Ein interessanter Film, aber was tun?
...den ich sehr stark und aussagekräftig finde und der für mich viel zu
wenig bewertet wurde. Es ist für uns sicher nichts Neues, aber ein guter
Aufrüttler für "Schlafschafe", also all diejenigen, die sich bislang noch
nicht "enttäuscht" haben.
Danke für den Link, den ich gerne weiter verbreite.
Aber die Frage, die dann unweigerlich kommt, stelle ich auch gleich hier:
Was tun?
Der Film ruft auf zu:
Das System ersetzen
Die Früchte unserer Produktivität zurückfordern
Unseren Wohlstand teilen
Wir müssen zusammenkommen.
-Das System ersetzen
In den Knast, Irrenanstalt als Systemfeind, Staatsfeind?
Die Früchte unserer Produktivität zurückfordern
Ich fahre gleich zur Arbeit. Wenn ich heute abend fertig bin, habe ich 100 Euro verdient und mein Chef 150 durch meine Arbeit. Ich werde ihn auffordern, mir 200 zu geben.
Unseren Wohlstand teilen
Null geteilt durch zwei ergibt null.
Wir müssen zusammenkommen.
Kein Problem. Und dann?
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Was tun? Konkret?
Eine Partei gründen?
Sich dem System verweigern und runterschalten, wie es hier so oft erwähnt wird? Was sage ich dann Vermieter, E-Werk, Wasserwerk, usw. wenn sie an die Tür klopfen wegen Geld?
Was sage ich meiner Familie? Kein Urlaub, kein Auto, keine Pizzeria usw.?
Aufrufe gibt es viele. Wenn auch der Film gut gemacht ist, resultiert er in nichts. Ich gehe jetzt auf die Arbeit, und wünsche euch auch einen angenehmen Arbeitstag. Wenn jemand Konsequenzen aus dem Film gezogen hat, bitte hier berichten.