Positionen #1: Krieg oder Frieden in Europa - Wer bestimmt auf dem Kontinent?

nemo, Mittwoch, 03.06.2015, 18:48 vor 3878 Tagen 6473 Views

bearbeitet von nemo, Mittwoch, 03.06.2015, 18:52

Ken FM hat eine Gesprächsrunde auf die Beine gestellt. Respekt.

„Krieg oder Frieden in Europa - Wer bestimmt auf dem Kontinent?"
Mit dieser Frage beschäftigt sich die erste Ausgabe der KenFM-Gesprächsrunde "Positionen - Politik verstehen"

Hier die erste Ausgabe

Krieg als bewusst eingesetztes Mittel der Politik war in den letzten Jahrzehnten für und in Europa ein Tabu. Diese Zeiten endeten unmittelbar nach Mauerfall und dem Zusammenbruch der UdSSR.

Kaum war das Kräfteverhältnis beider Blöcke des Kalten Krieges Geschichte, wurde in Jugoslawien durch die USA und einzelne Staaten Europas ein völkerrechtswidriger Krieg geführt. In Deutschland war damals Rot-Grün an der Macht und öffnete so die Büchse der Pandora.

Seit rund zwei Jahren wird von Washington aus für einen bewaffneten Konflikt mit Russland "geworben". Die Ukraine dient dabei nur als Hebel, um den russischen Militärstützpunkt Sevastopol auf der Krim in NATO-Besitz zu überführen und so Russlands Handelsflotte massiv zu behindern.

Putin hat auf der Krim ähnlich gehandelt wie die NATO in Jugoslawien, nur dass keine Bomben fielen und die Bürger der Krim die Wahl hatten, zu wem sie zukünftig gehören wollen: Zur Russischen Föderation oder zum Westen unter NATO-Doktrin. Mit der Entscheidung der Mehrheit gegen die NATO sucht dieses Militärbündnis, seine Niederlage rückwirkend zu kompensieren, indem alles dafür getan wird, Krieg gegen Russland zu führen.

Mehr als 80% der Deutschen lehnen Krieg ab. Egal, gegen wenn er geführt wird. Auch wenn es um einen Waffengang gegen Russland geht, will die große Mehrheit der Deutschen dies auf gar keinen Fall.

Dennoch oder gerade deshalb trommeln die flächendeckend embeddeten Massenmedien in der BRD für militärische Aktionen gegen Russland. Sie stellen Putin als Wiedergänger Hitlers dar.

Wird Deutschland, wird Europa in einen von den USA nahegelegten Russlandfeldzug geführt, obwohl es für diesen Krieg in Deutschland und Europa nicht den Hauch einer Mehrheit gibt?

Unsere Gäste: Willy Wimmer, CDU-Urgestein, ehemaliger Vize-Präsident der OSZE/KSZE und Autor des Buches "Wiederkehr der Hasardeure"; Mathias Bröckers, TAZ-Mitbegründer und Autor des Buches "Wir sind die Guten"; Dirk Pohlmann, Dokumentarfilmer für ARTE und ZDF und Dr. Daniele Ganser; Historiker und Friedensforscher aus der Schweiz, sein bekanntestes Buch: "NATO-Geheimarmeen in Europa - Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung".

Dieser epische Stuhlkreis ist eine Netzperle!

Bernadette_Lauert, Mittwoch, 03.06.2015, 21:37 vor 3878 Tagen @ nemo 5304 Views

Danke für den Link!
Dieser epische Stuhlkreis ist eine leuchtende Netzperle!

[image]

Nach diesen 2 Stunden und 41 Minuten habe ich für heute keine Fragen mehr.
In einem Wort: Welterklärend.

Anschauen oder anhören!
Positionen #1: Krieg oder Frieden in Europa - Wer bestimmt auf dem Kontinent?
https://www.youtube.com/watch?v=hrU5i_hjDNc&feature=youtu.be (2h41m37s)

Gruß, Bernadette

Friedenskette beim Kirchentag in Stuttgart

mabraton @, Donnerstag, 04.06.2015, 12:49 vor 3878 Tagen @ nemo 3356 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 04.06.2015, 15:14

Hallo nemo!

Die Lage spitzt sich zu. Die Elite drückt auf’s Gas.

Das denke ich auch.

6.Juni - Menschenkette für den Frieden

Krieg beginnt in Stuttgart:
AFRICOM und EUCOM schließen!

Die Menschenkette für den Frieden ist die größte Friedensaktion im Rahmen des evangelischen Kirchentages 2015. Die Friedenskette führt von der Friedenskirche zum Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus quer durch die Stuttgarter Innenstadt.
http://friedenskette2015.de/

Als Kind der 80er bin ich da altmodisch. Ich halte die meisten Online-Aktionen für nahezu wirkungslos. Wenn in Stuttgart, wie damals beim Irak-Krieg, 50.000 Menschen ein Zeichen setzten wäre, das unendlich wertvoll!

Also auf geht's, Leut, bei uns scheint die Sonne und die guten Lokale im Kessel und an den grünen Hängen Stuttgarts sind allemal eine Reise wert.

Beste Grüße
mabraton

Als Kontrast zu diesen Langweilern bei KenFM

Zarathustra, Donnerstag, 04.06.2015, 14:09 vor 3878 Tagen @ nemo 3711 Views

..., diesem unsäglichen Versteher-Club (von Pohlmann vielleicht abgesehen); war KenFM mal zu Gast bei einem ganz anderen Kaliber. Jean Ziegler ist doppelt so alt wie Daniele Ganser, hat zehnmal mehr Power und rund hundertmal mehr Charisma; auch wenn er viel sozialistisch-kollektivistischen Unsinn erzählt. Aber er ist wenigstens kein Sympathisant irgendwelcher Finsterlinge aus den Geheimdiensten, egal ob aus der Nord-, Süd-, Ost- oder Westkurve heraus die Menschheit terrorisierend.

https://www.youtube.com/watch?v=snb9zdcJx60

Grüsse, Zara

Wartest Du auch noch auf Deinen persönlichen Messias?

nemo, Donnerstag, 04.06.2015, 17:06 vor 3877 Tagen @ Zarathustra 3313 Views

bearbeitet von nemo, Donnerstag, 04.06.2015, 19:10

Mit Jean Ziegler über die Weltordnung zu philosophieren ist natürlich nett.
Dadurch ändert sich im Allgemeinen jedoch gar nichts.

„Die Langweiler“ bei der Gesprächsrunde reden jedoch ganz konkret darüber, dass
wir gerade in den nächsten Krieg hinein manipuliert und gehetzt werden. Und
darüber, dass dieser Krieg jetzt im Augenblick in Europa stattfindet, während
die meisten Menschen wegsehen, weil die Tagesschau darüber nicht berichtet.
Und sie reden darüber, dass es Verantwortliche für diesen Krieg gibt. Diese
Tatsache ist für Viele jedoch noch ein Grund mehr, nicht hinzusehen.

Gruß
nemo

..., diesem unsäglichen Versteher-Club (von Pohlmann vielleicht
abgesehen); war KenFM mal zu Gast bei einem ganz anderen Kaliber. Jean
Ziegler ist doppelt so alt wie Daniele Ganser, hat zehnmal mehr Power und
rund hundertmal mehr Charisma; auch wenn er viel
sozialistisch-kollektivistischen Unsinn erzählt. Aber er ist wenigstens
kein Sympathisant irgendwelcher Finsterlinge aus den Geheimdiensten, egal
ob aus der Nord-, Süd-, Ost- oder Westkurve heraus die Menschheit
terrorisierend.

Messiasse

Zarathustra, Donnerstag, 04.06.2015, 17:46 vor 3877 Tagen @ nemo 3242 Views

Mit Jean Ziegler über die Weltordnung zu philosophieren ist natürlich
nett.
Dadurch ändert sich im Allgemeinen jedoch gar nichts.

Durch die Versteher-Fraktion noch viel weniger. Sie bashen die einen und verstehen die andern. Ganz im Gegensatz zu einem Ziegler. Der KenFM hat ihn auch wohlweislich nicht befragt zu diesem Krieg, weil er offenbar genau weiss, dass ihm kein derartiger Versteher-Unsinn zu entlocken ist, wie ihn die Fraktion der Langweiler von sich gibt.

„Die Langweiler“ bei der Gesprächsrunde reden jedoch ganz konkret
darüber, dass
wir gerade in den nächsten Krieg hinein manipuliert und gehetzt werden.
Und
darüber, dass dieser Krieg jetzt im Augenblick in Europa statt findet,
während
die meisten Menschen weg sehen weil die Tagesschau darüber nicht
berichtet.

Die Medien berichten ständig. Auch heute wieder.

Und sie reden darüber, dass es Verantwortliche für diesen Krieg gibt.

Die Medien auch.

Wenn man den Namen des offenbar am heissesten ersehnten Messias in die Suchfunktion eintippt, dann erscheinen sage und schreibe etwa 3'000 Beiträge.

Verrückte Welt, die Welt der Kollektivisten ...


Grüsse, Zara

Man verhindert einen Krieg jedenfalls nicht dadurch...

nemo, Donnerstag, 04.06.2015, 17:58 vor 3877 Tagen @ Zarathustra 3267 Views

... indem man alle anderen für zu blöd hält, die Dinge zu unterscheiden.

Und auch nicht, in dem man die Kriegsgegner zu Kollektivisten erklärt.
Vielleicht ist in diesem Fall Kollektivismus – eine kollektive Bewegung –
die einzige Möglichkeit, um weitere Kriege zu verhindern.

Gruß
nemo

'Kriegsgegner'

Zarathustra, Donnerstag, 04.06.2015, 19:00 vor 3877 Tagen @ nemo 3250 Views

... indem man alle anderen für zu blöd hält, die Dinge zu
unterscheiden.

Die Typen halten sich jedenfalls für besonders schlau. Und wir uns auch.

Und auch nicht, in dem man die Kriegsgegner zu Kollektivisten erklärt.

Ich rede nicht von den Kriegsgegnern, sondern von den Verstehern (Sympathisanten) jenes Führers, dessen Name mittlerweile in 3'000 Beiträgen hier auftaucht. Das hat nichts mit Kriegsgegnerschaft zu tun, sondern mit Führerkult.

Grüsse, Zara

Putinversteher

nemo, Donnerstag, 04.06.2015, 20:19 vor 3877 Tagen @ Zarathustra 3250 Views

bearbeitet von nemo, Donnerstag, 04.06.2015, 20:26

Ich rede nicht von den Kriegsgegnern, sondern von den Verstehern
(Sympathisanten) jenes Führers, dessen Name mittlerweile in 3'000
Beiträgen hier auftaucht. Das hat nichts mit Kriegsgegnerschaft zu tun,
sondern mit Führerkult.

Ich habe nirgendwo in der Gesprächsrunde vernommen, dass jemand Putin
als Führerfigur wahrgenommen hätte.

Wenn man aber die NATO-Politik mal etwas durchleuchtet, dann muss man
feststellen, dass Putin dagegen im Vergleich gut abschneidet.
Da nützt auch jedes Relativieren nichts. Es ist nicht Putin, der die Welt in
Geiselhaft nimmt, um überall sein korruptes System zu installieren.

Er beschränkt sich netter Weise auf sein eigenes Land. Dabei macht er
natürlich auf ganzer Linie eine bessere Figur, als der ganze Rest, der
unisono im Chor nach Krieg schreit – ja schreien muss, weil unser
wunderbarer demokratischer, kollektivistischer Zwang das so von
ihnen fordert.

Wer ist hier nun irre? Der demokratische Chor der Kriegshetzer und
Sanktions-Fetischisten oder der autonome Herrscher Russlands?

Diese Frage scheint vielen Menschen wichtiger zu sein, als die
Frage nach der Sympathie für Putin. Denn um Sympathie geht es
und ging es hier überhaupt nicht im Geringsten! Es geht um viel
mehr, nämlich um die Frage nach Krieg oder Frieden und um die
Zukunft Europas.

Das ist halt nur die Propaganda-Nummer, die mit dem Begriff
„Putinversteher“ in die Welt gesetzt wurde. Und scheinbar bist Du
darauf reingefallen.


Gruß
nemo

Also.....

Kurz_vor_Schluss @, Donnerstag, 04.06.2015, 20:31 vor 3877 Tagen @ Zarathustra 3169 Views

ich find die beide gut.
Die Fünferrunde ist recht professionell gemacht, so dass ich das auch allen - sagen wir - normalmedial eingenordeten Menschen schicken kann (die sich sonst über die laienhafte Aufmachung von Vielem im Netz echauffieren).
Dafür meinen Dank an nemo. [[top]]
Und Dein Jean Ziegler, Zara, ist schon ne Augen- oder besser Ohrenweide - in dem brennt tatsächlich ein Feuer. In Ganser und Co aber auch, nur eben anders.
Jedenfalls danke für diesen Humanisten, Zara. [[top]]
Nur.... Euer "Mein(e) Experten sind toller als Deine, ätschibätsch"-Gehabe - ist dies nun die neue Debattiergrundlage großer Geister im DGF?
Fragt sich etwas verwundert
K_v_S

--
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
Karl Valentin

Tendenziell gilt: Je repressiver nach innen, desto machtloser nach aussen

Zarathustra, Freitag, 05.06.2015, 12:15 vor 3877 Tagen @ nemo 2815 Views

bearbeitet von Zarathustra, Freitag, 05.06.2015, 12:18

Ich rede nicht von den Kriegsgegnern, sondern von den Verstehern
(Sympathisanten) jenes Führers, dessen Name mittlerweile in 3'000
Beiträgen hier auftaucht. Das hat nichts mit Kriegsgegnerschaft zu

tun,

sondern mit Führerkult.


Ich habe nirgendwo in der Gesprächsrunde vernommen, dass jemand Putin
als Führerfigur wahrgenommen hätte.

Die Sympathisanten der geliebten Führer schreiben selten, dass die Figur, mit der sie sympathisieren, eine Führerfigur in einem Führerkult sei. Das macht man nur verschämt, so à la Bröckers: „Dass ich ihn verstehe, heisst noch nicht, blablabla ...“

Wenn man aber die NATO-Politik mal etwas durchleuchtet, dann muss man
feststellen, dass Putin dagegen im Vergleich gut abschneidet.

Nein, schlecht. Die grossmannssüchtigen, regionalen Imperialisten hätten gerne auch mehr Macht und sind bekanntlich traumatisiert, wenn sie sie verlieren und die Vasallen abtrünnig werden, wie in diesem speziellen Fall in der Ostkurve. Die nach innen repressivsten Staaten haben nach aussen weniger Macht als nach innen liberalere Mächte. Die repressivsten wie Nordkorea demzufolge gar keine. Aber mit der schleichenden Sowjetisierung des Westens nivelliert sich dies vielleicht bald, und Westler migrieren dannzumal überwiegend ins Postsowjetreich, statt umgekehrt. Aber seit ein paar Jahren werden die Daumenschrauben der Repression auch im Postsowjetreich wieder angezogen und wenn es nach dem Gusto der dortigen Eliten geht, dann wird dies auch so bleiben: "Jede autoritäre Regierungsform ist für Russland optimal. Sie entspricht unserer Kultur und der wirtschaftlichen Realität."

Da nützt auch jedes Relativieren nichts. Es ist nicht Putin, der die Welt
in
Geiselhaft nimmt, um überall sein korruptes System zu installieren.

Ja, darüber sind die Balten nicht unglücklich. Da würde nur eine Minderheit zurückwollen.

Er beschränkt sich netter Weise auf sein eigenes Land.

Du träumst.

Dabei macht er
natürlich auf ganzer Linie eine bessere Figur, als der ganze Rest, der
unisono im Chor nach Krieg schreit – ja schreien muss, weil unser
wunderbarer demokratischer, kollektivistischer Zwang das so von
ihnen fordert.

Wer ist hier nun irre? Der demokratische Chor der Kriegshetzer und
Sanktions-Fetischisten oder der autonome Herrscher Russlands?

Die Anführer der Hyperkollektiven sind allesamt irre, anders kommst Du nicht dorthin. Daran besteht doch hoffentlich kein Zweifel. Aber Du glaubst vermutlich auch noch an das Märchen mit den Urlaubern in den Kostümen aus dem Supermarkt.

Diese Frage scheint vielen Menschen wichtiger zu sein, als die
Frage nach der Sympathie für Putin.

Viele Menschen? Habe ich etwas verpasst? Wo sind sie denn? Ausser auf dem Maidan habe ich nirgends viele Menschen gesehen in dieser Angelegenheit.


Grüsse, Zara

Wen interessiert Putin – wen interessieren die Russen?

nemo, Freitag, 05.06.2015, 12:49 vor 3877 Tagen @ Zarathustra 2901 Views

bearbeitet von nemo, Freitag, 05.06.2015, 13:03

Die Sympathisanten der geliebten Führer schreiben selten, dass die Figur,
mit der sie sympathisieren, eine Führerfigur in einem Führerkult sei. Das
macht man nur verschämt, so à la Bröckers: „Dass ich ihn verstehe,
heisst noch nicht, blablabla ...“

Wen interessiert denn Putin und wie er in seinem Land regiert? Das ist doch völlig egal.
Wen interessieren die Regierungen von Indien, der Mongolei, Peru und 120 weiteren
Ländern, solange sie keine Kriege anzetteln? Für ihre Regierungen sind die Völker selbst
zuständig.

Nein, schlecht. Die grossmannssüchtigen, regionalen Imperialisten hätten
gerne auch mehr Macht und sind bekanntlich traumatisiert, wenn sie sie
verlieren und die Vasallen abtrünnig werden, wie in diesem speziellen Fall
in der Ostkurve. Die nach innen repressivsten Staaten haben nach aussen
weniger Macht als nach innen liberalere Mächte. Die repressivsten wie
Nordkorea demzufolge gar keine. Aber mit der schleichenden Sowjetisierung
des Westens nivelliert sich dies vielleicht bald, und Westler migrieren
dannzumal überwiegend ins Postsowjetreich, statt umgekehrt. Aber seit ein
paar Jahren werden die Daumenschrauben der Repression auch im
Postsowjetreich wieder angezogen und wenn es nach dem Gusto der dortigen
Eliten geht, dann wird dies auch so bleiben: "Jede autoritäre
Regierungsform ist für Russland optimal. Sie entspricht unserer Kultur und
der wirtschaftlichen Realität."

Nochmals. Was interessieren Dich die Russen, wenn hier in der EU
– etwas subtiler und verdeckter – dieselbe Nummer läuft und zusätzlich
die Menschen via Medien auf Kriegskurs gebracht werden?

Die Anführer der Hyperkollektiven sind allesamt irre, anders kommst Du
nicht dorthin. Daran besteht doch hoffentlich kein Zweifel. Aber Du glaubst
vermutlich auch noch an das Märchen mit den Urlaubern in den Kostümen aus
dem Supermarkt.

Das Märchen kenne ich nicht.

Diese Frage scheint vielen Menschen wichtiger zu sein, als die
Frage nach der Sympathie für Putin.

Viele Menschen? Habe ich etwas verpasst? Wo sind sie denn? Ausser auf dem
Maidan habe ich nirgends viele Menschen gesehen in dieser Angelegenheit.

Damit meine ich alle Menschen, die sich auf Friedensdemos, Montagsdemonstrationen, in
den Blogs und in den Gesprächsrunden und Vorträgen gegen einen Krieg mit Russland
aussprechen. In meiner Wahrnehmung und wie man aus verschiedenen Umfragen heraus
lesen kann, ist das in Deutschland die Mehrheit.

Es geht hier nicht um Putin, sondern um die Frage der europäischen Politik.

Gruß
nemo

'Kriegsgegner'

Zarathustra, Freitag, 05.06.2015, 13:25 vor 3877 Tagen @ nemo 2844 Views

Diese Frage scheint vielen Menschen wichtiger zu sein, als die
Frage nach der Sympathie für Putin.

Viele Menschen? Habe ich etwas verpasst? Wo sind sie denn? Ausser auf

dem

Maidan habe ich nirgends viele Menschen gesehen in dieser Angelegenheit.

Damit meine ich alle Menschen, die sich auf Friedensdemos,
Montagsdemonstrationen, in
den Blogs und in den Gesprächsrunden und Vorträgen gegen einen Krieg mit
Russland
aussprechen. In meiner Wahrnehmung und wie man aus verschiedenen Umfragen
heraus
lesen kann, ist das in Deutschland die Mehrheit.

Logisch sind Kriegsgegner in der Mehrheit, weil sich kaum jemand irgendwo für Krieg ausspricht. Es gibt nur unterschiedliche Ansichten und Strategien zur Abwehr kriegerischer Aktionen.

Grüsse, Zara

Es geht auch nicht um die Ansichten von Rog Rog oder sonst wem.

nemo, Freitag, 05.06.2015, 14:12 vor 3876 Tagen @ Zarathustra 2806 Views

bearbeitet von nemo, Freitag, 05.06.2015, 14:22

Logisch sind Kriegsgegner in der Mehrheit, weil sich kaum jemand irgendwo
für Krieg ausspricht.
Es gibt nur
unterschiedliche Ansichten und Strategien zur Abwehr kriegerischer
Aktionen.


Sondern immer noch um die Tatsache, dass in der Ukraine im Moment
gerade Krieg herrscht und es trotz aller Kriegsgegner eine kleine
Elite gibt, die ihre eigenen Strategien verfolgt.

Das sollte einen nachdenklich machen. Nicht die angeblichen Verschwörungsmystiker.

Wenn die Mehrheit der Menschen aus Verschwörungsmystikern besteht,
dann muss wohl die Minderheit unter Realitätsverlust leiden. Oder vielleicht
besser unter Realitätsverweigerung.

Gruß
nemo

Um Deine Ansichten geht es genauso wenig

Zarathustra, Freitag, 05.06.2015, 14:29 vor 3876 Tagen @ nemo 2775 Views

Logisch sind Kriegsgegner in der Mehrheit, weil sich kaum jemand

irgendwo

für Krieg ausspricht.
Es gibt

nur

unterschiedliche Ansichten und Strategien zur Abwehr kriegerischer
Aktionen.[/link]

Sondern immer noch um die Tatsache, dass in der Ukraine im Moment
gerade Krieg herrscht und es trotz aller Kriegsgegner eine kleine
Elite gibt, die ihre eigenen Strategien verfolgt.

Das sollte einen nachdenklich machen. Nicht die angeblichen
Verschwörungsmystiker.

Was 'einen nachdenklich machen sollte', bestimmst aber nicht Du, sondern jeder selber.
Versteher (Sympathisanten) dieser oder jener Elite sind genauso fatal wie die Eliten.

Grüsse, Zara

Du kannst natürlich nachdenken, worüber Du willst

nemo, Freitag, 05.06.2015, 15:28 vor 3876 Tagen @ Zarathustra 2678 Views

bearbeitet von nemo, Freitag, 05.06.2015, 15:37

Was 'einen nachdenklich machen sollte', bestimmst aber nicht Du, sondern
jeder selber.
Versteher (Sympathisanten) dieser oder jener Elite sind genauso fatal wie
die Eliten.


Oder anders gesagt: Während Du darüber nachdenkst, wie schlimm
die Sympathisanten von Putin sind, bist Du dem eigentlichen Problem
nicht einmal auf der Spur.

Wenn man aber etwas gegen den Krieg unternehmen will, dann
braucht man vor allem eines: einen Standpunkt.

Dein Standpunkt taugt leider nichts, denn er geht am Problem vorbei.

Gruß
nemo

Ein neuer Anti-Mainstream zum Mainstream - Wo ist die oppositionelle Meinung?

Silberengel @, Freitag, 05.06.2015, 16:53 vor 3876 Tagen @ nemo 2687 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 05.06.2015, 17:05

Ken FM hat eine Gesprächsrunde auf die Beine gestellt. Respekt. > >

Hallo

Ein neuer Anti-Mainstream - Wo ist die oppositionelle Meinung?

Diese erste Frage in den Kommentaren war auch schon nach spätestens 15 min. meine Frage. Es wird doch hier auch kritisiert, warum die MSM nicht alternative Meinungen zulassen. Wo tut das denn Ken Jebsen? Oder habe ich etwas übersehen? IMHO eine neues Mainstreammedium, was sich zum alten MSM herausbildet, welche uns die Welt nur noch anhand von Verschwörungstheorien erklären will.

Von Suche nach objektiver Erkenntnis keine Spur.[[zwinker]]

Zudem stimmt es nicht, dass die abendlichen Talkshows im ZDF/ARD etc. nur einhellige Meinungen (contra Putin) zulassen/zugelassen haben.

Es gab bei Anne Will, Maischberger, Plassberg (Hart aber fair) etc. stets auch Gegenmeinungen, die sowohl Nato-kritisch waren als auch Putins Perspektive dargelegt haben, und durchaus auch die USA kritisiert haben.

Und Nein, Verschwörungstheoretiker ist mittlerweile ein berechtigter Begriff, weil das eine ganze (Verkaufs-)industrie ist. Da will jeder seine Meinung auch verkaufen und dafür sind alle Manipulationen recht. Es geht halt nicht NUR ganz objektiv um einen Perspektivenwechsel.

Dieser Begriff ist ja nichts aus dem Nichts gekommen.

In einer postideologischen Zeit übernehmen dann Verschwörungstheorien eine welterklärende Funktion und alles wird auch wenige Feindbilder reduziert.
Die Komplexität der heutigen Welt kann nun endlich erklärt werden und jeder legt sich seine Puzzleteile so geschickt zu einem Musterbild zusammen, dass Sie das jeweils betreffende Weltbild bestätigen.

Oft sind daran auch „esoterische" Heilserwartungen gekoppelt.

Sonnige Grüße

Opposition

Rybezahl, Freitag, 05.06.2015, 17:08 vor 3876 Tagen @ Silberengel 2664 Views

Ein neuer Anti-Mainstream - Wo ist die oppositionelle Meinung?

Diese erste Frage in den Kommentaren war auch schon nach spätestens 15
min. meine Frage. Es wird doch hier auch kritisiert, warum die MSM nicht
alternative Meinungen zulassen. Wo tut das denn Ken Jebsen? Oder habe ich
etwas übersehen? IMHO eine neues Mainstreammedium, was sich zum alten MSM
herausbildet, welche uns die Welt nur noch anhand von
Verschwörungstheorien erklären will.

Beides ist sich gegenseitig die Opposition. Warum diese Perspektive so vielen Menschen so schwierig fällt, ist mir ein echtes Rätsel.
Ich werde deshalb von beiden Seiten begiftet, noch bevor ich das klarstellen kann.

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Sehr amüsant Dein Einwand

nemo, Freitag, 05.06.2015, 17:25 vor 3876 Tagen @ Silberengel 2597 Views

bearbeitet von nemo, Freitag, 05.06.2015, 17:36

Weil Leute wie Du sich berufen fühlen, andere Theorien als Verschwörungen
und Menschen mit anderen Ansichten als Verschwörungstheoretiker zu
schubladisieren, werden bei so einer Gesprächsrunde wohl kaum die
Chefredakteure von Spiegel, Stern und Bild Platz nehmen.

Denn in dem Augenblick würden sie sich mit Verschwörungstheoretikern
an einen Tisch setzen. Genauso wie umgekehrt niemand aus dieser Runde
zu Anne Will, Frau Illgner oder Herrn Plasberg eingeladen wird, weil man
dann mit einen Verschwörungstheoretiker reden würde.

Ja, so einfach kann die Welt sein, wenn man Menschen in Kategorien
einsortiert. [[zwinker]]

Natürlich sind alle Menschen mit abweichender Meinung nicht nur
Verschwörungstheoretiker, sondern wollen auch noch Geld damit verdienen.
Was man vor allem bei Ken Jebsen erkennen kann, der praktisch alle
Sendungen mit Spenden finanziert. Was man von Redakteuren und Journalisten
der Mainstream-Medien natürlich niemals behaupten würde. Dort würden
allerdings auch nur Wenige etwas spenden. [[zwinker]]

Die Welterklärungen wirst Du weniger bei den Esoterikern finden, als viel
mehr dort, wo permanent die Welt erklärt wird. Und zwar nach dem
oben beschriebenen Schema.

Gruß
nemo

Es versucht doch jeder, sich im Meinungskrieg zu behaupten - man findet seine Identität in Meinungslagern

Silberengel @, Freitag, 05.06.2015, 17:28 vor 3876 Tagen @ Rybezahl 2561 Views

Ein neuer Anti-Mainstream - Wo ist die oppositionelle Meinung?

Diese erste Frage in den Kommentaren war auch schon nach spätestens 15
min. meine Frage. Es wird doch hier auch kritisiert, warum die MSM

nicht

alternative Meinungen zulassen. Wo tut das denn Ken Jebsen? Oder habe

ich

etwas übersehen? IMHO eine neues Mainstreammedium, was sich zum alten

MSM

herausbildet, welche uns die Welt nur noch anhand von
Verschwörungstheorien erklären will.


Beides ist sich gegenseitig die Opposition. Warum diese Perspektive so
vielen Menschen so schwierig fällt, ist mir ein echtes Rätsel.
Ich werde deshalb von beiden Seiten begiftet, noch bevor ich das
klarstellen kann.

Hallo

Es versucht doch jeder, sich im Meinungskrieg zu behaupten. Man findet seine Identität in Meinungslagern. Von konstruktivem Dialog und Erkenntnissuche keine Spur.

Also wie gesagt, bei den genannten Talkshows (Maischberger, Anne Will, Hart aber fair etc.), die natürlich auch für mich nicht das allerhöchste Niveau haben, befinden sich zumindest kontroverse Meinungen wieder.

Es es nehmen sich beide Lager nicht viel.

Sonnige Grüße

Identitätslager

nemo, Freitag, 05.06.2015, 17:34 vor 3876 Tagen @ Silberengel 2691 Views

bearbeitet von nemo, Freitag, 05.06.2015, 17:58

Es versucht doch jeder, sich im Meinungskrieg zu behaupten. Man findet
seine Identität in Meinungslagern.

Das mag für manche Menschen so sein. Andere Menschen haben eine Identität,
ohne ein Lager dafür zu brauchen. Dafür haben sie einen eigenen Kopf. [[zwinker]]

Gruß
nemo

Ist leider auch berechtigt - bitte keine Opferrolle konstruieren

Silberengel @, Freitag, 05.06.2015, 17:36 vor 3876 Tagen @ nemo 2586 Views

Weil Leute wie Du sich berufen fühlen, andere Theorien als Verschwörungen

und Menschen mit anderen Ansichten als Verschwörungstheoretiker zu
schubladisieren,

Nee,nee, so leicht kommen die nicht mehr davon. Ja ja die armen wahrheitssuchenden VTler, die nur stigmatisiert werden,
Ich lach mich kaputt [[lach]]

Ich habe ja nichts dagegen, wenn man sachlich und so objektiv wie möglich, Verschwörungen
auch investigativ untersucht. Das hat aber mittlerweile eine Eigendynamik bekommen und hat sich zum (Meinungs-)Markt entwickelt.

werden bei so einer Gesprächsrunde wohl kaum die
Chefredakteure von Spiegel, Stern und Bild Platz nehmen.


Es geht darum, einfach eine Gegenperspektive darzustellen, woraus sich dann eine Diskussion ergibt.

Denn in dem Augenblick würden sie sich mit Verschwörungstheoretikern
an einen Tisch setzen. Genauso wie umgekehrt niemand aus dieser Runde
zu Anne Will, Frau Illgner oder Herrn Plasberg eingeladen wird, weil man
dann mit einen Verschwörungstheoretiker reden würde.

Ja, so einfach kann die Welt sein, wenn man Menschen in Kategorien
einsortiert. [[zwinker]]


Das machen doch beide Seiten. Warum sollte nur Ken Jebsen hier höheren Respekt bekommen?
Er will sich auch nur verkaufen

Natürlich sind alle Menschen mit abweichender Meinung nicht nur
Verschwörungstheoretiker, sondern wollen auch noch Geld damit verdienen.
Was man vor allem bei Ken Jebsen erkennen kann, der praktisch alle
Sendungen mit Spenden finanziert.

Unwichtig, ob mit Spenden und Büchern oder per Abgaben.
Beide Seiten wolle ihre eigene Perspektive verkaufen. Perspektivwechsel ist kaum vorgesehen.[[top]]

Gruß
nemo


Sonnige und multiperspektive Grüße

Silberengel

Seltsam, sprachst Du nicht das letzte Mal von Deinen Instinkten? :-)

Silberengel @, Freitag, 05.06.2015, 17:41 vor 3876 Tagen @ nemo 2627 Views

Es versucht doch jeder, sich im Meinungskrieg zu behaupten. Man findet
seine Identität in Meinungslagern.


Das mag für manche Menschen so sein. Andere Menschen haben eine
Identität
ohne ein Lager dafür zu brauchen. Dafür haben sie einen eigenen Kopf.
[[zwinker]]

Gruß
nemo

Seltsam, sprachst Du nicht das letzte Mal von Deinen Instinkten, auf denen Du vertraust? [[zwinker]] Jetzt darf dann doch auch der Kopf (= Vernunft/RationalitätWissenschaft) dazukommen?

Und wie kommst Du darauf, dass DU eine eigene Identität hast unabhängig von „Lagern"?


Sonnige Grüße

Kontroverse Meinungen

Rybezahl, Freitag, 05.06.2015, 17:47 vor 3876 Tagen @ Silberengel 2627 Views

Also wie gesagt, bei den genannten Talkshows (Maischberger, Anne Will,
Hart aber fair etc.), die natürlich auch für mich nicht das allerhöchste
Niveau haben, befinden sich zumindest kontroverse Meinungen wieder.

Ach. Wo denn konkret?

Es es nehmen sich beide Lager nicht viel.

Das kann sein. Bei KenFM sitzt halt keiner, der bei Will sitzt und umgekehrt.

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Über das Lagerdenken hinaus...

nemo, Freitag, 05.06.2015, 17:53 vor 3876 Tagen @ Silberengel 2543 Views

Seltsam, sprachst Du nicht das letzte Mal von Deinen Instinkten, auf denen
Du vertraust? [[zwinker]] Jetzt darf dann doch auch der Kopf (=
Vernunft/RationalitätWissenschaft) dazukommen?

Und wie kommst Du darauf, dass DU eine eigene Identität hast unabhängig
von „Lagern"?


Warum sollte jemand eine Identität nicht unabhängig von Lagern haben
können? Weil Du dir nichts anderes vorstellen kannst?
Dort beginnt Intelligenz. Aber Lagerdenken ist natürlich viel bequemer
und so schön übersichtlich.

Jedenfalls habe ich schon kapiert, dass Du aus einem Lager kommst.[[zwinker]]

Gruß
nemo

Opferrollen

nemo, Freitag, 05.06.2015, 18:02 vor 3876 Tagen @ Silberengel 2636 Views

Ist leider auch berechtigt - bitte keine Opferrolle konstruieren

Nee, nee, so leicht kommen die nicht mehr davon. Ja, ja, die armen wahrheitssuchenden VTler, die nur stigmatisiert werden, Ich lach mich kaputt.

Also die. Das ist wieder sehr lustig, was Du hier zum Besten gibst. Du bedienst selbst eine Kategorie, worin Du Menschen unterbringst und wenn sie sich gegen Kategorisierungen wehren,
dann konstruierst Du eine Opferrolle.

Arbeiten so Pädagogen allgemein? [[zwinker]]

Gruß
nemo

Kontroverse Meinungen in talkshows

Silberengel @, Freitag, 05.06.2015, 18:13 vor 3876 Tagen @ Rybezahl 2742 Views

Also wie gesagt, bei den genannten Talkshows (Maischberger, Anne Will,
Hart aber fair etc.), die natürlich auch für mich nicht das

allerhöchste

Niveau haben, befinden sich zumindest kontroverse Meinungen wieder.


Ach. Wo denn konkret?

Zum Beispiel hier:

https://www.youtube.com/watch?v=64-I2TGQJMk

ab min 37:46 oder 51:34

Oder hier, wo Krone-Schmalz dann die Runde verlässt.

http://www.fr-online.de/tv-kritik/-maischberger--was-will-putin----ard-bitte-intellekt-...

oder hier
http://www.fr-online.de/tv-kritik/-maybrit-illner--putin--nato--griechenland--gestochen...

Es werden also verschiedene Positionen dargestellt.

Die haben sich ihre Kategorien doch schon selbst geschaffen

Silberengel @, Freitag, 05.06.2015, 18:20 vor 3876 Tagen @ nemo 2558 Views

Ist leider auch berechtigt - bitte keine Opferrolle konstruieren

Nee, nee, so leicht kommen die nicht mehr davon. Ja, ja, die armen
wahrheitssuchenden VTler, die nur stigmatisiert werden, Ich lach mich
kaputt.

Also die. Das ist wieder sehr lustig, was Du hier zum Besten gibst.
Du bedienst selbst eine Kategorie, worin Du Menschen unterbringst und wenn
sie sich gegen Kategorisierungen wehren,
dann konstruierst Du eine Opferrolle.

Arbeiten so Pädagogen allgemein? [[zwinker]]

Gruß
nemo

Ich habe sie ja nicht „untergebracht", sondern aufgezeigt und habe auch konkret beschrieben, wem ich damit meine:

Mein Zitat Ich habe ja nichts dagegen, wenn man sachlich und so objektiv wie möglich, Verschwörungen auch investigativ untersucht. Das hat aber mittlerweile eine Eigendynamik bekommen und hat sich zum (Meinungs-)Markt entwickelt.


Ich habe hier also nicht alle generell pauschalisiert.

Genauso wenig, wie ich alle Muslime pauschalisiere, wie es Udo macht. Aber dennoch gibt es radikale Islamisten.

Sonnige Grüße

Sympathisanten

Zarathustra, Freitag, 05.06.2015, 22:43 vor 3876 Tagen @ nemo 2711 Views

Was 'einen nachdenklich machen sollte', bestimmst aber nicht Du, sondern
jeder selber.
Versteher (Sympathisanten) dieser oder jener Elite sind genauso fatal

wie

die Eliten.

Oder anders gesagt: Während Du darüber nachdenkst, wie schlimm
die Sympathisanten von Putin sind, bist Du dem eigentlichen Problem
nicht einmal auf der Spur.

Gut, Du liest halt nicht, was man schreibt. Schlimm sind die Sympathisanten der Psychopathen sowohl der einen wie der anderen Seite.
Und schlimm ist, wenn man die Sympathisanten dieser Psychopathen, egal welcher Seite, als Kriegsgegner hochsterilisiert. Psychopathen kommen nur hoch, wenn sie genügend Sympathisanten haben.

Wenn man aber etwas gegen den Krieg unternehmen will, dann
braucht man vor allem eines: einen Standpunkt.

Dein Standpunkt taugt leider nichts, denn er geht am Problem vorbei.

Gute Nacht

Zara

Nebelkerzen

nemo, Freitag, 05.06.2015, 23:20 vor 3876 Tagen @ Zarathustra 2641 Views

bearbeitet von nemo, Freitag, 05.06.2015, 23:23

Gut, Du liest halt nicht, was man schreibt. Schlimm sind die
Sympathisanten der Psychopathen sowohl der einen wie der anderen Seite.
Und schlimm ist, wenn man die Sympathisanten dieser Psychopathen, egal
welcher Seite, als Kriegsgegner hochsterilisiert. Psychopathen kommen nur
hoch, wenn sie genügend Sympathisanten haben.


Das stimmt so auch nicht. Keiner Einziger – nicht einer unserer westlichen Politiker, inkl. Putin –
wurde aufgrund von Sympathien gewählt. Das Volk muss die Leute wählen, die von den Parteien
ausgewählt und auf dem Wahlzettel platziert werden.

Daher spielt Sympathie auch keine Rolle. Weder in der Politik, noch in der Geo-Strategie.

Was Du Sympathie nennst ist in Wahrheit nichts anderes als die Dauerberieslung mit Hilfe
von Thing Tanks, Public Relations und der willigen Unterstützung der Medien.
Erstaunlich ist dabei, dass Putin immer noch so gut dasteht. Das heißt, er muss etwas
richtig machen.

Ich dachte wir wären in diesem Forum schon so weit, dass man diese Propaganda-Instrumente
durchschaut und als das erkennt was sie sind. Dann stellen sich diese Fragen nicht mehr.
Dann geht es nicht um Sympathien, sondern um die wichtigen Fragen, die sich nur Wenige
zu stellen wagen. Zum Beispiel die Fragen nach der Osterweiterung der NATO, dem Interesse
an russischen Rohstoffen, den Hass auf alle Nationalisten, die sich dem Gruppenzwang der
schönen neuen globalen Weltordnung verweigern und die Frage weshalb die Ukraine als
Konfllktherd nicht als neutraler Staat zwischen der EU und Russland bestehen kann.
Und eine Menge weiterer Fragen, die daran anknüpfen.

Wenn man diesen Fragen allerdings ausweichen will (oder muss), dann bemüht man
die Schublade „Putinsympathisant“. Oder noch besser „Verschwörungstheoretiker“.

Gruß
nemo

Propaganda

Zarathustra, Freitag, 05.06.2015, 23:58 vor 3876 Tagen @ nemo 2695 Views

Gut, Du liest halt nicht, was man schreibt. Schlimm sind die
Sympathisanten der Psychopathen sowohl der einen wie der anderen Seite.
Und schlimm ist, wenn man die Sympathisanten dieser Psychopathen, egal
welcher Seite, als Kriegsgegner hochsterilisiert. Psychopathen kommen

nur

hoch, wenn sie genügend Sympathisanten haben.

Das stimmt so auch nicht. Keiner Einziger – nicht einer unserer
westlichen Politiker, inkl. Putin –
wurde aufgrund von Sympathien gewählt. Das Volk muss die Leute wählen,
die von den Parteien
ausgewählt und auf dem Wahlzettel platziert werden.

Die Parteien sind genauso gewählt und diese wiederum plazieren jene Figuren, die bei den Wählern die besten Aussichten haben. Die sind schliesslich nicht blöd. Ein Jean Ziegler hat sich Jahre lang zur Wahl gestellt via Schweizer Sozialdemokraten. Solche Idealisten erhalten von der Bevölkerung aber nie so viele Stimmen wie ein stromlinienförmiger Vertreter des Volks.

Daher spielt Sympathie auch keine Rolle. Weder in der Politik, noch in der
Geo-Strategie.

Ich weiss nicht, in welcher Welt Du lebst.

Erstaunlich ist dabei, dass Putin immer noch so gut dasteht. Das heißt,
er muss etwas
richtig machen.

Psychopathen stehen nur bei Sympathisanten gut da, also aus subjektiver Perspektive. Aus objektiver Perspektive stehen als das, was sie sind.

Ich dachte wir wären in diesem Forum schon so weit, dass man diese
Propaganda-Instrumente
durchschaut und als das erkennt was sie sind. Dann stellen sich diese
Fragen nicht mehr.

Du unterliegst doch offensichtlich selber einer Propaganda, wenn Du glaubst, da stehe einer gut da.

Dann geht es nicht um Sympathien, sondern um die wichtigen Fragen, die
sich nur Wenige
zu stellen wagen. Zum Beispiel die Fragen nach der Osterweiterung der
NATO, dem Interesse
an russischen Rohstoffen, den Hass auf alle Nationalisten, die sich dem
Gruppenzwang der
schönen neuen globalen Weltordnung verweigern und die Frage weshalb die
Ukraine als
Konfllktherd nicht als neutraler Staat zwischen der EU und Russland
bestehen kann.

Diese Propaganda ist mir geläufig. Dass die Mehrheit der Bevölkerung der Balten, Polen, Slowaken und nun auch der Ukrainer die Nase voll haben von den Typen, die angeblich gut da stehen, passt offensichtlich nicht ins Bild, das Dir einige Propagandisten vermittelten.

Und eine Menge weiterer Fragen, die daran anknüpfen.

Wenn man diesen Fragen allerdings ausweichen will (oder muss), dann
bemüht man
die Schublade „Putinsympathisant“. Oder noch besser
„Verschwörungstheoretiker“.

Verschwörungsmystiker ist der treffendere Ausdruck, da hat RogRog schon recht. Das sind keine Theoretiker; das sind Mystiker, Gläubige.
Der Vollhörstel - seines Zeichens Chemtrailiot - hat noch gefehlt in jener Propaganda-Runde beim KenFM.

Gruß
nemo

Grüsse, Zara

Propaganda-Front

nemo, Samstag, 06.06.2015, 00:28 vor 3876 Tagen @ Zarathustra 2802 Views

bearbeitet von nemo, Samstag, 06.06.2015, 00:32

Die Parteien sind genauso gewählt und diese wiederum plazieren jene
Figuren, die bei den Wählern die besten Aussichten haben. Die sind
schliesslich nicht blöd. Ein Jean Ziegler hat sich Jahre lang zur Wahl
gestellt via Schweizer Sozialdemokraten. Solche Idealisten erhalten von der
Bevölkerung aber nie so viele Stimmen wie ein stromlinienförmiger
Vertreter des Volks.

Es gibt keine Volksvertreter. Hast Du das noch nicht mitbekommen?

Du unterliegst doch offensichtlich selber einer Propaganda, wenn Du
glaubst, da stehe einer gut da.

Nein, ich sehe keine Nachrichten mehr. Das geht auf die Dauer aufs Gemüt.
Ich schaue aber was das Volk so denkt, das seine Meinung in den
Kommentarspalten artikuliert.

Diese Propaganda ist mir geläufig. Dass die Mehrheit der Bevölkerung der
Balten, Polen, Slowaken und nun auch der Ukrainer die Nase voll haben von
den Typen, die angeblich gut da stehen, passt offensichtlich nicht ins
Bild, das Dir einige Propagandisten vermittelten.

Das könnte ebenfalls Propaganda sein. Ein Angstszenario aufzubauen
ist die leichteste Übung in diesem Fachgebiet. Aber gibt es irgendwo einen
Hinweis, dass Putin vor hat irgendeines dieser Länder zu überfallen?

Verschwörungsmystiker ist der treffendere Ausdruck, da hat RogRog schon
recht. Das sind keine Theoretiker; das sind Mystiker, Gläubige.
Der Vollhörstel - seines Zeichens Chemtrailiot - hat noch gefehlt in
jener Propaganda-Runde beim KenFM.

Es könnte aber auch sein, dass Rog Rog wiedermal weit übers Ziel hinaus geschossen ist
und die Dinge nicht durchblickt. Denn die eigene Sichtweise ist eine Frage der Bewusstheit.
Nichts weiter. Bewusstheit hat aber etwas mit Wahrnehmung zu tun und nicht mit Glauben
oder mit Glaubenssätzen.

Gruß
nemo

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