Ein Nachfahre Werner von Siemens' über eine Siemens-Beteiligung im Amazonasgebiet

Leser68 @, Montag, 15.06.2015, 14:53 vor 3868 Tagen 2639 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 15.06.2015, 18:29

Der folgende Artikel des Nachfahren enthält einige be(ein)drü(/u)ckende Bilder

Der Damm und die Dürre: Der drittgrößte Staudamm der Welt und seine Folgen
Juni 12, 2015
Von Carl von Siemens, Fotos: Juliana Spinola
Ich bin ein Nachfahre des Erfinders und Industriellen Werner von Siemens, ich bin Aktionär der Firma, die er gegründet hat, und ich bin nach Brasilien gereist, um auf ein Projekt aufmerksam zu machen, an dem diese Firma nicht hätte mitverdienen sollen. Das Projekt ist der Bau von Belo Monte, der drittgrößte Staudamm der Welt, der gerade im brasilianischen Regenwaldgebiet entsteht.
...
durch die Staudämme allein könnten dort eine Millionen Hektar Primärwald verloren gehen. Und dabei wird es nicht bleiben. Wie auch in Belo Monte werden den neuen Straßen Bergbaufirmen, Viehzüchter, Desperados und die Holzmafia folgen. Es geht also nicht um grüne Energie, sondern um eine Grundsatzentscheidung: Soll die Wildnis Amazoniens erhalten bleiben—oder der Industrialisierung weichen?

http://www.vice.com/de/read/der-damm-und-die-duerre-0001065-v11n5

In Barbaras Nachrichtenüberblick (in 2011 und 2012) wurde in dem einen oder anderen Beitrag dieser Staudamm erwähnt (Arbeiterstreik, Baustopp etc.).

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