Banknoten mit Funkchip: Geld kann ferngesteuert entwertet werden

Udo @, Montag, 25.05.2015, 11:54 vor 3887 Tagen 6053 Views

Unlängst galt das in den MSM noch als "Verschwörungstheorie":

Hybride, fälschungssichere Banknoten mit RFID-Chip - Geld kann auch geortet werden

Das österreichisch-deutsche Technologieunternehmen EDAQS hat eine neue Form vom Bargeld entwickelt, berichtet das Wirtschaftsmagazin "trend" . Banknoten werden mit einem hochverschlüsselten RFID-Funkchip ausgestattet. Mittels entsprechender Terminals, ob bei Banken oder in Geschäften, weiß das "DICE" genannte Geldsystem stets, wo sich welche Banknote befindet.

Quelle: Der Standard

Den letzten beißen die Hunde

Ankawor, Montag, 25.05.2015, 12:45 vor 3887 Tagen @ Udo 4495 Views

Uff.

Dann wird es wohl nichts mit dem Bargeldverbot, es ist damit unnötig.

Und im Privatbereich wird sich dann jeder hüten, noch Bargeld von einer Privatperson anzunehmen. Denn ob er damit an der Ladenkasse zahlen kann, ist nicht sicher.

Das Vertrauen ins Geld ist dann futsch. Was folgt daraus?

Mikrowelle ist witzlos

Jermak @, Montag, 25.05.2015, 13:30 vor 3887 Tagen @ DT 4864 Views

Denn wenn der Chip defekt ist, dann wird der Schein bei der Prüfung sicher auch als entwertet eingestuft und nicht akzeptiert.

Andererseits, wenn ich jm damit bezahle, der die Technik nicht benutzt, interessiert der Chip nicht.


Außerdem ist die Verwendung des Begriffs "fernsteuern" im Artikel irreführend, den die RFID-Technologie bewegt sich entfernungsmäßig höchstenfalls im Zentimeterbereich.

Genau, der Chip ist die eigentliche "Geldnote"

CalBaer @, Montag, 25.05.2015, 20:19 vor 3887 Tagen @ Jermak 3079 Views

Denn wenn der Chip defekt ist, dann wird der Schein bei der Prüfung sicher
auch als entwertet eingestuft und nicht akzeptiert.

Außerdem ist die Verwendung des Begriffs "fernsteuern" im Artikel
irreführend, den die RFID-Technologie bewegt sich entfernungsmäßig
höchstenfalls im Zentimeterbereich.

Den Chip kann man natuerlich nicht fernsteuern, aber den Wert in der Datenbank, der zu der Seriennummer des Chips hinterlegt ist.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Darüber haben wir schon vor 10 Jahren im DGF geschrieben und diskutiert

sensortimecom ⌂ @, Montag, 25.05.2015, 13:24 vor 3887 Tagen @ Udo 4218 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 25.05.2015, 13:42

Wie so oft greift jemand Ideen auf, die aus dem Cyberspace kommen, und verkauft sie als innovative Glanzleistung. Am Allerschönsten ist es aber, wenn die seinerzeit im Netz kursierende Idee einen rein sarkastischen Hintergrund hatte - oder gar ein Aprilscherz war. Alles schon mal da gewesen...<img src=" />

Leider. Noch vor kurzem galten auch der Negativzins und die Bargeldabschaffung als Aprilscherz. (oT)

sensortimecom ⌂ @, Montag, 25.05.2015, 20:03 vor 3887 Tagen @ Udo 2820 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 25.05.2015, 20:17

- kein Text -

Es ist eine zwangsläufige Entwicklung

Philip Marlowe @, Location: Europe's Paymaster, Montag, 25.05.2015, 15:35 vor 3887 Tagen @ sensortimecom 3650 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 25.05.2015, 15:43

Völlig egal, wer wann wo diese Idee zuerst hatte. Alles was technologisch machbar ist, wird gemacht werden. Das Einzige, was die Entwicklung temporär aufhalten kann, sind Kostenargumente. Da aber neue Technologien immer im Preis degressiv sinken, wird jede Technologie früher oder später eingesetzt und gebraucht bzw. missbraucht werden. Zwangsläufig.

Das einzig Beruhigende dabei ist: NIEMAND kann sich dieser Entwicklung entziehen. Auch die "hohen Herren in ihren Palästen" nicht. Früher oder später wird die Entwicklung jeden einholen.

Gruß,
Phil.M.

"die beruhigende Entwicklung" ..?

Beo2 @, NRW Witten, Montag, 25.05.2015, 16:01 vor 3887 Tagen @ Philip Marlowe 3483 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 25.05.2015, 16:14

Das einzig Beruhigende dabei ist: NIEMAND kann sich dieser Entwicklung entziehen. Auch die "hohen Herren in ihren Palästen" nicht. Früher oder später wird die Entwicklung jeden einholen.

WER macht (oder Macht?) denn "diese Entwicklung"? Ich glaube, ich widersetze mich .. bin doch schließlich ein Niemand.

Gruß, Beo2

Du hast den Grund dafür schon erkannt ;-)

sensortimecom ⌂ @, Montag, 25.05.2015, 19:59 vor 3887 Tagen @ Philip Marlowe 3017 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 25.05.2015, 20:18

Völlig egal, wer wann wo diese Idee zuerst hatte. Alles was technologisch
machbar ist, wird gemacht werden. Das Einzige, was die Entwicklung
temporär aufhalten kann, sind Kostenargumente. Da aber neue Technologien
immer im Preis degressiv sinken, wird jede Technologie früher oder später
eingesetzt und gebraucht bzw. missbraucht werden. Zwangsläufig.


Ja - und genau deshalb, weil die neuen Technologien im Preis degressiv sinken, weil sie nicht ausreichend geschützt sind und ihre Erfinder bestohlen wurden, werden wir zu ihrem Einsatz auch dort verdammt, wo wir sie uns jeden Tag quälen, und wo wir sie am wenigsten erwartet hatten <img src=" />

Dafür bedarf es keinen Funk oder Fernbedienungen für Banker

Ashitaka @, Montag, 25.05.2015, 16:09 vor 3887 Tagen @ Udo 3722 Views

Dieses Forum bietet dir ausgezeichnete Einblick in die tagtägliche Praxis der Geldentwertung. Mit einer technischen Kontrolle der Banknoten oder Münzen haben in Geld bemessene Werte nichts zu tun. Solch ein Eingriff würde lediglich das Währungssystem zu dem machen, was es des Machtkreislaufes wegen niemals sein darf: Zweifelhaft und damit keine Währung mehr!

Da sind systematisch Zwangsenteignungen über die bereits vorhandenen Überwachungsinstrumente und Systeme der Geschäftsbanken und Zentralbanken weitaus realisitischer und kostengünstiger, als ein völliger Vertrauensverlust in die Währung dadurch, dass jemand einen ON/OFF-Schalter per Funk steuern kann, durch den aus Banknoten/Münzen von jetzt auf gleich Klopapier/Altmetall wird.

Demnächst dann auch auf DWN.

--
Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.

Die logische Antwort hieße dann Edelmetalle und kleine leicht tauschbare Sachwerte...? (oT)

Udo @, Montag, 25.05.2015, 16:21 vor 3887 Tagen @ Ashitaka 3249 Views

- kein Text -

Edelmetall und Sachwerte

Fairlane @, Montag, 25.05.2015, 21:29 vor 3887 Tagen @ Udo 3152 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 26.05.2015, 13:30

Edelmetalle wurden schon oft als Wertaufbewahrungsmittel benutzt, allerdings liegt der besondere Vorteil ja darin, dass Gold, Silber oder Platin anonym zu erwerben ist und auf diesem Wege nicht belangt zu werden, denn was weg ist und wo es keine nachvollziehbare Spur gibt, ist auch nichts zu holen.
Leider werden Tafelgeschäfte bei Banken auch feinsäuberlich abgeheftet und die Abrechnungen tragen einen Käufernamen und eine Kontonummer. Zumindest kenne ich das aus meiner Bankpraxis exakt so und diese Quittungen unterliegen auch einer Aufbewahrungsfrist. Nur bei wenigen Unternehmungen, so z. B. der Exchange AG (ohne nun Werbung machen zu wollen) kann man anonym Edelmetall ohne großes Aufheben unterhalb der Geldwäschebeträge abwickeln.

Hat man dann seine Münzen oder Barren, mag das schön sein, aber man denke mal daran, was man damit anfängt, wenn ein entsprechendes EM-Verbot in Kraft tritt. Man müsste also warten - womöglich sehr lange warten, bis man sein Gold, Silber oder Platin wieder "verflüssigen" und dem Wirtschaftskreislauf zuführen kann. Klar kann dies sinnvoll und zielführend sein, aber manchmal dauert das Jahrzehnte und während dieser Jahre bleibt einem diese Kaufkraft nur für private Geschäfte, welche mit dem Risiko behaftet sind, entweder an den "Falschen" zu geraten, der einen denunziert oder gnadenlos über den Tisch zieht; beispielsweise 1 Oz. Gold für einen Sack Kartoffeln...

Im Prinzip und so sehe ich es, ist gehortetes EM totes Kapital b.a.w..

Sachwerte - ich sehe es so, dass man unterscheiden muss, um welche es sich handelt; Haus, Grund und Boden werden eingetragen und Besitz verpflichtet, sowohl dem Staat gegenüber, welcher einen mit gegenleistungslosen Abgaben behelligt (Steuern), und die Erhaltung bedarf auch finanzieller Aufwendungen. Das kann man weiterspinnen bis hin zu tollen Entschuldungsideen des Staates in Form von Zwangsgrundschulden, und schon wird der Sachwert zum Problem.
Nützlicher Kleinkram mag zum Tausch einladen, aber was will man in großer Menge einlagern, um wirtschaftlich für andere eine interessante Quelle darzustellen? Schnaps? Streichhölzer? iPhones?
Ich denke, es müssen schon richtig harte Zeiten aufkommen, dass man zur gern besuchten Fundgrube von Taschenmessern, Batterien oder sonstigen Notwendigkeiten wird.

Ich glaube eher, dass man mit Negativzinsen, RFID-getaggten Banknoten und sonstigen Gemeinheiten den Binnenmarkt abwürgt.
Wäre die Schweiz und Monaco früher so zimperlich im Umgang mit Geldern von irgendwoher gewesen, dann hätten sie niemals ihren Wohlstand erreicht.

Gruss, Fairlane

Schnaps, Streichhölzer, iPhones als Alternative zum liquiden Sachwert mit Wertaufbewahrungs-Job: Au/Ag?

Bernadette_Lauert, Montag, 25.05.2015, 21:40 vor 3887 Tagen @ Fairlane 3076 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Dienstag, 26.05.2015, 13:31

Nützlicher Kleinkram mag zum Tausch einladen, aber was will man in
großer Menge einlagern, um wirtschaftlich für andere eine interessante
Quelle darzustellen? Schnaps? Streichhölzer? iPhones?
Ich denke es müssen schon richtig harte Zeiten aufkommen, dass man zur
gern besuchten Fundgrube von Taschenmessern, Batterien oder sonstigen
Notwendigkeiten wird.

Ich kann schon nachvollziehen, wie Du in Deiner Argumentationslinie von Gold und Silbermünzen zur "Alternative" Schnaps, Streichhölzer, iPhones, Taschenmesser, Batterien, Tampons, alte Pringles-Packungen, Tupperware voll Fischschuppen, Glasperlen, eine Mundharmonika und einem T-Shirt mit der Aufschrift: "Einmal mit Profis arbeiten!" kommst.

Aber ernsthaft: Wenn Du ein Vermögen retten willst, kannst Du nicht alles in Krimskrams packen. Und wer kein Vermögen hat, besitzt bereits solch "Anlage-Krimskrams" im Rahmen der individuellen Möglichkeiten.

Also ich halte phyisches Gold und Silber immer noch für eine sinnvolle Sache.
Auch wenn das kein Allheilmittel für alles ist. Es kann Vermögen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit durch monetäre Schiffbruchzeiten retten. Das ist quasi der Job von Edelmetallen seit langer Zeit.

Gruß, Bernadette

Vermögen wird in der Zivilisation nur durch den Staat garantiert.

Centao @, Montag, 25.05.2015, 23:02 vor 3887 Tagen @ Bernadette_Lauert 2762 Views

Ohne Rücknahme - oder Verrechnungsmöglichkeit mit Steuerschulden, sind Edelmetalle nur mehr Schmuck.

Ok, Silber immerhin antiseptisch, als Legierungsmetall und gegen Vampire wirkend..<img src=" />

Hallo Bernadette.

Die Fähigkeit vor allem die Warenströme ab 2018 durchgängig nachverfolgbar zu machen, komplettiert mit der Option auf reine elektronische Währungseinheiten lässt Edelmetalle m.E. gerade nicht als Hort der Vermögenssicherung gegen staatlichen gewillkürten Eingriff zu. Also taugt es nur als reines privates Bartergeschäft, bis zur unfassenden Krise.

Also Aktiva und Anteile an zugelassene Gesellschaften sind im vollelektronischen Zeitalter die bevorzugten (aber eben vollkommen transparenten) Vermögenssicherungen.., so mein Gedanke.

In Krisenzeiten ist das sicher nochmal anders zu bewerten.

Gruß,
CenTao

"Aktiva und Anteile an zugelassenen Gesellschaften im vollelektronischen Zeitalter" bei einer Pleitebank vs. Ag/Au

Bernadette_Lauert, Montag, 25.05.2015, 23:40 vor 3887 Tagen @ Centao 2877 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Montag, 25.05.2015, 23:52

Ohne Rücknahme - oder Verrechnungsmöglichkeit mit Steuerschulden, sind
Edelmetalle nur mehr Schmuck.

Naja, dem Metall wird schon eine Geldfunktion nachgesagt, die sich historisch begründet. Ein Slogan wäre vielleicht: "Gold - 6000 Jahre Geld" oder so.

Ok, Silber immerhin antiseptisch, als Legierungsmetall und gegen Vampire
wirkend..<img src=" />

Vampirwitze - ich bin dabei...
[image]

...aber was das Silber angeht. Es ist Rohstoff und Alternativgeld, es wird industriell gebraucht, das meiste geförderte Silber wurde verbraucht...
Es gibt da schon ein paar interessante Fakten rund um Silber für die langfristige Betrachtung. Ich kenne die Zukunft aber nicht.

Hallo Bernadette.
Die Fähigkeit vor allem die Warenströme ab 2018 durchgängig
nachverfolgbar zu machen, komplettiert mit der Option auf reine
elektronische Währungseinheiten lässt Edelmetalle m.E. gerade nicht als
Hort der Vermögenssicherung gegen staatlichen gewillkürten Eingriff zu.

Warum? Die Fähigkeit das zu tun erscheint mir fraglich. Gibt es da ein staatlich einsehbares Zentralregister für weltweite Warenströme? Selbst wenn - was wäre so schlimm dran? Und warum thematisierst Du staatlich gewillte Eingriffe wenngleich der Staat auch bei Immobilien oder Papierwerten zuschlagen kann. Irgendeinen Tod musst Du sterben. Und wenn Du vernünftigerweise zur Absicherung einen Teil in Edelmetalle anlegst, dann kannst Du diese auch anonym erwerben. Bis zu 14.999 Euro / Tag. Nach einem Jahr Haltefrist wird eventueller Gewinn auch kapitalertragssteuerfrei.) Also gerade in dem Motivationschanon, den Du anführst, liegt der anonyme Erwerb von EMs doch geradezu nahe.

Also taugt es nur als reines privates Bartergeschäft, bis zur unfassenden
Krise.

Und ab der umfassenden Krise wird Gold von heute auf morgen wertlos? Wer bestimmt den Eintritt in die Phase Krise zum Zeitpunkt X? Oder anders gefragt: AG und AU sind seit 6000 Jahren Geld. Gerade in Krisen. Warum sollte das jetzt anders sein?

Also Aktiva und Anteile an zugelassene Gesellschaften sind im
vollelektronischen Zeitalter die bevorzugten (aber eben vollkommen
transparenten) Vermögenssicherungen.., so mein Gedanke.

Also das musst Du mir erklären. Dir ging es um staatliche Zugriffswillkür. Aber Deine "Anteile an zugelassene Gesellschaften" existieren sehr transparent für den ach so bösen Staat. Von Deinem anonym gekauften Gold und Silber weiß der ach so böse Staat hingegen nichts. Das wäre doch besser...
Aber unfreiwillig komisch bist Du, wenn Du gegen Ag und Au anführst, "dass es [Ag/Au] nur als reines privates Bartergeschäft [taugt], bis zur unfassenden Krise."
Ja meinst Du nicht, dass Du, wenn Du solche Zeiten anführst - Tauschhandel - dass Du dann mit deinen "Aktiva und Anteile an zugelassene Gesellschaften im vollelektronischen Zeitalter" bei einer Pleitebank besser dran bist, als mit Gold und Silber?
Tipp: Es gibt nur eine richtige Antwort.

Gruß,
CenTao

Gruß, Bernadette

Grundlage einer Geldfunktion..

Centao @, Dienstag, 26.05.2015, 01:03 vor 3886 Tagen @ Bernadette_Lauert 2910 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 26.05.2015, 14:32

Ohne Rücknahme - oder Verrechnungsmöglichkeit mit Steuerschulden, sind
Edelmetalle nur mehr Schmuck.


Naja, dem Metall wird schon eine Geldfunktion nachgesagt, die sich
historisch begründet. Ein Slogan wäre vielleicht: "Gold - 6000 Jahre
Geld" oder so.

…ist doch aber genau der Annahmezwang gegen Waren und die Fähigkeit, Steuerschulden tilgen zu können. Dafür war diese Funktion 6000 Jahre, zusammen mit natürlicher Knappheit und dem Dienstsiegel der jeweiligen Fürsten, gut geeignet.

Ist EM jedoch (privat gehalten) in der kommenden Moderne illegal, kommt es (aus privaten Händen) nicht ohne Weiteres zurück in den offz. elektronischen Coin-Kreislauf.

Ok, Silber immerhin antiseptisch, als Legierungsmetall und gegen

Vampire

wirkend..<img src=" />


Vampirwitze - ich bin dabei...
[image]

...aber was das Silber angeht. Es ist Rohstoff und Alternativgeld, es wird
industriell gebraucht, das meiste geförderte Silber wurde verbraucht...
Es gibt da schon ein paar interessante Fakten rund um Silber für die
langfristige Betrachtung. Ich kenne die Zukunft aber nicht.

Ja, Silber ist toll, aber als privates Vermögenssicherungsmodell (im 10 T€ Maßstab) taugt es nur unzureichend, denn es ist nicht ausreichend knapp, noch werden die privaten Maple Leafs den leichten Weg in die Rohstoffverarbeitung (Risiken einer Rücknahme?) der Industrie finden..

Hallo Bernadette.
Die Fähigkeit vor allem die Warenströme ab 2018 durchgängig
nachverfolgbar zu machen, komplettiert mit der Option auf reine
elektronische Währungseinheiten lässt Edelmetalle m.E. gerade nicht

als

Hort der Vermögenssicherung gegen staatlichen gewillkürten Eingriff

zu.

Warum? Die Fähigkeit das zu tun erscheint mir fraglich. Gibt es da ein
staatlich einsehbares Zentralregister für weltweite Warenströme?

Alle Chargen über eine gewisse Größenordnung und Qualität sind zurückverfolgbar, schon heute. Das Register ist noch teilweise dezentral, durch die Zulieferer.
Eine Vernetzung (Bedarf, Produktion, Lifecycle, Haftungslegung) ist im Aufbau. Industrie 4.0 hat auch diese Funktionen. Der Witz ist doch zudem jetzt schon die Einschränkung von privatem Handel und privaten Dienstleistungen, da ist vieles inzwischen gewerblich.

Selbst
wenn - was wäre so schlimm dran?

Na Komsomolzin <img src=" />, das Thema war, ob EMs wirklich taugen, um "Vermögen" in Sicherheit zubringen, wenn Bargeld abgeschafft wird..

Und warum thematisierst Du staatlich
gewillte Eingriffe wenngleich der Staat auch bei Immobilien oder
Papierwerten zuschlagen kann. Irgendeinen Tod musst Du sterben.

Eben, darum. Die Verstaatlichung und Entwertung bei internationalen Papierwerten bedeutet im Zweifel schon ein bissel "Krieg"..., der darin liegende Aufwand ist ungleich höher als z.B. in der EU die Edelmetalle für private Geschäfte zu verbieten. Den es geht im Kern um das "Mehr" an Kontrolle und Steuereinnahmen.. (vice versa, bedingt)

Und wenn Du
vernünftigerweise zur Absicherung einen Teil in Edelmetalle anlegst, dann
kannst Du diese auch anonym erwerben. Bis zu 14.999 Euro / Tag. Nach einem
Jahr Haltefrist wird eventueller Gewinn auch kapitalertragssteuerfrei.)
Also gerade in dem Motivationschanon, den Du anführst, liegt der anonyme
Erwerb von EMs doch geradezu nahe.

Ich spreche aber von vorsichtiger Diversifikation, niemals alles in EMs umschichten. EM sind eben nur für private Bartergeschäfte gut, wer die letzten drei Jahre teuer gekauft hat, hat wahrscheinlich bislang Werte verloren.

Also taugt es nur als reines privates Bartergeschäft, bis zur

unfassenden

Krise.


Und ab der umfassenden Krise wird Gold von heute auf morgen wertlos?

Ja, es besteht eine Chance auf sofort und total. Beim Versagen der globalen Logistikketten wird es nichts geben, was Du dafür (in der Krise) (er-)kaufen kannst. Nur der Erwartungswert kann Dich dann retten.

Wer
bestimmt den Eintritt in die Phase Krise zum Zeitpunkt X? Oder anders
gefragt: AG und AU sind seit 6000 Jahren Geld. Gerade in Krisen. Warum
sollte das jetzt anders sein?

Nee, in den vergangen Krisen war das Geld letztendlich doch noch machtunterlegt, hatte Hoffnungswert und weil es lokal gegen Waren handelbar war. Das ist allein bei uns über 60 Jahre her..

Also Aktiva und Anteile an zugelassene Gesellschaften sind im
vollelektronischen Zeitalter die bevorzugten (aber eben vollkommen
transparenten) Vermögenssicherungen.., so mein Gedanke.


Also das musst Du mir erklären. Dir ging es um staatliche
Zugriffswillkür. Aber Deine "Anteile an zugelassene Gesellschaften"
existieren sehr transparent für den ach so bösen Staat. Von Deinem anonym
gekauften Gold und Silber weiß der ach so böse Staat hingegen nichts. Das
wäre soch besser...

Nein, meine These war, dass bei Bargeldverbot EMs nur bedingt zur Vermögenssicherung tauglich sind, in Verbindung mit einem (fast sicheren) elektronisch überwachten EM-Handelsverbot für Privatleute ist hier schnell der Ofen für eine Art Geldfunktion aus. Gesellschaftspapiere und Aktiva sind aber eben nicht generell verbietbar, sind elektronisch bis zum G.O. handelbar, sonst ist der letzte Wirtschaftsmotor aus.

Aber unfreiwillig komisch bist Du, wenn Du gegen Ag und Au anführst,
"dass es [Ag/Au] nur als reines privates Bartergeschäft [taugt], bis
zur unfassenden Krise."

Ja meinst Du nicht, dass Du, wenn Du solche Zeiten anführst -
Tauschhandel - dass Du dann mit deinen "Aktiva und Anteile an
zugelassene Gesellschaften im vollelektronischen Zeitalter
" bei einer
Pleitebank besser dran bist, als mit Gold und Silber?
Tipp: Es gibt nur eine richtige Antwort.

Nein, bei den Phasenmodellen der kommenden Krisen haben Edelmetalle kaum Platzhalterfunktion als privater (großer) Wertspeicher. Überhaupt Dein Vermögensbegriff ist reichlich angestaubt, 6000 Jahre alt<img src=" /> Du bist doch sonst so progressiv.

Oder auch, ja meinetwegen als Wort-Case-Szenario-Beigabe ein paar Unzen Ag/Au zu haben (10T€) ist O.K., ja sogar empfehlenswert, aber goldenen und silberne Schokokugeln sind noch besser.<img src=" />

Diese über "echte" Krisenzeiten überhaupt (be-)halten zu können ist dann die nächste Kunst. Die Frage ist also auch, wofür und wann brauchst Du dann die Edelmetalle.

Diese Linearbetrachtungen für die Zukunft sind problematisch und können Leute regelrecht ruinieren, Immobilien sind da auch ein ganz hartes Thema.

Beste Grüße,
CenTao

(Zahlreiche Rechtschreibfehler korrigiert)

Jepp, auch

Isländer @, Mittwoch, 27.05.2015, 04:38 vor 3885 Tagen @ Udo 2321 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 27.05.2015, 04:49

Z.B. Kinebarren.
Fälschung teurer als Original. 0% Umsatzsteuer.
Preisaufschlag bei Kleinstgewichten auch bei Wiederverkauf erzielbar.

In gesunden Mengen auch gegen Goldverbot immun.

LG
Isländer

--
Alle meine Beiträge stelle ich unter Vorbehalt zukünftiger Erkenntnisse.
Die Zeiten des direkten Beweises sind vorbei.
18tm4vxxbKH878xhLWGMhdhtx3rJ16Jc2P

Negativzins geht dann auch damit, Bargeldabschaffung per Trick

CalBaer @, Montag, 25.05.2015, 19:37 vor 3887 Tagen @ Udo 3299 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 25.05.2015, 19:44

@Ashitaka hat das Wesen dieses schmutzigen Tricks schon erkannt, ich will es nur nochmal ausfuehrlicher erlaeutern.

Hybride, fälschungssichere Banknoten mit RFID-Chip - Geld kann auch
geortet werden

Zumindest wenn diese Geldscheine durch ein Lesegeraet gezogen werden. Scheine welche in der "Unterwelt" zirkulieren, werden aber nie ein Lesegeraet sehen. Erst wenn man damit in einem Geschaeft bezahlt, werden die Geldscheine eingelesen. Das Bezahlen gleicht somit faktisch dem Einzahlen bei einer Bank, die u.U. heute schon die Seriennummern scannen.

Das österreichisch-deutsche Technologieunternehmen EDAQS hat eine neue
Form vom Bargeld entwickelt, berichtet das Wirtschaftsmagazin "trend" .
Banknoten werden mit einem hochverschlüsselten RFID-Funkchip ausgestattet.

Sind ein Grossteil der Geldnoten erst einmal mit dem RFID-Chip ausgestattet, kann die Zentralbank damit zwei Massnahmen realisieren:

1) Die RFID-Chips tragen lediglich Seriennummern, die beim Einlesen an die Cloud uebermittelt werden. Der Seriennummer ist dann in einer Datenbank auch der Nominalwert zugeordnet (schon allein aus Gruenden der Faelschungssicherheit). Die Zentralbank kann dann diesen Nominalwert in gewissen Zeitintervallen reduzieren und - voila - Negativzins geht auch mit Bargeld.

2) Der aufwendig ornamentierte Geldschein wird nur noch zum Schnoerkel, denn die faelschunsgsichere Geldnotenfunktion wird von dem RFID-Chip uebernommen. Das bedruckte Papier ist dann nur Verpackung fuer eine RFID-Geldkarte. Der Besitzer hat keine Kontrolle mehr ueber sein Geld, denn der Wert ist von einer Nummer in der Cloud abhaengig (wo der Wert auch blockiert und geaendert werden kann), was eigentlich identisch mit dem Anspruch auf Guthaben bei einer Geschaeftsbank ist. Faktisch waere so ein Schein nur noch Giralgeld, allerdings ohne dass der Benutzer anfangs einen Unterschied merkt (sieht ja aeusserlich genauso wie das bisher benuzte Bargeld aus und funktioniert auch so). Diese RFID-Geldkarte liesse sich damit allerdings leichter durchsetzen als eine radikale Bargeldabschaffung.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Herstellerfirma EDAQS nicht mehr online

sensortimecom ⌂ @, Dienstag, 26.05.2015, 07:43 vor 3886 Tagen @ Udo 2935 Views

Der dortige Server dürfte in die Knie gegangen sein. Oder es ist Ärgeres...

Prima Idee! Es leben Silber-, und Goldmünzen, Kaurimuscheln plus sonstige kreative Zahlungsmittel.

Leserzuschrift @, Dienstag, 26.05.2015, 13:15 vor 3886 Tagen @ Udo 2626 Views

Hallo @Udo!

Ob ein April-, Mai-, und/oder Juni/Dezember-SCHERZ. So what.

Auf jeden Fall handelt es sich um eine prima Idee wie viele andere der selbsternannten >* DEALER/WHEALER & SHAKER *< historisch nach-betrachtet, und um Lichtjahre zu kurz gesprungen :-).

Sollen wir jetzt in die ULTIMATIV-TOTALE ANGST ver-fallen, oder was? Wollen wir jetzt alle nochmal die "Science Fiktion Story" von "Lord Of The Rings/Lord Of The Flies" lesen, oder zum wievielten Male "1984, Farm der Tiere & Brave New World"?

Sollten Banknoten getschippt werden, bezahlen und handeln wir halt wieder mit Münzen. Silber, Gold, Bronze, Platin, Titanium, Zink ... oder noch simpler bieten sich geradezu an: Kaurimuscheln, Adlerfedern, Zigaretten, Alkohol, Samen, Oldtimer, Katadyn Wasserfilter ... *** name it as you will & can *** = nichts wird die menschliche Kreativität jemals stoppen können :-).


Banknoten mit Chio-Chips? = GET IT ON (T.REX):

https://www.youtube.com/watch?v=XNkwe86LY6Q

oder einfach nur noch JEEPSTER (T.REX):

https://www.youtube.com/watch?v=G3PznrYmWzc


Irgendwie ist es schon mehr als kindlich wie manche versuchen jede neue Bedrohung der JEEPSTER mittels so lächerlichen Mitteln wie der Mikro-Welle "Herr werden zu wollen". Wie absurd das ist, muß wohl im erlauchten DGF nicht mehr breiter erörtert werden, oder etwa doch?

NIEMAND (Ausnahmen bestätigen die Regel) hat "Konrad Zuse" richtig verstanden, geschweige denn von diesem Genie seiner Zeit gehört? Möge kommen, was da will, und wenn die Chips & Computer versuchen die WELT zu ÜBERNEHMEN, dann hören wir der so unverschämt einfachen wie auch genialen Lösung von Konrad Zuse zu <img src=" />.

"Einfach den Stecker ziehen" (Konrad Zuse / 1910-1995)


Ohne Strom geht/funktioniert in der neu arrangierten "Farm der Tiere" gar nichts, rein NADA! NULL komma NULL!


FAZIT

Wir Menschen (= Schafe/die Heerde ...) hinken immer den lächerlich-dumm-langweiligen Ideen unserer Vorgesetzten in allerdings sets "neuem Gewande/Verkleidung" hinterher. Die werfen einen Stein ins Wasser (= unser aller Schwimmbecken/Pool/Welt ...), der zieht dann naturgemäß seine konzentrischen Kreise & WIR versuchen die "x hoch n verschiedenen Kreise" anschließend wie "Kaninchen vor der Schlange" zu analysieren. Das ist nicht nur hochgradig irre, das ist purer Schwach-Sinn in Reinstkultur.


@sensortimecom hat absolut Recht @Udo:

Alles sch:-)n mal dagewesen, bzw. WIRKLICH NICHTS NEUES UNTER DER S:-)NNE <.


Die Hopi freuen sich jedenfalls auf die neuen Banknoten. Wir bezahlten & rechneten nämlich schon IMMER in "Mais-Körnern" <img src=" /> auf unserer Mesa I,II,III ... !!!


Herzlichst,
H<img src=" />pi


POST SCRIPTUM

Noch viel gefährlicher wird die Bedrohung via "ansteckenden Viren/Bakterien" über/au Banknoten sein. Im alten ROM hieß es dereinst "Pecunia non olet". Die Geschichte dahinter ist sehr lustig & interessant. In Kürze könnte es aber heißen: "PECUNIA OLET / Geld stinkt". Man stelle sich nur vor, wenn ein Ebola-Virus irgendeinen Geldschein ansteckt!? Dann werden automatisch-alternativlos ALLE GELD-SCHEINE (= der SCHEIN des GELDES <img src=" /> !!!) eingezogen werden.

Und dann? Wie geht`s dann weiter OHNE GELD? Fragen über Fragen, die eigentlich gar keine sind, wenn wir uns gedanklich & geistig endlich dem-, & denjenigen zuwenden, DIE DIE STEINE INS WASSER WERFEN = unser Schwimm-Becken = unseren Planeten ERDE <img src=" />.

"Einfach den Stecker ziehen." Sorry, das ist Unsinn^3

Philip Marlowe @, Location: Europe's Paymaster, Dienstag, 26.05.2015, 14:00 vor 3886 Tagen @ Leserzuschrift 2552 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 26.05.2015, 14:12

"Einfach den Stecker ziehen" (Konrad Zuse / 1910-1995)


Ohne Strom geht/funktioniert in der neu arrangierten "Farm der Tiere" gar
nichts, rein NADA! NULL komma NULL!

Richtig. Es funktioniert dann GAR NICHTS mehr. Die verchippten Banknoten werden dann noch unser kleinstes Problem sein.

Ohne Strom:

Bricht die Trinkwasserversorgung binnen kürzester Zeit zusammen. Und die Abwasserversorgung gleich mit. Keine einzige Wasserpumpe wird mehr funktionieren.

Sind die Supermärkte binnen kürzester Zeit leer, da die Logistikketten nicht mehr funktionieren (die nicht-funktionierenden Kassen werden das kleinere Problem sein). Die Bauern werden mangels Treibstoff für die Traktoren und Fahrzeuge binnen kürzester Zeit die Produktion einstellen. Selbst die Kühe bei den Milchbauern können nicht mehr gemolken werden.

Bricht die Geldversorgung zusammen. Praktisch keine einzige wirtschaftliche Transaktion wird mehr laufen, da die relevanten Geschäfte im Hintergrund zu 99% bargeldlos abgewickelt werden. Die Bankautomaten werden selbstverständlich auch kein Bargeld mehr ausgeben, weshalb Bargeld ein extrem knappes Gut werden wird. Finanzmärkte (Aktien, Anleihen, Kreditversorgung) wird's auch nicht mehr geben.

Telekommunikation wird selbstverständlich auch nicht mehr funktionieren, weder Internet noch Telefon noch die klassische Briefpost, da die Verteilerzentren aufhören werden zu arbeiten.

Krankenversorgung in den Krankenhäusern bricht innerhalb Stunden auch zusammen, die Notstromaggregate halten nicht länger. Gilt auch für die Rechenzentren: Man kann nur auf ein geordnetes "Herunterfahren" hoffen, damit keine inkonsistenen Datenbestände enstehen (für die Zeit "danach", falls es wieder Strom geben sollte).

Die Verkehrsleitsysteme brechen natürlich auch zusammen. Aber die Autos werden binnen Stunden sowieso kein neues Benzin mehr bekommen. Ebenso die Flugzeuge. Ausnahme: Schiffe auf hoher See sind einigermaßen autark (wenn sie nicht gerade in den nächsten Orkan geraten, denn Wettervorhersagen wird's auch keine mehr geben) und für ein paar Wochen unabhängig. Bis sie den nächsten Hafen anlaufen müssen.

Keine einzige Fabrik wird mehr irgendetwas produzieren, außer den mittelalterlichen "Manufakturen", die es ja (wieder) gibt.

Und ein einmal heruntergefahrenes StromNETZ wieder hochzufahren, wird extrem schwierig sein, da dies koordiniert geschehen muss (schwierig ohne Kommunikationsmittel), weil ansonsten die Großtransformatoren reihenweise durchbrennen. Neue produzieren ohne Strom geht nicht... Selbst Kraftwerke brauchen zum Hochfahren Strom.

Also die Idee, wir könnten "den Strom abschalten" ist völlig undurchführbar. Wir sind mittlerweile eine Symbiose mit der Technologie im Allgemeinen und den Rechnernetzen im Speziellen eingegangen, aus der es kein Entrinnen mehr gibt.

Gruß,
Phil.M.

(Leicht neben dem Thema) Was nicht sein darf, kann nicht sein?

Ankawor, Dienstag, 26.05.2015, 15:21 vor 3886 Tagen @ Philip Marlowe 2436 Views

Danke für deine umfassende Auflistung, die zutreffend ist.

Den Stecker ziehen wird wohl niemand.

Es gab hier eine privat gegründete Arbeitsgruppe zum Thema Stromausfall, in der durchaus Experten aus verschiedenen Bereichen waren. In den ersten Sitzungen wurde erarbeitet:

1. Die von dir beschriebenen Auswirkungen sind korrekt. Besonders ein komplett ausgefallenes Stromnetz lässt sich wohl nicht wieder hochfahren.

2. Jede technische Konstruktion fällt *irgendwann* mal aus. Plattfuß am Fahrrad, Auto kaputt, Festplatte crasht. Anzunehmen, dass das Stromnetz eine Ausnahme ist, lässt sich nicht rechtfertigen.

Danach hat sich die Arbeitsgruppe aufgelöst, da keine weiteren Interessenten dafür gewonnen werden konnten, was die Teilnehmer demotivierte ...

Besser gesagt: Auf Interesse ist das Thema durchaus gestoßen, aber unausgesprochen herrscht die Einstellung vor: Das wird mal passieren, aber wohl eher in ferner Zukunft, und es wird sich bestimmt auch irgendwie ankündigen

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