Das GelbeWerbeForum
Und niemand, nicht einmal der Chef kann etwas dagegen unternehmen. Deshalb sollten wir ihm helfen.
Wenn wir uns dann gegenseitig die Köpfe einschlagen, dann haben "die" ihr
Ziel erreicht, das muß uns bewußt sein. Dann gehts in die nächste Runde
von Teile und Herrsche. Aus These und Antithese wird dann Synthese: es wird
uns eine "Lösung" angeboten werden ... die sich aber alsbald als
nachteilig für uns rausstellen wird ...
Mit anderen Worten?: Nicht auf die derzeitige Werbeflut ernstgemeinter spalterischer Versuche einer Inanspruchnahmen eures Verstandes für politisch blinden Aktivismus eingehen. Auf solchen Kriegsplätzen wird nichts gewonnen. Die jüngsten Hinweise, dass bereits auf EU-Ebene jegliche demokratische Entfaltungsmöglichkeit vernichtet wurde, dass nunmehr alles an den Fäden national unkontrolierbarer Finanznotlagen hängt, war wichtiger denn je. Die nationale Politik, wie sie waltet und durch uns (farblich kategorisiert und skandaliert) verwaltet wird, sie bietet keine Lösungsmöglichkeiten. Ihr, und das ist das eigentlich Problem, auf welches Licht geworfen werden sollte, fehlt jegliche Finanzierbarkeit. Ein Kampf gegen diese Verwaltung bietet einen Ausweg. Denn was uns niemand verrät, ist , dass die Alternativen einen Finanzierungsbedarf entwicklen, der als offene Wunde zur sofortigen Einverleibung von noch rücksichtsloseren Machtstrukturen sorgen wird. Die Verpflechtungen, das hatte ich schon bei der AfD damals erklärt, gehen weit über das hinaus, was man sich im kleingeistigen Kampf der Parteien, im Kampf der Parteien, auszumalen bereit ist.
Deshalb gilt: Abstands wahren, Hinterfragungen und Kritiken ausformulieren und solchen Spiegelfechtereien, die den Ergründungen systematischer Ursachen des zunehmenden Drucks, die den politisch nicht zu verantwortenden Abläufen im Wege stehen, die uns alle nur auf farblich angemalte Ventile blicken lassen, zu begegnen. Wohl bedachte und argumentativ bis ins letzte Detail hinterfragende Worte werden nun kostbarer denn je, um den Werbefachleute zu begegnen. In Ruhe überprüfen und derweil seine Skepsis einfliessen lassen, so anziehend der Aufruf auch wirken mag.
Der aufkeimende Hass und die darauf erbaute Verunsicherung werden ansonsten unsere Familien, unsere Beziehungen, unsere Kinder und am Ende, fassungslos, auch uns selbst in einem Kampf hineinziehen, den wir bis zum Todesurteil glauben werden, bekämpft zu haben. Mit den Nächsten fängt es an, der Zeitopferung und Veränderung unseres Denkens wegen.
Höret höret: Deinen Geist schützen du sollst
Wir alle hier wissen, dass die kochende Wut, welche dieses Forum in letzter Zeit (qualitativ deutlich wirkend) heimsucht, keine Lösungen für eine Überwinterung dessen, was finanziell (staatlich bis in private Haushaltslagen) unausweichlich auf uns zurollt, anbieten will. Stattdessen wird die Sicht bis auf wenige Meter beschränkt, wird der Verstand gefangen genommen und verlieren wir den Überblick über das System und seinen Platz in diesem, um die Machtübernahmen ohne menschliche Verluste (Papa, ich mach da jetzt mit!) zu überstehen. Alles blinkt, alles will mitgenommen werden, alles stellt nun ein Problem dar. Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.
Nehmen wir uns deshalb in dieser Zeit bitte alle ernst und begegnen diesem Wahn, statt uns hier demnächst von irgendwelchen Neulingen durch kranke Ideologien und dem plötzlich sich entkleidenden Faschismus anwerben zu lassen. Es reicht schon, dass wir hier durch das Überangebot an Antworten so sehr emotionalisiert sind, dass wir anderen Menschen den Tod wünschen wollen.
Ich mach jetzt erst einmal eine etwas längere Pause von der Werbepause. Wenn es schon nicht mit roten Karten funktioniert, dann doch sicher mit einem Flugticket nach Japan.
Schönen Sommer!
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Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.