Putin aus der Ferne: "Ihr werdet mit der Ukraine nicht glücklich werden"

Bernadette_Lauert, Sonntag, 07.06.2015, 10:36 (vor 3875 Tagen)4910 Views

Der "verbrecherische" Krim-Annektierer (Deutung: USA, NATO, Merkel), den die 300-Millionen-Euro-Elmau-Partygesellschaft ausgeladen hat, hat eine Botschaft an die US-Vasallen: In einem Interview analysiert der Ausgestoßene die EU-Intervention in der Ukraine und prognostiziert, dass die EU keine Freude mit der Ukraine haben werde.
Das Interview zwischen dem italienischen Journalisten Luciano Fontana und dem russischen Staatsoberhaupt steht auf Englisch auf einer Kreml-Site zum Abruf bereit: http://en.kremlin.ru/events/president/news/49629

Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten (nur echt mit Deppenleerzeichen) wissen zwar nicht so recht, wie das mit dem deutschen Binde-S in Eigennamen funktioniert, liefern aber aus meiner Sicht Journalismus, der ganz oft "ganz Okay" ist.

In folgendem Artikel analysieren und übersetzen die DWN Putins Butschaft an die EU: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/06/07/putin-an-die-eu-ihr-werdet-mit-de...

Hier ein paar Zitate, die verdeutlichen, was Putin zu sagen hat:

Putin erklärt laut DWN "sehr nüchtern und ohne jede ideologische Aufgeregtheit, warum die EU mit der Assoziierung der Ukraine einen Fehler gemacht hat".
"Die Ukraine habe, so Putin, vor allem traditionelle wirtschaftliche Beziehungen zu Russland. Diese Beziehungen sind viel stärker als jene zur EU. Weil wirtschaftliche Beziehungen ein Geben und Nehmen sind, hätte es sich empfohlen, in der Endphase der Verhandlungen über ein Assoziierungsabkommen mit der Ukraine auch Russland einzubeziehen.", schreibt die DWN.
Auch eine Untersuchung für das Kanzleramt zeige laut DWN, dass "Das ganze Ukraine-Abenteuer ist also für Deutschland und die EU zu einem Bumerang geworden: Statt neuer Märkte sehen sich die EU-Politiker einem neuen, gewaltigen Fass ohne Boden gegenüber."

Der DWN-Artikel und das Original-Interview sind wirklich lesenswert. Wort für Wort.

Währenddessen geht in der Ukraine der Wahnsinn weiter. Die Zivilbevölkerung in Donezk ist weiterhin unter Beschuss: https://www.youtube.com/watch?v=5G6H0dod9YQ

Das ukrainische Militär will diese "Antiterror-Operation" (Neusprech) noch ausbauen und bringt offenbar gerade ballistische Raketen in Stellung, die im Minsker Abkommen verboten sind... (Quelle)

Der russische Bär soll also weiterhin gereizt werden.
Während die Bürger im Westen weiterhin nach Strich und Faden belogen werden.

Und die USA vertuschen bewusst die Waffenstillstandsbrüche, wie aus vom Hackerkollektiv CyberBerkut geleakten Email-Verkehr hervorgeht.
Es geht darin um Satellitenbilder, die die zahlreiche Waffenstillstandsbrüche seitens der Junta dokumentieren. Die US-Botschaft gibt in den Mails Empfehlungen, wie man gegenüber der OSZE diese Bilder rechtfertigen oder als Fälschungen darstellen könnte. (Quelle)

Dem Westen scheinen Tausende ermordete Zivilisten Im Donbass egal zu sein.

[image]

Mainstream-Presse und Politikdarsteller stecken tief im A*sch des Hegemons, klatschen an den richtigen Stellen, schauen an den richtigen Stellen weg, lassen den Bruch EU-Russland zu, nehmen Sanktionen hin, während der Hegemon gerne mit Exportsteigerungen nach Russland einspringt.

Der Michel wird abgelenkt und soll sich mit Pleitegriechen oder Ausländerströmen mental abarbeiten.

Doch das Lügenkartenhaus bricht gerade ein.

Gruß, Bernadette


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