ARD - Wissen Ernährung: Eier, Vegan, Weizen, Milch und "OHNE..." - Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse

Vatapitta @, Montag, 08.06.2015, 02:49 vor 3874 Tagen 5350 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 08.06.2015, 03:04

Moin moin,

am 06.06. gab es bei der ARD einen n. m. E. sehenswerten Beitrag (30 Minuten) zu
unserer Ernährung. Die Themen der Sendung findet ihr in der Überschrift dieses
Artikels. Die einzelnen Beiträge sind ca. 6 Minuten lang, informativ und
undogmatisch.

Ich verlinke meine übrigen Beiträge zu dem Thema -
Biofilm + Balaststoffe und Leschs Kosmos - Das Mikrobiom
- und füge noch einige interessante Links an:

1) Reizdarm-Behandlung durch Ayurveda - Dr. med. Kartes-Rohwer, Ärztin - Habichtswald-Klinik AYURVEDA

2) Reizdarmsyndrom - Dr. med. Volker Schmiedel, Habichtswaldklinik

3) Blähungen - Diagnostik - s. o.

4) Bauchspeicheldrüsenschwäche - s.o.

5) Bitterstoffe: unterschätze Verdauungshelfer - Hans Jörg Müllenmeister


Der süß-sauer-salzige Grundgeschmack vieler Nahrungsmittel bringt beim Essen
leicht ein Lächeln in unser Gesicht. Süße, saure und salzige Speisen wirken
überwiegend anabolisch, also gewebeaufbauend - entwicklungsgeschichtlich gut
für unser Überleben. Deshalb werden sehr viele Produkte entsprechend gewürzt.

Bittere, herbe (zusammenziehende) und scharfe Nahrungsmittel wirken
überwiegend katabol, also gewebeabbauend. Auch diese Geschmacksqualitäten
werden in jeweils passender Menge von allen Menschen benötigt. Wenn unser
Essen viele unterschiedliche Geschmacksqualitäten hat (süss, bitter, sauer,
herb, scharf und salzig), ist es erstaunlich, mit wie wenig Menge man lange
satt ist und wie gut man sich dabei fühlt. Innerhalb kurzer Zeit (je nach Typ
und Schwere einer Erkrankung) ändern sich die Blutwerte deutlich.

Die meisten Nahrungsmittel haben mehrere Geschmacksqualitäten. Wenn wir in
Ruhe essen, können wir spüren, was gut für uns ist und auch, was wir eventuell
weniger gut vertragen.

Beispiel: Du isst Käse. Der salzige Geschmack zaubert Dir zunächst ein
Lächeln ins Gesicht. - Im Magen angekommen und einige Zeit nach dem Beginn
des Verdauungsprozesses empfindest Du einen leichten Ekel. Dann kann es sein,
dass Du Milcheiweiß in der aufgenommenen Menge nicht gut verträgst. - Solche
Zeichen unseres Körpers werden in einem hektischen Alltag leicht übersehen.


Die Küche ist die Apotheke!
Für unterschiedliche Typen, Lebensphasen und Jahreszeiten bedarf es
unterschiedlicher Ernährung.


VG Vatapitta

--
Chronisch sind die Schmerzen dann, wenn der Doktor sie nicht heilen kann. http://www.liebscher-bracht.com/

Interessanntes Interview mit Dr. Ulrich Mohr

Zebulon @, München, Montag, 08.06.2015, 06:50 vor 3874 Tagen @ Vatapitta 3894 Views

Hallo Vatapitta,

Im Interview mit Michael Vogt schildert Ulrich Mohr einige Aspekte aus ganzheitlicher medizinischer Sicht.

"Warum die Ernährungslehren irren und sämtliche Empfehlungen scheitern müssen"

Dr. med. Ulrich Mohr beschäftigt sich ebenfalls seit vielen Jahren mit unserer Ernährung und ist wenig verwundert über das Scheitern der Ernährungslehren, da die gewählten Ansätze einer besseren und gesünderen Ernährung bereits grundsätzlich falsch sind. So assoziieren wir Dinge wie Kalorienzählen, Ernährungspyramiden oder bestimmte Inhaltsstoffe von Nahrungsmitteln mit einer gesunden Ernährung. Dabei gibt es ein völlig anderes und grundsätzliches Problem bei unserer Ernährung.

Hier geht´s lang:

http://quer-denken.tv/index.php/mfv-tv/1459-warum-die-ernaehrungslehren-irren-und-saemt...

Beste Grüße
Zebulon

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