Einblick in eine deutsche Stadtverwaltung: "Ja gut, dann bin ich eben ein Nazi!"

modesto, Samstag, 06.06.2015, 06:56 vor 3876 Tagen 28846 Views

bearbeitet von modesto, Samstag, 06.06.2015, 07:03

Guten Morgen allen Foristen,

zur Zeit weile ich, da eine OP ansteht, in Deutschland.

Und hatte die Tage ein sehr interessantes Gespräch mit einem in der Hierarchie mittig angesiedelten Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Da hier auch der "Genosse mitliest", nenne ich weder die Stadt noch die Abteilung, aber soviel: über eine halbe Million Einwohner und es ging um Grund und Boden.

Nach dem Pflichtteil kam die Kür. Und die hat mich aus den Latschen gekippt. Auf das Stichwort "Zuzug" platzte dem Mitarbeiter der Kragen und es kamen (sinngemäß) folgende Aussagen:

Wir leben wieder in der DDR und schlimmer, was die Doktrin betrifft. Die angeblich freiwillige Teilnahme an Gegendemos zur PEGIDA sind wie früher die verordneten Jubelparaden zum Geburtstag der DDR, zu Honeckers Geburtstag, zum 1. Mai. Wehe Du gehst nicht - dann hast Du Besuch.

Die Hälfte ca. der städtischen Mitarbeiter hat die Nase gestrichen voll, viele machen das Spiel nicht mehr mit und legen nach und nach den Maulkorb ab.

Die Bürger kommen und fragen, warum sie bestimmte Gesetze einhalten sollen, wenn es die Zuzügler aus Afrika und Osteuropa nicht müssen. Sie fragen, warum beim Facharzt der vollpigmentierte Zuzügler mit übersetzender Begleitung ohne Wartezeit und Termin drankommt, während sie selber monatelang auf einen Termin warten und dann stundenlang sitzen.

Aufgebrachte Bürger kommen und fragen, warum sie einen Haufen Bürokratie erledigen müssen für Hilfsmittel wie einen neuen Rollstuhl, während die Zuzügler sofort alles bekommen, von der Krankenkasse bezahlt, die Bürger abdrückt, der dann aber leer ausgeht, weils der alte Rolli nach X Reparaturen noch irgendwie tut.

Bürger kommen aufgeregt und zornig, weil sie sich hoch verschuldet haben für ein Haus, welches nun als Gegenüber wilde Horden sich schlecht benehmender Zuzügler hat und, abgesehen vom Verlust der Wohnqualität, auch noch enorm an Wert einbüßt. usw..

Der Mitarbeiter erzählte von Gesprächen mit dem Vorgesetzten, der ihn und andere als Rassisten und Nazi betitelte, weil sie bei dem Thema die Linie vertraten, dass zuerst geschaut werden müsste, dass man die versorgt, die in der eigenen Bevölkerung notleidend sind. Und denen das gibt, was ihnen zusteht, denn sie würden es mit ihren Steuern und Sozialabgaben bezahlen.
Und er und Kollgen würden inzwischen mit einem "OK, dann bin ich eben Nazi.." reagieren.
Die Wut der kommunalen Mitarbeiter sei groß, die Stadt mit dem ständigen Zustrom völlig überfordert, wichtige Aufgaben für die Bürger blieben liegen, alles drehe sich nur noch um Willkommenskultur und was man noch so Nettes tun könne für die Zuzügler.
Interessanterweise kam dann die Ansicht, dass man in Afrika wieder Kolonien errichten solle wie früher, dann würde dort vor Ort Arbeit für die Leute entstehen, auch für Deutsche, es würde dort mal was funktionieren und wir hätten auch was von dem Geld, welches wir ausgeben für deren Bevölkerung.

Zum Thema dezentrale Unterbringung, die überall praktiziert wird:
Da brachte er das Beispiel, dass z.B. in anderen Großstädten dieser Welt jede ethnische Gruppe ihr Viertel hat und unter sich lebt. Sei es Chinatown, in dem dann die Weißen gern essen gehen und mit Einkaufsbummeln für Konsum sorgen, sei es in Jerusalem die Teilung in christliche, arabische und jüdische Wohnviertel. Da hatte er als Vielgereister einige Beispiele.

Bei uns jedoch würde man absichtlich die vorwiegend muslimischen Zuzügler aus Schwarzafrika und die rumänischen Clans direkt in deutsche Wohnviertel setzen, was keinen glücklich macht und das Viertel sofort auf den Kopf stellt, sei es durch ansteigende Einbruchszahlen, aggressive Bettelei, Angriffen sexueller Art auf die weibliche Bevölkerung als auch durch die Entleerung der Parks und Spielplätze, welche von Deutschen nicht mehr besucht werden, sondern langsam vermüllen, weil durch andere Gruppen besetzt.

Die Bürger würden tagtäglich mit Beschwerden dieser Art in der Stadtverwaltung aufschlagen - und doch jedes Mal ohne Antwort nach hause gehen, nachdem sie ihre Wut bei Mitarbeitern abgeladen haben, die wie gesagt zur Hälfte genauso denken, dies auch selber erleben.

Die andere Hälfte, so meinte er, hält einfach den Mund aus Angst um den Job oder die Beförderung. Es sei nicht klar, wieviele von denen nicht auch so denken.

Hier gab er mir einen Videotipp, der in der Stadtverwaltung die Runde macht, zu Zuständen in Süditalien, zum Glück auf der anderen Seite - Anarchie pur auf den Straßen:
https://www.youtube.com/watch?v=dWL2a82Qjng&feature=youtu.be


Auf der anderen Seite berichtete er von Bürgern und Mitarbeitern, die meinten, dass es früher in der DDR auch Vietnamesen und Kubaner etc. gegeben hätte, die hätten sich integriert und alles wäre ruhig verlaufen. Also würde das mit Afrika und Rumänien doch irgendwann auch besser laufen, man müsse nur Geduld haben und den Menschen alles geben was sie brauchen. Dann wären sie auch friedlich.

Als nächter Punkt des Gesprächs kam die Unsicherheit der Investition. Genau damit hat seine Abteilung zu tun - kaufe ich Land und investiere?
Bürger und Kollegen wären einer Meinung: Die Zeiten sind nicht sicher, die Medien geben nur Häppchen an Informationen preis, man weiß nicht, wie man sich positionieren soll, was kommt.
Es sei sinnlos, eine Tageszeitung zu erwerben, man kaufe nur Propaganda.

Er sprach von Vielen, die selbst gut versorgt sind, aber trotzdem keine Ruhe mehr finden, weil sie überall Falschinformation wittern und einen "Plan" dahinter, was man mit uns vorhat. Keiner weiß mehr, was los ist und sogar die allernächste Zukunft sei unsicher, es könne sich von Heute auf Morgen alles ändern.

...

Mich hat sehr erstaunt, dass dieses Gespräch bei offener Tür stattfand und mit recht lauter Stimme, keine Bedenken, dass jemand zuhört und ihm daraus Probleme entstehen könnten.
Er und viele Kollegen seien einfach nur unglaublich wütend über das, was in unserem Land abläuft, wie sich die Politik einen Dreck um die eigene Bevölkerung schert und wie die Stadt als Buhmann dasteht, weil die vorgegebene Richtung ist: "Alles für die Zuzüglicher, die sich nicht an Gesetze und Regeln halten müssen - und nichts für die Steuerzahler, welche sich penibel an alle Gesetze halten müssen."

Also wie man sieht - selbst in den Zentralen der Verwalter brodelt es. Vielleicht ein gutes Zeichen.

Ich wünsche Euch ein angenehmes Wochenende modesto

edit: Link vergessen

Berliner Spielplätze | Es geht heiß her

Broesler, Samstag, 06.06.2015, 10:48 vor 3876 Tagen @ modesto 9079 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 06.06.2015, 10:56

Guten Tag zusammen,

anbei zwei Einzelfälle:

04.06.2015:
"Berlin-Moabit | Massenschlägerei auf Spielplatz - 90 Polizisten im Einsatz, zwei verletzt"

"Die Auseinandersetzung hatte um 19 Uhr als gewöhnlicher Spielplatzstreit begonnen. Zwei Frauen, beide aus arabischen Großfamilien stammend, waren in Streit geraten - warum, konnte bislang nicht von der Polizei rekonstruiert werden."
Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/berlin-moabit-massenschlaegerei-auf-sp...

05.06.2015:
"Wieder Schlägerei auf Spielplatz - diesmal in Neukölln"

"Nach einem Streit zwischen Kindern sind auf einem Spielplatz in Berlin-Neukölln rund 50 Rumänen aufeinander losgegangen."
Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/streit-zwischen-grossfamilien-wieder-s...

Zum Glück werden Polizisten in Deutschland, wenn sie ihrem, der Alltagserfahrung entspringendem, Frust Luft machen, verstanden:

„Knüppel frei!“ | So brutal posten Bundespolizisten im Netz

Ist es denn noch verwunderlich, wenn immer mehr Mitbürger kein Verständnis mehr zeigen können/wollen?
Wir stehen hier in Berlin meines Erachtens kurz vorm Kippen des Gewässers. [[sauer]]

Schönes Wochenende (Fronleichnam jibbet hier nisch [[zwinker]]) und ein friedliches Ahoi,
Broesler

Nächstes Massenstreicheln in Berlin

Broesler, Mittwoch, 24.06.2015, 15:01 vor 3858 Tagen @ Broesler 3924 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 24.06.2015, 15:07

"Schlägerei vor Neuköllner Szene-Lokal"
http://www.berliner-zeitung.de/polizei/60-polizisten-im-einsatz-schlaegerei-vor-neukoel...

Laut Berliner Zeitung ist der Hintergrund der Auseinandersetzung nach Angaben der Polizei noch nicht bekannt. Alle an der Schlägerei Beteiligten machten gegenüber der Polizei kaum brauchbare Angaben. Die Schläger sollen Mitglieder zweier verfeindeter rumänischer und bulgarischer Familien sein.

Ahoi
Broesler

PS: Zweitlink: http://www.bild.de/regional/berlin/schlaegerei/wuetender-mob-attackiert-polizisten-4148...

Letzter Beitrag meinerseits diesbezüglich: "Beamte von Großfamilie bedroht"

Broesler, Donnerstag, 09.07.2015, 01:11 vor 3843 Tagen @ Broesler 3633 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 09.07.2015, 01:19

Nach einem normalen Duisburger-Verkehrsunfall wollten zwei Polizisten ihrem Dienst nachgehen und den Sachverhalt aufnehmen, bis sie plötzlich von zwei Passanten in ein Gespräch verwickelt wurden:

"Als die Beamten das Duo kontrollieren wollen, werden sie in wenigen Minuten von fast 100 Menschen umringt, 15 Männer drohen und schlagen sogar zu. Als die Polizistin am Boden liegt, zieht ihr Kollege die Pistole.

Erst als Verstärkung eintrifft, können die Mitglieder einer libanesischen Großfamilie zurückgedrängt werden."
http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/polizei/im-einsatz-bedraengt-41586008.bild.html

Und wieder wird die Nationalität genannt...

Ahoi-hoi und peace-yaw,
Broesler

PS:
Achso, vergessen: "Laut GdP gibt es ähnliche Vorfälle fast wöchentlich auch in Essen und Dortmund."
Und die Story aus dem Columbiabad lassen wir einfach mal aussen vor.

"Tag X" steht vor der Tür!

Friedrich @, Samstag, 06.06.2015, 13:55 vor 3876 Tagen @ modesto 8260 Views

Danke modesto, schöner Erfahrungsbericht. Das ist ein weiterer Hinweis darauf, dass der "Tag X" nahe ist ...

Wenn wir uns dann gegenseitig die Köpfe einschlagen, dann haben "die" ihr Ziel erreicht, das muß uns bewußt sein. Dann gehts in die nächste Runde von Teile und Herrsche. Aus These und Antithese wird dann Synthese: es wird uns eine "Lösung" angeboten werden ... die sich aber alsbald als nachteilig für uns rausstellen wird ...

Friedrich

Das GelbeWerbeForum

Ashitaka @, Samstag, 06.06.2015, 15:10 vor 3876 Tagen @ Friedrich 7851 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 06.06.2015, 15:54

Und niemand, nicht einmal der Chef kann etwas dagegen unternehmen. Deshalb sollten wir ihm helfen.

Wenn wir uns dann gegenseitig die Köpfe einschlagen, dann haben "die" ihr
Ziel erreicht, das muß uns bewußt sein. Dann gehts in die nächste Runde
von Teile und Herrsche. Aus These und Antithese wird dann Synthese: es wird
uns eine "Lösung" angeboten werden ... die sich aber alsbald als
nachteilig für uns rausstellen wird ...

Mit anderen Worten?: Nicht auf die derzeitige Werbeflut ernstgemeinter spalterischer Versuche einer Inanspruchnahmen eures Verstandes für politisch blinden Aktivismus eingehen. Auf solchen Kriegsplätzen wird nichts gewonnen. Die jüngsten Hinweise, dass bereits auf EU-Ebene jegliche demokratische Entfaltungsmöglichkeit vernichtet wurde, dass nunmehr alles an den Fäden national unkontrolierbarer Finanznotlagen hängt, war wichtiger denn je. Die nationale Politik, wie sie waltet und durch uns (farblich kategorisiert und skandaliert) verwaltet wird, sie bietet keine Lösungsmöglichkeiten. Ihr, und das ist das eigentlich Problem, auf welches Licht geworfen werden sollte, fehlt jegliche Finanzierbarkeit. Ein Kampf gegen diese Verwaltung bietet einen Ausweg. Denn was uns niemand verrät, ist , dass die Alternativen einen Finanzierungsbedarf entwicklen, der als offene Wunde zur sofortigen Einverleibung von noch rücksichtsloseren Machtstrukturen sorgen wird. Die Verpflechtungen, das hatte ich schon bei der AfD damals erklärt, gehen weit über das hinaus, was man sich im kleingeistigen Kampf der Parteien, im Kampf der Parteien, auszumalen bereit ist.

Deshalb gilt: Abstands wahren, Hinterfragungen und Kritiken ausformulieren und solchen Spiegelfechtereien, die den Ergründungen systematischer Ursachen des zunehmenden Drucks, die den politisch nicht zu verantwortenden Abläufen im Wege stehen, die uns alle nur auf farblich angemalte Ventile blicken lassen, zu begegnen. Wohl bedachte und argumentativ bis ins letzte Detail hinterfragende Worte werden nun kostbarer denn je, um den Werbefachleute zu begegnen. In Ruhe überprüfen und derweil seine Skepsis einfliessen lassen, so anziehend der Aufruf auch wirken mag.

Der aufkeimende Hass und die darauf erbaute Verunsicherung werden ansonsten unsere Familien, unsere Beziehungen, unsere Kinder und am Ende, fassungslos, auch uns selbst in einem Kampf hineinziehen, den wir bis zum Todesurteil glauben werden, bekämpft zu haben. Mit den Nächsten fängt es an, der Zeitopferung und Veränderung unseres Denkens wegen.

Höret höret: Deinen Geist schützen du sollst

Wir alle hier wissen, dass die kochende Wut, welche dieses Forum in letzter Zeit (qualitativ deutlich wirkend) heimsucht, keine Lösungen für eine Überwinterung dessen, was finanziell (staatlich bis in private Haushaltslagen) unausweichlich auf uns zurollt, anbieten will. Stattdessen wird die Sicht bis auf wenige Meter beschränkt, wird der Verstand gefangen genommen und verlieren wir den Überblick über das System und seinen Platz in diesem, um die Machtübernahmen ohne menschliche Verluste (Papa, ich mach da jetzt mit!) zu überstehen. Alles blinkt, alles will mitgenommen werden, alles stellt nun ein Problem dar. Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

Nehmen wir uns deshalb in dieser Zeit bitte alle ernst und begegnen diesem Wahn, statt uns hier demnächst von irgendwelchen Neulingen durch kranke Ideologien und dem plötzlich sich entkleidenden Faschismus anwerben zu lassen. Es reicht schon, dass wir hier durch das Überangebot an Antworten so sehr emotionalisiert sind, dass wir anderen Menschen den Tod wünschen wollen.

Ich mach jetzt erst einmal eine etwas längere Pause von der Werbepause. Wenn es schon nicht mit roten Karten funktioniert, dann doch sicher mit einem Flugticket nach Japan.

Schönen Sommer!

--
Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.

Apokalüze Nau!

Rybezahl, Samstag, 06.06.2015, 22:27 vor 3875 Tagen @ Friedrich 6315 Views

Danke modesto, schöner Erfahrungsbericht. Das ist ein weiterer Hinweis
darauf, dass der "Tag X" nahe ist ...

Wenn wir uns dann gegenseitig die Köpfe einschlagen, dann haben "die" ihr
Ziel erreicht, das muß uns bewußt sein. Dann gehts in die nächste Runde
von Teile und Herrsche. Aus These und Antithese wird dann Synthese: es wird
uns eine "Lösung" angeboten werden ... die sich aber alsbald als
nachteilig für uns rausstellen wird ...

Genau, und dann kann niemand kaufen und verkaufen ohne das Zeichen des Tieres, und dann, o Freude, fällt Babylon, die große Hure, und dann kommt Jesus.

Danke für die Info.

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Bist du etwa nicht registriert? (oT)

baisse-man @, Montag, 08.06.2015, 21:49 vor 3873 Tagen @ Rybezahl 4618 Views

- kein Text -

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