Darstellungen in der Presse zu Aktuellem

helmut-1 @, Siebenbürgen, Dienstag, 16.06.2015, 08:13 vor 3868 Tagen 5395 Views

Hab mal abgewartet, ob dieses Thema hier auftaucht, - ist aber nicht der Fall. Möchte es trotzdem ansprechen, weil es symptomatisch ist für unsere Zeit.

Worum geht es mir:
Dass wir von den Mainstreams bei politischen Reportagen für blöd verkauft werden, ist ja nichts Neues. Ich bin aber erstaunt, wie ungenau bei aktuellen Vorgängen, - z.B. in der Kriminalitäts-Berichterstattung - vorgegangen wird. Hab mir mal die Mühe gemacht, da eine Stunde zu einem bestimmten Thema im Net zu suchen, und bin auf die unterschiedlichsten Ergebnisse gekommen, die oftmals unglaublich sind.

Möchte wissen, was dann überhaupt noch für bare Münze genommen werden kann, was man so veröffentlicht, - wahrscheinlich nicht mal mehr den Wetterbericht. Leider gibt es ja keine Journalisten mehr, sondern nur noch Schreiberlinge, allenfalls Volontäre.

Anlaß für meine Feststellung ist der 18-Jährige angeblich in Notwehr Getötete in Hannover am 13.6.2015. Was da für ein Unsinn geschrieben wird,- unqualifiziert, oft mit Tendenzen behaftet, - es ist zum Heulen.

Hab das mal an einem Beispiel herausgestrichen, mit meinen Beiträgen in unzensuriert.at, die im Forum eigentlich sonst Dinge aufgreifen, die angeprangert gehören. Aber auch hier liegt es am unüberlegten Abschreiben der Schreiberlinge von anderen Medien, ohne selbst zu recherchieren.

Genauer nachzulesen über:
http://www.unzensuriert.at/content/0017959-Familienvater-erschiesst-Einbrecher-und-wand...

Dazu meine Kommentare im Einzelnen:

http://www.unzensuriert.at/comment/75706#comment-75706
http://www.unzensuriert.at/comment/75705#comment-75705
http://www.unzensuriert.at/comment/75637#comment-75637

Ja ja, der Hausbesitzer, Familienvater, Autohändler, Assam B. - ähem Ausländer

Meierding @, Dienstag, 16.06.2015, 10:11 vor 3868 Tagen @ helmut-1 3840 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 16.06.2015, 10:14

erschießt Tourist aus Moldawien.
Familienvater erschießt Einbrecher wäre passend, alles andere einfach tendenziöser Göbbels-Funk.

Wo sich die Medien drei mal am Tag aufblasen: Polizist demtütigt Asylanten, dass auf der Wacher der Bundespolizei in Hannover / Hauptbahnhof.

Nett auch aktuell Celle: Zwei Wohnungen überfallen - Polizei sucht nach fünfköpfiger Tätergruppe ... Eine Täterbeschreibung fehlt in den Medien.

Nachtigall ick hör dich trapsen. Fakten: Mutter getreten, Kinder verängstigt, Mordversuch (Messer in Bauch ist einfach gefährlich) durch Ausländer. Dank Internet kann man heute nach lesen und schauen, vor welch "bösen" Informationen man geschützt wird:

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/59457/3047082
POLIZEIINSPEKTION CELLE

POL-CE: Zwei Wohnungen überfallen - Polizei sucht nach fünfköpfiger Tätergruppe

15.06.2015 – 13:05
Celle (ots) - In den frühen Morgenstunden des Sonntages kam es gleich zu zwei Überfällen in Wohnungen im Heese- und Hehlentorgebiet. Fünf junge Männer verschafften sich gewaltsam Zugang in die Wohnungen. Insgesamt wurden drei Personen verletzt, von denen ein 22-Jähriger mit lebensbedrohlichen Stichverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Entgegen zunächst anders lautenden Hinweisen, schienen die Täter nicht maskiert gewesen zu sein.

Gegen 04.50 Uhr, klingelten und klopften die Täter an einer Wohnungstür in der Straße "Hattendorfsgarten". Als der 22 Jahre alte Wohnungsinhaber öffnete, wurde er sofort mit Schlägen Tritten und Reizgas attackiert. Dabei erhielt er gefährliche Stichverletzungen im Unterbauch. Auch seine 25 Jahre alte Ehefrau, die mit dem gemeinsamen Kleinkind im Schlafzimmer war, wurde von den Tätern dort entdeckt und getreten. Die Täter nahmen ein Laptop und eine Playstation 4 an sich und verschwanden unerkannt.

Gegen 06.50 Uhr dann, kam es zu dem zweiten Raub in der Dörnbergstraße. Wieder klingelten und klopften fünf Männer an der Wohnungstür im siebten Obergeschoss. Als diese nicht geöffnet wurde, traten die Täter die Tür ein und stürmten in die Wohnung. In der Wohnung befand sich das 25 Jahre alte Opfer noch schlafend im Bett. Als er, durch den Krach geweckt, langsam zu sich kam, stand einer der Täter vor ihm und sprühte ihm Reizgas ins Gesicht. Das Opfer versuchte sich zu wehren und wurde nun auch von den anderen Tätern mit Schlägen und Tritten traktiert. Die Täter erbeuteten hier Bargeld im unteren dreistelligen Bereich und ein Mobiltelefon. Anschließend flüchteten die unbekannten aber beschriebenen Täter in unbekannte Richtung.

Die Hintergründe zu beiden Taten liegen derzeit noch im Unklaren. Dennoch geht die Polizei, aufgrund der Begehungsweise, von einer Tätergruppe aus, die dabei recht brtal und skrupellos gegen die Bewohner vorging.

Lediglich in einem Fall konnten Personenbeschreibungen erlangt werden. Die Personen waren zwischen 20 und 25 Jahren alt und zwischen 170 bis 180 Zentimeter groß. Die Zusammensetzung Tätergruppe habe aus südländischen und osteuropäischen Männern bestanden.

Die erste Person, vermutlich arabischer Herkunft, habe ein schwarzes Basecap mit dem Schirm hinten getragen. Weiter trug er eine Sonnenbrille, schwarze Hose und eine schwarze College-Jacke mit Lederärmeln und weißer Aufschrift. Er soll mit Reizgas gesprüht haben.

Die zweite Person, vermutlich Osteuropäer, trug einen Vollbart und schwarze mittellange Haare.

Die dritte Person, vermutlich türkisch/kurdischer Herkunft, habe kurze schwarze Haare gehabt. Auch er habe eine Sonnenbrille, ein giftgrünes T-Shirt und eine schwarze dreiviertellange Hose getragen. Diese Person habe geschlagen und getreten.

Die vierte Person, vermutlich Südländer, habe schwarze Haare gehabt und ein weißes T-Shirt und eine schwarze Jogginghose getragen. Diese Person habe ebenfalls mit Reizgas gesprüht und getreten.

Von der fünften Person ist lediglich bekannt, dass sie einen dunklen Teint besaß.

Die Polizei Celle erhofft sich, durch sachdienliche Hinweise, Näheres zu Überfällen und den Tätern zu erfahren. Hinweise werden unter den Tel. (05141) 277-327, -497 oder-215, entgegengenommen.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Celle
Pressestelle
Thorsten Wallheinke
Telefon: 05141/277-104 o. Mobil 0173/2021675
E-Mail: thorsten.wallheinke@polizei.niedersachsen.de

Gegenmaßnahmen

Fairlane @, Dienstag, 16.06.2015, 12:52 vor 3868 Tagen @ Meierding 3009 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 16.06.2015, 15:35

Der Fall des erschossenen Einbrechers wird in anderen Foren auch rege diskutiert. Die Berichterstattung der Presse hierzu kann man sich meines Erachtens nach sparen oder man sollte ihr nicht zu viel Glauben schenken, denn letztlich war niemand von uns dabei und kennt den Tathergang hinreichend.

Es wird Aufgabe eines Gerichts sein, diesen Fall zu verhandeln und ein Urteil zu fällen.

Gewiss ist eine Zunahme von Delikten augenfällig und es steht außer Frage, dass jemand Opfer eines Einbruchs und Misshandlungen werden möchte.
Mir wäre es schlussendlich egal wer bei mir einbricht; ich persönlich treffe diesbezüglich meine Vorkehrungen und habe alle Schwachstellen an meinem Haus durch Vergitterung weitestgehend abgedeckt.
Eine Haustüre rammt bei mir niemand so einfach auf und öffnen tue ich nur nach Rücksprache über die Gegensprechanlage.
Wen ich nicht in der Wohnung haben möchte, der kommt nicht rein.

Jeder, welcher der Meinung ist, im Falle eines rechtswidrigen Angriffs sich zur Wehr zu setzen zu müssen, egal mit was, sollte über Notwehr hinreichend informiert sein und zunächst die Polizei anrufen und möglichst nicht kopflos oder vorschnell handeln, denn dann gehen derartige Aktionen meist zum eigenen Nachteil aus.

Gruß, Fairlane

Dem möchte ich nicht widersprechen. Wir leben schließlich in einer Demokratie

Mephistopheles @, Datschiburg, Dienstag, 16.06.2015, 15:31 vor 3867 Tagen @ Fairlane 2464 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 16.06.2015, 15:40

Der Fall des erschossenen Einbrechers wird in anderen Foren auch rege
diskutiert. Die Berichterstattung der Presse hierzu kann man sich meines
Erachtens nach sparen oder man sollte ihr nicht zu viel Glauben schenken,
denn letztlich war niemand von uns dabei und kennt den Tathergang
hinreichend.

Es wird Aufgabe eines Gerichts sein diesen Fall zu verhandeln und ein
Urteil zu fällen.

nachdem du ausgeraubt, verletzt oder getötet worden bist.
Hast du mit Sicherheit viel davon.

Gewiss ist eine Zunahme von Delikten augenfällig und es steht ausser
Frage, dass jemand Opfer eines Einbruchs und Misshandlungen werden möchte.

Es gab doch mal den Spruch:
Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt.

Mir wäre es schlussendlich egal wer bei mir einbricht; ich persönlich
treffe diesbezüglich meine Vorkehrungen und habe alle Schwachstellen an
meinem Haus durch Vergitterung weitestgehend abgedeckt.
Eine Haustüre rammt bei mir niemand so einfach auf und öffnen tue ich
nur nach Rücksprach über die Gegensprechanlage.
Wen ich nicht in der Wohnung haben möchte, der kommt nicht rein.

Ach ne, wieso denn das?
Ich habe in meinem Leben noch nie in einem Haus gewohnt, dessen Fenster vergittert waren und ich käme mir vor wie im Knast.
Ich war es früher gewohnt, dass die Kriinelllen sich hinter vergitterten Fenstern befinden.
Aber wenn du gerne so lebst...

Jeder, welcher der Meinung ist im Falle eines rechtswidrigen Angriffs sich
zur Wehr zu setzen zu müssen, egal mit was,

Klar, es ist erste Bürgerpflicht, dauernd damit rechnen zu müssen, überfallen und ausgeraubt zu werden.
Sag mal, wozu zahlst du überhaupt Steuern, wenn du welche zahlst?

sollte über Notwehr

hinreichend informiert sein und zunächst die Polizei anrufen und
möglichst nicht kopflos oder vorschnell handeln, denn dann gehen derartige
Aktionen meist zum eigenen Nachteil aus.

Also hinreichend darüber informiert sein, dass sich der Staat Hand in Hand mit den Plünderern gegen die Bürger wendet, wenn einer sich zur Wehr setzt.
Dem möchte ich nicht widersprechen.
Wir leben schließlich in einer Demokratie.


Gruss, Fairlane


Gruß Mephistophelees

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Diesen Beitrag verbuche ich mal unter Realsatire. (oT)

Julius Corrino @, Sur l'escalier des aveugles, Dienstag, 16.06.2015, 15:36 vor 3867 Tagen @ Fairlane 1926 Views

- kein Text -

--
Ainsi continue la nuit dans ma tête multiple... elle est complètement dechirée... ma tête.
- Luc Ferrari

Es ist alles Ansichtssache

helmut-1 @, Siebenbürgen, Dienstag, 16.06.2015, 18:59 vor 3867 Tagen @ Mephistopheles 2214 Views

Gleich mal zum ersten Argument:

Klar, es ist erste Bürgerpflicht, dauernd damit rechnen zu müssen, überfallen und ausgeraubt zu werden.
Sag mal, wozu zahlst du überhaupt Steuern, wenn du welche zahlst?

Frage: Was hat das Steuern zahlen mit dem Ausrauben zu tun?

Denke, das schon in diesem Forum mal gesagt zu haben, was mir mein Anwalt beigebracht hat:

Die Polizei ist nicht dazu da, um dein Eigentum zu schützen, sie ist vielmehr dazu da, um die Interessen des Staates zu wahren.

Das ist die Realität, zumindest in A + D.

Wie gehts zu in anderen europäischen Ländern?

In RO z.B. ist der Staat unfähig, die Eigentumsdelikte in den Griff zu bekommen. Was macht der Staat dann? Er beschließt entsprechende Gesetze.

Jede Firma, die z.B. einen Lagerplatz vorhält, oder ein Verkaufsgeschäft, oder sonst was, wo Material gelagert oder andere Vermögenswerte vorhanden sind, ist dem Gesetz nach verpflichtet, für eine Sicherung des Eigentums selbst zu sorgen. Das kann aus dreierlei Dingen bestehen:

- Beschäftigung eines angestellten Wächters (24Std./Tag und 7 Tage die Woche)
- Vertrag mit einer Bewachungsgesellschaft
- Installierung einer Alarmanlage oder Videoüberwachung

Hat man keines davon, verhängt der Staat empfindliche Strafen für den Firmeninhaber. Man kennt mich auf dem Dorf, wo wir unsern Lagerplatz haben, - der Dorfpolizist kennt mich auch. Er sieht von einer Meldung bez. Nichtbeachtung der Gesetze ab, weil wir uns eben gut kennen.

Was habe ich als Eigentumssicherung? Es ist ein großes Grundstück, und ich habe ca. 10 gute Hunde an den neuralgischen Stellen verteilt. Die sind so dressiert, dass sie nicht bellen, aber sie attackieren sofort, wenn sich jemand Fremdes auf dem Grundstück bewegt. Derjenige, der da übern Zaun springt, ist ein potenzieller Selbstmörder.

Darum habe ich dem Dorfpolizisten klargemacht, dass ich keinen Wächter beschäftigt habe, sondern 10 Wächter, - jeweils auf 4 Pfoten. Die brauchen nur ihre Ordnung, ihre Pflege, gutes Fressen und ein paar gute Worte von mir, - sind lauter Rüden, - werden nicht schwanger, gehen nicht in Urlaub, und beklauen mich nicht.

Klar kosten die mich etwas, ist aber das Wirksamste. Dafür bezahlt man auch keine Steuern, weil sie immer nur auf dem eigenen Grundstück verbleiben und nie herauskommen.

Diese Methode wird auch in D und A immer notwendiger. Denn sie ist am effektivsten.

Nächster Ausspruch:
Es gab doch mal den Spruch:
Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt.

Ist schon richtig. Sehe ich genauso. Die Kenntnisse, die ich in einer Eliteeinheit gelernt habe, sind mir nicht abhanden gekommen. Ich würde sie zum Schutz meiner Familie jederzeit anwenden, wenn es notwendig ist. Trotzdem bin ich unserm Schöpfer dankbar, dass ich es bis heute nicht gebraucht habe. Denn der Einbrecher würde das wohl kaum überleben, und auch ihn hat mal eine Mutter unterSchmerzen geboren.

Aber - um auf das Beispiel in Hannover zu kommen, - ich würde mich nicht so blöd anstellen. Ich würde den Kerl erst ins Haus kommen lassen, - wenigstens einen davon. Erstens ist die Sachlage dann eindeutig, und zweitens kenne ich mich im Haus aus, auch im Dunkeln, - und der Einbrecher nicht. Auch ich halte nichts von vergitterten Fenstern - aber an bestimmten Stellen stehen im Haus diverse "Hilfsmittel" bereit, - die ich jederzeit auch im Dunkeln in die Hände bekomme....

Das mit den vergitterten Fenstern ist auch etwas übertrieben. Im Ferienhaus, wo ich nur sehr sporadisch hinkomme, habe ich natürlich abnehmbare Gitter, die ich in der Zeit, wo ich nicht dort bin, anbringe. Wenn jemand dort ist, werden sie auf die Seite gelegt. Im Wohnhaus ist es was anderes, - da gibts ja auch Rolläden, die einbruchssicher sind, weil man sie nicht aufhebeln kann. Und die Rolläden mache ich abends sowieso hinunter, weil ich nicht will, dass mich jemand bobachtet, wenn ich mich mit der Mutti beschäftige.[[zwinker]]

Fest steht, man sollte sich - besonders in der heutigen Zeit - nicht blauäugig verhalten, nach dem Motto: "Hier ist noch nie was vorgekommen...".
Man sollte sich für den Ernstfall Gedanken machen, wie man sich verhält und was man an vertretbarer Vorsorge einrichten kann. Aber man braucht die Sache nicht übertreiben. In keiner Richtung.

Worums mir bei meinem Beitrag gegangen ist, war eigentlich nur der Unsinn, der auch über sowas in den Medien verzapft wird. Keiner recherchiert mehr genau, es wird einfach nur abgeschrieben, egal von wem. Je nachdem, wie es der politischen Meinung des Chefredakteurs entspricht. Dem ordnen sich dann alle Schreiberlinge unter, - weil sie ihren Job behalten wollen. Aber eine klare und verwertbare Information, die bleibt auf der Strecke.

Seltsamer Vergleich

helmut-1 @, Siebenbürgen, Dienstag, 16.06.2015, 19:28 vor 3867 Tagen @ Meierding 2131 Views

Ich werd nicht ganz schlau draus, was mit dem Beitrag eigentlich ausgedrückt werden soll.

Familienvater erschießt Einbrecher wäre passend...

Versteh ich nicht. Familienvater? Wieso? War das Kind von ihm oder von seiner Frau? Ist der Araber überhaupt Vater?
Das Wort "Einbrecher" beinhaltet zweierlei Begriffe, - das Wort "ein" im Sinne von "hinein" oder "drinnen" und "brechen", - also mit Gewalt irgendwo hieingelangen.
Das trifft in dem Falle nicht zu. Die Gruppe der 4 Männer befand sich nicht "im" Haus, sondern außerhalb. Das ist mittlerweile nachgewiesen.

Genaugenommen müßte es statt "Familienvater erschießt Einbrecher" heißen:
"Arabischstämmiger deutscher Staatsbürger erschießt draußenstehenden Störenfried".

Was der Vergleich mit dem anderen Vorkommnis soll, ist mir genauso schleierhaft:
POL-CE: Zwei Wohnungen überfallen - Polizei sucht nach fünfköpfiger Tätergruppe

Erstens war das eine andere Stadt, zweitens eine andere Personengruppe (schon deshalb, weil sich das zwei Tage nach dem Vorfall in Hannover abgespielt hat), und drittens andere Umstände. Hier wäre eine wirksame Selbstverteidigung angebracht gewesen. Aber auch hier kommt mir manches spanisch vor, - es sei denn, die Berichterstattung ist wieder mal die "übliche". Ich mach doch keinem Menschen um 4 Uhr 50 eine Türe auf. Im andern Fall wurde die Türe eingetreten. Was muß das für eine Türe gewesen sein? Marke Klotüre?

Also, ich weiß wirklich nicht, worauf der Beitrag hinaus soll.

Staatsmacht und private Vorkehrungen

Fairlane @, Dienstag, 16.06.2015, 19:30 vor 3867 Tagen @ Mephistopheles 2062 Views

Hallo Mephistopheles,


nachdem du ausgeraubt, verletzt oder getötet worden bist.
Hast du mit Sicherheit viel davon.

Natürlich habe ich nichts davon, wenn Gerichte sich damit beschäftigen wenn ich tot oder ausgeraubt bin; die Urteile, welche in Notwehrprozessen gefällt werden, sind aber in den meisten Fällen leider auch nicht erfreulich; sie gehen oft zu Ungusten des Notwehr-Ausübenden aus. Zudem macht einen die Presse zum bösen Täter, der sich gewehrt hat.

Es gab doch mal den Spruch:
Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt.

Ich habe nicht behauptet, dass man sich nicht wehren soll, nur bedeutet eine solche Situation Stress, verbunden mit Angst und wer darin nicht geübt ist, wird womöglich entsprechend handeln und "Fehler" begehen, für welche man sich später noch verantworten muss: Notwehrüberschreitung, Selbstjustiz...
Natürlich bin ich der Meinung, dass ein Fremder nichts in meiner Wohnung oder einer anderen Wohnung verloren hat; sich aber später einem Gerichtsurteil fügen zu müssen, was einen auch zu einem Verbrecher stempelt, ist nicht zielführend. Man gewinnt dadurch nichts, ausser der Tathergang ist wasserdicht.


Ach ne, wieso denn das?
Ich habe in meinem Leben noch nie in einem Haus gewohnt, dessen Fenster
vergittert waren und ich käme mir vor wie im Knast.
Ich war es früher gewohnt, dass die Kriinelllen sich hinter vergitterten
Fenstern befinden.
Aber wenn du gerne so lebst...

Ja, für gewöhnlich sollten Kriminelle hinter Gittern sein, in diesem Fall halten mir die Gitter aber die kriminellen aus meinem Haus heraus, oder erschweren ihnen um einiges den Einstieg ins Haus. Es gibt einige technische Lösungen, welche Einbrüche verhindern; ich sehe es so, dass ich damit ein weniger lohnendes Ziel für Einbrecher bin. Mein Lebensgefühl wird dadurch keineswegs geschmälert. Letztlich muss jeder selbst wissen, wie und womit er oder sie sich wohl fühlt.


Klar, es ist erste Bürgerpflicht, dauernd damit rechnen zu müssen,
überfallen und ausgeraubt zu werden.
Sag mal, wozu zahlst du überhaupt Steuern, wenn du welche zahlst?

Ich zahle deshalb Steuern, weil ich nicht drum herum komme und der Staat mein Geld anderweitig verplempern kann. Ich gebe Dir Recht - der Staat sollte dieses Geld auch zum Schutz seiner Bürger verwenden. Da aber nicht absehbar ist wann und ob dies jemals geschieht, werde ich eben selbst tätig und investiere in Sicherheit.


Also hinreichend darüber informiert sein, dass sich der Staat Hand in
Hand mit den Plünderern gegen die Bürger wendet, wenn einer sich zur Wehr
setzt.
Dem möchte ich nicht widersprechen.
Wir leben schließlich in einer Demokratie.

Klar, die Amerikaner leben auch in einer Demokratie, dort darf man sich sogar mit lethaler Gewalt gegen Einbrecher und Co. wehren, aber wirklich besser hat es das nicht gemacht. Leider. Es gibt immer wieder Einbrüche, Gewaltdelikte trotz der Tatsache, dass jeder Verbrecher damit rechnen müsste dabei ums Leben zu kommen.
Alle Macht geht eben vom Staate aus...man hat sich schon etwas dabei gedacht diesen Passus ins Grundgesetz mit aufzunehmen...wäre ja noch schöner, wenn vom Bürger irgendwelche Macht ausgehen würde! [[zigarre]]

Gruß Mephistophelees

Gruss Fairlane

Meine Signatur! Wo ist meine Signatur hingekommen?

Mephistopheles @, Datschiburg, Dienstag, 16.06.2015, 20:25 vor 3867 Tagen @ Fairlane 1974 Views

Ich hatte früher mal folgende Signatur unter meinen Beiträgen:

Möglicherweise habe ich es aus Respekt vor der Intelligenz
des Lesers unterlassen, einen Ironie-Button zu setzen

Aber das waren noch friedliche Zeiten. [[smile]]
Mittlerweile habe ich meine Signatur geändert.

Aber, wer weiß, vielleicht muss ich sie bald wieder ändern.

Alle Macht geht eben vom Staate aus...man hat sich schon etwas dabei
gedacht diesen Passus ins Grundgesetz mit aufzunehmen...wäre ja noch
schöner, wenn vom Bürger irgendwelche Macht ausgehen würde! [[zigarre]]

Habe verstanden. [[top]]


Gruss Fairlane


Gruß Mephistopheles

--
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Auf die Gefahr hin, mich mal wieder unbeliebt zu machen

Mephistopheles @, Datschiburg, Dienstag, 16.06.2015, 20:54 vor 3867 Tagen @ helmut-1 2155 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 16.06.2015, 20:59

Was habe ich als Eigentumssicherung? Es ist ein großes Grundstück, und
ich habe ca. 10 gute Hunde an den neuralgischen Stellen verteilt. Die sind
so dressiert, dass sie nicht bellen, aber sie attackieren sofort, wenn sich
jemand Fremdes auf dem Grundstück bewegt. Derjenige, der da übern Zaun
springt, ist ein potenzieller Selbstmörder.

muss ich sagen, finde ich diese Idee viel besser und zielführender als 1 Hasso. [[zwinker]]
Ist auch jedem persönlich zu empfehlen.
Man muss aber ein bisschen Hundeverstand haben und wissen, was der Hund von einem erwartet. Ansprache allein genügt nicht, er braucht auf jeden Fall seine Streicheleinheiten.

Darum habe ich dem Dorfpolizisten klargemacht, dass ich keinen Wächter
beschäftigt habe, sondern 10 Wächter, - jeweils auf 4 Pfoten. Die
brauchen nur ihre Ordnung, ihre Pflege, gutes Fressen und ein paar gute
Worte von mir, - sind lauter Rüden, - werden nicht schwanger,

Dieser weise Grundsatz hatte auch früher Gültigkeit in der Personalpolitik vieler Unternehmen. Hat auch prima funktioniert, ist aber jetzt gesetzlich erschwert worden.
Meine einzige Sorge, denn ich bin ein Hundefreund: Haben die auch genug Auslauf?

Diese Methode wird auch in D und A immer notwendiger. Denn sie ist am
effektivsten.

Aber - um auf das Beispiel in Hannover zu kommen, - ich würde mich nicht
so blöd anstellen. Ich würde den Kerl erst ins Haus kommen lassen, -
wenigstens einen davon. Erstens ist die Sachlage dann eindeutig, und
zweitens kenne ich mich im Haus aus, auch im Dunkeln, - und der Einbrecher
nicht. Auch ich halte nichts von vergitterten Fenstern - aber an bestimmten
Stellen stehen im Haus diverse "Hilfsmittel" bereit, - die ich jederzeit
auch im Dunkeln in die Hände bekomme....

Um auf das Beispiel in Hannover zu kommen, ich habe das Gefühl, es handelt sich wieder mal um eine Glanzleistung unserer HochleistungsWAHRHEITsmedien.

Wie wäre es mit der These, dass die Einbrecher sehnlichst erwartet wurden, oder zumindest mit ihrem Erscheinen gerechnet wurde?

Das mit den vergitterten Fenstern ist auch etwas übertrieben.

Frei nach Paul Watzlawick:
Es ist unmöglich, nicht zu kommunizieren.

Jeder, der ein vergitttertes Fenster hat, übermittelt de Einbrecher folgende Botschft:
Hinten, oder von unten, oder von oben kommt man leichter rein.

Worums mir bei meinem Beitrag gegangen ist, war eigentlich nur der Unsinn,
der auch über sowas in den Medien verzapft wird. Keiner recherchiert mehr
genau, es wird einfach nur abgeschrieben, egal von wem. Je nachdem, wie es
der politischen Meinung des Chefredakteurs entspricht. Dem ordnen sich dann
alle Schreiberlinge unter, - weil sie ihren Job behalten wollen. Aber eine
klare und verwertbare Information, die bleibt auf der Strecke.

HochleistungsWAHRHEITsmedien.


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Familienvater bedeutet für mich: Wenn bei mir einer einbricht,

Meierding @, Dienstag, 16.06.2015, 21:17 vor 3867 Tagen @ helmut-1 2094 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 17.06.2015, 14:42

kann ich abhauen und dabei um Hilfe schreien. Wenn einer Kinder im Haus hat, sieht das Ganze schon ganz anders aus. Flüchten geht nicht.
Bei einem Autohändler würde ich noch für Südländer - gefühlt - erhebliche Bargeldmengen vermuten.

Celle: War nur das Thema Presse, im Polizeibericht wurden exakt 5 "nicht Deutsche" beschrieben, in der Presse waren es nur noch 5 Personen.

Das ganze zum Kontext "Presse", Polizeibericht abschreiben würde weniger Arbeit machen und mehr Fakten bringen.

Noch Fragen, Kienzle?

Beim Thema "Hunde" ist es einfach, sich unbeliebt zu machen

Hasso, Dienstag, 16.06.2015, 21:29 vor 3867 Tagen @ Mephistopheles 2209 Views

bearbeitet von Hasso, Dienstag, 16.06.2015, 22:12

Was habe ich als Eigentumssicherung? Es ist ein großes Grundstück, und
ich habe ca. 10 gute Hunde an den neuralgischen Stellen verteilt. Die

sind

so dressiert, dass sie nicht bellen, aber sie attackieren sofort, wenn

sich

jemand Fremdes auf dem Grundstück bewegt. Derjenige, der da übern

Zaun

springt, ist ein potenzieller Selbstmörder.


muss ich sagen, finde ich diese Idee viel besser und zielführender als 1
Hasso. [[zwinker]]
Ist auch jedem persönlich zu empfehlen.
Man muss aber ein bisschen Hundeverstand haben und wissen, was der Hund
von einem erwartet. Ansprache allein genügt nicht, er braucht auf jeden
Fall seine Streicheleinheiten.

Hallo Meph,
weil Du mich persönlich ansprichst und meine Abschreckungskompetenz (ohne Waffen) in Frage stellst, will ich mich auch mal (wieder) unbeliebt machen.
Mich interessiert das Thema Einbruchssicherung eben.

Ja, für eine Riesenfirma mit wertvollem Lager sind 10 Hunde sicher eine perfekte Lösung.
Da braucht man nur noch einen Dienstleister, der sich ums Futter und den Abtransport der dicken Würste kümmert[[freude]]

Aber für den Privathaushalt ist das eher theoretisch, oder?
Ich kenne aus dem privaten Umfeld die Ca.-Kosten, die zwei Kätzchen erzeugen.
Letztens habe ich denen auf Wunsch der Hausherrin gutes Futter vom "Fressnapf" mitgebracht.
Musste noch extra in die Nachbarstadt fahren, weil der Spezial-Mampf vor Ort ausverkauft war.
Dachte, mein schwerer, teurer Kauf reicht für zwei Wochen... nach vier Tagen war alles aufgefressen! Und das sind nur zwei ausgewachsene Hauskatzen.
Für den Privathaushalt ist der Hunde-Schutz doch nur geeignet, wenn die Familie Hunde wirklich mag und richtig Geld hat, oder?
Wie viele Hunde hast Du zum Schutz Deiner Besitztümer?
Grüße
Hasso

Nachtrag

helmut-1 @, Siebenbürgen, Dienstag, 16.06.2015, 23:05 vor 3867 Tagen @ Mephistopheles 1712 Views

Warum unbeliebt machen?
Jeder hat ein Recht auf seine Meinung. Man muß sie ja nicht immer teilen.

Wüßte aber bei dieser Antwort nicht, wo ich da anderer Meinung wäre.

Noch was zu dem Satz:

Wie wäre es mit der These, dass die Einbrecher sehnlichst erwartet wurden, oder zumindest mit ihrem Erscheinen gerechnet wurde?

Ich werde irgendwie das Gefühl nicht los, dass es sich um gar keinen Einbruch gehandelt hat. Man hat mit dem Erscheinen der Zeitgenossen gerechnet, - möglicherweise hats dann eine Diskussion noch vor der Haustür gegeben, - und dann wurde das Mißfallen von Seiten des Autohändlers noch mit der Pistole in der Hand unterstrichen.

Von einer Notwehrsituation gehe ich nicht aus, - der Mann hatte allenfalls versucht, der Gruppe klarzumachen, was passiert, wenn man ihn nicht in Ruhe läßt. Ob dann der Schuß gezielt abgegeben worden ist, oder als Warnschuß gelten sollte, der sich "verirrt" hatte, oder ob der Schuß unbeabsichtigt losging, - das ist alles Spekulation, solange man nichts Genaueres weiß.

Genauso können die von mir genannten Überlegungen alle falsch sein, - man weiß es eben nicht.

Sollte es sich aber um ein geplantes Strafdelikt (Einbruch, Raub, Erpressung, Mord, etc.)von der 4er Gruppe gehandelt haben, ist davon auszugehen, zumal sie in D nicht gemeldet waren, - dass sie sich schnellstens wieder absetzen und nicht am nächsten Tag bei der Polizei zur Aussage melden.

Ein anderes Verhalten wäre atypisch für Osteuropäer.

Ansprache allein genügt nicht, er braucht auf jeden Fall seine Streicheleinheiten.

Das schließt das Wort "Ansprache" bei mir automatisch mit ein. Obwohl ich keine Hündinnen halte (das war früher immer ein riesiger Zirkus), muß ich auf die Abgabe der genau dosierten Streicheleinheiten achten. Auch ohne Weiber sind die Rüden untereinander ziemlich eifersüchtig, wenn einer meint, dass er im Vergleich zum anderen zuwenig beachtet wird. Deshalb umso schlimmer, weil mir der Alpha-Rüde vor einem Jahr gestorben ist. Auslauf haben sie übrigens mehr als genug.

Im Juli, an einem heißen Wochenende, kommt wieder der Badetag dran. Da werden die Hundehütten desinfiziert, die Hunde alle mit Flohshampoo gebadet. Aber richtig gebadet. Die kommen dann ganz in einen 2-m³-Winzerbottich hinein, wo sie ganz untergetaucht werden, bis auf den Kopf natürlich. Das ist die einzige Methode, dass die unvermeidlichen Flöhe zur Gänze weggehen. Aber danach sind nicht nur die Hunde klitschnaß...[[freude]] , - sind ja auch Kerle mit ca. 50 kg dabei. Man kann sich vielleicht vorstellen, - was das heißt, die Stück für Stück in die Wanne zu heben. Und ich bin danach immer hundemüde, - im wahrsten Sinne des Wortes.

Gruß - Helmut

Antwort von meiner Seite

helmut-1 @, Siebenbürgen, Dienstag, 16.06.2015, 23:40 vor 3867 Tagen @ Hasso 1707 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 17.06.2015, 14:53

Will das noch mit den Kosten etwas erläutern:

Da braucht man nur noch einen Dienstleister, der sich ums Futter und den Abtransport der dicken Würste kümmert

Hier in Siebenbürgen gehen manche Uhren anders, was sich auch auf die Kosten auswirkt. Erstens habe ich einen guten Draht zum Metzger, der mich immer anruft, wenn er ein Rind schlachtet. Da fallen so viele Dinge an, auch neben den Knochen, die nicht verkauft werden, dafür habe ich immer mehrere Tiefkühlgeräte parat. O.k., der Strom dafür kostet natürlich auch was.

Dazu habe ich einen guten Draht zum Tierarzt (auf den Dörfern "Veterinär" genannt), der mich genauso informiert, wenn mal eine Kuh, ein Pferd, oder letztlich eine Ziege notgeschlachtet werden muß. Pferdefleisch wird - im Gegensatz zu D oder A - hier nicht gegessen.

Dazu gibts Fleisch/Knochen immer im Wechsel jeden 2. Tag. An den anderen Tagen gibts Maisbrei, der mit aktuellem Gemüse und mit Schwarten oder dem Bauchfett der Kuh zusammengekocht wird. Ein großer Topf reicht dann für eine Woche.

Die Exkremente werden eingesammelt und kommen auf den Komposthaufen, wo sie später zusammen mit dem Kompost eine gut gedüngte Erdmischung ergeben, die für Außenanlagen verwendet wird.

Was noch an Kosten dazukommt, ist der Wächter am Lagerplatz, der aber ohnhin da ist und für Ordnung auf dem Platz sorgt. Der hat täglich eine Stunde mit den Hunden zu tun. Außerdem der Tierarzt für die jährlichen Spritzen, - aber das sind hier ganz andere Kosten als in D. Eine Kombispritze (einschl. Verabreichung)kostet ca. 25 Lei, das sind 5,50 € umgerechnet. Dann kommen noch die periodischen Wurmtabletten dazu, die gebe ich selbst, - sind auch wesentlich billiger als in D (pro Stück 0,40 € pro 10 kg Lebendgewicht).

Meine Hunde sind im Normalfall immer gesund, - sollte was Außertürliches sein, - dann kann man die Behandlungskosten hierzulande nicht mit denen in D vergleichen. Ultraschall ca. 8 €, Blutprobe (Analyse) ca. 7 €, einmal mußte im Bauch ein Tumor entfernt werden, - die Operation kostete mich ca. 25 €.

Hab natürlich meine Buchführung und müßte mal die jährlichen Beträge herausziehen, was die Kerle mich kosten. Wäre aber auch nicht ganz ehrlich, weil ich das gesamte gekaufte Futter (auch Maismehl, Gemüse wie z.B. Kraut, Rote Rüben, Karotten, etc.) einschl. der Tierarztkosten als Betriebsausgaben abrechne und dabei die Mwst. als Vorsteuer abziehe.

Dass da nicht sämtliches für die Hunde abgerechnetes Gemüse zu den Hunden kommt, sondern sich auch so manches nach Hause zu mir verirrt, dürfte wohl klar sein.

Wie es auch schon angesprochen wurde, - das geht für einen Betrieb wie z.B. einen Lagerplatz von mehr als 6000 m², wo Material und Maschinenpark vorhanden ist, - da rechnet sich das, weil eben nichts wegkommt. Wobei eine Video-Anlage billiger wäre.

Für Otto Normalo genügt ein einziger guter Hund als Bewachung, - im Normalfall. Da sind die Kosten dann auch wesentlich geringer.

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