Die erste Runde haben wir gewonnen - jetzt geht es in die zweite Runde!

ebbes @, Samstag, 06.06.2015, 04:19 vor 3876 Tagen 4821 Views

Putin hat sich nicht locken lassen, nachdem sie Großstädte mit Artillerie beschossen haben und unsere Medien vaterlandsverräterisch darüber berichteten.

Wir haben uns dann, trotz massiven Medienmanipulationen, nicht auf die Russen hetzen lassen.

So schnell gibt das Imperium aber nicht auf. Sie wollen (vielleicht) einen Reset oder Moskau gefügig machen. Das System bricht evtl. zusammen (Obama hat in seiner Amtszeit die Schulden fast verdoppelt); aber wie immer natürlich nicht in den USA, sondern mit einem Krieg in Europa.

Dann noch das ungelöste Problem der Derivate.

http://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/risikofaktor-banken-die-tickende...

Sie haben so wenig Mittel, dass sie keine Kriege mehr gewinnen können, sondern nur das Land in das Chaos stürzen.

Es war schon immer geplant auf unseren Boden den 3. Weltkrieg atomar auszutragen und dann nach Schweden das Hauptquartier zu legen (deshalb wurde Palme wahrscheinlich ermordet) und wir können uns nicht wehren. Danke ihr Hur.. an Politiker.

Sie wollen jetzt evtl. aus fadenscheinigen Gründen, Raketen stationieren.

http://www.welt.de/newsticker/news2/article142044792/USA-schliessen-Stationierung-neuer...

Und die Russen sprechen von einem Schritt zum 3. Weltkrieg?

http://de.sputniknews.com/politik/20150605/302650481.html

Wehrt euch, solange es noch geht und sie das Netz nicht abschalten.

--
Jedes blinde Huhn, das an der Börse einmal erfolgreich war, denkt gleich, es sei ein Adler.

Widerstand?

Dieter, Samstag, 06.06.2015, 10:02 vor 3876 Tagen @ ebbes 3376 Views

Hallo ebbes,

wenn die Amis vertragsbrüchig werden und weitere Raketen in Europa stationieren wollen, dann wird es allerhöchste Zeit für Proteste der Massen.

Hier in NRW kenne ich nur englische Besatzungstruppen, die allerdings Hoheit über ganze Regionen innehaben.
Wie sieht das in Süddeutschland aus? Kann man die Amis durch friedliche Proteste, Sitzblokaden, Schilder im öffentlichen und privaten Bereich (go home Amis!, oder ähnlich) davon überzeugen, daß ihre Zeit hier abgelaufen ist?
Können Kummunalverwaltungen Stolpersteine den Amis in den Weg räumen, also mehr zwicken als weh tun, sei es im Baurecht oder polizeilichen Zusammenarbeit?
Wir können doch davon ausgehen, daß unsere Bundes- und Landespolitik eher derartige kriegstreiberischen Vorhaben der Amis unterstützt und von kriegsgeilen Grünen noch unterstützt werden.

Können Massenproteste der Bevölkerung dazu führen, daß unsere Politiker nicht mehr so willfähige Erfüllungsgehilfen der Amis werden?

Was gibt es für Ideen des Protestes gegen die US-Besatzungstruppen?

Gruß Dieter

Es geht viel einfacher, kultivierter, eleganter.

Weiner @, Samstag, 06.06.2015, 11:38 vor 3876 Tagen @ Dieter 3412 Views

Hallo Dieter,

auf der Webseite des Auswärtigen Amtes finden sich in Kurzfassung die wichtigsten Regelungen zum Aufenthalt fremder Truppen auf BRD-Territorium:

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/InternatRecht/Truppenstationierungsrech...

Es geht daraus hervor, dass die Aufenthaltsverträge mit einer Frist von zwei Jahren gekündigt werden können(Notenwechsel vom 25. September 1990, Bundesgesetzblatt 1990 II S. 1390 und vom 16. November 1990, Bundesgesetzblatt 1990 II S. 1696).

Selbstverständlich gibt es aktuell keine Mehrheit im Bundestag für einen solchen Schritt. Also muss man solch eine Mehrheit erst herstellen. Und nun wiederhole ich mit stoischer Ruhe und Penetranz (mein Vorbild ist hier Zarathustra) den einzigen Weg, den es zu dieser Mehrheit gibt.

A) 200 unterstützende Unterschriften pro Wahlkreis für einen (parteilosen) Direktkandidaten, 2000 unterstützende Unterschriften pro Bundesland für eine Organisation, die für jeden Wahlkreis den Zweitkandidaten benennt. B) Wahlkampf nicht im TV und auf öffentlichen Veranstaltungen, sondern privat (MLM-Konzept). C) Beim Wahlkampf kein Parteiprogramm, keine Versprechungen, sondern fertige Gesetzentwürfe vorlegen, die nach Einzug in den Bundestag sofort eingebracht und angenommen werden können.

Es sind wohl 100 Gesetzentwürfe nötig, um die Republik auf einen komplett neuen Weg zu bringen. Für diese Gesetzentwürfe gibt es nach meiner Vermutung eine klare Mehrheit in der Bevölkerung (Koalition des gesunden Menschenverstandes), selbst in den Reihen der Verwaltung (siehe den Beitrag von @modesto heute, der, etwas abgeschwächt, auch meiner aktuellen Erfahrung entspricht - nicht wenig leiden etwa bestimmte Bereich der Polizeidienste).

D) Es gibt noch einen kleinen Bonus obendrauf: wenn man nur 10% der Stimmen erreichte, dann erhält man Wahlkampfkostenerstattung.

Also bitte abwägen: Proteste, Demos, Petitionen, Briefe an Behörden, Musterprozesse, endlose Unmutsäußerungen und sinnlose Diskussionen wie am Stammtisch, ständige Sorge um die Zukunft etc. etc. etc. ... oder gemäß dem obigen Verfahren, einen politischen Neuaufbau der Macht organisieren.

MfG, Weiner

@Weiner, Fragen

Dieter, Sonntag, 07.06.2015, 12:41 vor 3875 Tagen @ Weiner 2044 Views

Hallo Weiner,
wenn ich Deinen Vorschlag richtig interpretiere, dann wäre notwendig:

1. eine Gruppe engagierter Gleichgesinnter,
2. die Gesetzesentwürfe gemäß ihrer Überzeugung ausarbeiten,
3. mit dieser Vorlage versuchen ihr sozio-politisches Netzwerk weiter auszubauen
4. und anschließend Deine Punkte A+B versuchen zu installieren. Ohne Öffentlichkeit wird das sicher nicht funktionieren.

Stolpersteine wird es an vielen Ecken geben einschl. pers. beruflicher und finanzieller Nachteile, aber auch Anerkennung und das gute Gefühl "morgens in Spiegel schauen zu können".

Die Ausarbeitungen zu Gesetzesänderungen, -abschaffungen, - vorlagen sind dabei immens wichtig, also nur von Fachleuten hinzubekommen, ansonsten haben wir das Niveau von Petitionen.

Habe ich Dich insoweit richtig verstanden?

Gruß Dieter

Wie machen es die Bienen?

Weiner @, Sonntag, 07.06.2015, 15:31 vor 3874 Tagen @ Dieter 2226 Views

Hallo Dieter,

vielen Dank! Du hast vollauf verstanden und die Dinge weiter auf den Punkt gebracht.

Natürlich sollte in jedem der 299 Wahlkreise eine Kerngruppe vorhanden sein (etwa 20 Köpfe), die alles übersieht und organisiert. Die jeweils zweihundert Unterstützer der Direktkandidaten müssen sich ebenfalls gegenseitig kennen. Zweihundet Menschen in einem Saal können bei entsprechender Bereitschaft durchaus miteinander umgehen, sich besprechen und Beschlüsse fassen - ich habe das schon erlebt. Die 200 Unterstützer müssen allerdings begreifen und umdenken, dass nicht sie vom Kandidaten geführt werden, vielmehr dass sie den Kandidaten führen - denn der ist Repräsentant der Gruppe im Bundestag, er hat ja sein MANDAT von ihnen (und weiteren Wählern). Das stößt sich im Augenblick ein bißchen mit der GG-Vorgabe "nur seinem Gewissen verpflichtet", deshalb ist hier echtes Vertrauen entscheidend. Die 200er Gruppe sollte eine wirkliche Gemeinschaft sein. Es wäre ganz gewiss nicht von Nachteil, wenn auch die 2000 Unterstützer auf Landesebene sich gegenseitig persönlich kennen würden. Sie würden das darstellen, was im Augenblick die Parteien auf Landesebene sind.

Für die Verbreitung und den Aufbau der Organisation über solche Basisgruppen hinaus schlage ich ein Vorgehen wie beim Multi-Level-Marketing vor. Wenn jeder der 200 Initiatoren lokal jeweils 10 weitere Unterstützer gewinnen kann, ist man bei 2000 pro Wahlkreis. Und wenn jeder dieser 2000 im gleichen Wahlkreis weitere 10 Unterstützer werben kann, dann ist das schon sehr "relevant für das System". Ab dem Augenblick kann man dann auch in die Öffentlichkeit gehen. Vorher wäre es nicht ratsam.

Die Ausarbeitungen zu Gesetzesänderungen, -abschaffungen, - vorlagen sind
dabei immens wichtig, also nur von Fachleuten hinzubekommen, ansonsten
haben wir das Niveau von Petitionen.

Das hast Du sehr richtig erkannt! Wie ich bereits einmal erwähnte, sind aber in vielen Bereichen solche Gesetzentwürfe längst vorhanden. Beispielsweise hat der Verein "Mehr Demokratie e.V." schon einen kompletten Entwurf für ein Abstimmungsrecht (direkte Demokratie). Fortschrittliche Juristen haben schon eine Justizverfassung ausgearbeitet. Kirchhof hat mit seiner Gruppe ein Steuerbuch entwickelt - und das sind nur drei Beispiele von Dutzenden, die beigebracht werden könnten. Selbstverständlich wird es hier weitere Fachdiskussionen geben und geben müssen. Ohne einen soliden Grundstock in diesem fachlichen Bereich, kommt man nicht in der Tat nicht vorwärts: wahre politische Autorität entwickelt sich nur in Verbindung mit Sachkenntnis. Sonst sind wir wieder am Stammtisch und bei den Petitionen (siehe unten das Bild).

Weiteres Beispiel zu Gesetzentwürfen: Ich gehe davon aus bzw. weiß, dass etwa die Polizei aus ihrer täglichen Erfahrung heraus sehr wohl Verbesserungsvorschläge hat, wie in bestimmten Bereichen der Kriminalitätsbekämpfung agiert werden sollte. Aber diese Vorschläge werden von der gegenwärtigen Verwaltung und Politik nicht aufgegriffen. Indem man nun derartige Vorschläge sucht, ihnen Aufmerksamkeit schenkt, sie respektiert, prüft, bespricht, kommuniziert usw., bündelt man nicht nur Sachkenntnis sondern erhält auch bereits die entsprechende politische Unterstützung. Es ist mein Eindruck, dass das Wissen um das, was wir in der gegenwärtigen Lage machen sollten, hier in Deutschland durchaus vorhanden ist. Die Menschen mit Sachkenntnis sind nur ungehört, frustriert und viel zu vorsichtig (ängstlich?).

Selbstverständlich ist alle Sachkenntnis relativ - das Forum hier würde beispielsweise keinen Konsens über ein neues Geldsystem erzielen können (leider!!). Aber man sollte eine gewisse Zeit ernsthaft um ein Optimum ringen, muss dann die Alternativen kommunizieren und um Unterstützung werben - und zwar im Rahmen der obigen Organisationsstruktur.

Insgesamt geht es darum, eine sehr tiefgreifende Staatsreform zu leisten, vielleicht sogar den Staat in einigen Bereichen durch anderer Formen von "Gemeinschaft" zu ersetzen. Das erfordert einen komplexen sozialen Prozess, zu dem man befähigt und bereit sein muss, und der folgende Komponenten aufweisen muss:

1) regionale, lokale Basisgruppen mit der Aufgabe, die Arbeit vor Ort zu bewältigen (Kandidatensuche und -auswahl, Kommunikation mit Fachgruppen und mit landes- bzw. bundesweiten Gliederungen, Formalitäten des Wahlprozesses sich aneignen, Suche um Untertützung von Wählern und Förderern vor Ort).

2) überregionale Fachgruppen, die um die Gesetzentwürfe sich kümmern, neue Politiken formulieren und sich über diese Themen ständig mit den Basisgruppen abstimmen.

Der aktuelle existierende Staatsaufbau ist komplett schief, morsch und korrupt. Wenn man die Dinge wirklich ändern will, muss man parallel einen neuen Staat (oder vergleichbaren Ersatz) im bestehenden Staate aufbauen, der am Wahlabend in der Lage ist, den alten zu ersetzen. Ein solcher Vorgang gehört zu den diffizilsten sozialen Prozessen, die man sich überhaupt denken kann. Das ist vergleichbar dem Umbau eines Kohledampfes in ein Passagierschiff - und zwar während der Fahrt auf hoher See. Dennoch kennt die Natur solche Vorgänge fortlaufend. Wenn eine Bienenkönigin alt wird, bemerkt es das Bienenvolk, und die Ammen ziehen bzw. füttern eine neue Königin heran. Warum können die Bienen das - und warum die Menschen scheinbar nicht?

Das fragt sich, mit sonntäglichen Grüßen an das Foum,
Weiner

[image]

Säue und Netzperlen

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Samstag, 06.06.2015, 11:50 vor 3876 Tagen @ ebbes 2998 Views

Wehrt euch, solange es noch geht und sie das Netz nicht abschalten.

Hallo ebbes,

hast Du da, wenn Du uns/mich schon ansprichst, irgendwelche Vorschläge, die das Ziel erreichen ohne die Staatsmacht nicht noch stärker zu machen?

Gibt es im Rückblick irgendwelche Strategien, die in den letzten 50 Jahren diesbezüglich erfolgreich waren?

Immerhin schreibst Du ja: "solange es noch geht" - also, was geht?

Oder ist Dein Aufruf nur der Ausdruck Deiner Ohnmacht, gepaart mit dem Wunsch andere mögen sich auch empören, damit man gemeinsam die Emotionen erleben kann?

Und das Netz? Sie werden sonstwas tun, aber nie das Netz abschalten. Es geht doch von Tag zu Tag weniger Gefahr vom Netz aus. Die Empörungen werden im Schneeballeffekt im Netz explosiv vervielfältigt - und? - damit hat's sich dann auch schon, denn schon am Nachmittag kann man eine neue Empörungssau durchs Internetzdorf treiben. Schau mal in dieses und in andere Foren. Die Hobby- oder Berufsempörer (hier im Gelben besonders herausragend auch eine -empörerin) verbreiten bereits vor Ablauf von 30 Minuten weitere neue 'Netzperlen' - oder sind es genau betrachtet doch Krokodilstränen?. Brauchst nicht mal bis zum Nachmittag warten.

Ich werde mich nicht wehren und werde auch den Hobby- oder Berufsempörern aus dem Weg gehen.

Danke und Gruß
Hinterbänkler

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

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Wandere aus, solange es noch geht.