Hallo!
Ein paar Gedanken dazu.
In der europäischen Geistesentwicklung hat sich der Einzelne jedoch aus
der Bindung an die Blutsverwandtschaft zur freien, sich selbst bestimmenden
Individualität entwickelt. Darauf bauen die Bemühungen um demokratische
Gesellschaftsformen ja auf.
Das ist auch der Grund, warum wir den islamischen Einwanderern an genuiner Widerstandskraft absolut nichts entgegenzusetzen haben: Atomisierung der Gesellschaft, Vereinzelung, Entwurzelung, Verlust der Identität, was von den geblendeten Vertretern dieses Verfalls Individualisierung, Emanzipation, Freiheit usw. genannt wird. Dahinter verbirgt sich die Freiheit von überkommenen Bindungen. Es ist keine positive Freiheit für etwas, die als innerlich empfundene Pflicht erscheint und einen befähigt etwas mit jeder Faser seines Seins zu tun, sondern es ist die negative Freiheit von den Notwendigkeiten des Lebens, die jetzt als Last empfunden werden. Das führt zu sinnlosem Konsum, um die Leere zu füllen, sowie "Selbstverwirklichung", was im Grunde die Kultivierung der eigenen Macken und seelischen Krankheit ist.
Die Gemeinschaft, das Selbstbewußtsein und die Bereitschaft für die eigene Gemeinschaft und Lebensart einzutreten, ist uns abhanden gekommen.
Für die Zuwanderer aus anderen Kulturkreisen, die noch mehr in sich selbst gegründet sind, kann dieses Modell des Fortschritts, das eigentlich ein Fortschreiten von sich selbst ist, keine Anziehungskraft entwickeln. Sie fühlen sich gewiß stärker, wittern unsere Schwäche und beginnen uns instinktiv zu verachten, sobald sie die Zustände hier erleben.
Der Islam, der ebenfalls völlige Unterwerfung unter Allahs Wille und
Gesetz verlangt, sowie die Bindung an die Blutsgemeinschaft stehen daher
der europäischen Kultur völlig entgegengesetzt, um nicht zu sagen
feindlich gegenüber. Muslime, die Ihre Kultur und Religion ernst nehmen,
können sich hier nur von der in ihren Augen gottlosen individualistischen
Demokratie fernhalten und sich in Parallelgesellschaften absondern.
Was uns durch die Begriffswahl "Unterwerfung" wie Zwang und religiöse Versklavung erscheint, ist für diese Menschen die Verwirklichung ihres Lebenssinnes. Das Aufgehen im "Consensus" der Rechtgläubigen entspricht ihrer Wesensart. Mit Individualismus, der auch nur ein (wenn auch krankhafter) Auswuchs des faustischen Wesens ist, das sich als Ich mit eigenem Willen empfindet, können die gar nichts anfangen. Es steht ihnen tatsächlich diametral entgegen und würde von ihnen wohl erst Recht als Sturz in den Abgrund empfunden werden, so leben zu müssen.
(Demokratie ist übrigens nicht nur in ihren Augen, sondern generell gottlos.)
Auch wenn wir besagte verlorene Bindungen noch hätten, wenn wir einer traditionellen Gesellschaftsform näher wären, wären Menschen aus dem nahöstlichen Kulturkreis nicht integrierbar. Die Verschiedenheit liegt tiefer als auf der Ebene sozialer Organisation. Es liegen hier gänzlich verschiedene Seelenwelten vor, Arten die Schöpfung zu erleben und zu empfinden, so daß es unmöglich ist, einander wirklich zu verstehen. Jeder Kontakt zwischen Kulturen ist ein systematisches, gegenseitiges Mißverstehen, auch wenn man von den anderen "geprägte Form", z. B. religiöse, philosophische Schriften, architektonische Formen, wissenschaftliche Erkenntnisse übernimmt, um damit das Eigene auszudrücken.
Auf die Gefahr hin, daß ich mich ermüdend zu wiederholen beginne: Spengler lesen! All diese Fragen, die jetzt so drängend sind, wurden vor bald 100 Jahren erschöpfend geklärt. Allerdings wurde die Antwort als Folge der kulturellen Demenz vergessen oder wird nicht mehr begriffen und der heutige Europäer steht völlig fassungslos und ohne Verständnis den waltenden Prozessen gegenüber, wie er auch sich selbst und seine Geschichte nicht mehr versteht.
Wo soll das bei der anschwellenden Zahl der Muslime hinführen?
Mord und Totschlag, in Anlehnung an Helmut Schmidt.
Noch eine Idee:
Im Gegensatz zur Ideologie des Multikulturalismus dürfte der Kontakt und die durchgeführte Vermischung der Kulturen in einem Vielvölkerstaat nicht zu gegenseitiger Akzeptanz, Annäherung und letztlich Angleichung führen, sondern vielmehr zur Polarisation und Konfrontation, weil man sich selbst, die eigene Art und Kultur durch den erlebten Gegensatz zu den Anderen klarer empfindet. Darin könnte für uns, trotz aller Tragik, eine Art Heilmittel stecken. Die Massenzuwanderung wirkt vielleicht wie eine Impfung, bei der dem Organismus bekanntlich Fremdkörper zugeführt werden, auf daß er Antikörper entwickle und seine Abwehrkräfte stärke. Dies könnte durch den fortgesetzten ökonomischen Niedergang verschärft werden, wenn schließlich verschiedene Gruppen um die verbleibenden Ressourcen streiten.
Gruß
Taurec
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„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“
Weltenwende