ist entweder ein naiver Romantiker oder depressiv. Er fordert uns in jeder derartigen Diskussion zur Befürwortung seines Rufs nach Selbstmord auf, nur weil er die Realität nicht ertragen kann.

Er hat sich da mit seinen tausenden von Beiträgen völlig verrannt. Langsam hat er mein Mitleid verdient. Wir sollten vielleicht für eine Therapie sammeln. Denn die Art, in der er hier im Forum diskutiert, ist einfach nur eine nervliche Belastung für viele.

Grüße
Morpheus

--
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Wir - für die unbeschränkbare Freiheit.

Er versteht auch die Evolution nicht

Mephistopheles @, Datschiburg, Sonntag, 21.06.2015, 12:59 vor 3862 Tagen @ Morpheus 3580 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 21.06.2015, 13:03

Hallo Mephisto,

da kommt nichts neues bei raus.

Zara versteht einfach nicht, dass die Populationsdichte für seine Stämme
seit Jahrtausenden zu hoch ist. Er diskutiert auf der Basis von "Wünsch
dir was" und nicht auf Basis der Realität. Die Besiedlungsdichte ist
irgendwann im Laufe der Entwicklung zu stark angestiegen, damit wuchs die
Konkurrenz um Ressourcen und die Aggression stieg an. Mit der Aggression
die Gewaltausübung unter den Menschen und dieses Gewalt-Problem erforderte
eine Lösung. Diese Lösung haben die betroffenen Menschen sich (gut
nachvollziehbar) gewünscht.

Er versteht auch die Evolution nicht. Ohne Zweifel haben sich Strauße aus Vögeln entwickelt, die flugfähig waren.
Heutige Strauße (und verschiedene andere Vogelarten) sind es nicht mehr.
Trotzdem gehören Strauße unbezweifelbar zur Gattung der Vögel, obwohl sich ihre Flugfähigkeit rückentwickelt hat.

Ebenso wie beim Menschen. Obwohl er von Jägern und Sammlern abstammt, hat sich seine Jagdfähigkeit so weit zurückentwickelt - der Zivilisationsmensch heutzutage ist dem Jäger und Sammler sowohl in körperlicher, wie in geistiger und der Leistungsfähigkeit seiner Sinesorgane weit unterlegen - dass er sich von der Jagd ohne die Hilfsmittel der Zivilisation nicht mehr ernähren könnte.

Er versteht nicht, dass Evolution nicht zielgerichtet ist, dass Evolution niicht zu einer "Höherentwicklung" führt, sondern, dass Evolution rein opportunistisch abläuft.
Man siehe auch die blinden Höhlentiere.
Wenn eine evolutionär erworbene Fähigkeit nicht mehr benötigt wird, dann verschwindet sie.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Genau so ist es

Morpheus ⌂ @, Sonntag, 21.06.2015, 15:08 vor 3862 Tagen @ Mephistopheles 3633 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 21.06.2015, 15:32

Hallo Mephisto,

genau so ist es. Er kann die Realität nicht zur Kenntnis nehmen.
Wir hatten eine Entwicklung, die eine Zwangsläufigkeit hatte, die uns an den heutigen Punkt geführt hat.

Jetzt immer und immer wieder zu schreiben, es hätte doch ganz anders laufen sollen oder müssen vor 10.000 Jahren, ist einfach nur bedauernswert.

Wenn Zara so intelligent wäre, wie er immer meint, dann würde er dieses "wäre doch besser gewesen", "hätte doch besser so sein sollen" (mit den friedlichen Stämmen) heute eben nicht mehr so ist und dass seit mehreren 1000 Jahren.

Niemand bestreitet, dass das was wir haben nicht nachhaltig und nicht überlebensfähig ist. Ich würde mir auch eine andere Freiheit wünschen. Ich würde auch gerne die Fähigkeiten der Menschen von vor nur 200 Jahren haben.

Ist nur leider alles futsch. Die meisten im Forum leben im Hier und Jetzt und diese ewigen "wünsch dir was" Beiträge von Zara sind inzwischen entweder nur nervig oder aber frech, weil er damit immer nur Ärger stiften will.

Grüße
Morpheus

--
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Wir - für die unbeschränkbare Freiheit.

Fatalisten unter sich

Zarathustra, Sonntag, 21.06.2015, 16:29 vor 3862 Tagen @ Morpheus 3726 Views

bearbeitet von Zarathustra, Sonntag, 21.06.2015, 16:39

Hallo Mephisto,

genau so ist es. Er kann die Realität nicht zur Kenntnis nehmen.

Du kannst ja nicht einmal die folgerichtigen Symptome der Ursachen zur Kenntnis nehmen und regst Dich auf über die 'dummen Griechen'. Die Realität nehme ich sehr wohl zur Kenntnis. Die traurige Realität ist ja gerade der Grund, weshalb ich schreibe. Soll ich mich auf mephistophelisches Niveau herunterbegeben und nach vermeintlichen Einzeltätern Ausschau halten? Ohne Ende bis zum Ende Umverteilungspolitik und Umverteilungspolitiker kritisieren in einem System (Kollektivismus), das per se ein Umverteilungssystem ist? Mit Dir und Mephisto 'kritisiert' doch der ganze Mainstream schon auf diese paradoxe Art und Weise das System. Sollte ich mich da auch noch einreihen? Vergiss es!

Wir hatten eine Entwicklung, die eine Zwangsläufigkeit hatte, die uns an
den heutigen Punkt geführt hat.

Was für eine bahnbrechende Erkenntnis! Dass alles, was geschieht, notwendigerweise geschieht, ist niemandem so bewusst wie mir. Der Weltenlauf kennt nur einen möglichen Ablauf. Alle anderen sind fiktiv. Den einzig möglichen zukünftigen Ablauf kennen wir aber noch nicht, und deshalb ist Fatalismus keine Option.

Jetzt immer und immer wieder zu schreiben, es hätte doch ganz anders
laufen sollen oder müssen vor 10.000 Jahren, ist einfach nur
bedauernswert.

Das zeigt mal wieder, dass Du weder lesen noch verstehen kannst. Ich schreibe nicht immer und immer wieder, dass es hätte anders laufen sollen, sondern, dass es künftig nur dann anders laufen wird, wenn man erkennt, was in der Vergangenheit falsch gelaufen ist und man folgedessen diesen Weg nicht auch in der Zukunft beschreiten will. Wenn jemand Drogen nimmt, dann erklärt man ihm auch nicht immer und immer wieder, dass es falsch war, welche genommen zu haben. Man erklärt ihm, worauf es hinausläuft, wenn er sie weiter konsumiert. Da helft Ihr mit Eurem Fatalismus niemandem, wenn Ihr ihnen erklärt, dass sie halt drogensüchtig seien und dies demzufolge auch in Zukunft sein sollen. Das ist eine ziemlich verderbliche Lehre, die Ihr hier verbreitet.

Wenn Zara so intelligent wäre, wie er immer meint, dann würde er dieses
"wäre doch besser gewesen", "hätte doch besser so sein sollen" (mit den
friedlichen Stämmen) heute eben nicht mehr so ist und dass seit mehreren
1000 Jahren.

Lesen und schreiben sollte man können. Das wäre der erste Schritt hin zum Verstehen.

Niemand bestreitet, dass das was wir haben nicht nachhaltig und nicht
überlebensfähig ist. Ich würde mir auch eine andere Freiheit wünschen.
Ich würde auch gerne die Fähigkeiten der Menschen von vor nur 200 Jahren
haben.

Ist nur leider alles futsch. Die meisten im Forum leben im Hier und Jetzt

Sie leben eben nicht. Das ist ja das Problem. Sterben ist nicht leben. Aber das muss ich wohl noch tausendmal repetieren, bis es sitzt.

@Zarathustra: Dein Stil ist wieder mal ziemlich grenzwertig…

Moderator @, Sonntag, 21.06.2015, 21:02 vor 3862 Tagen @ Zarathustra 3637 Views

Soll ich mich auf
mephistophelisches Niveau herunterbegeben …

… und am Rande einer temporären roten Karte.

Ja, ich weiss

Zarathustra, Sonntag, 21.06.2015, 22:51 vor 3862 Tagen @ Moderator 3626 Views

Früher hatte ich die Grenzwertigkeit mit meinen Re(!)-Aktionen nicht selten überschritten, wenn man mich - wie im aktuellen Fall - gleich zu dritt persönlich attackierte. Heute gelingt es mir besser, die Grenzlinie mit knapper Not zu umschiffen. Man lernt halt auch dazu im Laufe der Zeit und entwickelt ein Gespür dafür.

Soll ich mich auf
mephistophelisches Niveau herunterbegeben …


… und am Rande einer temporären roten Karte.


Stimmt, das war zu allem Ueberfluss auch noch unterirdische Rechtschreibung. Herunterbegeben geht schon physikalisch nicht. Man kann sich nur irgendwo hinbegeben. Also zu @Mephistopheles hinauf und oder hinunter, je nachdem, wo er sich gerade aufhält.

Wünsche eine geruhsame Nacht

Zara

Wie genau sollen wir denn zukünftig ohne organisierte Gewalt zusammenleben?

Morpheus ⌂ @, Montag, 22.06.2015, 12:56 vor 3861 Tagen @ Zarathustra 3660 Views

Hallo Zara,


genau so ist es. Er kann die Realität nicht zur Kenntnis nehmen.


Du kannst ja nicht einmal die folgerichtigen Symptome der Ursachen zur
Kenntnis nehmen und regst Dich auf über die \'dummen Griechen\'. Die
Realität nehme ich sehr wohl zur Kenntnis. Die traurige Realität ist ja
gerade der Grund, weshalb ich schreibe. Soll ich mich auf
mephistophelisches Niveau herunterbegeben und nach vermeintlichen
Einzeltätern Ausschau halten? Ohne Ende bis zum Ende Umverteilungspolitik
und Umverteilungspolitiker kritisieren in einem System (Kollektivismus),
das per se ein Umverteilungssystem ist? Mit Dir und Mephisto
\'kritisiert\' doch der ganze Mainstream schon auf diese paradoxe Art und
Weise das System. Sollte ich mich da auch noch einreihen? Vergiss es!

So richtig beim Thema bis du nicht, oder? Du schreibst hier genau: was?

Ich schreib mal was ich so rein-interpretiere in deine Ausführung: Die Ausübung von Gewalt oder deren Androhung ist die Ursache unsere aktuellen Zustände.

Oder sehe ich das falsch? Denn genau hinschreiben und auf Argumente eingehen, tust du ja nie. Du klatscht da immer wieder die selben Standard-Worte, Sätze und Absätze hin, aber niemals nie greifst du die vorgetragenen Argumente verständlich auf. Hier erscheinen (im sinnvollen Teil) "Symptome der Ursachen" als Kern-Aussage. Ich verstehe diese Aussagen einfach nicht, weil ich keinen Bezug zu den von mir oder auch anderen Schreibern gemachten Aussagen herstellen kann.

Der Satz mit der Realität hatte aus den vorangehenden Beiträgen einen klaren Hintergrund: Den heutigen Stand von Evolution und Zivilisation. Die Zivilisten haben sich gegen die friedlichen Stämme durchgesetzt. Die Welt hat eine Bevölkerung von mehr als 7Mrd Menschen und ist in Staaten organisiert. Die starken Staaten fallen über schwache Staaten her (Afghanistan/Libyen), wo noch starke Stämme bestimmen und sich auch bekämpfen. Die Ressourcen der Welt sind arg begrenzt und regional sehr unterschiedlich verteilt.

Aussage von Mephisto und mir war, dass es durch die Vergrößerung der menschlichen Population zu Aggressionen und zu Gewaltausübung kam. Diese wahllose Gewaltausübung wurde durch die stärkeren Stämme zu lasten der schwächeren kanalisiert und durch die Androhung von Gewalt statt die Ausübung von Gewalt ersetzt. Dieser Zustand wurde bis zum heutigen Stand der Zivilisation perfektioniert. Es können 7 Mrd Menschen auf dem Planeten existieren. "Leben" schreibe ich diesmal bewusst nicht, weil du dann wieder deine Standdard-Phrasen hinschreibst und wieder nicht auf das Argument eingehst (siehe auch unten).

Wobei mir auch klar ist, dass es sich bei vielen Menschen wirklich nur um ein existentielles Minimum handelt. Und genau dieses existentielle Minimum findet man oft in den Regionen der Welt, in denen es noch Stämme gibt und die Staaten schwach sind. Aber das ist jetzt schon wieder ein anderes Thema und ich möchte beim Kern bleiben und dir nicht schon wieder die Möglichkeit geben einfach Randthemen aufzugreifen und dazu deine stets provozierenden Antworten zu schreiben.

Das Kernthema war und ist: Die Gewalt- und ihre Androhung zur Verhinderung von willkürlicher Gewalt sind durch wachsende Populationen entstanden und die Regionen in denen die willkürliche Gewalt durch organisierte Gewalt niedrig gehalten wurde, konnten sich gegenüber den Regionen besser behaupten und durchsetzen, die keine Regelungen zur Gewaltregulierung hatten.

Wir hatten eine Entwicklung, die eine Zwangsläufigkeit hatte, die uns an
den heutigen Punkt geführt hat. > >


Was für eine bahnbrechende Erkenntnis! Dass alles, was geschieht,
notwendigerweise geschieht, ist niemandem so bewusst wie mir. Der
Weltenlauf kennt nur einen möglichen Ablauf. Alle anderen sind fiktiv. Den
einzig möglichen zukünftigen Ablauf kennen wir aber noch nicht, und
deshalb ist Fatalismus keine Option.

Was ist denn dann (d)eine Option? Dazu sagst du niemals etwas. Wie sollen denn 7 Mrd. Menschen bei den wenigen verbliebenen Ressourcen auf dem bestehenden Niveau ohne die bestehenden Regeln zusammenleben. Du willst doch nicht behaupten, dass es ohne Regeln gehen wird. Welche sollen es denn sein?

Jeder macht was er will? Der Stärkste bestimmt? Wir haben uns alle lieb?

Jetzt immer und immer wieder zu schreiben, es hätte doch ganz anders
laufen sollen oder müssen vor 10.000 Jahren, ist einfach nur
bedauernswert.


Das zeigt mal wieder, dass Du weder lesen noch verstehen kannst.

Ja, verstehen kann man dich meist nur schlecht.

Ich
schreibe nicht immer und immer wieder, dass es hätte anders laufen sollen,
sondern, dass es künftig nur dann anders laufen wird, wenn man erkennt,
was in der Vergangenheit falsch gelaufen ist und man folgedessen diesen Weg
nicht auch in der Zukunft beschreiten will.

Also, das ist doch das typische: "erkennen: was falsch gelaufen ist, und zukünftig: anders machen". Ja so allgemein schreibst du das natürlich ganz oft: Zivilisation: nein, Sklavenhaltung: nein, Freiheit: ja. Großfamilien: Ja.

Nur wie es konkret denn sein soll, dein "neues Zusammenleben", schreibst du natürlich nie. Ich behaupte, weil es nicht geht.

Wie soll es denn genau laufen mit den 7 Milliarden Menschen? Wo habe ich deine konkreten Aussagen zu diesem Thema überlesen? In einer Zukunft mit nur maximal 200 Millionen Menschen, kann das sicher anders aussehen. Und mit wenigen Millionen klappt es sicher sehr gut. Aber die Ernährung der heute existierenden Menschen lässt sich mMn nicht anders als mit erzwungener Überschussproduktion organisieren.

Wenn jemand Drogen nimmt, dann
erklärt man ihm auch nicht immer und immer wieder, dass es falsch war,
welche genommen zu haben. Man erklärt ihm, worauf es hinausläuft, wenn er
sie weiter konsumiert.

Da verwechselst du aber, um im Bild zu bleiben, Drogen mit Brot.

Wir behaupten, dass was du als Droge bezeichnest ist in der heute existierenden Welt (/Zivilisation) eine unumgängliche Notwendigkeit ist, wie das tägliche Brot.

Weil nur mit dieser Droge die 7 Mrd. Menschen gemeinsam existieren können.

Da helft Ihr mit Eurem Fatalismus niemandem, wenn
Ihr ihnen erklärt, dass sie halt drogensüchtig seien und dies demzufolge
auch in Zukunft sein sollen. Das ist eine ziemlich verderbliche Lehre, die
Ihr hier verbreitet.

Ich könnte dir ein einfaches System sagen, dass wirklich funktionieren würde. Ich werde es nur nicht tun. Weil der Übergang von dem heutigen auf das neue System nicht funktioniert. Es müsste einen Totalkollaps geben und sich die Menschheit auf ein "normales/gesundes" Maß reduzieren. Dann könnte man dieses funktionierende System anwenden und würde ein stabiles Gleichgewicht auf der Welt erreichen. Ich will aber keinen Kollaps haben, deshalb schreibe ich hier nichts.

Wenn Zara so intelligent wäre, wie er immer meint, dann würde er dieses
"wäre doch besser gewesen", "hätte doch besser so sein sollen" (mit den
friedlichen Stämmen) heute eben nicht mehr so ist und dass seit mehreren
1000 Jahren.


Lesen und schreiben sollte man können. Das wäre der erste Schritt hin
zum Verstehen.


Ja, das ist wieder so eine völlig typische Provokation. Hat mit der Sache nichts zu tun.
Wahrscheinlich weißt du nur keine Antwort, hast kein Argument, musst aber trotzdem was erwidern. Ich weiß regelmäßig nicht, was an solchen Stellen in dir vorgeht.
Diese Ausfälle leisten für Schreiber und Leser einen weiteren Beitrag zur Zeitverschwendung, denn der Satz ist völlig unverständlich. Vielleicht hast du dir mehr gedacht, aber es nicht hingeschrieben. So versteht man es einfach nicht. Und das kommt oft vor.

Niemand bestreitet, dass das was wir haben nicht nachhaltig und nicht
überlebensfähig ist. Ich würde mir auch eine andere Freiheit wünschen.
Ich würde auch gerne die Fähigkeiten der Menschen von vor nur 200 Jahren
haben.

Ist nur leider alles futsch. Die meisten im Forum leben im Hier und Jetzt


Sie leben eben nicht. Das ist ja das Problem. Sterben ist nicht leben.
Aber das muss ich wohl noch tausendmal repetieren, bis es sitzt.

Ja Zara, du wiederholst immer nur die gleichen Phrasen. Deshalb sage ich: Diskussionen mit dir sind Zeitverschwendung. Das bringt so einfach nichts. Versuch doch bitte mal auf den spezifischen Inhalt einzugehen. Eine Änderung des Systems, der Verzicht auf organisierte Gewalt, würde mMn 95% der Schreiber und der Leser die "Existenz" kosten. Ist das jetzt klarer ausgedrückt.

Wenn es für dich so klarer ist: Die "Existenz" nicht das "Leben". Sie "existieren" im hier und jetzt. Die Menschen hängen an ihrer Existenz, sie wollen nicht früher sterben als unbedingt notwendig. Das nennt sich Überlebenstrieb und ist sehr essentiell in unseren Genen hinterlegt.

------------------------

Um es abschließend zusammen zu fassen: Zur Zeitverschwendung werden Diskussionen mit dir, weil du ganz selten, fast nie, auf die spezifischen Aussagen und Argumente deiner Vorschreiber eingehst, sondern stets nur die selben bekannten Sätze hinschreibst, die du eben immer so oder so ähnlich hinschreibst, reines "repetieren" eben.

Niemals stellst du einen Bezug zu dem her, was vorher gesagt wurde. In deinem Kopf mag dieser Zusammenhang vielleicht klar und vorhanden sein. Dann schreib ihn nur bitte endlich mal hin. Damit man ihn auch verstehen kann und damit man endlich mal eine wirklich Diskussion mit dir führen kann. Weil nur dann, wenn ein Schreiber den Bezug von deinen Standard-Sätzen zu seinen vorher gemachten Aussagen herstellen könnte, kann er auch wieder sinnvoll weitermachen. So wie es jetzt läuft, kommt es regelmäßig zu keiner fruchtbaren Diskussion, sondern es werden zwei Monologe gehalten. Du greifst einzelne Worte auf und schreibst darauf provozierende Antworten und der andere versucht an seinem Thema weiter zu arbeiten. Kaum ein Schreiber merkt, dass du überhaupt nicht über sein Thema schreibst, sondern nur bei deinem täglichen repetieren bist.

Das ist total ermüdend. Ich kann da in viele deiner Diskussionen reingehen und könnte sie Absatz für Absatz auseinander nehmen und es würde immer wieder der gleiche Mechanismus erscheinen: Du gehst nicht oder nur unverständlich auf die Argumente ein. Stattdessen greifst Einzelteile heraus und repetierst ohne Bezug deine Standard-Aussagen.

Wenn du damit nur deine Zeit verschwenden würdest, wäre das ja in Ordnung. Hier ist es aber so, dass du viel Zeit von vielen verschwendest.

Vielleicht könntest du ja mal, wenn es oben nicht bereits passiert ist, auf diese konkreten Fragen antworten:

Wie genau sollen die Menschen deiner Meinung nach ohne organisierte Gewalt zukünftig zusammenleben? Wo es in allen entwickelten Ländern ja gar keine Stämme oder Großfamilien mehr gibt?!

Du sagst ja meist nur, was nicht sein soll.
Vielleicht könntest du dabei auch darlegen, wie sich in diesem System die 7Mrd. Menschen ernähren werden.

Ich weiß einfach nicht, wie man dich beim Thema halten kann, damit eine Diskussion etwas bringt. Vielleicht kannst du dir ja mal etwas Mühe geben. Ich bin gespannt.

Grüße Morpheus

--
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Wir - für die unbeschränkbare Freiheit.

Die Ursache der organisierten Gewalt ist deren Akzeptanz

Zarathustra, Montag, 22.06.2015, 15:05 vor 3861 Tagen @ Morpheus 3475 Views

bearbeitet von Zarathustra, Montag, 22.06.2015, 15:22

Hallo Zara,

Saluti Morpheus!


genau so ist es. Er kann die Realität nicht zur Kenntnis nehmen.


Du kannst ja nicht einmal die folgerichtigen Symptome der Ursachen zur
Kenntnis nehmen und regst Dich auf über die \'dummen Griechen\'. Die
Realität nehme ich sehr wohl zur Kenntnis. Die traurige Realität ist

ja

gerade der Grund, weshalb ich schreibe. Soll ich mich auf
mephistophelisches Niveau herunterbegeben und nach vermeintlichen
Einzeltätern Ausschau halten? Ohne Ende bis zum Ende

Umverteilungspolitik

und Umverteilungspolitiker kritisieren in einem System (Kollektivismus),

das per se ein Umverteilungssystem ist? Mit Dir und Mephisto
\'kritisiert\' doch der ganze Mainstream schon auf diese paradoxe Art

und

Weise das System. Sollte ich mich da auch noch einreihen? Vergiss es!


So richtig beim Thema bis du nicht, oder? Du schreibst hier genau: was?

Na das, was da eben geschrieben steht.

Ich schreib mal was ich so rein-interpretiere in deine Ausführung: Die
Ausübung von Gewalt oder deren Androhung ist die Ursache unsere aktuellen
Zustände.

Oder sehe ich das falsch?

Das siehst Du nicht falsch, bloss unvollständig. Die Ursache unserer Tragödie ist die Ausübung von Gewalt einerseits (Sadismus) und die Akzeptanz von Gewalt (Masochismus) andererseits.
Ein sadomasochistisches System (Kollektivismus) konstituiert sich nicht aus Sadisten allein, sondern noch weit mehr durch die Masse an Masochisten.

Denn genau hinschreiben und auf Argumente
eingehen, tust du ja nie.

Das tue ich eigentlich immer. Nur verstehen nicht alle die Argumentation.

Du klatscht da immer wieder die selben
Standard-Worte, Sätze und Absätze hin,

Ja, unermüdlich und ohne Ende bis zum Ende.

Einige wissen es zu schätzen, andere nicht. Wie das Leben halt so spielt.

aber niemals nie greifst du die
vorgetragenen Argumente verständlich auf.

Dass Alle die Argumente verstehen, kann ich nicht erwarten. Damit hatte bereits mein Idol zu kämpfen:

Als Zarathustra diese Worte gesprochen hatte, sahe er wieder das Volk an und schwieg. „Da stehen sie'', sprach er zu seinem Herzen, „da lachen sie: sie verstehen mich nicht, ich bin nicht der Mund für diese Ohren.
Muss man ihnen erst die Ohren zerschlagen, dass sie lernen, mit den Augen hören? Muss man rasseln gleich Pauken und Busspredigern? Oder glauben sie nur dem Stammelnden?“

Hier erscheinen (im sinnvollen
Teil) "Symptome der Ursachen" als Kern-Aussage. Ich verstehe diese Aussagen
einfach nicht, weil ich keinen Bezug zu den von mir oder auch anderen
Schreibern gemachten Aussagen herstellen kann.

Der Satz mit der Realität hatte aus den vorangehenden Beiträgen einen
klaren Hintergrund: Den heutigen Stand von Evolution und Zivilisation.

Ja, aber es kann keine Heilung der Krankheit geben, wenn nicht die Ursache angegangen wird: Ausübung und Akzeptanz von organisierter Gewalt durch deren Repräsentanten.

Die
Zivilisten haben sich gegen die friedlichen Stämme durchgesetzt.

Ja, leider. Aber es gibt immer noch friedliche Stämme, die sich bis zum heutigen Tag nicht missionieren liessen von den Sadisten und Masochisten (Militaristen, Pfaffen und deren Cheerleader)

Die Welt
hat eine Bevölkerung von mehr als 7Mrd Menschen und ist in Staaten
organisiert.

Oh Ekel, Ekel, Ekel!

Die starken Staaten fallen über schwache Staaten her
(Afghanistan/Libyen), wo noch starke Stämme bestimmen und sich auch
bekämpfen.

Das sind patriarchale, staatliche Stammesverbände (Gesellschaften), die mit autarken Stammesgemeinschaften nichts zu tun haben.

Die Ressourcen der Welt sind arg begrenzt und regional sehr
unterschiedlich verteilt.

Aussage von Mephisto und mir war, dass es durch die Vergrößerung der
menschlichen Population zu Aggressionen und zu Gewaltausübung kam.
Diese
wahllose Gewaltausübung wurde durch die stärkeren Stämme zu lasten der
schwächeren kanalisiert und durch die Androhung von Gewalt statt die
Ausübung von Gewalt ersetzt. Dieser Zustand wurde bis zum heutigen Stand
der Zivilisation perfektioniert. Es können 7 Mrd Menschen auf dem Planeten
existieren. "Leben" schreibe ich diesmal bewusst nicht, weil du dann wieder
deine Standdard-Phrasen hinschreibst und wieder nicht auf das Argument
eingehst (siehe auch unten).

Und meine Aussage ist, dass die Vergrösserung der Population ein Symptom der Patriarchalisierung und keine Ursache ist. Erst die Patriarchalisierung (Herrschaft und Unterwerfung) führte dazu, dass Frauen in ihrer neuen Rolle als Arbeitssklavinnen und Gebärmaschinen jährlich, statt zwei bis dreimal in ihrer Karriere Kinder gebaren. Aber Du glaubst halt, das seien Phrasen statt Fakten. Da kann ich auch nicht helfen, wenn Du es nicht verstehst.

Wobei mir auch klar ist, dass es sich bei vielen Menschen wirklich nur um
ein existentielles Minimum handelt. Und genau dieses existentielle Minimum
findet man oft in den Regionen der Welt, in denen es noch Stämme gibt und
die Staaten schwach sind.

Ob stark oder schwach; wenn der Staat sich eingenistet hat, ist fertig lustig.

Aber das ist jetzt schon wieder ein anderes Thema
und ich möchte beim Kern bleiben und dir nicht schon wieder die
Möglichkeit geben einfach Randthemen aufzugreifen und dazu deine stets
provozierenden Antworten zu schreiben.

Randthemen greift Ihr auf. Ich bleibe als einer der Wenigsten hier stets beim Kern und bei der Ursache allen Uebels: der Akzeptanz (Cheerleaderei) der Organisierten Gewalt (Kirche und Staat).
Und da bist Du offensichtlich und erschreckenderweise kein Opfer, sondern Täter, indem Du die Mafia noch anfeuerst, sie möge doch noch eine Weile durchhalten, was in meinen Augen noch ein wenig mehr als nur eine Sünde wider den guten Geschmack ist.

Wir hatten eine Entwicklung, die eine Zwangsläufigkeit hatte, die uns

an

den heutigen Punkt geführt hat. > >


Was für eine bahnbrechende Erkenntnis! Dass alles, was geschieht,
notwendigerweise geschieht, ist niemandem so bewusst wie mir. Der

Weltenlauf kennt nur einen möglichen Ablauf. Alle anderen sind fiktiv.

Den

einzig möglichen zukünftigen Ablauf kennen wir aber noch nicht, und
deshalb ist Fatalismus keine Option.

Was ist denn dann (d)eine Option? Dazu sagst du niemals etwas.

Dazu sage ich permanent und unermüdlich etwas: Akzeptanz von Gewalt bitte aufgeben! Diese Haltung bitte als Krankheit erkennen! Die Veränderung beginnt im Kopf und nicht von selbst.

Wie sollen
denn 7 Mrd. Menschen bei den wenigen verbliebenen Ressourcen auf dem
bestehenden Niveau ohne die bestehenden Regeln zusammenleben.

Das bestehende 'Niveau' lässt sich so oder so nicht halten. Wozu also den Drogensüchtigen noch höhere Dosen verabreichen? Ihr wäret mir komische Aerzte. Der kalte Entzug kommt so oder so. Er macht aber wenig Sinn, wenn man seine Krankheit nicht erkennt, denn dann begibt der Süchtige sich wieder in diese Situation, sobald er die Möglichkeit hat, und das wollen wir doch verhindern, durch Aufklärung.

Du willst
doch nicht behaupten, dass es ohne Regeln gehen wird. Welche sollen es denn
sein?

Jeder macht was er will? Der Stärkste bestimmt? Wir haben uns alle lieb?

Vernünftige Regeln wird man sich erst auferlegen können, wenn eine überwältigende Mehrheit erkennt, dass man krank/süchtig ist und sich von dieser Krankheit heilen will. Solange diese kranke Mehrheit glaubt, sie sei gesund, ist keine Heilung möglich. Aber darum klären wir ja auf.

Jetzt immer und immer wieder zu schreiben, es hätte doch ganz anders

laufen sollen oder müssen vor 10.000 Jahren, ist einfach nur
bedauernswert.


Das zeigt mal wieder, dass Du weder lesen noch verstehen kannst.

Ja, verstehen kann man dich meist nur schlecht.

Ich
schreibe nicht immer und immer wieder, dass es hätte anders laufen

sollen,

sondern, dass es künftig nur dann anders laufen wird, wenn man erkennt,

was in der Vergangenheit falsch gelaufen ist und man folgedessen diesen

Weg

nicht auch in der Zukunft beschreiten will.


Also, das ist doch das typische: "erkennen: was falsch gelaufen ist, und
zukünftig: anders machen". Ja so allgemein schreibst du das natürlich
ganz oft: Zivilisation: nein, Sklavenhaltung: nein, Freiheit: ja.
Großfamilien: Ja.

Genau. Solange man sich gefällt als Sklave, wird es Sklaverei geben. Logisch, oder etwa nicht?

Nur wie es konkret denn sein soll, dein "neues Zusammenleben", schreibst
du natürlich nie. Ich behaupte, weil es nicht geht.

Es geht nicht, solange eine Mehrheit behauptet, es gehe nicht. TINA, gell. Das kennen wir doch.

Wie soll es denn genau laufen mit den 7 Milliarden Menschen? Wo habe ich
deine konkreten Aussagen zu diesem Thema überlesen? In einer Zukunft mit
nur maximal 200 Millionen Menschen, kann das sicher anders aussehen. Und
mit wenigen Millionen klappt es sicher sehr gut. Aber die Ernährung der
heute existierenden Menschen lässt sich mMn nicht anders als mit
erzwungener Überschussproduktion organisieren.

Ich bin nicht für Konzepte zuständig. Ich bin kein Zentralplaner. Wichtig ist die Heilung. Alles andere ergibt sich daraus. Ohne Heilung ist stets klar, was kommt: der Untergang.

Wenn jemand Drogen nimmt, dann
erklärt man ihm auch nicht immer und immer wieder, dass es falsch war,

welche genommen zu haben. Man erklärt ihm, worauf es hinausläuft, wenn

er

sie weiter konsumiert.


Da verwechselst du aber, um im Bild zu bleiben, Drogen mit Brot.

Wir behaupten, dass was du als Droge bezeichnest ist in der heute
existierenden Welt (/Zivilisation) eine unumgängliche Notwendigkeit ist,
wie das tägliche Brot.

Ja, das ist das Tragische in dieser orwellschen Welt. Es wird einfach frech behauptet, Organisierte Gewalt und Sklaverei sei TINA.

Weil nur mit dieser Droge die 7 Mrd. Menschen gemeinsam existieren
können.

Kurzfristig.
Mittel- und langfristig kann die Menschheit nur existieren, wenn die Droge abgesetzt wird.

Da helft Ihr mit Eurem Fatalismus niemandem, wenn
Ihr ihnen erklärt, dass sie halt drogensüchtig seien und dies

demzufolge

auch in Zukunft sein sollen. Das ist eine ziemlich verderbliche Lehre,

die

Ihr hier verbreitet.


Ich könnte dir ein einfaches System sagen, dass wirklich funktionieren
würde. Ich werde es nur nicht tun. Weil der Übergang von dem heutigen auf
das neue System nicht funktioniert. Es müsste einen Totalkollaps geben und
sich die Menschheit auf ein "normales/gesundes" Maß reduzieren. Dann
könnte man dieses funktionierende System anwenden und würde ein stabiles
Gleichgewicht auf der Welt erreichen. Ich will aber keinen Kollaps haben,
deshalb schreibe ich hier nichts.

Ja, Du gehörst zu jenen Aerzten, die ihre Patienten mit immer höheren Dosen 'am laufen' halten wollen. Gar nicht gut.

Niemand bestreitet, dass das was wir haben nicht nachhaltig und nicht

überlebensfähig ist. Ich würde mir auch eine andere Freiheit

wünschen.

Ich würde auch gerne die Fähigkeiten der Menschen von vor nur 200

Jahren

haben.

Ist nur leider alles futsch. Die meisten im Forum leben im Hier und

Jetzt


Sie leben eben nicht. Das ist ja das Problem. Sterben ist nicht leben.
Aber das muss ich wohl noch tausendmal repetieren, bis es sitzt.


Ja Zara, du wiederholst immer nur die gleichen Phrasen. Deshalb sage ich:
Diskussionen mit dir sind Zeitverschwendung.


Und Du? Was bringst Du denn für Neuigkeiten? Dass die Griechen dumm sind und Dir deren Dummheit hungrig am Leben frisst? Was soll das?

Das bringt so einfach nichts.
Versuch doch bitte mal auf den spezifischen Inhalt einzugehen. Eine
Änderung des Systems, der Verzicht auf organisierte Gewalt, würde mMn 95%
der Schreiber und der Leser die "Existenz" kosten. Ist das jetzt klarer
ausgedrückt.

Wieviele es sein würden, kann niemand beziffern. Beziffern kann man dagegen mit Sicherheit, dass diese Spezies ohne Abkehr von der Droge das selbe Schicksal erfahren wird, wie die vielen Arten, die wir bereits der 100-prozentigen Vernichtung zugeführt haben.

Wenn es für dich so klarer ist: Die "Existenz" nicht das "Leben". Sie
"existieren" im hier und jetzt.
Die Menschen hängen an ihrer Existenz,
sie wollen nicht früher sterben als unbedingt notwendig. Das nennt sich
Überlebenstrieb und ist sehr essentiell in unseren Genen hinterlegt.

Dann solltest Du Dich weiterdrehen im Hamsterrad, statt Dich zu entfernen und die Drecksarbeit den anderen zu überlassen.

------------------------

Um es abschließend zusammen zu fassen: Zur Zeitverschwendung werden
Diskussionen mit dir, weil du ganz selten, fast nie, auf die spezifischen
Aussagen und Argumente deiner Vorschreiber eingehst, sondern stets nur die
selben bekannten Sätze hinschreibst, die du eben immer so oder so ähnlich
hinschreibst, reines "repetieren" eben.

Das ist auch bitter nötig.

Niemals stellst du einen Bezug zu dem her, was vorher gesagt wurde. In
deinem Kopf mag dieser Zusammenhang vielleicht klar und vorhanden sein.

Nein, der ist in Deinem Kopf nicht klar. Ich gebe bloss keine oberflächlichen Antworten auf oberflächliche Fragen, auch wenn Du solche erwartest. Den Gefallen kann ich Dir leider nicht tun.

Dann schreib ihn nur bitte endlich mal hin. Damit man ihn auch verstehen
kann und damit man endlich mal eine wirklich Diskussion mit dir führen
kann. Weil nur dann, wenn ein Schreiber den Bezug von deinen
Standard-Sätzen zu seinen vorher gemachten Aussagen herstellen könnte,
kann er auch wieder sinnvoll weitermachen. So wie es jetzt läuft, kommt es
regelmäßig zu keiner fruchtbaren Diskussion, sondern es werden zwei
Monologe gehalten.

Ganz und gar nicht.

Du greifst einzelne Worte auf und schreibst darauf
provozierende Antworten und der andere versucht an seinem Thema weiter zu
arbeiten. Kaum ein Schreiber merkt, dass du überhaupt nicht über sein
Thema schreibst, sondern nur bei deinem täglichen repetieren bist.

Alle Schreiber merkbefreit ausser Du? Hmm, das glaube ich nun wieder nicht, lieber Morpheus.

Das ist total ermüdend. Ich kann da in viele deiner Diskussionen
reingehen und könnte sie Absatz für Absatz auseinander nehmen und es
würde immer wieder der gleiche Mechanismus erscheinen: Du gehst nicht oder
nur unverständlich auf die Argumente ein. Stattdessen greifst Einzelteile
heraus und repetierst ohne Bezug deine Standard-Aussagen.

Wenn du damit nur deine Zeit verschwenden würdest, wäre das ja in
Ordnung. Hier ist es aber so, dass du viel Zeit von vielen verschwendest.

Du masst Dir schon wieder an, für die anderen zu sprechen.

Vielleicht könntest du ja mal, wenn es oben nicht bereits passiert ist,
auf diese konkreten Fragen antworten:

Wie genau sollen die Menschen deiner Meinung nach ohne organisierte Gewalt
zukünftig zusammenleben?

Indem sie keine Gewalt anwenden, weil sie irgendwann aufgeklärt und geheilt sind. Pandemien gehen früher oder später immer vorüber. Ohne Aufklärung und Therapie später, ansonsten früher.
Deshalb kläre ich ja auf. Na ja, Undank ist der Welten Lohn. Aber davon darf man sich nicht abschrecken lassen.

Wo es in allen entwickelten Ländern ja gar keine
Stämme oder Großfamilien mehr gibt?!

Du sagst ja meist nur, was nicht sein soll.
Vielleicht könntest du dabei auch darlegen, wie sich in diesem System die
7Mrd. Menschen ernähren werden.

Die Stämme gibt es früher oder später – falls die Fallhöhe durch die TINA-Gläubigen nicht soweit erhöht wird, dass ein kompletter Exitus erfolgt – so oder so wieder, weil Raubbau ein System ist, das nur vorübergehend funktionieren kann.

Ich weiß einfach nicht, wie man dich beim Thema halten kann, damit eine
Diskussion etwas bringt. Vielleicht kannst du dir ja mal etwas Mühe geben.
Ich bin gespannt.

Gab mir Mühe, wie so oft.

Grüße Morpheus

Grüsse, Zara

Wir sind Kämpfer, die sich vergessen haben, das ist die wahre Tragödie der Zivilisation

Nonpopulo @, Montag, 22.06.2015, 23:04 vor 3861 Tagen @ Zarathustra 3550 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 22.06.2015, 23:25

Hoi Zara,

> Das siehst Du nicht falsch, bloss unvollständig. Die Ursache unserer
[quote]Tragödie ist die Ausübung von Gewalt einerseits (Sadismus) und die
Akzeptanz von Gewalt (Masochismus) andererseits.
Ein sadomasochistisches System (Kollektivismus) konstituiert sich nicht
aus Sadisten allein, sondern noch weit mehr durch die Masse an Masochisten.
[/quote]

Sadismus ist die sexuelle Lust am Quälen, Masochismus die sexuelle Freude am Gequältwerden. Ausübung von Gewalt dient der Verteidigung oder Ausdehnung von Macht. Ich hätte nicht gedacht, dass du das nicht unterscheiden kannst.

Machtstreben ist natürlich. Jedes Lernen dient der Ausdehnung von Macht durch Beherrschung, egal ob das Schnürsenkel binden oder die Erfindung der Atombombe betrifft. Der Wille dahinter ist derselbe: die Beherrschung und Bemächtigung.

Der Übergang vom Willen zur Beherrschung von Techniken, die dem Überleben dienen zur Beherrschung von Techniken, die das Leben angenehmer machen ist fliessend. Am Angenehmsten ist selbstverständlich ein Leben mit Macht, weil es am meisten Gestaltungsfreiheit bietet.

Dabei leitet sich aller Kampf und alles Machtstreben aus dem Ur-Willen ab, dem Tod weniger ausgeliefert zu sein.

Wahrscheinlich liegt es an deiner Konditionierung in einem Staat, der dir den persönlichen Überlebenskampf zu weiten Teilen abgenommen hat, dass du dieses urnatürliche Prinzip der Macht verneinst und es stattdessen als widernatürlich deklarierst.

Was dich in meinen Augen im dunklen Tappen lässt, ist einerseits dein mitfühlendes Herz den leidenden Kreaturen gegenüber und andererseits deine Hoffnung auf Erlösung von diesen Qualen, was allerdings die vollständige Auslöschung des Lebens bedeuten muss, denn wie du selber - dem Buddhismus entsprechend - sagst, heisst Leben für dich Leiden.

Mit dieser Einstellung bringst du aber paradoxerweise noch mehr Leiden in die Welt, denn du wirst sie nicht erlösen, sprich zum Untergehen bringen. Das Einzige was du schaffen kannst, ist noch mehr Trübsal - dein Trübsal - in die Welt zu bringen. Dabei fühlst du dich natürlich im Recht, denn im Gegensatz zu all den widerlichen "Cheerleadern" der Grausamkeit, glaubst du für das Gesunde und Gute einzustehen. Unterm Strich aber machst du die Welt mit deinen zerstörerischen Gedanken noch leidvoller als sie so schon ist.

Erschwerend kommt dazu, dass du wie jeder dahergelaufene Esoteriker glaubst, mit geistiger Erkenntnis liesse sich etwas am Zustand der Welt ändern, wo es doch so augenscheinlich ist, dass die Vernunft ein laues Windchen ist, verglichen mit dem Tornado der Emotionen. Sieh doch all die guten Gedanken und Absichten und was aus ihnen wird, wenn der Mensch bedroht ist oder sich bedroht fühlt.

Wir sind Kämpfer, die sich vergessen haben, und das ist die wahre Tragödie der Zivilisation. Wir sind zu zahnlosen Mitleidern und moralistischen Hoffern auf ein wie auch immer geartetes Golden Age geworden, das wir Kraft unseres Geistes herbei phantasieren. Wir verleugnen unsere Natur, unterdrücken und verdrängen sie, und was daraus entsteht, sind verpanzerte, nichtpulsierende Körper, die ihre ganze Lebenskraft in den Kopf verlagert haben, von wo aus dann der Geist eine künstliche Schein-Lebendigkeit erzeugt. Und damit schaffen wir mehr Leid (Sadismus und Masochismus eingeschlossen) als wir es im Gewahrsein des Willens zum Kampf jemals können.

Beste Grüsse Nonpopulo

--
Mich widern alle Ideologien an, egal ob sie von links oder rechts kommen, sie ignorieren die Natur des Menschen. (Claude Cueni, Script Avenue)

Blue Moon Baby

Die Tragödie ist kein Zufall

Zarathustra, Dienstag, 23.06.2015, 11:59 vor 3860 Tagen @ Nonpopulo 3486 Views

bearbeitet von Zarathustra, Dienstag, 23.06.2015, 12:04

Hoi Zara,

Hallo Nonpopulo

> Das siehst Du nicht falsch, bloss unvollständig. Die Ursache
unserer

Tragödie ist die Ausübung von Gewalt einerseits (Sadismus) und die
Akzeptanz von Gewalt (Masochismus) andererseits.
Ein sadomasochistisches System (Kollektivismus) konstituiert sich nicht
aus Sadisten allein, sondern noch weit mehr durch die Masse an

Masochisten.[/i]

Sadismus ist die sexuelle Lust am Quälen, Masochismus die sexuelle Freude
am Gequältwerden.

Nein, nicht nur sexuell. Ich hätte nicht gedacht, dass Du das nicht weisst.

Ausübung von Gewalt dient der Verteidigung oder
Ausdehnung von Macht. Ich hätte nicht gedacht, dass du das nicht
unterscheiden kannst.

Da gibt's nichts zu unterscheiden. Das Prinzip ist das selbe.

Machtstreben ist natürlich.

Nein. Machtstreben über die natürliche Gemeinschaft hinaus ist wider die menschliche Natur und führte folgerichtigerweise zu exakt jenen pandemischen Zuständen, die hier hoffentlich niemand mehr ernsthaft bestreiten will. Es gibt immer Grenzen, und zu behaupten, ein bestimmtes natürliches Streben sei nicht krank, egal welche Grenzen überschritten werden, ist undifferenziertes Denken.


Dabei leitet sich aller Kampf und alles Machtstreben aus dem Ur-Willen ab,
dem Tod weniger ausgeliefert zu sein.

Aber nicht um jeden Preis. Das ist auch der Grund, weshalb in widernatürlicher Umgebung (Kollektivismus/Paternalismus/Idiotismus) der Lebens- und Arbeitswille abhanden kommt. Unzählige entfernen sich aus dem Arbeitsprozess und viele auch aus dem Lebensprozess.

Wahrscheinlich liegt es an deiner Konditionierung in einem Staat, der dir
den persönlichen Überlebenskampf zu weiten Teilen abgenommen hat, dass du
dieses urnatürliche Prinzip der Macht verneinst und es stattdessen als
widernatürlich deklarierst.

Ich lasse mich nicht vom Staat aushalten. Es gibt aber sehr viele, die dies tun, mangels Arbeits-/Lebenswille.

Was dich in meinen Augen im dunklen Tappen lässt, ist einerseits dein
mitfühlendes Herz den leidenden Kreaturen gegenüber und andererseits
deine Hoffnung auf Erlösung von diesen Qualen, was allerdings die
vollständige Auslöschung des Lebens bedeuten muss, denn wie du selber -
dem Buddhismus entsprechend - sagst, heisst Leben für dich Leiden.

Ein einzelnes Leben basiert auf dem Leid und dem Tod tausend anderer Leben. Dass Leben folgedessen überwiegend Leiden ist, ist eindeutig.

Mit dieser Einstellung bringst du aber paradoxerweise noch mehr Leiden in
die Welt, denn du wirst sie nicht erlösen, sprich zum Untergehen bringen.

Eine Tatsache ist keine Einstellung, sondern eine Tatsache. Mehr Leiden kommt nicht dadurch in die Welt, dass den Tatsachen ins Auge geblickt wird, sondern durch Verdrängung der Tatsachen.

Das Einzige was du schaffen kannst, ist noch mehr Trübsal - dein Trübsal
- in die Welt zu bringen.

Nein, Du.[[sauer]]

Dabei fühlst du dich natürlich im Recht, denn
im Gegensatz zu all den widerlichen "Cheerleadern" der Grausamkeit, glaubst
du für das Gesunde und Gute einzustehen.

Ja, sonst würde ich es nicht tun und mich stattdessen ebenfalls für Drogensucht, Paternalismus, Sadomasochismus und Kollektivismus (Idiotismus) ins Zeug legen.

Unterm Strich aber machst du die
Welt mit deinen zerstörerischen Gedanken noch leidvoller als sie so schon
ist.

Ja ja, Deine orwellsche Logik, die kenne ich mittlerweile. Vernichtung ist Leben, Krankheit Gesundheit und die Widernatur ist die eigentliche Natur.

Erschwerend kommt dazu, dass du wie jeder dahergelaufene Esoteriker
glaubst, mit geistiger Erkenntnis liesse sich etwas am Zustand der Welt
ändern, wo es doch so augenscheinlich ist, dass die Vernunft ein laues
Windchen ist, verglichen mit dem Tornado der Emotionen. Sieh doch all die
guten Gedanken und Absichten und was aus ihnen wird, wenn der Mensch
bedroht ist oder sich bedroht fühlt.

Wir sind Kämpfer, die sich vergessen haben, und das ist die wahre
Tragödie der Zivilisation.

Surprise! Tragödie der Zivilisation! Wer hätte das gedacht!

Wir sind zu zahnlosen Mitleidern und
moralistischen Hoffern auf ein wie auch immer geartetes Golden Age
geworden, das wir Kraft unseres Geistes herbei phantasieren.

Komisch, gell!

Wir verleugnen
unsere Natur, unterdrücken und verdrängen sie, und was daraus entsteht,
sind verpanzerte, nichtpulsierende Körper, die ihre ganze Lebenskraft in
den Kopf verlagert haben, von wo aus dann der Geist eine künstliche
Schein-Lebendigkeit erzeugt.
Und damit schaffen wir mehr Leid (Sadismus und
Masochismus eingeschlossen) als wir es im Gewahrsein des Willens zum Kampf
jemals können.

Ja, wie konnte das bloss geschehen in einer gesunden, natürlichen Umgebung. Das ist sicher nur ein dummer Zufall.
Danke jedenfalls für die (unfreiwillige) Bestätigung.

Beste Grüsse Nonpopulo

Beste Grüsse, Zara

Sind pandemische Heuschreckenplagen auch widernatürlich?

Nonpopulo @, Dienstag, 23.06.2015, 13:24 vor 3860 Tagen @ Zarathustra 3326 Views

> Nein, nicht nur sexuell. Ich hätte nicht gedacht, dass Du das nicht
[quote]weisst.
[/quote]

Stimmt, die modernen Psychologen haben den Begriff auf die nicht-sexuelle Ebene verlagert, damit sie a) noch mehr sinnfreie Diagnosen stellen können und weil sie b) mit der sexuellen Ebene sowieso nicht klarkommen.

Aber diesem oberflächlich-zeitgeistigen Mindfuck sollte man als Zivilisationskritiker wirklich nicht folgen. [[zwinker]]

> > Ausübung von Gewalt dient der Verteidigung oder
[quote][quote]Ausdehnung von Macht. Ich hätte nicht gedacht, dass du das nicht
unterscheiden kannst.
[/quote][/quote]
[quote]
Da gibt's nichts zu unterscheiden. Das Prinzip ist das selbe.
[/quote]

Der Wunsch nach Machterhaltung und -ausdehnung hat nichts mit Sadismus zu tun. Nur wenige, die Macht besitzen, erfreuen sich daran, wenn andere leiden. Sie erfreuen sich an ihren Gestaltungsfreiheiten, und nehmen dafür in Kauf, denen, die diese Freiheiten einschränken wollen, Leid zuzufügen. Zwischen in Kauf nehmen und sich daran erfreuen ist aber immer noch ein himmelweiter Unterschied.


> > Machtstreben ist natürlich.
[quote]
Nein. Machtstreben über die natürliche Gemeinschaft hinaus ist wider die
menschliche Natur
[/quote]

Was meinst du damit: Über die natürliche Gemeinschaft hinaus? Dass es Machtkämpfe im Stamm gab, wenn aber aber andere Stämme ihnen in die Quere kamen, immer alles friedlich gelöst wurde?


und führte folgerichtigerweise zu exakt jenen
[quote]pandemischen Zuständen, die hier hoffentlich niemand mehr ernsthaft
bestreiten will. Es gibt immer Grenzen, und zu behaupten, ein bestimmtes
natürliches Streben sei nicht krank, egal welche Grenzen überschritten
werden, ist undifferenziertes Denken.
[/quote]


Ich glaube du ziehst hier einen falschen Rückschluss. Die Tatsache, dass die Zivilisation pandemisch ist, bedeutet nicht automatisch, dass sie widernatürlich ist. Sonst wären z.B. Heuschreckenplagen, die es schon seit biblischen Zeiten gibt, auch widernatürlich, obwohl die Menschheit dort noch nicht die Finger drin haben konnte.

> > Dabei leitet sich aller Kampf und alles Machtstreben aus dem Ur-Willen
[quote]ab,[/quote]
[quote][quote]dem Tod weniger ausgeliefert zu sein.
[/quote][/quote]
[quote]
Aber nicht um jeden Preis. Das ist auch der Grund, weshalb in
widernatürlicher Umgebung (Kollektivismus/Paternalismus/Idiotismus) der
Lebens- und Arbeitswille abhanden kommt. Unzählige entfernen sich aus dem
Arbeitsprozess und viele auch aus dem Lebensprozess.
[/quote]

Ja, die Lebens- und Schaffensmüdigkeit ergibt sich aus eben dem Umstand, dass wir vergeistigte, moralisierende Hoffer und Gerechtigkeitsliebhaber geworden sind und unsere primäre Aufgabe, für unser Leben und unsere Werte zu kämpfen, vergessen haben. Das Widernatürliche ist also nicht die organisierte Gewalt, sondern die organisierte Nichtgewalt (Moralismus).

> Ein einzelnes Leben basiert auf dem Leid und dem Tod tausend anderer
[quote]Leben. Dass Leben folgedessen überwiegend Leiden ist, ist eindeutig.
[/quote]

Leben ohne Leiden ist undenkbar. Es erfüllt einen wichtigen Zweck. Stanislaw Lem's gottähnliche Figur des genialen Konstrukteurs Trurl versucht im Buch "Kyberiade" eine Welt zu bauen, in der es kein Unglück gibt. Ich empfehle dir, dieses Buch zu lesen, es gibt weitreichende, philosophische Aufschlüsse darüber, warum Leiden notwendig ist.

> Ja ja, Deine orwellsche Logik, die kenne ich mittlerweile. Vernichtung ist
[quote]Leben, Krankheit Gesundheit und die Widernatur ist die eigentliche Natur.
[/quote]

Ich unternehme gerade einen weiteren Versuch, dir zu erklären, warum dem überhaupt nicht so ist. [[zwinker]]

Beste Grüsse Nonpopulo

--
Mich widern alle Ideologien an, egal ob sie von links oder rechts kommen, sie ignorieren die Natur des Menschen. (Claude Cueni, Script Avenue)

Blue Moon Baby

Menschen sind Menschen und Heuschrecken sind Heuschrecken

Zarathustra, Dienstag, 23.06.2015, 14:10 vor 3860 Tagen @ Nonpopulo 3441 Views

> Nein, nicht nur sexuell. Ich hätte nicht gedacht, dass Du das nicht

weisst. [/i]


Stimmt, die modernen Psychologen haben den Begriff auf die nicht-sexuelle
Ebene verlagert, damit sie a) noch mehr sinnfreie Diagnosen stellen können
und weil sie b) mit der sexuellen Ebene sowieso nicht klarkommen.

Aber diesem oberflächlich-zeitgeistigen Mindfuck sollte man als
Zivilisationskritiker wirklich nicht folgen. [[zwinker]]

Ja, und Charles Konia hält einen Joseph Lieberman für einen echten Liberalen.
Kein Witz!

Ein kluger Zeitgenosse wendet den Begriff nicht nur auf die eine Ebene an, sondern auf diese und jene.

> > Ausübung von Gewalt dient der Verteidigung oder

Ausdehnung von Macht. Ich hätte nicht gedacht, dass du das nicht
unterscheiden kannst.


Da gibt's nichts zu unterscheiden. Das Prinzip ist das selbe. [/i]


Der Wunsch nach Machterhaltung und -ausdehnung hat nichts mit Sadismus zu
tun.

Oben sprachst Du noch von Machtausdehung, und nun wieder von Machterhaltung.
Ab einem bestimmten Punkt sind Machtausdehnungsbestrebungen eben widernatürlich. Das betrifft sowohl die sexuelle wie auch andere Ebenen der Machtentfaltung. Wenn wir nächstes Mal beim Hinterbänkler sind, schreibst Du das bitte hundertmal an die Wandtafel.


> > Machtstreben ist natürlich.


Nein. Machtstreben über die natürliche Gemeinschaft hinaus ist wider

die

menschliche Natur[/i]


Was meinst du damit: Über die natürliche Gemeinschaft hinaus?

Dass es
Machtkämpfe im Stamm gab, wenn aber aber andere Stämme ihnen in die Quere
kamen, immer alles friedlich gelöst wurde?

Mit 'über die natürliche Gemeinschaft hinaus' meine ich 'über die natürliche Gemeinschaft hinaus';
Machtausdehnungsbestrebungen auf Wildfremde – exzessive, krankhafte Machtausdehnungsbestrebungen wider unsere Natur.


und führte folgerichtigerweise zu exakt jenen

pandemischen Zuständen, die hier hoffentlich niemand mehr ernsthaft
bestreiten will. Es gibt immer Grenzen, und zu behaupten, ein

bestimmtes

natürliches Streben sei nicht krank, egal welche Grenzen

überschritten

werden, ist undifferenziertes Denken.[/i]

Ich glaube du ziehst hier einen falschen Rückschluss. Die Tatsache, dass
die Zivilisation pandemisch ist, bedeutet nicht automatisch, dass sie
widernatürlich ist. Sonst wären z.B. Heuschreckenplagen, die es schon
seit biblischen Zeiten gibt, auch widernatürlich, obwohl die Menschheit
dort noch nicht die Finger drin haben konnte.

Menschen sind keine Heuschrecken. Heuschrecken agieren seit eh und je wie Heuschrecken.
So wie Hausschweine aber keine Schweine sind, so sind Hausmenschen nunmal keine Menschen.
Das kann doch nicht so schwer zu verstehen sein, oder?


> > Dabei leitet sich aller Kampf und alles Machtstreben aus dem
Ur-Willen

ab,

dem Tod weniger ausgeliefert zu sein.


Aber nicht um jeden Preis. Das ist auch der Grund, weshalb in
widernatürlicher Umgebung (Kollektivismus/Paternalismus/Idiotismus)

der

Lebens- und Arbeitswille abhanden kommt. Unzählige entfernen sich aus

dem

Arbeitsprozess und viele auch aus dem Lebensprozess.[/i]


Ja, die Lebens- und Schaffensmüdigkeit ergibt sich aus eben dem Umstand,
dass wir vergeistigte, moralisierende Hoffer und Gerechtigkeitsliebhaber
geworden sind und unsere primäre Aufgabe, für unser Leben und unsere
Werte zu kämpfen, vergessen haben.

Komisch, gell.

Das Widernatürliche ist also nicht die
organisierte Gewalt, sondern die organisierte Nichtgewalt (Moralismus).

Egal, wie Du es zu nennen beliebst. Das Resultat ist eindeutig.

> Ein einzelnes Leben basiert auf dem Leid und dem Tod tausend anderer

Leben. Dass Leben folgedessen überwiegend Leiden ist, ist eindeutig.

[/i]

Leben ohne Leiden ist undenkbar. Es erfüllt einen wichtigen Zweck.

Das ist mir durchaus bekannt. Es ist aber nicht notwendig, dass Du eine Organisationsform, die das Leid maximiert, Dir als TINA einreden lässt.

Stanislaw Lem's gottähnliche Figur des genialen Konstrukteurs Trurl
versucht im Buch "Kyberiade" eine Welt zu bauen, in der es kein Unglück
gibt. Ich empfehle dir, dieses Buch zu lesen, es gibt weitreichende,
philosophische Aufschlüsse darüber, warum Leiden notwendig ist.

> Ja ja, Deine orwellsche Logik, die kenne ich mittlerweile.
Vernichtung ist

Leben, Krankheit Gesundheit und die Widernatur ist die eigentliche

Natur. [/i]

Ich unternehme gerade einen weiteren Versuch, dir zu erklären, warum dem
überhaupt nicht so ist. [[zwinker]]

Leider wieder missglückt. Bitte nachsitzen.

Beste Grüsse Nonpopulo

Beste Grüsse, Zara

So läuft Aufklärung

trosinette @, Dienstag, 23.06.2015, 14:50 vor 3860 Tagen @ Zarathustra 3360 Views

Guten Tag,

Ab einem bestimmten Punkt sind Machtausdehnungsbestrebungen eben
widernatürlich. Das betrifft sowohl die sexuelle wie auch andere Ebenen der
Machtentfaltung. Wenn wir nächstes Mal beim Hinterbänkler sind, schreibst
Du das bitte hundertmal an die Wandtafel.

Vor dem Verstehen musst du dir erstmal die Axiome einhämmern. Der Rest kommt dann von selber.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Es geht wie ein Mensch, es hat Haare wie ein Mensch, es hat Beine wie ein Mensch - was könnte das sein?

Nonpopulo @, Dienstag, 23.06.2015, 19:17 vor 3860 Tagen @ Zarathustra 3323 Views

> Oben sprachst Du noch von Machtausdehung, und nun wieder von
[quote]Machterhaltung.
[/quote]

Ganz oben sprach ich von beidem, ich dachte es ist nicht nötig immer beides aufzuzählen.

> Ab einem bestimmten Punkt sind Machtausdehnungsbestrebungen eben
[quote]widernatürlich.
[/quote]

Das ist die Ansicht eines Moralisten, der die Welt und die Menschen nach seinem persönlichen Gusteau in gut und schlecht aufteilt und es als universelle Wahrheit verkaufen will. In einem fliessenden Prozess einen bestimmten Punkt festmachen zu wollen, an dem das was vorher gut war nun plötzlich schlecht ist, ist für mich Pfaffenlogik.

Der Wille und das Ziel ist entscheidend. Ist das Ziel, andere leiden zu sehen, ist das für mich widernatürlich. Ist das Ziel die Macht, ist es für mich natürlich. Das sind klar gegeneinander abgegrenzte Motive.

Aber zu sagen ein bisschen Machtstreben ist ok, aber wenns zuviel ist, dann ist es böse und widernatürlich, ist doch irgendwie lachhaft. Wieviel Prozent Machtstreben dürfens denn sein? 10? 20?


Das betrifft sowohl die sexuelle wie auch andere Ebenen
[quote]der Machtentfaltung. Wenn wir nächstes Mal beim Hinterbänkler sind,
schreibst Du das bitte hundertmal an die Wandtafel.
[/quote]

Tut mir leid, aber für die nächsten paar Jahre werde ich wohl noch damit beschäftigt sein, mir "Tugenden als Nukleus" einzuhämmern. Danach wirds hoffentlich noch Platz haben, für ein paar weitere moralische Indoktrinationen. [[zwinker]]

Menschen sind keine Heuschrecken. Heuschrecken agieren seit eh und je wie
Heuschrecken.
So wie Hausschweine aber keine Schweine sind, so sind Hausmenschen nunmal
keine Menschen.
Das kann doch nicht so schwer zu verstehen sein, oder?

Na ja, sie haben Haare wie ein Mensch, sie haben Ohren wie ein Mensch, sie haben Beine wie ein Mensch... wahrscheinlich sind es eben doch Menschen und dein Verstand foppt dich an dieser Stelle einfach ein wenig.

> Das ist mir durchaus bekannt. Es ist aber nicht notwendig, dass Du eine
[quote]Organisationsform, die das Leid maximiert, Dir als TINA einreden lässt.
[/quote]

Moment! Gewalt und organisierte Gewalt ist für mich TINA, nicht Leidmaximierung. Würde die Kämpfernatur des Menschen nicht mehr unterdrückt, verdrängt, verdammt und wegmoralisiert werden von Pfaffen aller Couleur, dann wäre Leid nicht mehr eine Sache, an der man verzweifelt und zu Grunde geht, sondern ein natürlicher Teil der Existenz, der dazu gehört und den man erträgt, wenn er da ist.

Beste Grüsse Nonpopulo

--
Mich widern alle Ideologien an, egal ob sie von links oder rechts kommen, sie ignorieren die Natur des Menschen. (Claude Cueni, Script Avenue)

Blue Moon Baby

Medizinische Befunde sind erst in zweiter Linie moralische

Zarathustra, Dienstag, 23.06.2015, 23:58 vor 3860 Tagen @ Nonpopulo 3333 Views

bearbeitet von Zarathustra, Mittwoch, 24.06.2015, 00:01


> Ab einem bestimmten Punkt sind Machtausdehnungsbestrebungen eben

widernatürlich.[/i]


Das ist die Ansicht eines Moralisten, der die Welt und die Menschen nach
seinem persönlichen Gusteau in gut und schlecht aufteilt und es als
universelle Wahrheit verkaufen will.

Papperlapapp. Medizinische, biologische Befunde sind primär keine moralischen Befunde, allenfalls sekundär.

In einem fliessenden Prozess einen
bestimmten Punkt festmachen zu wollen, an dem das was vorher gut war nun
plötzlich schlecht ist, ist für mich Pfaffenlogik.

Das weiss jeder zurechnungsfähige Anthroploge, Mediziner, Psychologe und Normalsterbliche, dass Machtentfaltung/Machtausdehnung (Gewaltentfaltung/Gewaltausdehnung) auf sexueller und allgemeiner Ebene nur innerhalb einer gewissen Bandbreite als gesund taxiert werden kann. Wenn die Bandbreite überschritten wird, ist Krankheit im Spiel (Sadismus/Masochismus).

Der Wille und das Ziel ist entscheidend. Ist das Ziel, andere leiden zu
sehen, ist das für mich widernatürlich. Ist das Ziel die Macht, ist es
für mich natürlich. Das sind klar gegeneinander abgegrenzte Motive.

Aber zu sagen ein bisschen Machtstreben ist ok, aber wenns zuviel ist,
dann ist es böse und widernatürlich, ist doch irgendwie lachhaft.

Nein, das ist nicht lachhaft, sondern gelebte Realität in einer gesunden Umgebung. Das unterscheidet gesunde Konsens-Gemeinschaften von kranken Macht-/Gewalt-Gesellschaften.
Wer niemandes Herr und niemandes Knecht sein will, ist doch offensichtlich gesünder als die kranken Polit-Schergen, die sich an die Spitze der Macht hochboxen- und -schleimen. Das sieht man ja schon vom blossem Auge, falls man es sehen will/kann.


> Das ist mir durchaus bekannt. Es ist aber nicht notwendig, dass Du
eine

Organisationsform, die das Leid maximiert, Dir als TINA einreden lässt.

[/i]

Moment! Gewalt und organisierte Gewalt ist für mich TINA, nicht
Leidmaximierung.

Die Leidmaximierung (Konzentrationslager für Menschen und Tiere) tritt ja erst mit der organisierten Gewalt auf die Bühne. Dass Du es nicht wahrhaben kannst, ist Dein Problem. Du kommst nicht klar mit der Tatsache, dass man als Gewaltmaximierer ein sinnloses, verderbliches Dasein fristet. Deshalb musst Du es Dir schönfärben.

Würde die Kämpfernatur des Menschen nicht mehr
unterdrückt, verdrängt, verdammt und wegmoralisiert werden von Pfaffen
aller Couleur, dann wäre Leid nicht mehr eine Sache, an der man
verzweifelt und zu Grunde geht, sondern ein natürlicher Teil der Existenz,
der dazu gehört und den man erträgt, wenn er da ist.

Hätte hätte Fahrradkette. Merkst Du denn nicht, dass organisierte Gewalt wie deren organisierten Gegenkräfte als Duopol daherkommen (müssen)?
Zudem ist es medizinisch logisch, dass man an der maximierten Gewalt der Zivilisierten (Folter der Kreatur in Konzentrationslagern aller Art) zugrunde geht, weil so etwas unbeschreiblich Perverses in natürlicher Umgebung nicht praktiziert wird. Täglich packt einen die Abscheu, so etwas sehen zu müssen. Dagegen helfen auch keine pubertären Gegenreden.

Grüsse, Zara

Die Entstehung der Moral und warum sie zur Leidensmaximierung führte

Nonpopulo @, Mittwoch, 24.06.2015, 20:42 vor 3859 Tagen @ Zarathustra 3385 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 24.06.2015, 21:02

Hoi Zara,

es ist wirklich ein Kreuz mit dir und deiner Uneinsichtigkeit. Ständig suchst du nach Schlupflöchern, um dich meinen Argumenten nicht stellen und deine grobschlächtigen Ansichten, die keiner genauen Betrachtung standhalten, nicht aufgeben zu müssen. Aber ich bin ein geduldiger Mensch. [[herz]]

> > > Ab einem bestimmten Punkt sind Machtausdehnungsbestrebungen eben
[quote][quote][quote]widernatürlich.
[/quote][/quote][/quote]
[quote][quote]
Das ist die Ansicht eines Moralisten, der die Welt und die Menschen[/quote][/quote]
[quote]nach[/quote]
[quote][quote]seinem persönlichen Gusteau in gut und schlecht aufteilt und es als
universelle Wahrheit verkaufen will.[/quote][/quote]
[quote]
Papperlapapp. Medizinische, biologische Befunde sind primär keine
moralischen Befunde, allenfalls sekundär.
[/quote]

Ich habe keine Ahnung was du meinst und auf was du dich jetzt hier beziehst.

[quote]Das weiss jeder zurechnungsfähige Anthroploge, Mediziner, Psychologe und
Normalsterbliche, dass Machtentfaltung/Machtausdehnung
(Gewaltentfaltung/Gewaltausdehnung) auf sexueller und allgemeiner Ebene nur
innerhalb einer gewissen Bandbreite als gesund taxiert werden kann. Wenn
die Bandbreite überschritten wird, ist Krankheit im Spiel
(Sadismus/Masochismus). [/quote]

Und wer bestimmt diese Bandbreite? Die Pfaffen! Ob sie nun ein Priestergewand oder einen weissen Kittel tragen oder in einem Parlament ihre Sprüche klopfen.

> Nein, das ist nicht lachhaft, sondern gelebte Realität in einer gesunden
[quote]Umgebung. Das unterscheidet gesunde Konsens-Gemeinschaften von kranken
Macht-/Gewalt-Gesellschaften.
[/quote]

Ich hatte dich so verstanden, dass auch in Stammesgemeinschaften Machtkämpfe entstehen können, es aber nach deinem Gusteau widernatürlich ist, wenn Stämme sich gegenseitig bekämpfen.

> Wer niemandes Herr und niemandes Knecht sein will, ist doch offensichtlich
[quote]gesünder als die kranken Polit-Schergen, die sich an die Spitze der Macht
hochboxen- und -schleimen. Das sieht man ja schon vom blossem Auge, falls
man es sehen will/kann.
[/quote]

In den Stammesgemeinschaften gab/gibt es das doch auch, nur im kleineren Ausmass und logischerweise mit grösserem Korrektiv durch die anderen Stammesmitglieder.

Es ist dasselbe Spiel, nur das die Auswüchse in einer immer mehr organisierten und folglich immer anonymeren Gesellschaft grösser sind.

> Die Leidmaximierung (Konzentrationslager für Menschen und Tiere) tritt ja
[quote]erst mit der organisierten Gewalt auf die Bühne. Dass Du es nicht
wahrhaben kannst, ist Dein Problem. Du kommst nicht klar mit der Tatsache,
dass man als Gewaltmaximierer ein sinnloses, verderbliches Dasein fristet.
Deshalb musst Du es Dir schönfärben.
[/quote]

Schau, Organisation ist eine logische Folge in der menschlichen Entwicklung, sowohl beim Individuum als auch bei der Menschheit als Ganzem. Die Entwicklung des Bewusstseins, der menschliche Forscherdrang und das Streben nach Sicherheit führen zwangsläufig zu mehr und mehr Organisation.

Vorher hatten wir Gewalt, die nicht organisiert war, jetzt haben wir Gewalt, die organisiert ist. Gewalt war vorher und nachher.

Die organisierte Gewalt kann logischerweise viel mehr Schaden anrichten als die unorganisierte, aber sie ist aus oben genannten Gründen TINA und sie ist nicht das Ende der Geschichte. Jetzt kommen nämlich die Pfaffen ins Spiel, die Regeln und Gesetze aufstellen, um die gewaltbereite menschliche Natur zu kontrollieren. Was nicht gelingt, im Gegenteil.

Fortan haben wir die "Unmoralischen", die morden, vergewaltigen und brandschatzen wie es ihnen gefällt, und die "Moralischen", die krampfhaft ihre Gewaltbereitschaft unterdrücken, bis immer und immer wieder ihr "Dampfkessel" explodiert oder ihre Aggression sich gegen sie selbst richtet und sie sich selbst zerstören.

Der Schaden durch die Moralisten ist deshalb immens und von wirklicher Leidensmaximierung kann erst hier gesprochen werden.

Fazit: Die organisierte Gewalt ist a) TINA und b) nur ein kleiner Teil von dem, was die Gewaltmaximierung ausmacht. Die zur Beherrschung der menschlichen Natur geschaffene Moral ist der eigentliche Grund, warum sich Leiden so maximieren konnte.

Natürlich gibt es noch den anderen Aspekt, dass für Kämpfernaturen (gegen die die Moral arbeitet) Leiden nichts Schlimmes ist, aber das ist nochmal ein Thema für sich.

> Hätte hätte Fahrradkette.

Auf der einen Seite wirfst du mir TINA vor und auf der anderen Seite unterstellst du mir Wunschdenken, wenn ich Alternativen sehe. Hmmm...

Merkst Du denn nicht, dass organisierte Gewalt
[quote]wie deren organisierten Gegenkräfte als Duopol daherkommen (müssen)?
[/quote]

Ja, nur dass eben organisierte Gewalt TINA ist. Was ich weiter oben und schon oft zuvor nachvollziehbar begründet habe, ohne dass ich jemals von dir ein Gegenargument vernommen hätte.

Wenn wir uns Gedanken darüber machen wollen, was nicht TINA ist, was veränderbar wäre an der ganzen Scheusslichkeit der menschlichen Existenz wie sie sich heute in vielen Bereichen darstellt, dann sehe ich abgesehen von der kompletten Vernichtung nur einen gangbaren Weg: Die Gewaltbereitschaft und das Machtstreben muss zuerst als legitimer Teil der menschlichen Existenz anerkannt werden, sprich die Moral und die Pfaffen müssen verschwinden. Der nächste Schritt ist dann, der Gewaltbereitschaft einen Kanal zu verschaffen, der nicht so destruktiv ist, wie ihre "freie" Entfaltung. Wie das aussehen könnte, weiss ich im Moment auch nicht, aber das Prinzip entspricht ungefähr dem, was in einer Orgontherapie passiert. Destruktive Emotionen (denen man sich meist am Anfang nicht mal bewusst ist) werden in einem geschützten Rahmen ausagiert und verschwinden nach und nach. Die Therapie entlässt aber keine Pazifisten, im Gegenteil, Pazifisten sind ja mit Moral durchtränkt. Gewalt ist menschlich und natürlich und keineswegs per se schlecht, auch nicht die organisierte. Sie entlässt Menschen, die auch ohne Regeln und Gesetze nicht über die Stränge schlagen, weder mit übermässiger Aggression noch mit übermässiger Zurückhaltung - ein Organismus, der imstande ist, sich selbst zu regulieren.

> Zudem ist es medizinisch logisch, dass man an der maximierten Gewalt der
[quote]Zivilisierten (Folter der Kreatur in Konzentrationslagern aller Art)
zugrunde geht, weil so etwas unbeschreiblich Perverses in natürlicher
Umgebung nicht praktiziert wird. Täglich packt einen die Abscheu, so etwas
sehen zu müssen. Dagegen helfen auch keine pubertären Gegenreden.
[/quote]

Ha, der ist gut. Da fühlt man sich nach Jahrzehnten blinder Wut und destruktivster Rebellion gegen die Gesellschaft (das einen bis in die Theorien eines zerstörungswütigen Zarathustras getrieben hat) endlich ein wenig von diesen kindlichen Trotzreaktionen befreit, und dann kommt eben der, und schimpft mich pubertär. Ich hoffe du verstehst, warum mich deine Provokation deshalb zum Schmunzeln und nicht zum Ärgern bringt. [[lach]]

Beste Grüsse Nonpopulo

--
Mich widern alle Ideologien an, egal ob sie von links oder rechts kommen, sie ignorieren die Natur des Menschen. (Claude Cueni, Script Avenue)

Blue Moon Baby

Danke (+ 1 Cent)

Rybezahl, Donnerstag, 25.06.2015, 00:48 vor 3859 Tagen @ Nonpopulo 3290 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 25.06.2015, 00:56

Ja, nur dass eben organisierte Gewalt TINA ist. Was ich weiter oben und
schon oft zuvor nachvollziehbar begründet habe, ohne dass ich jemals von
dir ein Gegenargument vernommen hätte.

TINA ist TINA. Ja, ja.

Der nächste Schritt ist dann, der Gewaltbereitschaft
einen Kanal zu verschaffen, der nicht so destruktiv ist, wie ihre "freie"
Entfaltung. Wie das aussehen könnte, weiss ich im Moment auch nicht, aber
das Prinzip entspricht ungefähr dem, was in einer Orgontherapie passiert.
Destruktive Emotionen (denen man sich meist am Anfang nicht mal bewusst
ist) werden in einem geschützten Rahmen ausagiert und verschwinden nach
und nach.

Für mich ist das die Musik. Je nach Gefühlslage höre ich dies oder jenes. Mit der Musik kann ich mich in allen himmlischen und höllischen Gefühlen austoben.

https://youtu.be/qYvqDqoYXMY?t=18m45s

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Funktioniert leider nicht als Therapie

Nonpopulo @, Donnerstag, 25.06.2015, 22:24 vor 3858 Tagen @ Rybezahl 3194 Views

> Für mich ist das die Musik. Je nach Gefühlslage höre ich dies oder
[quote]jenes. Mit der Musik kann ich mich in allen himmlischen und höllischen
Gefühlen austoben.
[/quote]

Es braucht einen menschlichen Projektionskörper, sprich ein Gegenüber. Tanzen befreit von keiner Neurose, sonst wäre ich kerngesund. [[freude]]

Gruss Nonpopulo

--
Mich widern alle Ideologien an, egal ob sie von links oder rechts kommen, sie ignorieren die Natur des Menschen. (Claude Cueni, Script Avenue)

Blue Moon Baby

Projektionskörper

Rybezahl, Freitag, 26.06.2015, 02:21 vor 3858 Tagen @ Nonpopulo 3170 Views

> Für mich ist das die Musik. Je nach Gefühlslage höre ich dies oder

jenes. Mit der Musik kann ich mich in allen himmlischen und höllischen
Gefühlen austoben.[/i]


Es braucht einen menschlichen Projektionskörper, sprich ein Gegenüber.
Tanzen befreit von keiner Neurose, sonst wäre ich kerngesund. [[freude]]

Das mit der Musik ist so ein Fimmel von mir. Ich habe auch festgestellt, dass es längerfristige Stimmungen gibt, die sich im regelmäßigen Musikkonsum widerspiegeln. Fast wie Wellen. [[zwinker]]

Ich bin jetzt etwas unsicher, was du meinst, wenn du sagst, man müsse "der Gewaltbereitschaft einen Kanal zu verschaffen, der nicht so destruktiv ist, wie ihre "freie" Entfaltung".

Ich habe da wie gesagt die Musik und dann muss man es noch richtig wild treiben. Am besten in der Gruppe. Aber das führt jetzt zu weit... [[freude]]

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Zum Schunkeln - Let's Impeach the President...CSNY

Silke, Freitag, 26.06.2015, 22:41 vor 3857 Tagen @ Rybezahl 3141 Views

Lieber Rybezahl,

Ich weiß zwar genau was Du meinst...
das kann aber auch mal nach hinten losgehen...

https://www.youtube.com/watch?v=jtjQNWr9tjA
Der Herr ab 2.03 ist z.B. richtig unglücklich...

Hier noch einmal ohne "begeistertes" Publikum:
https://www.youtube.com/watch?v=k4kTnP5VJ1k

Let's Impeach the President

Let's impeach the President for lying
And misleading our country into war
Abusing all the power that we gave him
And shipping all our money out the door

Who's the man who hired all the criminals
The White House shadows who hide behind closed doors
They bend the facts to fit with their new stories
Of why we have to send our men to war

Let's impeach the President for spying
On citizens inside their own homes
Breaking every law in the country
By tapping our computers and telephones

What if Al Qaeda blew up the levees
Would New Orleans have been safer that way
Sheltered by our government's protection
Or was someone just not home that day?

Flip - Flop
Flip - Flop
Flip - Flop
Flip - Flop

Let's impeach the president for hijacking
Our religion and using it to get elected
Dividing our country into colors
And still leaving black people neglected

Thank god he's cracking down on steroids
Since he sold his old baseball team
There's lots of people looking at big trouble
But of course our president is clean.

Liebe Grüße
Silke

Orgontherpie?

Zarathustra, Donnerstag, 25.06.2015, 12:29 vor 3858 Tagen @ Nonpopulo 3339 Views

bearbeitet von Zarathustra, Donnerstag, 25.06.2015, 12:36

Hoi Zara,

Hallihallo!

es ist wirklich ein Kreuz mit dir und deiner Uneinsichtigkeit. Ständig
suchst du nach Schlupflöchern, um dich meinen Argumenten nicht stellen und
deine grobschlächtigen Ansichten, die keiner genauen Betrachtung
standhalten, nicht aufgeben zu müssen. Aber ich bin ein geduldiger Mensch.
[[herz]]

Der war gut!

Das weiss jeder zurechnungsfähige Anthroploge, Mediziner, Psychologe

und

Normalsterbliche, dass Machtentfaltung/Machtausdehnung
(Gewaltentfaltung/Gewaltausdehnung) auf sexueller und allgemeiner Ebene

nur

innerhalb einer gewissen Bandbreite als gesund taxiert werden kann.

Wenn

die Bandbreite überschritten wird, ist Krankheit im Spiel
(Sadismus/Masochismus).


Und wer bestimmt diese Bandbreite? Die Pfaffen! Ob sie nun ein
Priestergewand oder einen weissen Kittel tragen oder in einem Parlament
ihre Sprüche klopfen.

Die Bandbreite ist in einer gesunden Umgebung einfach vorhanden, ohne dass sie jemand beziffert! Niemand muss sie quantifizieren. In ungesunder, pervertierter Umgebung sieht man aber sofort, falls man will, dass die Bandbreiten laufend überschritten werden. Man kann das Offensichtliche natürlich auch hartnäckig leugnen, falls man – aus welchen Gründen auch immer – dazu prädestiniert und determiniert ist.

> Nein, das ist nicht lachhaft, sondern gelebte Realität in einer
gesunden

Umgebung. Das unterscheidet gesunde Konsens-Gemeinschaften von kranken
Macht-/Gewalt-Gesellschaften. [/i]


Ich hatte dich so verstanden, dass auch in Stammesgemeinschaften
Machtkämpfe entstehen können, es aber nach deinem Gusteau widernatürlich
ist, wenn Stämme sich gegenseitig bekämpfen.

Ja, das ist es.

> Wer niemandes Herr und niemandes Knecht sein will, ist doch
offensichtlich

gesünder als die kranken Polit-Schergen, die sich an die Spitze der

Macht

hochboxen- und -schleimen. Das sieht man ja schon vom blossem Auge,

falls

man es sehen will/kann.[/i]


In den Stammesgemeinschaften gab/gibt es das doch auch, nur im kleineren
Ausmass und logischerweise mit grösserem Korrektiv durch die anderen
Stammesmitglieder.

Also in einer gesunden Bandbreite. Na wer sagt's denn ...

Es ist dasselbe Spiel, nur das die Auswüchse in einer immer mehr
organisierten und folglich immer anonymeren Gesellschaft grösser sind.

Dasselbe Spiel, bloss ohne Auswüchse, da die Bandbreite nicht überschritten wird. Na wer sagt's denn ....

> Die Leidmaximierung (Konzentrationslager für Menschen und Tiere)
tritt ja

erst mit der organisierten Gewalt auf die Bühne. Dass Du es nicht
wahrhaben kannst, ist Dein Problem. Du kommst nicht klar mit der

Tatsache,

dass man als Gewaltmaximierer ein sinnloses, verderbliches Dasein

fristet.

Deshalb musst Du es Dir schönfärben.[/i]


Schau, Organisation ist eine logische Folge in der menschlichen
Entwicklung, sowohl beim Individuum als auch bei der Menschheit als Ganzem.
Die Entwicklung des Bewusstseins, der menschliche Forscherdrang und das
Streben nach Sicherheit führen zwangsläufig zu mehr und mehr
Organisation.

Schau, Des-Organisation ist eine logische Folge krankhafter Ueber-Organisation. Wucherungen sind nichts Nachhaltiges und verschwinden so oder so wieder, entweder durch Einsicht/Therapie oder durch Uneinsichtigkeit/Tod.

Vorher hatten wir Gewalt, die nicht organisiert war, jetzt haben wir
Gewalt, die organisiert ist.
Gewalt war vorher und nachher.

Genau. Vorher als spontane Randerscheinung, heute als dominierendes Prinzip. Na wer sagts' denn ...


Die organisierte Gewalt kann logischerweise viel mehr Schaden anrichten

Logisch, ja.

als die unorganisierte, aber sie ist aus oben genannten Gründen TINA

Sie war TINA. Ob sie es in Zukunft ist, ist abhängig davon, ob eine Mehrheit Deiner fatalistischen Doktrin folgt. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht, wenn man sich so umschaut![[sauer]]

und
sie ist nicht das Ende der Geschichte. Jetzt kommen nämlich die Pfaffen
ins Spiel, die Regeln und Gesetze aufstellen, um die gewaltbereite
menschliche Natur zu kontrollieren. Was nicht gelingt, im
Gegenteil.

Fortan haben wir die "Unmoralischen", die morden, vergewaltigen und
brandschatzen wie es ihnen gefällt, und die "Moralischen", die krampfhaft
ihre Gewaltbereitschaft unterdrücken, bis immer und immer wieder ihr
"Dampfkessel" explodiert oder ihre Aggression sich gegen sie selbst richtet
und sie sich selbst zerstören.

Super System, diese TINA-Organisation! Solltest Du dringend als eine auch für die Zukunft alternativlose Organisationsform postulieren!

Der Schaden durch die Moralisten ist deshalb immens und von wirklicher
Leidensmaximierung kann erst hier gesprochen werden.

Fazit: Die organisierte Gewalt ist a) TINA und b) nur ein kleiner Teil von
dem, was die Gewaltmaximierung ausmacht. Die zur Beherrschung der
menschlichen Natur geschaffene Moral ist der eigentliche Grund, warum sich
Leiden so maximieren konnte.

Du bist lustig. Du versuchst, in einem widernatürlichen Duopol dem einen Pol die Allein-Schuld zuzuschieben. Wofür soll das gut sein?

Merkst Du denn nicht, dass organisierte Gewalt

wie deren organisierten Gegenkräfte als Duopol daherkommen

(müssen)?[/i]

Ja, nur dass eben organisierte Gewalt TINA ist. Was ich weiter oben und
schon oft zuvor nachvollziehbar begründet habe, ohne dass ich jemals von
dir ein Gegenargument vernommen hätte.

Ein Gegenargument gegen Deinen TINA-Fatalismus für die Zukunft? Wozu noch weitere hundertmal argumentieren, wenn Du nicht hinhörst?

Wenn wir uns Gedanken darüber machen wollen, was nicht TINA ist, was
veränderbar wäre an der ganzen Scheusslichkeit der menschlichen Existenz
wie sie sich heute in vielen Bereichen darstellt, dann sehe ich abgesehen
von der kompletten Vernichtung nur einen gangbaren Weg: Die
Gewaltbereitschaft und das Machtstreben muss zuerst als legitimer Teil der
menschlichen Existenz anerkannt werden, sprich die Moral und die Pfaffen
müssen verschwinden. Der nächste Schritt ist dann, der Gewaltbereitschaft
einen Kanal zu verschaffen, der nicht so destruktiv ist, wie ihre "freie"
Entfaltung. Wie das aussehen könnte, weiss ich im Moment auch nicht, aber
das Prinzip entspricht ungefähr dem, was in einer Orgontherapie passiert.

Wenn Orgontherapie die Moral (ein ganz natürliches Gefühl, das schon wesentlich älter ist als die pfafföse Pseudomoral) abschaffen und Deinen TINA-FATALISMUS befördern will, dann gute Nacht!

Destruktive Emotionen (denen man sich meist am Anfang nicht mal bewusst
ist) werden in einem geschützten Rahmen ausagiert und verschwinden nach
und nach.

Das nützt aber nicht viel, wenn man im Gegenzug dann destruktive Lehren verbreitet im Cyberspace.

Die Therapie entlässt aber keine Pazifisten, im Gegenteil,
Pazifisten sind ja mit Moral durchtränkt. Gewalt ist menschlich und
natürlich und keineswegs per se schlecht, auch nicht die organisierte. Sie
entlässt Menschen, die auch ohne Regeln und Gesetze nicht über die
Stränge schlagen, weder mit übermässiger Aggression noch mit
übermässiger Zurückhaltung - ein Organismus, der imstande ist, sich
selbst zu regulieren.

Dafür mit übermässig destruktiven TINA-FATALISMUS-Beiträgen.

> Zudem ist es medizinisch logisch, dass man an der maximierten Gewalt
der

Zivilisierten (Folter der Kreatur in Konzentrationslagern aller Art)
zugrunde geht, weil so etwas unbeschreiblich Perverses in natürlicher
Umgebung nicht praktiziert wird. Täglich packt einen die Abscheu, so

etwas

sehen zu müssen. Dagegen helfen auch keine pubertären Gegenreden.

[/i]

Ha, der ist gut. Da fühlt man sich nach Jahrzehnten blinder Wut und
destruktivster Rebellion gegen die Gesellschaft (das einen bis in die
Theorien eines zerstörungswütigen Zarathustras getrieben hat) endlich ein
wenig von diesen kindlichen Trotzreaktionen befreit, und dann kommt eben
der, und schimpft mich pubertär. Ich hoffe du verstehst, warum mich deine
Provokation deshalb zum Schmunzeln und nicht zum Ärgern bringt. [[lach]]

So kommen mir Deine Beiträge eben vor.[[herz]] In Deinem früheren Leben pubertiertest/rebelliertest Du gegen die Autoritäten und Apologeten der Organisierten Gewalt, die Konservativen, und nun im selben Masse gegen deren Gegenpol in diesem widernatürlichen Duopol, die Progressiven.

Beste Grüsse Nonpopulo

Beste Grüsse, Zarathustra

Fröhliches Polaritätenbasteln im Tiki-Taka-Land

Nonpopulo @, Donnerstag, 25.06.2015, 22:05 vor 3858 Tagen @ Zarathustra 3380 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 25.06.2015, 22:12

Hey Zara,

> > In den Stammesgemeinschaften gab/gibt es das doch auch, nur im
[quote]kleineren[/quote]
[quote][quote]Ausmass und logischerweise mit grösserem Korrektiv durch die anderen
Stammesmitglieder.
[/quote][/quote]
[quote]
Also in einer gesunden Bandbreite. Na wer sagt's denn ...

[/quote]

Es ist dasselbe Spiel, nur das die Auswüchse in einer immer mehr
organisierten und folglich immer anonymeren Gesellschaft grösser sind.


Dasselbe Spiel, bloss ohne Auswüchse, da die Bandbreite nicht
überschritten wird. Na wer sagt's denn ....[/i]

Siehste. Du verstehst mich nur da nicht, wo du zu stur bist. [[zwinker]]

> Schau, Des-Organisation ist eine logische Folge krankhafter
[quote]Ueber-Organisation. Wucherungen sind nichts Nachhaltiges und verschwinden
so oder so wieder, entweder durch Einsicht/Therapie oder durch
Uneinsichtigkeit/Tod.
[/quote]

Sicher, aber bist du dir darüber bewusst, dass deine hohe Intelligenz, die es überhaupt ermöglicht, die Welt und dich selbst derart zu reflektieren, eine Wucherung ist? Wenn ja, dann solltest du vielleicht mal damit anfangen, diese Wucherung zu bekämpfen, statt alle anderen.

> > Vorher hatten wir Gewalt, die nicht organisiert war, jetzt haben wir
[quote][quote]Gewalt, die organisiert ist.
Gewalt war vorher und nachher.[/quote][/quote]
[quote]
Genau. Vorher als spontane Randerscheinung, heute als dominierendes
Prinzip. Na wer sagts' denn ...
[/quote]

Nöö, keine spontane Randerscheinung, er konnte die Gewalt nur besser ausagieren, da es noch keine Moral gab.

> Sie war TINA. Ob sie es in Zukunft ist, ist abhängig davon, ob
[quote]eine Mehrheit Deiner fatalistischen Doktrin folgt. Die Chancen dafür
stehen nicht schlecht, wenn man sich so umschaut![[sauer]]
[/quote]

Gesteh dir doch endlich ein, dass auch du ein gewaltbereiter Mensch bist, der ausserdem für ein bisschen Geld oder Macht seine Grossmutter verkaufen würde.

> Du bist lustig. Du versuchst, in einem widernatürlichen Duopol dem einen
[quote]Pol die Allein-Schuld zuzuschieben. Wofür soll das gut sein?
[/quote]

Echt jetzt? Ich erkläre dir mit einfachsten Worten, wie der Moralismus eine Folge der organisierten Gewalt ist, die nicht nur genauso, sondern noch viel mehr destruktiv ist als die organisierte Gewalt und bastelst daraus eine Polarität? Wir sind doch hier nicht bei Pippi Langstrumpf im Tiki-Taka-Land, Zara. [[nono]]

Ein Gegenargument gegen Deinen TINA-Fatalismus für die Zukunft? Wozu noch
weitere hundertmal argumentieren, wenn Du nicht hinhörst?

Kein TINA-Fatalismus, sondern:

> > Wenn wir uns Gedanken darüber machen wollen, was nicht TINA ist, was
[quote][quote]veränderbar wäre an der ganzen Scheusslichkeit der menschlichen[/quote][/quote]
[quote]Existenz[/quote]
[quote][quote]wie sie sich heute in vielen Bereichen darstellt, dann sehe ich[/quote][/quote]
[quote]abgesehen[/quote]
[quote][quote]von der kompletten Vernichtung nur einen gangbaren Weg: Die
Gewaltbereitschaft und das Machtstreben muss zuerst als legitimer Teil[/quote][/quote]
[quote]der[/quote]
[quote][quote]menschlichen Existenz anerkannt werden, sprich die Moral und die[/quote][/quote]
[quote]Pfaffen[/quote]
[quote][quote]müssen verschwinden. Der nächste Schritt ist dann, der[/quote][/quote]
[quote]Gewaltbereitschaft[/quote]
[quote][quote]einen Kanal zu verschaffen, der nicht so destruktiv ist, wie ihre[/quote][/quote]
[quote]"freie"[/quote]
[quote][quote]Entfaltung. Wie das aussehen könnte, weiss ich im Moment auch nicht,[/quote][/quote]
[quote]aber[/quote]
[quote][quote]das Prinzip entspricht ungefähr dem, was in einer Orgontherapie[/quote][/quote]
[quote]passiert.
[/quote]

> Wenn Orgontherapie die Moral (ein ganz natürliches Gefühl, das schon
[quote]wesentlich älter ist als die pfafföse Pseudomoral) abschaffen und Deinen
TINA-FATALISMUS befördern will, dann gute Nacht!
[/quote]

Wahrscheinlich meinst du damit die Biophilie im Sinne Erich Fromms, und da bin ich eigentlich ganz bei dir, ausser dass es mit Moral nicht die Bohne zu tun hat, da es nicht dem Geist sondern den natürlichen Impulsen des Körpers entspringt.

> Dafür mit übermässig destruktiven TINA-FATALISMUS-Beiträgen.

Ich hoffe, die fetten Buchstaben weiter oben helfen dir, deine Reflexe zu durchbrechen und nachzudenken, statt weiterhin wilde Behauptungen aufzustellen.

> So kommen mir Deine Beiträge eben vor.[[herz]] In Deinem früheren Leben
[quote]pubertiertest/rebelliertest Du gegen die Autoritäten und Apologeten der
Organisierten Gewalt, die Konservativen, und nun im selben Masse gegen
deren Gegenpol in diesem widernatürlichen Duopol, die Progressiven.
[/quote]

Ich war schon immer ein Kämpfer gegen die Moral. Nun erkenne ich ihren Unsinn noch besser und vor allem erkenne ich, dass die Progressiven, die scheinbar die herrschende Moral bekämpfen, die noch viel schlimmeren Moralisten sind.

Beste Grüsse Nonpopulo

--
Mich widern alle Ideologien an, egal ob sie von links oder rechts kommen, sie ignorieren die Natur des Menschen. (Claude Cueni, Script Avenue)

Blue Moon Baby

Antimoral-Esoterik

Zarathustra, Donnerstag, 25.06.2015, 23:39 vor 3858 Tagen @ Nonpopulo 3260 Views

Gewalt, die organisiert ist.
Gewalt war vorher und nachher.


Genau. Vorher als spontane Randerscheinung, heute als

dominierendes

Prinzip. Na wer sagts' denn ...[/i]


Nöö, keine spontane Randerscheinung, er konnte die Gewalt nur besser
ausagieren, da es noch keine Moral gab.

Moral gibt es, seit es Menschen gibt.

> Sie war TINA. Ob sie es in Zukunft ist, ist abhängig davon,
ob

eine Mehrheit Deiner fatalistischen Doktrin folgt. Die Chancen dafür
stehen nicht schlecht, wenn man sich so umschaut![[sauer]] [/i]


Gesteh dir doch endlich ein, dass auch du ein gewaltbereiter Mensch bist,
der ausserdem für ein bisschen Geld oder Macht seine Grossmutter verkaufen
würde.

Du bist krank. Ich würde mein Leben hergeben für das Wohl meiner Katzen.

> Du bist lustig. Du versuchst, in einem widernatürlichen Duopol dem
einen

Pol die Allein-Schuld zuzuschieben. Wofür soll das gut sein?[/i]


Echt jetzt? Ich erkläre dir mit einfachsten Worten, wie der Moralismus
eine Folge der organisierten Gewalt ist, die nicht nur genauso,
sondern noch viel mehr destruktiv ist als die organisierte Gewalt und
bastelst daraus eine Polarität? Wir sind doch hier nicht bei Pippi
Langstrumpf im Tiki-Taka-Land, Zara. [[nono]]

Du erklärst gar nichts. Du schwafelst einen pubertären, halbstarken Quark daher. „Grossmutter verkaufen für ein bisschen Geld“ und dergleichen Blödsinn. Schliess' einfach nicht von Dir auf mich.

Entfaltung. Wie das aussehen könnte, weiss ich im Moment auch nicht,

aber

das Prinzip entspricht ungefähr dem, was in einer Orgontherapie

passiert.[/b]


> Wenn Orgontherapie die Moral (ein ganz natürliches Gefühl, das
schon

wesentlich älter ist als die pfafföse Pseudomoral) abschaffen und

Deinen

TINA-FATALISMUS befördern will, dann gute Nacht![/i]


Wahrscheinlich meinst du damit die Biophilie im Sinne Erich Fromms,

Erich Fromm? Geht's Dir noch gut? Was sollte ich plötzlich mit dem zu schaffen haben?

und da
bin ich eigentlich ganz bei dir, ausser dass es mit Moral nicht die Bohne
zu tun hat, da es nicht dem Geist sondern den natürlichen Impulsen des
Körpers entspringt.

Deine moralbefreite Orgon-Esoterik kann ich nicht ernst nehmen, tut mir leid. Vielleicht solltest Du den Reich doch noch studieren, bevor Du darüber referierst.

> Dafür mit übermässig destruktiven TINA-FATALISMUS-Beiträgen.

Ich hoffe, die fetten Buchstaben weiter oben helfen dir, deine Reflexe zu
durchbrechen und nachzudenken, statt weiterhin wilde Behauptungen
aufzustellen.

> So kommen mir Deine Beiträge eben vor.[[herz]] In Deinem früheren
Leben

pubertiertest/rebelliertest Du gegen die Autoritäten und Apologeten

der

Organisierten Gewalt, die Konservativen, und nun im selben Masse gegen
deren Gegenpol in diesem widernatürlichen Duopol, die

Progressiven.[/i]

Ich war schon immer ein Kämpfer gegen die Moral.
Nun erkenne ich ihren
Unsinn noch besser und vor allem erkenne ich, dass die Progressiven, die
scheinbar die herrschende Moral bekämpfen, die noch viel schlimmeren
Moralisten sind.

„Kämpfer gegen die Moral“. Du warst schon immer ein Esoteriker, und das bist Du offensichtlich immer noch, auch wenn Du glaubst, geheilt zu sein.

Beste Grüsse Nonpopulo

Beste Grüsse, Zara

Man könnte auch erst mal klein anfangen

trosinette @, Freitag, 26.06.2015, 08:58 vor 3858 Tagen @ Zarathustra 3126 Views

Guten Tag,

Die Bandbreite ist in einer gesunden Umgebung einfach vorhanden, ohne dass
sie jemand beziffert! Niemand muss sie quantifizieren. In ungesunder,
pervertierter Umgebung sieht man aber sofort, falls man will, dass die
Bandbreiten laufend überschritten werden.

Man könnte beim Einhalten der Bandbreite auch erst mal klein anfangen und Diskussionen, bei denen schon frühzeitig vollkommen klar ist, dass man nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommt, nicht solange weiterführen, bis man sich nur noch gegenseitig an den Karren pisst. Solche Diskussionen kommen in einer gesunden Umgebung nach meiner Vorstellung nicht vor.

Niemand muss sie quantifizieren.

Vielleicht heißt es besser „niemand will sie quantifizieren“? Es heißt ja auch nicht „Die Welt als Müssen und Vorstellung“. Quantifizieren kommt nach meiner Vorstellung in einer gesunden Umgebung sowieso nicht vor. Wir wollen aber quantifizieren. Wenn wir nicht quantifizieren, würden wir von der Überschreitung von Bandbreiten gar nichts mitbekommen.

Neben dem krankhaften Willen zum quantifizieren, finde ich in der Wundertüte noch den Aspekt, dass sich der Mensch in seinem entarteten(?) Dasein offenbar als geschichtlich begreift und sich deshalb ohne Ende bis zum Ende über Vergangenheit und Zukunft einen Kopf macht, was in einer gesunden Umgebung auch nicht vorkommt. Um mir das Leben nicht zu schwer zu machen, kann ich mir diese Umstände natürlich damit erklären, dass sie mir von patriarchalen Machthabern mit Gewalt „gefickt eingeschädelt“ wurden.

Die Bandbreite ist in einer gesunden Umgebung einfach vorhanden,

Dass für dich, als Determinist, der die Kausalitäten ohne Ende bis zum Ende aufgedröselt, bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der Betrachtungen einfach etwas vorhanden ist, finde ich übrigens etwas enttäuschende.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Schneider! Schärfe der Analyse! Mal wieder!

Kurt @, Freitag, 26.06.2015, 09:28 vor 3858 Tagen @ trosinette 3244 Views

Guten Tag,

Guten Tag,

Man könnte beim Einhalten der Bandbreite auch erst mal klein anfangen und
Diskussionen, bei denen schon frühzeitig vollkommen klar ist, dass man
nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommt, nicht solange weiterführen, bis
man sich nur noch gegenseitig an den Karren pisst. Solche Diskussionen
kommen in einer gesunden Umgebung nach meiner Vorstellung nicht vor.

Da das Megawatt-Hamsterrad gerade hochgefahren wird, reicht es leider nur für ein Selbstzitat:

Noch überspitzter ausgedrückt: das Gelbe Forum ist ein mustergültiges
Modell einer patriarchalischen (Macht-)Gesellschaft und würde im
zukünftigen Paradies des Matrismus keine drei Tage überleben.

Denn der (bei den meisten Foristen völlig abwesende)
Tantenclan zuhause würde uns diesen Männerspaß (sorry Mädels) nämlich
ganz schön schnell austreiben [[zwinker]]

Wobei mir soeben noch schwant, dass der Passus

"Diskussionen, bei denen schon frühzeitig vollkommen klar ist..."

...im Zusammenhang mit "man hätte", "man könnte" und "man hätte können" eine noch nicht ganz ausgelotete Bedeutungstiefe sogar für die ganze Tragödie [des Debitismus] hat.

Hochachtungsv[[herz]]ll
Kurt

--
Für das verantwortlich zu sein, was ich sage, ist eine Sache.
Aber dafür verantwortlich zu sein, was jeder, der in meinem Leben vorkommt,
sagt oder tut, ist eine ganz andere Sache.

Debitismus in eine philosophische Diskussion einschmuggeln?

Silke, Freitag, 26.06.2015, 21:44 vor 3857 Tagen @ Kurt 3031 Views

Lieber Kurt,

riskant, aber nötig im DGF.

Man könnte beim Einhalten der Bandbreite auch erst mal klein anfangen

und

Diskussionen, bei denen schon frühzeitig vollkommen klar ist,

dass man

nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommt, nicht solange weiterführen,

bis

man sich nur noch gegenseitig an den Karren pisst. Solche Diskussionen
kommen in einer gesunden Umgebung nach meiner Vorstellung nicht vor.

Ich halte es für legitim wenn @Zara zäh auf den Grundaussagen der dottorischen Bücher, des Debitismus-Modells und den hier schon mehrfach als Konsens herausgearbeiteten Kernaussagen beharrt.
Ich habe keine Erstschläge von ihm unter der Gürtellinie gesehen.
Auffällig ist aber die Zunahme von nach meinen Kenntnissen abenteuerlichen Aussagen verschiedener Foristen, die das Debitismusmodell nach allen Regeln der Kriegskunst angreifen.
Selbst das ist aber spannend, weil Zandow Recht behält:
Debitismus funzt
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=230635
Die Gegner müssen Fehler im Modell beweisen.

Meine Rolle als Mensch/Zivilist, Kind/Erwachsene/Elternteil, Gläubiger/Schuldner, Profiteur/Verlierer, Staatsbürger/Staatsverweigerer, Energiewandler in den verschiedenen Systemen Natur, Staat-Machtgebilde, Eigentümer-Gesellschaft, Familie, evolutionäres Ergebnis, verschiedentlich beschreibbares System usw. ist nach meinem Verständnis doch komplexer als hier bisher skizziert.
Deshalb bin ich für jede einigermaßen wertschätzende lesbare Diskussion hier dankbar.

Da das Megawatt-Hamsterrad gerade hochgefahren wird, reicht es leider nur
für ein
Selbstzitat:

Noch überspitzter ausgedrückt: das Gelbe Forum ist ein

mustergültiges

Modell einer patriarchalischen (Macht-)Gesellschaft und würde im
zukünftigen Paradies des Matrismus keine drei Tage überleben.

Das sehe ich nicht so.
Im Forum herrscht Freiwilligkeit, beim Lesen und beim Schreiben.
Die Ordnung schaffenden Institute (Chef/Hausmeister u.a.) üben ihre Macht ausgesprochen sparsam aus. Selbstorganisation ist angesagt.
Da gerät aber auch mal ein Silberengel u.a. bei ungünstiger Konstellation unter die Räder. Das ist im echten Leben leider nicht anders.
Es existieren Normen und Regeln, an die sich Einige halten und Einige nicht (wobei das je nach Verfassung wechselt).
Weibliche Avatare werden bevorzugt behandelt, ganz ohne Genderismus und Quoten.
Ich denke, dass hier im Forum viel weniger gelogen wird als im echten Leben, weil es einfach nicht nötig ist.
Die schlimmste Sanktion ist das dauerhafte Ignorieren von Posting‘s eines Users. Dann kann man aber immer noch mitlesen, dazulernen, Neuregistrierung versuchen...

Denn der (bei den meisten Foristen völlig abwesende)
Tantenclan zuhause würde uns diesen Männerspaß (sorry Mädels)

nämlich

ganz schön schnell austreiben [[zwinker]]

Das glaube ich auch nicht so ganz.
Klar fehlt die im Forum verbrachte Zeit irgendjemand anderem, aber wenn hier jemand schreibt muss es doch offensichtlich dringend raus. Bei mir profitiert doch auch das ganze Umfeld vom Umgang mit dem Forum.

Wobei mir soeben noch schwant, dass der Passus

"Diskussionen, bei denen schon frühzeitig vollkommen klar ist..."

Das kann man doch nie so sicher vorher sagen...
Manchmal kommen beeindruckende Goldstücke bei der ganzen Sandwäscherei heraus.
Das ist doch aber auch eine Aufgabe des Forums – ungewöhnliche Ansichten abklopfen.
Der @dottore u.a. haben weit und viel vorgelegt.
Aber wir können beliebig ergänzen, abrunden, vervollständigen, aktualisieren, Querverbindungen nutzen.
Das ist doch sehr spannend.

...im Zusammenhang mit "man hätte", "man könnte" und "man hätte
können" eine noch nicht ganz ausgelotete Bedeutungstiefe sogar für die
ganze
Tragödie
[des Debitismus] hat.

Hochachtungsv[[herz]]ll
Kurt

Da schließe ich mich an - manche stillen Wasser sind tief.
Aber manche oberflächlich scheinende Gewässer verblüffen auch durch ihre anders geartete Fließart.

Liebe Grüße
Silke

PS. Ich hoffe, ich höre von Dir und @Ashitaka bald wieder mehr neben all den anderen guten Schreibern.

Die Zukunft: das WIE ist ungewiss

Orlando ⌂ @, Freitag, 26.06.2015, 10:03 vor 3858 Tagen @ trosinette 3144 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 26.06.2015, 13:25

Wundertüte noch den Aspekt, dass sich der Mensch in seinem entarteten(?)
Dasein offenbar als geschichtlich begreift und sich deshalb ohne Ende bis
zum Ende über Vergangenheit und Zukunft einen Kopf macht, was in einer
gesunden Umgebung auch nicht vorkommt.


Zu Krankheits-, Gesundheits- und Entartungsfragen kann ich nichts sagen, da mir dazu die kosmologische Kompetenz und vor allem deklaratorische Kühnheit fehlt [[zwinker]].

Das Zukunftsinteresse scheint mir hingegen folgerichtig, die Zukunft wurde mit dem Ackerbau zum Thema, musste zum Thema werden, da der Mensch damit sein munteres gegenwärtiges Treiben im hier und jetzt aufgegeben hatte und sich in Abhängigkeit von über den Zeitablauf sich selbstständig entwickelndem Geschehen begeben hat. Zukünftige Ereignisse waren auf einmal absolut bestimmend für das Ergebnis und damit die Sinnhaftigkeit gestriger und heutiger Anstrengung, da es immer erst morgen und übermorgen zutage trat.

Drum auch das erwachende große Interesse an astrologischer PROGNOSTIK, das wir auf mesopotamischen Tontäfelchen dokumentiert finden. Die Wandelsterne an sich kannte schon der Nichsesshafte.

Bandbreiten und Grenzen

Zarathustra, Freitag, 26.06.2015, 10:30 vor 3858 Tagen @ trosinette 3088 Views

Guten Tag,

Guten Tag Schneider

Die Bandbreite ist in einer gesunden Umgebung einfach vorhanden, ohne

dass

sie jemand beziffert! Niemand muss sie quantifizieren. In ungesunder,
pervertierter Umgebung sieht man aber sofort, falls man will, dass die
Bandbreiten laufend überschritten werden.


Man könnte beim Einhalten der Bandbreite auch erst mal klein anfangen und
Diskussionen, bei denen schon frühzeitig vollkommen klar ist, dass man
nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommt, nicht solange weiterführen, bis
man sich nur noch gegenseitig an den Karren pisst.

Wie dem auch sei, lieber Schneider, es ist mir nach wie vor eine grosse Ehre, mich regelmässig von einem ausgewiesenen Philosophen-Kaliber, wie sie unter anderen durch keinen geringeren als Dich repräsentiert werden, 'anpissen' zu lassen. Habe kein Problem damit, auch wenn es wahrscheinlich erscheint, dass wir auf keinen gemeinsamen Nenner kommen. Man kann ja nie wissen. Ich schreib' ja nicht für Dich allein. Das DGF war schliesslich nie als Herz-Jesu-Veranstaltung gedacht.

Solche Diskussionen
kommen in einer gesunden Umgebung nach meiner Vorstellung nicht vor.

Ja, weil sich die Problematik nicht stellt.

Die Bandbreite ist in einer gesunden Umgebung einfach vorhanden,


Dass für dich, als Determinist, der die Kausalitäten ohne Ende bis zum
Ende aufgedröselt, bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der Betrachtungen
einfach etwas vorhanden ist, finde ich übrigens etwas enttäuschende.

Inwiefern? Verstehe ich leider nicht.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Habe die Ehre

Zara

Philosophische Diskussionen sind - mehr oder weniger logische - Rationalisierungen der emotionalen Grundstimmung

Nonpopulo @, Freitag, 26.06.2015, 17:46 vor 3857 Tagen @ trosinette 3117 Views

Hallo Schneider,

> Man könnte beim Einhalten der Bandbreite auch erst mal klein anfangen und
[quote]Diskussionen, bei denen schon frühzeitig vollkommen klar ist, dass man
nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommt, nicht solange weiterführen, bis
man sich nur noch gegenseitig an den Karren pisst. Solche Diskussionen
kommen in einer gesunden Umgebung nach meiner Vorstellung nicht vor.
[/quote]

Das hängt mE von der Motivation und der Gestaltung der Diskussion ab. Mir helfen die Diskussionen mit Zara, meinen Blick zu schärfen und meine eigene Haltung zu klären.

Dass ich ihn oder sonst jemand nicht von meiner Haltung überzeugen kann, ist für mich klar. Meine Erfahrung mit mir selbst und anderen ist, dass nur das als wahr und richtig deklariert werden kann, mit dem man bereits in emotionaler Resonanz steht. Alle philosophischen Diskussionen sind insofern nur eine Rationalisierung der emotionalen Grundstimmung, mit der man durchs Leben geht. Wenn Du etwas schreibst, was ich als richtig und wahr empfinde (was durchaus vorkommt [[zwinker]]), heisst das nicht, dass ich mich von deiner Ratio überzeugen lasse, sondern dass ich mit dem von Dir Geschriebenen in emotionaler Resonanz stehe.

Was die Gestaltung betrifft, war für mich hier mit Zara trotz der harten Argumente stets ein Augenzwinkern mit im Spiel. Sein Schlussposting war dann aber doch für mein Empfinden nur noch auf Diffamierung ausgelegt, weshalb ich mich auch frage, ob sich die Diskussion schlussendlich gelohnt hat.

Beste Grüsse Nonpopulo

--
Mich widern alle Ideologien an, egal ob sie von links oder rechts kommen, sie ignorieren die Natur des Menschen. (Claude Cueni, Script Avenue)

Blue Moon Baby

In ihrem Leben von sechs Monaten werden den Ferkeln

Zarathustra, Freitag, 26.06.2015, 18:17 vor 3857 Tagen @ Nonpopulo 3156 Views

bearbeitet von Zarathustra, Freitag, 26.06.2015, 18:23

... laut Öko-Test der Ringelschwanz kupiert und die Eckzähne abgeschliffen. Den männlichen Tieren schneidet man den Hodensack auf, reißt den Samenstrang heraus, schneidet ihn ab und entfernt beide Hoden – alles ohne Betäubung oder Schmerzmittel. Als Mastschwein steht ihnen im Schnitt 0,75 Quadratmeter Platz zur Verfügung, aufgrund der Vollspaltböden verletzen sie sich an den Klauen und Gelenken und leiden aufgrund der Ammoniakdämpfe unter Atemwegserkrankungen.

http://www.n-tv.de/ratgeber/Grillfleisch-Meist-zum-Kotzen-article15383371.html

Das sind keine philosophischen Diskussionen, sondern ernsthafte, emotionale Feststellungen zur Realität; zumindest, was mich betrifft.


Was die Gestaltung betrifft, war für mich hier mit Zara trotz der harten
Argumente stets ein Augenzwinkern mit im Spiel. Sein Schlussposting war
dann aber doch für mein Empfinden nur noch auf Diffamierung ausgelegt,
weshalb ich mich auch frage, ob sich die Diskussion schlussendlich gelohnt
hat.

Na klar, mein Schlussposting! Wem seines denn sonst! Doch nicht etwa deines, wo Du mir einen Charakter unterstellst, der für ein paar Kröten seine Grossmutter verkauft, worauf ich dann dementsprechend reagiert habe.

Alles klar Herr Kommissar![[zwinker]]

Beste Grüsse, Zara

Grossmütter und andere Egoisten

Nonpopulo @, Freitag, 26.06.2015, 19:16 vor 3857 Tagen @ Zarathustra 3133 Views

> ... laut Öko-Test der Ringelschwanz kupiert und die Eckzähne
[quote]abgeschliffen. Den männlichen Tieren schneidet man den Hodensack auf,
reißt den Samenstrang heraus, schneidet ihn ab und entfernt beide Hoden
– alles ohne Betäubung oder Schmerzmittel. Als Mastschwein steht ihnen
im Schnitt 0,75 Quadratmeter Platz zur Verfügung, aufgrund der
Vollspaltböden verletzen sie sich an den Klauen und Gelenken und leiden
aufgrund der Ammoniakdämpfe unter Atemwegserkrankungen.

http://www.n-tv.de/ratgeber/Grillfleisch-Meist-zum-Kotzen-article15383371.html

Das sind keine philosophischen Diskussionen, sondern ernsthafte,
emotionale Feststellungen zur Realität; zumindest, was mich betrifft.
[/quote]

Jeder füttert sein Ego mit der Fokussierung auf diejenigen Umstände, die seine Emotionalität widerspiegeln. Und es gibt sowohl widerlichste Umstände, wie auch wunderschönste, z.B. Kindern beim Spielen zuzusehen, sich zu verlieben, Musik zu hören, die Berge und das Meer zu betrachten etc. etc. Die Welt ist multidimensional.

Was aber letztlich entscheidend ist, ist dir selbst zu erlauben das zu sein, was du in Wirklichkeit bist: ein Egoist, der sein Leben geniessen will. Du magst das als schlecht taxieren, aber es bleibt eine unabänderliche Tatsache, die du entdeckst, sobald du dich von deiner widernatürlich aufdoktrinierten Moral verabschieden kannst.

Mit Egoist meine ich indes nicht, sich nicht sozial und gemeinschaftlich zu verhalten, sondern dich einfach nicht mit Leiden zu identifizieren, das nicht deins ist und damit deiner Lebenszufriedenheit im Weg zu stehen. Das Paradoxe daran ist, dass du, wenn du dich nicht mehr mit dem Leiden anderer identifizierst, zu einer Kraft wirst, die anderen direkt und wirksam helfen kann - wenn du willst und es als deine Aufgabe betrachtest. Solange du dich aber grämst und ekelst vor den Menschen, die das ganze Leid verursachen, wirst du nie die Ausstrahlungskraft haben, positive Veränderungen herbeizuführen. Wahrscheinlich bist du jetzt im Begriff mir Beispiele wie Nelson Mandela vorzuhalten, um mir die Falschheit meiner Haltung vor Augen zu führen, aber die paar wenigen Freiheitskämpfer, die wirklich eine am Ende positive Veränderung bewirken konnten, sind in der Unterzahl denen gegenüber, die letztlich noch mehr Leid verursachten (Rebellionen im Namen des Guten forderten wahrscheinlich mehr Todesopfer als alle Eroberungskriege zusammen).

Was den Tierschutz betrifft, bin ich auch skeptisch, wenn man die Machenschaften von Organisationen wie dem WWF betrachtet. Aber wie dem auch sei, ich liebe Tiere wie du und Dinge wie das von dir beschriebene kotzen mich auch an - deshalb halte ich mich davon fern, denn mein Gekotze hilft weder mir noch sonst jemandem.

Was die Gestaltung betrifft, war für mich hier mit Zara trotz der

harten

Argumente stets ein Augenzwinkern mit im Spiel. Sein Schlussposting war
dann aber doch für mein Empfinden nur noch auf Diffamierung ausgelegt,
weshalb ich mich auch frage, ob sich die Diskussion schlussendlich

gelohnt

hat.

> Na klar, mein Schlussposting! Wem seines denn sonst! Doch nicht
[quote]etwa deines, wo Du mir einen Charakter unterstellst, der für ein
paar Kröten seine Grossmutter verkauft, worauf ich dann dementsprechend
reagiert habe.
[/quote]

Mensch Zara, das ist ein umgangssprachlicher Spruch mit dem Grossmutter verkaufen. Damit ist gemeint, dass man ein Egoist ist, der sich an die erste Stelle setzt. Ausserdem habe ich geschrieben, dass auch Du deine Grossmutter verkaufen würdest.

> Alles klar Herr Kommissar![[zwinker]]

Es waren schon üble und vor allem haltlose Unterstellungen von dir, aber OK, du fühltest dich wegen der Grossmutter diffamiert.

Beste Grüsse Nonpopulo

--
Mich widern alle Ideologien an, egal ob sie von links oder rechts kommen, sie ignorieren die Natur des Menschen. (Claude Cueni, Script Avenue)

Blue Moon Baby

Esoterik 2.0

Zarathustra, Freitag, 26.06.2015, 22:54 vor 3857 Tagen @ Nonpopulo 3126 Views


Das sind keine philosophischen Diskussionen, sondern ernsthafte,
emotionale Feststellungen zur Realität; zumindest, was mich

betrifft.[/i]

Jeder füttert sein Ego mit der Fokussierung auf diejenigen Umstände, die
seine Emotionalität widerspiegeln. Und es gibt sowohl widerlichste
Umstände, wie auch wunderschönste, z.B. Kindern beim Spielen zuzusehen,
sich zu verlieben, Musik zu hören, die Berge und das Meer zu betrachten
etc. etc. Die Welt ist multidimensional.

Echt jetzt?

Was aber letztlich entscheidend ist, ist dir selbst zu erlauben das zu
sein, was du in Wirklichkeit bist: ein Egoist, der sein Leben geniessen
will.

Jeder erlaubt sich, derjenige zu sein, der er in Wirklichkeit ist. Jeder geht seinen persönlichen Weg des geringsten Widerstands. Es gibt nur eine Wirklichkeit, nämlich jene, in der jeder sein Dasein durchbringt; bezogen auf verstaatlichte Hominiden und Schweine – wie wiederholt dargelegt - dort, 'wo der langsame Selbstmord aller 'das Leben' heisst, und dennoch: In ein- und der selben Situation bedeutet geringster Widerstand für den mitfühlenden, sich mit der gequälten Kreatur Identifizierenden zum Beispiel: 'Ich bremse auch für Frösche', während für den mitleidlosen, abgestumpften Zivilisator ein Frosch keinen Widerstand in seinem kranken Körper mehr zu erzeugen vermag.

Du magst das als schlecht taxieren, aber es bleibt eine
unabänderliche Tatsache, die du entdeckst, sobald du dich von deiner
widernatürlich aufdoktrinierten Moral verabschieden kannst.

Das kannst Du offensichtlich nicht, und Deine Moral könnte man mir nie aufdoktrinieren. Für mich ist das Esoterik 2.0.

Mit Egoist meine ich indes nicht, sich nicht sozial und gemeinschaftlich
zu verhalten, sondern dich einfach nicht mit Leiden zu identifizieren, das
nicht deins ist und damit deiner Lebenszufriedenheit im Weg zu stehen.

Das ist widernatürlich. Nur abgestumpfte Widernaturen sind dazu in der Lage; nämlich – wie gesagt – besonders dort, 'wo der langsame Selbstmord aller 'das Leben' heisst: in der sogenannten Zivilisation.

Das
Paradoxe daran ist, dass du, wenn du dich nicht mehr mit dem Leiden anderer
identifizierst, zu einer Kraft wirst, die

... unzurechnungsfähig ist und um die man am besten einen möglichst weiten Bogen macht.

anderen direkt und wirksam helfen
kann -
wenn du willst und es als deine Aufgabe betrachtest.
Solange du dich
aber grämst und ekelst vor den Menschen, die das ganze Leid verursachen,
wirst du nie die Ausstrahlungskraft haben, positive Veränderungen
herbeizuführen.

Warum sollte ein Egozentriker es als seine Aufgabe betrachten? Weil Kant den kategorischen Imperatif predigte? Das ist doch kompletter Unsinn, Esoterik 2.0, ein Upgrade ohne Sinn. Wer nicht mit der leidenden Kreatur fühlt/leidet, wird ihr auch nicht helfen, es sei denn, er handle nach einem willkürlichen Gesetz/Imperatif, dessen Nichtbefolgung sanktioniert wird.

Wahrscheinlich bist du jetzt im Begriff mir Beispiele wie
Nelson Mandela vorzuhalten, um mir die Falschheit meiner Haltung vor Augen
zu führen,

Nicht nötig. Es sollte auch so sonnenklar sein.


Was den Tierschutz betrifft, bin ich auch skeptisch, wenn man die
Machenschaften von Organisationen wie dem WWF betrachtet. Aber wie dem auch
sei, ich liebe Tiere wie du und Dinge wie das von dir beschriebene kotzen
mich auch an -

Warum? Leidest Du etwa mit?

deshalb halte ich mich davon fern, denn mein Gekotze hilft
weder mir noch sonst jemandem.

Es gibt aber Leute, die auch unentgeldlich etwas tun und sich nicht fernhalten (können): Die Mitgefühllosen, Gleichgültigen sind es jedenfalls nicht.

Grüsse, Zara

Christentum 2.0 (inkl. F. Nietzsche Bonus)

Nonpopulo @, Samstag, 27.06.2015, 10:05 vor 3857 Tagen @ Zarathustra 3115 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 27.06.2015, 10:22

Guten Morgen Zara,

> Jeder erlaubt sich, derjenige zu sein, der er in Wirklichkeit ist. Jeder
[quote]geht seinen persönlichen Weg des geringsten Widerstands. Es gibt nur eine
Wirklichkeit, nämlich jene, in der jeder sein Dasein durchbringt; bezogen
auf verstaatlichte Hominiden und Schweine – wie wiederholt dargelegt -
dort, 'wo der langsame Selbstmord aller 'das Leben' heisst, und dennoch: In
ein- und der selben Situation bedeutet geringster Widerstand für den
mitfühlenden, sich mit der gequälten Kreatur Identifizierenden zum
Beispiel: 'Ich bremse auch für Frösche', während für den mitleidlosen,
abgestumpften Zivilisator ein Frosch keinen Widerstand in seinem kranken
Körper mehr zu erzeugen vermag.
[/quote]

Ich glaube deutlich dargelegt zu haben, dass Egoismus nicht gleichzusetzen ist mit Rücksichtslosigkeit. Das ist wieder ein oberflächliches, populistisches Polaritätsgebastel von dir.

Wenn ein Mitleider unabsichtlich einen Frosch überfährt, dann plagt ihn einfach tagelang ein schlechtes Gewissen, der Egoist hingegen sagt sich passiert ist passiert und geht weiter seines Weges ohne seine Kraft zu verschwenden.

> > Du magst das als schlecht taxieren, aber es bleibt eine
[quote][quote]unabänderliche Tatsache, die du entdeckst, sobald du dich von deiner
widernatürlich aufdoktrinierten Moral verabschieden kannst.
[/quote][/quote]
[quote]
Das kannst Du offensichtlich nicht, und Deine Moral könnte man mir nie
aufdoktrinieren. Für mich ist das Esoterik 2.0.
[/quote]

Nicht alles was du nicht verstehst, muss gleich Esoterik sein, Zara. Ausserdem benutzt du diese Klassifizierung zum wiederholten Male, ohne darzulegen, wo denn genau der esoterische Moment in meinen Ansichten aufzufinden wäre.

Mir scheint eher, dass das, was Du vertrittst nichts anderes ist als die Lehre des Christentums mit neuen Begriffen:

Zivilist = Sünder
organisierte Gewalt = Teufel
Mitleid = Nächstenliebe
kommender Zusammenbruch = jüngstes Gericht
Stammesgemeinschaft = Himmel
Staatsapalogeten = Ungläubige

> Warum sollte ein Egozentriker es als seine Aufgabe betrachten? Weil
[quote]Kant den kategorischen Imperatif predigte? Das ist doch kompletter Unsinn,
Esoterik 2.0, ein Upgrade ohne Sinn. Wer nicht mit der leidenden Kreatur
fühlt/leidet, wird ihr auch nicht helfen, es sei denn, er handle nach
einem willkürlichen Gesetz/Imperatif, dessen Nichtbefolgung sanktioniert
wird.
[/quote]

Auf die Allerfernsten, die dir so am Herzen liegen, mag das zutreffen. Auf der Ebene des unmittelbaren gemeinschaftlichen, sozialen Lebens trifft es nicht zu. Wenn ich sehe, dass ein Freund oder Familienmitglied leidet, ist es keine Hilfe mitzuleiden, im Gegenteil. Es macht die Sache für den Betroffenen nur noch schlimmer, aber vor allem schwächt es die eigene Kraft (s.u.).

> > Wahrscheinlich bist du jetzt im Begriff mir Beispiele wie
[quote][quote]Nelson Mandela vorzuhalten, um mir die Falschheit meiner Haltung vor[/quote][/quote]
[quote]Augen[/quote]
[quote][quote]zu führen, [/quote][/quote]
[quote]
Nicht nötig. Es sollte auch so sonnenklar sein.
[/quote]

Sonnenklar, ja? Also für deinen Namensgeber war das nicht so sonnenklar:

"Man nennt das Christenthum die Religion des Mitleidens. - Das Mitleiden steht im Gegensatz zu den tonischen Affekten, welche die Energie des Lebensgefühls erhöhn: es wirkt depressiv. Man verliert Kraft, wenn man mitleidet" (Der Antichrist, Kap. 7)

"Mitleid ist das angenehmste Gefühl bei solchen, welche wenig stolz sind und keine Aussicht auf große Eroberungen haben: für sie ist die leichte Beute - und das ist jeder Leidende - etwas Entzückendes. Man rühmt das Mitleid als die Tugend der Freudenmädchen." (Die fröhliche Wissenschaft, Aph. 13)

"Die Kehrseite des christlichen Mitleidens am Leiden des Nächsten ist die tiefe Beargwöhnung aller Freude des Nächsten, seiner Freude an allem, was er will und kann." (aus Morgenröte)

"Mitfreude, nicht Mitleiden macht den Freund." (aus Menschliches, Allzumenschliches)


> > Was den Tierschutz betrifft, bin ich auch skeptisch, wenn man die
[quote][quote]Machenschaften von Organisationen wie dem WWF betrachtet. Aber wie dem[/quote][/quote]
[quote]auch[/quote]
[quote][quote]sei, ich liebe Tiere wie du und Dinge wie das von dir beschriebene[/quote][/quote]
[quote]kotzen[/quote]
[quote][quote]mich auch an - [/quote][/quote]
[quote]
Warum? Leidest Du etwa mit?
[/quote]

Ja, schliesslich bin auch ich wie wir alle mit christlicher und/oder liberaler Moral indoktriniert und diesen inneren Schweinehund zu überwinden, der uns anerzogen wurde, ist nicht einfach. Mitleid wurde uns zur Sucht gemacht. Viele können sich ein Leben ohne Mitleid sowenig vorstellen, wie ein Alkoholiker sich ein Leben ohne Alkohol nicht vorstellen kann. Erschwerend kommt beim Mitleid dazu, dass wir es uns nicht besorgen müssen, sondern es ständig mit uns herum tragen und jederzeit anzapfen können.

> Es gibt aber Leute, die auch unentgeldlich etwas tun und sich nicht
[quote]fernhalten (können): Die Mitgefühllosen, Gleichgültigen sind es
jedenfalls nicht.
[/quote]

Du redest wieder wie ein Pfaffe. Du polarisierst oberflächliche Erscheinungen und teilst sie in Gut und Böse ein, statt in die Tiefe zu blicken wie Nietzsche es tat.

Beste Grüsse Nonpopulo

--
Mich widern alle Ideologien an, egal ob sie von links oder rechts kommen, sie ignorieren die Natur des Menschen. (Claude Cueni, Script Avenue)

Blue Moon Baby

Stilmittel

Zarathustra, Samstag, 27.06.2015, 22:20 vor 3856 Tagen @ Nonpopulo 3138 Views

bearbeitet von Zarathustra, Samstag, 27.06.2015, 22:23


> Jeder erlaubt sich, derjenige zu sein, der er in Wirklichkeit ist.
Jeder

geht seinen persönlichen Weg des geringsten Widerstands. Es gibt nur

eine

Wirklichkeit, nämlich jene, in der jeder sein Dasein durchbringt;

bezogen

auf verstaatlichte Hominiden und Schweine – wie wiederholt dargelegt -

dort, 'wo der langsame Selbstmord aller 'das Leben' heisst, und dennoch:

In

ein- und der selben Situation bedeutet geringster Widerstand für den
mitfühlenden, sich mit der gequälten Kreatur Identifizierenden zum
Beispiel: 'Ich bremse auch für Frösche', während für den

mitleidlosen,

abgestumpften Zivilisator ein Frosch keinen Widerstand in seinem

kranken

Körper mehr zu erzeugen vermag. [/i]

Ich glaube deutlich dargelegt zu haben, dass Egoismus nicht gleichzusetzen
ist mit Rücksichtslosigkeit. Das ist wieder ein oberflächliches,
populistisches Polaritätsgebastel von dir.

Ja, das hast Du versucht darzulegen. Entbehrt aber leider jeder Logik und ist folgedessen als Esoterik 2.0 zu klassifizieren.

Wenn ein Mitleider unabsichtlich einen Frosch überfährt, dann plagt ihn
einfach tagelang ein schlechtes Gewissen, der Egoist hingegen sagt sich
passiert ist passiert und geht weiter seines Weges ohne seine Kraft zu
verschwenden.

Der Egoist bremst nicht, weil er krank ist.


> Warum sollte ein Egozentriker es als seine Aufgabe betrachten?
Weil

Kant den kategorischen Imperatif predigte? Das ist doch kompletter

Unsinn,

Esoterik 2.0, ein Upgrade ohne Sinn. Wer nicht mit der leidenden

Kreatur

fühlt/leidet, wird ihr auch nicht helfen, es sei denn, er handle nach
einem willkürlichen Gesetz/Imperatif, dessen Nichtbefolgung

sanktioniert

wird.[/i]


Auf die Allerfernsten, die dir so am Herzen liegen, mag das zutreffen. Auf
der Ebene des unmittelbaren gemeinschaftlichen, sozialen Lebens trifft es
nicht zu. Wenn ich sehe, dass ein Freund oder Familienmitglied leidet, ist
es keine Hilfe mitzuleiden, im Gegenteil.
Es macht die Sache für den
Betroffenen nur noch schlimmer, aber vor allem schwächt es die eigene
Kraft (s.u.).

Ach was. Wer sich mit jemandem mitfreut, wird auch mit ihm mitleiden. Das ist die Ursache, die Mühsal der Hilfe auf sich zu nehmen. Wer nicht mitleidet, macht nichts. Solche 'Familienmitglieder' gibt es in der Zivilisation bekanntlich zuhauf.

> > Wahrscheinlich bist du jetzt im Begriff mir Beispiele wie

Nelson Mandela vorzuhalten, um mir die Falschheit meiner Haltung vor

Augen

zu führen,


Nicht nötig. Es sollte auch so sonnenklar sein. [/i]


Sonnenklar, ja? Also für deinen Namensgeber war das nicht so sonnenklar:

Ja, das weiss ich. Seine Polemik gegen das Mitleiden war sein (misslungener) Emanzipationsversuch von Schopenhauer.


> Es gibt aber Leute, die auch unentgeldlich etwas tun und sich nicht

fernhalten (können): Die Mitgefühllosen, Gleichgültigen sind es
jedenfalls nicht. [/i]


Du redest wieder wie ein Pfaffe.

Das rhetorische Stilmittel Nietzsches/Zarathustras war zu einem beachtlichen Teil eine Persiflage auf die Rhetorik der Schriftgelehrten.

Nietzsches Moral ist bekanntlich aber nicht meine Moral. Meine Moral ist ein Mix aus Nietzsche/Schopenhauer/Bott/PCM/Dostojewski.

Beste Grüsse, Zara

Kommentar

Rybezahl, Dienstag, 23.06.2015, 03:02 vor 3861 Tagen @ Zarathustra 3497 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 23.06.2015, 03:20

Das bringt so einfach nichts.
Versuch doch bitte mal auf den spezifischen Inhalt einzugehen. Eine
Änderung des Systems, der Verzicht auf organisierte Gewalt, würde mMn

95%

der Schreiber und der Leser die "Existenz" kosten. Ist das jetzt klarer
ausgedrückt.


Wieviele es sein würden, kann niemand beziffern. Beziffern kann man
dagegen mit Sicherheit, dass diese Spezies ohne Abkehr von der Droge das
selbe Schicksal erfahren wird, wie die vielen Arten, die wir bereits der
100-prozentigen Vernichtung zugeführt haben.

Zu der Frage nach einer Alternative zur gegenwärtigen Lebensweise und bezüglich der Tatsache, dass die bisherige Lebensweise absehbar nicht aufrecht zu erhalten ist - dazu ging mir in den letzten Tagen der Gedanke durch den Kopf, dass wir doch alle mal sterben werden.

Das kostet 100% aller Leser und aller Schreiber die "Existenz".

Vielleicht lässt sich das System noch 50 Jahre oder 100 Jahre oder 1000 Jahre aufrecht erhalten. Mancher freut sich, mancher grämt sich darüber. Die Fallhöhe steigt unter gegebenen (bisher bekannten!) Umständen permanent. Tot bin ich dann aber längst, ob ich mich vorher damit abgefunden habe oder nicht.

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Sucht erkennen ist leider eher das geringste Problem

trosinette @, Dienstag, 23.06.2015, 09:59 vor 3861 Tagen @ Zarathustra 3413 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 23.06.2015, 10:04

Guten Tag,

Indem sie keine Gewalt anwenden…

Erinnert mich irgendwie an das Gerede von Jesus. War der eigentlich auch Masochist? Oder hat er irgendwann mal verlauten lassen, dass er es nicht akzeptiert, wie die organisierte Gewalt mit ihm verfährt?

Vernünftige Regeln wird man sich erst auferlegen können, wenn eine
überwältigende Mehrheit erkennt, dass man krank/süchtig ist und sich von
dieser Krankheit heilen will. Solange diese kranke Mehrheit glaubt, sie sei
gesund, ist keine Heilung möglich. Aber darum klären wir ja auf.

Nach dem Programm der Anonymen Alkoholiker, die von Süchten auch etwas Ahnung haben, ist dieses Erkennen leider nur der erste Schritt von zwölf Schritten zur Bewältigung der Sucht / Krankheit - oder war es Schritt zwei?

Ich erwarte von Dir allerdings auch keine weiteren konkreten Schritte. Mit den Begriffen Sucht, Krankheit, Masochismus und Sadismus hantierst du in der hier diskutierten Menschheitsfrage für meinen Geschmack sowieso nur, um dein Ansinnen möglichst reichhaltig und anschaulich mit ein paar Federstichen zu bebildern.

Vernünftige Regeln wird man sich erst auferlegen...

Mit dem Auferlegen von vernünftigen Regeln ist natürlich nichts Organisatorisches gemeint oder gar etwas Kant’sches?! Kant braucht ja kein Mensch.

Wie genau sollen die Menschen deiner Meinung nach ohne organisierte Gewalt
zukünftig zusammenleben?

Indem sie keine Gewalt anwenden,

Möglicherweise spielt nicht nur das "Wie" sondern auch das "Wo" eine Rolle. Es wäre ja vielleicht theoretisch denkbar, dass der geheilte Mensch nur für ausgesuchte Habitate geeignet ist und Berghänge oder Regionen, die sich regelmäßig in eine Winterlandschaft verwandeln, für total gewaltloses Dasein und ohne die Ambition zu wirtschaften eher ungeeignet sind.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Der erste Schritt ist...

Mephistopheles @, Datschiburg, Dienstag, 23.06.2015, 10:46 vor 3861 Tagen @ trosinette 3515 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 23.06.2015, 10:49

Nach dem Programm der Anonymen Alkoholiker, die von Süchten auch etwas
Ahnung haben, ist dieses Erkennen leider nur der erste Schritt von zwölf
Schritten zur Bewältigung der Sucht / Krankheit - oder war es Schritt
zwei?

zuzugeben, dass man dem Alkohol/der Krankheit gegenüber machtlos ist und sein Leben nicht mehr meistern kann.
https://www.anonyme-alkoholiker.de/content/01horiz/01schri.php

Das ist ein ganz anderer Ansatz. Erkennen hilft nichts.

> Ich erwarte von Dir allerdings auch keine weiteren konkreten Schritte. Mit

den Begriffen Sucht, Krankheit, Masochismus und Sadismus hantierst du in
der hier diskutierten Menschheitsfrage für meinen Geschmack sowieso nur,
um dein Ansinnen möglichst reichhaltig und anschaulich mit ein paar
Federstichen zu bebildern.

Vernünftige Regeln wird man sich erst auferlegen...

Im nächsten Schritt kommt das Eingeständnis, dass man selber gar nichts erreichen kann, und es deswegen einer höheren Macht überläßt.
Das ist sehr hilfreich, wenn es notwendig ist, Gewalt anzuwenden.
Merke:
Das bin nicht ich, der da Gewalt anwendet, das ist die höhere Macht, die mich führt.

Mit dem Auferlegen von vernünftigen Regeln ist natürlich nichts
Organisatorisches gemeint oder gar etwas Kant’sches?! Kant braucht ja
kein Mensch.

Wie genau sollen die Menschen deiner Meinung nach ohne organisierte

Gewalt

zukünftig zusammenleben?

Indem sie keine Gewalt anwenden,

Wer aufhört, Gewalt anzuwenden, gibt sich seber auf. Und wer sich selber aufgibt, den soll man lassen.
Kostet nur unnötige Energie.

Möglicherweise spielt nicht nur das "Wie" sondern auch das "Wo" eine
Rolle. Es wäre ja vielleicht theoretisch denkbar, dass der geheilte Mensch
nur für ausgesuchte Habitate geeignet ist und Berghänge oder Regionen,
die sich regelmäßig in eine Winterlandschaft verwandeln, für total
gewaltloses Dasein und ohne die Ambition zu wirtschaften eher ungeeignet
sind.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

OT Wenn Dich jemand nicht hauen will...

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Freitag, 26.06.2015, 22:51 vor 3857 Tagen @ trosinette 3167 Views

Erinnert mich irgendwie an das Gerede von Jesus. War der eigentlich auch
Masochist? Oder hat er irgendwann mal verlauten lassen, dass er es nicht
akzeptiert, wie die organisierte Gewalt mit ihm verfährt?

Hallo Schneider,

das Gerede vom Jesus - angenommen es stimmt ungefähr so wie überliefert - zeigt, dass er gewissermaßen eine Art Selbstmörder war.

Ich zitiere mich mal selbst aus einem Beitrag im Zukunftsforum aus 2005:

"Man muss auch als Christ nicht jede seiner Blößen freilegen, sondern soll klug wie die Schlangen (sic!) sein. Jesus verlangt ja nicht, dass wenn Dich jemand nicht hauen will, dass Du ihm trotzdem unbedingt und unaufgefordert eine Backe anbieten sollst. Auch wenn er es selbst mit seiner Kreuzigung genaugenommen gerade so gemacht hat. Schließlich ist er - zumindest ist es uns so erzählt worden - in vollem Bewusstsein nach Jerusalem eingezogen, wohl wissend, dass wenn er nicht dorthin gegangen wäre, niemand ihn ans Kreuz geschlagen hätte.

Es ist schon komisch, dass wir diese Geschichte immer nur von ihrem Ausgang bzw. ihrer Bedeutung her beurteilen. Jeder normale Mensch würde nämlich in jedem anderen Fall sagen, dass so ein Mann komplett spinnt, wenn er trotz besseren Wissens sich zum Fraß in die Höhle der Löwen begibt, nur um irgendeine Schrift angeblich zu erfüllen. Nur bei Jesus wagt man es nicht, so zu denken. Da nimmt man dann komplizierteste 'Berechnungen' und Analogien vor. Man lese dazu nur mal den Römerbrief, ein Stück Literatur von höchster theologischer Spitzfindigkeit. Weil ein Mensch die Sünde in die Welt gebracht hätte, müsste ein anderer Mensch sie wieder wegnehmen. Und wenn einer für alle gestorben wäre, dann wären sie alle gestorben. Und derlei mehr. Die Gleichungen sind zwar irgendwie nett und klingen logisch, aber sie sind es nun mal überhaupt nicht. Auch da gilt wieder, dass wir aufgrund von jahrhundertelangen Imprägnierungen wirklich wasserdicht gegenüber jeglichem gesunden Menschenverstand geworden sind.

Auf dass die Schrift erfüllt werde - Wenn wir nach diesem Motto handelten, dann müssten wir viel leisten zur Erfüllung all der Schriften (Prophezeiungen). Und wenn wir jede Schrift ebenso frei auslegen würden, wie das von Jesus und seinen Kumpels überliefert ist, dann wäre absoluter Freiraum für jegliches Handeln gegeben. Denn auch da sollte man einfach mal wirklich sein Gewissen oder sein Herz entscheiden lassen, ob jene herangezogenen alttestamentarischen Quellen wirklich so interpretiert werden durften wie es Jesus und die Apostel taten."

Danke und Gruß
Hinterbänkler

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

Diskussionen mit Morpheus sind Diskussionen mit jemandem, der glaubt, ...

Zarathustra, Sonntag, 21.06.2015, 13:35 vor 3862 Tagen @ Morpheus 3854 Views

bearbeitet von Zarathustra, Sonntag, 21.06.2015, 14:00

.... wiederholt für andere sprechen zu müssen und ausser Acht lässt, dass es Leser und Schreiber von ganz anderem Kaliber gibt, die da auch ganz anderer Meinung sind.


da kommt nichts neues bei raus.

... da kommt nichts neues bei raus.

Zara versteht einfach nicht, dass die Populationsdichte für seine Stämme
seit Jahrtausenden zu hoch ist.

Morpheus versteht einfach Ursache und Wirkung nicht; sowenig wie er zu verstehen scheint, dass die Populationsdichte wieder fällt, wenn der Kulminationspunkt überschritten ist.

Er diskutiert auf der Basis von "Wünsch
dir was" und nicht auf Basis der Realität.

Er wünscht sich ein weiter so, bis er vorbereitet ist (zu sein glaubt). Derartiges – so glaubt er – sei keine Zeitverschwendung für die Leser und Schreiber.

Die Besiedlungsdichte ist
irgendwann im Laufe der Entwicklung zu stark angestiegen,

Ja, einfach so, gell. Es geht um die Beschreibung der Ursache des Wucherns in jeder Hinsicht.
Aber das hast Du - im Gegensatz zu jenen Kalibern, die es verstehen,
noch nie verstanden.

damit wuchs die
Konkurrenz um Ressourcen und die Aggression stieg an. Mit der Aggression
die Gewaltausübung unter den Menschen und dieses Gewalt-Problem erforderte
eine Lösung. Diese Lösung haben die betroffenen Menschen sich (gut
nachvollziehbar) gewünscht.

Teil dieser Lösung war und ist die Unterdrückung von Gewalt mit
Gewaltandrohung. Damit war die Zeit seiner "friedlichen Stämme" dann
vorbei. Dieses neue System hat offensichtlich so gut funktioniert, dass die
Population weiter zunahm und letztlich sich die heutige Zivilisation daraus
entwickelte.

Dass diese (riesige) Zivilisation nicht (mehr) nachhaltig ist und
untergehen wird, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Nein, das muss bei einer systemischen Betrachtung natürlich auf dem selben Blatt stehen, und deshalb zitiere ich auch ernstzunehmende Aufklärer wie Tainter und Bott, weil das dort alles auf dem selben Blatt steht und sich abhebt von dem ganzen Problem-Solving-Quatsch der zivilisierten Quacksalber mit ihrem ewig gleichen Symptom-Gejaule. Symptom-Gejaule (Ausländer! Grüne! Kulturbereicherer! Transatlantiker! die dummen Griechen!) dominiert auch hier im Forum.

Zara ist entweder ein
naiver Romantiker oder depressiv.

Keins von beidem. Ich schlafe besser als so mancher Hobby-Fernpsychologe. Bestimmt auch besser als jene Romantiker, die allen ernstes glauben, sie könnten durch Flucht aus der Heimat bei den Fernsten dem Kollaps der nuklearen Stromnetze ein Schnippchen schlagen und sich gleichzeitig über die dummen Griechen aufregen.

Er fordert uns in jeder derartigen
Diskussion zur Befürwortung seines Rufs nach Selbstmord auf, nur weil er
die Realität nicht ertragen kann.

Nein, zum Gegenteil. Zur Abkehr von eurem Ruf nach kollektivem Selbstmord.

Er hat sich da mit seinen tausenden von Beiträgen völlig verrannt.
Langsam hat er mein Mitleid verdient. Wir sollten vielleicht für eine
Therapie sammeln. Denn die Art in er hier im Forum diskutiert, ist einfach
nur eine nervliche Belastung für viele.

Armer Forums-Mainstream. Mir kommen gleich die Tränen.

Mitfühlende Grüsse

Zara

Also gut, versuchen wir es zum allerletzten Mal

Morpheus ⌂ @, Sonntag, 21.06.2015, 15:08 vor 3862 Tagen @ Zarathustra 3680 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 21.06.2015, 15:30

Zara,

.... wiederholt für andere sprechen zu müssen und ausser Acht lässt,
dass es Leser und Schreiber von ganz anderem Kaliber gibt, die da auch ganz
anderer Meinung sind.


da kommt nichts neues bei raus.


... da kommt nichts neues bei raus.

Zara versteht einfach nicht, dass die Populationsdichte für seine

Stämme

seit Jahrtausenden zu hoch ist.


Morpheus versteht einfach Ursache und Wirkung nicht; sowenig wie er zu
verstehen scheint, dass die Populationsdichte wieder fällt, wenn der
Kulminationspunkt überschritten ist.

Doch, dass verstehe ich und das bestreite ich nicht. Es wird so kommen.

Er diskutiert auf der Basis von "Wünsch
dir was" und nicht auf Basis der Realität.


Er wünscht sich ein weiter so, bis er vorbereitet ist (zu sein glaubt).
Derartiges – so glaubt er – sei keine Zeitverschwendung für die Leser
und Schreiber.


Wieder dein typischer Diskussionsstil. Du weichst inhaltlichen Argumenten aus, wenn du keine Gegenargumente hast und schreibst zu anderen Themen. Dieser Diskussionsstil ist einfach nur unangenehm und verschwendet die Zeit von Schreibern und Lesern.

Die Besiedlungsdichte ist
irgendwann im Laufe der Entwicklung zu stark angestiegen,


Ja, einfach so, gell. Es geht um die Beschreibung der Ursache des Wucherns
in jeder Hinsicht.
Aber das hast Du - im Gegensatz zu jenen Kalibern,
die es
verstehen
,
noch nie verstanden.


Wieder kein inhaltliches Argument. Nur eine Ablenkung. Deine typische Zeitverschwendungsdiskussion.

damit wuchs die
Konkurrenz um Ressourcen und die Aggression stieg an. Mit der Aggression
die Gewaltausübung unter den Menschen und dieses Gewalt-Problem erforderte
eine Lösung. Diese Lösung haben die betroffenen Menschen sich (gut
nachvollziehbar) gewünscht.

Teil dieser Lösung war und ist die Unterdrückung von Gewalt mit
Gewaltandrohung. Damit war die Zeit seiner "friedlichen Stämme" dann
vorbei. Dieses neue System hat offensichtlich so gut funktioniert, dass die
Population weiter zunahm und letztlich sich die heutige Zivilisation daraus
entwickelte.

Dass diese (riesige) Zivilisation nicht (mehr) nachhaltig ist und
untergehen wird, steht auf einem ganz anderen Blatt.


Nein, das muss bei einer systemischen Betrachtung natürlich auf dem
selben Blatt stehen, und deshalb zitiere ich auch ernstzunehmende
Aufklärer wie Tainter und Bott, weil das dort alles auf dem selben Blatt
steht und sich abhebt von dem ganzen Problem-Solving-Quatsch der
zivilisierten Quacksalber mit ihrem ewig gleichen Symptom-Gejaule.

Da widerspricht dir hier kaum noch einer. Wir schreiben einfach nur in und über die heute vorhanden Realität und es nervt wie du mit deinem "Wünsch dir was" hier die Leute stresst.

Symptom-Gejaule (Ausländer! Grüne! Kulturbereicherer! Transatlantiker!
die dummen Griechen!)

Er fordert uns in jeder derartigen
Diskussion zur Befürwortung seines Rufs nach Selbstmord auf, nur weil er
die Realität nicht ertragen kann.


Nein, zum Gegenteil. Zur Abkehr von eurem Ruf nach kollektivem
Selbstmord.

Daran lässt sich nichts mehr ändern. Es wird unabänderlich so kommen. Du brauchst uns da nicht andauern drauf zu stoßen. Das hilft uns nicht mehr und ist nichts Neues mehr.

Grüße
Morpheus

--
-------------------------------------------
Wir - für die unbeschränkbare Freiheit.

Der Kontext ist Staatsapologetik

Zarathustra, Sonntag, 21.06.2015, 12:53 vor 3862 Tagen @ Mephistopheles 3544 Views

Er richtet sich gegen deinesgleichen orwellsprachliche Umwertung aller Werte, wo Krankheit als Fitness und Sterben als Leben bezeichnet wird.

Ach geh, du verstehst nur die Evolution nicht

Mephistopheles @, Datschiburg, Sonntag, 21.06.2015, 13:08 vor 3862 Tagen @ Zarathustra 3646 Views

Er richtet sich gegen deinesgleichen orwellsprachliche Umwertung aller
Werte, wo Krankheit als Fitness und Sterben als Leben bezeichnet wird.

Deswegen erscheint die Entwicklung als Krankheit und als Sterben.
Dabei ist es nur anders.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

"Stammesliberalismus" = Urkommunismus

politicaleconomy @, Samstag, 20.06.2015, 11:37 vor 3863 Tagen @ Zarathustra 3900 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 20.06.2015, 11:58

Halt schon blöd, wenn man seinen Kant nicht kennt.

Liberalismus = Herrschaft des Rechts und damit der Bürger über sich selbst (Grundidee), die dieses Recht machen.

Real: Herrschaft der Mehrheit über die Minderheit, was bedeutet: wer die Wahrnehmung der Mehrheit kontrolliert (Antike: Rhetorik, Moderne: Massenpropaganda), herrscht.

Stammesliberalismus = illusionäre Flausen + Denkfehler + US-Propaganda im Interesse der Vermögenden. Kandidat für Friedensnobelpreis.

Die imaginierten Stämme = der Platz, wo sich realitätsfremde markt- und staatsfundamentalistischer Träumer gute Nacht sagen.

Kant braucht kein Mensch

Zarathustra, Samstag, 20.06.2015, 16:12 vor 3863 Tagen @ politicaleconomy 3820 Views

Halt schon blöd, wenn man seinen Kant nicht kennt.

Den braucht kein Mensch.

Liberalismus = Herrschaft des Rechts und damit der Bürger über sich
selbst (Grundidee), die dieses Recht machen.

Jede Art Kollektivismus ist - wie gesagt - bestenfalls Pseudoliberalismus, eine Karikatur der Freiheit.


Stammesliberalismus = illusionäre Flausen

Nein, Realität in der Welt jenseits des Kollektivismus (Idiotismus).

Irrtum: Leute wie Du brauchen den dringend

politicaleconomy @, Samstag, 20.06.2015, 18:16 vor 3863 Tagen @ Zarathustra 3858 Views

Halt schon blöd, wenn man seinen Kant nicht kennt.


Den braucht kein Mensch.

Irrtum. Den brauchen Leute wie Du, die aus grauenvoll kollektivistischen Gebilden wenigstens echte Marktwirtschaften machen wollen, da ja das Paläolithikum weit weg ist und nur von selber wiederkommt.

Der hat nämlich als Deutschlands Freiheitsdenker No. 1 den deutschen Kapitalismus maßgeblich vorbereitet ...

Der Freiheitsdenker No. 1 heisst bestimmt nicht Kant

Zarathustra, Sonntag, 21.06.2015, 11:19 vor 3863 Tagen @ politicaleconomy 3770 Views

Halt schon blöd, wenn man seinen Kant nicht kennt.


Den braucht kein Mensch.


Irrtum. Den brauchen Leute wie Du, die aus grauenvoll kollektivistischen
Gebilden wenigstens echte Marktwirtschaften machen wollen, da ja das
Paläolithikum weit weg ist und nur von selber wiederkommt.

Freie Menschen sind mir bekanntlich lieber als freie Marktwirtschaft, und diese wiederum ist mir immer noch lieber als Planwirtschaft, aber dem stehen die Keynesioten entgegen.

Der hat nämlich als Deutschlands Freiheitsdenker No. 1 den deutschen
Kapitalismus maßgeblich vorbereitet ...

Der Freiheitsdenker No. 1 heisst natürlich nicht Kant (mit seinem kategorischen Imperativ), sondern Zarathustra.

Mit dieser Info und den besten Grüssen

Zarathustra

Aber klar doch, Zarathustra, der mit den gelben Kamelen

politicaleconomy @, Dienstag, 23.06.2015, 23:28 vor 3860 Tagen @ Zarathustra 3568 Views

Der Freiheitsdenker No. 1 heisst natürlich nicht Kant (mit seinem
kategorischen Imperativ), sondern Zarathustra.

Klar doch, ein monotheistischer altiranischer Priester, dessen Name "Besitzer goldfarbener Kamele" bedeutet (wikipedia: Zarathustra).

Deine gedankliche Verwirrung ist schon ziemlich fortgeschritten. Bitte schnell weiter den stammesliberalen Rosenkranz anstimmen. Am besten zur Sicherheit 10 000 x wiederholen. Onkel Sam wird's danken.

"Die Religion ist stark monotheistisch, der Kampf zwischen Gut und Böse prägt den Glauben. Der Sieg des Guten über das Böse wird am Tag des jüngsten Gerichts kommen." (wikipedia: die Lehren Zarathustras).

Jüngstes Gericht, aha - Nachtigall, ick hör Dir ... schnell schnell schnell weiterbeten! Noch paar prophetische Leersätze verbreiten und ein paar Worte verdrehen. Der große Kladderadatsch steht seit Jahrzehnten vor der Tür und so, und in the long run we're all dead. Amen.

Nicht, daß Zarathustra irgendwann noch "der mit den ollen Kamellen" heißt. Das wäre sicherlich falsch übersetzt - aber richtig verdreht.

Nein, der andere

Zarathustra, Dienstag, 23.06.2015, 23:45 vor 3860 Tagen @ politicaleconomy 3283 Views

Der Freiheitsdenker No. 1 heisst natürlich nicht Kant (mit seinem
kategorischen Imperativ), sondern Zarathustra.


Klar doch, ein monotheistischer altiranischer Priester,

Nein, natürlich nicht der, sondern der verlinkte.

vergiss bitte "die Stämme"!

Weiner @, Samstag, 20.06.2015, 13:27 vor 3863 Tagen @ Zarathustra 3943 Views

... kann gar nichts anderes sein als Stammesliberalismus, weil man nicht
freiwillig Fremden Tribut zollt.

ja, und hier ein gutes Beispiel: die germanischen Stämme zur Zeit Christi Geburt. Von den Römern in ihrer Freiheit bedroht, wählen (!!) sie frei den Ermin aus dem Hirsch-Clan zu ihrem Anführer. Der kennt die Römer seit Jugend an (Vater dort in Diensten), bringt es bis zum Re(i)t(t)er und nun - charakterlos!! - verrät er sie und hilft seinen Stammesbrüdern. Ein entsetztlicher Kampf, über fünfzehn Jahre hinweg, nicht nur eine "Schlacht im Teutoburger Wald". Ja, und dann, als die Römer aufgeben und von dannen ziehen, bekommt er Lust, selbst ein König in Germanien zu werden. Was machen seine Stammesführerkollegen mit ihm? Sie bringen ihn um. Weil die Freiheit ja so wichtig ist für sie ...

Vermutlich passen solche lieben Stammesgeschichten gut in Dein Weltbild, werter Zara. Es gibt aber noch viele andere, ganz und gar nicht liebe Stammesgeschichten, die komplett gegenteilig ausgegangen sind. Und diese Geschichten sind in der Mehrzahl.

Beispielsweise der Stamm der Salfranken. Die waren auch frei. Und stark. Und hatten sich eine Anführerfamilie ausgesucht mit offensichtlich guten Genen, nämlich die Merowechs. Und was haben die gemacht. Kanpp fünfhundert Jahre nach Arminius, als die Römer aus dem letzten Loch pfiffen (gemäß dem Gesetzt der Zyklen), sind sie nach Gallien einmarschiert und haben die Gallorömer sich allesamt unterworfen und - dadurch gestärkt - hinterher die germanischen Stämme rechts des Rheins außerdem (etliche Blutbäder unter den Alamannen etc.). Aha, sagt da der Liberalist: frei von anderen zu sein, schließt nicht aus, anderen die Freiheit zu nehmen. Stammesdenken eben.

Ich kann leider aus Zeitgründen nicht in die Diskussion mit Dir gehen (hab auch noch Antwortschulden bei anderen Foristen hier!), aber darf eben mal meinen Senf zu Deinen monotonen Einwürfen geben, die mir aus verschiedenen Gründen durchaus gefallen. Tatsache aber ist, geschichtliche Tatsache, dass die Staats-UNTERDRÜCKUNGS-systeme der letzten 5000 Jahre zu etwa 80% von Stämmen angestoßen wurden (wir leben quasi immer noch in deren Erbsünde).

Als interessante Wochenendlektüre empfehle ich Dir mal, die Geschichte von Temüdschin und seinen Nachfahren zu lesen, der auch von einer Hirschkuh abstammte (totemmäßig), aber zum Klan der Wildenten-Leute gehörte, die wiederum dem Stamm der Mongghol angehörten. Der hat am eigenen Leib erfahren, was Gefangenschaft und Sklaverei ist, ist ausgerissen und hat dann den Spieß umgedreht. Ich möchte nicht wissen - und niemand kann zählen -, wie viele Menschen (und sogar Staaten!) durch ihn ihr Leben lassen mußten.

Interessant dabei ist, wie Stämme wiederum entstehen. Aber der Frage kann ich hier leider nicht nachgehen. Nur so zum Nachdenken (Entschuldigung bitte, ich weiß, Du weißt auch viel und denkst immerzu nach): könnte es sein, dass über Washington (und von dort aus über die halbe Welt) vielleicht auch ein Stamm herrscht? Das ist eine beschränkte Anzahl von Familien, sagen wir 300 an der Zahl, und die überlegen sich genau, wen sie bei sich aufnehmen. Na ja, ist nicht wichtig ...

Jedenfalls eines ist sicher. Das Unglück des Staates haben Stämme über uns gebracht, die intern zwar nicht riesen Freiheiten hatten, jedoch eine gewisse freie Balance kannten. Extern aber haben sie anderen, nämlich den Schwächeren, nicht die geringste Freiheit gegönnt. Und das ist heute noch so, und wird so lange andauern, bis die Schwachen sich organisieren. Das wäre nicht schwer, aber dazu sind sie ganz offensichtlich doch zu blöde. So glaube ich, dass Organisationsfähigkeit eigentlich das entscheidende Kriterium ist. Denn auch die Starken müssen organisieren können (etwa um schlagkräftige Stammeskoalitionen zu schmieden). Möglicherweise ist es allerdings so, dass umfangreichere Formen von Organisation automatisch in hierarchische und gewalttätige Modelle hineinführen. Wie Du siehst: auch ich denke noch nach. Aber Deine Stämme überzeugen mich total nicht.

Beste Grüße,
Weiner

Wenn ich von freien Stämmen rede

Zarathustra, Samstag, 20.06.2015, 16:25 vor 3863 Tagen @ Weiner 3809 Views

bearbeitet von Zarathustra, Samstag, 20.06.2015, 16:38

.. dann rede ich natürlich nicht von postneolithischen, patriarchalisierten Stammesverbänden unter Anführern (Feudalherren). Den Schritt hin zum Staat/Patriarchat hatte man damals schon längst hinter sich. Die Geburt der Tragödie liegt hierzulande ein paar tausend Jahre weiter zurück.

Grüsse, Zara

Amen

politicaleconomy @, Samstag, 20.06.2015, 17:58 vor 3863 Tagen @ Zarathustra 3895 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 20.06.2015, 18:29

.. dann rede ich natürlich nicht von postneolithischen,
patriarchalisierten Stammesverbänden unter Anführern
(Feudalherren). Den Schritt hin zum Staat/Patriarchat hatte man damals
schon längst hinter sich. Die Geburt der Tragödie liegt hierzulande ein
paar tausend Jahre weiter zurück.

In sicherer, unerforschlicher Vergangenheit, wo man beliebige Behauptungen, Phantasien, Utopien und sonstige Hirngespinste bequem hinprojizieren kann.

"Es war einmal ... und wird eines Tages wiederkommen, wenn wir nur alle fest glauben" ... das Reich Gottes, äh, der "wahren" Freiheit natürlich. Amen - man lese in den heiligen Büchern. Schönen Sonntag.

Achso, nochwas vergessen: politisch immer schön stillhalten und den transatlantischen Katechismus weiterbeten: lang lebe die zweitbeste und -heiligste aller möglichen Welten auf Erden. Heil Friedman, ave Chicago.

Russische Waldnenzen

Zarathustra, Sonntag, 21.06.2015, 11:58 vor 3862 Tagen @ politicaleconomy 3808 Views

bearbeitet von Zarathustra, Sonntag, 21.06.2015, 12:10

.. dann rede ich natürlich nicht von postneolithischen,
patriarchalisierten Stammesverbänden unter Anführern
(Feudalherren). Den Schritt hin zum Staat/Patriarchat hatte man damals
schon längst hinter sich. Die Geburt der Tragödie liegt hierzulande

ein

paar tausend Jahre weiter zurück.


In sicherer, unerforschlicher Vergangenheit, wo man beliebige
Behauptungen, Phantasien, Utopien und sonstige Hirngespinste bequem
hinprojizieren kann.

"Es war einmal ...

Ja, es war einmal ein Krieg. Und noch einer. Und noch einer. Und noch einer.

Der Kollektivismus - ein System, das funktioniert!


Achso, nochwas vergessen: politisch immer schön stillhalten und den
transatlantischen Katechismus weiterbeten: lang lebe die zweitbeste und
-heiligste aller möglichen Welten auf Erden. Heil Friedman, ave Chicago.

Nein, Liberalismus weiterbeten und Euch Kollektivisten entgegentreten:

Direkter Demokratismus (Schweiz) besser als neokonservativer Feudalismus samt Führerkult (USA, Russland)

Russische Nenzen besser als kollektivistischer Direktdemokratismus (Schweiz)

Russische Waldnenzen besser als russischen Nenzen.

(Nenez heisst Mensch oder nenej Nenez heisst richtiger Mensch)

Wobei auch dies nur die halbe Wahrheit ist. Nur unpatriarchalisierte Menschen sind richtige Menschen. Aber der Schritt zum richtigen Menschen wäre für die russischen Waldnenzen vergleichsweise klein, weil sie lediglich erste Stufen der Perversion hinter sich haben, während die hiesige Bevölkerung schon etliche durchlitten.

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Wandere aus, solange es noch geht.