Wenn die Nationen der Welt ihren Untergang nicht als ferne Aussicht am Horizont sehen, sondern als vorhersehbares Ende, gehen

Mephistopheles @, Datschiburg, Freitag, 19.06.2015, 18:16 vor 3864 Tagen 4086 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 19.06.2015, 18:34

Wenn die Nationen der Welt ihren Untergang nicht als ferne Aussicht am Horizont sehen, sondern als vorhersehbares Ende, gehen sie aus Hoffnungslosigkeit zugrunde. (Oswald Spengler)

Gerade das Leben in Europa bietet keine Herausforderungen mehr für junge Männer und gebraucht werden sie lediglich als Steuerzahler und Leistungsträger für die Sozialkassen. Man wird verwaltet in einem riesigen System aus Substanz- und Resteverwertung, was demografisch gesehen längst seinen Punkt ohne Wiederkehr überschritten hat. Es macht für junge Menschen absolut Sinn, das sinkende Schiff zu verlassen, was je nach unterschiedlichen Fähigkeiten unterschiedlich aussieht. Qualifizierte junge Menschen zieht es eher nach Australien oder USA und Kanada, während jene, nach denen keine Nachfrage besteht, eben den erweiterten Suizid wählen und im Kalifat den einen Tag als Löwe suchen

Pazifismus heißt, den geborenen Nichtpazifisten die Herrschaft überlassen, unter denen immer auch Weiße sein werden, Abenteurer, Eroberer, Herrenmenschen, die Zulauf finden, sobald sie Erfolg haben. Wenn heute in Asien eine große Erhebung gegen die Weißen stattfände, würden sich unzählige Weiße ihr anschließen, weil sie des friedlichen Lebens müde sind.

- Spengler, Der Untergang des Abendlandes
http://postcollapse.blogspot.de/2015/06/dschihadi-rockstar.html#more

Ich denke, dem ist nicht mehr viel hinzuzufügen.
Eine interessante These, dass es sich bei den europäischen Dischihadisten um erweiterten Suizid handelt.

Der hat es hier mal auf den Punkt gebracht, was Sozialstaat psychisch nichts anderes bedeutet als Hoffnungslosigkeit und Sinnlosigkeit.


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Untergang?

Falkenauge @, Samstag, 20.06.2015, 09:29 vor 3864 Tagen @ Mephistopheles 2355 Views

Hallo, Mephisto,

der geniale Spengler hat die Entwicklung so vorausgesehen, wie sie kommen muss, wenn sich nichts grundsätzlich im Denken der Menschen ändert. Wenn man so in Machtstrukturen innerhalb der Staaten und in zwischenstaatlichen Machtblöcken weitermacht, geht es dem Untergang des Abendlandes entgegen.

Die Menschheit hat sich aus hoch spirituellen Kulturen in heute ganz materialistische Kulturen, besser Zivilisationen, hinunter entwickelt und ist gewissermaßen in einer Sackgasse gelandet, in der es nur noch in Selbstzerstörung enden kann, wenn man da nicht wieder herauskommt, also sich wieder zum Spirituellen hinentwickelt.

Die Freiheit des Menschen, auf die soziale Strukturen endlich aufgebaut werden müssen, ist letztlich nur zu verstehen und zu achten, wenn man den Menschen als ein ursprünglich vom Physischen unabhängiges geistiges Wesen begreift, das sich in einem irdischen Leib als in einem Werkzeug verkörpert, um dadurch eine höhere geistige Entwicklung zu erreichen.

Mit dem Sozialstaat sehe ich das daher auch so. Er bedeutet die totale Entmündigung und Zugrunde-Betreuung als Alsmosen nach einer vorausgegangenen Ausbeutung.

Gruß
Falkenauge

Das glaube ich auch

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 20.06.2015, 21:57 vor 3863 Tagen @ Falkenauge 1795 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 21.06.2015, 14:06

Hallo, Mephisto,

der geniale Spengler hat die Entwicklung so vorausgesehen,

ich halte Spengler weniger für genial als vielmehr einen genauen Beobachter der bisherigen Hochkulturen, der aus seinen Beobachtungen Gesetzmäßigkeiten herleitete.
Es ist verblüffend, wie treffsicher viele seiner Voraussagen sind.

wie sie kommen
muss, wenn sich nichts grundsätzlich im Denken der Menschen ändert. Wenn
man so in Machtstrukturen innerhalb der Staaten und in zwischenstaatlichen
Machtblöcken weitermacht, geht es dem Untergang des Abendlandes entgegen.

Das Denken der Menschen ändert sich grundsätzlich nur durch Katastrophen ==> Scharzer Schwan

Die Menschheit hat sich aus hoch spirituellen Kulturen in heute ganz
materialistische Kulturen, besser Zivilisationen, hinunter entwickelt und
ist gewissermaßen in einer Sackgasse gelandet, in der es nur noch in
Selbstzerstörung enden kann, wenn man da nicht wieder herauskommt, also
sich wieder zum Spirituellen hinentwickelt.

Das Römerreich zuindest ging erst unter, als es das Christentum übernommen hatte. Seit diesem Moment konnte es sich nicht mehr richtig gegen die - christlichen - Germanen wehren.
Vorher, als man noch mit eindringenden Feinden fertig wurde, war man im Römerreich in etwa so areligiös wie heute. Es gab zwar noch die überkommene Religion, aber sie bedeutete den Römern nichts mehr.
Das änderte sich erst, als mit Konstantin das Christentum zur Staatsreligion wurde. Es hatte damals prozentual in etwa so viele Anhänger wie der Islam heute.

Die Freiheit des Menschen, auf die soziale Strukturen endlich aufgebaut
werden müssen, ist letztlich nur zu verstehen und zu achten, wenn man den
Menschen als ein ursprünglich vom Physischen unabhängiges geistiges Wesen
begreift, das sich in einem irdischen Leib als in einem Werkzeug
verkörpert, um dadurch eine höhere geistige Entwicklung zu erreichen.

Mit dem Sozialstaat sehe ich das daher auch so. Er bedeutet die totale
Entmündigung und Zugrunde-Betreuung als Alsmosen nach einer
vorausgegangenen Ausbeutung.

Der Sozialstaat wird enden und die meisten in völliger Hilflosigkeit zurücklassen.
Die einzige Hilfe wird dann aus Familiensolidarität kommen.

Gruß
Falkenauge


Gruß Mephistopheles

--
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Nicht nur für junge Leute lohnt sich der Ausstieg...

Umdenken @, Samstag, 20.06.2015, 10:32 vor 3864 Tagen @ Mephistopheles 2249 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 20.06.2015, 13:23

... auch für die Älteren könnte es "Sinn"machen, das Schiff zu verlassen, glaube ich, Männer als auch Frauen.
Nach diesem Chaos, in das sich Deutschland (als auch einige Nachbarn) derzeit dabei ist zu verstricken, sollte auch wirklich keiner mehr in diesem Land an die von der führenden Politikerin A.M. quasi immer wieder neu ausgegebene Formel einer "Alternativlosigkeit" glauben. (Scheitert dies oder das, scheitert auch das....)
You know what? Bull-Shit!
Das ist und war ihre eingeschränkte DDR-Sichtweise.
Hat sich etwa Deutschland nach der gefeierten Wende die Sichtweise des einst eingeschlossenen östlichen Landesteiles zu eigen gemacht?

Gar nichts war je alternativlos. Man bindet euch bloss permanent ein rosa DDR-Bärchen (nach dem anderen) auf und ihr glaubt auch immer noch dran. Selber schuld.
Das ist genau euer Gefängnis in Deutschland.
Eure alternativlose, weil fast ausschliesslich materielle Sicht- und Lebensweise.
Null Spiritualität drin. Absolut materieller DDR-Geist.
Diese beständig eingeimpfte, lähmende "Alternativlosigkeit" steuert Deutschland jetzt auf eine vergleichbares Ziel zu, wie die von Anfang an auf "alternativlosem" C(r)ashkurs gefahrene Griechenlandpolitik.
Und in den gleichen Fussstapfen jetzt Deutschlands nächste "Alternativlos-Frau: U.v.d.L., dahinter K.S. Allerspätestens nach dem Alpentreff marschiert man jetzt in Reih und Glied (äh.. fast [[freude]] )

Deutschland im selbsterrichteten Gefängnis seiner Alternativlosigkeit. (Es ist die pervertierte Sichtweise einer " demokratischen Aufschwunggesellschaft" mit grenzenloser "Toleranz" am Ende, die den Untergang zwangsläufig nach sich zieht.)
Seid ihr Leute denn wirklich schon alle derart blind geworden, es nicht mehr zu sehen, oder nur schon von Drogen und Medikamenten, Sucht nach "Gelüsten" in einen zur Gewohnheit gewordenen Halbschlaf geschliddert?
Na schön.
Muss mal Rasen mähen gehen und mein Selbstgespräch abbrechen. Lohnt eh nicht.

Reih und Glied: Die DDR-Geschichte beweist, daß Dinge rasant aus dem Ruder laufen können. Somit besteht noch Hoffnung! (oT)

FOX-NEWS @, fair and balanced, Samstag, 20.06.2015, 12:53 vor 3863 Tagen @ Umdenken 1662 Views

- kein Text -

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[image]
** Keiner soll hungern ohne zu frieren! **

Im Prinzip JA

Umdenken @, Samstag, 20.06.2015, 13:12 vor 3863 Tagen @ FOX-NEWS 1748 Views

Ich hätte nichts dagegen; bin aber inzwischen in eine Zustand jenseits von "Angst und Hoffnung" migriert, was leicht geschehn kann, wenn man die Dinge "laufen" lässt, wie sie nun mal laufen.
Die Esoteriker nennen sowas Loslassen. Wurde seinerzeit schon beim angstfreien Töpfern in der Toskana heftigst praktiziert.
Trotzdem hätte ich gerne, wenn die Bernadett bald wieder aus dem Sonnenschatten herauskommt und wieder senden kann.
Ich geh ja sonst auch nicht so gern in eine reine Männer-Sauna, oder Männerstrand, gemischt ist einfach immer lockerer. Und "alternativer" irgendwie...
Bin dann jetzt mal im Streik, bis die Bernadett zurück ist.

Was ist denn in der DDR aus dem Ruder gelaufen? Da ist doch überhaupt nichts aus dem Ruder gelaufen

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 20.06.2015, 13:48 vor 3863 Tagen @ FOX-NEWS 2053 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 20.06.2015, 13:55

Die DDR hat doch bis zu letzten Tag funktioniert, die Lebensmittelmärkte waren geöffnet, die Arbeitsplätze besetzt, der Lohn wurde ausbezahlt, wenn auch in Alu-Chips, es gab elektrischen Strom und die VoPo sorgte dafür, dass es nirgendwo zu Plünderungen oder Ausschreitungen kam.
Die DDR hat lediglich den Hegemon geweschselt und die Rote Armee zog ab, nachdem das von den 2+4 aus einer Position der Stärke heraus so verhandelt worden war.

Könnte uns natürlich genau so gehen, dass die Besatzer abziehen, dafür die Russen einmarschieren und wir ab morgen in Goldrubel bezahlen. Halte ich aber für unwahrscheinlich. So friedliebend wie die UdSSR hat sich USrael niemals verhalten.

Für viel wahrscheinlicher halte ich folgendes Szenario:
Der Euro kollabiert, der Bankomat rückt nichts mehr raus, sämtliche Supermärkte bleiben geschlossen, kein Arbeitslatz ist mehr besetzt, und wenn die Arbeiter doch antreten, findet keine Arbeit statt.

Und dann laufen die Dinge tatsächlich aus dem Ruder.
Den Rest Kann sich ja jeder selber ausmalen mit etwas Phantasie.


Gruß Mephistopheles

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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Alternativlosigkeit als Folge fehlender Phantasie

kieselflink @, Samstag, 20.06.2015, 13:28 vor 3863 Tagen @ Umdenken 1861 Views

...und behinderter oder gar fehlender Vorstellungskraft.

Dies scheint entweder eine weit verbreitete Degenerationserscheinung im rautenbildenden Führungsstab zu sein oder aber ein Zeichen von Unterwürfigkeit oder Korruption.

Dass Alternativlosigkeit jedoch als Dogma und somit als Denkverbot benutzt wird, aber noch keine Volkskrankheit ist, zeigt sich an (politisch inkorrekten) Überlegungen, die hier und da kurz aus den Wogen des ansonsten weithin depressiven Volksgemurmels herausragen.

So wie bspw. der aktuelle Pranger von M. Winkler... ("Alternativlos" vom 17.6.2015)

--
cheers - kieselflink

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