Wie lautet denn das Paradoxon?

Zarathustra, Mittwoch, 17.06.2015, 11:57 vor 3867 Tagen @ Oberbayer 3105 Views

http://www.iwkoeln.de/infodienste/iwd/archiv/beitrag/oelpreise-das-russische-paradoxon-...

Da haben die russophoben Brüsseler Egokraten den Salat. Die Sanktionen
gegen Russland waren ein Eigentor. Die Verlierer sind die Bürger der
europäischen Union.
Leider sind die in der Mehrheit so charakterlos, dass sie den Unsinn, der
von Brüssel+Berlin verzapft wird, widerstandslos hinnehmen.

Und wie lautet das Paradoxon?

Klar kann Russland die Importe immer noch finanzieren, wenn die Importkaufkraft auf die Hälfte runterkollabiert.

[image]

Die deutsche Importkaufkraft hat dagegen nicht gelitten:

[image]


Grüsse, Zara

Nix Paradoxon, es läuft alles bestens nach Plan

Sylvia @, Mittwoch, 17.06.2015, 12:18 vor 3867 Tagen @ Oberbayer 3181 Views

Da haben die russophoben Brüsseler Egokraten den Salat. Die Sanktionen
gegen Russland waren ein Eigentor.

Ne die waren ein voller Erfolg! Denn ...

Die Verlierer sind die Bürger der europäischen Union.

Genau das war und ist doch das Ziel! Europa (Deutschland) mit der Ukraine einen Klotz ans Bein binden und gleichzeitig einen Keil zwischen Europa (Deutschland) und Russland treiben. Ein Schuß, zwei Treffer. Perfekt.

Wurde doch hier im Forum schon tausendmal gesagt.

"US-Hauptziel seit einem Jahrhundert ist es, ein deutsch-russisches Bündnis zu verhindern."
- George Friedman (Direktor von Stratfor)
Quelle: Youtube

Die Amihxxx ((c) DT) dagegen macht weiter gute Geschäfte: Trotz Sanktionen: Handel zwischen USA und Russland floriert

Nachricht von Heute: EU einigt sich auf Verlängerung von Russland-Sanktionen

Sylvia @, Mittwoch, 17.06.2015, 16:38 vor 3867 Tagen @ Oberbayer 2403 Views

[link= Ukraine-Krise: EU einigt sich auf Verlängerung von Russland-Sanktionen]http://www.spiegel.de/politik/ausland/krim-krise-eu-einigt-sich-auf-verlaengerung-von-russland-sanktionen-a-1039315.html[/link]

Der Beschluss muss einstimmig gefasst werden. Tsipras ist Freitag bei Putin ....

Gaby @, Mittwoch, 17.06.2015, 17:30 vor 3867 Tagen @ Sylvia 2300 Views

Moin,

na, schau'n mer mal. Freitag ist Tsipras bei Putin eingeladen. Und der Beschluss zur Verlängerung der Sanktionen muss einstimmig unter den EU-Staaten gefasst werden. Mal gucken, aber Tsipras hätte durchaus die Möglichkeit, hier kräftig in die Suppe zu spucken.

Viele Grüße

Gaby

--
"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

Running Gag

Doomsday @, Mittwoch, 17.06.2015, 20:41 vor 3866 Tagen @ Sylvia 2195 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 17.06.2015, 21:10

https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=+EU+einigt+sich+auf+Verl%C3%A4ngerung+von+Russland-...

https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=joe+biden+europa+zu+sanktionen+gezwungen+

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/russland-sanktionen-helfen-us-firmen-europa-v...

Europäische Firmen befolgen die Russland-Sanktionen und leiden darunter. Dagegen hat der amerikanisch-russische Warenaustausch nach SPIEGEL-Informationen stark zugelegt - trotz der Strafmaßnahmen gegen die Regierung in Moskau.


...................................

http://www.focus.de/finanzen/doenchkolumne/ringen-um-den-grexit-zwingen-uns-die-usa-die...

Die US-Regierung will, dass Europa Griechenland rettet: Man braucht das Land als NATO-Außenposten gegen Russland. Und die Kosten? Egal! Irgendwie werde die EU ihr ewiges Notstandsgebiet schon durchfüttern...

Warum mischen sich die Amerikaner so massiv ein?

Ganz einfach.

Ihnen geht es nicht um Geld, sondern um Macht. Genauer: Um ihre "geopolitische Strategie" ("Wall Street Journal"). Die USA wollen, dass Griechenland ihr östlicher NATO-Außenposten gegenüber Russland bleibt.

Koste es, was es wolle.<<


http://nicolaus-fest.de/ideologien-und-vertrauensverlust/

Ein befreundeter Ökonom, der sich beruflich mit volkswirtschaftlichen Prognosen befasst, erfreut mit einer, wie er selbst meint, „wissenschaftlich frivolen“, aber anregenden Aufstellung: Wo stünde Deutschland heute finanziell, wenn die wirtschafts- und staatspolitischen Überzeugungen aus der Zeit Adenauers und de Gaulles unverändert wirken würden? Die Montanunion, Vorvorgängerin der EU, wäre 2002 nach 50 Jahren ausgelaufen. Im Einklang mit einem ‚Europa der Vaterländer’ sei keine EU, sondern eine europäische Freihandelszone errichtet worden. Das allein hätte Deutschland nach heutigem Geldwert rund 500 Milliarden Euro Transferleistungen an Brüssel erspart. Den großen Zuwachs an Staatsdienern unter den Kanzlern Brandt und Schmidt hätte es nicht gegeben: Noch einmal 300-500 Milliarden, eventuell auch mehr, je nach Bewertung der Pensionsverpflichtungen. Selbstverständlich wäre der Euro nicht eingeführt worden, ‚Rettungsschirme’ wären so wenig notwendig gewesen wie die rechtswidrige Niedrigzinspolitik der EZB: Je nach Verwirklichung der Haftungsrisiken 300 – 1000 Milliarden, inklusive Zinsverlusten. Unter dem weiterhin herrschenden Ordo-Liberalismus wären Werft-, Zechen-, Banken- und viele andere ‚Rettungen‘ ebenso undenkbar wie eine ‚Abwrackprämie’: Mindestens 500 Milliarden. Mit welchem Wert die deutlich geringere Bürokratisierung und die damit einhergehenden Einsparungen der Wirtschaft zu veranschlagen sei, lasse sich nicht klar sagen, aber ein dreistelliger Milliardenbetrag dürfte es sein. Macht im Ergebnis knapp 3 Billionen Euro, unterste Grenze. Davon lassen sich schon ein paar Straßen, Schulen und marode Brücken sanieren, Lehrer und Pfleger bezahlen. Fraglich bleibt allerdings, ob die Subventionierung der Windkraft (bis 2020 ca. 400 Milliarden) ausgeblieben wäre; zur Einführung der Mütterrente wäre es wohl gekommen.<<


G

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.