Das ist ironisch gemeint, oder?
Paul Watzlawick beschreibt einmal, ich glaube in "Anleitung zum
Unglücklichsein", dass Krieg und ständige Lebensgefahr zum Verschwinden
von allerlei psychischen Erkrankungen führen, und dass Depressionen und
Angststörungen nachlassen, wenn pro Nacht 5mal Bombenalarm ist.
Was ist mit all den älteren Menschen, die den zweiten Weltkrieg als Kinder erlebt haben und die erst nach Jahrzehnten sich überwinden konnten, über ihre Erlebnisse zu sprechen, selbst wenn es "nur" Bombennächte im Keller waren?
Die rasteten aus, wenn Kinder beim Spielen mit dem Fußball gegen eine ihrer Wohnungswände von außen donnerten und der oder die Betreffende sich wieder im Bombenkeller mit all den dazugehörigen Ängsten wähnte.
Total witzige Geschichten können und vor allem konnten wahrscheinlich auch die vielen Kriegswaisen erzählen (z.B. die Wolfskinder) oder die Betroffenen, die als Kinder bei der Flucht vor der Ostfront von ihren Familien getrennt wurden.
Kriegserlebnisse sind super für die Psyche, wirklich?
Könnte es nicht eher sein, dass dieser Watzlawick das eine oder andere unverarbeitete Kindheitstrauma mit sich rumschleppt?
Gewalt in der Kindheit ohne je die Möglichkeit Liebe oder Zuwendung zu erfahren, führt meiner Meinung nach zu Mördern, Räubern, Sexualstraftätern und Massenmördern oder Massenumweltzerstörern.