ARD-Börse mit Anja Kohl: Alarmstufe ROT fürs Bargeld!

Hasso, Donnerstag, 28.05.2015, 20:08 vor 3884 Tagen 11839 Views

bearbeitet von Hasso, Donnerstag, 28.05.2015, 20:27

Ganz kurze Alarm-Meldung von unterwegs.

Mache im Hotel gerade das TV an und Anja Kohl berichtet LIVE, dass die EZB über die Bargeldabschaffung nachdenkt... weil es eben gut für uns EUdSSR-Komsomolzen wäre. Sie sagte fast wörtlich: "Nur ohne Bargeld können die Negativzinsen richtig greifen."

Dann wird es wohl nicht mehr lange dauern, wenn das Volk jetzt schon zur Primetime kurz vor dem ersten HSV-Relegationspiel konditioniert wird... und zwar von Anja höchstpersönlich.
Alles was vor kurzem noch wüste VT war, wird nach und nach Realität...[[sauer]]
Erschrockene Grüße aus dem (HSV-)Norden
Hasso

Ab 2016 gibt es auch keine "Sammel-10er" mehr...

Hasso, Donnerstag, 28.05.2015, 20:38 vor 3884 Tagen @ Hasso 9948 Views

bearbeitet von Hasso, Donnerstag, 28.05.2015, 20:41

Noch ein zweites Indiz für das baldige Ende des "anonymen Taschengeldes".

Habe vorgestern die Info bekommen, dass das Finanzministerium ab 2016 keine "Sammel-CuNi-10er" mehr ausgibt.
Vermutlich, damit die Bargeld-Fans sich nicht mit "Sammlermünzen" schadlos halten können.

Die Schlinge zieht sich zu...
Vielleicht steige ich bald auf Rubel-Bargeld um.
Grüße
Hasso

Du sagst es ja selbst:

Orlando ⌂ @, Donnerstag, 28.05.2015, 20:46 vor 3884 Tagen @ Hasso 9381 Views

Vielleicht steige ich bald auf Rubel-Bargeld um.

U.a. deswegen wird niemand die Bar-Euros abschaffen.

Rubel wären zwar vielleicht nicht die erste Wahl, Dollar und Pfund gibt es ja auch noch.

Es würde wegen dieser Ausweichmöglichkeiten ja gar nichts bringen.

Wenn's jetzt schon vor der Tagesschau kommt, will man uns vielleicht bloß raten, mal sicherheitshalber ein paar Tausend zu bunkern - es dräuen ja noch die griechischen Tilgungen im Juni ...

Ich glaube

Rybezahl, Donnerstag, 28.05.2015, 20:55 vor 3884 Tagen @ Orlando 8965 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 28.05.2015, 21:10

Ich glaube, man will uns nur schön langsam an den Gedanken gewöhnen. Ähnlich wie mit der NSA. Alles schön Häppchenweise, dann kann man es besser verdauen. "Die Anstalt" leistet da - wenn auch vielleicht ungewollt - hervorragende Arbeit.

Und dann - BUMMS - geht alles ganz schnell. Innerhalb weniger Tage wird aufgrund einer Krisensituation Bargeld erst "für wenige Tage", dann "nur noch für zwei, drei Monate" und schließlich "weil es sich zeigt, dass man auch darauf verzichten kann" - "alternativlos endgültig" abgeschafft.

Und wir stehen vor vollendeten Tatsachen. Da kommt mit Sicherheit kein "in zwei Monaten wird Bargeld abgeschafft".

--
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Buchgeld ist halt Buch"geld"

azur @, Donnerstag, 28.05.2015, 22:35 vor 3884 Tagen @ Rybezahl 7756 Views

Ja, da ist viel dran, Rybezahl!

Buchgeld ist aber halt nur Buch"geld": Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Buchgeld (Da ist die Problematik gut beschrieben, und unten gibt es sogar weiterführende Hinweise). Ansprüche bzw. Forderungen werden da gehandelt und übertragen. In Masse usw., aber siehe eben z. B. die angegebene Arbeit. Es ist nicht Geld, wie Bargeld, das aber ganz gewiss Geld ist.

Viele freundliche Grüße

azur

--
ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.

Ja, das mag sein

Rybezahl, Donnerstag, 28.05.2015, 22:39 vor 3884 Tagen @ azur 7540 Views

Ja, da ist viel dran, Rybezahl!

Buchgeld ist aber halt nur Buch"geld": Siehe auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Buchgeld (Da ist die Problematik gut
beschrieben, und unten gibt es sogar weiterführende Hinweise). Ansprüche
bzw. Forderungen werden da gehandelt und übertragen. In Masse usw., aber
siehe eben z. B. die angegebene Arbeit. Es ist nicht Geld, wie Bargeld, das
aber ganz gewiss Geld ist.

Viele freundliche Grüße

azur

Aber was soll's? Wer beschwert sich denn, wenn alles so schön läuft? Wozu noch die blöden Scheine? Die Definition für Geld kann man doch auch mal ändern. Das war längst überfällig, ein Relikt aus altmodischen Zeiten, sagt dann der Abgeordnete in die Kameras.

Auch herzliche Grüße vom
Rybezahl.

--
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Historische Beispiele: Muenzentwertung

CalBaer @, Donnerstag, 28.05.2015, 22:54 vor 3884 Tagen @ Rybezahl 7686 Views

Die Definition für Geld kann man doch auch
mal ändern.

Der Staat kann viele Eigentumsregeln umdefinieren, nur zerstoert er damit u.U. seine eigene wirtschaftliche Grundlage und legt den Grundstein fuer den eigenen Untergang. Kann man also nur positiv sehen [[top]]

Diese Entwertung verlief meist schleichend über die Jahrzehnte oder Jahrhunderte und hatte meist die betrügerische Absicht der Geldvermehrung des Münzherrn gegenüber seinen Bürgern zum Hintergrund. In Krisenzeiten wie zur Zeit der Schinderlinge oder zur Kipper- und Wipperzeit konnte dieser Zeitraum auch nur wenige Monate betragen.
https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnzentwertung

https://de.wikipedia.org/wiki/Denarius#Wert_und_Wertverfall

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Trifft es nicht ganz

Rybezahl, Donnerstag, 28.05.2015, 22:58 vor 3884 Tagen @ CalBaer 7285 Views

Ich meinte ja nicht, der Staat solle Geld aus dem Nichts zaubern, ohne dafür z.B. zukünftige Steuereinkommen zu versprechen.

Ich meinte, man könnte doch einfach auf das Bargeld verzichten und sich nur denken, es würde Bargeld geben. Was macht das eigentlich für einen Unterschied? Man muss ja nur dafür sorgen, dass niemand so tut, als hätte er "abgeschafftes Bargeld", wo er gar kein "abgeschafftes Bargeld" hat. (?)

--
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Man muss die GB streng kontrollieren, damit sie die staatlich garantierten Zahlen nicht fälschen! Sagt der Abgeordnete. ;-P (oT)

Rybezahl, Donnerstag, 28.05.2015, 23:06 vor 3884 Tagen @ Rybezahl 7168 Views

- kein Text -

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Im Prinzip ist es das gleiche, nur mit anderer Qualitaet

CalBaer @, Donnerstag, 28.05.2015, 23:08 vor 3884 Tagen @ Rybezahl 7379 Views

Ich meinte ja nicht, der Staat solle Geld aus dem Nichts zaubern, ohne
dafür z.B. zukünftige Steuereinkommen zu versprechen.

Wenn Du nur noch einem Anspruch gegenueber einer privaten Bank hinterherrennen kannst, aber der Staat Dir nichts mehr in die Haende geben muss, laeuft letztendlich auf das Gleiche hinaus.

Ich meinte, man könnte doch einfach auf das Bargeld verzichten und sich
nur denken, es würde Bargeld geben. Was macht das eigentlich für einen
Unterschied? Man muss ja nur dafür sorgen, dass niemand so tut, als hätte
er "abgeschafftes Bargeld", wo er gar kein "abgeschafftes Bargeld" hat. (?)

Genau, das Verfahren ist nur wesentlich komplizierter, sodass es zumindest kaum jemand durchschaut.

--
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Im Prinzip ist es das gleiche, nur viel komplizierter

Rybezahl, Donnerstag, 28.05.2015, 23:23 vor 3884 Tagen @ CalBaer 7138 Views

Im Prinzip ist es das gleiche, nur viel komplizierter - so ist es!

Und es zieeeeeehhhhhhht sich. Slow Motion. Die Währungshüter haben halt doch gelernt aus der Vergangenheit.

Bis eine kritische Masse erreicht ist, die alle Hoffnung verloren hat. Und dann... kommt der Reset.

"Diese Entwertung verlief meist schleichend über die Jahrzehnte oder Jahrhunderte und hatte meist die betrügerische Absicht der Geldvermehrung des Münzherrn gegenüber seinen Bürgern zum Hintergrund."
https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnzentwertung

Keine betrügerische Absicht in dem Sinne. Wer Münzen prägt, muss die Münzpräger bezahlen und zwar mit den geprägten Münzen. Sobald also die Münzen in Umlauf kamen und per Steuer zum Münzherren zurück, fehlte etwas vom Münzgeld (neben natürlichen Verlusten). Wie also weiter den Hof unterhalten? Na, ganz einfach: neue Münzen prägen! Und immer so weiter. Und das läuft natürlich auf Inflation hinaus. Und ganz nebenbei kann man sich so auch denken, warum manch ein Münzherr scharf darauf war, neue Länder zu "erforschen". (Wobei ich echten Wissensdurst nicht unterschlagen will.)

--
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Wissensdurst

Nico @, Freitag, 29.05.2015, 13:18 vor 3883 Tagen @ Rybezahl 6662 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 29.05.2015, 15:19

Im Prinzip ist es das gleiche, nur viel komplizierter - so ist es!

Und es zieeeeeehhhhhhht sich. Slow Motion. Die Währungshüter haben halt
doch gelernt aus der Vergangenheit.

Bis eine kritische Masse erreicht ist, die alle Hoffnung verloren hat. Und
dann... kommt der Reset.

"Diese Entwertung verlief meist schleichend über die Jahrzehnte oder
Jahrhunderte und hatte meist die betrügerische Absicht der Geldvermehrung
des Münzherrn gegenüber seinen Bürgern zum Hintergrund."
https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnzentwertung

Keine betrügerische Absicht in dem Sinne.

Schon weil sich diese s.g. „Entwertung“ an Preisen bemisst, welche sich auf dem Markt ergeben. Als ob Deflation neuerdings was Tolles wäre – oh unser Geld wird immer wertvoller, schön, wir freuen uns jetzt alle!

Wer Münzen prägt, muss die
Münzpräger bezahlen und zwar mit den geprägten Münzen.

So ist es …

Sobald also die
Münzen in Umlauf kamen und per Steuer zum Münzherren zurück, fehlte
etwas vom Münzgeld (neben natürlichen Verlusten). Wie also weiter den Hof
unterhalten? Na, ganz einfach: neue Münzen prägen!

Ist doch auch selbstverständlich, oder sind den Leuten die Steuern lieber?

Und immer so weiter.
Und das läuft natürlich auf Inflation hinaus.

Ja, und „Inflation“ ist ja schließlich auch etwas Gutes – oder wolltest du auf etwas anderes hinaus? Passiert da vielleicht irgend etwas?

Und ganz nebenbei kann man
sich so auch denken, warum manch ein Münzherr scharf darauf war, neue
Länder zu "erforschen". (Wobei ich echten Wissensdurst nicht unterschlagen
will.)

Nein, einen Zusammenhang konnte ich nun nicht erkennen. Wenn es in den Ländern etwas Wertvolles zu erobern gibt – schöne Frauen vielleicht [[herz]] - dann verstehe ich das schon. Dieser Aspekt besteht aber unabhängig von den geprägten Münzen.

Schöne Grüße

--
... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...

Staatsfinanzierung durch Inflation - man macht auch keinen Hehl daraus, mit dem Bargeldverbot Inflation schaffen zu wollen

CalBaer @, Freitag, 29.05.2015, 19:51 vor 3883 Tagen @ Nico 6380 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 30.05.2015, 14:09

Na, ganz einfach: neue Münzen prägen!

Ist doch auch selbstverständlich, oder sind den Leuten die Steuern
lieber?

Steuern anzuheben, ist eine unpopulaere Massnahme, deswegen griffen Staaten in Not schon immer zum Trick mit der Inflation, um sich zu finanzieren. Inflation kam einfach still und leise, wenn man die Macht zum Gelddrucken besass. Man ging damit nicht das Risiko ein, durch Steuererhoehungen den Zorn der Bevoelkerung auf sich zu ziehen.

Aus der Erfahrung mit Hyperinflationen kam es notwendigerweise zu stabilen Waehrungen. Das Problem was die Staaten jetzt haben, ist, dass die Waehrung zu stabil sind und sie sich nicht mehr durch Inflation entschulden koennen. Weil die alten Moeglichkeiten durchschaut und verboten sind, muessen eben neue Massnahmen her. Und man macht auch keinen Hehl daraus, mit dem Bargeldverbot Inflation schaffen zu wollen! Deflationsbekaempfung braucht negative Zinsen, die man nur gefahrlos mit Bargeldverbot realisieren kann, andernfalls riskierte man einen systemweiten Bank-Run.

Und immer so weiter.
Und das läuft natürlich auf Inflation hinaus.


Ja, und „Inflation“ ist ja schließlich auch etwas Gutes

Fuer jeden Gewinner(Schuldner) gibt es einen Verlierer(Glaeubiger), etwas Gutes ist es also nur fuer Schuldner.

--
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Steuern

Rybezahl, Freitag, 29.05.2015, 21:22 vor 3883 Tagen @ CalBaer 6239 Views

Na, ganz einfach: neue Münzen prägen!

Ist doch auch selbstverständlich, oder sind den Leuten die Steuern
lieber?


Steuern anzuheben, ist ein unpopulaere Massnahme, deswegen griffen Staaten
in Not schon immer zum Trick mit der Inflation, um sich zu finanzieren.
Inflation kam einfach still und leise, wenn man die Macht zum Gelddrucken
besass. Man ging damit nicht das Risiko ein, durch Steuererhoehungen den
Zorn der Bevoelkerung auf sich zu ziehen.

So ist es. Zumal den Leuten dann ja weniger bleibt. Entweder, sie verschulden sich und die große Hausse geht los, oder sie fangen an zu sparen, was auf Deflation hinausläuft. So oder so keine gute Aussicht für den Staat.

--
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Wissensdurst

Rybezahl, Freitag, 29.05.2015, 21:25 vor 3883 Tagen @ Nico 6260 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 30.05.2015, 14:19

Und immer so weiter.
Und das läuft natürlich auf Inflation hinaus.


Ja, und „Inflation“ ist ja schließlich auch etwas Gutes – oder
wolltest du auf etwas anderes hinaus? Passiert da vielleicht irgend etwas?

Tja, wenn du meinst. Für uns heute ist das natürlich etwas Gutes. Die Alternative ist nämlich... keine schöne Vorstellung.

Und ganz nebenbei kann man
sich so auch denken, warum manch ein Münzherr scharf darauf war, neue
Länder zu "erforschen". (Wobei ich echten Wissensdurst nicht

unterschlagen

will.)


Nein, einen Zusammenhang konnte ich nun nicht erkennen. Wenn es in den
Ländern etwas Wertvolles zu erobern gibt – schöne Frauen vielleicht
[[herz]] - dann verstehe ich das schon. Dieser Aspekt besteht aber
unabhängig von den geprägten Münzen.

Oder halt Gold oder andere unendliche Reichtümer, die man braucht, um sein Volk nicht gegen sich zu bringen.

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Nein, so leicht ist das nicht - Reines Umbenennen ist nicht so leicht, aber

azur @, Freitag, 29.05.2015, 00:01 vor 3884 Tagen @ Rybezahl 7130 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 29.05.2015, 16:11

Herzliche Grüße zurück.

Wir wissen zudem nicht, wie andere Rechtsordnungen beeinflussen usw. Aber Forderungen auf Geld sind eigentlich überall nur welche auf Geld.

Du hast recht, wenn es funktioniert wie Geld, dann könnte man sagen, es wäre doch fast wie... Aber es ist eben nicht genau wie.

Die Gründe sind in dem Artikel gezeigt. Solche dogmatischen Feinheiten sind logisch, sehr beständig und grundlegend.

Forderung auf Etwas ist eben nicht das Etwas. Wie soll man das knacken?

Aber wer weiß, was wir noch an Verbiegungen erleben dürfen (und die Sicherheitsübereignung galt auch lange als dogmatisch unmöglich, aber letztlich ist das doch nicht das Selbe)...

Kann uns Wurst sein, solange wir frei sind und ausreichend Gläubiger (wie auch Tributforderer) befriedigen können. Ob bar oder giral - schxxx-egal?

Tja mal sehen, wie der Rubel rollt (das war nämlich der Putin, der will das wir den Rubel stützen, in dem wir in ihm flüchten - und manch einer hört die Signale [[zwinker]] [[freude]] ).

Genug Possierliches.

Wunderbare Nacht!

azur

--
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Verbiegungen?

Rybezahl, Freitag, 29.05.2015, 00:38 vor 3884 Tagen @ azur 6946 Views

Wir wissen zudem nicht, wie andere Rechtsordnungen beeinflussen usw. Aber
Forderungen auf Geld sind eigentlich überall nur welche auf Geld.

Du hast recht, wenn es funktioniert wie Geld, dann könnte man sagen, es
wäre doch fast wie... Aber es ist eben nicht genau wie.

Wenn es so funktioniert - doch.

Die Gründe sind in dem Artikel gezeigt. Solche dogmatischen Feinheiten
sind logisch, sehr beständig und grundlegend.

Forderung auf Etwas ist eben nicht das Etwas. Wie soll man das knacken?

Ja, aber wenn ich damit bekomme, was ich will, reicht mir das schon.

Aber wer weiß, was wir noch an Verbiegungen erleben dürfen (und die
Sicherheitsübereignung galt auch lange als dogmatisch unmöglich, aber
letztlich ist das doch nicht das Selbe)...

So als ob Bargeld nicht auch schon eine Verbiegung wäre. Vielleicht glaubst du sogar, "Bargeld" wäre ein Ding, das man wie Pilze im Wald finden könnte und nicht etwa selbst schon ein Schuldschein?

Kann uns Wurst sein, solange wir frei sind und ausreichend Gläubiger (wie
auch Tributforderer) befriedigen können. Ob bar oder giral - schxxx-egal?

Klar, wenn zur Not der Pappa Staat da ist.

Tja mal sehen, wie der Rubel rollt (das war nämlich der Putin, der will
das wir den Rubel stützen, in dem wir in ihm flüchten - und manch einer
hört die Signale [[zwinker]] [[freude]] ).

Ja, das wäre ihm nur recht.

Wunderbare Nacht!

Auch so!
Rybezahl.

--
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Halt mal - Nur Bares ist Wahres

azur @, Freitag, 29.05.2015, 01:28 vor 3884 Tagen @ Rybezahl 7057 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 29.05.2015, 01:35

Gute Nacht Rybezahl,

aber: Schuldschein ist immer nur: Ein verbrieftes Recht etwas zu fordern.

Ob z. B. auf (Lieferung von ) 1k Kohle oder (Zahlung von) 1k Euros.

AUF.

Eine Forderung auf etwas ist nicht das Etwas.

Kann ja gar nicht anders sein.

Einen Geldbetrag in Scheinen haben oder einen Geldbetrag fordern (also noch nicht haben) sind unterschiedliche Dinge.

Geld ist mithin auch kein Schuldschein. Auch nicht irgendwie, irgendwo, irgendwann (mit dem Nenasound bitte).

Kennste, kennste?!:

"Die Phönizier haben das Geld erfunden –
aber warum so wenig?"

Johann Nepomuk Nestroy

(1801 - 1862), österreichischer Schauspieler und Dramatiker,

Viele freundliche Grüße

azur


PS: irgendwie müssen doch die 10k zu schaffen sein [[zwinker]] [[freude]] [[freude]] [[freude]]

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Ja, du bist so ehrlich

Rybezahl, Freitag, 29.05.2015, 01:46 vor 3884 Tagen @ azur 6949 Views

Gute Nacht Rybezahl,

aber: Schuldschein ist immer nur: Ein verbrieftes Recht etwas zu fordern.


Ob z. B. auf (Lieferung von ) 1k Kohle oder (Zahlung von) 1k Euros.

AUF.

Eine Forderung auf etwas ist nicht das Etwas.

Kann ja gar nicht anders sein.

Einen Geldbetrag in Scheinen haben oder einen Geldbetrag fordern (also
noch nicht haben) sind unterschiedliche Dinge.

Ja, das ist so ehrlich von dir. Aber das interessiert doch niemanden. In echt reichen auch Forderungen auf Forderungen auf Forderungen. Ist doch egal. Hauptsache es geht weiter.

Geld ist mithin auch kein Schuldschein. Auch nicht irgendwie, irgendwo,
irgendwann (mit dem Nenasound bitte).

Nö, das kann man pflücken, im Wald wie Pilze oder auf der Streuobstwiese wie Äpfel. Schon klar: Da druckt der Staat eine bestimmte Menge Scheine und der Bürger muss es nur in seinem Körbchen sammeln. Alsdann können alle lustig damit Tauschhandel betreiben.
Und jetzt wieder dein Veweis auf den Wikipedia-Beitrag zum Thema "Schuldschein". Niedlich. [[freude]]

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Kann man beides nicht essen oder ernten, aber bescheinigte Schuld ist nicht gleich Scheinschuldschein

azur @, Freitag, 29.05.2015, 03:19 vor 3884 Tagen @ Rybezahl 7032 Views

Hallo RZ,

Schuldschein = bescheinigte Schuld.

Bargeld bescheinigt keine Forderung, keinen Anspruch vom Eigentümer irgendwem gegenüber.

Man kann Annahme einer Bezahlung mit gültigen Zahlungsmittel verlangen, aber das ist keine Leistung, wie man sie mit einem Schuldschein verlangen kann.

Z. B. Rybezahl schuldet dem Inhaber eines Schuldscheines 1.000 x Vorlesen eines Rübezahlmärchens. Dazu hat sich Rübezahl mal verpflichtet, und nun geht der Schuldschein von Hand zu Hand, bis es ein Gläubiger fällig stellt (Leistungstermin ist, wie man sah, nicht unbedingt notwendig*, wohl aber die Festlegung eines konkreten Schuldners und einer konkret geschuldeten Leistung).

Also das kann man drehe und wenden wie man will: Schuldschein ist Schuldschein und Bargeld ist Bargeld.

Niedlich... Na Du bist ja ein [[herz]]chen.

Viele freundliche Grüße

azur


* siehe aber: http://de.wikipedia.org/wiki/Frist
http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__280.html
http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__323.html
usw. Das sind also Ausnahmen!

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Sagen wir doch einfach: Permissions-Schein. (oT)

Rybezahl, Freitag, 29.05.2015, 04:18 vor 3884 Tagen @ azur 6778 Views

- kein Text -

--
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Zu was willst Du so sagen? Zu Geldschein oder Schuldschein?

azur @, Freitag, 29.05.2015, 10:35 vor 3884 Tagen @ Rybezahl 6740 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 29.05.2015, 10:41

Hallo Rybezahl,

siehe Betreff. Erkennst Du das Problem?

Mit Geld kann man bezahlen und damit eine Zahlschuld erfüllen - mit Schuldscheinen, die bestenfalls Erfüllungssurrorate darstellen können, i. e. Sinne nicht.

Da hilft auch keine Wortklauberei, es geht um den Kern, das Wesen der Sache.

Und alles Interessierten sei empfohlen, das von Rybezahl angebotene Wort einmal zu googlen, gern auch zusammengeschrieben, oder mit oder ohne "+" oder "-"-Zeichen. Da sieht man den ungefähren Wesensgehalt dieses Wortes (und man schaue wieder nach Volksetymologie).

Permits braucht man vorwiegend im englischen Sprachraum. Fürs Camping oder zum Bauen. Das ist eine schriftliche Erlaubnis.

Aber was hat das mit Geld zu tun? Oder mit Schuldscheinen, oder Forderungen oder Ansprüchen? Antwort: Nichts.

Stell Dir vor, Du hast Anspruch auf eine Baugenehmigung (aus dem öffentlichen Recht). Nach Erhalt hast Du den schriftlichen Bescheid. Da kannst Du was damit bezahlen oder von wem eine Leistung verlangen? Und wieder nichts.

Also sind Geld und Schuldschein* mit Sicherheit keine Permissions-Scheine.

Oder so: Zahlungsmittel sind amtliche Urkunden.

Aber nicht alle amtliche Urkunden sind Zahlungsmittel.

Also kann man diese Eigenschaft nicht zur eindeutigen Bestimmung heranziehen.

Urkunden sind es beide, aber das sagt nichts über die Benutzbarkeit als Zahlungsmittel.

Was Bargeld ist, und was ist ein Schuldschein, ist hinreichend bestimmbar, auch ohne das (die meisten Schuldscheine sind auch keine amtlichen Urkunden).

Viele freundliche Grüße

azur


* das Gesetz trennt klar: http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1006.html
Absatz 1, Satz 2 Ende

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Ändert nichts an der Tat-Sache. Wie Geld entsteht wurde im Forum x-fach gezeigt. (oT)

Rybezahl, Freitag, 29.05.2015, 11:53 vor 3883 Tagen @ azur 6438 Views

- kein Text -

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An welcher Tatsache denn, bitte? Das ist so leider nur Geschwurbel (oT)

azur @, Freitag, 29.05.2015, 11:57 vor 3883 Tagen @ Rybezahl 6435 Views

- kein Text -

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Gesetzliches Zahlungsmittel

Nico @, Freitag, 29.05.2015, 14:02 vor 3883 Tagen @ Rybezahl 6536 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 29.05.2015, 14:56

Azur hat recht!

Hier zufällig einmal [[freude]] [[freude]] [[freude]]
(Kleiner Gag in Anlehnung an unseren Streit um Besitz und Eigentum.) [[herz]]

Historisch ist heutiges ZB-Geld einmal an die Stelle von Gold gesetzt worden.

Gold kann man zwar nicht wirklich ernten, aber man kann es schon irgendwie abbauen.

Gold ist KEINE Schuld!

ZB-Geld könnte man als „virtuelles Gold“ bezeichnen, wie ich selbst gelegentlich schon kundgetan habe, z.B. hier.

Die ZB schuldet niemanden nix – null irgendetwas. Sie ist unkaputtbar – oder „infallibel“ (wie wir Debitisten gerne sagen). Die ZB hat die Lizenz zum Gelddrucken, und ist nicht darauf angewiesen, Schulden zu machen. Vielmehr hat sie es in der Hand, jemanden Schulden zu erlassen (gesetzliches Zahlungsmittel – legal tender for all debts). Z.B dem Staat, wenn sie deren Schulden (Staatsobligationen) „kauft“, oder wie man besser sagen sollte – "monetarisiert". Ärgerlich, dass die ZB'en den „Staat“ - oder man sollte doch wohl besser sagen, das Volk – auf ihren Schulden sitzen lassen. Leider sehr eigenwillig die Fed., bzw. ihre Europa-Filiale namens EZB.

Schöne Grüße

--
... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...

Gold ist keine Schuld

Rybezahl, Freitag, 29.05.2015, 18:41 vor 3883 Tagen @ Nico 6467 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 29.05.2015, 18:56

Natürlich ist Gold keine Schuld.

Es ist wirklich ganz einfach:

->
Ich leihe mir vom Bauern fünf Sack Saatgut und gebe ihm dafür einen Schuldschein. Diesen Schuldschein kann der Bauer natürlich auch einem anderen Bauern geben, der dann von mir die 5 Sack Saatgut + 5% verlangen kann. Als Beweis für seine Forderung dient ihm der Schuldschein.

Jetzt haben wir Unmengen solcher Schuldscheine im Umlauf, was die ganze Sache unheimlich kompliziert erscheinen lässt. "Das muss man den Professoren überlassen, gar nicht drüber nachdenken, versteht doch kein normaler Mensch!"

Hier:

[image]

Sogar mit Unterschrift (roter Kreis).

--
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Eine Unterschrift macht noch keinen Schuldschein

azur @, Samstag, 30.05.2015, 00:38 vor 3883 Tagen @ Rybezahl 6663 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 30.05.2015, 00:42

Hallo Rybezahl,

na wenigstens das ist klar:

Natürlich ist Gold keine Schuld.

Das ist ein Schuldschein (aber wohl keine Leihe!):


Es ist wirklich ganz einfach:

->
Ich leihe mir vom Bauern fünf Sack Saatgut und gebe ihm dafür einen
Schuldschein. Diesen Schuldschein kann der Bauer natürlich auch einem
anderen Bauern geben, der dann von mir die 5 Sack Saatgut + 5% verlangen
kann. Als Beweis für seine Forderung dient ihm der Schuldschein.

Jetzt haben wir Unmengen solcher Schuldscheine im Umlauf, was die ganze
Sache unheimlich kompliziert erscheinen lässt. "Das muss man den
Professoren überlassen, gar nicht drüber nachdenken, versteht doch kein
normaler Mensch!"

Ja, das ist ein Schuldschein (aber übrigens wohl keine Leihe! Leihen ist unentgeltliche Gebrauchsüberlassung ist Sinne von Benutzen einer Sache, wie Miete die entgeltliche ist, bei dem die Sache erhalten bleibt. Wird sie verbraucht, dann wird eine Rückerstattung geschuldet, wie das wohl in dem von Dir genannten Falle erahnbar: Von gleicher Art und Güte - siehe Gattungsschuld. Also Korn der selben Art und Güte. Auch Geld ist übrigens ganz klar Gattungsschuld).

Und das eben nicht:


[image]

Sogar mit Unterschrift (roter Kreis).

Und was kann der Eigentümer (z. B. Nico, HG) einer Banknote nun von dem, der unterschrieben hat, verlangen (zumal, erinnern wir uns: Unterschriftserfordernis ist in den meisten rechtlichen Dingen eine Ausnahme)? Nüscht.

Wenn Du einen Schuldschein über einen Sack Saatgut (Sorte sollte bestimmbar sein) hast, hast Du einen Schuldschein.

Hast Du nur einen Geldschein, hast Du keinen Schuldschein.

Da kann der noch soviel unterschrieben sein, von aus dem Amt geschiedenen oder derzeitigen Bankern. Und wie auch immer der erstellt ist.

Natürlich stammt der Geldschein zumeist aus Schuldverhältnissen (und sei es Schenkung), also ist auf Grund derer übereignet und übergeben worden (ist jetzt fast eine kleine Tautologie drinn: denn Übereignen beinhalten Einigung und Übergabe, aber die Feinheiten können hier dahin gestellt bleiben), denn das wenigste Geld wird gefunden. Aber er beinhaltet (Vorsicht, es ist immer noch ein Ding, ein Rechtsobjekt) bei Banknoten ohne EM-Bindung (oder anderes, siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Assignat ) kein Schuldverhältnis, verbrieft keine Schuld, keine Forderung, keinen Anspruch auf nichts.

http://www.angela-merkel.de/ Da sieht man gleich deren Unterschrift. Das hat dort auch keinen Wert, außer einem ästhetisch gemeinten.

Komm, das schaffst Du: Dass riesen Forderungen auf Geld in aller Welt unterwegs sind, Schulden in Unzahl gehandelt werden, heißt eben noch nicht, dass Geldscheine, mithin eben Geld, Schuldscheine sind.

Mit einem Schuldschein kann ich hoffen, erwarten und verlangen, dass jemand bestimmtes leistungsfähig ist und an mich leistet. Und dann kann man sehen, ob es klappt oder nicht.

Mit einem Geldschein kann ich hoffen, dass der für einen Abnehmer attraktiv ist. Und das klappt bisher vorzüglich*.

Viele freundliche Grüße

azur


* erinnert an Mario Adorf in Kir Royal

https://www.youtube.com/watch?v=k25wI_TiYuU [[top]] [[top]] [[top]]

So geht Korruption, aber sie wollen nicht mal jeden kaufen [[zwinker]] .

Es beißt die Maus kein Faden ab: Die Regeln sind im Recht festgelegt. Und wenn sie geändert werden, wie übrigens laufend (was der Laie so kaum mitbekommt), dann ist das wieder nur über das Recht. Auch das beschreibt auch Luhmann sehr schön.

Es ist immer die Frage nach dem Recht etwas zu verlangen: Forderung oder Schuld. Das ist ein Recht. Also aus dem Recht.

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Das ist ja der Witz

Rybezahl, Samstag, 30.05.2015, 01:02 vor 3883 Tagen @ azur 6127 Views

Und was kann der Eigentümer (z. B. Nico, HG) einer Banknote nun von dem,
der unterschrieben hat, verlangen (zumal, erinnern wir uns:
Unterschriftserfordernis ist in den meisten rechtlichen Dingen eine
Ausnahme)? Nüscht.

Ja, genau, das ist der ganze Witz. Man muss ihn nur mal verstehen. [[freude]]

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Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Muss mich da auch konkretisieren (ed)

azur @, Samstag, 30.05.2015, 14:46 vor 3882 Tagen @ Rybezahl 6104 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 30.05.2015, 14:50

Und was kann der Eigentümer (z. B. Nico, HG) einer Banknote nun von

dem,

der unterschrieben hat, verlangen (zumal, erinnern wir uns:
Unterschriftserfordernis ist in den meisten rechtlichen Dingen eine
Ausnahme)? Nüscht.


Ja, genau, das ist der ganze Witz. Man muss ihn nur mal verstehen.
[[freude]]

Ja, Du bist eben ein Naturtalent [[zwinker]] [[freude]],

wir müssen das alles erst lange lernen...

Muss mich an einer wesentlichen Stelle konkretisieren. Schrieb zuvor:

"Mit einem Schuldschein kann ich hoffen, erwarten und verlangen, dass jemand bestimmtes leistungsfähig ist und an mich leistet. Und dann kann man sehen, ob es klappt oder nicht.

Mit einem Geldschein kann ich hoffen, dass der für einen Abnehmer attraktiv ist. Und das klappt bisher vorzüglich"

Gerade, weil wir in einem Börsenforum sind, wo der Handel mit Forderungen im Kern steht.

Hätte beim Schuldschein schreiben müssen, dass der Inhaber nicht nur Erfüllung der verbrieften Schuld erhoffen, erwarten oder velangen kann, sondern auch, dass das Papier im Verkehr etwas wert ist.

Also, dass man es gewinnbringend veräußern kann (manchmal müssen Abstriche gemacht werden, um noch etwas heraus holen zu können - also lieber unter Wert verkaufen, aber doch noch dabei was einnehmen).

Veräußern heißt nicht nur verkaufen! Sondern eine Sache übertragen. Gegen Gegenleistung (entgeltlich), die in Geld oder einer anderen Gegenleistung bestehen kann, oder unentgeltlich.

Veräußern ist ein Oberbegriff: Hier etwas sehr knapp: http://de.wikipedia.org/wiki/Ver%C3%A4u%C3%9Ferung

Also kann der Schuldschein nicht nur a) das Verlangen der Leistung der verbrieften Schuld ermöglichen, sondern auch b) den Handel mit der Forderung an sich bzw. die Erfüllung einer anderen Forderung (wobei die eigentlich im schuldschein verbriefte Forderung erhalten bleibt, weil diese dabei nicht erfüllt wird und erloschen sein kann).

Also z. B. Forderung gegen andere Forderung.

Mithin kann man, wenn der Geschäftspartner so einverstanden ist, eine Forderung durch Hingabe einer anderen Forderung (auch an Dritte, so zulässig) erfüllt werden. Das hängt vom sogenannten Willen der Parteien ab.

Bezahlen meint Erfüllen mit Geld auf eine Forderung auf Geld. Andere Efüllungen gibt es natürlich auch. Das ist dann aber kein eigentliches Bezahlen, auch wenn es für den Laien so ausschaut. Auf den ersten Blick.

Viele freundliche Grüße

azur

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Annahmezwang

Rybezahl, Samstag, 30.05.2015, 16:20 vor 3882 Tagen @ azur 6143 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 30.05.2015, 17:46

Hätte beim Schuldschein schreiben müssen, dass der Inhaber nicht
nur
Erfüllung der verbrieften Schuld erhoffen, erwarten oder velangen
kann, sondern auch, dass das Papier im Verkehr etwas wert ist.

Ja, weil es einen Annahmezwang gibt. Der einzige Unterschied zwischen deinen beiden Scheinen ist der, dass der eine Schuldschein vom Staat garantiert wird und es einen Annahmezwang gibt und der andere halt so eine Sache zwischen Privaten ist.
Ach und dann gibt es da noch einen kleinen Unterschied. Wenn der gesetzliche Schuldschein beim letzten bzw. ersten Schuldner landet, verschwindet er, wie er entstanden ist. Da glotzt der Gläubiger dann ganz schön doof aus der Wäsche.

Weil:
Weltbilanz:
Aktiv 0; Passiv 0

--
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Nein, das hast Du doch nicht verstanden - Annahmezwang ist auch nicht ganz korrekt

azur @, Samstag, 30.05.2015, 17:14 vor 3882 Tagen @ Rybezahl 6530 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 30.05.2015, 17:20

Hallo RZ,

erstens mogelst Du, in dem Du versuchst zu unterschieben, Geld sei so etwas wie ein staatlicher Schuldschein:


Ja, weil es einen Annahmezwang gibt. Der einzige Unterschied zwischen
deinen beiden Scheinen ist der, dass der eine Schuldschein vom Staat
garantiert wird

Falsch! Geld ist kein staatlicher garantierter Schuldschein, weil es kein Schuldschein ist, wie immer wieder erklärt worden ist.

Daraus ergibt sich aus dem Geldschein keine Schuld von irgendwem bei irgendeinem anderen!

Geld ist staatlich erstellt, aber kein Schuldschein, sofern keine Bindung an EM (oder anderem). Aus dem Geldschein heraus kann niemand etwas verlangen oder jemanden anderen zu einer Leistung zwingen.

und es einen Annahmezwang gibt

Das gilt doch aber nicht nur bei Geld!

§ 14 BBankG bestimmt nur, was gültiges Zahlungsmittel ist.

Aber: Letztlich bestimmen immer Parteivereinbarung (Vertrag) und/oder Gesetz (Forderungen auf Grund gestzlichem Tatbestand (TB) - wie auf Schadensersatz) immer, was die von dem Gläubiger zu akzeptierende Leistung ist.

Bei Stückschuld, das Stück: http://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%BCckschuld

Bei Gattungsschuld, wie Geld (Geld ist auch nur eine Gattungsschuld, wie z. B. Korn bestimmter Art und Güte!) - eine Sache vereinbarter Art und Güte:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gattungsschuld

Also ob z. B. Korn oder Geld geschuldet wird: Der Schuldner wird frei, wenn der Gläubiger wie vereinbart erhält (siehe Erfüllung und Erlöschen eines Schuldverhältnisses).

Vorsicht vor allem dabei, das nicht mit: http://de.wikipedia.org/wiki/Kontrahierungszwang zu verwechseln, denn der Kontrakt (bei rechtsgeschäftlichem Schuldverhältnis) ist doch längst geschlossen, ja sogar Basis für den Anspruch.

So etwas wie ein "Annahmezwang" - das ist keine wirkliche Besonderheit von Geld.

"Annahmezwang" bei Geld wird vor allem auf Stückungen bezogen verwendet (siehe wiki Zahlungsmittel).

Und das ist auch fragwürdig:

und der andere halt so eine
Sache zwischen Privaten ist.

Auch dafür gelten Gesetze, wie wir sahen.

Die Parteivereinbarungen finden immer Begrenzung in Gesetz und Verkehrsitte (siehe AT BGB), sonst sind sie nämlich nichtig (die bei Juristen berühmten "7 Zwerge" des BGB AT, wie: http://dejure.org/gesetze/BGB/134.html )

Da höre ich bei Dir unzureichendes Verständnis heraus.

Ach und dann gibt es da noch einen kleinen Unterschied. Wenn der
gesetzliche Schuldschein

Was soll denn das sein? Ein gesetzlicher Schuldschein?!

Geld ist es bestimmt nicht, denn ein Euroschein ist kein Schuldschein, wie hinreichend erklärt.

beim letzten bzw. ersten Schuldner landet
verschwindet er, wie er entstanden ist. Da glotzt der Gläubiger dann ganz
schön doof aus der Wäsche.

Schmarrn. Das ist ein Märchen, das aus Versimplifizierung rührt.

Wie soll denn das praktisch aussehen, wenn Du Geldscheine meinst, die keine Schuldscheine sind oder sein können, wenn sie keine EM-Bindung haben.

Wie heißt es in Joethes Faust (wo in Teil 2 mehr zur Geldtheorie erkl#+rt wird - Schatz, als hier oft zu lesen): Du gleichst dem Geist, den du begreifst.


Weil:
Weltbilanz:
Aktiv 0; Passiv 0

Achwas. Nun komm noch mit der Kreisgeschichte, die wir hier zig Mal abgehandelt haben (und schon im alten Forum besprochen wurde): http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=322332

Siehe vor allem meine Antworten an Elli, denn es macht einen riesen Unterschied der Ausgangslage zum späteren Zustand. Zuerst haben sie Schulden, dann nicht mehr. Und das ist eben vorteilhaft.

Nein, RZ, bin mir sicher, Du hast es nicht verstanden.

Aber man gibt die Hoffnung nicht auf.

Viele freundliche Grüße

azur


... irgendwie erinnert das doch an...

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Kannst die Hoffnung ruhig aufgeben. Und danke für den Link. :) (oT)

Rybezahl, Samstag, 30.05.2015, 18:10 vor 3882 Tagen @ azur 5884 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 30.05.2015, 18:21

- kein Text -

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Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Eine Bargeldabschaffung würde aber...

Julius Corrino @, Sur l'escalier des aveugles, Donnerstag, 28.05.2015, 23:19 vor 3884 Tagen @ Orlando 7582 Views

...zeitgleich von drakonischen Kapitalverkehrskontrollen flankiert werden (müssen). Devisen gibt es dann nur noch gegen Vorlage von Flugtickets oder sonstigem, das einen Auslandsaufenthalt nachweist. Erlaubte Menge richtet sich nach der aktuell gültigen Tabelle für einen "üblichen" Bedarf pro Tag für jedes Land.[[top]] Im Gegensatz zu den Argentiniern machen wir Deutsche das nämlich gleich richtig wasserdicht! Das Overengineering liegt uns im Blut.

Auslandsüberweisungen nur noch nach aufwendigstem Genehmigungspapierkram und unter detaillierter Erläuterung des beabsichtigten Zweckes - es könnte ja einer seinem Geld hinterherreisen und dann in SGD oder sonstwas beheben. Hassos Idee ist sowieso Autobahn - hinterher dann womöglich noch in bösen Putintalern baden wie Onkel Dagobert, das "geht gar nicht".

Natürlich gelten die richtig harten Beschränkungen dann nur für natürliche Personen, weil "die Wirtschaft" genießt ein erleichtertes Verfahren. "Wir" müssen ja den Exportschlager BRD am Brummen halten!

Ausgewählte Vertreter der Staatsmacht dürfen Bargeld in unbegrenzter Höhe besitzen, tauschen, mit sich führen...

Der Handel mit physischen Edelmetallen muß gleichzeitig vollständig unterbunden werden.

Insgesamt ziemlich aufwendig, aber machbar - es gibt viel zu tun! Packen wir's an! [[freude]] Ich denke, als Consultant in dieser Frage bin ich schon anheuerbar.

--
Ainsi continue la nuit dans ma tête multiple... elle est complètement dechirée... ma tête.
- Luc Ferrari

Bargeldabschaffung ist der Traum der internationalen Sozialisten..

Centao @, Donnerstag, 28.05.2015, 23:59 vor 3884 Tagen @ Julius Corrino 7423 Views

und wird sofort 1,5% vom BIP kosten, wie weiland 2013, 2014 in Schweden.., alle Wette. Das hält man wohl angesichts der Vorteile der Totalüberwachung für erschwinglich?

Und nun kommt TTIP und soll genau dieses Leck füllen..?

Derzeit hat das Steueraufkommen der BRD ja sein Peak..

Nun stimmt das zwar mit dem Exportweltmeister der Herzen, aber der deutsche Mittelstand ist vor allem das Handwerk.., die Minijobs fallen gerade komplett weg und der Mindestlohn wird in Deutschland tiefe Spuren im Arbeitsmarkt hinterlassen. Allerdings haben die genialen Arbeitsmarktstrategen der GroKoa ja Glück, weil die letzten vollumfänglich befähigten Arbeitskräfte bald in Rente 63- gehen. Da brauchst Du dann zwei für einen..

Der deutsche Hamsterrädler sollte langsam aus seinem Alb-(Traum) der zwanghaften Arbeit erwachen, denn wir bekommen vllt. auch hier schwedische Gardinen-(Steuerverhältnisse..)?.

Arbeit als Privileg: Postkapitalismus: Negativlöhne, Negativpreise, Negativzinsen

oder alternativ, nur noch für Steuersklaven wie in Schweden??

Gruß,
CenTao

Haha - die Kommunisten wollten Abschaffung Geld, aber auch von Forderungen

azur @, Freitag, 29.05.2015, 00:58 vor 3884 Tagen @ Centao 7446 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 29.05.2015, 01:16

Hallo CenTao,

schöner Gedanke. Ja, der Kommunismus solle dann geldlos funktionieren, hieß es immer dazu: wir bekamen immer den politischen Kapitalismus gelehrt, und die Reiferen dann den WiKo, den wissenschaftlichen Kommunismus - und zwar alle Studenten - wirklich wahr. Heute findet man nur das:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaftlicher_Sozialismus / http://www.amazon.de/Wissenschaftlicher-Kommunismus-Lehrbuch-marxistisch-leninistische-...

Aber dann auch ohne Forderungen und Leistung von Tribut in Form von Geld (und ohne Finanzämter, Steuererklärungen, Krankenkassen - hört sich irgendwie gar nicht so unangenehm an [[zwinker]] [[freude]] ). Sind wir auf dem richtigen Wege?

Ehrlich: Die malen sich alle schön modern links an, und sind wie rot lackiert. Weil ist modern und fortschrittlich (und noch jeder Konzern ist "grün").

Homo, Klimawandel, Nazi-Schauprozesse... Und schon ist vergessen, wie das schon immer, durch alle Zeiten, hier lief: Wer Geld hat, hat die Macht.

Und die wollen also das Geld abschaffen?

Die sind soweit links, dass sie schon wieder rechts raus kommen, wurde manches mal kommentiert (und geht anderschhärom wöhl auch)...

Sozialisten? Naja, die Nationalsozialisten waren ja auch links... [[freude]]

Und dann hörte man auch den Spruch: Links blinken, und rechts abbiegen usw.

Wie war das noch mal mit der SPD?

Viele freundliche Grüße

azur


PS: irgendwann wurde uns als Schüler gesagt, die Russen hätten nun die Vorstufe zum Kommunismus erklommen. Das war kurz vor deren Zusammenbruch.

PPS: Und so trichterte man uns ein:

Sozialismus: "Jedem nach seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten".

(Hey, das kommt einem doch bekannt vor - der amerikanischen Traum, aber man lese dazu Don Alphonso und denke über große Erbschaften bzw. Vermögen und reiche Familien, sowie über das Märchen "Auch-Du-can-es-schaffen-(can)-do-it(!)" bzw. von der Schangsenglaichhait, nach: Das ist nur ein Fake, eine sinnbildliche Möhre vor der Nase des Esels).

Kommunismus: "Jedem nach seinen Bedürfnissen!"

(Free lunch, und z. B. die Roboter machen alles unterirdisch, und man geht arbeiten, nur wenn man will und so lange wie man will usw.)

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Mal 'ne blöde Frage

zip @, Donnerstag, 28.05.2015, 22:03 vor 3884 Tagen @ Hasso 7604 Views

Vielleicht steige ich bald auf Rubel-Bargeld um.

Machen wir uns nichts vor. Die am Bargeld "interessierten Kreise" werden dann eben das nicht verbotene Bargeld $ bündelweise in der Gesäßtasche dabei haben.

Frage: Was würde das für den $ bedeuten? Offiziell und inoffiziell meine ich. Und: Cui bono? Und: gab es das nicht schon mal kurz vor der Einführung der DM?

Danke für erhellende Antwort(en) vom ratlosen

--
.zip

@all - über die Notwendigkeit von Kapitalverkehrskontrollen/grenzen

Fidel @, Donnerstag, 28.05.2015, 22:12 vor 3884 Tagen @ Hasso 7620 Views

Hallo,

ein Bargeldverbot müsste doch auch Kapitalverkehrskontrollen bzw. -grenzen nach sich ziehen? Auch digitales ZM kann in ausländische Anleihen flüchten. Das per Gesetz zu verhindern wird die Anleihemärkte beschädigen. Eine solche Wirtschaftsdiktatur beschleunigt den Zerfall, anstelle ihn zu verlangsamen...

..meine ich
Grüsse
fidel

Das Bargeldverbot kommt weltweit in allen Ländern

Morpheus ⌂ @, Freitag, 29.05.2015, 08:14 vor 3884 Tagen @ Fidel 7717 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 29.05.2015, 15:54

Hallo fidel,

und die Kontrollen werden nur für Länder erforderlich, die an dem Bargeldverbot nicht teilnehmen.

Es gibt in Südamerika gerade einige Initiativen, die Infrastruktur für Kartenzahlung mächtig zu fördern (Rabatt von 4 % auf die MwSt bei Kartenzahlung für das erste Jahr, danach 2 % für das zweite Jahr) sowie Zwänge Gehälter zukünftig auf Konten zu zahlen.

Das ist für alle Staatsmafia-Betriebe deutlich besser zu kontrollieren und in Südamerika läuft noch viel mehr schwarz und in bar. Da mutet so eine Initiative völlig „mit Kanonen auf Spatzen geschossen“ und ist nur über genau dieses kommende Bargeldverbot zu erklären. Bis vor Kurzem gab es fast keine Kartenakzeptanz im Handel, inzwischen ist es deutlich besser.

Grüße
Morpheus

--
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Wir - für die unbeschränkbare Freiheit.

Was macht Dich denn so sicher?

Wallenstein500 @, Mittwoch, 03.06.2015, 19:06 vor 3878 Tagen @ Morpheus 5699 Views

Hallo Morpheus,
worauf stützt Du denn Deine Überzeugung und wann meinst Du, dass es soweit sein könnte?
Siehst Du ein plötzliches Verbot über Nacht oder ein allmähliches Auslaufen des Bargelds?
Und wie soll das Bargeld in der Schweiz abgeschafft werden, das ginge dort nur über eine Volksabstimmung und der Widerstand wäre groß!
Viele Grüße, Wallenstein

Es geht um eine ganz natürliche Entwicklung des Systems

Morpheus ⌂ @, Freitag, 05.06.2015, 12:42 vor 3876 Tagen @ Wallenstein500 5770 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 05.06.2015, 13:05

Hallo Wallenstein,

worauf stützt Du denn Deine Überzeugung und wann meinst Du, dass es
soweit sein könnte?

Also bis Ende 2016 wird es noch so gehen. Ab dann kommt auch das Bail-In-Verfahren zum Tragen und spätestens jetzt wird Bargeld eine unschöne Freiheit (für den Bürger). Also wird es rund um diesen Termin auch erste Beschränkungen im Bargeldbereich geben.

Das Verbot, was man natürlich viel schöner bezeichnen wird, kommt dann vielleicht 2018. Das sind reine Vermutungen.

Siehst Du ein plötzliches Verbot über Nacht oder ein allmähliches
Auslaufen des Bargelds?

Nein, erst wird es quantitative Beschränkungen geben. Keine Geschäfte über x-tausend Euro und keine Abhebungen über und dann auch kein Bargeld-Besitz über. Wenn dann langsam alle Schafe voll auf Karte oder was auch immer umgestiegen sind, ist die finale Abschaffung so oder so nur noch ein kleines Problem.

Und wenn es weltweit bei vielen Staaten zeitgleich kommt, müssen diese Staaten untereinander keine Kapitalverkehrskontrollen einführen. In und aus Staaten, die Bargeld zulassen, werden alle Zahlungen scharf kontrolliert und es werden jeweils im Einzelfall Nachweise erforderlich. Damit gibt es viele neue Möglichkeiten, die Staaten, die nicht gehorchen und mitmachen, zu schikanieren und zu bestrafen. Z.B. Zahlungen aus und in diese Länder willkürlich zu blockieren, indem Nachweise angezweifelt werden. Das kann Firmen in nicht teilnehmenden Staaten in massive Schwierigkeiten bringen.

Und wie soll das Bargeld in der Schweiz abgeschafft werden, das ginge dort
nur über eine Volksabstimmung und der Widerstand wäre groß!

Da wird die Schweiz schon alleine drauf kommen, dass es keine gute Idee ist, der einzige Bargeld-Anbieter in der zivilisierten Welt zu sein.
Wenn nämlich alle Leute mit "Bargeld-Bedürfnis" selbiges nur noch in de Schweiz realisieren können, dann würde die Nachfrage nach Schweizer Franken noch einmal stark ansteigen.

Hat ein Zustrom von ausländischem Kapital noch gewisse Vorteile, wenn die Banken damit arbeiten können, wird es jedoch zum größeren Problem, wenn das Geld den Banken über die Bargeld-Haltung gleich wieder entzogen wird.

Dafür empfehle ich ggf. noch einmal den Beitrag zum Schuldgeld.


Wenn man verstanden hat, dass Geld nur dann von Bank zu Bank geht, wenn die Sicherheiten ebenfalls von Bank zu Bank weitergereicht werden, wird alles klarer. Dafür muss jede Bank, die an Transfers teilnimmt, gewisse Mindestreserven bei der Zentralbank (als ZB-Geld) vorhalten, indem zulässige Wertpapiere eingereicht werden. Aus Vereinfachungsgründen lasse ich die zeitlichen Beschränkungen, die Wertpapiere eigentlich immer haben, weg, weil sie die Erklärung des Systems unnötig verkomplizieren würden. (Dies ist übrigens auch ein Grund, warum heute fast nur noch Staatsanleihen als Sicherheiten eingesetzt werden, weil die bei zeitlichem Ablauf viel einfacher zu tauschen sind. Ist aber gerade alles OT.)

Täglich saust unheimlich viel Geld zwischen den Banken hin und her. Spätestens am Ende des Tages muss einmal entsprechend dem saldierten Giral-Geldtransfer auch die Deckung des Geldes (was früher mal Gold war) weitergegeben werden. Dafür wird dann jetzt das ZB-Geld, also die eingelagerten Wertpapiere, von einer Bank oder Bankengruppe zur anderen (anteilig entsprechend der Giral-Geld-Salden) weitergereicht. Diese Geschäfte werden entweder untertägig oder spätestens am Ende des Tages alle abgeschlossen.

Bargeld hat nun zunächst erst mal keine andere Aufgabe, als den Transfer von Werten zu realisieren. Und zwar universell im gesamten Währungsgebiet. Letztlich bedeutet das für die Banken nichts anderes, als ein verzögerter, anonymer Transfer von Giralgeld. Denn fordert eine Bank entsprechende ZB-Noten bei der ZB an, wird entsprechend der Menge der Noten der entsprechende ZB-Geld-Betrag vom ZB-Konto der Bank abgebucht. Die Wertpapiere werden also bei der ZB geparkt. Kommt ein Kunde, hebt Geld ab, wird Giralgeld in Bargeld (Zentralbanknoten) umgewandelt. Kommt ein (anderer) Kunde in eine (andere) Bank, zahlt dort Zentralbanknoten ein, erhält er Giralgeld auf seinem Konto gutgeschrieben. Die Bank kann dann die ZB-Noten bei der Zentralbank abgeben. Liefert eine Bank ZB-Noten an, werden die zwischenzeitlich geparkten Wertpapiere in entsprechender Höhe der abliefernden Bank auf ihrem ZB-Konto zugeschrieben.

Werden nun ausländische Guthaben im großen Stil in die Schweiz verschoben, und sollen dort in Bargeld umgetauscht werden, passiert folgendes:

Das Geld kommt bei den Schweizer Banken an, und mit dem Geld werden von ZB zu ZB die Wertpapiere, weitergereicht, die diese dann an die entsprechenden Banken "gutschreiben". Ein Geld-Transfer in die Schweiz ist erst einmal kein Problem, wenn der Geldbetrag in der Schweiz in der Fremdwährung vorgehalten wird, in der er auch eingetroffen war. Dann bleiben einfach die vom Ausland eingetroffenen Wertpapiere im Bestand und gut ist.

Wenn jetzt aber eine Gutschrift auf einem SFR-Konto erfolgen soll, muss ein Umtausch erfolgen und auch die Sicherheit muss damit eine andere werden. Denn jeder Franken, der auf dem Guthabenkonto des Kunden auftaucht, muss vorher über einen Kredit bei einer Bank entstanden sein. Und für diesen Franken gibt es eine zugehörige Sicherheit. Werden diese von Ausländern gehaltenen Franken jetzt auch noch in Bargeld getauscht, um im Banktresor eingelagert zu werden, wird es ganz schnell eng. Dann müssen die Banken nämlich die Sicherheiten für diese Franken alle bei der ZB (und dann relativ dauerhaft) parken. Das wird richtig teuer, weil es dem System erhebliche Mengen an Liquidität entziehen würde, die für normale Geldtransfers innerhalb der Schweiz nicht mehr zur Verfügung stehen. Das Risiko von Transfers von SFR durch Ausländer war i.d.R so oder so meist begrenzt. Wenige haben Realwerte in der Schweiz gekauft. Viele haben Geld geparkt, ausschließlich um es später wieder in ihren Landeswährung zurück zu tauschen.

Was bei Giralgeld also noch relativ neutral war, weil die Mindestreserven zwar durch das ausländische Kapital steigen, wird bei Bargeldhortung durch Ausländer ganz schnell zum Problem. Denn die Banken müssen dann viel mehr Wertpapiere vorhalten und damit wird der gesamte SFR-Transfer für die Schweiz insgesamt deutlich teurer.

Gepaart mit den Nachteilen der Kapitalverkehrskontrollen an den Grenzen, werden die Schweizer sehr schnell einsehen, dass Bargeld bei ihnen ebenfalls abgeschafft werden muss.

Grüße
Moprheus

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Edelmetalle als Gegenstrategie?

Wallenstein500 @, Mittwoch, 10.06.2015, 18:22 vor 3871 Tagen @ Morpheus 5504 Views

Hallo Morpheus,
vielen Dank für Deine ausführlichen Beschreibungen zum erwarteten Bargeldverbot. Mir ist einiges klarer geworden :-)
Und ich habe noch eine Frage an Dich: Hast Du eine Gegenstrategie?
Wie sieht es mit Edelmetallen aus - ich meine mich zu entsinnen, dass Du Silber bevorzugst?
Müsste dann aber nicht auch ein Edelmetallverbot kommen? Die Frage wäre doch dann, ob man das aussitzen kann, ggf. auch die Kinder.
Viele Grüße, Wallenstein

Es gibt keine Gegenstrategie

Morpheus ⌂ @, Donnerstag, 11.06.2015, 12:39 vor 3870 Tagen @ Wallenstein500 5529 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 11.06.2015, 13:10

Hallo Wallenstein,

das blöde ist, es gibt keine Gegenstrategie. Und ich empfehle dir, nur weiterzulesen, wenn du starke Nerven hast. Es gibt einige Forenmitglieder, die meine Einschätzung für nicht verkraftbar halten.

Hochkulturen scheitern meiner Meinung nach immer. Und dieses Mal wird das Scheitern bis zum letzten mögliche Augenblick professionell gesteuert.

Niemals hatten Regierungen eine so große Macht wie heute, was eigentlich heißen muss, sie hatten niemals so viele Ressourcen zur Verfügung wie heute. Diese vielen Ressourcen werden sie bis zum bitteren Ende einsetzen, um alles am Laufen zu halten.

Das muss irgendwann scheitern und die Frage ist nur, was am Ende bleibt:

a) Brutale Diktatur, bei der am Ende alle verhungern.
oder
b) Anarchie und marodierende Banden

Wichtigster Teil der Gegenstrategie ist:
Nahrungsmittel-Herstellung sichern.

Davor habe aus rein spekulativen Absicherungs-Aspekten natürlich einen gewissen Teil meines Vermögens in Edelmetallen geparkt, die nicht von einem Bail-In betroffen sein können. Sie liegen auch in der Schweiz, wo ein Zugriff des Staates recht unwahrscheinlich ist.

Ich habe mich aus D verabschiedet, weil mir
a) die Aussichten auf einen repressiven Einsatz der heutigen technischen Möglichkeiten zu gruselig erscheinen. Die automatisierte Kamera- und Tonüberwachung, gepaart mit den Handy-Cams sowie RFID-Verchippung, Auto-im-Internet etc. etc. etc. Egal was da kommt, es wird schwer zu ertragen sein. Deutschland hat da einfach zu viele Ressourcen für solchen Schwachsinn.

b) das ganze Land völlig überbevölkert ist. Ohne HiTec können die vielen Menschen nicht ernährt werden und es muss zwangsläufig zu Mord und Totschlag kommen, wenn der Mangel nicht gewaltsam (siehe a) verwaltet wird. Wer in D Lebensmittel hat oder produziert, muss damit rechnen, ausgeraubt zu werden, einfach weil es zu wenige Hersteller und zu viele Verbraucher gibt. Hunger lässt die Menschen irgendwann jegliche Rücksichtnahme verlieren.

Ich würde gerne eine optimistische Botschaft überbringen und ich wäre dir sehr wohl zu großem Dank verpflichtet, wenn du meine obige These zum Untergang von Hochkulturen widerlegen könntest. Mich bedrücken die Aussichten auch außerordentlich und ich würde zu gerne an einer Alternative arbeiten, statt einen Total-Ausstieg zu organisieren. Nur musste ich letztlich alle meine noch so schönen Modelle verwerfen. Aus dem Status quo mit 7 Milliarden Menschen gibt es keinen Ausstieg mehr. Das ganze System ist für jegliche rettende Reformen einfach viel zu groß geworden. Es gibt noch ein paar Reformmöglichkeiten, die das System länger am Laufen halten (siehe Eingangsthema Bargeldverbot), aber es gibt keine Reformmöglichkeiten, um die Zivilisation, wie wir sie heute kennen, zu retten.

Grüße
Morpheus

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Danke nochmal für Deine Antwort

Wallenstein500 @, Mittwoch, 17.06.2015, 18:32 vor 3864 Tagen @ Morpheus 4990 Views

Hallo Morpheus,
danke nochmal für Deine Antwort - fürwahr keine schönen Aussichten, die Du dem Forum da vorhersagst.
Aber wenn man Deine Argumente bedenkt, sind sie keineswegs vom Tisch zu wischen.
Wie sicher ist die Schweiz heutzutage noch angesichts des demütigen Verhaltens gegenüber dem Ausland beim Bankgeheimnis oder bei der Umsetzung der Einwanderungsinitiative?
Willst Du uns sagen, wohin es Dich verschlagen hat?
Viele Grüße aus dem untergehenden Deutschland, Wallenstein

PS: Würde mich sehr freuen, weiter von Dir hier im Gelben zu lesen!

Silber-Münzen-Schwindel

PPQ ⌂ @, Pasewalk, Freitag, 29.05.2015, 09:12 vor 3884 Tagen @ Hasso 7137 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 29.05.2015, 15:51

Hallo Hasso, es ist noch heftiger. Sie geben bei der Abschaffung der Silber-10er vor, die Metallmischung wieder "weniger" zu machen - statt 2/1 Silber/Kupfer wird es wieder 9/1 Silber/Kupfer.

Aaaaaber: Das ist natürlich ein Trick, den nur niemand bemerkt. Die neue Mischung, verteilt auf eine 20er- statt auf eine 10er-Münze, bedeutet schlicht, dass du noch WENIGER Silber pro Euro bekommst als bisher. Habs oben schon geschrieben: Bislang (schwache Mischung) 10 Gramm/10 Euro. Ab 2016 mit der neuen Mischung auf 20 Euro: 8,32 Gramm pro 10 Euro.

Das ist die unverfrorenste Schwindelaktion, die mir seit Langem untergekommen ist.

--
Wir sprechen verschiedene Sprachen. Meinen aber etwas völlig anderes. www.politplatschquatsch.com

Dann müßte die Schweiz die Druckerpresse

Meierding @, Freitag, 29.05.2015, 12:32 vor 3883 Tagen @ Hasso 6565 Views

anwerfen [[freude]].

Die haben eh das bessere Bargeld. Das Verbot von Bargeld könnte man auch als Kampf gegen die Schweiz ansehen.

HER mit dem Zaster (aber nur Bargeld ist rechtlich Geld)

azur @, Donnerstag, 28.05.2015, 21:31 vor 3884 Tagen @ Hasso 7988 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 28.05.2015, 21:36

Hallo Hasso,

es knirscht im Gebälk und man windet sich hin und her nach Auswegen. GR und GB, und alles droht.

Was soll uns die Meldung sagen, die Du uns bringst? Bargeld soll als suspekt, als heiß gelten. Man soll es loswerden wollen und die MSM machen es immer gleich: Sie beeinflussen nicht nur die Adressaten, sondern vor allem auch deren Umfeld, die Einfluss auf die Adressaten nehmen (sollen).

Und dann noch Meldung aus der Schweiz, dem alten Bunker, der nun auch als heiß gelten soll.

Man kann also, wie hier auch gesagt, eintweder die Flucht in die Fremdwährung (EM nennt keiner mehr), Sachwerte oder die Einzahlung vornehmen. Und gerade auf den letzteren Betrag soll die Meldung wohl zielen.

Her mit dem Zaster, soll die Meldung sagen. Wenn es erst auf den Konten ist, dann verfällt es, aber mehr noch, es ist unter Kontrolle des Gesetzgebers (also dem, der in Eigentum eingreifen kann).

Interessanterweise gilt rechtlich nur Bargeld* als Geld, mit dem man bezahlen kann. Hier wird das Problem aufgedröselt: Zahlungsansprüche, z. B. gegenüber einer Bank, z. B. auf das Guthaben des Girokontos, sind nur Forderungen auf Geld - und Anweisungen sind nur Erfüllungssurogate.

Das kann man im Folgenden sehr schön sehen: Ron Francke: Erfüllung bei bargeldloser Überweisung

Tipp: Es ist eine sehr schwierige Thematik, vor allem für Laien, also zunächst das Inhaltsverzeichnis (die Grobstruktur) studieren: dort verlinkt: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=355178 (hatte mal @Bill gebracht [[top]] ).

Vermutlich ist das also der Versuch etwas in eine Richtung zu beeinflussen, aber ob Bargeld so schnell stirbt? Das kann man bezweifeln.

Allerdings ist in solchen Umbruchzeiten (das wissen Ossis aus der Wende sehr gut) alles Mögliche denkbar. Und es ist ja hier auch geschrieben worden, dass es ja auch als vorübergehend usw. daher kommen kann. Notmaßnahmen, die rechtlich zunächst nicht angreifbar sind (und @E/M - man kann auch Dinge bewirken, die man nicht dürfte - macht auch der Staat ständig), sind z. B. Teil der Notstandsgesetzgebung, also weiß man um die Problematik und kennt Mittel und Wege...

Alles sehr spannend.

Schön, sehr schön, weiter von Dir lesen zu können!

Viele freundliche Grüße

azur


* gern nehme ich Bargeldsummen entgegen - und trage das Risiko. Ob ich das tragen kann, ist eine andere Sache, aber das muss ich Euch ja nicht sagen. Diejenigen, die das wollen, bekommen einen niegelnagelneuen und ehrlich gemeinten Rückzahlungsanspruch.

Woran erinnert Euch das? [[freude]]

Tipp: Wer macht das mit Euch genauso?

(Ehrlich, kann es im Moment ganz besonders gebrauchen, in der Familie wird ein wenig Hochzeit gefeiert... Also her mit dem Zaster [[freude]])

(es gab mal so einen Berliner Teppichhändler - bitte, die Herkunft spielt doch keine Rolle [[zwinker]]!, der warb ewig im Radio mit der abschließenden Floskel: "und ährlische Preise!". Ist hier ein geflügeltes Wort. Gut, wenn man auch den Audio-Volksempfänger auslässt [[freude]] - man liest alles Wichtige im DGF [[freude]].)

--
ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.

Theoretisch (edit)

Rybezahl, Donnerstag, 28.05.2015, 21:53 vor 3884 Tagen @ azur 7521 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 28.05.2015, 22:09

Theoretisch reicht es ja auch, wenn die GB mit dem Bargeld der ZB operieren. Das muss doch nicht erst durch die Hände der Bürger wandern. Und wenn man es erst bis dahin geschafft hat - ein dreifaches "Lang lebe der Euro" - dann kann man den Bargeld-Verkehr zwischen ZB und GB auch noch abschaffen! Aufwärts ohne Ende! Endlich!

Und alle machen mit. Weil niemand untergehen will. Selbstbetrug in Reinstform. Der totale digitale Debitismus. Ich kann mir keine weitere Steigerungsform mehr vorstellen. Vielleicht noch die Fantasieebene, ganz ohne Zahlen im Computer, weil man die auch noch abgeschafft hat? [[freude]]

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Danke Hasso, hier der Link:

zip @, Donnerstag, 28.05.2015, 21:42 vor 3884 Tagen @ Hasso 7950 Views

Habe das auch gesehen, war einigermaßen geschockt: [[sauer]]

http://www.ardmediathek.de/tv/Börse-vor-acht/Griechen-Drama-vergrault-die-Anleger/Das-E...

Man achte dort auf den Arbeitstitel:

Griechen-Drama vergrault die Anleger 28.05.2015 | 02:39 Min. | Verfügbar bis 04.06.2015 | Quelle: HR
Die Hoffnung auf eine Einigung im griechischen Schuldenstreit war nur von kurzer Dauer. Am Donnerstag herrschte wieder Ernüchterung. Selbst ein "Grexit" erscheint wieder möglich. Die Anleger gingen auf Nummer sicher und machten Kasse.

Nicht ein einziger Hinweis auf das Bargeldverbot! Wer MediathekView hat (zum Download), hier der Suchbegriff: „Griechen-Drama vergrault die Anleger“

Beste Grüße vom

--
.zip

Video DownloadHelper geht genauso - aber mal im Ernst: Sollen wir dann auf GrüneKrätze umsteigen...

Griba @, Dunkeldeutschland, Donnerstag, 28.05.2015, 22:49 vor 3884 Tagen @ zip 7212 Views

oder welche Währung kommt dann als Oma-Depot (im Wäscheschrank etc.) noch in Frage? Renminbi sind derzeit noch nicht handelbar und Rubel kommen mir nur als Tscherwonjetz in den Schub [[freude]]

--
Beste Grüße

GRIBA

Will sie vielleicht unbedingt in die Fußstapfen von Herrn Lehmann steigen?

Leser68 @, Donnerstag, 28.05.2015, 21:53 vor 3884 Tagen @ Hasso 7838 Views

Oder sollte man besser sagen Fußfettnäpfchen?
Ich sage nur Fusioneritis in den 90ern, wohlwollend begleitet durch Frank Lehmann im Vorabend der ARD?
Und heute haben wir Dank der entstandenen Megakonzerne (u.a. auch RWE, Vattenfall, ENBW, METRO, VW, BASF oder EON) TTIP vor der Tür stehen - in Zusammenarbeit mit amerikanischen Megakonzernen (GM, Exxon, Pfizer, General Foods oder Monsanto).

Warum haben Bäckereien, manche(?) Buchhandlungen, Kioske etc. kein EC-Terminal?

Leser68 @, Donnerstag, 28.05.2015, 22:26 vor 3884 Tagen @ Hasso 7771 Views

Weil die das uncool finden? Oder weil sie Probleme mit dem Verständnis von Technik haben?

Nee, das ist denen einfach zu teuer bei der geringen Marge, die diese kleinen Geschäfte haben.
Wenn das Bargeldverbot kommt, dann müssen die aber sowas einführen. Folge: Noch einmal ein großes Ladensterben, großer Marktanteilgewinn für die großen Firmen.

UND! Auch kleine Käufe, egal ob Kaugummis, Brötchen, Tageszeitung oder Zigarette werden elektronisch erfasst und dann vermutlich auch einer Person zugeordnet. Noch mehr DATA für BIG DATA!

Dann wird eben eine Gebühr erhoben

Mephistopheles @, Datschiburg, Donnerstag, 28.05.2015, 22:38 vor 3884 Tagen @ Leser68 7608 Views

UND! Auch kleine Käufe, egal ob Kaugummis, Brötchen, Tageszeitung oder
Zigarette werden elektronisch erfasst und dann vermutlich auch einer Person
zugeordnet. Noch mehr DATA für BIG DATA!

pro Buchung, wie heute schon,wenn du irgendwo Bargeld aus dem Automaten ziehen willst, wenn das nicht gerade deine Hausbank ist.

Wie wäre es mit 5 € Buchungsgebühr für einen Kaugummi, Brötchen, Taz oder Zigarette?


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

So wird's kommen

CalBaer @, Donnerstag, 28.05.2015, 22:45 vor 3884 Tagen @ Mephistopheles 7690 Views

Wie wäre es mit 5 € Buchungsgebühr für einen Kaugummi, Brötchen, Taz
oder Zigarette?

Die Banken haben dann ja nach Bargeldabschaffung das Zahlungsmonopol. Bargeld ist vor allem wirtschaftliche Freiheit.

Und der Staat kann sich nach dem Bargeldverbot als Beschuetzer aufspielen: "Wir beschraenken die Buchungsgebuehr auf nur 3 Euro, ohne uns waeret ihr verloren!".

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Fristen

Rybezahl, Donnerstag, 28.05.2015, 22:50 vor 3884 Tagen @ CalBaer 7367 Views

Könnte mir auch eine Schonfrist vorstellen, während der im kleinen Straßenkiosk noch mit bis zu 20 EUR (oder so ähnlich) bezahlt werden darf. Nach zwei Jahren müssen die dann so ein Gerät haben, sonst ist Schluss.
Bis dahin kann man dann auch dafür sorgen, dass die Zahlung per Karte schneller verläuft, nur noch über das Gerät halten - Zacki-Zacki - fertig.

Das sind nun wirklich keine schönen Fantasien mehr... [[sauer]]

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Die genaue personenbezogene Zuordnung fragwürdiger Käufe...

Hasso, Donnerstag, 28.05.2015, 22:43 vor 3884 Tagen @ Leser68 7841 Views

bearbeitet von Hasso, Donnerstag, 28.05.2015, 22:51

UND! Auch kleine Käufe, egal ob Kaugummis, Brötchen, Tageszeitung oder
Zigarette werden elektronisch erfasst und dann vermutlich auch einer Person
zugeordnet. Noch mehr DATA für BIG DATA!

... wäre doch ein wichtiger Schritt auf dem "EU-Weg zum noch besseren Gut-Menschen"!

Mir fallen da spontan Zigaretten, Alkohol, Puxxbesuche und Nazibücher vom Flohmarkt etc ein.
(btw... wie geht das in Zukunft auf dem Flohmarkt? Gibt es dann keine Flohmärkte mehr?)

Sehr schnell könnten wir elektronisch die "neuen Neger" identifizieren, die für die NWO nicht brauchbar sind[[sauer]]
Dafür bräuchte man kaum neues Personal einstellen.

Aber vielleicht rettet uns der Putin noch irgendwie aus dem "bargeldlosen EUdSSR-Gulag"?
Die Russen haben uns doch schon öfter befreit und raus gehauen...
Gute Nacht
Hasso

Umfrage: 96,7% gegen die Bargeldabschaffung

Leser23 @, Donnerstag, 28.05.2015, 23:45 vor 3884 Tagen @ Hasso 7728 Views

Die Umfrage von Gestern dazu:

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/kontrovers/bargeld-abschaffe...

(96,7% gegen die Bargeldabschaffung)

Und wenn man dazu nachdenkt:


Ein paar fiktive MSM Meldungen aus dem entsprechendem futuristischem Zeitraum dazu


Autos landen massenweise und verdächtig oft in Werkstätten.

... denn wie soll das gehen, wenn Bordelle nur noch Kreditkarten annehmen, und die Frau vom Besuch nichts wissen darf?

Bordelle und gleichwertige Etablissements haben zum Schutz der Privatsphäre ihrer Kunden, etliche „Schein-Autowerkstätten“ errichtet und verfassen neuerdings unverdächtige Auto- Reparatur-Rechnungen.
Diverse Frauen wundern sich unterdessen, was die Herren eigentlich für kaputte uns ständig in den Werkstätten stehende Kisten haben...

KO für Toilettenfrau

Eine Toilettenfrau aus .... hat sich für Außenstehende völlig unerwartet das Leben genommen.
Ihre Einnahme generiert sie bekanntermaßen aus dem „Trinkgeld“, welches ihr die Kunden überlassen.
Eine Verpflichtung zum zahlen gibt es nicht.
Ein Zahlvorgang mit Kreditkarte setzte sich nicht durch.

Da sie sodann nach der Arbeit noch vorm Aldi betteln ging, dort aber nur mit Mehltüten, Fertignahrung und Plastikflaschenbrause beglückt wurde – auch Bettler bekommen ja kein Bargeld mehr, nahm sie sich das Leben, da jegliche Existenzgrundlage mit dem Wegfalls des Bargeldes dahin war.

Bahn feiert Wiederauferstehung

Da sämtliche Mitfahrzentralen nach dem Bargeldwegfall schließen mussten, respektive alle Mitfahrenden keine Chance mehr für die Bezahlung beim Alleinreisenden haben, sind die Straßen neuerdings vor und nach den Wochenenden unpassierbar geworden. Alle fahren wieder selbst und allein.
Da machen aber schlicht kein Auto haben, feier die Bahn fröhliche Urstände.

Ebenso klatschen sich die Finanzbeamten auf die Schenkel.
Die Mineralölsteuereinnahmen übersteigen durch das vervielfachte Verkehrsaufkommen alle Erwartungen.
Der BUND kritisiert, daß es sich bei der Zunahme des Verkehrs weitgehend um Leerfahrten von PKW Fahrer handelt.


Für Dresden wurde der Kriegszustand durch Einführung einer Regionalwährung aufgehoben

Am ersten Montag nach Einführung des Bargeldverbotes kam es in Dresden zu Massenprotesten und Ausschreitungen. Erstmals gab es keinerlei (bezahlten) Gegendemonstrationen. Mutmaßlich konnte man sich nicht über die Art und Weise derer Vergütung einigen.
Die Zusicherung der Behörden zur Einführung einer Regionalwährung beendete die Ausschreitungen.
Der Kriegsrecht wird mit sofortiger Wirkung wieder aufgehoben.
Nachbarstädte bekunden Interesse zur Erweiterung des Raumes des Einsatzes der Dresdner Regionalwährung.

Gefängnisneubauplanung auf Rekordstand

Die wegen Verstößen gegen das Bargeldverbot in die Millionen gehenden Fälle brachten die Gefängniskapazität an ihre Grenzen.

Von einer Überstellung der Verbrecher in die bereits vor Jahren vorbereiteten Camps in USA möchte die den Besatzern folge leistende deutsche Justiz dauerhaft wegkommen. Deshalb wurde der bislang größte Etat für jemals auf deutschem Boden gehabten Neubauvolumina für Gefängnisse genehmigt.

****Ende der Visionen****

**************

Ich denke, daß das ein Versuchsballon sein soll, der Praxistest am Dummy sozusagen.
Fragen würde ich mich nur, warum man letztlich das (generell ja schwer herzustellende) Vertrauen in die Währung damit aufs Spiel setzt.

--
Mahatma Gandhi:
"Ziviler Ungehorsam wird zu einer heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat."

(Beitrag gelöscht wegen unzähliger Rechtschreibfehler) (oT)

Nachdenkender @, Donnerstag, 28.05.2015, 23:56 vor 3884 Tagen @ Leser23 7481 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 29.05.2015, 16:15

- kein Text -

Urlaub ist möglich, nur anders. Siehe das Buch

Leser68 @, Freitag, 29.05.2015, 00:19 vor 3884 Tagen @ Nachdenkender 7498 Views

"Mastercode" von Scott McBain (aus dem Jahr 2005).

Eine Rezension dazu:

In Kürze zunächst der Klappentext:
Der Kampf gegen das Böse ist nie zu Ende! »Mother«, ein globales Computernetz, sammelt die Daten aller Bürger und stuft sie nach einem festgelegten Ranking-System ein. Überall herrschen Korruption und nackte Geldgier. Als »Mother« in die Hände einer Verschwörergruppe um den britischen Außenminister und den CIA-Chef fällt, scheint die totale Kontrolle über die Welt zum Greifen nahe.

Ausschnitt aus der Rezension von Wolfgang Weninger ("Schmalspurspannung")
Ausgehend von einer Vernetzung von Kommunikations-, Bank- und Kreditkartendaten ist mittlerweile fast jeder Mensch auf der Welt mit all seinen privaten und beruflichen Geheimnissen zentral gespeichert. Im Jahre des Herrn, anno domini 2020, brauchen wir weder Münzen, noch Geldscheine, keine Kreditkarten, nur einen Abdruck der menschlichen Iris auf einem Augenscanner und schon wird uns jeder Wunsch buchstäblich an den Augen abgelesen. Vorausgesetzt, wir haben das richtige Kreditrating, gehören wir also entweder zu den Superreichen, die alles und noch viel mehr ergattern oder zu den Superarmen, die nichts haben und auch nichts bekommen werden, wenn nicht einer der oberen Zehntausend finanzielle Bürgschaft leistet.
http://www.krimi-couch.de/krimis/scott-mcbain-der-mastercode.html


Noch eine etwas nähere Erläuterung von mir: In diesem Science Fiction Krimi werden die Menschen, nachdem sie große Rabatte bekommen haben für die freiwillige Registrierung im System "Mother", in neun Kasten eingeteilt - vom Muli-Milliardär bis zu ganz Armen. Die komplette Registrierung der gesamten Menschheit und damit die totale Kontrolle durch sehr wenige Menschen steht bevor und nichts scheint diesen Vorgang aufhalten zu können.

Macht nur schön weiter mit den NEGATIV-Gedanken

satsangi @, Freitag, 29.05.2015, 10:37 vor 3884 Tagen @ Leser68 6807 Views

Hallo

Wie wir unser Schicksal selbst bestimmen.

Denn was der Mensch sät, das wird er ernten (Galater 6,7).

Jeder Gedanke, sei er noch so kurz, wirken auf den Menschen zurück.
Aus diesen Gesetzmässigkeiten entsteht ein gigantisches Rad des Lebens,
von Wiedergeburt zu Wiedergeburt. (Hamsterrad)

"Du bist, was Du denkst, und wirst wie Du denkst.

Beste Grüsse
satsangi


P.S.
Man kann die Welt nicht ändern, nur sich selbst.

Zustimmung vom King of Pop

Broesler, Freitag, 29.05.2015, 10:54 vor 3883 Tagen @ satsangi 6778 Views

P.S.
Man kann die Welt nicht ändern, nur sich selbst.

Michael Jackson - Man In The Mirror
https://www.youtube.com/watch?v=PivWY9wn5ps

"I'm starting with the Man In The Mirror
I'm asking him to change his ways
And no message could have
Been any clearer
If you wanna make the world
A better place
(If you wanna make the
World a better place)
Take a look at yourself, and
Then make a change
(Take a look at yourself, and
Then make a change)
(Na na na, na na na, na na, na nah)" [[herz]]
http://www.songtexte.com/songtext/michael-jackson/man-in-the-mirror-4bda73be.html

Gruß
Broesler

Immer schön langsam mit den Pferden + EDIT

Leser68 @, Freitag, 29.05.2015, 12:55 vor 3883 Tagen @ satsangi 6575 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 29.05.2015, 13:23

Servus Satsangi,
erstens habe ich in meinen Zitaten gezeigt, dass in diesem Science-Fiction-Roman nur scheinbar alles verloren ist.
Zweitens habe ich vor kurzem hier im Forum Lösungen präsentiert, mit denen Wüste wieder in fruchtbares Land umgewandelt werden können. Damit können sehr viele Menschenleben gerettet werden, wenn sich das auf breiter Basis herumspricht - z.B. müssten Afrikaner nicht mehr zu tausenden im Mittelmeer ersaufen.
Wie viel von diesen Informationen hast Du denn schon an andere weitergegeben, um die Welt zu retten?

Und ich finde es witzig, dass Broesler jetzt als Dein Sekundant auftaucht. Gemeinsam seid Ihr stark oder was?

EDIT:
Außerdem habe ich gerade in der Diskussion um meinen Wüstenbegrünungsbeitrag gesehen, dass von Dir da kein Lob kam, obwohl Dir doch die positiven Gedanken so wichtig sind.
Hattest Du meinen Beitrag nicht gelesen oder war Dir der Beitrag egal?

"Die Wüste lebt"

satsangi @, Freitag, 29.05.2015, 16:17 vor 3883 Tagen @ Leser68 6404 Views

Hallo lieber Leser von den 68ern

erstens habe ich in meinen Zitaten gezeigt, dass in diesem
Science-Fiction-Roman nur scheinbar alles verloren ist.

Das ganze Leben ist wie ein Roman, besser gesagt eine Illusion.
Immer dieselben Darsteller - nur die Masken ändern jeweils.

Zweitens habe ich vor kurzem hier im Forum Lösungen präsentiert, mit
denen Wüste wieder in fruchtbares Land umgewandelt werden können. Damit
können sehr viele Menschenleben gerettet werden, wenn sich das auf breiter
Basis herumspricht - z.B. müssten Afrikaner nicht mehr zu tausenden im
Mittelmeer ersaufen.

Auf der einen Seite ist das lobenswert, andererseits braucht es wieder den Saft des Lebens, nämlich Wasser. Andere Nationen zeigen Dir die Kehrseite der Medaille, siehe Kalifornien.

Dass diese Menschen im Meer ertrinken, hat eine andere Ursache.

Wie viel von diesen Informationen hast Du denn schon an andere
weitergegeben, um die Welt zu retten?

Ein gut gemeinter Trugschluss, ein Schuss ins den Ofen, das funktioniert nicht so.
Man kann, wenn es gut läuft, nur sich selbst ver-ändern, der Weg ist so steinig genug.


Und ich finde es witzig, dass Broesler jetzt als Dein Sekundant auftaucht.
Gemeinsam seid Ihr stark oder was?

Jeder hat so seine Ansichten, je nachdem wie die Optik eingestellt ist - und diese kann ändern,
einfach cool und flexibel bleiben.

EDIT:
Außerdem habe ich gerade in der Diskussion um meinen
Wüstenbegrünungsbeitrag gesehen, dass von Dir da kein Lob kam, obwohl Dir
doch die positiven Gedanken so wichtig sind.
Hattest Du meinen Beitrag nicht gelesen oder war Dir der Beitrag egal?

Noch nicht gesehen, aber auch ein Lob von mir, loben hat was positives.

Nur positives bringt einem "vorwärts", was das auch immer heissen mag.
("Wohin schreitet den der Mensch, wenn er vorwärts schreitet, schreitet ER nicht fort von sich selbst").

Ich versuche auch "Lösungen" anzubieten, vom Wasser des Lebens, der Weg dazu ist steinig, das materielle, die verdichtete Energie, deckt den grössten Teil zu.

Wenn man eine Lampe mit vielen Decken umschliesst, ist kein Licht mehr zu sehen.
Da bewegt man sich in einem "finstren Tal", im Tal der Tränen, oder "Hamsterrad".

Beste Grüsse
satsangi

Die Zeit, dem System zu entkommen, läuft ab

WKN007 @, Freitag, 29.05.2015, 09:00 vor 3884 Tagen @ Hasso 7732 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 29.05.2015, 15:36

Hallo zusammen,
die Schlinge zieht sich langsam aber sicher zu.


Die Menschen müssen also verstehen, dass das finanzielle Klima sich in einen totalen Krieg gegen ihre Möglichkeit gewandelt hat, sich unabhängig und außerhalb des Systems zu bewegen. Noch ist Zeit zum Handeln, aber sobald die Mächtigen die Tür geschlossen haben und die Menschen innerhalb des Systems gefangen sind, wird es zu spät sein. Dann sind sie den Eliten vollkommen ausgeliefert.”

Quelle:
http://n8waechter.info/2015/05/die-zeit-dem-system-zu-entkommen-laeuft-ab/


Der Ökonom Martin Armstrong behauptet, dass noch vor Monatsende ein ”geheimes Treffen zur Beendigung von Bargeld” in London stattfinden wird, an dem auch Repräsentanten der EZB und der Federal Reserve teilnehmen.

Quelle:
http://n8waechter.info/2015/05/bargeldverbot-geheimes-treffen-in-london/

Allen ein schönes Wochenende,

WKN007

Wenn sich ALLE Regierungen der Welt kurzfristig darauf einigen könnten

Orlando ⌂ @, Freitag, 29.05.2015, 10:15 vor 3884 Tagen @ WKN007 6854 Views

... bräuchten sie eine Bargeldabschaffung nicht, denn dann könnten sie sich noch auf ganz andere Sachen einigen [[zwinker]].

Eine solche Maßnahme hätte aber auch ihre guten Seiten: jedermann müsste von den Banken Kredit kriegen, wenn nur noch mit Konto bezahlt werden kann - oder man müsste überschuldete Leute öffentlich verhungern lassen.

Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass die Kränze zu unser aller Beerdigungen in bar bezahlt werden können.

LIVE-Bericht von der Kaufland-Kasse

Hasso, Dienstag, 02.06.2015, 22:34 vor 3879 Tagen @ Hasso 6474 Views

bearbeitet von Hasso, Dienstag, 02.06.2015, 22:47

War heute mal wieder an der Kaufland-Kasse mit reichlich Bargeld im Säckl.

Vor mir eine junge Tusse... ca. 25 Jahre alt, unterernährt, aufgetakelt, vermutlich mittelschwere NPS, so lautete jedenfalls meine Auf-den-ersten-Augenschein-Diagnose.

Sie hatte nur eine Brauseflasche für 90 Cent inkl. Pfand auf dem Band und fragte: "Darf ich das mit der Karte bezahlen... ich finde es so lästig und umständlich, Bargeld einzustecken!"

"Ja, ist ok und egal für uns", sagte die Kassenfrau.

Ich gucke zur Decke, dann verzweifelt auf mein Smartphone und sagte "Herr... wo bleibt das versprochene Hirn?"

Leider... aber unsere jungen Blöd-Dödels bereiten perfekt die Grundlage für das kommende Bargeldverbot.
Da können wir alten Bargeld-Zahler nix gegen machen, wir sind eben nicht mehr bei der Musik[[sauer]] [[sauer]]
Grüße von der Real-Front
Hasso

Genau so ist das

thrive @, im grünen Herz des Wahnsinns, Dienstag, 02.06.2015, 23:33 vor 3879 Tagen @ Hasso 6105 Views

Leider... aber unsere jungen Blöd-Dödels bereiten perfekt die Grundlage
für das kommende Bargeldverbot.
Da können wir alten Bargeld-Zahler nix gegen machen, wir sind eben nicht
mehr bei der Musik[[sauer]] [[sauer]]
Grüße von der Real-Front
Hasso

Sehr richtig erkannt. Eigentlich brauchts gar kein Bargeldverbot, denn Bargeld benutzt eh kaum noch jemand. Immer, wenn ich mal mit irgendwem irgendwohin gehen will, kommt erst der Spruch "Ich muss schnell mal auf die Bank, Geld holen." Die haben kein Bargeld dabei oder zuhaus. Da werden dann die 10, 20, 50 EUR abgehoben, die man sich vornimm, innerhalb der nächsten Stunde auszugeben und dann ist man wieder auf 0 Bargeld. Und im Supermarkt bezahlt kein Mensch ausser ich mit dem Zettelkram.

Bargeldverbot ist sowas wie Pferdekutschenverbot. Sowas benutzt eh kein Mensch. Deswegen wirds das meiner Meinung nach auch garnicht geben, weils eh völlig egal wäre oder es wird einfach kommen und 90% der Menschen finden das völlig ok.

teils teils

aliter @, Mittwoch, 03.06.2015, 00:00 vor 3879 Tagen @ thrive 6077 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 03.06.2015, 13:03

Bargeld benutzt eh kaum noch jemand. Immer, wenn ich mal mit irgendwem
irgendwohin gehen will, kommt erst der Spruch "Ich muss schnell mal auf die
Bank, Geld holen." Die haben kein Bargeld dabei oder zuhaus.

Meine Vermutung ist, dass die, die jede Zigarettenschachtel "mit Karte" bezahlen, nicht zu denen gehören, die 100 kEuro auf Festgeld oder Giro parken (können).
Aber irgendwo sind die Millionen Scheine ja. M.E. gibt es schon sehr viele, die in nicht unbeträchtlicher Menge Bargeld horten, aus was für Gründen immer; z.B.: hörte ich neulich von einem post-Scheidung befindlichen Mann inzwischen liiert mit einer in-Scheidung befindlichen recht gut verdienenden Frau, dass diese wohl in einer schwachen Stunde einräumte oder gar vorführte, dass sie 50 oder waren es 100 k Euro in der Küchenschublade hortete - wie weiland Schäuble- damit sie nicht alles im Scheidungsverfahren rausrücken müsste. Ich glaube auch im Handwerkerbereich ist Bares noch Wahres.

Vielleicht wollen sich die vielen Kartenzahler von den Harzern und ähnlichen abheben gewissermaßen als Statussymbol, wie vor vielen Jahren, wo noch nicht jedes Vorschul-Kiddy sein Handy hatte, ein "Funktelefon" Bedeutung verlieh. Aber auch die Erkenntnis, dass Kartenzahlung eben einfach abzuwickeln ist, muss man anerkennen.

Warum das Bargeld erledigt ist

Mephistopheles @, Datschiburg, Mittwoch, 03.06.2015, 07:26 vor 3879 Tagen @ Hasso 6046 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 03.06.2015, 07:32

War heute mal wieder an der Kaufland-Kasse mit reichlich Bargeld im
Säckl.

Vor mir eine junge Tusse... ca. 25 Jahre alt, unterernährt, aufgetakelt,
vermutlich mittelschwere NPS, so lautete jedenfalls meine
Auf-den-ersten-Augenschein-Diagnose.

Sie hatte nur eine Brauseflasche für 90 Cent inkl. Pfand auf dem
Band
und fragte: "Darf ich das mit der Karte bezahlen... ich finde es
so lästig und umständlich, Bargeld einzustecken!"

"Ja, ist ok und egal für uns", sagte die Kassenfrau.

Ich gucke zur Decke, dann verzweifelt auf mein Smartphone und sagte
"Herr... wo bleibt das versprochene Hirn?"

Hi Hasso,
das ist keine Frage von jung und alt, sondern eine Folge des Geschlechterkriegs.
Eine Frage: Wo trägst du denn deine Bargeldbörse mit dir rum?
Und was soll das gegenwärtig herrschende Geschlecht da machen?

Kannst du dir beispielsweise den Hosenanzug vorstellen, wie die in ihrer Gesäßtasche rumfingert, um die Geldbörse rauszufieseln?
Allein die Vorstellung [[rofl]]
Oder, wenn Geldbörse in der Brusttasche, vielleicht fällt da ja noch was anderes raus, wenn sie das Geld hervorholen will?

Leider... aber unsere jungen Blöd-Dödels bereiten perfekt die Grundlage
für das kommende Bargeldverbot.
Da können wir alten Bargeld-Zahler nix gegen machen, wir sind eben nicht
mehr bei der Musik[[sauer]] [[sauer]]

Das war alles kein Problem, als die Männer noch die Geldbörse zückten, wenn etwas zu bezahlen war, jetzt egal, ob aus eigenem Antrieb oder unter weiblicher Anleitung.
Aber seitdem die Damen mit geschätzten 90% der Kassenumsätze und ihren Handtaschen die relevanteste Zielgruppe darstellen - du zählst nur als Randgruppe -, seitdem hat das Bargeld verloren.

Grüße von der Real-Front
Hasso

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Zwei Schritte vor, einen zurück

aliter @, Mittwoch, 03.06.2015, 08:14 vor 3879 Tagen @ Hasso 5891 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 03.06.2015, 13:08

Ganz kurze Alarm-Meldung von unterwegs.

Mache im Hotel gerade das TV an und Anja Kohl berichtet LIVE, dass die EZB
über die Bargeldabschaffung nachdenkt..

In der Tat, da soll die Öffentlichkeit wohl auf etwas vorbereitet werden. Ich vermute nicht, dass es die komplette Bargeldabschaffung sein wird, sondern - analog zu anderen Ländern - könnte eine niedrige unbare Zahlungspflicht eingeführt werden. Bei der Bezahlung von Handwerksleistungen ist das m.W. ja sowieso schon Pflicht; insofern sollte der Gesetzgeber da keine Scheu haben.

Parallel dazu könnte das Horten von Bargeld limitiert werden.
Dann steht der Bargeldhorter vor ähnlichen Fragen wie jetzt der Schwarzgeldbesitzer: wie bringe ich mein Barvermögen wieder in den legalen Kreislauf?

Will sagen: Wenn die unbar-Zahlungspflicht bei 500 Euro einsetzt, dann kann man natürlich preiswerte E-Geräte kaufen, aber keinen Neuwagen, keine Immobilie, kein Gold. Und wenn dann die Schwelle des Besitzes auf 2000 Euro angesetzt würde, tut sich der, der 100000 Euro in der Kommode hat, schon schwer, dies auszugeben, vor allem für sinnvolle Ausgaben/Anlagen. Vorbei sind die Zeiten, da man mit Bargeld zur Bank gehen konnte, Tafelpapiere kaufen und höchst anonym Zinscoupons einlösen konnte. Leider hatte ich damals wg.Jugend kein Geld und schon gar kein Vermögen.

mfg

Bargeldverbot Überscht: Pro und Contra (mL)

Mercury @, Mittwoch, 13.01.2016, 10:05 vor 3654 Tagen @ Hasso 4236 Views

Hallo allen,

da die Argumente bzgl. des Bargeldverbotes im Forum ziemlich verteilt sind, hänge ich hier einmal einen Link mit einer Übersicht an.

http://compass.comdirect.de/maerkte-meinungen/pro-contra-gluecklicher-ohne-bargeld/

Bemerkenswert ist die Zeitschrift als Cortal Consors Kundenzeitschrift. Die Kampagne kommt also ins Rollen.

Grüße

Mercury

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„Meine Arbeit ist ein Versuch, mit großer Traurigkeit die Tatsache der westlichen Kultur zu akzeptieren." Ivan Illich

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